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Ferienlager-Motto: Orient – Geschichten aus 1001 Nacht zum Greifen nah

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Den Traum von 1001 Nacht findet man im Orient. Ihr könnt ihn euch jetzt ins Ferienlager holen. Es gibt etliche Geschichten darüber und mindestens genau so viele Ideen, mit denen ihr das Ferienlager-Motto kinderleicht umsetzen könnt. Die Spiele eignen sich besonders für Kinder und Jugendliche zwischen 8 und 16 Jahren.

Orientalischer Flair im Zeltlager

Nicht nur die Spiele und Aktionen stehen beim Ferienlager-Motto Orient im Mittelpunkt. Auch das Ambiente soll möglichst passend gestaltet sein. Neben bunten Tüchern, die man über die tristen Zelte werfen kann, gibt es noch weitere Gestaltungsmöglichkeiten:

Allerhand Lichter geben dem Lager am Abend einen mythischen Flair. Hier eignen sich besonders die LED-Ketten – sie fangen nicht an zu brennen, laden sich selbstständig am Tag auf und es gibt sie in allen erdenklichen Farben.

Alte Kissen und Teppiche auf dem Boden dienen nicht nur als Sitzplatz. Sie finden auch dann viel Anklang, wenn man darauf Essen kann. Auch ein Highlight: viel Sand. Wenn die Möglichkeit nicht gegeben ist, tut es auch ein einzelner, etwas größerer Sandhaufen. Dieser stellt eine Oase dar und kann sogar in die Spiele mit einbezogen werden.

Spiele und Aktionen für das Ferienlager-Motto: Orient

Damit niemand zu kurz kommt und wirklich alle Spaß an den angebotenen Beschäftigungen haben, gibt es hier eine kleine Auswahl zu gut organisierbaren Spielen und Aktionen:

Vorschlag 1: Musik & Tanz

Der Tamburintanz ist ebenso beliebt, wie der Bauchtanz. Beiderlei könnt ihr anbieten. Zur ersten Variante wäre auch ein Kursangebot möglich, in dem die Kinder den Umgang mit dem Tamburin erlernen können. Ihr benötigt ein paar Tamburine und eventuell ein paar Tücher, in die sich die Tänzer/innen hüllen können.

Vorschlag 2: Weben

Ein paar Webrahmen und bunte Wolle sind nicht teuer und bieten vor allem den fleißigen Handwerkern eine willkommene Abwechslung im Alltag des Zeltlagers. Weben eignet sich optimal als Kurangebot.

Tipp: Aus den kleinen gewebten „Teppichen“ einen großen zusammensetzen. Das stärkt das Wir-Gefühl und bietet einen „fliegenden Teppich“ wie aus 1001 Nacht.

Vorschlag 3: Henna-Bemalung

Insbesondere bei jugendlichen Mädchen kommt dieses Thema gut an. Neben der Henna-Farbe ist nur das eigene Geschick gefragt. Henna ist ungiftig und nach wenigen Tagen nicht mehr auf der Haut erkennbar.

Vorschlag 4: orientalische Küche

Der Aufwand, Fladenbrot zu backen und dazu ein paar Dips mit passenden Gewürzen zu kreieren, erweist sich als relativ gering. Bei genug Teilnehmern kann man daraus an einem Abend auch das komplette Lager im „Festzelt“ versorgen.

Vorschlag 5: die Basar-Gassen

Zu diesem Thema ist handwerkliches Geschick gefragt. Ihr könnt den Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit bieten, sich selbst zu betätigen. Auf den Basaren findet man Schmuck, Ketten, gefärbte Stoffe und Sande oder auch Laternen.

Gaukeleien sollten auch nicht fehlen. Jonglieren, Akrobatik und Wahrsagen gehören ebenfalls zu den Märkten der Gassen.

Vorschlag 6: Moschee-Spiele

Mosaik und Ornamente lassen sich wunderbar aus alten, kaputten Fliesen gewinnen. Aber auch die arabische Schrift ist eine, bei der es Spaß macht sie zu Schreiben oder einzelne Wörter und Sätze zu erlernen.

Berlin-Kreuzberg mit Kindern und Jugendlichen entdecken

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Mit Kindern und Jugendlichen gibt es in Berlin Kreuzberg einiges zu erleben und entdecken. Denn Kreuzberg ist einzigartig, bunt, experimentierfreudig, alternativ oder kurz: einer der coolsten Stadtteile Berlins! Viele Wahl-Berliner sind genau wegen dieses Stadtbezirks in die Hauptstadt gekommen. Seit 2001 wurde Kreuzberg mit Friedrichshain zusammen gelegt, dennoch kann man die beiden Bezirke noch immer getrennt voneinander betrachten.

Sehenswürdigkeiten in Berlin Kreuzberg

Sehr zentral gelegen, gibt es natürlich viele Sehenswürdigkeiten in dem beliebten Stadtteil. Hier die Top 3 für Kinder und Jugendliche:

Oberbaumbrücke

Allen voran die Oberbaumbrücke. Man kennt sie aus vielen deutschen Fernsehproduktionen. Sie verbindet die beiden Stadtteile Kreuzberg und Friedrichshain und gilt als die schönste Brücke in Berlin. Für Jugendliche gibt es rund um die Oberbaumbrücke ein ansprechendes Abendprogramm in Form von Konzerten, Restaurants, Bars und Clubs.

East Side Gallery

Ebenfalls die ehemalige Trennung von Kreuberg und Friedirchshain bzw. Ost und Westberlin ist die 1,3 km lange Teilstrecke der Berliner Mauer. Diese wird heute als öffentliche Gallerie ausgestellt und ist bekannt für seine Malereien wie „Der Bruderkuss“.

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Wo wir schon bei Grenzen sind: Der berühmteste Grenzübergang ist auch für Kinder und Jugendliche spannend! Wer geschichtliches Interesse mitbringt, kann auch das Museum dort besuchen.

Beschäftigungen in Berlin Kreuzberg

Es empfiehlt sich mit Kindern und Jugendlichen den bunten Stadtteil mit dem Fahrrad zu erkunden. Dazu gibt es verschiedene Möglichkeiten geführte Touren inklusive Fahrräder zu mieten. Dabei wird auffallen: Berlin ist eine grüne Großstadt, die für alle Wünsche das passende Angebot hat!

Mit Kindern ist auch eine Besichtigung des Görlitzer Parks eine Empfehlung. Die Grünanlage versteckt mittig einen kleinen Kinderbauernhof. Am Ende des Parks gibt es eine Schwarzlicht-Minigolfanlage, die vor allem bei schlechtem Wetter für Beschäftigung sorgt und zu einem unvergesslichen Erlebnis wird. Drumherum auf der Görlitzer Strasse sind einige schöne, typische Cafes ganz nach Kreuzberger Art. Diese Straße wird ebenfalls gerne für Filmproduktionen genutzt und ist daher häufiger gesperrt.

Im Sommer ist eine kleine Rundfahrt auf dem Wasser schön, zum Beispiel zur Halbinsel Stralau.

Angrenzend an Kreuzberg und ein absoluter Geheimtipp bei gutem Wetter ist der Forckenbeckplatz, der mit seiner kleinen Wasseranlage zum Picknicken einlädt.

Kulinarisches

Essen ist in Kreuzberg eine Pflicht! Das Angebot ist so groß und das zu oft günstigen Preisen. Weil Geschmäcker so verschieden sind – vor allem bei Kindern und Jugendlichen – ist die Markthalle 9 zu empfehlen. Hier gibt es Street-Food in allen Variationen, teilweise neueste Kreationen. Da wird Essen zu einem Erlebnis und es wird sicherlich jeder fündig!

Bekannt für gutes Essen ist alternativ aber auch die Bergmannstrasse, sowie die Schlesische Straße und die Falckensteinstraße. Die letzten beiden befinden sich ebenfalls in nächster Umgebung zur Oberbaumbrücke und können so direkt nacheinander besichtigt werden. Von Indischem und Mexikanischem Essen, über Italiener und Dönerbuden ist hier ebenfalls alles zu günstigen Preisen vertreten. Auf der Bergmannstraße finden jedes Wochenende Trödelmärkte statt, auf den auch Kinder und Jugendliche fündig werden können und den Kreuzberger Charme noch besser kennenlernen.

