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Gruppenstunden-Modul: Pfingsten (für Kinder)

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Gruppenstunden-Modul: Pfingsten (für Kinder)

Pfingsten ist ein Fest, das vielen Kindern wenig sagt, obwohl es zu den wichtigsten kirchlichen Feiertagen zählt. In dieser Gruppenstunde entdecken die Teilnehmenden, was an Pfingsten gefeiert wird und warum es mit Gemeinschaft, Mut und einem „frischen Wind“ zu tun hat.

Aufwärmspiel: Windjagd

Zum Einstieg bekommt jedes Kind ein leichtes Tuch oder ein farbiges Blatt Papier. Die Aufgabe ist, das Tuch mit pusten, wedeln oder wehen lassen durch den Raum zu bewegen, ohne es mit den Händen zu berühren. Auf ein Startsignal hin versuchen die Kinder, ihre Tücher möglichst weit zu pusten. Wer mag, kann ein Wettrennen machen oder ein Ziel treffen. 

Einführung des Themas für die Kinder

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Nach dem Aufwärmspiel versammelt ihr euch im Kreis. Die Leitung fragt: „Wisst ihr, was an Pfingsten gefeiert wird?“ Viele Kinder kennen Ostern und Weihnachten, aber Pfingsten bleibt oft abstrakt. Hier erzählt ihr kindgerecht die biblische Geschichte von Pfingsten: Die Jünger*innen sind traurig und ratlos nach Jesu Tod. Dann spüren sie plötzlich einen Windhauch, sehen Flammen und finden den Mut, von Jesus zu erzählen. Das ist die Geburt der Kirche. Es geht um Begeisterung, Zusammenhalt und den Mut, Neues zu wagen. Ihr zeigt Bilder von Feuer, Wind, Gemeinschaft und erklärt ihre Bedeutung.

Arbeit am Thema: Pfingsten erleben in drei Bausteinen

Baustein 1: Die Mutflamme

Die Kinder basteln gemeinsam kleine „Mutflammen“ aus bunten Tüchern oder Papierflammen. Auf jede Flamme schreiben sie etwas, das ihnen Mut macht oder wofür sie Mut brauchen. Die Flammen werden an einer gemeinsamen Leine befestigt oder in einer Mitte ausgelegt. So entsteht ein symbolisches Pfingstfeuer der Gruppe. Betont dabei, dass alle diese Mutflammen ein Geschenk für die Gemeinschaft sind.

Baustein 2: Windspiel der Hoffnung

Die Gruppe gestaltet ein Windspiel oder Mobiles mit biblischen Symbolen, Hoffnungsworten oder bunten Bändern. Jedes Kind hängt einen Gedanken oder Wunsch für die Gemeinschaft auf. Die Windspiele können dann draußen aufgehängt werden.

Baustein 3: Sprachenspiel „Verstehen ohne Worte“

In Anlehnung an die Geschichte vom Sprachenwunder probiert ihr ein pantomimisches Spiel aus: Ein Kind bekommt einen Begriff wie „Freundschaft“, „Hoffnung“, „Mut“ und muss ihn ohne Worte darstellen. Die anderen raten. Im Gespräch danach geht es darum, wie Verständigung funktionieren kann, auch wenn man nicht dieselbe Sprache spricht. So wird die Idee von Pfingsten greifbar.

Spiel: Das Flammen-Fangen

Zum Auflockern spielt ihr nun „Flammen-Fangen“. Eine Person ist die Flamme und trägt ein rotes Tuch. Wer gefangen wird, wird auch zur Flamme. Nach und nach entsteht ein brennendes Feld voller Feuer-Spieler*innen. Zum Schluss wird reflektiert: Wie verbreitet sich Feuer? Wie wirkt Begeisterung? Hier kann auch eine Verbindung zum Pfingstgedanken hergestellt werden: Begeisterung steckt an.

Abschlussrunde und Verabschiedung

Zum Abschluss sitzen alle wieder im Kreis. Die Kinder dürfen von ihren „Mutflammen“ erzählen oder sagen, was sie heute bewegt hat. Bedankt euch für die Offenheit und erklärt, dass das, was heute entstanden ist, ein kleines Abbild von Pfingsten war: Menschen kommen zusammen, teilen ihre Gedanken und spüren einen neuen Mut. Als symbolisches Zeichen kann jede*r ein kleines Flammenbild oder Mobile mit nach Hause nehmen.

Material: Tücher in Flammenfarben, Luftballons, Bilder oder Symbole für Pfingsten, Papier, Stifte, bunte Bänder, evtl. Lautsprecher für Musik

Passende Tipps und Methoden aus dem Jugendleiter-Blog
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7 Spiele und Ideen zu Pfingsten für Kinder
Mit Jugendlichen über Pfingsten ins Gespräch kommen: Fragen, Themen und Diskussionsideen

Körperreise: Ruhe nach einem aufregenden Tag

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Körperreise: Ruhe nach einem aufregenden Tag

Nach einem vollen Tag voller Spiele, Lachen, Erlebnisse und Bewegung hilft diese Körperreise Kindern dabei, langsam herunterzufahren und Ruhe zu finden. Sie lädt dazu ein, den Körper bewusst wahrzunehmen, loszulassen und sich leicht und geborgen zu fühlen. Ideal als Abschluss einer Gruppenstunde, nach einem langen Ausflug oder abends im Zeltlager – ein sanfter Weg, um zur Ruhe zu kommen und den Tag friedlich ausklingen zu lassen.


Mach es dir jetzt richtig gemütlich. Du kannst dich hinlegen oder dich bequem hinsetzen. Spüre, wie dein Körper den Boden oder den Stuhl berührt. Atme tief ein … und langsam wieder aus. Noch einmal – tief einatmen … und ganz ruhig ausatmen. Mit jedem Atemzug lässt du ein Stück vom Tag los. Alles, was heute passiert ist, darf jetzt ruhen. Deine Schultern sinken ein bisschen tiefer, dein Bauch wird weich, dein Gesicht entspannt sich.

Stell dir nun vor, du liegst auf einer weichen Wiese. Der Himmel über dir färbt sich langsam orange und rosa – der Tag verabschiedet sich, und die Abendluft ist mild. Du hörst vielleicht noch ein paar Vögel, die sich für die Nacht ein Nest suchen. Ein leichter Wind streicht über dein Gesicht, und das Gras raschelt leise. Alles wird stiller. Du spürst: Der Tag darf jetzt enden.

Atme ruhig weiter und spüre, wie dein Körper sich anfühlt.
Spüre deine Füße – wie sie den Boden berühren.
Spüre deine Beine – wie sie schwer und ruhig werden.
Spüre deinen Bauch – wie er sich beim Atmen hebt und senkt.
Spüre deine Schultern – wie sie loslassen dürfen.
Spüre deine Hände – wie sie ruhig liegen, warm und entspannt.
Spüre deinen Kopf – wie er leicht wird und dein Gesicht weich.

Jetzt siehst du, wie am Himmel die ersten Sterne erscheinen. Einer nach dem anderen leuchtet auf, bis du ein ganzes Meer aus funkelnden Punkten siehst. Jeder Stern scheint dir etwas zuzuflüstern: Du hast heute viel erlebt. Du darfst stolz und zufrieden sein. Du spürst, wie ein warmes, friedliches Gefühl in dir aufsteigt. Es breitet sich in deinem ganzen Körper aus – ruhig, weich, angenehm.

Vielleicht erinnerst du dich an etwas Schönes von heute: ein Lachen, ein spannender Moment, ein lieber Mensch. Du lässt dieses Bild noch einmal aufleuchten und spürst, wie es dich innerlich wärmt. Dann atmest du tief ein – und stellst dir vor, wie du all die schönen Dinge des Tages wie kleine Sterne in deinem Herzen sammelst.

Nun wird es ganz ruhig. Der Himmel ist dunkelblau, die Sterne leuchten hell, und du fühlst dich geborgen. Dein Körper ist ruhig, dein Kopf ist leicht, und du bist einfach da – genau richtig.

Atme noch einmal tief ein … und langsam wieder aus. Spüre wieder den Boden unter dir. Bewege sanft deine Finger und Zehen. Wenn du magst, strecke dich ein bisschen. Und dann öffne in deinem eigenen Tempo die Augen. Willkommen zurück – ruhig, entspannt und zufrieden.


Nachklang – Gesprächsimpulse

  • Was hat dir heute besonders Freude gemacht?
  • Wie hat es sich angefühlt, als du die Sterne gesehen hast?
  • Was hilft dir, am Abend zur Ruhe zu kommen?

„Schatz, the beach is closed“

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Trend: The Beach is Closed

Wenn Enttäuschung zum Meme wird

Ein kurzer Story-Ausschnitt von Georgina Fleur geht viral: Sie muss ihrem Kind erklären, dass der geplante Badetag ausfällt – mit dem Satz „Schatz, the beach is closed“. Was ursprünglich eine ganz konkrete Alltagssituation war, wird auf Instagram und TikTok zum Trend. Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene nutzen den Satz, um Enttäuschung über Dinge auszudrücken, die sie nicht ändern können: abgesagte Pläne, unerfüllte Erwartungen, peinliche Momente oder kleine Alltagsniederlagen. D

er Trend funktioniert, weil er große Gefühle in eine übertriebene, leicht absurde Form bringt. Statt Enttäuschung ernst und schwer zu formulieren, wird sie humorvoll verpackt. Für Jugendliche ist das typisch für digitale Kommunikation: Gefühle werden nicht nur ausgesprochen, sondern über Sounds, Memes und geteilte Referenzen sichtbar gemacht.

Jugendleiter*innen können solche Trends als Einstieg nutzen, um über Frust, Grenzen und den Umgang mit Enttäuschungen zu sprechen. Gerade in Gruppenstunden oder Ferienlagern gibt es immer wieder Situationen, in denen etwas nicht klappt: schlechtes Wetter, Planänderungen, Konflikte oder unerfüllte Wünsche.

Der Trend zeigt, dass Humor helfen kann, mit Enttäuschung umzugehen – aber auch, dass Gefühle ernst genommen werden sollten. Wichtig ist, Raum zu schaffen, in dem Kinder und Jugendliche sagen können, was sie frustriert, ohne ausgelacht zu werden.

Diskussionsfragen für deine Gruppe

  1. Wann hättest du zuletzt sagen können: „The beach is closed“?
  2. Hilft dir Humor dabei, mit Enttäuschung umzugehen – oder nervt dich das manchmal?
  3. Was braucht ihr in der Gruppe, damit Planänderungen oder Absagen fair und gut für alle laufen?

Spielidee: Frau Holle braucht Hilfe

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Spielidee: Frau Holle braucht Hilfe

Es erwartet euch ein Spiel voller Aufgaben und Rätsel rund um das Märchen „Frau Holle“! In dieser Spiel-Aktion helfen die Teilnehmenden Frau Holle, die Winterwelt in Ordnung zu bringen, damit die Schneeflocken pünktlich fallen können. Ob als Gruppenstunde, Ferienlager-Aktivität oder Kindergeburtstagsprogramm – dieses Spiel bringt das Märchen auf kreative Weise zum Leben. Die Kinder erwartet eine spannende Reise in das Land von Frau Holle, bei der sie verschiedene Stationen durchlaufen. Jede Station hält eine Aufgabe bereit, die Frau Holle hilft, ihre Aufgaben für den Winter zu bewältigen. 

Allgemeine Erklärung für das Spiel „Frau Holle braucht Hilfe“

Frau Holle hat ihre Winterwelt noch nicht für den kommenden Schnee vorbereitet. Es fehlt an vielen Kleinigkeiten. Die Kinder sind ihre Helfer*innen. An jeder Station wartet eine Aufgabe, die dabei hilft, die Magie von Frau Holles Welt wiederherzustellen. Die Gruppe muss alle Stationen erfolgreich durchlaufen, damit Frau Holle pünktlich den Schnee herabfallen lassen kann. Die Kinder erleben gemeinsam das Märchen von Frau Holle und lösen Aufgaben, die auf Teamarbeit und Kreativität ausgelegt sind. Am Ende steht das gemeinsame Erfolgserlebnis, Frau Holle erfolgreich unterstützt zu haben. Ideal sind Gruppen von 4 bis 10 Teilnehmenden. Bei größeren Gruppen können parallele Stationen aufgebaut oder das Spiel in Etappen gespielt werden.

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Vorbereitung und Materialliste

Für die Stationen benötigt ihr folgende Materialien. Diese könnt ihr vorher vorbereiten und an den entsprechenden Orten platzieren. Achtet darauf, dass die Materialien wetterfest sind, wenn das Spiel draußen stattfindet.

Materialien
– Schneeflocken-Bastelset (Papier, Scheren, Kleber, weiße Papierschnipsel)
– goldene und silberne Tücher oder Stoffreste
– Kissenbezüge und weiße Federn für die Feder-Aufgabe
– Puzzles (mit winterlichen oder märchenhaften Motiven)
– ein „Brunnen“: Hier reicht eine große Schüssel oder ein Eimer mit Wasser
– kleine Tüten für eine Edelstein-Suche (alternativ Steine oder Glasperlen)
– Vorlage für ein „Schneeflocken-Puzzle“
– Papierrollen für eine Staffelaufgabe
– Zeichenvorlagen oder Märchenbilder (zum Beispiel das Märchen von Frau Holle in Bildern)
– Timer/Stoppuhr für Zeitaufgaben

Ablauf des Spiels und die Stationen

Das Spiel beginnt mit der Einleitung durch die Gruppenleitung, die die Geschichte von Frau Holle kurz erzählt. Dann wird der Hilferuf erklärt: Frau Holle braucht Unterstützung und die Gruppe soll an verschiedenen Stationen Aufgaben erledigen, um den Winter vorzubereiten.

Station 1: Der Brunnen der Edelsteine

Die Kinder müssen Frau Holles Brunnen mit kleinen Edelsteinen (alternativ bunte Glassteine oder kleine Tüten mit Kieselsteinen) auffüllen, damit die Winterwelt funkelt. Die Steine sollen entweder in Wasser getaucht oder im Eimer gesammelt werden, um „den Brunnen zu schmücken“. Bei größeren Gruppen kann jedes Kind einen Stein holen und ihn in den Brunnen legen. 

Station 2: Schneeflocken-Puzzle

Frau Holles Schneeflocken-Puzzle muss zusammengesetzt werden, damit die Winterwelt mit feinen Schneeflocken verzaubert werden kann. Jedes Kind bekommt ein Puzzleteil in die Hand und gemeinsam versuchen sie, das Bild zu vervollständigen. Die Teile sind durcheinander und das Schneeflockenbild muss in die richtige Reihenfolge gebracht werden. Die Kinder arbeiten als Team, tauschen sich aus und überlegen, welches Teil wohin passt. Es kann auch hilfreich sein, wenn sie die Puzzleteile zunächst auf dem Boden auslegen und sich gemeinsam über die beste Anordnung beraten. Sobald das Puzzle fertig ist, erleben die Kinder das Erfolgserlebnis, dass sie Frau Holle bei der Vorbereitung des Schnees ein Stück weiter geholfen haben!

Station 3: Die Feder-Kissen-Aufgabe

Die Kinder müssen Frau Holles Kissen neu befüllen, um den magischen Schneefall in Gang zu setzen. Dafür stehen ihnen Körbe voller weißer Federn bereit, die vorsichtig in große Kissenbezüge gefüllt werden sollen. Die Kinder arbeiten zusammen und versuchen, möglichst viele Federn in die Bezüge zu bekommen – was oft zu einem heiteren „Federnwirbel“ führt. Die schwebenden Federn bringen einen besonderen Spaßfaktor. Sobald die Kissen prall gefüllt sind, schütteln sie sie vorsichtig, damit die „Schneeflocken“ durch die Luft schweben können – die Winterwelt von Frau Holle ist nun bereit für den Schnee! Nach dem Spiel helfen alle fleißig mit, die Federn wieder einzusammeln, damit Frau Holle auch für die nächste Schneesaison gerüstet ist.

Station 4: Das goldene Kleid

Die Kinder haben die wichtige Aufgabe, Frau Holles prächtiges goldenes Kleid zusammenzusetzen. Dazu stehen ihnen goldene Stoffreste, gelbes Papier und Glitzer zur Verfügung, die sie so anordnen und dekorieren sollen, dass ein prachtvolles „Kleid“ entsteht. Dabei können sie ihrer Kreativität freien Lauf lassen und überlegen, wie das Kleid von Frau Holle aussehen könnte, damit es die Winterwelt mit einem besonderen Glanz erfüllt. Vielleicht legen sie noch kleine funkelnde „Schneekristalle“ in Form von glitzernden Steinchen oder Papiersternen darauf, um das Kleid noch magischer wirken zu lassen. Alle geben einander Tipps und entscheiden gemeinsam, wie sie das Kleid am schönsten gestalten. Sobald das Kleid fertig ist, können sie stolz bewundern, wie ihre Arbeit das Reich von Frau Holle verschönert – und sich gemeinsam über den glanzvollen Erfolg freuen!

Station 5: Teamstaffel „Winterkristalle sammeln“

Die Kinder müssen eine Strecke überwinden und dabei „Winterkristalle“ – das können kleine Steine oder glänzende Glasperlen sein – von einem Startpunkt zu einem Zielpunkt transportieren. Diese funkelnden Kristalle stehen für die wertvolle Winterenergie, die Frau Holle benötigt, um den Schnee herabfallen zu lassen und die Welt in eine zauberhafte Winterlandschaft zu verwandeln. In einem Staffelspiel bringen die Kinder abwechselnd die Kristalle sicher ans Ziel. Jedes Kind läuft los, nimmt einen Kristall, balanciert ihn vorsichtig bis zum Zielpunkt und übergibt ihn dann an das nächste Teammitglied. Die Zeit kann dabei mit einer Stoppuhr gemessen werden, um den Wettkampfgeist zu fördern – die Kinder können so auch versuchen, ihre eigene Bestzeit zu schlagen oder als Team möglichst schnell alle Kristalle zu transportieren. Besonders spannend wird es, wenn sie die Kristalle in Löffeln balancieren oder andere kreative Wege finden, die Winterenergie sicher und schnell ans Ziel zu bringen.

Station 6: Schnee herstellen

Hier basteln die Kinder wunderschöne Schneeflocken, die sie aus weißem Papier in verschiedenen Formen ausschneiden. Sie können dabei einfache Muster falten und ausschneiden oder auch kompliziertere Flocken kreieren – jede Schneeflocke wird so einzigartig, genau wie die echten! Alternativ stanzen sie mit einem Locher kleine Konfetti-Schneeflocken, die später als zarter „Schnee“ dienen. Sobald alle Schneeflocken fertig sind, werden sie in ein großes Glas oder eine durchsichtige Tüte gesammelt. Zum Abschluss des Programms kommen die Kinder zusammen, und beim gemeinsamen Countdown werfen sie die Schneeflocken gleichzeitig in die Luft, um den ersten „Schneefall“ zu erleben. 

