logo_retina
Jugendleiter-Newsletter | September 2018

Umgang mit dem Thema "Tod"

pexels-photo-580450
Das Thema Tod wird in der westlichen Welt oft verdrängt. Dennoch ist der Tod ein Teil des Lebens und sollte auch so gesehen werden. Für Kinder und Jugendliche ist das Thema aber sehr abstrakt und oft unverständlich und nicht greifbar.

Die Kinder fragen sich viele verschiedene Fragen zum Thema Tod. Zum Beispiel stellen sie oft die Frage, was nach dem Tod passiert, ob Oma jetzt ein Engel ist oder auch, ob Kinder sterben müssen. Oft wissen die Erwachsenen dann nicht, was sie auf solche Fragen antworten sollen, um das Kind nicht zu verängstigen. Hier eine kleine Hilfestellung, falls ihr einmal mit solchen Fragen konfrontiert werdet.

Tipp 1: Spezielle Kinderbücher mit den Kindern lesen

Ihr könnt, falls ihr mit dem Thema Tod konfrontiert werdet, mit den Kindern und Jugendlichen spezielle Bücher für Kinder zu diesem Thema lesen. In diesen Büchern ist das Thema Tod kindgerecht aufgearbeitet und verständlich erklärt. Damit habt ihr selbst die Sicherheit, das Thema für die Kinder so gut wie möglich zu veranschaulichen.

Tipp 2: Ein Kind stirbt aus unserer Gruppe

Wenn ein Kind aus der Gruppe stirbt, das alle Kinder kannten und schätzen gelernt haben, ist das natürlich für die gesamte Gruppe sehr tragisch und schmerzhaft. Für euch stellt sich hier die Frage, wie ihr selbst und auch in der Gruppe damit zurecht kommt und umgeht? Oft ist es hilfreich, einfach für die Kinder da zu sein und mit ihnen zu sprechen, wenn sie es wollen. Ebenso kann eine gemeinsame Trauerfeier für das verstorbene Kind organisiert werden. Denn in der Gemeinschaft ist die Trauer über eine verstorbene Person besser auszuhalten, als wenn die Kinder in dieser Situation mit der Trauer allein gelassen werden.

Tipp 3: Erwachsene trauern anders als Kinder

Wenn Kinder von einer Nachricht über den Tod eines Verwandten etc. erfahren, kann es sein, dass die Reaktion auf diese Nachricht ganz anders passiert, als von den Erwachsenen angenommen. Kinder sind in ihrem Alter noch nicht fähig, ihre Gefühle genau einzuschätzen und zum Ausdruck zu bringen. Sie verarbeiten oft Trauer völlig anders als Erwachsene. Dazu gehört nicht unbedingt das Weinen, sondern auch Spielen und Malen ist hier eine Methode die Trauer zu bewältigen. Die Phasen zwischen der Trauer und der Freude wechseln sich bei Kindern stark ab, damit diese vor einer Überforderung geschützt sind und entspannen können.

Deine Meinung ist gefragt!

Damit dieser Newsletter noch besser wird, bin ich an deinem Feedback interessiert. Mach mit, beantworte einige wenige Fragen und hilf mir so, den Jugendleiter-Newsletter noch besser zu machen.

Die besten Artikel für dich:

Mutprobe, Gruselpfad und Co. – Muss das sein?

In vielen Zeltlagern und auf Freizeiten darf sie nicht fehlen: die Mutprobe. In der Nacht müssen die Kinder durch den dunklen Wald laufen – der dunkle Weg nur markiert mit einem Seil oder mit Knicklichtern. Und dann plötzlich ein Knacken, jemand rennt vorbei, ein Lichtstrahl, BAAAAAAAAAAAAAHHHHHH. Auch das Kind muss schreien, es zittert und beginnt zu weinen. Muss das sein?

Mehr erfahren

Gruppenstunden-Idee: Vertrauen

Vertrauen spielt für menschliche Beziehungen eine entscheidende Rolle. Gerade während der Zeit im Ferienlager lernen die Kinder und Jugendlichen viele neue Bekanntschaften und Betreuer kennen. Hier ist es in erster Linie wichtig, ein vertrauensvolles Umfeld zu schaffen, damit die Kinder und Jugendlichen sich untereinander schnell kennen lernen, sich wohlfühlen und auch selbst Vertrauen zueinander gewinnen.

Mehr erfahren
icebreaker-spiele

Icebreaker-Spiele sind für mich eine Mischung aus Kennenlernspielen und Warmupspielen. Man kennt sich vielleicht schon ein wenig, muss sich aber noch besser kennenlernen - und gleichzeitig bilden die Icebreaker den Einstieg in eine gemeinsame Aktion, einen Tag oder ähnliches. Daher hier nun zehn Icebreaker-Spiele für euch zum ausprobieren.

Mehr erfahren

Warum Prävention sexualisierter Gewalt wichtig ist

Erstes Ziel für die Kinder und Jugendlichen, die zu euch in die Gruppenstunden kommen oder mit ins Lager fahren ist: Spaß haben. Und gleiches sollte auch für euch als Jugendleiter*innen gelten. Über Prävention und Gewalt gegen Kinder und Jugendlichen zu reden, macht allerdings überhaupt keinen Spaß. Und doch ist das Thema in den letzten Jahren …

Mehr erfahren

Superhelden-Spiele

Kinder schauen zu Superhelden auf, wollen sein wie sie, dasselbe können und die Welt retten. Spätestens seit Iron-Man sind Superhelden nicht mehr aufzuhalten, wobei gerade das kleine Publikum angesprochen wird. Rund um den Globus sind Kindern den Superhelden verfallen und wollen am liebsten den ganzen Tag spielen. Mit einer Superheldenparty wird sicherlich jedes Kind glücklich.

Mehr erfahren

Medienkompetenz in der Jugendarbeit

Medien umgeben uns an jeder Stelle - und auch ganz besonders in der Jugendarbeit. Für viele Kinder ist es selbstverständlich, dass sie das Smartphone mit in die Gruppenstunde bringen und dabei auch nutzen. Klar, die Vorteile liegen auf der Hand: das Erlebte kann in Fotos dokumentiert und mit anderen geteilt werden.

Mehr erfahren

Deine Hilfe für den Blog!

Im Jugendleiter-Blog warten über 2.000 Ideen auf dich! Werde Mitglied im Blog, um mehr Ideen und Tipps für deine Jugendarbeit zu sammeln: Werde Mitglied über Steady und supporte meine Arbeit mit einer kleinen monatlichen Spende. Die Einnahmen fließen direkt wieder in die Erstellung von neuen Inhalten für den Jugendleiter-Blog.
steady_button
MailPoet