Schritt 1: Gemeinsam planen – Partizipation von Anfang an
Bevor ihr plant, plant mit eurer Gruppe. Das gilt für Kinder genauso wie für Jugendliche – nur die Methode unterscheidet sich.
Mit Kindern (ca. 6–12 Jahre): Die Sommerwunsch-Wand
Bringt eine große Pinnwand oder ein Plakat mit. Schreibt in die Mitte: „Was wollen wir diesen Sommer erleben?“Jedes Kind bekommt drei Klebepunkte in verschiedenen Farben:
- 🟡 = „Das will ich unbedingt!“
- 🔵 = „Das fänd ich cool“
- 🔴 = „Das will ich auf keinen Fall“
Ihr könnt Bilder oder einfache Piktogramme ausdrucken (Schwimmen, Grillen, Theaterspielen, Naturprojekt, Ausflug …), die die Kinder dann bekleben. Das macht es für alle zugänglich – auch für Kinder, die noch nicht gut lesen können.
Tipp: Hängt die Wand auf und lasst sie eine Woche hängen. So können auch ruhigere Kinder in Ruhe abstimmen.
Mit Jugendlichen: Die Sommerkonferenz
Plant 30–45 Minuten, in denen die Jugendlichen gemeinsam ein grobes Sommerprogramm entwickeln. Nutzt dafür die Methode „Kopfstand“: Fragt zuerst, was einen schlechten Sommer ausmachen würde (Langeweile, immer dieselben Spiele, kein Mitspracherecht …). Dann dreht ihr die Antworten um. Das ist oft viel produktiver als die direkte Frage nach guten Ideen.
Alternativ: Eine einfache digitale Umfrage (z. B. mit einer kostenlosen App wie Mentimeter oder Strawpoll) funktioniert auch gut, wenn die Jugendlichen lieber anonym abstimmen.
Sommerliche Gruppenstunden-Ideen:
10 Ideen für die Kleinkinder-Gruppe im Sommer
10 Ideen für die Kinderstunde im Sommer
10 Ideen für die Jugendstunde im Sommer
Sommer-Wasser-Spaß als Gruppenstunden-Reihe
Gruppenstunde „Sommer-Spiele“ für Kinder
Gruppenstunde „Sommer-Spiele“ für Jugendliche

