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Seedbombs herstellen

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Mit Seedbombs lassen sich allerlei Pflanzen heranzüchten und auch verschenken. Die Art der Pflanzen kann hier ganz unterschiedlich sein. Diese könnt ihr selbst verpflanzen oder zu verschiedenen Anlässen an die lieben Freunde und Verwandte verschenken. Sie lassen sich sehr vielseitig einsetzen, sind leicht herzustellen und man kann sie mit wirklich wenigen Materialien hübsch gestalten.

Setzt euch alle gemeinsam an die vorbereiteten Tische, die euch zum Herstellen der Seedbombs genügend Platz bieten. Nun sucht sich jedes Kind die Farben des Tonpapiers aus, welche es in der Seedbomb haben möchte. Besonders schön sehen die Bomben dann später aus, wenn ihr unterschiedliche Töne einer Farbe nehmt, also beispielsweise Flieder, Lila, Pink und Rosa. Das wird dann entweder in kleine Schnipsel geschnitten oder einfach gerissen. Dabei muss es nicht ordentlich sein, denn die Papierteile werden später zu einer matschigen Pampe verarbeitet. 

Tipp: Achtet darauf, dass die Schnipsel möglichst klein sind. Je kleiner die Papierteile, desto leichter lassen sie sich später verarbeiten.

Vermischt jetzt die verschiedenen Farben eurer Seedbomb miteinander, damit sich die Farben in der Bombe später gut verteilen. Dann nimmt sich jede*r eine Schüssel, in der die ganzen Schnipsel hineinpassen und vermengt den Papiersalat noch mal.

Ist das Papier in der Schüssel, wird diese mit Wasser aufgefüllt, bis ausnahmslos jeder Schnipsel von Wasser bedeckt ist. Drückt dazu das Papier auch noch etwas runter. Nach einer halben Stunde könnt ihr die Schnipsel aus dem Wasserbad nehmen, leicht ausdrücken und in eine separate Schüssel geben. Dann nehmt ihr euch die alte Unterlage und legt ein Förmchen eurer Wahl darauf. Darin gebt ihr nun einen Teil der Papiermasse und drückt das Ganze mit einem Stab (beispielsweise der Griff eines Hammers) sehr fest.

Jetzt gebt ihr die Samen auf eure Papiermasse und drückt diese noch mal ordentlich an, damit die Samen nicht herunterfallen.

Das Ganze lasst ihr dann einfach über Nacht trocknen und fertig sind eure Seedbombs.

Materialien

  • – Tonpapier in verschiedenen Farben
  • – Scheren
  • – Wasser
  • – Schüssel
  • – eine Unterlage (z.B. eine alte Holzplatte)
  • – Ausstechformen
  • – Stab
  • – Samen eurer Wahl

Papier selber schöpfen

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Für viele Kinder und Jugendliche sind die meisten Dinge des Alltags selbstverständlich. Dazu zählt auch Papier: Dazu geht man einfach in die nächste Drogerie und kauft sich einen Block mit gewünschtem Papier. Doch wie lässt sich das vielseitig einsetzbare Material eigentlich selbst herstellen?

Der Eimer wird zunächst mit kleinen Zeitungsschnipseln und Servierten nach Wahl befüllt. Auf 1 1 /2 Seiten Zeitung sollten 2 Servietten kommen. Als Nächstes wird ein guter Schuss lauwarmes Wasser hinzugegeben und mit der Hand einmal gut vermengt. Das sollte dann eine halbe Stunde ziehen und mit dem Mixer zerkleinert und zu einer dickflüssigen Masse verrührt werden.

In die Kiste kommt nun warmes Wasser und die Mixtur, die sich übrigens Pulpe nennt, wird in das Wasser gegeben.

Jetzt nehmt ihr euch den Schöpfrahmen, taucht diesen ein und nehmt ihn wieder vorsichtig heraus. Schüttelt die Masse etwas Hin und Her und lasst das Wasser abfließen.

Die Auffangwanne wird mit Handtüchern und einem Wischtuch versehen. Darauf wird dann das Papier gestürzt. Lasst den Rahmen noch drauf und tupft vorsichtig die Flüssigkeit mit einem Schwamm ab. Wackelt jetzt ganz behutsam am Rahmen, bis sich das Papier von alleine von dem Gitter löst. Darauf kommt dann wieder ein Wischtuch, auf dem dann das nächste Blatt Papier gestürzt wird.

Wenn ihr fertig seid, legt ihr euren Stapel unverändert zwischen zwei Holzplatten. Darauf trampelt ihr nun rum und drückt so das Wasser aus dem Papier. Legt ausreichend Handtücher darunter, damit der Boden nicht nass wird.

Nun trennt ihr die Papiere und hängt sie vorsichtig auf einem Wäscheständer auf. Lasst das Papier einige Stunden trocknen. Ihr könnt dann das Papier, wenn es (fast) trocken ist, noch bei mittlerer Hitze bügeln. Dadurch werden Knubbel und Falten geglättet.