Unterbringung in einem Hostel Berlin

Damit man alles gut erreichen kann, ist man günstig und gut in einem Hostel in Berlin untergebracht. Hier kann man ganz nebenbei auch oft noch die unterschiedlichsten Nationen der ganzen Welt kennenlernen.

Insgesamt bietet Berlin Kreuzberg unzählige Möglichkeit um einige Tage für Jugendliche und Kinder zu gestalten. Dies waren nur einige Tipps. Und sollte es trotz aller Tipps mal langweilig werden, bieten die angrenzenden Bezirke genauso viele interessante Sachen zu sehen. Wer sich hier langweilt, ist selber schuld!

Erdnagel

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Jeder Mitspieler bekommt die Aufgabe, einen Erdnagel/Häring (zum Sichern eines Zeltes im Boden) bis zu einer Markierung in den Boden zu schlagen. Der Mitspieler, dem das am schnellsten gelingt, gewinnt die erste Runde. In einer zweiten Runde kommt es nicht auf die Zeit, sondern auf die Anzahl der benötigten Schläge an.

Gruppenstunden-Idee zum Thema „Zukunft“

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Fliegende Autos, gigantisch hohe Häuser, Hologramme an jeder Ecke und natürlich Reisen ins Weltall. Die Zukunft verspricht aufregend und abwechslungsreich zu werden. Gerade Kinder haben eine blühende Fantasie und malen sich die Zukunft deshalb sehr bunt, verrückt und technisch aus. Genau diese Fantasie könnt Ihr nutzen, um eine Gruppenstunde im Zukunftsthema zu gestalten.

Gruppenstunde – Wieso ein Zukunftsthema?

Natürlich gibt es viele Themen, die Ihr in Eurer Gruppenstunde aufnehmen könnt. Doch vor allem die Zukunft spielt eine essenzielle Rolle. Das liegt daran, dass Ihr sehr viel mehr Spielmöglichkeiten habt. Ihr könnt auch einmal ungewöhnliche Spiele ins Programm aufnehmen und diese einfach dadurch erklären, dass das so in der Zukunft wäre.

Ganz am Rande könnt Ihr Kindern aber auch wichtige Werte vermitteln, wie beispielsweise Umweltschutz oder Nächstenliebe. Erklärbar werden die Werte durch verschiedene Spiele im Sinne von „Schützt die Umwelt und die nächsten Jahrzehnte werden toll!“. Insofern ist eine solche Themenstunde nicht nur ein großer Spaß, sondern Kindern können wirklich etwas lernen.

Die nächsten zehn Jahre

Befasst Euch in Eurer Gruppenstunde nicht sofort mit der fernen Zukunft in Stil von Science-Fiction-Romanen und -Filmen. Für Kinder ist es meist besser, wenn Ihr euch erst einmal mit den nächsten Jahren befasst. Immerhin können es Kinder kaum erwarten groß zu werden und die Welt zu erkunden. Praktischerweise gibt es einige Spiele, welche die kommende Zeit genau unter die Lupe nehmen.

Ein beliebtes Spiel ist „Traumberuf“. Das Spiel ist eine Art Pantomime. Jeder überlegt sich einen Beruf, den er mal ausüben möchte. Nun bilden die Kinder Paare. Nacheinander stellt jedes Paar einen Traumberuf vor. Beispielsweise will einer Tierarzt werden, sodass ein Kind das Tier und das andere den Arzt spielt. Alle anderen Teilnehmer müssen nun erraten, um welchen Beruf es sich handelt. Der große Pluspunkt an dem Spiel ist, dass Kinder sich bereits mit ihrer Berufswahl beschäftigen.

Ab ins All!

Was wäre die Zukunft, wenn es nicht mit einer Rakete ins All gehen würde? Fremde Planeten erkunden, neue Freunde kennenlernen und Abenteuer beschreiten. Kinder lieben das Weltall und würden am liebsten sofort in ein Raumschiff steigen. Da dies nicht möglich ist, könnt Ihr Eure Gruppenstunde aber ganz unter dem Zeichen des Weltalls stellen.

Verkleiden macht sehr viel Spaß, sodass Kinder Astronauten, Weltraumpiraten aber auch Aliens werden können. Gemeinsam könnt Ihr jetzt verschiedene Spiele spielen. Falls Ihr möchtet, könnt Ihr sogar eine kleine Raumstation oder ein Raumschiff mit einigen Stühlen, Decken, Kartons und ähnlichem bauen. Kinder werden es lieben und das Spiel wird noch sehr viel realer.

In der Gruppenstunde basteln

Zurück auf der Erde angekommen könnt Ihr Euer Zukunftsthema ebenso in Bastelstunden umsetzen. Gruppenstunden mit Basteln machen immer viel Spaß, wobei Ihr natürlich auf das Alter Eurer Teilnehmer eingehen solltet. Sehr junge Kinder sollten nur leichte Bastelanleitungen folgen, während ältere Kinder auch einmal mit außergewöhnlichen Materialien arbeiten können. Behaltet nur immer Euer Thema im Hinterkopf. Eine wunderbare Idee ist ein eigener Raumanzug. Ihr benötigt dafür nur Faserseide, einige Luftballons sowie Deko-Pappschachteln. Natürlich könnt Ihr sehr kreativ werden und den Astronautenanzug mit Farben und weiteren Applikationen verschönern. E

ine ebenso tolle Möglichkeit ist eine Zukunftsstadt. Sammelt alle möglichen alten Verpackungen, Flaschen und Dosen zusammen und klebt diese auf eine Pappplatte. Mit etwas Kleister und Toilettenpapier kann nun eine futuristische Stadt entstehen. Es gibt aber noch sehr viel mehr Bastelmöglichkeiten.

Probiert Euch an einem Roboter aus Styropor, bastelt fremde Planeten oder malt aufregende Aliens. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

Checkliste: Gruppenstunde planen und durchführen [Download]

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Ihr habt eine Gruppenstunde und plant diese regelmäßig gemeinsam? Oder du machst dir alleine Gedanken für deine kommende Gruppenstunde und willst deine Ideen strukturiert festhalten? Dann habe ich etwas für dich: die ultimative Checkliste für die Planung und Durchführung einer Gruppenstunde. Und diese gibt es in diesem Artikel als kostenlosen Download!

Von der ersten Idee zur fertigen Gruppenstunde

Die Checkliste besteht aus vier Seiten. Auf der ersten Seite kannst du festhalten, was das Thema oder Gruppenstunde sein soll, wann diese stattfindet und mit wem du diese Stunde leitest. Außerdem ist Platz für deine Recherche-Ergebnisse und notwendige Vorbereitungen, zum Beispiel Anrufe für die Reservierung oder Anmeldung an einem Ort sowie für alles, was ihr an Material für Spiele und Aktionen braucht.

Die Teilnehmer an der Gruppenstunde erfasst ihr auf Seite 2. Dort ist Platz für alle An- oder auch Abmeldungen. Wer fehlt entschuldigt und wer hat es vielleicht vergessen? All das könnt ihr zur Dokumentation auf dieser Seite erfassen.

Den Ablauf der Gruppenstunde plant ihr auf Seite 3. Wie steigt ihr ein, was kommt nach der Begrüßung, welche Spiele werden gespielt und wie lange braucht ihr für welchen Programmpunkt – hierfür stehen euch die unterschiedlichen Spalten zur Verfügung. Wenn ihr mehr Platz braucht, druckt ihr diese Seite einfach mehrfach aus.

Keine Angst vor schlechtem Wetter & Vergesslichkeit

Damit ihr auch vorbereitet seid, wenn das Wetter euch einen Strich durch die Rechnung eurer Programmplanung macht, könnt ihr eine Schlecht-Wetter-Alternative für euer Programm auf der letzten Seite eintragen.

Ebenfalls ist dort Platz für Notizen, wenn Eltern euch Hinweise geben, oder wenn ihr den Kindern etwas mitgeben möchtet als Hinweis auf die nächste Gruppenstunde.

Download der Checkliste

Ihr könnt die Checkliste im Folgenden herunterladen:

Download Gruppenstunden-Checkliste

Wenn ihr Hinweise habt, was an der Checkliste fehlt oder verbessert werden kann, dann schreibt bitte einen Kommentar unter diesen Artikel. Ich möchte die Checkliste mit euren Gedanken weiter optimieren und euch damit ein Hilfsmittel geben, um eure Jugendarbeit erfolgreich zu planen.

