In der Gruppenstunde „Nationale Tag des Vogels“ am 5. Januar dreht sich alles um das Thema Vögel. Die Stunde verbindet spielerische Elemente mit einer tieferen Auseinandersetzung mit der Vogelwelt.
Aufwärmspiel: „Vogelstimmen-Memory“
Um in die Gruppenstunde zu starten, eignet sich ein Vogelstimmen-Memory, das das Gehör der Kinder schult und sie auf das Thema einstimmt. Ihr spielt den Kindern nacheinander verschiedene Vogelstimmen vor. Dabei hört jede*r Teilnehmende die gleiche Abfolge von Stimmen und versucht, sich so viele wie möglich zu merken. Nachdem alle Vogelstimmen abgespielt wurden, wiederholt ihr einige davon und fragt die Gruppe, welche Stimmen sie wiedererkennen. Das Spiel kann mehrmals wiederholt werden.
Einführung des Themas für die Kinder/Jugendlichen
Nach dem Aufwärmspiel könnt ihr die Kinder kurz über den „Nationalen Tag des Vogels“ informieren. Ihr erklärt, dass dieser Tag dazu dient, die Bedeutung der Vögel in unserer Umwelt hervorzuheben und ihr Bewusstsein für den Schutz der Vogelwelt zu schärfen. Ihr könntet auch ein paar interessante Fakten zu Vögeln anführen, wie zum Beispiel, dass Vögel in der Natur eine wichtige Rolle bei der Bestäubung von Pflanzen und der Verbreitung von Samen spielen. Erklärt den Kindern, dass Vögel auf der ganzen Welt in Gefahr sind, vor allem durch den Verlust ihres Lebensraums und den Klimawandel. Es ist wichtig, dass jede*r versteht, wie wertvoll diese Tiere sind und warum es sich lohnt, sie zu schützen.
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Arbeit am Thema: „Vogelhäuser basteln und Vogelfutter herstellen“
In diesem Teil der Gruppenstunde werdet ihr aktiv und praktisch. Jedes Kind kann ein kleines Vogelhaus basteln, das später aufgehängt wird. Falls ihr keinen Zugang zu Holz habt, können Vogelhäuser auch aus Kartonresten oder alten Milchkartons gefertigt werden. Zusätzlich stellt ihr gemeinsam Vogelfutter her. Dazu zerkleinern die Kinder altes Brot und mischen es mit Haferflocken, ungesalzenen Nüssen und Pflanzenfett. Das Fett wird erhitzt und die Mischung darin verrührt, bis sie gut vermengt ist. Diese Masse wird dann in kleine Förmchen (z. B. alte Joghurtbecher) gefüllt und abgekühlt. Nach dem Abkühlen wird das Vogelfutter aus den Förmchen gedrückt und im Garten oder Park aufgehängt.
Alternative:
Projekt: „Vogelsteckbriefe erstellen“
Nach der handwerklichen Tätigkeit baut ihr ein ruhiges, aber dennoch interessantes Projekt ein. Jedes Kind zieht den Namen eines Vogels aus einem Hut (entweder echte Vogelnamen oder Fantasievögel, falls es kreativer sein soll) und erstellt dazu einen Steckbrief. Auf den Steckbrief kommen Informationen wie:
Aussehen (Farbe, Größe, besondere Merkmale)
Lebensraum (Wald, Park, Gewässer)
Lieblingsfutter
Ein besonderer Fakt über den Vogel
Falls ihr Zugang zu Bildern von Vögeln habt, können die Kinder diese ausschneiden und auf ihren Steckbrief kleben. Die Steckbriefe werden anschließend der Gruppe vorgestellt und es kann darüber diskutiert werden, welche Vögel sie vielleicht schon einmal gesehen haben und welche eher selten sind.
Abschlussrunde: „Was ich heute gelernt habe“
In der Abschlussrunde setzt ihr euch im Kreis zusammen und jedes Kind darf erzählen, was es heute über Vögel gelernt hat und was ihm*ihr am meisten Spaß gemacht hat. Ihr könnt die Runde auch dazu nutzen, um über den Schutz der Vögel und die Bedeutung von Umweltschutz im Allgemeinen zu sprechen. Falls die Gruppe Lust hat, überlegt ihr euch gemeinsam, wie man die gebastelten Vogelhäuser und das hergestellte Vogelfutter in der Umgebung aufhängen oder verteilen kann. Vielleicht gibt es die Möglichkeit, dies als gemeinsame Aktion nach der Gruppenstunde zu organisieren.
Weiterführende Links zur Recherche für Jugendleiter*innen
Material:
– Audioaufnahmen von Vogelstimmen
– Lautsprecher
– Holz- oder Kartonreste
– Farben, Pinsel
– Nägel, Hämmer
– Altes Brot, Haferflocken, ungesalzene Nüsse, Pflanzenfett
– Papier, Stifte
– Ggf. Bilder von Vögeln ausgedruckt oder aus Zeitschriften