Und fertig ist euer selbst geschöpftes Papier, auf dem sich super Einladungen, Briefe und schöne Bilder verewigen lassen.

Material-Liste

  • Zeitungspapier
  • Servierten für die Farbe
  • Wischtücher
  • Stabmixer
  • eine Auffangwanne
  • Handtücher
  • Eimer
  • eine Kiste zum Vermischen
  • Schöpfrahmen
  • Wasser
  • Holzbretter
  • Schwamm
  • Wäscheständer
  • ggf. Bügeleisen

Projekt: „Stadt der Zukunft“ erfinden

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Die Zukunft ist ungewiss und es lässt sich nur erahnen, wie die Städte in 100 Jahren wohl aussehen werden. Doch das heißt nicht, dass ihr euch nicht jetzt schon vorstellen oder erträumen könnt, wie es wohl in der Zukunft in einer Stadt aussehen könnte. Und wenn man ehrlich ist: Es hat vermutlich jede*r schon mal davon geträumt, eine eigene Stadt zu errichten.

In einem Modellbau-Planspiel könnt ihr das zusammen mit den Kindern umsetzen.

Ein Planspiel gestaltet sich so, dass die Kinder für bestimmte Materialien für ein Gebäude (diese werden pro Gebäude festgelegt) kleine Aufgaben erledigen müssen. Durch die vielen verschiedenen Gebäude entwickelt sich dann eine Stadt: Die Stadt der Zukunft. Stellt dazu Materialien wie Pappe, Papier, Korken, Dosen usw. zur Verfügung. Auch eine entsprechend große Fläche ist dazu notwendig.

Hier sind einige Anregungen für euch, welche Gebäude es geben könnte, aus welchen Materialien diese hergestellt werden könnten und was die Kinder für die Materialien tun müssen.

Gebäude und ihre Materialien

  1. Das Rathaus – bestehend aus 4x Metall, 2x Technologie und 3x Gold
  2. Shoppingcenter der Zukunft mit Astronautennahrung – bestehend aus 3x Holz, 4x Technologie, 2x Beton, 3x leckeres Cyber-Essen und 3x Metall
  3. Straßen – bestehend aus 2x Beton und 1x Metall (für ein Teil der Straße, z.B. ein Stück Zeitung)
  4. Werkstatt für fliegende Autos – 2x Beton, 4x Technologie, 3x Metall und 1x Holz
  5. Schule mit Hologrammen und Teleportation – 5x Technologie, 4x Metall, 3x Farbe, 2x leckeres Cyber-Essen

Info: Sobald die Aufgaben der Bestandteile erledigt wurden, dürfen sich die Kinder natürlich alles nehmen, was sie für das Gebäude brauchen. Es ist also nicht so, dass ein Bastelteil einen bestimmten Rohstoff darstellt. Es geht vor allem darum, dass die Kinder entsprechend planen und ihrer Kreativität freien Lauf lassen können und dabei noch kleine Aufgaben erledigen.

Aufgaben für die entsprechenden Materialien

  • 1x Metall: Mache 5 Sit-ups, 5 Hampelmänner und 2 Liegestütze.
  • 1x Technologie: Gehe zu einem Leitungsmitglied und frage ihn/ sie nach einer kniffligen Quizfrage, welche du richtig beantworten musst.
  • 1x Gold: Mache einem Kind deiner Gruppe ein nettes Kompliment.
  • 1x Holz: Renne eine Runde um alle Tische und Stühle.
  • 1x Beton: Sammle draußen einen schönen Stein.
  • 1x leckeres Cyberessen: Esse einen kleinen Keks und sage dabei „Dieser Cyber-Keks ist echt lecker!“, ohne dass dir der Keks aus dem Mund fällt.

Tipp: Je wertvoller der Rohstoff, desto schwieriger sollte die Aufgabe sein.

Beispiel:

Vorab, die Aufgaben für die Materialien können auch unter den Kindern aufgeteilt werden, sodass beispielsweise mehrere Kinder die Aufgaben für ein Gebäude erledigen. Es besteht auch die Möglichkeit, dass sich eine Gruppe der Kinder um die Erledigung der Aufgaben kümmert und die anderen als Architekten die Gebäude bauen.

Drei Kinder wollen das Rathaus bauen. Dafür benötigen sie 4x Metall, 2x Technologie und 3x Gold. Dementsprechend müssen sie die Aufgaben für Metall viermal durchführen, für die Technologie zweimal und für Gold eben dreimal. Dann erhalten sie die Freigabe von euch, das Rathaus zu bauen und zu platzieren.

Materialien

  • Zeitungspapier
  • Korken
  • Dosen
  • Milchtüten
  • Papprollen
  • Pappe
  • Papier
  • Scheren
  • Kleber bzw. Klebeband

Piratenschatz-Geländespiel

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Vor allem bei den jüngeren Teilnehmer*innen ein immer schon beliebtes Thema: Piraten. Im Bezug auf eine lustige Schatzsuche könnt ihr dazu eine spannende und vor allem lustige Gruppenstunde vorbereiten. Diese Gruppenstunden-Idee ist sowohl für die Stadt als auch für das Land geeignet, es sollte allerdings ein Spielplatz in der Nähe sein.