Wenn ihr noch Ideen sucht, was ihr in einer Gruppenstunde machen könnt, dann schaut hier in unserem Ideen-Pool für die Gruppenstunde vorbei.

Kalender fürs neue Jahr

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Jeder Mitspieler erhält einen leeren Wandkalender, in den er die Termine der gemeinsamen Gruppenaktivitäten für das neue Jahr eintragen kann. Außerdem soll er eine gute Tat für einen oder mehreren Mitspielern eintragen, die er sich für das neue Jahr vornimmt. Die Kalender können anschließend noch gemeinsam gestaltet werden. Sie sind dann eine Motivation für die Gruppe, gemeinsam ein neues, unvergessliches Jahr zu begehen.

Gruselgeschichte: Eine unruhige Nacht

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Es war bereits nach Mitternacht und Hannes konnte einfach nicht einschlafen. Es war einfach zu heiß in seinem Kinderzimmer. Das Fenster stand weit auf, aber kein Lüftchen kam herein. Gott sei Dank war es Wochenende und er musste morgen nicht zur Schule. Ruhelos wälzte sich Hannes in seinem Bett hin und her.

Gerade war er fast eingeschlafen, als er ein leises Klopfen hörte. Poch, Poch, Poch, macht es. Hannes schreckte hoch und setzte sich auf sein Kopfkissen. Der Mond lies etwas Licht in sein Zimmer, sodass er sich umsehen konnte. Woher kam dieses Klopfen? Waren das Regentropfen, die auf die Dachrinne tropften? Er sah in Richtung Fenster und konnte klar sehen, dass das nicht der Fall war. Von Regen keine Spur.

Er hielt inne. Wieder hörte er dieses Klopfen. Es schien aus seinem Schrank zu kommen. War es vielleicht ein Geist, der ihn heimsuchte? War in seinem Haus schon einmal jemand gestorben, von dem er nichts wusste? Trotz der warmen Luft begann Hannes jetzt doch zu frösteln. Er zog die Knie nah an seinen Körper und lauschte. Hatte er sich das Geräusch womöglich doch nur eingebildet?

Er wartete. Sollte er nach seinen Eltern rufen? Sie schliefen nebenan im Schlafzimmer und würden ihn bestimmt hören. „Nein“, dachte sich Hannes. Ich bin doch schon groß und rufe nachts bestimmt nicht nach meiner Mama. Da war es wieder. Diesmal war das Klopfen schneller. Es wirkte sehr dumpf. Als wenn jemand von innen an die Schrankwand klopft. Können Geister eigentlich klopfen?

Hannes stand langsam auf. Mit nackten Füßen schlich er leise zum Schrank. Was war das bloß, was ihn mitten in der Nacht nicht schlafen lief? Er wusste, wenn etwas Schlimmes passiert, könnte er immer noch seine Eltern rufen. Also fasst er mutig die Griffe seines Schranks fest in die Hand und zog die Tür mit einem schnellen Ruck auf. Etwas sprang aus dem Schrank und Hannes schrie laut auf. Es war sein Hund, der sich zum Schlafen im offenen Schrank versteckt hatte. Hannes hatte ihn übersehen, als er die Tür schloss und ins Bett ging. Das laute Klopfen war nur der Schwanz, der beim Wedeln gegen die Schranktür schlug. Beruhigt legte sich Hannes ins Bett und schlief sofort ein. Der Hund legte sich an sein Fußende und gab für den Rest der Nacht keinen Laut mehr von sich.

Gruselgeschichte: Unheimliche neue Nachbarn

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Jasmin und Julien wohnten mit ihren Eltern in einem kleinen Haus am Ende einer Sackgasse. Das Haus neben ihnen hatte lange Zeit leer gestanden. Jetzt stand ein LKW vor dem Haus und die neuen Nachbarn fingen an, die Kartons ins Haus zu tragen.

Die Kinder wurden neugierig. Ob die neuen Nachbarn auch Kinder hatten? Sie trauten sich nicht, die Leute, die sie noch gar nicht kannten, anzusprechen. Daher entschieden sie sich, einfach abzuwarten. Am nächsten Tag war der LKW verschwunden. Neugierige liefen Jasmin und ihr kleiner Bruder in den Garten. Sie versuchten einen Blick auf das Nachbargrundstück zu werfen. Da hörten sie aus dem Inneren des Nachbarhauses leise Hilferufe. Die Kinder bekamen Angst. Ihre Eltern waren kurz zum Einkaufen in die Stadt gefahren und Jasmin sollte solange auf ihren jüngeren Bruder aufpassen.

Sie mussten alleine herausfinden, was im Nachbarhaus passiert war. Leise gingen die Kinder näher an den Gartenzaun. Wieder hörten sie die krächzenden Hilferufe? Wurde da jemand gefangen gehalten? Handelt es sich vielleicht sogar um ein Kind. Die Neugier der Kinder wuchs und sie konnten ihre Angst überwinden. Am Rand des Zauns gab es ein kleines Loch. Jasmin drückte den Zaun noch weiter zur Seite, sodass sie beide hindurch schlüpfen konnten. Geduckt liefen sie über einen kleinen Weg, der zu einer Tür neben einem Fenster führte.

Sie kamen an die Tür. Jasmin drehte vorsichtig den Griff, als sie erschrak. „Stehen bleiben“, rief eine krächzende Stimme. Die Kinder rührten sich nicht. Vorsichtig drehte sich Jasmin um. Aber da war niemand. Wer beobachtete sie? Auch am Fenster war niemand zusehen. War jemand im Haus? Jasmin hatte Angst, dass jemand die Tür aufreißen und sie ins Innere ziehen könnte. Sie ging einen Schritt zurück und nahm ihren Bruder fest an die Hand. Wieder rief jemand um Hilfe und ein lautes krächzendes Lachen war zu hören. Jasmin musste wissen, was passiert und nahm all ihren Mut zusammen. Sie holte sich eine kleine Leiter, die neben der Hauswand lehnte und stellte sie auf. Vorsichtig und leise kletterte sie die Stufen hinauf. Jetzt konnte sie durch das Fenster blicken. Einige Möbel waren schon aufgebaut. Viele Kartons standen im Raum, die sich über den Boden verstreuten oder auf dem Tisch zu finden waren. Aber wo war das festgehaltene Kind? Jasmin ließ ihren Blick durch den Raum gleiten. Erst jetzt sah sie den kleinen grünen Papagei, der fröhlich „Hilfe“ trällerte.

Gruselgeschichte: Abends im Park

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Es war schon dunkel, als sich ein kleines Mädchen im Winter von ihrer Freundin auf den Weg nach Hause machte. Es regnete leicht und sie wollte so schnell wie möglich nach Hause. Ein Park war ganz in der Nähe, der eine Abkürzung auf ihrem Weg nach Hause war. Hatten ihre Eltern ihr nicht verboten durch den Park zu gehen, wenn es dunkel war? Das Mädchen warf alle Bedenken über Bord und machte sich trotzdem auf den Weg durch den Park. Sie hatte keine Lust, dass es gleich stärker anfängt zu regnen und sie nass zu Hause ankommen würde.

Der Park war bei diesem schlechten Wetter und der dunklen Witterung nicht mehr gut besucht. Eine Dame mit ihrem Dackel kam ihr auf dem Weg entgegen, die schnell an ihr vorbeispurtete. Das Mädchen begann zu frieren. Sie lief schneller, damit sie den Park schnell hinter sich lassen konnte. Die Dunkelheit machte ihr Angst.

Die Steine knackten leise, als sie mit ihren Stiefeln über den Spazierweg lief. Der feine Regen wurde hinterließ einen feuchten Film in ihrem Gesicht. Plötzlich hörte sie Schritte hinter sich. Das Knacken der Steinchen war gut zu hören. Dem Mädchen war schnell klar, dass es sich hierbei um menschliche Schritte handelt und kein Tier über den Spazierweg lief. Angst kam in ihr hoch. Ihr Herz begann schneller zu schlagen.