Abschluss des Spiels

Sobald die Teilnehmenden alle Stationen durchlaufen und Frau Holle tatkräftig unterstützt haben, kommen sie zur gemeinsamen Schlussrunde zusammen. In einem Kreis versammeln sie sich, um den Tag Revue passieren zu lassen und zu feiern, dass sie alle Aufgaben erfolgreich gemeistert haben und Frau Holle nun bereit für den Winter ist. Hier bedanken sich die Kinder symbolisch bei Frau Holle für die magische Winterwelt, die sie gemeinsam gestalten durften. Ein besonders schöner Moment entsteht, wenn sie die selbstgebastelten Schneeflocken aus Station 6 in die Luft werfen und einen funkelnden „Schneefall“ erzeugen. Die Kinder können ihre Fantasie spielen lassen und Geschichten darüber erzählen, wie sie sich die Winterwelt von Frau Holle vorstellen – vielleicht mit glitzernden Schneefeldern oder einem märchenhaften Winterwald. Zum Abschluss können alle gemeinsam ein bekanntes Winter- oder Märchenlied singen, das die Stimmung perfekt abrundet. 

Hinweise zur Durchführung

Achtet darauf, dass die Gruppe zusammenarbeitet und jede*r Teilnehmende eine Rolle hat. Bei Aufgaben wie dem Puzzeln und dem Basteln können Kleingruppen gebildet werden. Gerade bei Federn oder kleinen Papierschnipseln ist es ratsam, den Bereich nach der Station gemeinsam sauberzumachen, damit keine Rutschgefahr entsteht. Das Spiel lässt sich drinnen und draußen durchführen, die Stationen könnt ihr je nach Platzangebot anpassen.

Gruppenstunden-Reihe: Die Gewürzhändlerin

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Gruppenstunden-Reihe: Die Gewürzhändlerin

Diese Gruppenstunden-Reihe führt Kinder und Jugendliche auf eine spannende Reise, bei der sie die Ursprünge, die Vielfalt und die Bedeutung von Gewürzen kennenlernen. Die Abenteurer*innen folgen der geheimnisvollen Gewürzhändlerin, die in ihren Briefen von ihren Reisen und Entdeckungen erzählt und dabei Einblicke in die Welt der Gewürze gewährt. Jede Gruppenstunde beginnt mit einem kreativen Aufwärmspiel, das die Kinder in das jeweilige Thema einführt und ihnen einen ersten praktischen Zugang liefert. Jede Stunde enthält einen kreativen Bastel- oder Kochbaustein, bei der die Kinder selbst mitwirken. Die erlernten Fakten werden durch gemeinsame Diskussionen gefestigt, bei denen Raum für kreative Ideen und unterschiedliche Meinungen bleibt. 

Inhalt
show

Gruppenstunde 1: Pfeffer – das schwarze Gold

Stellt euch vor, ihr reist in eine Zeit, in der Gewürze wie Pfeffer so wertvoll waren wie Gold. Händler*innen durchquerten gefährliche Seewege und Wüsten für diese kleinen Körner. Heute schickt euch eine geheimnisvolle Gewürzhändlerin einen Brief, in dem sie euch mehr über Pfeffer erzählt. Diese Gewürzhändlerin ist weit gereist, hat exotische Orte besucht und will ihre Erlebnisse mit euch teilen. 

Der Brief der Gewürzhändlerin

Liebe Abenteurer*innen,
wisst ihr, dass Pfeffer früher so kostbar war, dass er sogar als Zahlungsmittel verwendet wurde? Schwarzer Pfeffer, der heute auf jedem Tisch steht, war einst ein Luxusgut. Ich habe Felder in Indien besucht, wo Pfefferpflanzen unter der warmen Sonne wachsen. Dort habe ich erfahren, dass schwarzer, weißer, grüner und roter Pfeffer alle aus derselben Pflanze stammen – es ist nur eine Frage, wann und wie die Beeren geerntet werden. Schwarzer Pfeffer wird unreif gepflückt und getrocknet, grüner Pfeffer ist frisch, weißer Pfeffer wird geschält und roter Pfeffer reift länger an der Pflanze. Ich lade euch ein, den Pfeffer mit allen Sinnen zu entdecken. Riecht, schmeckt und erforscht, wie dieses Gewürz unser Essen und unsere Geschichte geprägt hat. Seid ihr bereit, euch auf die Reise zu begeben?

Eure Gewürzhändlerin

Aufwärmspiel: Die Pfefferkarawane

Beginnt die Stunde mit einem Spiel, das die Kinder den Gewürzhandel erklärt. Stellt euch vor, ihr seid Händler*innen, die mit Pfeffer handeln. Dazu wird der Raum in zwei Stationen unterteilt: eine „Anbauplantage“ und eine „Marktstadt“. Die Teilnehmenden werden in Gruppen aufgeteilt und müssen Pfeffer (z.B. Bohnen oder kleine Steine) zwischen den beiden Orten transportieren, ohne dass sie von Räuber*innen (zwei Spielleiter*innen) entdeckt werden. Ziel ist es, so viele Pfefferkörner wie möglich sicher in die Stadt zu bringen.

Einführung in das Thema

Nachdem alle im Spiel angekommen sind, setzt euch zusammen. Zeigt den Kindern echten Pfeffer: schwarze, weiße, grüne und rote Körner. Lasst jede*n die verschiedenen Sorten ansehen, riechen und fühlen. Erzählt dabei Geschichten über den Pfeffer: Wie er auf den Gewürzstraßen aus Indien, Indonesien oder Vietnam bis nach Europa gelangte. Pfeffer war so begehrt, dass er sogar „das schwarze Gold“ genannt wurde. Gemeinsam überlegt ihr, warum Menschen bereit waren, so weite und gefährliche Reisen für dieses Gewürz zu unternehmen.

Kreatives Arbeiten: Die Pfefferwerkstatt

Nun wird es praktisch. Die Kinder und Jugendlichen verarbeiten Pfeffer selbst. Verteilt Mörser oder Pfeffermühlen und lasst sie schwarzen Pfeffer mahlen. Achtet darauf, dass jede*r einmal ausprobieren kann. Fragt die Teilnehmenden, wie der Pfeffer frisch gemahlen riecht und ob sie Unterschiede zu vorgemahlenem Pfeffer aus dem Supermarkt erkennen. Danach führt ihr ein einfaches Experiment durch: Mischt Pfeffer mit Wasser in einem Glas und beobachtet, was passiert. Zeigt, wie Pfefferkörner auf der Wasseroberfläche schwimmen können und erklärt dabei, dass dies mit der natürlichen Wachsschicht der Körner zu tun hat. 

Spiel: Pfeffer, Salz und Chili

Nach der kreativen Phase baut ihr ein aktives Spiel ein. Das Spiel „Pfeffer, Salz und Chili“ funktioniert ähnlich wie „Simon sagt“. Die Spielleiter*in gibt Anweisungen, die mit den Gewürznamen verknüpft sind. Zum Beispiel: „Bei Pfeffer macht ihr eine Drehung, bei Salz springt ihr auf der Stelle und bei Chili legt ihr euch auf den Boden.“ Wer die falsche Bewegung macht, scheidet aus. 

Gemeinsames Kochen: Pfeffer-Rezept

Bereitet zusammen mit den Kindern ein einfaches Gericht zu. Eine Idee wäre selbstgemachter Frischkäse-Dip mit Pfeffer. Dafür braucht ihr Frischkäse, etwas Joghurt, Salz und frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer. Die Kinder rühren den Dip selbst an und lernen dabei, wie Pfeffer den Geschmack beeinflusst. Serviert den Dip mit geschnittenem Gemüse oder Brotsticks – das Essen wird ein gemeinsamer Genuss.

Diskussion: Der Geschmack von Pfeffer

Setzt euch am Ende der Stunde zusammen und besprecht, wie die Teilnehmenden den Pfeffer wahrgenommen haben. Fragt sie:

– Wie hat der frisch gemahlene Pfeffer geschmeckt im Vergleich zu gekauftem Pfefferpulver?
– Welcher Pfeffer war besonders spannend – schwarz, weiß, grün oder rot?
– Was hat sie überrascht?

Gebt Raum für persönliche Eindrücke und Geschichten. Vielleicht gibt es Kinder, die Pfeffer gar nicht mögen oder andere, die ihn für unverzichtbar halten. Die Diskussion sollte wertfrei und offen für unterschiedliche Meinungen sein.

Abschlussrunde

Zum Abschluss der Stunde gebt jedem Kind ein einzelnes Pfefferkorn mit. Dieses Korn dient als Erinnerung an die Reise mit der Gewürzhändlerin. Verabschiedet euch mit einem kurzen Ausblick: In der nächsten Stunde wird es um ein anderes spannendes Gewürz gehen!

Material
– der Brief der Gewürzhändlerin (vorbereitet zum Vorlesen)
– Bohnen, kleine Steine oder andere Gegenstände als „Pfefferkörner“
– zwei Eimer oder Schalen (für die „Anbauplantage“ und die „Marktstadt“)
– Marker, um Räuber*innen zu kennzeichnen (z. B. bunte Westen oder Schärpen)
– schwarze, weiße, grüne und rote Pfefferkörner (am besten in kleinen Schälchen oder Gläsern)
– Mörser oder Pfeffermühlen
– Wasser, Gläser und Löffel 
– Frischkäse (ca. 250 g pro 5 Kinder)
– Joghurt (optional, ca. 100 g pro 5 Kinder)
– Salz
– Brotsticks, Cracker oder geschnittenes Gemüse (z. B. Karotten- und Paprikasticks)
– Schalen, Löffel und kleine Teller
– ein einzelnes Pfefferkorn pro Kind (in einer kleinen Schale oder Tüte)

Gruppenstunde 2: Paprika – die rote Perle

Stellt euch vor, ihr seid auf einer Reise durch die warmen und sonnigen Länder Europas, wo die Luft nach frischen Gewürzen duftet. In dieser Gruppenstunde nehmt ihr die Rolle von Abenteurer*innen ein, die zusammen mit der Gewürzhändlerin ein neues Gewürz entdecken: Paprika. Die Kinder werden erfahren, woher Paprika kommt, wie sie schmeckt und wie vielseitig sie eingesetzt werden kann. 

Der Brief der Gewürzhändlerin

Liebe Entdecker*innen,

auf meiner Reise durch Ungarn habe ich ein faszinierendes Gewürz entdeckt: Paprika. Ihr kennt Paprika vielleicht als Gemüse, aber wusstet ihr, dass getrocknete und gemahlene Paprika eines der beliebtesten Gewürze der Welt ist? In Ungarn ist Paprika ein Nationalgewürz und wird in vielen traditionellen Gerichten verwendet, wie zum Beispiel Gulasch. Es gibt Paprika in verschiedenen Sorten – von mild bis scharf. Sie verleiht jedem Essen eine wunderschöne Farbe und einen warmen Geschmack. Paprika wird aus reifen Paprikaschoten hergestellt, die zuerst getrocknet und dann zu feinem Pulver gemahlen werden. In meinem Abenteuer habe ich gelernt, dass das Gewürz lecker und auch reich an Vitaminen ist. Ich lade euch ein, mit mir die Geheimnisse dieses Gewürzes zu erkunden und dabei eure eigene Kreativität zu entfalten. Bereit? Dann lasst uns loslegen!

Eure Gewürzhändlerin

Einstieg: Die Farben der Paprika

Beginnt die Stunde mit einem Gespräch über Paprika. Bringt eine Auswahl an frischen Paprikaschoten mit (rote, gelbe, grüne) und zeigt auch Paprikapulver in verschiedenen Varianten (süß und scharf). Stellt den Kindern Fragen wie:

– Habt ihr schon einmal Paprika gegessen?
– Welche Farbe der Paprika gefällt euch am besten?
– Wisst ihr, dass Paprika sowohl als Gemüse als auch als Gewürz verwendet wird?

Lasst die Kinder die frischen Paprikaschoten kosten und mit geschlossenen Augen erraten, welche Farbe sie haben. 

Spiel: Paprika-Transport

Teilt die Kinder in zwei Teams auf. Jedes Team erhält einen Löffel und eine kleine Schale mit getrockneten Paprikastücken (rote Papierstücke oder kleine Kärtchen). Ziel ist es, die Paprika von einer Seite des Raumes zur anderen zu transportieren, ohne dass sie vom Löffel fällt. Wer die meisten Paprikastücke sicher ans Ziel bringt, gewinnt. 

Die Geschichte der Paprika

Erzählt den Kindern mehr über die Herkunft der Paprika. Erklärt, dass Paprika ursprünglich aus Mittel- und Südamerika stammt und durch Entdecker*innen wie Christoph Kolumbus nach Europa gebracht wurde. Heute ist Ungarn eines der bekanntesten Länder für die Paprikaproduktion. Fragt die Kinder, ob sie wissen, wie Gewürze wie Paprika getrocknet und gemahlen werden und zeigt eventuell ein kurzes Video oder Bilder, die den Prozess illustrieren.

Kreatives Arbeiten: Die Paprikawerkstatt

Verteilt Papier, Buntstifte und Bastelmaterialien und lasst die Kinder ihre eigene „Paprikadose“ gestalten. Jede*r kann eine kleine Dose oder ein Glas bemalen, verzieren und sie später mit Paprikapulver füllen.

Rezept: Paprika-Dip

Gemeinsam mit den Kindern bereitet ihr nun einen leckeren Paprika-Dip zu. Ihr braucht:

200 g Frischkäse
100 g Naturjoghurt
1 TL süßes Paprikapulver
Salz und Pfeffer nach Geschmack
Frische Paprikawürfel zur Dekoration

Lasst die Kinder den Dip anrühren und abschmecken. Lasst sie selbst entscheiden, wie viel Paprika sie verwenden möchten. Serviert den Dip mit Gemüse-Sticks oder Brot.

Diskussion: Der Geschmack von Paprika

Nach dem gemeinsamen Kochen setzt euch in einem Kreis zusammen und besprecht, wie die Kinder Paprika wahrgenommen haben. Fragt sie:

– Hat euch Paprika geschmeckt?
– Würdet ihr Paprika als Gewürz in eurem Essen verwenden?
– Wusstet ihr, dass Paprika auch gesund ist und viele Vitamine enthält?

Gebt Raum für offene Diskussionen und ermutigt die Kinder, ihre Eindrücke zu teilen.

Abschlussrunde

Zum Abschluss erhält jedes Kind ein kleines Tütchen mit süßem Paprikapulver als Andenken. Verabschiedet euch mit einem Ausblick auf die nächste Gruppenstunde, in der ein weiteres spannendes Gewürz auf die Kinder wartet.

Material
– frische Paprikaschoten in verschiedenen Farben
– Paprikapulver (süß und scharf)
– kleine Dosen oder Gläser zum Basteln
– Papier und Bastelmaterialien
– Zutaten für den Paprika-Dip
– Löffel, Schalen und Servietten

Gruppenstunde 3: Petersilie

Die Kinder werden heute erneut in die spannende Welt der Gewürze entführt, begleitet von der geheimnisvollen Gewürzhändlerin. Diesmal führt sie euch zu einem besonderen Kraut: der Petersilie. Petersilie ist weit mehr als ein grünes Dekor auf Tellern – sie ist eines der beliebtesten Küchenkräuter weltweit und begeistert durch ihren frischen, milden Geschmack. 

Begrüßung und Brief der Gewürzhändlerin

Beginnt die Gruppenstunde mit einer kleinen Einführung. Versammelt die Kinder in einem Kreis und lest ihnen den Brief der Gewürzhändlerin vor:

Der Brief der Gewürzhändlerin

Liebe Entdecker*innen,

heute möchte ich euch eines meiner liebsten Kräuter vorstellen: die Petersilie. Sie ist ein Klassiker und findet sich in fast jeder Küche. Ursprünglich stammt sie aus dem Mittelmeerraum, doch heute wächst sie in vielen Gärten weltweit. Petersilie gibt Gerichten eine frische Note und ist zudem richtig gesund – voller Vitamine und Nährstoffe. Wusstet ihr, dass es zwei Hauptsorten gibt? Die krause Petersilie, die oft als Dekoration dient und die glatte Petersilie, die intensiver schmeckt. In meiner Zeit als Gewürzhändlerin habe ich gelernt, dass Petersilie Gerichte aufwertet. Ob in Suppen, Salaten oder Saucen – sie gehört einfach dazu. Heute möchte ich euch einladen, dieses Kraut auf besondere Weise zu entdecken.

Eure Gewürzhändlerin

Nach dem Vorlesen sprecht ihr kurz mit den Kindern über den Brief und fragt sie, ob sie Petersilie schon einmal probiert haben und ob sie wissen, wie sie aussieht oder schmeckt.

Aufwärmspiel: Petersilien-Schnitzeljagd

Bereitet vor der Stunde kleine Zettel vor, auf denen ihr Hinweise über die Petersilie notiert (z. B. „Ich bin grün und kraus“ oder „Man findet mich oft in der Suppe“). Versteckt diese Zettel an verschiedenen Orten im Raum oder draußen. Die Kinder teilen sich in Teams auf und suchen die Zettel. Jedes Team bringt die Hinweise zu euch zurück. Sobald alle Hinweise gefunden sind, setzt ihr sie zusammen und löst das Rätsel: Es geht um Petersilie! Ihr könnt einen kleinen Preis für die Teams bereithalten, die besonders schnell oder kreativ waren.

Einführung in das Thema Petersilie

Nach dem Spiel setzt ihr euch mit den Kindern in den Kreis und habt eine echte Petersilienpflanze (oder einen Bund frischer Petersilie) dabei. Lasst die Kinder die Pflanze anschauen, fühlen und daran riechen. Erklärt dabei:

– Petersilie gehört zur Familie der Doldenblütler und wächst in fast jedem Garten.
– Es gibt zwei Sorten: krause Petersilie (die dekorative Variante) und glatte Petersilie (mit stärkerem Geschmack).
– Petersilie ist reich an Vitamin C, Eisen und Kalzium. Früher wurde sie sogar als Heilpflanze genutzt!

Stellt anschließend Fragen wie: „Habt ihr schon einmal Petersilie gegessen?“ oder „Welche Gerichte kennt ihr, die Petersilie enthalten?“ Das lockert die Atmosphäre und regt die Kinder zum Mitmachen an.