Beginnt die heutige Gruppenstunde mit einer spannenden und vor allem mitreißenden Geschichte:

Die Piratenprinzessin Lilly Flint [diese wird von einer Gruppenleiterin gespielt] wurde von einer anderen gemeinen Piratenbande entführt, gefangen genommen und zusammen mit ihrem Schatz versteckt. Um die Prinzessin zu retten und um den Schatz zu finden, müssen viele knifflige Aufgaben gelöst werden.

Für jede erfolgreich durchgeführte Aufgabe gibt es dann ein Stück der Schatzkarte. Insgesamt drei Aufgaben müssen gelöst werden, damit die Schatzkarte vervollständigt wird.

Agiert zusammen als Team, die Gruppe wird zu diesem Geländespiel nicht aufgeteilt. Sind dann alle bereit, kann es losgehen.

Als erstes finden die Kinder an einem Baum einen Korb, befestigt an einem Seil, welches um einen Ast geschwungen und am Baumstamm befestigt wurde. Einer von euch schaukelt den Korb immer wieder an und gibt den Kindern Boccia-Säckchen. Denn Jede*r muss mindestens einmal ein Säckchen versenkt haben, damit der Korb „schwer genug ist“ und runtergelassen werden kann.

Nun bekommen sie den ersten Teil der Schatzkarte und es geht weiter.

Es folgt eine Schießübung, denn um die bösen Piraten besiegen zu können, muss man gut im Zielen sein!

Platziert viele Flaschen (mal leer, mal mit verschiedenen Materialien befüllt) auf einer Anhöhe (z.B. eine Mauer oder einen Zaun). Diese müssen dann mit Tennisbällen aus guter Entfernung abgeworfen werden. Erst wenn alle Flaschen unten sind, erhalten sie von euch den nächsten Teil der Schatzkarte.

Der letzte Teil wird laut und bunt! Es befinden sich an einem Ort viele bunte Ballons. In einem dieser Ballons befindet sich ein Schlüssel, mit dem die Kinder in einen Raum kommen, wo sie das letzte Kartenstück finden.

Gebt also die Anweisung, lautes Kanonendonner ertönen zu lassen und die bösen Piraten zu verjagen, indem die Ballons zum Platzen gebracht werden. Dann geht es mit dem Schlüssel (an welchem sich ein Hinweis befindet oder ein Rätsel befindet, für welchen Raum der Schlüssel ist) zu dem besagten Raum, um das letzte Kartenstück zu holen. Jetzt werden alle Teile zusammenfügen.

Geschafft! Ihr habt alle Teile gefunden und die Teilnehmer*innen wissen jetzt, wo sich die Prinzessin und der Schatz befinden. Macht euch auf den Weg dorthin, wo die verkleidete Gruppenleiterin bereits um Hilfe ruft. Das sollte auf einem Spielplatz passieren, denn dort könnt ihr, wenn noch Zeit übrig ist, improvisieren und die Kinder über alle Turngeräte jagen, damit sie es bis zur Prinzessin schaffen.

Als Dank übergibt sie den Kindern eine Kiste, in der sich viele verschiedene Süßigkeiten befinden.

Material-Liste

  • mindestens ein Piratenkostüm
  • eine Schatzkarte, in 3 Teile geteilt
  • einen Schatz, bestehend aus einer Kiste mit vielen Süßigkeiten darin
  • langes Seil
  • Korb
  • Bocciasäckchen
  • Ballons
  • Flaschen (eventuell Sand, Wasser, Kieselsteine usw. zum Befüllen)

Reflexions-Stunde am Lagerfeuer

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Gruppenstunden sollten immer vielseitig und auf Interessen der Kinder aufbauen. Nicht immer gelingt das und auch ihr als Jugendleiter, Pädagogen oder Erzieher macht mal Fehler, das ist schließlich menschlich. Da kann eine Rückmeldung der Kinder gut sein, um sich selbst zu verbessern und die fortlaufenden Stunden besser anzupassen.

Reflexionen sind zum Einen für euch als Leiter sehr wichtig, aber eben auch für die Teilnehmer*innen.

Ihr benötigt Feedback, damit ihr euch zum einen an dem Interesse und den Gefühlen der Kinder orientieren könnt und bei Fehlern etwas ändern und verbessern könnt, aber zum anderen auch, damit ihr aktiv Lob erhaltet. Ihr leistet sicherlich großartige Arbeit und das darf man sich ab und zu auch gerne mal anhören.

Die Kinder benötigen eine solche Möglichkeit, damit sie sich ernst genommen fühlen und sie merken, dass euch ihre Meinung wichtig ist. Eure Jugendlichen sollten mitbestimmen und auch ihre Meinung äußern und vertreten dürfen.

