Rückblick und Ausblick: Das Jahr bewusst rahmen
Ein Klassiker im Januar – und trotzdem immer wieder wertvoll. Rückblick und Ausblick müssen dabei nicht groß oder schwer sein. Viele Kinder und Jugendliche profitieren davon, das vergangene Jahr kurz zu sortieren: Was war schön? Was war anstrengend? Was darf bleiben, was darf gehen?
In Gruppenstunden kann das spielerisch, kreativ oder ganz ruhig geschehen. Ein gemeinsames Erinnern stärkt das Gefühl: Ich bin nicht allein mit dem, was war. Gleichzeitig öffnet ein behutsamer Blick nach vorne den Raum für Hoffnung – ohne Zielvereinbarungen, ohne Vorsätze.
Wichtig ist dabei die Haltung: Alles darf gesagt werden, nichts muss. Der Rückblick ist ein Angebot, kein Test. Besonders gut eignen sich offene Fragen, kreative Methoden oder Symbole, die unterschiedliche Ausdrucksformen zulassen – vom Gespräch bis zum Malen oder Legen.
Checkliste: Rückblick & Ausblick im Januar
✅ Habe ich Methoden gewählt, die freiwillige Beteiligung ermöglichen?
✅ Gibt es Raum für unterschiedliche Erfahrungen und Gefühle?
✅ Steht Wertschätzung im Mittelpunkt, nicht Bewertung?
✅ Bleibt genug Zeit zum Teilen – oder auch zum Schweigen?
Jahresplanung starten
Ein schöner Start in den Januar ist eine gemeinsame Jahresplanung: Was wollen die Kinder und Jugendliche in den nächsten Monaten in der Gruppe erleben und umsetzen? Setzt euch zusammen und beginnt mit einer Jahresplanung. Tipps dazu gibt es hier:







Gruppenplan erstellen steht bei uns auch an.