Rezept: Petersilie-Brotaufstrich

Zutaten:

1 Bund frische Petersilie (oder 2-3 EL getrocknete Petersilie)
150 g Frischkäse (alternativ: Quark oder Joghurt)
2 EL Olivenöl
Salz und Pfeffer nach Geschmack
Frisches Brot, Baguette oder Cracker zum Servieren

Die frische Petersilie gut waschen und trocken tupfen. Anschließend fein hacken. In einer Schüssel den Frischkäse, das Olivenöl und die gehackte Petersilie vermengen. Wenn gewünscht, die Knoblauchzehe schälen und fein reiben oder pressen und ebenfalls unterrühren. Mit einer Prise Salz, Pfeffer und eventuell einem Spritzer Zitronensaft abschmecken. Für zusätzlichen Geschmack kann auch etwas Zitronenschale eingerührt werden. Den Aufstrich für etwa 15 bis 30 Minuten im Kühlschrank ziehen lassen, damit die Aromen gut durchziehen. Den fertigen Petersilie-Brotaufstrich zusammen mit frischem Brot, Baguette oder Crackern servieren. Lasst die Kinder bei der Zubereitung helfen, indem sie die Petersilie schneiden oder den Aufstrich umrühren. Erklärt den Kindern, wie die Zutaten den Geschmack des Aufstrichs verändern und wie die Petersilie dabei eine zentrale Rolle spielt. Stellt sicher, dass die Kinder eine Portion probieren, um zu erleben, wie Petersilie den Geschmack verändert.

Spiel: Petersilien-Geschichten

Ein lustiges und kreatives Spiel, bei dem die Kinder ihrer Fantasie freien Lauf lassen. Stellt einen großen Gegenstand in die Mitte. Jedes Kind zieht ein Wort aus einer Schüssel (z. B. „Garten“, „Mittelmeer“, „Vitamin“) und erfindet einen Satz, der in eine gemeinsame Geschichte einfließt. Beispiel: „Die Petersilie wuchs in einem kleinen Garten, der von einem wunderschönen Mittelmeerblick umgeben war. Eines Tages beschloss die Petersilie, ihre Vitamine mit der ganzen Welt zu teilen…“ Die Geschichte wird reihum ergänzt und sorgt für viele Lacher.

Abschlussrunde

Zum Abschluss setzt ihr euch erneut im Kreis zusammen. Reicht ein kleines Glas, das mit frischen Petersilienblättern gefüllt ist, herum. Jede*r kann sich einen Moment Zeit nehmen, um zu sagen, was ihr oder ihm an der Stunde am besten gefallen hat.

Material
– der Brief der Gewürzhändlerin (ausgedruckt oder vorbereitet zum Vorlesen)
– kleine Zettel mit Hinweisen über Petersilie 
– Klebeband oder kleine Behälter, um die Zettel an verschiedenen Orten zu befestigen oder zu verstecken
– kleine Preise für die Teams 
– frische Petersilienpflanzen oder ein Bund Petersilie (sowohl kraus als auch glatt, wenn möglich)
– Acrylfarben, Pinsel und wasserfeste Stifte für die Gestaltung
– ein großer Gegenstand als zentrales „Erzählobjekt“ 
– Zettel oder Karten mit Stichwörtern
– eine Schüssel oder ein Beutel, um die Wörter zu ziehen

Gruppenstunde 4: Kurkuma – auf den Spuren des goldenen Gewürzes

In dieser Gruppenstunde begleitet ihr die Kinder auf eine Entdeckungsreise zu einem leuchtend gelben Gewürz: Kurkuma! Bekannt als „Goldene Wurzel“ oder „Gewürz des Lebens“, stammt Kurkuma aus Indien und wird dort seit Jahrhunderten in der Küche und der traditionellen Medizin verwendet. Gemeinsam mit der Gewürzhändlerin lernen die Kinder die Geschichte, die Anwendung und den besonderen Geschmack von Kurkuma kennen. 

Begrüßung und Brief der Gewürzhändlerin

Versammelt die Kinder zu Beginn der Stunde in einem Kreis und eröffnet die Zeit mit dem Brief der Gewürzhändlerin.

Der Brief der Gewürzhändlerin

Liebe Abenteurer*innen,

heute nehme ich euch mit auf eine Reise nach Indien, das Heimatland eines besonderen Gewürzes: Kurkuma. Schon vor Tausenden von Jahren haben die Menschen entdeckt, wie viel Kraft in der leuchtend gelben Wurzel steckt. Sie gibt Gerichten einen einzigartigen Geschmack und wird auch als Heilmittel geschätzt. In Indien sagt man, dass Kurkuma das „Gold des Lebens“ ist. Habt ihr Lust, die Geheimnisse der goldenen Wurzel zu entdecken? Dann lasst uns gemeinsam herausfinden, was Kurkuma so besonders macht. Und wer weiß – vielleicht werdet ihr am Ende selbst zu kleinen Gewürzexpert*innen!

Eure Gewürzhändlerin

Diskutiert mit den Kindern, was sie schon über Kurkuma wissen: Haben sie es schon einmal gegessen? Vielleicht in einem Curry oder einem Getränk? Ihr könnt auch eine frische Kurkumawurzel oder etwas Kurkumapulver zeigen und fragen, was sie daran besonders finden.

Spiel: Goldgräber*innen-Suche

Versteckt kleine gelbe Gegenstände im Raum oder auf einem Außengelände. Das können goldene Murmeln, kleine Plastikwürfel oder gelbe Papierschnipsel sein. Die Anzahl der Gegenstände sollte zur Gruppengröße passen. Teilt die Kinder in Teams ein und lasst sie nach den versteckten „Goldstücken“ suchen. Gebt jedem Team ein Gefäß (eine Schüssel oder einen Beutel), in dem sie ihre Funde sammeln können. Das Team, das am meisten „Gold“ findet, gewinnt. Um den Schwierigkeitsgrad zu erhöhen, könnt ihr die Kinder Hinweise lösen lassen, um die „Goldstücke“ zu finden. 

Einführung zum Thema

Nach dem Spiel setzt ihr euch mit den Kindern in einem Kreis zusammen. Zeigt eine frische Kurkumawurzel und etwas Pulver. Lasst die Kinder daran riechen und, falls sie möchten, die frische Wurzel vorsichtig probieren. Erzählt den Kindern, dass Kurkuma auch „indischer Safran“ genannt wird, weil es Speisen eine goldene Farbe verleiht. Fragt sie, ob sie schon einmal etwas Gelbes gegessen haben, das mit Kurkuma gefärbt wurde.

Kreative Aktivität: Goldene Kunstwerke

Nun wird es kreativ! Die Kinder gestalten mit Kurkuma eigene Kunstwerke. Mischt zusammen mit den Kindern Kurkumapulver und etwas Wasser, bis eine gelbe Paste entsteht. Mit dieser können die Kinder malen oder Stoffstücke färben. Sie probieren dabei aus, wie unterschiedlich die Farbe wirkt, je nachdem, ob sie die Paste dicker oder dünner auftragen. Erklärt, dass Menschen Kurkuma früher nicht nur zum Kochen, sondern auch zum Färben von Stoffen genutzt haben. D

Rezept: „Goldene Milch“ zubereiten

Eine praktische und leckere Aktivität, bei der die Kinder Kurkuma selbst in einem Getränk ausprobieren können.

Zutaten (für ca. 10 Portionen):

1 Liter Milch oder pflanzliche Alternative (z. B. Hafermilch)
1 Teelöffel Kurkumapulver
1 Teelöffel Honig oder Zucker
1 Prise Zimt

Zubereitung:
Erwärmt die Milch in einem Topf (nicht kochen).
Rührt das Kurkumapulver und den Honig ein, bis alles gut vermischt ist.
Fügt eine Prise Zimt hinzu und verrührt die Mischung.
Schenkt die „Goldene Milch“ in kleine Becher und lasst die Kinder probieren.
Ermutigt die Kinder, darüber zu sprechen, wie sie den Geschmack finden. Vielleicht erinnert es sie an einen besonderen Moment oder eine andere Speise?

Abschlussdiskussion

Setzt euch zum Schluss im Kreis zusammen und reflektiert gemeinsam. Stellt den Kindern Fragen wie:
Was habt ihr heute Neues über Kurkuma gelernt? Wie hat euch die „Goldene Milch“ geschmeckt? Gebt den Kindern mit, dass sie das Gelernte auch zu Hause ausprobieren können – vielleicht beim nächsten gemeinsamen Kochen mit der Familie.

Material
– frische Kurkumawurzel und Kurkumapulver
– kleine gelbe Gegenstände für das „Goldgräber*innen“-Spiel
– dickes Papier oder Stoffstücke, Pinsel und Wasserbehälter
– Zutaten für „Goldene Milch“ (Milch, Kurkumapulver, Honig, Zimt)

Gruppenstunde 5: Zimt – das duftende Gewürz der Wärme und Gemütlichkeit

Zimt ist eines der ältesten und beliebtesten Gewürze der Welt. Sein süßlich-würziger Duft erinnert viele an die Weihnachtszeit, Gebäck oder warme Getränke. Doch Zimt kann viel mehr! In dieser Gruppenstunde reisen die Kinder mit der Gewürzhändlerin in ferne Länder, entdecken die spannende Herkunft und Geschichte von Zimt und erleben die Vielseitigkeit dieses Gewürzes. 

Begrüßung und Brief der Gewürzhändlerin

Setzt euch zu Beginn in einem Kreis zusammen. Verwendet eine kleine Schale mit Zimtstangen oder Zimtpulver als Dekoration in der Mitte, um das Thema einzuleiten. Beginnt die Stunde mit dem Brief der Gewürzhändlerin.

Der Brief der Gewürzhändlerin

Liebe Entdecker*innen,

heute reisen wir gemeinsam in Länder, die weit weg sind. Unser Ziel ist Sri Lanka, die Heimat eines der bekanntesten Gewürze der Welt: Zimt. Hier wachsen Zimtbäume, deren Rinde uns den typischen Duft und Geschmack schenkt, den viele von euch bestimmt lieben. Wusstet ihr, dass Zimt eines der ältesten Gewürze ist? Schon vor Tausenden von Jahren wurde er in Ägypten und Indien geschätzt – nicht nur in der Küche, sondern auch als Heilmittel und sogar als Geschenk für Könige. Heute werdet ihr herausfinden, was Zimt alles kann. Lasst uns auf Entdeckungsreise gehen!

Eure Gewürzhändlerin

Nach dem Vorlesen fragt ihr die Kinder, welche Erinnerungen oder Gerichte sie mit Zimt verbinden.

Spiel: Zimt-Balance

Teilt die Kinder in zwei oder drei Teams auf. Jedes Team erhält einen Start- und einen Zielpunkt, zwischen denen sie eine Zimtstange auf einem Löffel balancieren müssen. Ziel ist es, die Zimtstange ohne Berührung von Start zu Ziel zu bringen. Fällt die Zimtstange herunter, müssen sie von vorne beginnen. Ihr könnt eine Staffel daraus machen, bei der das Team, das zuerst alle Mitglieder durch den Parcours bringt, gewinnt. Um es schwieriger zu machen, könnt ihr Hindernisse (z. B. Stühle oder Kissen) in den Weg stellen.

Einführung in die Welt des Zimts

Nach dem Spiel setzt ihr euch wieder im Kreis zusammen, um mehr über Zimt zu erfahren. Zeigt den Kindern Zimtstangen und erklärt den Unterschied zwischen Ceylon-Zimt und Cassia-Zimt:

– Ceylon-Zimt: Feinere Rinde, milder und hochwertiger, stammt vor allem aus Sri Lanka.
– Cassia-Zimt: Kräftiger und günstiger, stammt aus anderen Ländern Asiens.

Erzählt auch, wie Zimt geerntet wird: Die Rinde der Zimtbäume wird vorsichtig abgeschält, getrocknet und dann zu Stangen oder Pulver verarbeitet. Lasst die Kinder überlegen, wie viel Arbeit dahintersteckt, bis der Zimt bei uns auf dem Tisch landet.

Kreative Aktivität: Zimt-Anhänger basteln

Nun wird es kreativ! Die Kinder gestalten duftende Anhänger, die sie später mit nach Hause nehmen oder verschenken. Rollt Modelliermasse flach aus und mischt etwas Zimtpulver hinein, um einen leichten Duft zu erzeugen. Die Kinder stechen mit den Ausstechformen Figuren aus und können sie mit kleinen Zimtstangen oder Mustern verzieren. Mit einem Strohhalm werden Löcher für die Schnüre durchgestochen. Lasst die Anhänger an der Luft trocknen oder im Ofen bei niedriger Temperatur aushärten. Während des Bastelns sprecht ihr darüber, warum der Geruch von Zimt so beruhigend wirkt und was die Kinder mit Düften verbinden.

Rezept: Zimtige Apfelscheiben

Schneidet die Äpfel in dünne Scheiben. Mischt Zucker und Zimt in einer kleinen Schüssel. Bestreut die Apfelscheiben mit der Mischung. Wer mag, kann sie zusätzlich mit etwas Zitronensaft beträufeln. Die Apfelscheiben können roh gegessen oder kurz im Ofen gebacken werden, bis sie leicht karamellisiert sind. Lasst die Kinder die Apfelscheiben genießen und fragt sie, wie sie den Zimt in Kombination mit dem Apfel finden.

Spiel: Zimt-Duft-Memo-Spiel

Ein Spiel, das den Geruchssinn der Kinder herausfordert. Füllt Döschen mit den Gewürzen und verteilt sie im Raum. Die Kinder spielen in kleinen Gruppen. Ziel ist es, die passenden Düfte zu finden und zuzuordnen. Ihr könnt auch über die Düfte sprechen: Was erinnert sie daran? Was mögen sie besonders?

Abschlussdiskussion

Zum Abschluss der Gruppenstunde regt ihr eine gemeinsame Diskussion an. Fragt die Kinder, was ihnen am meisten gefallen hat – war es das Spiel, die Bastelaktion oder das Rezept? Lasst sie erzählen, warum sie bestimmte Aktivitäten besonders spannend oder schön fanden. So können die Kinder ihre neuen Erkenntnisse kreativ umsetzen und sich überlegen, wie sie das Gelernte in ihren Alltag einbringen.

Material
– Zimtstangen und Zimtpulver
– Löffel und ein Tablett für das Spiel
– Modelliermasse, Ausstechformen, Bänder, Strohhalme
– Zutaten für „Zimtige Apfelscheiben“ (Äpfel, Zucker, Zimt, Zitronensaft)
– kleine Döschen für das Duft-Memory

Herausforderung: Unruhe beim Ankommen

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Herausforderung: Unruhe beim Ankommen

Kennt ihr das? Die Gruppenstunde hat noch gar nicht richtig begonnen, aber im Raum ist schon jede Menge los. Kinder und Jugendliche kommen nach und nach an, Jacken fliegen irgendwohin, die ersten rennen durch den Raum, andere stehen unsicher herum, manche reden laut durcheinander – und ihr versucht parallel noch Material vorzubereiten, letzte Absprachen zu treffen oder die Anwesenheit im Blick zu behalten.

Diese ersten Minuten entscheiden oft darüber, wie gut der Start in die Gruppenstunde gelingt. Denn Ankommen ist mehr als nur „da sein“. Kinder und Jugendliche bringen den Tag mit: Schule, Stress, Müdigkeit, Vorfreude, Bewegungsdrang oder auch Unsicherheit. Wenn es in dieser Phase keine klare Orientierung gibt, entsteht schnell Unruhe.

Hilfreich ist deshalb ein fester Ankommensrahmen. Das muss nichts Großes sein. Schon eine kleine, offene Aufgabe kann reichen, die sofort funktioniert – ohne lange Erklärung und ohne dass alle gleichzeitig starten müssen. Zum Beispiel: eine Frage des Tages beantworten, ein kleines Rätsel lösen, eine Karte gestalten, einen Bauauftrag mit Klötzen beginnen, ein leises Tischspiel spielen oder auf einem Plakat abstimmen.

Wichtig ist: Die Aufgabe sollte freiwillig niedrigschwellig sein, aber trotzdem einladen. Wer Energie loswerden muss, bekommt etwas zu tun. Wer erst einmal beobachten möchte, darf langsam ankommen. Wer neu ist, findet leichter einen Einstieg. Und ihr als Leitung habt ein paar Minuten Luft, ohne ständig „Nicht rennen!“, „Warte noch!“ oder „Wir fangen gleich an!“ rufen zu müssen.

Noch besser wirkt das Ganze, wenn daraus ein Ritual wird. Zum Beispiel beginnt jede Gruppenstunde mit einer kleinen „Ankommensstation“: Auf einem Tisch liegt immer eine kurze Aufgabe bereit, an der alle mitmachen können, sobald sie da sind. Nach fünf bis zehn Minuten gibt es dann ein klares Startsignal – etwa ein Lied, ein Gong, ein gemeinsamer Kreis oder eine feste Begrüßungsfrage.

So wird aus einer chaotischen Übergangszeit ein bewusster Einstieg. Kinder und Jugendliche erleben: Ich bin willkommen, ich weiß, was ich tun kann, und gleich geht es gemeinsam los.

Direkt ausprobieren:
Legt für die nächste Gruppenstunde schon vor Beginn eine einfache Aufgabe bereit, die ohne Erklärung funktioniert. Zum Beispiel: „Male auf einen Zettel, wie dein Tag heute war“, „Baue gemeinsam mit anderen den höchsten Turm aus 20 Bausteinen“ oder „Klebe einen Punkt zu der Frage: Worauf hast du heute Lust – Spiel, Kreativität, Bewegung oder Gespräch?“

Fürs Leitungsteam:
Vereinbart vorher, wer in den ersten Minuten die Kinder und Jugendlichen begrüßt, wer den Raum im Blick behält und wer letzte Vorbereitungen übernimmt. Gerade beim Ankommen hilft eine klare Rollenverteilung enorm.

Wenn Wut laut wird & Frieden wachsen darf – 5-Minuten-Impuls für Kinder und Jugendliche über Wut & Frieden

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Wenn Wut laut wird & Frieden wachsen darf – 5-Minuten-Impuls für Kinder und Jugendliche über Wut & Frieden

Kinder und Jugendliche erleben Wut oft intensiv – sie gehört zur Entwicklung dazu, wird aber oft unterdrückt oder negativ bewertet. Dieser Impuls lädt dazu ein, Wut ernst zu nehmen, sie zu verstehen und Wege zu finden, wie daraus etwas Gutes entstehen kann: innere Ruhe, Versöhnung, echter Frieden. Der Impuls eignet sich für eine ruhige Gruppenphase, drinnen oder draußen, ganz ohne Materialien.