Macht es euch nun am Lagerfeuer gemütlich und steigt sanft in das Thema ein, indem ihr erklärt, was heute das Thema ist.

Beginnt nun mit dem Reflexionsspiel „Blitzlicht mit Hilfsfragen“. Dazu schmeißt ihr als Gruppenleiter*innen ein bestimmtes Wort in den Raum, beispielsweise „Gruppe“, „Spiele“, „Zusammenhalt“ und die Kinder dürfen dann der Reihe nach etwas zu diesem Thema, bezogen auf euch, die Gruppe und die Jugendarbeit sagen.

Bei dem zweiten Spiel bekommt jede*r Jugendliche ein Tuch. Das wird dann passend hingelegt, beispielsweise so, wie man sich in der Gruppe oder in den letzten Stunden fühlt. Dann darf Jede*r etwas zu dem eigenen Tuch sagen und sich erklären.

Beispiel: Das Tuch liegt schlapp auf dem Boden, weil sich das Kind heute nicht so fit fühlt.

Material-Liste

  • Lagerfeuer
  • bequeme Sitzmöglichkeiten
  • Tücher

Schnitzeljagd-Ideen: Elfen

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Elfen gehören zu den interessantesten Wesen in der Fantasy-Welt. Perfekt geeignet, um mit ihnen und ihrer Welt eine Schnitzeljagd zu veranstalten. Die Fantasie kann hier freigelassen werden und die Freude der Kinder und Jugendlichen gefördert werden. Kinder und Jugendliche wollen sich sicher in den Disziplinen als würdig erweisen, in denen sich auch ein Elf bei einer Schnitzeljagd als würdig erweisen würde.

Vorschlag 1: Den richtigen Ton treffen

Mit einer Triangel oder einem ähnlichen einfachen Instrument können die Kinder dazu gebracht werden, ein einfaches Lied, einfache Tonabfolgen, zu spielen, um an den ersten Hinweis zu kommen. Alternativ können auch verschieden gefüllte Gläser vorbereitet werden. Fährt man dann mit dem nassen Finger über den Rand der Gläser, kommen Töne unterschiedlicher Höhe hervor.

Vorschlag 2: Bodenschießen

Elfen gelten als geschickt, was den Bogen betrifft. Spezielle Bögen für Kinder und Jugendliche findet man im Fachhandel. Und wenn sie gut genug treffen, kann man ihnen den nächsten Hinweis geben und sie haben sich in einer Elfendisziplin als würdig erwiesen. Natürlich muss es hier nicht mit spitzen Pfeilen gehandhabt werden, denn Saugnäpfe reichen vollkommen aus.

Vorschlag 3: Balancieren wie ein Elf

Elfen gelten als leichtfüßig. Ein zwischen zwei Bäumen gespanntes Seil kann dazu dienen, die Kinder und Jugendlichen zur Schnitzeljagd beweisen zu lassen, wie leichtfüßig sie denn sind. Sie müssen eine gewisse Strecke schaffen, um an den nächsten Hinweis zu kommen. Nur wer leichtfüßig und elegant wie ein Elf selbst ist, kann auch in dieser Schnitzeljagd bestehen.

Vorschlag 4: Verse schreiben

Mit Stift und Papier kann man einige kurze Verse über die Natur verfassen und wenn sie schön klingen, können sich die beteiligten Kinder und Jugendliche über den nächsten Hinweis freuen. Welche Kriterien erreicht werden müssen, kann vor Ort geklärt werden. Aber jeder Elf erfreut sich an den schönen Künsten. Es ist also wichtig, sich darin als würdig zu erweisen, damit die Wesen einen auch akzeptieren würden.

Vorschlag 5: Elfenschatz heben

Nun muss man weitere Körperbeherrschung zur Schau stellen. Kann man in einer Elfenwelt bestehen? Ist man so geschickt? Dazu kann man schnüren durch einen Raum oder zwischen Bäume spannen, mit kleinen Glöckchen versehen und dann kann man sich durch diese Schnüre wie die Elfen bewegen, ohne auch nur ein Glöckchen auszulösen. Auf der anderen Seite wartet dann eine Truhe mit dem nächsten Hinweis der Schnitzeljagd. Um es nicht so leicht zu machen, muss erst ein Schloss geknackt werden, was Elfen auch können. Ist das geschafft, geht es weiter.

Projekt: Upcycling-Gruppenstunde

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Unter Upcycling versteht man, dass alte bzw. abgenutzte und wertlose Dinge in völlig neue Gegenstände und Produkte verwertet werden. Dabei sind in der Herstellung wirklich keine Grenzen gesetzt und ihr könnt euch zusammen mit eurer Bande so richtig austoben und dabei noch etwas Gutes für die Umwelt tun und das Bewusstsein zum Thema „Alt macht Neu“ sensibilisieren.

Die schwimmende Kerze

Nehmt euch den Deckel einer Konservendose und zeichnet auf diesen sechs Punkte, sodass ein dreieckiger Stern entsteht. Dieser wird nun ausgeschnitten und in die Mitte ein Loch mithilfe eines Dorns oder eines Bohrers gestochen. Das Loch sollte einige Millimeter groß sein.

