Winter, Dunkelheit und leise Gefühle
Der Januar ist nicht nur ein Neuanfang, sondern auch mitten im Winter. Weniger Licht, weniger Energie, manchmal auch mehr Nachdenklichkeit. Kinder und Jugendliche nehmen das wahr – oft stärker, als Erwachsene vermuten. Gruppenstunden dürfen diese Seite des Jahres aufgreifen, statt sie zu übergehen.
Themen wie Stimmung, Gefühle, Müdigkeit oder Hoffnung lassen sich behutsam und altersgerecht einbauen. Geschichten, kreative Gestaltungen oder ruhige Rituale helfen, Worte für das zu finden, was sonst unausgesprochen bleibt. Dabei geht es nicht darum, Probleme zu lösen, sondern Gefühle ernst zu nehmen.
Wenn Gruppen erleben: Auch leise Themen haben hier Platz, entsteht Vertrauen. Und genau das macht Jugendarbeit im Januar besonders wertvoll.
Checkliste: Winterthemen sensibel aufgreifen
✅ Gibt es Alternativen für Kinder, die nicht sprechen möchten?
✅ Habe ich eine ruhige Atmosphäre eingeplant?
✅ Sind meine Impulse offen und nicht problemfixiert?
✅ Bleibt Raum für Leichtigkeit trotz Tiefe?
Anlässe für thematische Gruppenstunden im Januar
Der Januar bietet eine Fülle an Aktions- und Gedenktagen, die perfekt in der Gruppenstunde genutzt werden können. Sie bilden ja nach Altersgruppe und Kontext einen guten Anker, um über Themen zu sprechen, die Kinder und Jugendliche bewegen.
Passende Tage im Januar:
🗓️ Tag des Glückschweins (1. Januar)
🗓️ Tag der Introvertierten (2. Januar)
🗓️ Nationaler Tag des Vogels (5. Januar)
🗓️ Ehrentag der Zimmerpflanzen (10. Januar)
🗓️ Internationaler Dankeschön-Tag (11. Januar)
🗓️ Verwirkliche-Deine-Träume-Tag (13. Januar)
🗓️ Welttag des Schneemanns (18. Januar)
🗓️ Tag der Jogginghose (21. Januar)
🗓️ Celebration of Life Day (22. Januar)
🗓️ Gegenteil-Tag (25. Januar)
🗓️ Ehrentag der Luftpolsterfolie (29. Januar)
🗓️ Lass-Dich-von-Kunst-inspirieren-Tag (31. Januar)
Der JA-nuar lädt dazu ein, das neue Jahr nicht mit To-do-Listen, Vorsätzen oder Erwartungen zu beginnen, sondern mit einer Haltung der Zustimmung zum eigenen Leben. Gerade in der Kinder- und Jugendarbeit kann dieses bewusste „Ja“ entlastend wirken: ein Ja zu dem, was war, ein Ja zu dem, was gerade ist, und ein vorsichtiges Ja zu dem, was kommen darf. In Gruppenstunden eröffnet das einen Raum, in dem Kinder und Jugendliche sich nicht erklären oder beweisen müssen, sondern einfach da sein dürfen. Der JA-nuar erinnert uns daran, dass Neuanfang nicht bedeutet, alles anders zu machen – sondern sich selbst und einander wohlwollend zu begegnen.







Gruppenplan erstellen steht bei uns auch an.