Hinführung zum Thema: Was passiert, wenn Wut da ist

Ruhig vorlesen oder erzählen – kindgerecht, aber nicht verharmlosend.

Manchmal ist sie plötzlich da: die Wut.
Sie kommt wie ein Sturm.
Im Bauch wird’s heiß.
Der Kopf dröhnt. Die Fäuste ballen sich.
Du willst schreien. Stampfen. Vielleicht auch weinen.

Wut sagt: „So geht das nicht!“, „Das war nicht fair!“,
„Ich will nicht, dass man so mit mir umgeht!“

Wut ist keine schlechte Emotion.
Sie ist ehrlich. Und sie will, dass du dich schützt.
Aber wenn Wut nur rausplatzt, kann sie verletzen.

Frieden ist kein „Alles gut“.
Frieden heißt: Ich spüre, was in mir los ist –
und ich finde einen Weg, damit umzugehen.

Frieden wächst dort, wo du dich traust, deine Wut anzusehen –
und dann mit Mut, Klarheit und Herz zu handeln.

Impulsfragen zum Weiterdenken

Als Gesprächsimpuls oder zur stillen Reflexion.

  • Wann warst du das letzte Mal richtig wütend – und warum?
  • Wie fühlst du dich, wenn du deine Wut rauslässt? Und wenn du sie runterschluckst?
  • Was hilft dir, wieder ruhig zu werden?
  • Was bedeutet für dich „Frieden“ – mit dir selbst oder mit anderen?

Meditation: Vom Feuer zur Stille

Geführte Atem- und Körperübung, im Sitzen oder Liegen. Dauer ca. 2 Minuten.

Mach es dir bequem.
Schließ deine Augen, wenn du magst. Atme tief ein … und aus. Noch einmal.

Stell dir vor, in deinem Bauch brennt ein kleines Feuer.
Es ist deine Wut. Warm, stark – nicht böse.
Es zeigt dir, dass dir etwas wichtig ist.

Du schaust auf das Feuer.
Es brennt – aber es muss nicht alles verbrennen.
Mit jedem Atemzug wird es ruhiger.
Die Flammen tanzen noch – aber sie tun nicht weh.

Spür, wie Ruhe in dich einzieht.
Wie dein Herz langsamer schlägt.
Wie du Raum hast für Klarheit. Für Frieden.

Atme noch einmal tief ein … und aus.
Dann öffne langsam deine Augen.

Gebet: Aus Wut wird Frieden

Gemeinsam laut oder in Stille sprechen.

Gott, manchmal bin ich voller Wut.
Weil etwas weh tut. Weil ich mich ungerecht behandelt fühle.
Weil ich nicht weiß, wohin mit mir.

Hilf mir, nicht alles in mich hineinzufressen –
aber auch nicht andere zu verletzen.

Zeig mir Wege, ruhig zu werden.
Zeig mir Menschen, die mich verstehen.
Und schenk mir den Mut, zu sagen, was ich fühle –
ohne zu zerstören.
Schenk mir Frieden. In mir. Und mit anderen.
Amen.

Abschlusstext: Mut zum Frieden

Als ruhiger Abschluss oder Einstieg in eine Gesprächsrunde oder kreative Einheit.

Wut ist ein Teil von dir – sie will gesehen werden.
Aber du kannst entscheiden, wie du mit ihr umgehst.

Vielleicht kannst du heute jemandem vergeben.
Oder dir selbst.

Vielleicht kannst du jemanden um Entschuldigung bitten.
Oder einfach durchatmen,
und merken: Ich bin stärker als meine Wut.
Frieden beginnt in dir.

Download: 5-Sekunden-Spiel in der Ferienfreizeit-Edition

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Download: 5-Sekunden-Spiel in der Ferienfreizeit-Edition

Die Ferienfreizeit ist eine großartige Gelegenheit, um mit Kindern und Jugendlichen unvergessliche Erinnerungen zu schaffen und den Teamgeist zu stärken. Ein Highlight für jede Freizeit ist das 5-Sekunden-Spiel – und das in einer speziellen Ferienfreizeit-Edition! Es bringt alle zum Lachen und sorgt für jede Menge Action.

Warum das 5-Sekunden-Spiel?

Das 5-Sekunden-Spiel ist leicht verständlich und perfekt für Gruppen jeder Größe. Es fördert schnelles Denken und Kreativität, während die Teilnehmenden in nur fünf Sekunden passende Begriffe zu verschiedenen Kategorien nennen müssen. So entsteht eine lebhafte und fröhliche Atmosphäre.

5-Sekunden-Spiel Ferienfreizeit-Edition

Um euch den Einstieg zu erleichtern, haben wir eine Vorlage für das 5-Sekunden-Spiel in der Ferienfreizeit-Edition erstellt. Ihr könnt die Kategorien einfach nutzen oder anpassen, um das Spiel noch spannender zu gestalten.

Download: 5-Sekunden-Spiel Ferienfreizeitedition

Um euch den Einstieg zu erleichtern, habe ich eine Vorlage für das 5-Sekunden-Spiel in der Ferienfreizeitedition erstellt. Ihr könnt die Kategorien einfach nutzen oder anpassen, um das Spiel noch spannender zu gestalten. Die Ferienfreizeit-Edition des 5-Sekunden-Spiels steht hier als praktischer PDF-Download für alle Mitglieder des Blogs zur Verfügung. Einfach herunterladen, ausdrucken und schon kann der lustige Spaß beginnen! Es ist die perfekte Ergänzung für eure Ferienfreizeit-Programmplanung.

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Hier bekommst du den Download – einfach auf den Button drücken, herunterladen, ausdrucken und schon kann es losgehen!

Viel Spaß beim Spielen und eine unvergessliche Ferienfreizeit! Noch mehr Spielideen findet ihr hier im Blog.

Bastelbogen für Kinder: Aristoteles

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Bastelbogen für Kinder: Aristoteles

Bringe die Philosophie näher mit diesem digitalen Bastelbogen, der es Kindern ermöglicht, Aristoteles aus Papier zu basteln! Einfach ausdrucken, ausschneiden und zusammenkleben. Der Bastelbogen ist super für Gruppenstunden, Kindergärten und Familien. Also, ausdrucken, ausschneiden, kleben und loslegen.

Für alle Steady-Mitglieder gibt es den Bastelbogen als Download kostenlos am Ende des Artikels. Wer noch kein Mitglied ist, den möchte ich herzlich einladen, mich auf Steady mit einem kleinem finanziellen Beitrag monatlich zu unterstützen. Nur durch diese Mitgliedschaften ist es mir möglich, so viele kreative Inhalte, Tipps und Ideen für Jugendleiter*innen in der Kinder- und Jugendarbeit anzubieten. Ich hoffe, ich kann dich dafür gewinnen, auch eine Mitgliedschaft abzuschließen, und mich in meinen Vorhaben, wöchentlich neues Material für Jugendleiter*innen anzubieten, zu unterstützen. Wenn du dazu Fragen hast, schau dir meine Steady-Seite an oder schick mir eine E-Mail.

Download des Aristoteles-Bastelbogens

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Nutze den Bastelbogen, lade ihn herunter und berichte unbedingt in den Kommentaren zu diesem Artikel, wie das Basteln gelungen ist. Gerne kannst du Bilder von Aristoteles auch auf Instagram posten, vergiss dann aber nicht, meinen Account dort zu taggen (@jugendleiter), damit ich das Ergebnis auch sehen kann. Ich bin gespannt auf dein Feedback. Weitere Bastelbögen sind in der Vorbereitung und werden in den kommenden Wochen hier im Blog veröffentlicht oder sind bereits oben verlinkt.

Viel Spaß beim Basteln und Kleben!

Du hast Ideen für weitere Bastelbögen oder DIY-Ideen? Auch dann schick mir eine Nachricht oder kommentiere diesen Artikel. Ich bin auf deine Ideen gespannt. Und auf YouTube findest du in meinem Kanal noch viel mehr Bastelideen für Kinder.

Projekt: Natur-Lehrpfad mit Kindern und Jugendlichen gestalten

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![Image](https://www.heimkommen.bayern/v_images/web/naturlehrpfad_ohrenbach_01_800x800px.jpg) ![Image](https://m.media-amazon.com/images/I/617%2BrjN4IIL.jpg) ## Natur entdecken, gestalten und weitergeben **Ein Natur-Lehrpfad als ganzheitliches Projekt mit Kindern und Jugendlichen** Ein Natur-Lehrpfad ist viel mehr als eine Aneinanderreihung von Informationstafeln im Wald oder Park. Er ist ein gemeinsamer Weg – im wörtlichen wie im übertragenen Sinn. Wenn Kinder und Jugendliche selbst Stationen entwickeln, Inhalte recherchieren, Schilder gestalten und am Ende andere Menschen hindurchführen, entsteht ein Projekt, das Wissen, Kreativität, Bewegung und Verantwortung miteinander verbindet. Genau darin liegt seine besondere Stärke für die Jugendarbeit. Gerade im Alltag von Kindern und Jugendlichen, der oft von Schule, Medien und Terminen geprägt ist, schafft ein Natur-Lehrpfad einen anderen Erfahrungsraum. Natur wird nicht nur konsumiert, sondern bewusst wahrgenommen, erforscht und gestaltet. Wer sich intensiv mit Bäumen, Tieren, Böden oder ökologischen Zusammenhängen beschäftigt, entwickelt ein anderes Verhältnis zur Umwelt. Und wer merkt, dass das eigene Wissen später anderen Besucher*innen hilft, erlebt Selbstwirksamkeit ganz konkret. Am Anfang steht nicht die Säge oder der Pinsel, sondern die gemeinsame Idee. Nehmt euch Zeit, mit eurer Gruppe zu überlegen, was sie interessiert. Vielleicht sind es heimische Tiere, vielleicht das Thema Klimaschutz, vielleicht auch die Frage, wie Natur Kraft geben kann. Kinder bringen oft eine große Begeisterung für konkrete Dinge mit – Spuren im Boden, Käfer unter Steinen oder unterschiedliche Blattformen. Jugendliche hingegen möchten Zusammenhänge verstehen: Warum ist der Wald wichtig fürs Klima? Was bedeutet Artenvielfalt? Welche Verantwortung tragen wir? Indem ihr diese Interessen ernst nehmt, schafft ihr echte Beteiligung. Ein Natur-Lehrpfad wird dann nicht euer Projekt für die Gruppe, sondern ihr gemeinsames Vorhaben. Genau hier lebt Partizipation. Habt ihr ein Thema gefunden, geht es darum, einen geeigneten Ort auszuwählen. Ein kleines Waldstück, ein Park, das Gelände rund um euer Gemeindehaus oder ein Zeltlagerplatz – vieles ist möglich. Wichtig ist, die Gegebenheiten vor Ort zu respektieren und gegebenenfalls Genehmigungen einzuholen. Gleichzeitig lohnt es sich, die Strecke bewusst zu wählen: nicht zu lang, gut begehbar und mit ausreichend Raum für unterschiedliche Stationen. In der Ausarbeitung der Stationen zeigt sich dann die kreative Vielfalt der Gruppe. Statt möglichst viele Informationen unterzubringen, ist es sinnvoller, wenige Stationen intensiv zu gestalten. Eine gute Station spricht mehrere Ebenen an: Sie informiert, lädt zum Mitmachen ein und regt zum Nachdenken an. So könnte eine Station beispielsweise dazu einladen, Baumarten anhand von Blättern oder Rinde zu unterscheiden. Kinder können Blätter sammeln und vergleichen, Jugendliche zusätzliche Hintergrundinformationen recherchieren und anschaulich erklären. An einer anderen Stelle könnten Tier-Spuren vorgestellt werden – vielleicht sogar mit vorbereiteten Abdrücken, die erraten werden müssen. Eine Klimastation könnte Fakten zum CO₂-Kreislauf erklären und gleichzeitig die Frage stellen, was jede*r Einzelne konkret verändern kann. Besonders wertvoll sind Stationen, die die Sinne einbeziehen. Wie fühlt sich Moos an? Welche Geräusche sind im Wald zu hören? Wie riecht feuchte Erde? Solche Erfahrungen bleiben oft stärker im Gedächtnis als reine Zahlen und Daten. Gleichzeitig können ruhigere Orte entstehen, an denen Besucher*innen kurz verweilen und persönliche Fragen reflektieren: Was tut mir gut? Wo tanke ich Kraft? Natur wird so nicht nur Lernort, sondern Erfahrungsraum. Die Gestaltung der Stationen bietet zahlreiche Möglichkeiten zur Mitarbeit. Kinder können Schilder bemalen, Symbole entwerfen oder kreative Elemente aus Naturmaterialien gestalten. Jugendliche können Baupläne entwickeln, Materialien kalkulieren und Verantwortung für die Umsetzung übernehmen. Achtet dabei bewusst auf Nachhaltigkeit. Holzschilder fügen sich natürlicher in die Umgebung ein als Kunststoff, und umweltverträgliche Farben schonen Boden und Pflanzen. Es sollte selbstverständlich sein, keine lebenden Bäume zu beschädigen und Lebensräume von Tieren zu respektieren. Während des Projekts entstehen viele Lernmomente ganz nebenbei. Teamarbeit muss organisiert, Aufgaben verteilt und Absprachen getroffen werden. Vielleicht gibt es Diskussionen darüber, welche Inhalte wichtig sind oder wie eine Station aussehen soll. Auch das gehört dazu. Gerade Jugendliche lernen hier, Kompromisse zu finden und Verantwortung zu übernehmen. Ist der Lehrpfad fertiggestellt, sollte das gefeiert werden. Eine kleine Eröffnung mit Eltern, Gemeinde oder Nachbarschaft würdigt die geleistete Arbeit. Wenn Kinder und Jugendliche selbst durch „ihren“ Lehrpfad führen, wachsen sie oft über sich hinaus. Sie sprechen sicherer, erklären mit Stolz und erleben, dass ihr Engagement sichtbar wird. Doch das Projekt endet nicht mit der Einweihung. Ein Natur-Lehrpfad kann immer wieder in Gruppenstunden genutzt werden. Ihr könnt Rallyes entwickeln, einzelne Stationen vertiefen oder Patenschaften für Pflege und Aktualisierung übernehmen. Vielleicht verändert sich im Laufe der Jahreszeiten auch der Fokus: Im Frühling stehen Pflanzen im Mittelpunkt, im Herbst Laub und Früchte, im Winter Spuren im Schnee. So wird der Lehrpfad zu einem lebendigen Bestandteil eurer Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Er verbindet Lernen mit Bewegung, Wissen mit Verantwortung und Naturerfahrung mit Gemeinschaft. Vor allem aber schafft er Räume, in denen junge Menschen erleben: Wir können etwas gestalten, das bleibt. Und wir tragen Verantwortung für die Welt, in der wir leben. Ein Natur-Lehrpfad ist damit nicht nur ein Weg durch den Wald oder Park – er ist ein Weg zu mehr Bewusstsein, Beteiligung und nachhaltigem Denken. Genau das macht ihn zu einem wertvollen Projekt für eure Jugendarbeit.

Ein Natur-Lehrpfad ist viel mehr als eine Aneinanderreihung von Informationstafeln im Wald oder Park. Er ist ein gemeinsamer Weg – im wörtlichen wie im übertragenen Sinn. Wenn Kinder und Jugendliche selbst Stationen entwickeln, Inhalte recherchieren, Schilder gestalten und am Ende andere Menschen hindurchführen, entsteht ein Projekt, das Wissen, Kreativität, Bewegung und Verantwortung miteinander verbindet. Genau darin liegt seine besondere Stärke für die Jugendarbeit.

Gerade im Alltag von Kindern und Jugendlichen, der oft von Schule, Medien und Terminen geprägt ist, schafft ein Natur-Lehrpfad einen anderen Erfahrungsraum. Natur wird nicht nur konsumiert, sondern bewusst wahrgenommen, erforscht und gestaltet. Wer sich intensiv mit Bäumen, Tieren, Böden oder ökologischen Zusammenhängen beschäftigt, entwickelt ein anderes Verhältnis zur Umwelt. Und wer merkt, dass das eigene Wissen später anderen Besucher*innen hilft, erlebt Selbstwirksamkeit ganz konkret.

Am Anfang steht nicht die Säge oder der Pinsel, sondern die gemeinsame Idee. Nehmt euch Zeit, mit eurer Gruppe zu überlegen, was sie interessiert. Vielleicht sind es heimische Tiere, vielleicht das Thema Klimaschutz, vielleicht auch die Frage, wie Natur Kraft geben kann. Kinder bringen oft eine große Begeisterung für konkrete Dinge mit – Spuren im Boden, Käfer unter Steinen oder unterschiedliche Blattformen. Jugendliche hingegen möchten Zusammenhänge verstehen: Warum ist der Wald wichtig fürs Klima? Was bedeutet Artenvielfalt? Welche Verantwortung tragen wir?

Indem ihr diese Interessen ernst nehmt, schafft ihr echte Beteiligung. Ein Natur-Lehrpfad wird dann nicht euer Projekt für die Gruppe, sondern ihr gemeinsames Vorhaben. Genau hier lebt Partizipation.

Habt ihr ein Thema gefunden, geht es darum, einen geeigneten Ort auszuwählen. Ein kleines Waldstück, ein Park, das Gelände rund um euer Gemeindehaus oder ein Zeltlagerplatz – vieles ist möglich. Wichtig ist, die Gegebenheiten vor Ort zu respektieren und gegebenenfalls Genehmigungen einzuholen. Gleichzeitig lohnt es sich, die Strecke bewusst zu wählen: nicht zu lang, gut begehbar und mit ausreichend Raum für unterschiedliche Stationen.

In der Ausarbeitung der Stationen zeigt sich dann die kreative Vielfalt der Gruppe. Statt möglichst viele Informationen unterzubringen, ist es sinnvoller, wenige Stationen intensiv zu gestalten. Eine gute Station spricht mehrere Ebenen an: Sie informiert, lädt zum Mitmachen ein und regt zum Nachdenken an.

So könnte eine Station beispielsweise dazu einladen, Baumarten anhand von Blättern oder Rinde zu unterscheiden. Kinder können Blätter sammeln und vergleichen, Jugendliche zusätzliche Hintergrundinformationen recherchieren und anschaulich erklären. An einer anderen Stelle könnten Tier-Spuren vorgestellt werden – vielleicht sogar mit vorbereiteten Abdrücken, die erraten werden müssen. Eine Klimastation könnte Fakten zum CO₂-Kreislauf erklären und gleichzeitig die Frage stellen, was jede*r Einzelne konkret verändern kann.