Die Schritte wurden immer lauter und so begann das Mädchen an, schneller zu laufen. Die Schritte hinter ihr schienen ebenfalls schneller zu werden. Warum hatte sie nicht auf ihre Eltern gehört. Hinter ihr keuchte jemand laut. Das Mädchen schaute nach rechts und nach links. Aber dort waren nur Büsche und Bäume. Sollte sie es wagen und sich verstecken, bis ihr Verfolger an ihr vorbeigelaufen war? Oder sollte sie laut um Hilfe rufen? Aber wer sollte sie hier hören.

Sie lief weiter. Der Regen begann langsam aufzuhören. Immer noch hörte sie diese unheimlichen Schritte. Wie ein lautes Klopfen dröhnten die Schritte in ihren Ohren. Auf einmal hörte sie ihren Namen rufen. Ängstlich drehte sie sich um. Ein Mann lief auf sie zu, der sich die Kapuze tief ins Gesicht gezogen hatte. Auf den ersten Blick konnte sie ihn nicht erkennen. Nur die Stimme kam ihr so seltsam bekannt vor. Langsam nahm der Mann die Kapuze vom Kopf, während er immer näher kam. „Emma, was machst du hier“ frage er. Es war ihr Vater, der sie abholen wollte, weil es anfing zu regnen.

Gruselgeschichte: Friedhof des Horrors

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Es war Halloween. Mark und Toni machten sich auf, um von den Nachbarn ein paar Süßigkeiten zu bekommen. Gruselig verkleidetet liefen sie von Haus zu Haus. Nach zwei Stunden war ihre Tüte voller Süßigkeiten und sie mussten eine Pause einlegen. Sie lehnten sich an eine Wand und überlegten, was sie als nächstes tun sollten.

Plötzlich hatte Mark eine Idee. Nichts ist spannender, als an einem Halloweenabend im Dunkeln über den Friedhof zu laufen. Toni war begeistert. Die Wand, an der sie lehnten führte sie direkt zum Eingang des Friedhofs. Schnell hatten sie das Metalltor geöffnet und schlüpften hindurch. Sie liefen quer durch die Wege und betrachteten die oftmals sehr alt aussehenden Grabsteine. Plötzlich hörten sie ein komisches Geräusch.

„Hallo? Ist da wer?“ fragte Toni schon eher flüsternd. Er bekam es mit der Angst zu tun. Das Geräusch hörte sich an, als wenn sich etwas tief in die Erde gräbt. Die Freunde nahmen ihren Mut zusammen und liefen in die Richtung, aus der das Geräusch kam. „Tzzzz“ machte es auf einmal direkt neben ihnen. Sie erschraken. Eine Katze sprang aus einem Gebüsch und fauchte die beiden an. Puh, Glück gehabt, dachten die beiden. Da ertönte das schabende, laute Geräusch erneut.

Sie liefen um die Ecke und versteckten sich hinter einem Baum. Ein Mann in einem langen schwarzen Mantel war zu sehen. Er hatte einen Spaten in der Hand, der im Mondlicht und im Schein der Friedhofslaternen gut zu sehen war. Mit kräftigen Bewegungen stieß er den Spaten in die feuchte Erde und grub ein tiefes Loch aus. Wieder und wieder beförderte der Spaten den Lehmboden zur Seite. Das Loch war sehr groß. Die beiden Kinder waren sich einig, dass dieses Loch sicher dafür bestimmt war, um jemanden darin zu begraben.

Plötzlich drehte sich der unheimliche Mann um. Er fasste in seinen dunklen Mantel und holte eine Taschenlampe hervor. Mit hellem Schein leuchtete er den Kindern in die Augen. Sie schrien laut auf. Toni und Mark wurden entdeckt. Starr vor Schreck beobachteten sie den Mann, der mit langsamen Schritten und dem Spaten in der Hand auf sie zukam. Er wirkte bedrohlich, aber die Kinder konnten vor lauter Panik keinen Ton aus sich herausbringen. Der Mann kam näher und stand direkt vor ihnen. Er hob seine Hand und instinktiv duckten sich die Kinder. Als sie wieder aufblickten, lächelte der Mann sie immer noch mit ausgestreckter Hand an. Es war der Friedhofsgärtner, der für den nächsten Tag eine Beerdigung vorbereiten sollte.

Gruselgeschichte: Marie und ihr Traumschloss

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Marie liebte gruselige Geschichte. Gerade die Geschichten gefielen ihr gut, die in unheimlichen Schlössern spielten. Sie war Feuer und Flamme, als sie erfuhr, dass sie mit ihren Eltern in den Sommerferien in einem Schloss wohnen darf. Das alte Schloss lag hoch oben auf einem Berg und es dauerte etwas, bis sie es erreicht hatten.

Maries Eltern wollten unbedingt an einer Schlossbesichtigung teilnehmen. Ihr war das zu langweilig. Die Schlossführerin las monoton ihren Text herunter, während sie mit allen Teilnehmern von Raum zu Raum eilte. Marie hatte keine Lust mehr, sich die langweiligen Erklärungen über Kronleuchter, Gemälde oder andere Möbelstücke anzuhören. Sie hatte vielmehr Lust, das Schloss selber zu erkunden.

In einem unbeobachteten Augenblick, schlich sie davon. Sie fand eine alte Tür, die sich laut knarrend öffnen ließ. Hinter der Tür, befand sich eine alte Holztreppe, die nach unten führte. Es brannte an den Seiten des Treppengangs nur ein schummeriges Licht. Einige Spinnen haben ihr Netz in die Ecken der Wände gesponnen. Hier ist schon ewig niemand mehr hinuntergegangen. Maries Neugier wuchs. Sie machte einen Schritt nach vorne und zog langsam die schwere Holztür zu. Mit einem lauten Knall fiel der lockere Türgriff auf den Boden. Die Tür war zu und Marie hatte nur noch eine Richtung, in die sie laufen konnte.

Schritt für Schritt lief sie nach unten. Die Treppenstufen knarrten leise und Marie lief ein kalter Schauer den Rücken herunter. War es die Kälte des Kellers oder bereits die Angst vor dem dunklen Gewölbe, dass sich vor ihr ausbreitete? Langsam gewöhnten sich ihre Augen an die Dunkelheit. Vor ihr war ein langer Gang, der sich am Ende nach rechts und links gabelte. „Gott sei Dank, keine Sackgasse“, beruhigte sich Marie leise flüsternd. Sie lief weiter. Plötzlich schrie sie laut auf: „IHHH!“. Sie war in ein großes Spinnennetz gelaufen und die feinen Fäden hingen in ihren Haaren und in ihrem Gesicht.

Eine große schwarze Spinne lief über ihre Hand. Schnell schüttelte Marie sie ab und lief weiter den Gang entlang. Rechts oder links? Marie entschied sich, den linken Gang entlang zu laufen. Hinter ihr hörte sie ein schnelles lautes Klopfen. Tok Tok Tok. Etwas lief ihr hinterher. Marie bekam es mit der Angst zu tun. „Hallo?“, rief sie in den Gang hinein. Plötzlich packte sie jemand an den Schultern. Marie schrie laut auf. Es war die Führerin, die von den Eltern beauftragt wurde, bei der Suche nach Marie zu helfen.

99 Ferienlager-Workshops für Kinder

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Wenn es im Sommer wieder ins Zeltlager geht, steht auch oft ein Workshop-Nachmittag oder sogar ein ganzer Tag auf dem Programm. Bei uns gab es so zum Beispiel immer einen Marktplatz-Tag, in den Workshops integriert wurden. Wenn ihr nun auf der Suche nach Ideen für Workshops im Ferienlager seid, haben wir hier etwas Neues für euch als Download!

99 Workshop-Ideen für Kinder

Ihr wollt im Ferienlager Neigungsgruppen oder Workshop anbieten, in die sich die Kinder frei einteilen können? Und hierfür sucht ihr noch Ideen und Anregungen? Dann kommt hier unsere ultimative Sammlung mit nahezu 100 Tipps und Beispielen zum Basteln, Spielen und kreativ sein mit Kindern und Jugendlichen.

Download-Sammlung

In dem folgenden PDF findet ihr jede Menge Ideen aufgelistet – alle Programmangebote, die grün hinterlegt sind, findet ihr zusätzlich ausführlich im Blog beschrieben. Einfach anklicken und hier im Blog mehr erfahren!