Der Korken wird nun in drei Scheiben geschnitten, die jeweils ca. einen Zentimeter dick sind. Diese werden an die drei Ecken des Metallsterns gesteckt. Ein 8-10 cm langer Docht wird dann durch das Loch geschoben, sodass allerdings nur ein kleines Stück herausschaut. Die Schwimmkerze ist nun im Prinzip fertig.

Nehmt euch jetzt eine kleine Schüssel, befüllt sie mit 2-3 cm Wasser und gießt dann mindestens 1 cm Pflanzenöl hinein. Nun kann die Kerze hineingesetzt und angezündet werden.

Mit der T-Shirt-Tasche zum Einkauf

Ihr legt das Shirt mit dem Kragen nach oben vor euch. Dann schneidet ihr die Ärmel und auch den Kragen abgerundet ab. Nun lässt sich schon die Form einer Tasche erkennen.

Unten an der Öffnung schneidet ihr nun Fransen, sodass ihr immer zwei Fransen zusammen verknoten könnt. Das macht ihr mit allen Fransen, sodass die Öffnung komplett verschlossen ist. Achtet aber darauf, dass ihr die Fransen festgenug zuknotet und ggf. einen Doppelknoten verwendet.

Nun habt ihr eine stabile Tasche für euren nächsten Einkauf.

Sportlich durch den Tag mit dem Smartphone-Armband

Dieses Upcycling ist sehr einfach und schnell gemacht. Ihr nehmt euch die Socke und schneidet vorne die Zehen der Socke ab. Danach stülpt ihr euch die Socke über den Arm bis hin zum Oberarm. Klappt die Socke nun zu 2/3 um und steckt euer Handy in das nun entstandene Fach.

Und fertig ist eure sportliche Halterung für euer Smartphone.

Materialien

Für die Schwimmkerze

  • ein Stück dünnes Blech
  • einen Weinkorken
  • Häkelgarn oder Dochtgarn, ca. 1 mm dick
  • Blech- oder stabile Bastelschere
  • Dorn bzw. ein dünner Bohrer
  • Messer
  • Schüssel
  • Wasser
  • geruchloses Pflanzenöl (z.B. Sonnenblumen- oder Rapsöl)

Für die T-Shirt-Tasche

  • ein T-Shirt
  • Schere

Für das Smartphone-Armband

  • eine saubere Socke
  • Schere

Bastelbogen: Ein Leuchtturm aus Papier

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Ein Leuchtturm steht nicht immer nur an der Küste – er kann auch auf Papier ausgedruckt und nachgebastelt werden. In wenigen Schritten kann so ein schöner Leuchtturm als Schmuck für das Kinderzimmer ausgeschnitten, zusammengeklebt und aufgebaut werden.

Der Bogen ist super für Gruppenstunden und Familien. Also, ausdrucken, ausschneiden, kleben und loslegen.

Für alle Steady-Mitglieder gibt es den Bastelbogen als Download kostenlos am Ende des Artikels. Wer noch kein Mitglied ist, den möchte ich herzlich einladen, mich auf Steady mit einem kleinem finanziellen Beitrag monatlich zu unterstützen. Nur durch diese Mitgliedschaften ist es mir möglich, so viele kreative Inhalte, Tipps und Ideen für Jugendleiter*innen in der Kinder- und Jugendarbeit anzubieten. Ich hoffe, ich kann dich dafür gewinnen, auch eine Mitgliedschaft abzuschließen, und mich in meinen Vorhaben, wöchentlich neues Material für Jugendleiter*innen anzubieten, zu unterstützen. Wenn du dazu Fragen hast, schau dir meine Steady-Seite an oder schick mir eine E-Mail.

Download des Bastelbogens „Leuchtturm“ für Steady-Unterstützer*innen

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Nutze den Bastelbogen, lade ihn herunter und berichte unbedingt in den Kommentaren zu diesem Artikel, wie das Basteln gelungen ist. Gerne kannst du Bilder des Leuchtturms auch auf Instagram posten, vergiss dann aber nicht, meinen Account dort zu taggen (@jugendleiter), damit ich das Ergebnis auch sehen kann. Ich bin gespannt auf dein Feedback. Weitere Bastelbögen sind in der Vorbereitung und werden in den kommenden Wochen hier im Blog veröffentlicht oder sind bereits oben verlinkt.

Viel Spaß beim Basteln und Kleben!

Du hast Ideen für weitere Bastelbögen oder DIY-Ideen? Auch dann schick mir eine Nachricht oder kommentiere diesen Artikel. Ich bin auf deine Ideen gespannt.

Viele weitere Bögen zum Ausschneiden und Zusammenkleben findest du bereits hier im Blog.

Wasserbomben-Spielekette

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Besonders wenn es im Sommer heiß ist und man am liebsten nur faul im Schatten rumliegen möchte, gibt es nichts Besseres, als das kühle Nass einer Wasserbombe. Daraus könnt ihr auch eine lustige Spielkette für eure Gruppenstunde machen.