Besonders wertvoll sind Stationen, die die Sinne einbeziehen. Wie fühlt sich Moos an? Welche Geräusche sind im Wald zu hören? Wie riecht feuchte Erde? Solche Erfahrungen bleiben oft stärker im Gedächtnis als reine Zahlen und Daten. Gleichzeitig können ruhigere Orte entstehen, an denen Besucher*innen kurz verweilen und persönliche Fragen reflektieren: Was tut mir gut? Wo tanke ich Kraft? Natur wird so nicht nur Lernort, sondern Erfahrungsraum.

Die Gestaltung der Stationen bietet zahlreiche Möglichkeiten zur Mitarbeit. Kinder können Schilder bemalen, Symbole entwerfen oder kreative Elemente aus Naturmaterialien gestalten. Jugendliche können Baupläne entwickeln, Materialien kalkulieren und Verantwortung für die Umsetzung übernehmen. Achtet dabei bewusst auf Nachhaltigkeit. Holzschilder fügen sich natürlicher in die Umgebung ein als Kunststoff, und umweltverträgliche Farben schonen Boden und Pflanzen. Es sollte selbstverständlich sein, keine lebenden Bäume zu beschädigen und Lebensräume von Tieren zu respektieren.

Während des Projekts entstehen viele Lernmomente ganz nebenbei. Teamarbeit muss organisiert, Aufgaben verteilt und Absprachen getroffen werden. Vielleicht gibt es Diskussionen darüber, welche Inhalte wichtig sind oder wie eine Station aussehen soll. Auch das gehört dazu. Gerade Jugendliche lernen hier, Kompromisse zu finden und Verantwortung zu übernehmen.

Ist der Lehrpfad fertiggestellt, sollte das gefeiert werden. Eine kleine Eröffnung mit Eltern, Gemeinde oder Nachbarschaft würdigt die geleistete Arbeit. Wenn Kinder und Jugendliche selbst durch „ihren“ Lehrpfad führen, wachsen sie oft über sich hinaus. Sie sprechen sicherer, erklären mit Stolz und erleben, dass ihr Engagement sichtbar wird.

Doch das Projekt endet nicht mit der Einweihung. Ein Natur-Lehrpfad kann immer wieder in Gruppenstunden genutzt werden. Ihr könnt Rallyes entwickeln, einzelne Stationen vertiefen oder Patenschaften für Pflege und Aktualisierung übernehmen. Vielleicht verändert sich im Laufe der Jahreszeiten auch der Fokus: Im Frühling stehen Pflanzen im Mittelpunkt, im Herbst Laub und Früchte, im Winter Spuren im Schnee.

So wird der Lehrpfad zu einem lebendigen Bestandteil eurer Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Er verbindet Lernen mit Bewegung, Wissen mit Verantwortung und Naturerfahrung mit Gemeinschaft. Vor allem aber schafft er Räume, in denen junge Menschen erleben: Wir können etwas gestalten, das bleibt. Und wir tragen Verantwortung für die Welt, in der wir leben.

Ein Natur-Lehrpfad ist damit nicht nur ein Weg durch den Wald oder Park – er ist ein Weg zu mehr Bewusstsein, Beteiligung und nachhaltigem Denken. Genau das macht ihn zu einem wertvollen Projekt für eure Jugendarbeit.

Tipps: Nachhaltig Beziehungen zu Teilnehmenden aufbauen

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Mehr Informationen

Beziehungen sind das Herzstück von Kinder- und Jugendarbeit. Spiele, Aktionen und Methoden können noch so gut geplant sein – wenn keine tragfähige Beziehung entsteht, bleiben sie oft wirkungslos. Gleichzeitig ist Beziehungsgestaltung in der Jugendarbeit kein Selbstläufer. Sie braucht Zeit, Haltung, Reflexion und vor allem Klarheit darüber, was Nähe leisten kann – und wo sie enden muss.

Kinder und Jugendliche sind auf Erwachsene angewiesen, die ihnen zugewandt begegnen, sie ernst nehmen und verlässlich begleiten. Gleichzeitig sind sie schutzbedürftig. Genau deshalb braucht nachhaltige Beziehungsgestaltung immer beides: echtes Interesse und professionelle Distanz. Dieser Artikel zeigt, wie ihr Beziehungen aufbauen könnt, die tragen – ohne Grenzen zu überschreiten.

Beziehung ist kein Extra, sondern Grundlage

In der Jugendarbeit entstehen Beziehungen nicht nebenbei. Sie sind kein Bonus, sondern die Voraussetzung dafür, dass Kinder und Jugendliche sich öffnen, ausprobieren, einbringen und wachsen können. Wer sich gesehen fühlt, bleibt. Wer Vertrauen erlebt, traut sich mehr zu. Wer ernst genommen wird, entwickelt Selbstwert.

Dabei geht es nicht darum, „beste Freund*innen“ zu werden. Nachhaltige Beziehungen in der Jugendarbeit sind tragfähige „Arbeits“-Beziehungen: geprägt von Respekt, Klarheit und Verlässlichkeit. Kinder und Jugendliche dürfen spüren: Hier bin ich willkommen. Hier bin ich sicher. Hier interessiert sich jemand für mich.

Diese Haltung zeigt sich weniger in großen Worten, sondern vor allem im Alltag: im Begrüßen mit Namen, im Wiederaufgreifen von Erzähltem, im Ernstnehmen von Stimmungen. Beziehung entsteht durch viele kleine Momente – und durch Menschen, die bleiben.

Verlässlichkeit schafft Vertrauen

Für viele Kinder und Jugendliche ist Verlässlichkeit keine Selbstverständlichkeit. Erwachsene kommen und gehen, Zusagen werden nicht eingehalten, Beziehungen brechen ab. Umso wichtiger ist es, dass Jugendarbeit ein Gegenentwurf sein kann.

Verlässlichkeit bedeutet, regelmäßig da zu sein. Es bedeutet, Absprachen einzuhalten und ehrlich zu kommunizieren, wenn etwas nicht geht. Wer ankündigt, nächste Woche wiederzukommen, sollte auch da sein – oder erklären, warum es diesmal nicht klappt. Das klingt banal, ist aber enorm wirksam.

Auch Wiedererkennbarkeit spielt eine große Rolle. Gleiche Strukturen, feste Ansprechpersonen und klare Abläufe geben Sicherheit. Kinder und Jugendliche müssen nicht jedes Mal neu prüfen, ob sie sich auf euch verlassen können. Vertrauen wächst, wenn Erfahrungen konsistent sind.

Interesse zeigen – ohne auszuforschen

Nachhaltige Beziehungen leben von Aufmerksamkeit. Kinder und Jugendliche merken sehr genau, ob Interesse echt ist oder nur Teil einer Rolle. Wer zuhört, nachfragt und sich Dinge merkt, signalisiert Wertschätzung.

Dabei ist weniger oft mehr. Es geht nicht darum, alles wissen zu wollen oder intime Details zu erfragen. Manchmal reicht ein kurzer Satz: „Du wirkst heute nachdenklich“ oder „Letztes Mal hast du erzählt, dass…“. Solche Momente zeigen: Ich nehme dich wahr.

Wichtig ist, Gespräche nicht zu instrumentalisieren. Beziehung entsteht nicht, um Informationen zu sammeln oder Probleme zu lösen. Sie entsteht, wenn Kinder und Jugendliche selbst entscheiden dürfen, was sie teilen möchten. Das stärkt Autonomie – und schützt gleichzeitig ihre Grenzen.

Trend-Kolumne 5/2026: Was bewegt Kinder und Jugendliche?

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Trend-Kolumne 5/2026: Was bewegt Kinder und Jugendliche?

Zwischen digitaler Reizüberflutung, neuen Rollenbildern und wachsender psychischer Belastung zeigt sich im Alltag von Jugendlichen gerade ein spannendes Spannungsfeld: Sie suchen Orientierung, Entlastung und gleichzeitig auch Sichtbarkeit. Trends wie „Rawdogging“, „Alpha-Männlichkeit“ oder „Anxiety Bags“ wirken auf den ersten Blick sehr unterschiedlich, kreisen aber oft um ähnliche Fragen: Wie gehe ich mit Stress um? Wer will ich sein? Und wie werde ich wahrgenommen? Auch digitale Räume wie WhatsApp-Kanäle machen deutlich, wie stark sich Selbstausdruck, soziale Bedürfnisse und Risiken miteinander vermischen. Für Jugendleiter*innen lohnt sich ein genauer Blick hinter die Trends, denn sie sind weniger oberflächliche Hypes als Ausdruck tieferliegender Bedürfnisse und Unsicherheiten. Wer diese versteht, kann Jugendarbeit näher an der Lebenswelt der Teilnehmenden gestalten und relevante Räume für Austausch, Reflexion und Gemeinschaft schaffen.

Wenn Nichtstun zum Gegentrend wird: Warum „Rawdogging“ Jugendliche anspricht

Der Trend „Rawdogging“ beschreibt, dass Jugendliche und junge Erwachsene bewusst auf Ablenkung verzichten: kein Handy, keine Musik, kein Snack, einfach nur dasein – etwa im Zug, auf dem Sofa oder auf Reisen. Dahinter steckt ein Bedürfnis, der ständigen Reizüberflutung durch Social Media, Streaming und Dauererreichbarkeit etwas entgegenzusetzen. Viele junge Menschen sehen darin eine Art digitalen Gegenentwurf: mehr Ruhe, mehr Selbstbeobachtung, mehr Kontrolle über die eigene Aufmerksamkeit. Gleichzeitig zeigen Einordnungen, dass der Trend schnell ins Extreme kippen kann, wenn aus bewusster Pause eine harte Challenge wird, bei der sogar Essen, Trinken oder Bewegung als „Schwäche“ gelten. Dann wird aus Achtsamkeit eher Selbstoptimierung mit Leistungsdruck. Spannend ist deshalb weniger das provokante Trendwort als die dahinterliegende Sehnsucht: Jugendliche suchen Wege, mit Überforderung, Bildschirmmüdigkeit und innerer Unruhe umzugehen.

Ableitungen für die Jugendarbeit

Für die Jugendarbeit ist das ein Hinweis, dass bewusste Offline-Momente wichtiger werden. Nicht jedes Leerlaufgefühl muss sofort gefüllt werden. Gruppenstunden, Fahrten oder Ferienlager können Räume schaffen, in denen Kinder und Jugendliche mal ohne Dauerinput sein dürfen – aber ohne daraus eine „heroische“ Verzichtsübung zu machen. Sinnvoll sind niederschwellige Formate wie stille Einstiege, handyfreie Teilzeiten, Naturmomente oder Reflexionsphasen, in denen Langeweile nicht als Problem, sondern als Erfahrung vorkommen darf. Zugleich sollten Jugendleiter*innen kritisch ansprechen, wenn Selbstfürsorge online wieder als Wettbewerb inszeniert wird. Ziel ist nicht extremes Durchhalten, sondern ein gesunder Umgang mit Reizen, Pausen und den eigenen Bedürfnissen. Methoden und Ideen dazu gibt es auch in meinem Kartenset „Abenteuer(l)Ich: Achtsamkeit und Selbsterfahrung in der Natur„.

Becoming an Alpha-Male: Wenn Männlichkeit zur Mutprobe wird

Ein Artikel im „The New Yorker“ beschreibt einen Trend, bei dem Männer und teils auch Jugendliche in teuren Camps zu „Alpha-Männern“ geformt werden sollen. Die Programme arbeiten mit Härte, Grenzerfahrungen und starken Bildern: durch Schlamm robben, schwere Lasten tragen, sich anschreien lassen, traumatische Erfahrungen aufarbeiten. Dahinter steht ein Männlichkeitsideal, das Dominanz, Stärke und Unverletzlichkeit verspricht und über soziale Medien, rechte Kulturkämpfe und die sogenannte Manosphere zusätzlichen Schub bekommt. Zugleich zeigt der Text aber auch, warum solche Angebote Resonanz finden: Viele Jungen und junge Männer erleben Einsamkeit, Druck, Unsicherheit, weniger enge Freundschaften und eine größere Hürde, Hilfe für psychische Belastungen anzunehmen. Der „Alpha“-Begriff selbst ist wissenschaftlich fragwürdig und wird laut dem Artikel oft eher als Verkaufs- und Machtfantasie benutzt. Deutlich wird: Hinter der martialischen Inszenierung steckt häufig ein echtes Bedürfnis nach Orientierung, Zugehörigkeit und emotionaler Sicherheit.

Ableitungen für die Jugendarbeit

Für Jugendleiter*innen ist wichtig, solche Trends nicht nur als „toxisch“ abzutun, sondern als Ausdruck echter Fragen von Jugendlichen zu lesen: Wie will ich als Junge oder junger Mann sein? Wo gehöre ich hin? Was gibt mir Halt? Jugendarbeit kann hier Gegenräume schaffen, in denen Stärke nicht mit Härte verwechselt wird. Sinnvoll sind Angebote, in denen Jugendliche Verantwortung, Teamgeist, Körpererfahrung und Selbstwirksamkeit erleben, ohne Demütigung, Abwertung von Frauen / weiblich gelesenen Personen oder starre Rollenbilder. Gerade Jungen brauchen Orte, an denen sie über Druck, Unsicherheit und Gefühle sprechen können, ohne dafür an Anerkennung zu verlieren. So kann Jugendarbeit ein vielfältigeres, gesünderes Verständnis von Männlichkeit fördern.

Zwischen Selbsthilfe und Selbstdruck: „Anxiety Bags“ als Spiegel der Gen Z

Jugendliche packen sogenannte „Anxiety Bags“ – kleine Taschen mit Gegenständen wie Stressbällen, Snacks, Fotos oder beruhigenden Notizen, die in Momenten von Angst helfen sollen. Auf den ersten Blick wirkt das wie eine kreative und niedrigschwellige Form der Selbstfürsorge. Tatsächlich zeigt der Trend, wie präsent Themen wie Stress, Überforderung und Angststörungen im Alltag vieler Jugendlicher sind.

Gleichzeitig gibt es eine ambivalente Seite: Durch die Inszenierung des Packens dieser Taschen in sozialen Medien kann Selbstfürsorge auch performativ werden. Jugendliche vergleichen ihre „Bags“, optimieren sie und setzen sich damit indirekt unter Druck, ihre mentale Gesundheit „richtig“ zu managen. Der Trend bewegt sich also zwischen echter Hilfe und sozialem Wettbewerb. Er macht sichtbar, dass psychische Belastungen enttabuisiert werden – aber auch, dass Lösungen oft individualisiert bleiben, statt strukturelle Ursachen wie Leistungsdruck oder Unsicherheit zu thematisieren.

Ableitungen für die Jugendarbeit

Jugendarbeit kann solche Trends aufgreifen und reflektieren, statt sie abzuwerten. „Anxiety Bags“ bieten einen guten Einstieg, um mit Jugendlichen über Stress, Coping-Strategien und mentale Gesundheit ins Gespräch zu kommen. Gleichzeitig sollten Jugendleiter*innen Räume schaffen, in denen es nicht um Selbstoptimierung geht, sondern um echte Entlastung: gemeinschaftliche Erfahrungen, Austausch und das Gefühl, nicht allein zu sein. Wichtig ist, Jugendliche darin zu stärken, dass es keine perfekte Strategie gegen Angst gibt – und dass Hilfe holen genauso legitim ist wie Selbsthilfe.

Zwischen digitalem Tagebuch und Risiko-Raum: Wie WhatsApp-Kanäle Jugendliche herausfordern

WhatsApp-Kanäle entwickeln sich für Kinder und Jugendliche zu einem Raum, in dem sie sich selbst darstellen, Beziehungen gestalten und Aufmerksamkeit suchen. Das zeige eine neue Studie der Medienanstalt NRW. Viele junge Admins handeln dabei unbedarft: Sie teilen persönliche Fotos, intime Gedanken und sensible Informationen wie Wohnort, Schule oder Alltagsroutinen. Gleichzeitig treibt sie ein starkes Bedürfnis nach Anerkennung und Status an – sichtbar in der Jagd nach immer mehr Followern. Dabei wird die tatsächliche Reichweite oft unterschätzt. Die Folge: Inhalte geraten leicht außer Kontrolle, können weiterverbreitet oder missbraucht werden.

Besonders kritisch ist die emotionale Offenheit. Jugendliche sprechen öffentlich über Liebeskummer, Depression oder andere psychische Belastungen – ohne geschützten Rahmen oder professionelle Begleitung. In verlinkten Gruppen oder anonymen Plattformen entstehen zudem Räume, in denen Mobbing, Hate oder ungeeignete Inhalte auftreten können. Auch gut gemeinte Peer-Beratung birgt Risiken: Probleme werden verharmlost, falsche Tipps gegeben und professionelle Hilfe verzögert. Insgesamt bewegen sich Jugendliche hier zwischen Selbstausdruck, sozialem Experimentierraum und realen Gefahren für Privatsphäre und psychische Gesundheit.

Ableitungen für die Jugendarbeit

Jugendarbeit sollte diese Dynamiken ernst nehmen und aktiv aufgreifen. Es braucht Räume, in denen Jugendliche über ihre Online-Erfahrungen sprechen und Risiken reflektieren können – ohne Verbote, aber mit klarer Orientierung. Besonders wichtig ist die Sensibilisierung für Privatsphäre: Was gebe ich preis und wer kann das sehen? Gleichzeitig sollten Jugendleiter*innen Themen wie psychische Gesundheit bewusst begleiten und deutlich machen, wo Peer-Austausch endet und professionelle Hilfe notwendig ist. Auch der Umgang mit Anerkennung und Selbstwert im digitalen Raum sollte thematisiert werden. Projekte, in denen Jugendliche eigene Inhalte reflektiert erstellen, können helfen, ein gesünderes Verständnis von Öffentlichkeit, Verantwortung und digitaler Selbstpräsentation zu entwickeln.

10 Resilienz-Methoden für Kinder: Zukunft gestalten – Hoffnung und Handlungskraft entwickeln

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10 Resilienz-Methoden für Kinder: Zukunft gestalten – Hoffnung und Handlungskraft entwickeln

Krisen können lähmen – oder sie können dazu anregen, Visionen zu entwickeln und Veränderung anzustoßen. Kinder und Jugendliche brauchen Gelegenheiten, sich als handlungsfähig zu erleben, ihre Wünsche auszudrücken und Utopien zu denken. Dieses Kapitel bietet kreative Methoden, die Hoffnung nähren und das Gefühl vermitteln: „Ich kann etwas bewirken.“ Dabei entstehen Zukunftsbilder, kleine Pläne und große Träume – manchmal ganz konkret, manchmal spielerisch-fantastisch. Im Zentrum steht nicht die „richtige“ Lösung, sondern das Vertrauen in das eigene Denken, Fühlen und Handeln. So wird Zukunft nicht zur Bedrohung, sondern zum Raum für Möglichkeiten.