Zum Herunterladen einfach auf den folgenden Link klicken:

Download

Beim Klick auf die Ideen, die im PDF grün hinterlegt sind, landet ihr wieder hier im Blog und findet detaillierte Anleitungen und weiterführende Tipps, um den Workshop im Ferienlager durchzuführen. Die Ideen sind praxiserprobt und bieten vielseitige Ansätze für eure Neigungsgruppen.

Teilen erwünscht!

Natürlich dürft ihr das PDF auch gerne weiterleiten und in der Jugendleiter-Runde bei euch in der Gruppe oder im Verband verteilen. Ihr findet darin auch viele Ideen, die in Gruppenstunden als Aktivität aufgegriffen werden können.

Fehlt etwas?

Wenn ihr noch mehr Workshop-Ideen habt, die wir nicht im Download aufgeführt haben, dann schreibt einen Kommentar unter diesen Artikel. Wir aktualisieren alle unsere Downloads regelmäßig. Vielleicht ist einer neuen Version dann euer Input dabei!

 

Methoden für die Jugendarbeit

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In der Jugendarbeit helfen uns Methoden, um Inhalte und Ideen zu vermitteln, um mit Kindern und Jugendlichen ins Gespräch zu kommen, und um gemeinsam eine schöne Zeit zu haben.

Methoden können dabei Impulse, Spiele oder Aktivitäten sein, die die Gruppen gemeinsam ausführen und erleben. Dabei bestimmt das Ziel, welche Methode am besten geeignet ist.

Mit dem Jugendleiter-Blog versuche ich, nicht nur grobe Ideen, sondern auch praktische Methoden zu liefern, um Jugendarbeit möglichst kreativ zu gestalten und vielen Kinder, Jugendlichen und Jugendleitern zu ermöglichen.

Ideen für die Gruppenstunde

Viele Ideen für die Gruppenstunde habe ich bereits hier im Blog gesammelt. 2017 stand dabei im Zeichen einer monatlichen Gruppenstunden-Idee. Diese sind zeitlos und auch in anderen Jahren nutzbar. Eine Übersicht über die 12 Gruppenstunden-Konzepte folgt hier:

Ideen fürs Ferienlager

Neben Ideen für die Gruppenstunde liefern wir hier im Blog auch viele Ideen und Ansätze, wie im Rahmen der Jugendarbeit auch kreative Ferien- und Zeltlager veranstaltet werden können. Unser Schatz an Artikeln liefert dabei neben vielen Motto-Vorschlägen auch praktische Tipps rund um die Organisation und Durchführung eines Ferienlagers sowie viele Geländespiele und Methoden zur Naturerfahrung.

Tipps für Jugendleiter

Wie Jugendarbeit organisatorisch funktioniert und welches Handwerkszeug Jugendleiter dafür brauchen, stellen wir in unseren Jugendleiter-Tipps vor. Dort geht es um Spielebücher, hilfreiche Links sowie Methoden zur Team-Organisation oder Medienpädagogik.

Jeden Monat versenden wir darüber hinaus einen exklusiven Tipp nur an die Abonnenten unseres Newsletters. Auch dieser ist neben dem praktischen Ratschlag auch immer prall gefüllt mit Methoden- und Spielideen für die Gruppenstunde und das Ferienlager.

3 Spiele zum Start ins neue Jahr

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Weihnachtsbaum-Weitwurf

Nicht nur alte Adventskränze müssen im neuen Jahr entsorgt werden, auch alte Weihnachtsbäume. Wie in Schweden können sich die Mitspieler zum Beginn des neuen Jahres darin messen, einen Weihnachtsbaum vor dem Entsorgen möglichst weit zu werfen. Wer wird zum Meister im Weihnachtsbaum-Weitwurf?

Reisepläne

Alle Mitspieler nennen der Reihe nach ein Reiseziel, das sie im neuen Jahr besuchen wollen. Gerade bei jüngeren Kindern sollte es zwei bis drei Wiederholungen geben, damit sich jeder Mitspieler merken kann, wohin die anderen Spieler reisen wollen. Die Spielleitung startet mit dem Satz „Ich reise von A nach B“, wobei A das eigene Reiseziel ist und B das Reiseziel eines Mitspielers. Dieser Mitspieler muss nun schnell reagieren und den Satz mit dem eigenen Ort als Start und dem Ziel eines anderen Mitspielers wiederholen. So wandert der Satz durch die Gruppe. Wer einen Fehler macht (etwa nicht reagiert oder ein falsches Ziel nennt) bekommt einen Minuspunkt. Wer plant am besten die Reise uns sammelt die wenigsten Minuspunkte?

Was wäre, wenn…

Die Spielleitung bereitet im Vorfeld Lose vor, auf denen „Was wäre, wenn…“-Fragen mit Ausblick auf das neue Jahr stehen. Die Mitspieler dürfen nacheinander eines der Lose ziehen und beantworten dann die Frage. Die Gruppe kann dann über die Idee des Spielers diskutieren.

Fragen können zum Beispiel sein:
Was wäre, wenn du dieses Jahr eine große Reise unternehmen könntest?
Was wäre, wenn du jedem Mitspieler ein kleines Geschenk machen könntest?
Was wäre, wenn du das Ferienlager-Thema selbst festlegen könntest?
Was wäre, wenn du eine Sache in Deutschland ändern würdest?

Ideen für die Gruppenstunden in 2018 – Monat für Monat

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Die Gruppenstunde mit den Kindern und Jugendlichen macht viel Spaß. Es braucht jedoch etwas Organisation und Planung, damit die Gruppenstunde das ganze Jahr über interessant bleibt und die Mädchen und Jungen gerne teilnehmen. Immer neue Ideen sind gefragt, damit die Treffen neue Anreize und eine Menge Freude mitbringen. Im Folgenden gibt es dazu einige Tipps.

Januar

Der Januar beginnt für die Treffen meistens erst wieder nach den Ferien. Es ist kalt, draußen schnell dunkel und ungemütlich. Hier sind Aktionen gefragt, die drinnen stattfinden, vielleicht bei heißem Tee und Teelichtern.

Hier eignen sich Diskussionsrunden, die allerdings moderiert werden sollten. Damit niemand beleidigt oder nicht ernst genommen wird. Ein Thema sollte vorgegeben werden aber auch die Jugendlichen können Themen vorschlagen, die sie bewegen. Es kann hier zum Beispiel um Ideen zur Berufswahl gehen, aber auch die aktuelle Politik kann interessant sein so wie über mögliche Hobbies und Beschäftigungsmöglichkeiten.

Februar

Im Februar können drinnen einige Tätigkeiten erfolgen. Dieser Monat kann bei der Gruppenstunde zum Beispiel für das Töpfern oder die Modellierung mit Fimo oder Salzteig eingeteilt werden. Wichtig ist, dass sich dabei alle Jugendlichen beteiligen und sich niemand ausgeschlossen fühlt. Dabei kann Musik gehört oder ein Hörbuch eingeschaltet werden. So kommen alle Jugendlichen mental herunter, entspannen sich und können den Alltag um sie herum vergessen. Allerdings sollten Pausen für nette Gespräche gemacht werden.

Acrylmalerei oder Malen mit anderen Farben und Stiften kann hier bestens integriert werden. Malen fördert die Konzentration und die Ausdrucksfähigkeit. Natürlich malen nicht alle Teilnehmer gleich gut aber jeder wirkt kreativ mit und versorgt das eigene Gehirn mit neuen Eindrücken in der Gruppenstunde.

März

Bei der Gruppenstunde im März können Specksteine von Kindern und Jugendlichen bearbeitet werden. Specksteine sind sehr weich in ihrer Substanz und können mit einer Nagelfeile, generell Feilen und Raspeln bearbeitet werden. Falls die Jugendlichen im Februar jedoch genug kreativ waren und sich eine Abwechslung wünschen, ist das Geocaching eine Idee. Hierzu kann sich jeder Gruppenleiter im Internet informieren.

Wenn in der Gruppenstunde Geocaching angeboten wird, dann geht es um eine Schatzsuche im Freien. Im Internet bekommt man die Koordinaten für das Versteck und kann mit jedem Smartphone mit Hilfe des GPS dann auf die Schatzsuche gehen. Vor Ort trägt man sich in ein Logbuch ein. Trotz Koordinaten muss oft noch eine Weile gesucht werden, bis der Schatz gefunden wird.