Hier ist eine passende Geschichte, bei der es mit Wasserbomben wild umher geht und ihr euch gerne als Piraten, Matrosen und einem Käpten verkleiden könnt.

Eine Schiffsreise

Heute begeben wir uns an Bord eines großen Schiffes. Ich bin Käpten [Name] und lade euch herzlich auf die MS [Name] ein. Doch bevor ihr Landratten auf mein Schiff dürft, müsst ihr euch zunächst in reih und Glied aufstellen, beginnt mit dem jüngsten Alter und endend mit dem ältesten Alter. [Hier müssen sich die Kinder der Reihe nach dem Alter sortiert aufstellen.]

So, dann wollen wir das doch mal überprüfen. [Der Kapitän geht nun die Teilnehmer*innen durch und überprüft die Richtigkeit.]

Sehr schön, sehr schön. Na, dann kann es ja losgehen, alle Männer und Frauen an Bord! [Über eine Bank balancieren alle auf das Schiff.]

Die erste Station auf dem Schiff ist das Deck. Das muss vor Abfahrt aber noch gereinigt werden. [Die Jugendlichen laufen nun durcheinander und jeder schmeißt eine Wasserbombe auf den Boden. Mit den Füßen wird umhergerutscht und geschlittert.]

Nun gehen wir mal in die Küche unserer stolzen MS [Name]. [Lauft einmal über das Gelände und zurück.]

Da wären wir. Ja, aber… was ist denn hier passiert?! Der letzte Sturm muss einen erheblichen Schaden unter Bord angerichtet haben. Das muss schleunigst aufgeräumt werden, bevor sich noch die Ratten über unser Proviant hermachen. [Sortiert die Wasserbomben nun nach Farben in die entsprechenden Eimer.]

Puh! Das wäre geschafft. [Jetzt nähert sich eine Gruppe von Jugendleiter*innen und ihr fangt an, die Kinder und den Kapitän mit Wasserbomben abzuwerfen.]

MEUTEREI! Das bekommt ihr zurück. Los Seemänner und Seefrauen, das lassen wir nicht auf uns sitzen, auf zum Gegenangriff! [Nun wehren sich Käpten und Kinder und eine große Wasserschlacht beginnt und umgekippte Tische dienen dabei als Schutz.]

Material-Liste

  • bunte Wasserbomben mit Wasser befüllt
  • Bänke
  • Tische
  • Handtücher
  • Eimer
  • Kostümteile für Piraten, Matrosen, Kapitän

7 Tipps und Ideen, um mit Kindern über Medien ins Gespräch zu kommen

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Dieser Beitrag wird von der Initiative »SCHAU HIN! Was Dein Kind mit Medien macht.« im Rahmen der Kampagne #MedienLieberMiteinander unterstützt. Der Beitrag wurde dabei von mir eigenständig redaktionell entwickelt.   

Medien sind die Zukunft. Die Branche wächst, die Zielgruppe auch. Bald wird es nur noch Generationen von Menschen geben, die ganz selbstverständlich mit Computer, Fernseher und Smartphone aufwachsen. Anstatt darauf zu schimpfen und mit erhobenem Finger auf die böse Medienwelt zu zeigen, sollten wir versuchen sie besser zu verstehen und unsere Kinder aufzuklären. Als Erwachsener weiß man, dort wo es Errungenschaften und Potential für Wachstum gibt, lauern Gefahren und Kriminalität vor denen wir unsere Kinder schützen sollten. Die nächsten sieben Tipps sollen euch helfen mit Kindern und/oder Jugendlichen über Medien und Konsumverhalten ins Gespräch zu kommen.

Diese Tipps sind für Kinder ebenso wie für Jugendliche geeignet. Je eher mit aktiver Medienerziehung begonnen wird, umso besser. Denn: Nur wenn Kinder früh beginnen, Medien und den Medienkonsum zu verstehen, zu hinterfragen und aktiv zu gestalten, können sie sich zu mündigen Mediennutzer*innen entwickeln. Wie dabei schon mit den Jüngsten gearbeitet werden kann, verrät „SCHAU HIN!“ hier: https://www.schau-hin.info/medienliebermiteinander

Tipp Nr. 1: Selbstreflexion

Zuerst sollten wir selbstkritisch beobachten und wahrnehmen in welchen Bereichen wir selber bewusst und in welchen wir unbewusst Medien zum Einsatz bringen. Das sind zum Beispiel die zwei Stunden abends vor dem Fernseher auf der Couch, die Recherche für die Arbeit am Laptop, genauso wie beim Kuchen Backen mit dem Rezept auf dem Handy. Die Kinder sehen dieses Verhalten und adaptieren es. Vielleicht verbirgt sich hier schon ein geeigneter Gesprächseinstieg. Selbstkritische Haltung erleichtert es Kindern und Jugendlichen sich verstanden zu fühlen, anstatt angeprangert zu werden. Wertvolle Tipps dazu findet ihr auch bei „SCHAU HIN!“. 