Vision Boards: Meine Zukunft in Bildern

Die Kinder gestalten eine große Collage, die zeigt, was sie sich für ihre persönliche Zukunft wünschen – ob für morgen, in fünf Jahren oder als Erwachsene. Die Bilder helfen, Wünsche zu konkretisieren und Mut für nächste Schritte zu fassen.

Material: Alte Zeitschriften, bunte Kataloge, Scheren, Kleber, Karton oder Papier als Untergrund, Stifte, Sticker oder Deko-Materialien.

Brief an mein Zukunfts-Ich

Jedes Kind schreibt einen Brief an sich selbst in der Zukunft – z. B. in einem Jahr. Darin können Hoffnungen, Ziele, Fragen oder Zusprüche stehen. Die Briefe werden gesammelt und später verschickt oder in einer Schatzkiste aufbewahrt.

Material: Papier, Stifte, Briefumschläge, eine Sammelbox oder ein Ort zur Aufbewahrung.

Pflanzenprojekt: Wachsen mit der Zeit

Jedes Kind pflanzt ein eigenes Samenkorn und gestaltet einen Blumentopf mit einem Wunsch oder Ziel. Die Pflanze wird in den kommenden Wochen gepflegt – ein lebendiges Symbol für Entwicklung, Geduld und Selbstwirksamkeit.

Material: Kleine Töpfe oder Joghurtbecher, Erde, Samen (z. B. Kresse, Sonnenblume), Marker oder Farben zum Gestalten, Gießkanne oder Sprühflasche.

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Utopien gestalten: Die Welt, wie ich sie mir wünsche

Die Gruppe sammelt Ideen für eine bessere Welt: Wie sieht sie aus? Was gibt es dort nicht mehr? Was funktioniert anders? Aus diesen Ideen entstehen Fantasie-Städte, Collagen, Mini-Plakate oder Gruppenbilder – ganz ohne Grenzen im Denken.

Material: Papier, Farben, Stifte, Pappe, Scheren, Kleber, Materialien für Collagen, ggf. große Plakate oder Bodenpapier für Gemeinschaftswerke.

Stop-Motion-Film: Wir bewegen was!

In Kleingruppen entwickeln die Kinder eine kurze Geschichte darüber, wie sie etwas verändern – in ihrer Welt, in der Schule oder im Alltag. Die Geschichte wird mit Figuren, Papier oder Knete als Stop-Motion-Film umgesetzt.

Material: Tablets oder Smartphones mit Stop-Motion-App, Stativ oder Bauklotz-Ständer, Papier, Stifte, Knete, Figuren, Hintergrundkarton.

Zukunftslabyrinth

Die Kinder bauen ein „Zukunftslabyrinth“ aus Symbolen und Stationen: Entscheidungspunkte, Hindernisse, Mutmacher. Auf dem Weg durchs Labyrinth überlegen sie, welche Wege ihnen offenstehen – real oder symbolisch.

Material: Seile, Kreide oder Klebeband zur Gestaltung am Boden, Karten mit Symbolen, Materialien für Stationen (z. B. Hütchen, Bilder, Aussagenkarten).

Mein Zukunftsplakat

Die Kinder gestalten ein Plakat, das sie in Aktion zeigt: beim Erreichen eines Traums oder in einer Rolle, die sie sich wünschen (z. B. Forscherin, Erfinderin, Künstler*in). Sie dürfen groß denken – und sich selbst darin wiederfinden.

Material: Plakatpapier, Farben, Stifte, alte Zeitschriften für Collagen, Kleber, Scheren.

Zukunftserfinder*innen

In Gruppen erfinden die Kinder eine neue Idee für die Zukunft – z. B. eine Maschine, ein Gesetz oder ein Ort, der Menschen hilft. Danach präsentieren sie ihre Erfindung der Gruppe wie in einer kleinen Messe oder Ausstellung.

Material: Bastelmaterial, Karton, Kleber, Scheren, Stifte, evtl. vorbereitete „Messestände“ aus Tischen oder Stellwänden.

Wunschflaschen

Kinder schreiben oder malen einen Wunsch für die Zukunft und stecken ihn in eine dekorierte Flasche. Die Flasche kann verschlossen und an einem besonderen Ort aufbewahrt oder gemeinsam vergraben werden – als „Zukunftszeitkapsel“.

Material: Kleine Flaschen oder Gläser mit Deckel, Papier, Stifte, Farben zum Bemalen, ggf. Naturmaterialien zum Vergraben.

Was ich verändern will

Jedes Kind schreibt oder malt eine Sache auf, die es in seinem Alltag gerne verändern würde – klein oder groß. In Kleingruppen wird überlegt: Was wäre ein erster Schritt? Die Gruppe kann sich gegenseitig Tipps oder Unterstützung geben.

Material: Karteikarten, Papier, Stifte, evtl. Flipchart oder Pinnwand für Sammlung, Moderationskarten oder Klebepunkte für Austausch.

Leitungs-Impuls: Was bleibt?

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Mehr Informationen

Jugendarbeit ist oft flüchtig. Eine Gruppenstunde ist vorbei, ein Lager endet, ein Jahr vergeht. Kinder und Jugendliche kommen und gehen. Vieles, was ihr vorbereitet, aufgebaut und begleitet habt, scheint irgendwann wieder zu verschwinden. Und genau deshalb taucht manchmal diese leise Frage auf: Was bleibt eigentlich?

Vielleicht ist die ehrlichste Antwort: Nicht immer das, was sichtbar war. Nicht das perfekte Programm. Nicht jede Aktion. Nicht jeder Ablauf. Was bleibt, sind oft Spuren. Gefühle. Erfahrungen. Sätze, die im richtigen Moment gehört wurden. Ein Blick, der Mut gemacht hat. Das Erleben, willkommen zu sein.

Wirkung in der Jugendarbeit ist selten sofort messbar. Sie geschieht oft leise und zeitversetzt. Manchmal merkt ihr erst Jahre später, dass etwas geblieben ist – oder auch gar nicht. Und trotzdem war es da. Denn nicht alles, was wirkt, lässt sich direkt benennen.

Genau darin liegt auch Mut: sich einzubringen, obwohl die Wirkung nicht vollständig sichtbar wird. Zeit, Kraft und Herz zu investieren, ohne Garantie auf ein direktes Ergebnis. Zu vertrauen, dass Beziehung Spuren hinterlässt, auch wenn ihr sie nicht immer verfolgen könnt.

Kinder und Jugendliche brauchen Menschen, die bereit sind, genau diesen Mut aufzubringen. Menschen, die sich einlassen, die präsent sind, die etwas von sich geben. Nicht perfekt. Aber echt.

Vielleicht bleibt nicht alles. Aber manches bleibt tief. Und manchmal reicht genau das: ein Mensch, der gespürt hat, dass da jemand war. Dass Vertrauen möglich war. Dass das eigene Leben zählt.

Was bleibt?
Oft mehr, als ihr denkt.

Reflexionsfragen

  1. Welche Spuren möchtet ihr mit eurer Arbeit bei Kindern und Jugendlichen hinterlassen?
  2. Wo erlebt ihr Wirkung eher leise und unsichtbar – und wie geht ihr damit um?
  3. Was gibt euch den Mut, euch einzubringen, auch wenn Ergebnisse nicht sofort sichtbar sind?

Spielidee: Kinderrechte-Parcours

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Spielidee: Kinderrechte-Parcours

Der Kinderrechte-Parcours ist ein lebendiges, kooperatives Spiel für Kinder zwischen 8 und 14 Jahren. Es vermittelt auf anschauliche und emotionale Weise das Thema Kinderrechte. Ziel ist es, zentrale Rechte der UN-Kinderrechtskonvention durch Bewegung, Teamarbeit und Kreativität erfahrbar zu machen. Die Kinder schlüpfen dabei in die Rolle von Reisenden durch das „Land der Rechte“, das durch ein Ungleichgewicht bedroht ist. Nur wenn alle Stationen gemeinsam bewältigt und alle Rechte ins Gleichgewicht gebracht sind, kann das Land wieder in Frieden leben.

Vorbereitung und Materialien

Die Spielleitung sollte sich mit den wichtigsten Kinderrechten vertraut machen. Ideal ist das Spiel für Gruppen mit 6 bis 20 Teilnehmer*innen. Bei mehr Kindern wird das Spiel in Teams parallel durchgeführt. Das Spielgelände teilt ihr in verschiedene Stationen ein, die die zentralen Kinderrechte symbolisieren: Recht auf Schutz, Recht auf Bildung, Recht auf Freizeit und Spiel, Recht auf Beteiligung, Recht auf Gesundheit und Recht auf Gleichbehandlung. Für jede Station braucht es Platz für Bewegungs- oder Bastelaktionen. Optimal ist ein großer Raum oder ein Außengelände mit Spielinseln.

Material:
– 6 Symbolkarten oder -scheiben zu den Kinderrechten (Schutz, Bildung, Freizeit, Beteiligung, Gesundheit, Gleichbehandlung)
– großes Plakat oder Tuch als „Gleichgewichts-Rad“ mit sechs Feldern
– Stofftier oder Figur
– bunte Tücher, Seile oder Hütchen zur Stationsmarkierung
– Decken, Kissen, Stühle 
– Papier, Stifte, Kleber, Scheren 
– Naturmaterialien, bunte Karten, Wäscheklammern
– Bewegungsmaterial für Parcours wie Seile, Kegel, Balancepads
– Musikgerät oder Trommel
– farbige Tücher oder Armbänder 
– kleine Geschenke oder Bastelmaterialien für Erinnerung

Ablauf des Spiels

Vor dem Start erklärt ihr die Geschichte: Das Land der Rechte ist aus dem Gleichgewicht geraten. Einige Rechte wurden vergessen, andere sind in Gefahr. Die Kinder machen sich als Botschafter*innen auf den Weg, das Gleichgewicht wiederherzustellen. An jeder Station begegnen sie einem bestimmten Recht, lösen eine Aufgabe und bringen es zurück ins Gleichgewicht.

Einstieg und Gruppenbildung

Begrüßt die Kinder mit der Geschichte des Landes der Rechte. Zeigt ihnen das große „Gleichgewichts-Rad“ – es hat sechs Felder, jedes für ein wichtiges Kinderrecht. In der Mitte ist die Eule der Gerechtigkeit (ein Stofftier oder gemaltes Bild). Jedes Feld ist noch grau. Ziel des Spiels ist es, durch die Bewältigung der Stationen die Felder in Farbe zu bringen. Dafür bekommt jede Gruppe pro Station eine Farbscheibe oder Symbolkarte. Die Kinder werden in zwei bis vier Gruppen eingeteilt und erhalten jeweils einen kleinen Reisepass für das Land der Rechte. Darin wird festgehalten, welche Stationen bereits besucht wurden. Jede Gruppe startet an einer anderen Station. Im Uhrzeigersinn oder nach Absprache wird rotiert.

Station 1: Schutz – die Brücke der Geborgenheit

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Hier erleben die Kinder, wie wichtig Schutz und Sicherheit sind. Aus Decken, Tüchern und Stühlen bauen sie gemeinsam eine schützende Brücke, unter der alle Platz finden. Dabei dürfen sie nicht sprechen – sie müssen nonverbal planen und bauen. Die Herausforderung: Die Brücke muss stabil sein, darf nicht einstürzen und muss für alle reichen. Nach dem Bau können sich die Kinder kurz darunter setzen und darüber sprechen, wann sie sich sicher gefühlt haben oder was sie brauchen, um sich geschützt zu fühlen. Die Symbolkarte „Schutz“ wird vergeben.

Station 2: Bildung – der Wissensgarten

In dieser Station säen die Kinder symbolisch Bildung aus. Aus Wörtern, Begriffen oder Zeichnungen gestalten sie auf Papier kleine „Wissenspflanzen“. Diese werden an eine vorbereitete Wand oder ein Seil geheftet. Die Gruppe darf sich kreativ ausdrücken: Was wollen sie lernen? Was bedeutet Schule? Warum ist Wissen eine Kraft? Wer möchte, kann auch seine eigenen Fähigkeiten vorstellen: „Ich kann besonders gut…“. Wenn alle Pflanzen hängen, gibt es die Karte „Bildung“.

Station 3: Freizeit – das Spiel-Labyrinth

Das Recht auf Spiel und Freizeit wird hier durch eine kleine Bewegungsstation dargestellt. Die Kinder durchlaufen gemeinsam einen Parcours mit Hürden, Kriechtunneln, Balancierstrecken oder Kreiselspielen. Wichtig: Es geht nicht um Schnelligkeit, sondern darum, miteinander zu lachen, sich auszuprobieren und vielleicht neue Spielideen zu entdecken. Wenn die Gruppe die Aufgabe mit Teamgeist und Freude meistert, wird das Feld „Freizeit“ farbig gemacht.

Station 4: Beteiligung – das Wünsche-Forum

In einem ruhigen Bereich gestalten die Kinder ihre Meinung sichtbar. Die Station beginnt damit, dass die Kinder gebeten werden, über Situationen in ihrem Alltag nachzudenken, in denen sie sich mehr Mitbestimmung wünschen: Vielleicht in der Schule, wo sie gerne selbst entscheiden würden, wie ein Projekttag aussieht. Vielleicht zuhause, wo sie sich mehr Zeit für Gespräche oder gemeinsame Unternehmungen wünschen. Oder in ihrer Freizeit, wo sie sich mehr Spielräume, sichere Orte oder freie Zeit zum Träumen vorstellen. Sie beschriften danach Karten und diese werden an eine „Wunschleine“ gehängt oder auf einem großen Bodenplakat ausgelegt. In einer gemeinsamen Runde dürfen Kinder, die möchten, ihre Idee vorstellen. Die Spielleitung betont: Eure Stimmen sind wichtig und wer mitredet, kann etwas verändern. Danach erhalten sie die Karte „Beteiligung“.

Station 5: Gesundheit – der Energie-Kreis

Die Kinder sollen erfahren, dass ihr Körper und ihre Gefühle wichtig sind. In dieser Station machen sie eine kleine Bewegungsreise: Übungen zur Entspannung, ein freier Tanz, eine Yogaposition oder ein kleiner Massagekreis. Anschließend sprechen sie darüber, was ihnen guttut: Was macht stark? Was tut gut? Wie kann man auf sich achtgeben? In einem offenen Gespräch können die Kinder auch eigene Ideen einbringen: vielleicht über ihr Lieblingsessen, darüber, wie sie gut schlafen können oder was ihnen hilft, wenn sie traurig oder wütend sind. Bereitet ein Plakat mit dem Titel „Dinge, die mir guttun“ vor, auf das die Kinder ihre Gedanken schreiben oder malen. Die Gruppe, die achtsam mit sich umgeht, erhält die Karte „Gesundheit“.

Station 6: Gleichbehandlung – der Farbenlauf

Diese Station zeigt spielerisch, dass Vielfalt dazugehört. Die Kinder ziehen blind ein Farbtüchlein und bilden dann gemischte Kleingruppen. Gemeinsam müssen sie eine Aufgabe lösen: eine Strecke zurücklegen, etwas bauen oder ein Bild aus Legosteinen legen. Wichtig ist, dass alle Farben vertreten sind und jede*r mitmachen kann. Wenn jemand ausgeschlossen wird, ist die Aufgabe nicht lösbar. Nach der Aktion sprechen die Kinder darüber, wie sich Ausgrenzung anfühlt und was es bedeutet, dazugehören zu dürfen. Die letzte Karte „Gleichbehandlung“ wird gesammelt.

Gemeinsamer Abschluss

Wenn alle Stationen durchlaufen wurden, treffen sich die Gruppen wieder am großen Gleichgewichts-Rad in der Mitte des Geländes. Jede Gruppe bringt ihre sechs Symbolkarten mit – eine für jedes zentrale Kinderrecht. Gemeinsam legen sie die Karten in die vorgesehenen Felder des Rads. Nach und nach „erwachen“ die Rechte: Die grauen Flächen leuchten nun in bunten Farben, das Gleichgewicht ist wiederhergestellt. Die Eule der Gerechtigkeit – ob als Stofftier, Bild oder Symbolfigur – bedankt sich bei allen Teilnehmer*innen für ihren Mut, ihre Kreativität und ihren Einsatz. Symbolisch fliegt sie über das Land der Rechte zurück in ihr Nest, mit dem guten Gefühl, dass die Kinderrechte wieder in sicheren Händen liegen. Als Erinnerung und Zeichen ihrer Teilnahme erhält jedes Kind ein kleines Geschenk: Das kann ein Anstecker mit der Aufschrift „Ich bin ein*e Rechte-Botschafter*in“, ein Aufkleber, ein kleines Armband oder eine Urkunde sein.

Gruppenstunden-Modul: Mexiko

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Gruppenstunden-Modul: Mexiko

Diese Gruppenstunde lädt die Teilnehmer*innen zu einer spannenden Reise nach Mexiko ein. Die Kinder entdecken die Kultur, Musik, traditionelle Spiele und Bräuche des Landes. Durch kreative Aktivitäten und gemeinsames Basteln erleben sie eine spielerische und bunte Kulturreise.

Aufwärmspiel: Mexiko, ich komme!

Beginnt die Stunde mit einem dynamischen Spiel, das alle in Bewegung bringt und auf die kommende „Reise“ einstimmt. Die Kinder stellen sich dazu in einem großen Kreis auf und ihr gebt ihnen eine einfache Bewegung (z. B. klatschen oder auf der Stelle hüpfen) vor. Jedes Kind sagt nacheinander „Mexiko, ich komme!“ und macht einen kleinen Schritt in die Kreismitte. Jedes Mal, wenn ein Kind „Mexiko“ sagt, darf es sich eine mexikanische Bewegung oder Pose ausdenken (z. B. einen Hüftschwung oder ein imaginäres Sombrero-aufsetzen). Die Gruppe macht die Bewegung nach, bevor das nächste Kind in die Mitte tritt. Dieses Spiel heizt die Stimmung an und lässt die Kinder kreativ werden, während es sie schon mal mit kleinen Bewegungen und Impressionen auf die mexikanische Kultur vorbereitet.

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Einführung des Themas

Nach dem Aufwärmspiel setzt ihr euch gemeinsam in einem Sitzkreis zusammen. Zeigt den Kindern Fotos oder Poster von Mexiko und fragt, was sie schon über das Land wissen. Führt sie in die bunte Welt Mexikos ein, indem ihr über verschiedene Feste, Landschaften und typische Farben sprecht. Besonders könnt ihr das berühmte „Día de los Muertos“ (Tag der Toten) erwähnen, das für bunte Dekoration und Freude steht. Stellt dar, wie fröhlich und lebendig die mexikanische Kultur ist.