April

Die Gruppenstunde im April kann mit verschiedenen Gesellschaftsspielen verbracht werden. Jeder hat ein oder mehrere Spiele zu Hause und kann diese mitbringen. Dabei erklärt einer die Spielregeln und es kann zeitnah losgehen. Entweder auf einem großen Tisch, oder auf dem Fußboden und jeder nutzt ein Sitzkissen.

Am meisten Spaß machen Spiele, an denen möglichst viele Kinder oder Jugendliche teilnehmen können. Da gibt es zum Beispiel Tabu. Einer versucht per Pantomime einen Begriff zu vermitteln und die Anderen raten. Bestimmt haben einige Kinder schon Spiele, die ihnen richtig viel Spaß machen.

In der Gruppenstunde sollten eventuelle Verlierer der Spiele aufgemuntert und seelisch aufgebaut werden. Nicht alle Kinder und Jugendlichen könne gut mit einer persönlichen Niederlage umgehen, auch wenn diese noch so klein ist.

Mai

Im Mai scheint die Sonne, es gibt erste warme Tage und manchmal kann es schon im Tshirt hinaus in die Natur gehen. Hier bietet sich der Besuch im Zoo oder im Wildtierpark an. Es macht Spaß, die Tiere aus der Nähe zu betrachten und innerhalb der Gruppenstunde gibt Gelegenheit, gemeinsam die Welt zu entdecken.

Dabei kann der Besuch innerhalb der Gruppenstunde vor geplant werden, indem sich alle über die Tiere austauschen und gemeinsam etwas über ihren Lebensraum und ihr Verhalten lernen.

Vielleicht gibt es auch einen Vogelpark oder einen Schmetterlingspark, der in der Gruppenstunde besucht werden kann. Hier kommt es darauf an, was die Örtlichkeiten in der Umgebung zu bieten haben. Sicher haben auch die Kinder und Jugendlichen Wünsche und Ideen, wen oder was sie gerne besuchen und mit den Anderen gemeinsam erleben wollen.

Juni

Im Juni sollten die jungen Leute an die frische Luft. Unternehmungen sind angesagt und mit einigen Tipps und Tricks, werden die Jugendlichen ermuntert, welche keine Lust haben. Bekanntlich wird es aber immer dann am Schönsten.

Wenn alle Jugendlichen ein Fahrrad haben, ist eine Radtour mit Halt an einer Eisdiele eine gute Idee. Alternativ kann die Gruppenstunde auch in einer Wanderung mit ausgiebigem Picknick enden. Im Grünen kann dabei Sport stattfinden wie Boule, Badminton oder Fußball. Langweilig muss es draußen nicht sein, denn es gibt viel zu erleben.
Für Kinder und Jugendliche mit körperlichen Handicaps muss es auf jeden Fall ein Begleitprogramm geben oder diese am besten direkt mit einbezogen werden.

Juli

Die Gruppenstunde im Juli kann im Freibad erfolgen. Freibäder sind meistens nicht so teuer wie Hallenbäder und bieten mehr Platz auf einer Wiese oder Liegefläche. Allerdings sollte vorher festgestellt werden, wer gut schwimmen kann und wer nicht. Achtung: heute sind viele Jugendliche übergewichtig. Es sollten alle Teilnehmer mit diesem Thema einverstanden sein und sich dabei wohl fühlen.

Dabei kann im Wasser oft Wasserball gespielt oder um die Wette geschwommen werden. Ein Besuch im Freizeitbad kann aktiv gestaltet werden.

August

Tshirts bemalen und Kleidung färben. Dabei können auch kleine Nieten oder Bügelbilder in der Gruppenstunde befestigt werden. Die meisten Jugendlichen möchten ihre Kleidung selbst bestimmt tragen. Einige weiße Tshirts sind nicht teuer und auch die Farben, Nieten oder Bügelbilder preiswert. Die Gruppenstunde im August kann sich damit befassen, Shirts zu batiken oder zu färben und anschließend zu verschönern. Dies muss nicht unbedingt drinnen stattfinden. Viele dieser Tätigkeiten sind auch an der frischen Luft machbar. Tshirts können zum Beispiel im Garten mit Hilfe von Textilstifen bemalt und beschrieben werden.
So kann es einige individuelle Klamotten geben, die die Jugendlichen mit Stolz und Freude tragen dürfen.

September

Die Gruppenstunde im September kann dem Thema Improvisationstheater gewidmet werden. Hier werden den Jugendlichen, die auf der Bühne oder einfach auf einer Wolldecke stehen Stichwörter oder Sätze zugerufen, die in die Tat umgesetzt werden. Nach einigen Übungen ist dies eine gute Gelegenheit, die Eltern mit einzubeziehen und eine Vorführung zu organisieren. Die meisten Jugendlichen sind bereits bei den Vorbereitungen aufgeregt und mit Feuereifer dabei. Dabei nicht vergessen, die Eltern für diese besondere Gruppenstunde rechtzeitig einzuladen, damit möglichst viele von ihnen kommen.

Oktober

Im Oktober beginnt der Herbst. Draußen befinden sich überall bunte Blätter, Eicheln, Kastanien und Tannenzapfen. Bei einem gemeinsamen Ausflug können diese Dinge in der Gruppenstunde gesammelt werden. Anschließend steht das Blätter trocknen an. Zur anschließenden Bastelstunde erscheinen sicher alle freudig. Einige Dinge wie Streichhölzer, Kleber und Vorlagen für kleine Kunstwerke sollten bereit gestellt werden.

Auch toll: die Pilzsuche im großen Wald. Aber bitte nur dann, wenn es einen kundigen Pilzkenner gibt, der mitgehen kann. Anschließend kann daraus eine warme Suppe oder eine andere Mahlzeit in der Küche zubereitet werden.

November

Es ist wieder schnell dunkle draußen, kalt und grau. Hier sind Indooraktivitäten gefragt, welche die ganze Gruppe in Schwung und auf gute Gedanken bringen. Hier gibt es viele Ideen für Ausflüge: ein Indoorspielplatz, eine Kletterhalle, ein Museum erkunden, ins Planetarium gehen oder auch mal ins Kino und Theater. Tipps für Langweiler: ab auf die Eisbahn oder in eine Halle zum Inlineskaten. Dies macht so gut wie allen jungen Menschen Spaß in der Gruppenstunde.

Am besten die einzelnen Termine rechtzeitig abstimmen. Die Dinge, bei denen die meisten Teilnehmer mitgehen möchten, werden dann gebucht und besucht. In der Regel sind die Kinder und Jugendlichen froh, dem grauen Alltag zu entfliegen und in der Gruppe Spaß zu haben.

Dezember

Die Gruppenstunde im Dezember kann zum Kekse backen, Krippe basteln und Geschenkideen für Familie und Freunde genutzt werden.

Gemeinsames Kekse backen stärkt den Teamgeist und macht Spaß. Teig formen stärkt die Haptik und die Verzierung die Kreativität. Am Ende können alle Teilnehmer ihre Kekse mit den Rezepten mit nach Hause nehmen. Selbst essen oder verschenken, ganz nach Wunsch.
Unter Anleitung kann eine Krippe für Heiligabend gebastelt werden. Dabei sollte der Leiter der Gruppenstunde einige Materialien besorgen und einige Tipps und Ideen für Krippen mitbringen und unterstützend tätig sein. Die Eltern werden stolz auf ihre Kinder sein und sich freuen wenn eine selbst gebastelte Krippe neben dem Tannenbaum steht.
Alternativ kann ein Krippenspiel eingeübt und anschließend vor Familie und Freunden aufgeführt werden. Dies erfordert einige Wochen an Übung, Sammlung von Ideen, eventuell Verkleidungen und einen vorbestimmten Text. Zumindest einen groben Rahmen für die Aufführung soll es geben. Theoretisch kann auch beim Krippenspiel improvisiert werden. Hier können die Jugendlichen und Kinder entscheiden, welche Variante sie bevorzugen.

