Kennt ihr das? Eigentlich läuft alles weiter: Die Gruppenstunden finden statt, Aufgaben werden erledigt und Absprachen getroffen. Trotzdem fehlt im Leitungsteam die Energie. Gespräche drehen sich fast nur noch um Organisation, Ideen entstehen mühsam und selbst kleine Aufgaben fühlen sich plötzlich anstrengend an.
Erschöpfung im Team zeigt sich nicht immer durch offenen Streit. Manchmal werden alle einfach stiller, gereizter oder ziehen sich zurück. Gerade Ehrenamtliche machen häufig trotzdem weiter, weil sie niemanden hängen lassen möchten. Auf Dauer kann das jedoch zu Frust und Überforderung führen.
Hilfreich sind kurze, ehrliche Team-Check-ins. Schon eine Frage zu Beginn der Besprechung kann viel sichtbar machen: „Wie viel Energie hast du heute?“ oder „Was beschäftigt dich gerade?“ Dabei muss nicht jedes Problem sofort gelöst werden. Oft ist es bereits entlastend, wenn alle ehrlich sagen dürfen, wie es ihnen geht.
Schaut außerdem gemeinsam auf die Aufgabenverteilung. Bleibt Arbeit immer an denselben Personen hängen? Kann etwas vereinfacht, verschoben oder ganz gestrichen werden? Eine faire Verteilung bedeutet nicht, dass alle gleich viel übernehmen, sondern dass Belastung, Zeit und Möglichkeiten berücksichtigt werden.
Auch Pausen gehören zur guten Leitung. Nicht jede freie Minute muss gefüllt und nicht jede Idee sofort umgesetzt werden.
Direkt ausprobieren:
Startet eure nächste Teamsitzung mit einer Energierunde von eins bis zehn. Fragt anschließend: „Was würde uns heute einen Punkt mehr Energie geben?“
Fürs Leitungsteam:
Legt gemeinsam eine Aufgabe fest, die ihr abgeben, vereinfachen oder pausieren könnt. Manchmal entsteht neue Kraft nicht durch mehr Motivation, sondern durch weniger Belastung.
Diese Gruppenstunden passen dazu
Frisch veröffentlicht und gerade besonders beliebt