Arbeit am Thema: Kreative Bastel- und Aktivitätsstationen

1. Papierblumen und bunte Girlanden

Hier basteln die Kinder farbenfrohe mexikanische Papierblumen oder Girlanden, die bei Festen und Feiern als Dekoration verwendet werden. Zeigt den Kindern, wie man durch Falten, Schneiden und Zusammendrücken des Papiers bunte Blumen und Girlanden gestaltet. Die Kinder können die Papierstreifen aneinanderreihen und bunte Ketten oder Blumenkränze herstellen. Für jedes Kind liegt die Herausforderung darin, möglichst kreative und farbenfrohe Dekorationen herzustellen. Während des Bastelns spielt ihr mexikanische Musik für eine authentische Atmosphäre.

2. Piñata füllen und spielen

Die Kinder basteln und füllen eine Piñata mit kleinen Überraschungen wie Bonbons oder kleinen Spielsachen. Traditionell gehört eine Piñata zu mexikanischen Kindergeburtstagen. Die Kinder füllen die Piñata zuerst mit kleinen Überraschungen und Süßigkeiten und gestalten sie bunt mit Farben und Stickern. Danach hängt ihr die Piñata auf und alle Kinder haben nacheinander die Möglichkeit, mit verbundenen Augen auf die Piñata einzuschlagen, bis sie aufplatzt. Diese Aktivität ist besonders aufregend und gibt den Kindern einen authentischen Einblick in die fröhlichen Spiele bei mexikanischen Festen.

Spiel: Schneller als der Sombrero

Für dieses Bewegungsspiel braucht ihr einen Sombrero oder einen anderen großen Hut, den ihr leicht herumreichen könnt. Die Kinder stellen sich in einem großen Kreis auf. Einer der Betreuer*innen beginnt, den Sombrero an das Kind neben sich zu geben. Auf ein Signal hin (durch Musik oder Rufen) soll der Sombrero so schnell wie möglich im Kreis herumgegeben werden, während alle „Arriba!“, „Viva Mexico!“ und andere Ausrufe mitrufen. Wer zu langsam ist oder den Hut fallen lässt, muss eine kleine Aufgabe übernehmen, zum Beispiel eine mexikanische Tanzbewegung nachmachen.

Abschlussrunde und Verabschiedung

Setzt euch mit den Kindern im Kreis zusammen und lasst die Stunde gemeinsam Revue passieren. Fragt die Kinder, was ihnen besonders viel Spaß gemacht hat und was sie über Mexiko und seine Kultur gelernt haben. Lasst sie dabei ihre gebastelten Werke stolz präsentieren und erzählt noch einmal, welche Bedeutung diese in der mexikanischen Kultur haben, wie die bunten Papierblumen, die auf Festen verwendet werden. Als besonderes Highlight serviert ihr den Kindern abschließend einen mexikanischen Snack, wie Tortilla-Chips mit frischer Guacamole oder Salsa, während ihr überlegt, welche anderen mexikanischen Speisen es noch gibt und was davon ihre Favoriten sein könnten. Zum Abschied könnt ihr gemeinsam „Hasta luego!“ und ein fröhliches „Viva México!“ rufen.

Material:
– Bastelmaterialien (Papier, Scheren, Kleber, Farben)
– mexikanische Musik
– Lautsprecher für Musik
– Bildmaterial zur mexikanischen Kultur, Flaggenfarben
– Tortillas, Maischips oder einfache Zutaten für Guacamole
– Materialien für Piñata-Spiel (wie Papier oder kleine Überraschungen)

Ganz bei mir – 5-Minuten-Impuls für Kinder und Jugendliche über das Alleinsein

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Ganz bei mir – 5-Minuten-Impuls für Kinder und Jugendliche über das Alleinsein

Alleinsein ist für viele Kinder und Jugendliche ambivalent: Manchmal tut es gut – manchmal macht es Angst. In diesem Impuls geht es darum, das Alleinsein nicht nur als Mangel zu sehen, sondern auch als Möglichkeit, sich selbst zu begegnen. Er lädt ein, die Stille zu spüren, innere Räume zu entdecken und allein zu sein, ohne sich einsam zu fühlen. Geeignet für ruhige Momente in der Gruppe – ohne Vorbereitungsaufwand, drinnen oder draußen.

Hinführung zum Thema: Wenn keiner da ist

Langsam und ruhig erzählen oder vorlesen.

Manchmal ist niemand da.
Kein Gespräch. Kein Lachen. Keine Nachricht.

Dann bist du mit dir allein.
Manchmal ist das schön.
Keiner stört. Du kannst träumen, lesen, denken.

Aber manchmal fühlt sich das Alleinsein leer an.
Still. Schwer.
Du denkst: Bin ich vergessen? Interessiert sich niemand für mich?

Doch das Alleinsein ist nicht dein Feind.
Es kann ein stiller Freund sein.
Ein Moment, in dem du nur für dich da bist.
In dem du dich selbst hörst.
Und vielleicht auch etwas – oder jemanden – Größeres, das bei dir ist, auch wenn niemand sonst da ist.

Impulsfragen zum Weiterdenken

Zur persönlichen Reflexion, als Gesprächsimpuls oder in der Gruppe.

  • Wann bist du gern allein? Was tust du dann?
  • Wann macht dir Alleinsein Angst oder fühlt sich schwer an?
  • Was hilft dir, dich selbst nicht zu verlieren, wenn du allein bist?
  • Glaubst du, man kann allein sein – und sich trotzdem verbunden fühlen?

Meditation: In meiner eigenen Mitte

Geführte Stille-Übung im Sitzen oder Liegen. Dauer ca. 2 Minuten.

Mach es dir bequem.
Schließ die Augen, wenn du magst.
Atme ein … und aus. Noch einmal.

Stell dir vor, du sitzt in einem inneren Raum.
Ganz ruhig. Ganz still. Nur du bist da.

Du hörst deinen Atem.
Du spürst deinen Körper.
Du musst nichts sagen. Nichts leisten. Einfach nur sein.

In diesem Raum bist du nicht einsam.
Denn du bist bei dir.
Und vielleicht spürst du auch: Etwas ist bei dir.
Eine Kraft. Ein Licht. Etwas Größeres, das dich kennt – und hält.

Du bist nicht vergessen.
Du bist getragen – auch im Alleinsein.

Atme noch einmal tief ein … und langsam aus.
Dann öffne die Augen.

Gebet: Wenn ich allein bin

Kann innerlich oder gemeinsam gesprochen werden.

Manchmal bin ich allein.
Still ist es dann – in mir und um mich.

Ich bitte dich:
Sei du bei mir.
In meinen Gedanken. In meinem Herzen.
Zeig mir: Ich bin genug. So wie ich bin.

Wenn ich einsam bin,
lass mich daran denken:
Ich bin gehalten.
Ich bin geliebt.
Ich bin nie ganz allein.
Amen.

Abschlusstext: Allein, aber nicht verlassen

Als ruhiger Abschluss oder Übergang.

Alleinsein ist nichts, wovor du dich fürchten musst.
Es ist ein Raum, in dem du dich selbst finden kannst.
In dem du merkst: Ich kann still werden. Ich darf fühlen. Ich darf sein.

Und manchmal ist gerade das Alleinsein der Moment,
in dem du spürst:
Ich bin verbunden – mit mir, mit dem Leben, mit etwas Größerem.

10 Resilienz-Methoden für Kinder: Krisen als Held*innenreise – Geschichten neu erzählen

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10 Resilienz-Methoden für Kinder: Krisen als Held*innenreise – Geschichten neu erzählen

Krisen sind Teil des Lebens – doch wie wir sie erzählen, macht den Unterschied. Kinder und Jugendliche erleben Konflikte, Veränderungen oder Rückschläge, die sie verunsichern oder herausfordern. Dieses Kapitel lädt dazu ein, die eigene Lebensgeschichte mit anderen Augen zu betrachten: als Held*innenreise, auf der man wächst, scheitert, Hilfe bekommt – und wieder aufsteht.

Durch kreative Erzählmethoden lernen Kinder, sich selbst als Gestaltende ihrer Geschichte wahrzunehmen. Dabei werden sowohl eigene Erfahrungen reflektiert als auch Fantasiegeschichten erfunden, in denen Mut, Wandel und Hoffnung eine zentrale Rolle spielen. Die Übungen helfen, Erfahrungen einzuordnen, neue Perspektiven zu entwickeln – und das Vertrauen zu stärken, dass man Krisen nicht ausgeliefert ist.


Die Held*innenreise in Bildern

Kinder gestalten Schritt für Schritt eine Held*innenreise: Ausgangspunkt, Herausforderung, Hilfsquelle, Wendepunkt, Rückweg. Ob eigene Geschichte oder Fantasiefigur – die Stationen werden gemalt oder mit Symbolen gestaltet.

Material: Papier oder Karton, Buntstifte, Marker, optional Vorlagen mit Stationen der Held*innenreise, Kleber, Zeitschriften, Scheren für Collage-Elemente.

Tagebuch der Stärke – mit kreativem Twist

Über mehrere Tage oder Einheiten führen die Kinder ein „Tagebuch der Stärke“. Darin halten sie Situationen fest, in denen sie etwas geschafft haben – mit kleinen Zeichnungen, Symbolen oder Comics. Eine Methode zur Stärkung von Reflexion und Stolz.

Material: Hefte oder gefaltete Leporellos, Stifte, Farben, ggf. Sticker oder Deko-Materialien.

Comic-Zeichnen: Mein Weg aus der Dunkelheit

Die Kinder zeichnen einen kurzen Comic über eine schwierige Situation, die sie selbst erlebt oder erfunden haben. Wichtig ist: Die Geschichte zeigt auch eine Wendung zum Positiven – mit innerer oder äußerer Unterstützung.

Material: Comic-Vorlagen oder leere Papierstreifen, Bleistifte, Fineliner, Buntstifte, Radiergummis.

Storytelling-Werkstatt: „Und dann kam die Wende …“

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In Kleingruppen oder einzeln erzählen die Kinder Geschichten, die eine überraschende Wendung enthalten. Aus „Ich konnte das nie“ wird „Aber dann …“. Die Methode regt dazu an, schwierige Erfahrungen neu zu rahmen.

Material: Erzählkarten mit Impulsen, Papier, Stifte, evtl. eine Klangschale oder einen Erzählstein für die Gesprächsrunde.

Rollenspiele mit Perspektivwechsel

Die Kinder spielen in Kleingruppen eine Problemsituation nach – und überlegen dann, wie man sie anders lösen könnte. Durch das Einnehmen verschiedener Rollen entstehen Verständnis, Empathie und Handlungsspielräume.

Material: Rollenkärtchen, Requisiten oder Tücher (optional), freier Raum zum Spielen.

Mut-Märchen erfinden

Die Kinder erfinden ein eigenes Märchen, in dem eine Figur sich einer großen Herausforderung stellen muss – und sie meistert. Dabei darf alles erlaubt sein: sprechende Tiere, Zauberkräfte oder mutige Kinder mit Taschenlampe.

Material: Papier, Stifte, Märchenkarten oder Erzählwürfel als Impulsgeber, Bastelmaterial zum Illustrieren (optional).

Zeitreise ins Morgen

Die Kinder schreiben oder malen sich selbst in der Zukunft – z. B. in einem Jahr. Sie erzählen, wie sie eine aktuelle Herausforderung überwunden haben und was sie daraus gelernt haben. Eine Übung für Hoffnung und Zukunftsorientierung.

Material: Papier, Stifte, evtl. Vorlagen für Briefe oder Zeitungsartikel aus der Zukunft, Bastelmaterial zum Gestalten.

Geräusche-Geschichten

In dieser ungewöhnlichen Methode erzählen die Kinder eine Geschichte – nicht mit Worten, sondern nur mit Geräuschen, Klängen oder Körperrhythmen. Danach wird gedeutet und rückübersetzt: Welche Stimmung, welcher Verlauf steckt dahinter?

Material: Alltagsgegenstände (Trommeln, Flaschen, Papier, Steine), ggf. Klanginstrumente, Decken oder Kissen für konzentrierte Atmosphäre.

Mein persönlicher Filmtrailer

Jedes Kind entwickelt einen Filmtrailer über sich selbst – mit Fokus auf Herausforderungen, Mut, Wandel und Happy End. Ob gezeichnet, aufgeschrieben oder gespielt – die Kinder gestalten sich als Hauptfigur in einer starken Geschichte.

Material: Papier, Stifte, evtl. Tablets oder Handys für Gruppen, die ihren Trailer aufnehmen möchten, Requisiten (optional).

Krisenkarten schreiben

Auf kleinen Karten schreiben die Kinder eine Situation, die sie mal belastet hat – und auf die Rückseite, wie sie damit umgegangen sind oder was ihnen geholfen hat. Die Karten können anonym geteilt oder gesammelt werden – ein Schatz an Strategien.

Material: Karteikarten, Stifte, Kiste oder Box für Sammlung, ggf. Clip zum Aufhängen oder Präsentieren im Raum.

Leitungs-Impuls: Die Kunst des Zuhörens

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Mehr Informationen

Zuhören klingt selbstverständlich. Doch in der Praxis ist es eine der größten Herausforderungen in der Jugendarbeit. Denn oft hören wir nicht, um zu verstehen – sondern um zu antworten. Wir überlegen schon während des Gesprächs, was wir sagen wollen, geben Ratschläge oder lenken schnell auf Lösungen.

Dabei liegt die eigentliche Kraft im echten Zuhören. In dem Moment, in dem ihr euch bewusst Zeit nehmt, nicht zu unterbrechen, nicht sofort zu bewerten, sondern einfach da zu sein.

Für Kinder und Jugendliche ist es ein starkes Signal, wenn sie merken: Hier hört mir jemand wirklich zu. Ohne Zeitdruck. Ohne sofortige Einordnung. Ohne „Das ist doch nicht so schlimm“.

Zuhören bedeutet, den anderen ernst zu nehmen – auch dann, wenn ihr die Situation anders einschätzt. Es heißt, zwischen den Worten zu hören: Was wird eigentlich gesagt? Was fühlt die Person gerade? Was braucht sie vielleicht wirklich?

Manchmal erwarten Kinder und Jugendliche gar keine Lösung. Sie wollen verstanden werden. Gesehen werden. Und genau das geschieht durch Zuhören.

Als Jugendleiter*innen habt ihr die Möglichkeit, diese Haltung vorzuleben. Wenn ihr aufmerksam zuhört, schafft ihr einen Raum, in dem Vertrauen wachsen kann. In dem sich Menschen öffnen. In dem echte Begegnung möglich wird.

Zuhören ist kein passiver Akt. Es ist eine bewusste Entscheidung. Eine Entscheidung, dem Gegenüber Zeit, Aufmerksamkeit und Respekt zu schenken.

Vielleicht ist genau das eine der wichtigsten Fähigkeiten in der Jugendarbeit: nicht immer die richtigen Worte zu haben – sondern die richtigen Ohren.

Reflexionsfragen

  1. Wann fällt es euch leicht zuzuhören – und wann eher schwer?
  2. In welchen Situationen gebt ihr schnell Ratschläge, statt erst einmal zuzuhören?
  3. Wie könnt ihr in eurem Alltag bewusst mehr Raum für echtes Zuhören schaffen?

Gruppenstunden-Reihe: Kreativ durch die vier Jahreszeiten

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Gruppenstunden-Reihe: 4 Jahreszeiten

Die Jahreszeiten prägen das Klima, beeinflussen die Natur und gestalten den Rhythmus des Lebens. Für Kinder ist das Erleben und Entdecken dieser Veränderungen besonders spannend. Sie lernen, wie Natur und Tiere sich den wechselnden Jahreszeiten anpassen und welche Besonderheiten jede einzelne mit sich bringt. Die Gruppenstunden-Reihe „Die 4 Jahreszeiten“ ist genau darauf ausgerichtet: Kinder und Jugendlichen erkunden aktiv und spielerisch Frühling, Sommer, Herbst und Winter, setzen dabei kreative Projekte um und gewinnen gemeinsam neue Erkenntnisse über die Natur. Die Reihe ist so gestaltet, dass sie sowohl drinnen als auch draußen durchgeführt werden kann. In den jeweiligen Gruppenstunden erleben die Teilnehmenden die besonderen Merkmale der einzelnen Jahreszeiten. Dabei werden die typischen Farben, Formen und Stimmungen jeder Saison hervorgehoben. Durch diese Gruppenstunden-Reihe lernen die Kinder die Schönheit und Vielfalt der Natur sowie die Veränderungen im Jahreslauf mit allen Sinnen zu erleben und wertzuschätzen. Gleichzeitig regen die Stunden dazu an, aktiv und neugierig zu sein – und das über das ganze Jahr hinweg.

Gruppenstunde 1: Frühling – das Erwachen der Natur

Im Frühling erwacht die Natur zu neuem Leben: Blumen blühen, Tiere kehren aus dem Winterschlaf zurück und die Tage werden länger und wärmer. Diese Gruppenstunde lädt die Teilnehmer*innen dazu ein, den Frühling mit allen Sinnen zu erleben und sich spielerisch mit den Wundern der Natur auseinanderzusetzen.

Aufwärmspiel: Frühlingsbot*innen

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Lasst die Gruppe in einem Kreis stehen und wählt eine*n Teilnehmer*in als „Frühlingsbot*in“, der oder die sich in die Mitte des Kreises stellt. Alle anderen schließen die Augen. Der*die Frühlingsbot*in tippt leise und vorsichtig ein anderes Kind an, das nun ebenfalls zu einem Frühlingsboten*einer Frühlingsbotin wird. Danach dürfen alle wieder die Augen öffnen und müssen beobachten, wer in der Mitte die Frühlingsbot*innen sind. Dabei können die Kinder raten und einander Hinweise geben, um herauszufinden, wer die Rolle der Frühlingsbot*innen übernommen hat.

Einführung in das Thema Frühling

Startet mit einem kurzen Gespräch über den Frühling. Fragt die Kinder, was ihnen am Frühling gefällt und was ihnen in der Natur in dieser Jahreszeit auffällt. Beispiele für Fragen:

„Welche Farben siehst du im Frühling in der Natur?“
„Welche Blumen beginnen zu blühen?“
„Welche Tiere erwachen im Frühling aus dem Winterschlaf?“

Diskutiert gemeinsam die Bedeutung des Frühlings und warum er für Pflanzen und Tiere ein Neubeginn ist. Sammelt gemeinsam Assoziationen und schreibt sie auf ein Plakat oder Flipchart, damit die Kinder die Vielfalt des Frühlings sehen können. Dies wird die Grundlage für die folgenden Aktivitäten und gibt den Kindern Anregungen.