Fazit

Besonders wichtig ist es, dass alle Kinder und Jugendlichen voll in die Gruppenstunde integriert sind. Außenseiter müssen mit einbezogen und die Gruppe gestärkt werden. Dann haben alle gemeinsam Spaß und kommen gerne, um mehr miteinander zu erleben. Und: der Jugendgruppenleiter sollte motivieren, aktivieren und nach Möglichkeit ein kleines Vorbild sein. Dann klappt es auch das ganze Jahr über, die Kinder und Jugendlichen gemeinsam zu unterstützen und mit ihnen viele wunderschöne Momente zu erleben. Nur wenn die Gruppe zusammen hält, läuft alles in der Gruppenstunde optimal. Gemeinsame Erlebnisse stärken die Gruppe aber auch jeden einzelnen der Kinder und Jugendlichen und bereiten sie ein Stück auf das künftige Leben vor.

Lager-Motto „Hexen und Zauberer“: Kreative Ferienlager-Ideen

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Ferienlager bieten Kindern und Jugendlichen tolle Aktivitäten. Doch was ist das Wichtigste, damit das Erlebnis unvergesslich wird? Genau – Ein spannendes Motto mit kreativer Umsetzung! Das Lager-Motto „Hexen und Zauberer“ eignet sich gut, um das Interesse zu wecken und reichlich Spannung zu erzeugen. Es bietet viel Spielraum, um ein vielfältiges Angebot an Aktionen zu gestalten.

Das zauberhafte Outfit

Um sich wie eine echte Hexe oder ein echter Zauberer zu fühlen, darf natürlich eine passende Kleidungsausstattung nicht fehlen. Nach Ankunft im Ferienlager könnte jedes Kind die Möglichkeit bekommen, sich ein Outfit zusammenzustellen. Je nach Alter und Gegebenheiten kann auch in diesem Zusammenhang ein kleiner „Nähkurs“ geplant werden. Bei diesem können fertig zugeschnittene, zum Motto passende Stoffe bereitgestellt werden, die mit ein paar Stichen zu schicken Kostümen zusammengenäht werden. Glänzende oder glitzernde Elemente, wie Stoffsterne oder Ähnliches, können mithilfe von Textilkleber ebenfalls zur Gestaltung angebracht werden und stellen eine gute Alternative dar, wenn die Zielgruppe noch zu jung für das Nähen ist.

Kochen im Hexen-Kessel

Um für das leibliche Wohl der Kinder und Jugendlichen zu sorgen, gibt es heute einmal eine Hexensuppe – natürlich aus dem Hexenkessel! Optimal wäre ein großer schwarzer Topf, in dem die Kinder gemeinsam eine Hexensuppe kochen können. Die bereitgestellten Zutaten können durch Aufschriften wie „Krötenaugen“ oder „Wurmextrakt“ an das Lager-Motto angepasst und gegebenenfalls sogar mit etwas Lebensmittelfarbe passend zur Bezeichnung aufgepeppt werden. Optimal wäre die Möglichkeit, das Ganze am Lagerfeuer zu kochen und dazu verzaubertes Stockbrot an ihren Zauberstäben zu backen (zum Beispiel ebenfalls bunt anhand von Lebensmittelfarben).

Magische Spiele

Auch Spiel- und Bewegungsangebote zum Lager-Motto sorgen für gute Unterhaltung. Eine Spielidee wäre beispielsweise, einen Hexenhut umhergehen zu lassen, während die Kinder und Jugendlichen zur Musik tanzen. Sobald die Musik zwischenzeitlich gestoppt wird, scheidet das Kind aus, welches gerade den Hut trägt. Wer zuletzt übrig bleibt, ist der Gewinner. Eine weitere Spielidee wäre eine abgewandelte Form vom Fußball, bei der statt mit den Füßen mit Hexenbesen gespielt wird. Ebenfalls kann der Hexenbesen genutzt werden, um einen Hindernisparcours zu absolvieren. Bereitet man dafür zwei Strecken vor, so kann dies auch als Wettbewerb geschehen (bei einem einzelnen Parcours bei Bedarf auch mit einer Stoppuhr möglich). Für ein Suchspiel können verschiedene Gegenstände, die zum Lager-Motto passen (Kristallkugel, Hexenhut, Zauberbuch, …), aufgemalt oder als Foto dargestellt werden. Die entsprechenden Bilder werden in die Mitte gelegt und die Kinder müssen diese auf dem Gelände suchen. Sie wurden vorher von einem Leiter versteckt.

Zaubertheater

In kleinen Gruppen kann tagsüber für ein abendliches „Zaubertheater“ geprobt werden. Die Kinder und Jugendlichen denken sich gemeinsam in ihren Gruppen jeweils eine kleine, magische Geschichte aus. Anhand dieser Geschichten entwickeln sie kleine Theaterstücke, welche sie einüben, um sie sich am Abend gegenseitig vorzuführen. Die Zuschauer können dabei mit ein wenig zu Knabbern die jeweilige Vorstellung genießen. Leckere, bunte „Zaubertränke“ sorgen währenddessen für die passende Erfrischung.

Wie ihr seht, gibt es zahlreiche Möglichkeiten, das Lager-Motto „Hexen und Zauberer“ zu gestalten. Bei Bedarf können auch noch weitere Spiele und Aktivitäten prima angepasst und mit etwas Kreativität zu einem „magischen“ Angebot konstruiert werden.

Mehr Spielidee

Sucht ihr nach mehr Spielideen für euer Ferienlager? Dann werft einen Blick auf unsere Spielebücher.

Die Gruppen-Jahreskurve

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Ähnlich wie bei der individuellen Jahreskurve sollen die Mitspieler einer regelmäßigen Gruppe den Verlauf der gemeinsamen Aktivitäten bewerten und dafür eine Jahreskurve malen. Welche Gruppenstunde war besonders gut, welche eher schlecht? Was lief gut? Was war ein Griff ins Klo? Hilfreich ist es hierbei, wenn der Gruppenleiter eine Übersicht über die gemeinsamen Aktivitäten bereithält.

Anschließend können die Teilnehmer gemeinsam auswerten, was im kommenden Jahr verbessert werden sollte und was auch wiederholt werden kann.

Jahres-Statistik

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Dieses Spiel bedarf einiges an Vorbereitung. Die Spielleitung muss diverse Statistiken über die Gruppe und deren Ereignisse im vergangenen Jahr vorbereiten: Wie viele Kartoffeln wurden im Sommerlager gegessen? Wie viele Minuten hat sich die Gruppe getroffen? Wie viele Lieder wurden an den Lagerfeuer-Abenden gesungen?

In einer Quiz-Show, in der die Mitspieler entweder einzeln oder gemeinsam in Teams ihre Tipps zu den Schätzfragen abgeben müssen, wird die Jahres-Statistik aufgelöst. Die Zahlen regen immer zu Diskussionen und Gesprächen zu Erinnerungen und Erlebnissen an.

Die individuelle Jahreskurve

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Jeder Mitspieler erhält eine Plakat und soll darauf eine Kurve aufzeichnen, die seinen Jahresverlauf abbildet. Dazu soll die Kurve Ausschläge nach oben aufweisen, wenn etwas besonders positiv war, und nach unten abfallen, wenn etwas besonders negativ war. Nacheinander stellen die Mitspieler ihren Jahresverlauf vor – wer einen Punkt seiner Jahreskurve nicht vorstellen möchte, kann dies natürlich weglassen.

In einem zweiten Schritt können die Mitspieler auch eine Prognose für das kommende Jahr abgeben und schon geplante Aktivitäten einordnen.

Frohe Weihnachten (+Geschenk)

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Hallo ihr Lieben,

ein fröhliches Weihnachtsfest wünsche ich allen Leserinnen und Lesern des Jugendleiter-Blogs. Ich hoffe, ihr habt erholsame Tage mit euren Liebsten und habt etwas Ruhe, um das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen. Auch ich werde die nächsten Tage die Füße hochlegen und über 2017 noch gedanklich eine Runde drehen.

2018 geht es dann voller Energie weiter – genug neue Ideen sind bereits da und warten darauf, angegriffen zu werden.

energiespender-druckFreebie für euch: der Gruppenstunden-Energie-Spender

Als Geschenk für euch gibt es zum Weihnachtsfest einen Energie-Spender für euren Gruppenraum. Wenn ihr also während einer Gruppenstunde durchschnaufen müsst, schnappt euch einen Abrisszettel und zieht euch kurz zurück.

 DOWNLOAD 

Viel Spaß euch damit!