Tipp Nr. 2: Lass dir die Lieblingsapps zeigen

Ohne Vorurteile und ohne erhobenen Finger, sondern mit Interesse und Aufrichtigkeit ist eine passende Haltung, um sich von den Experten (den Jugendlichen in diesem Fall) an dieses Thema heran zu wagen. Stellt ein paar Fragen und hinterfragt die Funktionsweise und Sinnhaftigkeit des Mediums. Es wird sich ganz von selbst ein Gespräch ergeben. Die Jugendlichen können frei entscheiden, was sie zeigen und preisgeben wollen. Wenn sie Interesse bei den Erwachsenen erleben, werden sie in Zukunft eher bereit sein Inhalte ihrer Welt mit uns zu teilen.

Tipp Nr. 3: Gemeinsam Medien ausprobieren

Das ist ein Tipp, der bei manchen Familien/Einrichtungen schon sehr gelebt wird. Damit ist zum Beispiel ein gemeinsamer Filmeabend gemeint oder zusammen Videospiele zu spielen. Die Möglichkeiten sind so vielfältig, wie die Medien selbst. Es könnte auch Karaoke in Gemeinschaft gesungen werden. Je nach Vorlieben und Interessen findet jede*r seins/ihres. 

Tipp Nr.4: Damals versus heute

Die Medien und Technik sind mit denen von damals kaum noch zu vergleichen. Und dennoch hat sie ihren Ursprung schon Generationen vor unseren heutigen Jugendlichen. Zeigt doch einfach mal, welche Technik und Medien ihr früher genutzt habt. Vielleicht findet sich noch ein alter MP3-Player oder sogar eine Diskette an.

Tipp Nr. 5: Reale Medieninhalte schaffen

Holt die Medieninhalte in die Realität. Manchmal sind die Eindrücke und der Informationsfluss sehr schnell bei Instagram oder TikTok. Gewisse Trends oder Spiele kann man mit den Kindern auch ins echte Leben bringen. Zahlreiche Ideen und Anreize dazu findet ihr hier auf meinem Blog.

Tipp Nr. 6: Erarbeitet euch gemeinsam Medienkompetenz

Macht das Thema Medien, Inhalte , Gefahren und Potentiale doch zu eurem gemeinsamen Projekt. Sucht auf Ratgebern wie https://www.schau-hin.info/ nach Informationen und erlernt zusammen einen bewussten und kritischen Umgang mit dem Internet und den Medien.

Tipp Nr. 7: Selbstkritische Heranwachsende

Ziel sollte es am Ende sein, dass die Jugendlichen ihr eigenes Konsumverhalten kritisch betrachten. Dazu gibt es mittlerweile auch schon Apps, bei manchen Handys sogar eine Zusatzeinstellung, die die Bildschirmzeit dokumentieren. Ansonsten kann auch das für die ganze Familie oder Jugendgruppe transparent und sichtbar in Form von Regeln besprochen und notiert werden.

einen Vogelfutter-Spender basteln

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Gerade im Winter brauchen viele Vögel die Unterstützung des Menschen, wenn es um die Nahrungsaufnahme geht. Entweder ist der Boden mit Schnee bedeckt, gefroren oder es lässt sich durch andere Bedingungen einfach kein Futter finden. Während aus diesem Grund so manche Artgenossen in den Süden fliegen, sind so manche Vogelarten wie die Nachtigall oder die Singdrossel auch im Winter in unserer Heimat vertreten.

Mit selbst gebauten Futterspendern könnt ihr den überwinternden Vögeln helfen und ihnen eine körnige und vor allem gesunde Futterquelle anbieten.

Stellt einige Stühle, Tische und auch genügend Platz für dieses Projekt bereit. Besprecht zunächst, was ihr heute macht und vor allem auch warum.

Durch den kalten oder sogar gefrorenen Boden gibt es kaum die Möglichkeit für Vögel nach Würmern, Saatgut oder anderen Leckereien, welche für die Vögel für das Überleben notwendig sind, zu suchen.

Jede*r Teilnehmer*in bekommt eine Tasse und eine Untertasse. Wichtig dabei: Die Tasse darf nicht zu schräg sein, also keine alten Teetassen verwenden. Denn dadurch habt ihr zu wenig Fläche zum Kleben und zu wenig Spielraum zum Befüllen.

Stellt die Untertasse vor euch und macht in die Mitte einen großen Klecks Heißkleber. Mit dem Henkel nach oben zeigend legt ihr nun die Tasse in diese Masse und drückt sie einige Minuten gut fest. Drückt aber nicht zu doll, denn dann zerbricht das Geschirr. Im Anschluss könntet ihr die Tassen ggf. noch mit Keramikfarben und Pinseln bemalen.

Ist die Tasse dann fertig gestaltet und auch getrocknet, bindet ihr an dem Henkel ein wetterfestes Band. Dazu eignet sich besonders ein Stoffband gut. Ihr könnt die Tasse nun aufhängen und das Streufutter hineinfüllen.

