Ankommen, sortieren, gemeinsam ins neue Jahr starten
Der Januar ist in der Kinder- und Jugendarbeit ein besonderer Monat. Die Feiertage liegen hinter uns, der Alltag beginnt wieder – aber oft langsamer, leiser und mit gemischten Gefühlen. Manche Kinder und Jugendliche kommen voller Energie zurück in die Gruppe, andere wirken müde, zurückgezogen oder nachdenklich. Auch für viele Ehrenamtliche ist der Jahresanfang kein Neustart mit Feuerwerk, sondern eher ein vorsichtiges Wieder-Ankommen.
Genau darin liegt eine große Chance für Gruppenstunden im Januar: Es muss nicht spektakulär sein. Es darf ruhig sein. Es darf Raum geben für Rückblick, Orientierung, Gemeinschaft und kleine Neuanfänge. Dieser Artikel bündelt typische Themen und Anlässe für den Januar und zeigt, wie daraus gute, stimmige Gruppenstunden entstehen können – ohne Druck, aber mit Tiefe.
Der Januar als Übergangszeit ernst genommen
Nach Ferien, Festen und besonderen Tagen erleben Kinder und Jugendliche oft einen Bruch. Strukturen kehren zurück, Erwartungen steigen, Routinen greifen wieder. Gleichzeitig ist der Winter spürbar: kurze Tage, Dunkelheit, weniger Bewegung. Gruppenstunden im Januar können helfen, diesen Übergang bewusst zu gestalten. Nicht als Pflichtprogramm, sondern als Einladung, gemeinsam wieder anzukommen.
Gerade jetzt wirkt Jugendarbeit dann stark, wenn sie Beziehung vor Aktion stellt. Wenn sie zuhört, statt sofort zu planen. Wenn sie nicht fragt: „Was wollen wir dieses Jahr erreichen?“, sondern: „Wie geht es dir gerade – und was brauchst du?


Gruppenplan erstellen steht bei uns auch an.