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22 Spiele und Methoden zum Teambuilding

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Ihr wollt euch als Team neu oder besser finden? Es geht euch um das Aufbauen von Vertrauen und ein gemeinsames Teamgefühl? Dann sind Spiele und Methoden zum Teambuilding genau das richtige für euch. Ich habe hier einmal 22 Spielideen für euch zusammengefasst. Sie erklären grob, wie die Methode aussehen kann. Wer mehr Ideen braucht, kann auch im Blog durch die Kategorie „Kooperations- & Vertrauensspiele“ stöbern. Dort sind einige dieser und viele weitere, auch aufwändigere und größere Methoden ausführlich beschrieben.

Countdown

Die Gruppenmitglieder stehen in einem Kreis mit Blick nach außen und müssen gemeinsam von 20 auf 0 herunterzählen. Dabei dürfen sie sich nicht anschauen und nicht absprechen. Erlaubt ist außerdem nicht, dass zwei Personen gleichzeitig sprechen oder nacheinander zwei Personen die Zahlen aussprechen, die nebeneinander stehen. Sobald ein Fehler stattfindet, muss die Gruppe von vorne beginnen.

Flüsterpost

Die Spielleitung zeigt dem ersten Spieler ein Foto einer Person. Der Spieler muss sich möglichst viele Details merken und diese dann dem nächsten Spieler erzählen. In einer Kette müssen die Details möglichst genau weitergegeben werden. Der letzten Spieler muss nun aus einer Reihe von Fotos die korrekte Person auswählen.

Vertrauensspaziergang

In Paaren bewegen sich die Mitspieler über das Gelände. Dabei hat ein Mitspieler die Augen verbunden und wird vom zweiten Mitspieler nur durch mündliche Anweisungen delegiert. Diese Methode setzt ein hohes Vertrauen und Achtsamkeit aller Mitspieler voraus.

Straßenrennen

In Kleingruppen müssen die Mitspieler versuchen, mit dem gleichen Material ein Rennauto möglichst weit fahren zu lassen. Die Gruppe, deren Auto am weitesten rollt, gewinnt.

Aufstehen

Paarweise sitzen die Spieler Rücken und Rücken mit ineinander verhakten Armen. So müssen sie versuchen, aufzustehen. Wenn es Paare geschafft haben, können sie diese Aufgabe auch in Vierergruppen versuchen.

Ruhe bitte!

Ein Mitspieler der Gruppe steht mit verbundenen Augen in der Mitte. Die anderen Mitspieler bilden einen Kreis um ihn herum. Ihre Aufgabe besteht darin, eine leere Konservendose mit einer Murmel darin im Kreis herumzureichen, ohne dabei ein Geräusch zu machen. Der Spieler in der Mitte muss herausfinden, an welcher Stelle sich die Dose aktuell befindet.

Lange Schatten

Die Gruppe muss versuchen, einen möglichst langen Schatten zu werfen – nur mit ihren Körpern.

Malen auf Zuruf

Ein Mitspieler beschreibt eine vorgegebene Form einem zweiten Mitspieler, der diese nicht sieht und blind Nachmalen muss. Der erste Spieler muss folglich sehr genau beschreiben, was er sieht. Der zweite Mitspieler muss sehr gut zuhören und ableiten, was der erste Mitspieler meint und beschreibt.

Taschenrechner

Mit Kreppklebeband werden die Zahlen von 0 bis 9 auf den Boden als Tastenfeld aufgeklebt. Die Gruppe muss eine Lösung finden, um möglichst schnell die Zahlen von 1 bis 20 auf der Tastatur zu tippen. Kann sich die Gruppe immer mehr steigern ohne Fehler zu machen?

Zelt aufbauen

Die Hälfte der Mitspieler bekommt die Augen verbunden und muss nun gemeinsam ein Zelt aufbauen. Die andere Hälfte der Gruppe, die sehende, darf Anweisungen und Hilfestellungen geben – aber nur verbal! Gelingt es der Gruppe, das Zelt aufzubauen und gemeinsam darin Platz zu nehmen?

Knoten lösen

Die Mitspieler fassen gemeinsam ein Seil an, in dem einige Knoten sind. Die Aufgabe besteht darin, die Knoten zu lösen und das Seil loszulassen.

Wandernder Reifen

Alle Mitspieler halten sich an den Händen. Bei zwei Mitspielern wird ein Holahoop-Reifen auf die Handverbindung eingehangen. Alle Mitspieler müssen nun durch diesen Reifen steigen, ohne dass sich Hände lösen.

Turmbau

Nur mit Hilfe von A4-Papier und Kreppklebeband muss ein 1m hoher Turm gebaut werden, auf dem ein aufgeblasener Wasserball eine Minute lang liegen kann.

Quadrat

Alle Mitspieler stehen mit verbundenen Augen im Kreis und halten sich an einem zu einem Ring geknoteten Seil fest. Ihre Aufgabe ist es, zusammen ein gleichseitiges Quadrat zu stellen.

Tennisbälle transportieren

In 180 Sekunden müssen die Gruppenmitglieder versuchen, aus einem Korb möglichst viele Tennisbälle in einen zweiten zu transportieren – ohne ihre Hände oder Arme zu nutzen. Wie viele Bälle schafft die Gruppe? Können sie sich bei einem zweiten Versuch steigern?

Zieleinlauf

Die Mitspieler müssen gleichzeitig über eine Ziellinie laufen. Dabei müssen die komplett synchron sein. Es bedarf folglich einer intensiven Abstimmung. Erfahrene Gruppen können diese Aufgabe auch blind versuchen.

Minenfeld

Die Mitspieler müssen nacheinander durch ein Feld mit vielen einzelnen Feldern laufen. Einzelne Felder sind (nicht sichtbar) mit Minen verseucht. Betritt ein Spieler eines dieser Felder, muss die Gruppe von vorne beginnen. Schafft es die Gruppe, am Ende gemeinsam das Minenfeld zu durchdringen?

Tischtennisbälle transportieren

Auf einem Tisch liegen 15 Tischtennisbälle. Diese müssen nur mit Hilfe von 5 Din A4-Blättern auf einen anderen Tisch transportiert werden. Die Bälle dürfen dabei nicht berührt werden.

Gruppen-Jonglage

Die Gruppe steht in einem Kreis zusammen und wirft sich einen Jonglage-Ball kreuz und quer durch den Kreis zu. Dabei darf die Reihenfolge nicht variieren! Nach und nach werden mehr Bälle in die Runde gegeben. Wie  viele Bälle kann die Gruppe in der Luft halten?

Elektrozaun

Auf Schulterhöhe der Mitspieler wird ein Seil gespannt. Die Aufgabe besteht darin, dass die Gruppe das Seil überqueren muss, ohne das Seil zu berühren. Berührt ein Mitspieler das Seil, müssen alle Mitspieler von vorne beginnen.

Schuhturm

Zwei Kleingruppen müssen versuchen, aus ihren Schuhen einen möglichst hohen Turm zu bauen. Welche Kleingruppe kann höher stapeln?

Tanz, Marionette, Tanz

Die Spieler werden in Zweierteams eingeteilt. Dabei spielt einer die Marionette (legt sich auf den Boden), der andere der Marionettenspieler. Dieser zieht über der Marionette stehend die imaginären Fäden und muss die Marionette so zum aufstehen bewegen und sie anschließend tanzen lassen. Die Marionette hebt nur die Körperteile, an denen der Spieler vermeintlich zieht. Nach bestandener Aufgabe werden die Rollen getauscht.

Viel Spaß beim Spielen! Welches ist euer Favorit? Schreibt es in die Kommentare.

Über mich

Hallo, schön, dass du hier vorbeischaust. Ich bin der Kopf hinter dem Jugendleiter-Blog und bin seit über 10 Jahren in der Jugendarbeit aktiv, habe viele Jahre einen Verband geleitet und blogge hier über meine Erfahrungen aus mehr als 100 Freizeittagen und 200 Gruppenstunden. Meine besten Spiele und Ideen sind als Bücher erschienen.

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Gruppenstunden-Idee zum Thema „Zukunft“

Fliegende Autos, gigantisch hohe Häuser, Hologramme an jeder Ecke und natürlich Reisen ins Weltall. Die Zukunft verspricht aufregend und abwechslungsreich zu werden. Gerade Kinder...
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Gruppenstunden-Idee: Frieden