Hauptaktivität: Bastelaktion zu einer blühenden Frühlingswiese

Verteilt grünes Papier als Basis für eine „Wiese“ an jedes Kind. Jedes Kind nimmt sich ein Stück Pappe als Untergrund für die Wiese und gestaltet darauf eine Frühlingslandschaft. Alle Teilnehmenden schneiden aus buntem Papier Blumen, Schmetterlinge und andere Frühlingssymbole aus und kleben diese auf ihre Wiese. Dabei können sie ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Verwendet Pfeifenreiniger als Blumenstiele oder bastelt kleine Insekten, die auf der Wiese sitzen. Die Kinder können ihre „Frühlingswiese“ auch mit Naturmaterialien wie Gräsern und Zweigen gestalten. Besprecht mit den Teilnehmer*innen, welche Blumen im Frühling blühen und welche Tiere auf einer Frühlingswiese zu finden sind. Die Kinder präsentieren ihre gestalteten Wiesen am Ende und nehmen sie mit nach Hause. Alternative: Falls ihr draußen seid, könnt ihr mit den Kindern nach Naturmaterialien suchen und direkt eine „lebendige“ Wiese gestalten. Verwendet dafür ein großes Plakat, befestigt die Naturfundstücke und erstellt eine große Frühlingscollage.

Kreativspiel: Tierspuren-Rallye

Bereitet im Raum oder draußen einen kleinen Parcours mit Tierspuren vor. Zeichnet die Tierspuren mit Kreide auf den Boden oder legt vorbereitete Karten aus. Die Kinder sollen sich als Frühlingsdetektiv*innen vorstellen, die Tierspuren entdecken und diese zuordnen müssen. Neben jeder Spur liegt ein Bild des Tieres, das diese Spur hinterlassen hat. Ziel des Spiels ist es, die Tiere anhand der Spuren zu erkennen und zu lernen, welche Tiere im Frühling aktiv sind. Die Kinder sollen die Spuren entlanggehen und jedes Tier den richtigen Spuren zuordnen. Besprecht nach der Rallye gemeinsam, welche sie anhand der Spuren erkannt haben und ob sie diese schon einmal draußen gesehen haben. Die Teilnehmenden können auch eigene Geschichten zu den Tieren und Spuren erfinden. Hinweis: Falls ihr keine eigenen Tierspuren vorbereiten könnt, findet ihr online viele Druckvorlagen für Spurenkarten.

Abschlussrunde

Setzt euch am Ende der Stunde in einem Kreis zusammen und besprecht, was die Kinder über den Frühling gelernt haben. Fragt, welche Blumen oder Tiere sie am spannendsten fanden und ob sie bestimmte Veränderungen im Frühling selbst schon einmal beobachtet haben. Die Kinder können auch über ihre gebastelten Frühlingswiesen berichten und überlegen, was sie in der Natur im Frühling weiter beobachten möchten. Verabschiedet euch mit einem gemeinsamen Frühlingslied oder einem kurzen Gruß und gebt allen Kindern einen Applaus für ihre Teilnahme.

Material:
– buntes Papier, grüne Pappe
– Kleber, Scheren
– Wachsmalstifte
– Pfeifenreiniger
– kleine Aufkleber (Blumen, Tiere)
– Tierspurenkarten oder Tierspurenbilder

Gruppenstunde 2: Sommer – Sommer, Sonne, Abenteuer

Der Sommer ist die Zeit der Abenteuer: Die Tage sind lang, die Sonne scheint und es gibt jede Menge zu entdecken und zu erleben. In dieser Gruppenstunde erleben die Teilnehmenden spielerisch und kreativ die Sommerstimmung und genießen ihre Vorfreude auf die warmen Tage und besonderen Sommererlebnisse.

Aufwärmspiel: Sommerschatzsuche

Bereitet eine kleine Schatzsuche mit typischen Sommersymbolen (Muscheln, Sandförmchen, kleine Sonnen aus Papier) vor. Versteckt diese Gegenstände im Raum oder im Garten. Die Kinder werden in Teams eingeteilt und müssen nun den „Sommerschatz“ finden. Das Team, das am meisten Sommersymbole findet, gewinnt das Spiel. Diese Schatzsuche bringt die Kinder in Sommerstimmung und bereitet sie auf die folgende Stunde vor.

Einführung in das Thema Sommer

Eröffnet die Einheit mit einem kurzen Gespräch über den Sommer und die besonderen Erlebnisse, die diese Jahreszeit mit sich bringt. Fragt die Kinder, worauf sie sich im Sommer besonders freuen, welche Ausflüge sie vielleicht geplant haben und was sie am Sommer am meisten mögen. Diskutiert typische Sommeraktivitäten wie Schwimmen, Picknicken und Urlaub am Meer. Betont die besondere Rolle der Sonne, die in dieser Zeit länger scheint und die Natur mit viel Energie versorgt. Auch Tiere und Pflanzen sind in der heißen Jahreszeit besonders aktiv.

Bastelaktion: Windspiele aus Naturmaterialien

Die Kinder sammeln draußen kleine Stöcke und andere Naturmaterialien, die sie in ihr Windspiel integrieren möchten. Die Stöcke werden als Rahmen verwendet und daran befestigen alle Teilnehmenden mit Schnüren Muscheln, Federn, Perlen und bunte Bänder. So entsteht ein sommerliches Windspiel, das im Wind schwingt und glitzert. Die Kinder können die Windspiele individuell gestalten und so sommerliche Erinnerungen festhalten. Falls ihr draußen seid, hängen alle Teilnehmenden die fertigen Windspiele an Bäumen auf und betrachten gemeinsam, wie der Sommerwind sie bewegt. Besprecht dabei, dass Sommerwind und Sonne das Windspiel bewegen und die Kinder mit ihrer Kreativität den Sommer eingefangen haben. Variation: Falls keine Naturmaterialien zur Verfügung stehen, werden die Windspiele auch nur aus Papier und Pappe gestaltet und anschließend bunt bemalt.

Sommer-Spiel: Sommer-Olympiade mit Wasser

Bereitet eine Sommer-Olympiade vor, bei der verschiedene Stationen mit Wasser genutzt werden. Beispiel für Stationen:

1. Schwammwerfen
Die Kinder müssen mit nassen Schwämmen Zielscheiben oder Ringe treffen.

2. Wasserlauf
Alle laufen mit einem vollen Becher Wasser durch einen kleinen Hindernisparcours, ohne den Becher zu verschütten.

3. Wasserballon-Staffel
Die Teams transportieren Wasserballons von einem Punkt zum anderen, ohne dass diese platzen.

Jede Gruppe wird in Teams eingeteilt, und an jeder Station gibt es Punkte für das jeweilige Team. Am Ende der Olympiade gibt es eine Siegerehrung, bei der die Teams für ihre Teilnahme Applaus und einen kleinen Preis erhalten. Das Spiel bringt Abwechslung und Sommerlaune und lässt die Kinder aktiv den Sommer erleben. Hinweis: Diese Aktivität ist wetterabhängig und sollte an heißen Tagen draußen durchgeführt werden.

Abschlussrunde

Setzt euch am Ende der Stunde im Kreis zusammen und besprecht mit den Kindern, welche Sommeraktivität ihnen am meisten Spaß gemacht hat. Fragt, ob sie Pläne für den Sommer haben und was sie am Sommer am liebsten mögen. Die Kinder können auch von ihren Lieblings-Sommererlebnissen erzählen, wie Ausflüge, Familienpicknicks oder Schwimmbadbesuche. Verabschiedet euch mit einem kurzen Sommerlied oder einem gemeinsamen Sommerspruch und bedankt euch bei den Kindern für ihre Begeisterung und Teilnahme.

Material:
– kleine Äste, Muscheln, Federn, bunte Perlen, Schnüre
– bunte Bänder
– Wassereimer, Schwämme, Wasserballons, Plastikbecher

Gruppenstunde 3: Herbst – Farben, Blätter, Erntezeit

Der Herbst bringt bunte Blätter, frische Ernten und Veränderungen in der Natur mit sich. In dieser Gruppenstunde können die Kinder die besonderen Farben, Früchte und die Vorbereitung der Tiere auf den Winter spielerisch und kreativ entdecken.

Aufwärmspiel: Blätter-Sammelspiel

Sammelt im Vorfeld unterschiedliche Blätter (wie Ahorn, Eiche, Kastanie) oder nutzt Bastelblätter mit Blatt-Formen. Legt die Blätter verstreut auf dem Boden aus. Die Kinder werden in Gruppen eingeteilt und erhalten die Aufgabe, eine bestimmte Blattform oder Farbe zu sammeln. Ziel ist es, so viele Blätter wie möglich in der gewünschten Form oder Farbe zu finden. Variation: Wenn ihr drinnen seid, könnt ihr die Blätter auch als Papier-Versionen vorbereiten. Erschwert das Spiel, indem ihr die Teilnehmenden in Teams verschiedene Blattformen finden lasst, ohne sie jedoch mitzunehmen – sie müssen sich die Fundstellen merken und im Team sammeln.

Einführung in das Thema Herbst

Beginnt die Stunde mit einem kurzen Austausch darüber, was den Herbst besonders macht. Lasst die Kinder ihre Beobachtungen über die Veränderungen in der Natur im Herbst teilen. Sie können beschreiben, welche Farben sie besonders häufig in der Natur wahrnehmen und welche Pflanzen jetzt zu ernten sind. Es ist auch eine gute Gelegenheit, über die Tiere zu sprechen, die sich im Herbst auf den Winter vorbereiten. Sammelt die Antworten auf einem großen Plakat oder Flipchart und schafft gemeinsam ein Bild der herbstlichen Natur. Geht dabei auf die verschiedenen Aspekte des Herbstes ein, wie die Färbung der Blätter, die Fruchternte und das Verhalten der Tiere, die Vorräte für den Winter sammeln oder sich für die kältere Zeit rüsten. Dieser Austausch gibt den Kindern einen klaren Überblick über die Themen der Stunde und regt zu weiterführenden Aktivitäten und Diskussionen an.

Hauptaktivität: Herbstcollage mit Naturmaterialien

Die Kinder sammeln draußen verschiedene Herbstmaterialien wie Blätter, Eicheln, Kastanien oder Tannenzapfen. Zurück im Bastelraum gestalten sie mit den gesammelten Materialien eine Herbstcollage. Jedes Kind erhält einen Bastelkarton als Hintergrund und kann darauf verschiedene Naturmaterialien anordnen und festkleben. Nutzt Blätter, um Formen wie Tiere oder Bäume zu gestalten und ergänzt diese nach Wunsch mit Wasserfarben oder Bastelpapier. Die Collage soll die herbstliche Stimmung widerspiegeln und die Kinder ermuntern, kreativ mit Naturmaterialien umzugehen. Alternative: Falls ihr draußen bleibt, fertigt ihr eine große Gemeinschaftscollage an, bei der jedes Kind einen Bereich gestaltet. Diese hängt ihr anschließend als Herbstdekoration auf.

Bewegungsspiel: Tierischer Herbstspaziergang

Erklärt den Kindern, dass Tiere sich im Herbst auf den Winter vorbereiten. Einige Tiere sammeln Vorräte, andere halten Winterschlaf oder ziehen in wärmere Regionen. Jedes Kind wählt ein Tier, das im Herbst besonders aktiv ist, wie Eichhörnchen, Igel, Fuchs oder Bär. Startet eine „Tierische Herbstwanderung“, bei der die Kinder ihr Tier pantomimisch darstellen. Ihr könnt den Teilnehmenden nach und nach Anweisungen geben, wie: „Ihr seid ein Igel auf der Suche nach einem Platz für den Winterschlaf“ oder „Ihr sammelt Eicheln wie ein Eichhörnchen und versteckt sie als Vorrat.“ Macht Pausen, in denen die Kinder darüber nachdenken, was das Tier braucht, um den Winter zu überstehen und was es im Herbst alles zu tun hat. Nach dem Spiel besprecht gemeinsam, wie die Tiere sich auf den Winter vorbereiten und welche Herausforderungen dabei auftreten.

Hinweis: Um den Tieren realistischer nachzuspüren, stellt ihr Fotos oder kleine Tierfiguren bereit, die die Kinder als Inspirationsquelle nutzen.

Abschlussrunde

Setzt euch am Ende der Stunde in einem Kreis zusammen und reflektiert, was die Kinder über den Herbst gelernt haben. Fragt, welche Aktivitäten ihnen am besten gefallen und ob sie selbst schon einmal Tiere im Herbst beobachtet haben. Die Kinder können sich vorstellen, welches Tier sie im Herbst sein möchten und warum. Verabschiedet euch mit einem Herbstlied oder einem herbstlichen Gruß.

Material:
– Naturmaterialien (Blätter, Kastanien, Eicheln)
– Bastelkarton
– Wasserfarben
– Tierspurenbilder

Gruppenstunde 4: Winter – Winterzauber und Ruhezeit

Der Winter bringt eine besondere Stille und Verzauberung mit sich: Die Natur ruht und alles wird langsamer und sanfter. In dieser Gruppenstunde erleben die Kinder den winterlichen Zauber durch kreative Basteleien und spielerische Aktivitäten, die die Magie und Ruhe der kalten Jahreszeit einfangen.

Aufwärmspiel: Schneeflocken-Fangen

Schneidet aus Papier Schneeflocken aus oder verwendet kleine Wattebällchen als „Schnee“. Verteilt die Schneeflocken auf dem Boden. Die Kinder müssen die Schneeflocken so schnell wie möglich aufsammeln und in einen „Schneehaufen“ legen. Erschwert das Spiel, indem ihr den Teilnehmenden Aufgaben gebt, wie „Sammle nur die blauen Schneeflocken“ oder „Sammle eine Schneeflocke und balanciere sie auf deiner Hand zum Haufen“. Das bringt die Kinder in winterliche Stimmung und regt die Fantasie an.

Einführung in das Thema Winter

Erklärt allen Teilnehmer*innen, dass die Natur im Winter eine besondere Ruhephase durchläuft. In dieser Zeit ziehen sich viele Tiere in den Winterschlaf zurück oder bewegen sich deutlich weniger. Auch die Pflanzen „pausieren“ und bereiten sich auf die kälteren Monate vor, bis es wieder wärmer wird und neues Leben erwacht. Die Natur scheint in dieser Zeit stiller und langsamer zu werden, was dem Winter seinen eigenen Zauber verleiht. Lasst die Kinder erzählen, was sie tun, wenn es draußen kalt ist und welche Aktivitäten sie in der kalten Jahreszeit besonders gern unternehmen. Sprecht auch über Tiere, die im Winter eine Ruhephase einlegen oder in den Winterschlaf gehen, wie zum Beispiel Bären oder Igel und über die besonderen Phänomene der kalten Jahreszeit, wie Schnee, Eis und die festliche Zeit rund um Weihnachten. Sammelt die Antworten der Kinder und besprecht gemeinsam, was die winterliche Stille und die Kälte für die Natur und die Tiere bedeuten. Diese Diskussion hilft den Kindern, das Konzept der winterlichen Ruhe zu verstehen und sich auf die kommenden Aktivitäten einzustimmen.

Hauptaktivität: Schneekugeln selbst gestalten

Alle Teilnehmenden wählen eine kleine Figur aus, die sie in ihrer Schneekugel haben möchten, und befestigen sie mit wasserdichtem Kleber im Deckel des Glases. Anschließend füllen sie das Glas mit destilliertem Wasser und einem Tropfen Glycerin. Das Glycerin sorgt dafür, dass die Glitzerpartikel im Wasser langsamer sinken. Die Kinder geben Glitzer ins Wasser, schrauben das Glas fest zu und drehen es um, sodass die Figur „im Schnee“ steht. Besprecht mit den Kindern, was ihre Schneekugel darstellt und wie sie den Winter widerspiegelt. Die Schneekugel kann als Andenken mit nach Hause genommen werden und bringt ein Stück Winterzauber mit. Hinweis: Achtet darauf, dass der Kleber vor dem Befüllen gut trocknet, damit die Figuren sicher befestigt sind.

Spiel: Winter-Olympiade drinnen

Organisiert eine „Winter-Olympiade“ mit verschiedenen Stationen, die winterliche Aktivitäten nachahmen, ohne dass Schnee nötig ist. Beispielsweise:

1. Schneeballzielwurf
Die Kinder werfen Wattebälle (als Schneebälle) in einen Korb oder Becher.

2. Schneelauf
Alle balancieren Wattebälle auf einem Löffel und versuchen, diese zu einem Zielpunkt zu bringen, ohne dass die Bälle herunterfallen.

3. Schlittenfahrt
Ein Kind sitzt auf einem großen Kissen und wird von einem anderen Kind vorsichtig durch den Raum gezogen.

Nach jeder Runde vergebt ihr Punkte und ehrt am Ende die „Winter-Olympioniken“. Besprecht dabei, dass auch drinnen Spaß und Bewegung möglich sind und welche Winteraktivitäten ihnen draußen am meisten Freude machen.

Abschlussrunde

Setzt euch am Ende der Stunde gemütlich zusammen und reflektiert, was die Kinder über den Winter und die Ruhe in der Natur gelernt haben. Fragt, wie sie die Winteraktivitäten und die Schneekugel-Bastelaktion fanden. Ihr könnt gemeinsam ein kleines Wintergedicht aufsagen oder ein Schneeflockenlied singen.

Material:
– Marmeladengläser
– Glycerin
– Glitzer
– kleine Figuren für Schneekugeln
– Watte und Materialien für die Winter-Olympiade

Über mich

Daniel
Hey, ich bin der Kopf hinter dem Jugendleiter-Blog und war über zehn Jahren in der Jugendarbeit aktiv, habe viele Jahre einen Verband geleitet und blogge hier seit mehr als 15 Jahren über meine Erfahrungen aus mehr als 100 Freizeittagen und 200 Gruppenstunden. Du findest hier fertige Gruppenstunden, Spiele, Freizeit-Ideen und mehr von mir. Die besten Spiele und Ideen sind als Bücher erschienen.

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Highlights

Alle Kinder haben Rechte! Eine Gruppenstunde zum Thema Kinderrechte

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Ein Gastbeitrag von Vera Sadowski von Sicher(l)Ich Alle Kinder haben Rechte. Diese sind verbindlich in der UN-Kinderrechtskonvention festgehalten. Die insgesamt 54 Artikel der Kinderrechtskonvention beschreiben zum einen...

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