Man bekommt übrigens gut zwei Hände voll mit Futter auf die Untertasse und in die Tasse. Der Vorteil: Das Futter muss regelmäßig aufgefüllt werden. Dadurch haben die Tiere ständig neues frisches Futter und die Gefahr, dass es durch Regenwasser verdirbt, ist sehr gering.

Materialien

  • Vogelfutter (Streufutter)
  • altes Geschirr (Tassen und Untertassen)
  • Heißklebepistole
  • wetterfestes Band (z.B. Stoffband)
  • ggf. Keramikfarben und Pinsel

Projekt: Minigolf bauen & spielen

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Diese Sportart ist für die meisten Kinder und Jugendlichen gut machbar: Minigolf. Und besonders lustig wird es natürlich, wenn der notwendige Parcours selbst geplant und gebaut wird. Wie erfahrt ihr hier.

Stellt zunächst für jede*n Teilnehmer*in einen Golfschläger her. Nehmt euch dazu eine Schwimmnudel und schneidet ein ca. Handlanges Stück ab. Dann wird ein kleines Loch in dieses Stück geschnitten und ein Stiel bzw. ein Stock hineingesteckt. Dann ist euer Schläger auch eigentlich schon fertig.

Nun geht es an den Parcours. Dazu stellt ihr 5 verschiedene Stationen her, damit ihr auch einen richtigen Minigolf-Parcours für euren Gruppenraum bzw. für draußen habt. Für jede Bahn gilt jedoch: Das Loch besteht immer aus einer hingelegten Tasse (der Henkel schützt vor dem wegrollen) und die Begrenzung der Station besteht aus weiteren Stielen, Besen, Kartons, Hula Hoop Reifen oder Ähnlichem. Auch der Startpunkt, von wo der erste Schlag erfolgt, wird immer gleich gekennzeichnet. Dazu könnt ihr einfach mit zwei Stücken Kreppband ein Kreuz auf dem Boden markieren.

Station 1: Nehmt eine Küchenrolle und legt sie auf ein kleines Holzstück, sodass eine Art Wippe entsteht. Dann legt ihr einen Hula Hoop Reifen, an das eine Ende der Küchenrolle, der erste Schlag erfolgt dann auf der anderen Seite der Küchenrolle. Dadurch wird der Ball in den Reifen befördert, indem sich das Loch befindet.

Station 2: Baut nun eine Art Zick-Zack-Strecke, indem ihr mit Stielen und Kartons eine Bahn mit zahlreichen Kurven einbaut.

Station 3: Trennt euch wieder einen Bereich mit Stielen ab. Dabei ist eine gerade Strecke wichtig, denn in die Mitte dieser Bahn kommt ein Hindernis. Dazu nehmt ihr euch ein großes Stück Pappkarton und schneidet Löcher an die eine Seite, sodass die Golfbälle hindurchrollen können. Stabilisiert wird das Ganze mit zwei Pappkartons, jeweils einen an und hinter jeder Seite.

Station 4: Legt nun auf einer weiteren Bahn kleine Hindernisse in den Weg. Gerne welche am Rand und in der Mitte. Dass können Flaschen, Kuscheltiere oder aber auch Stühle, Äste oder Steine sein.

Station 5: Bastelt aus Pappe lange Halbkreise, die ihr als Tunnel verwenden könnt. Platziert sie auf der vorbereiteten Strecke und nehmt auch weitere Küchenrollen als längere Tunnel hinzu.

Gerne könnt ihr mit Plakatfarbe alles bunt anmalen und gestalten, solltet ihr ein größeres Event daraus machen wollen. Auch ein bestimmtes Thema kann eurem Minigolf Parcours eine ganz eigene und individuelle Note geben.

Material-Liste

  • Schwimmnudeln
  • Scheren
  • Stöcker, für den Schläger
  • als Ball: Flummis, Tischtennisbälle o.ä.
  • Tassen
  • Kartons
  • Hula Hoop Reifen
  • Küchenrolle
  • kleines Holzstück
  • Kreppband
  • großes Stück fester Pappkarton
  • zwei kleine Pappkartons
  • Pappe
  • Plakatfarbe

Thüringen (wieder)entdecken: 7 Ausflugszielen für Kinder und Jugendliche

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Dieser Artikel ist Teil der Blog-Parade „Thüringen (wieder)entdecken“ von „Thüringen bloggt“ und „Thüringen entdecken“. Mehr zur Blogparade findest du hier.

Nachdem sich alle lange gedulden mussten, kann nun endlich wieder verreist werden. Auch Ferienlager und Reisen in der Kinder- und Jugendgruppe sind nach langer Zeit erneut möglich. Unter den vielen attraktiven Reisezielen in Deutschland ist insbesondere das Bundesland Thüringen, in dem auch ich wohne, zu nennen. Seine schöne Natur mit ausgedehnten Berg- und Waldlandschaften bietet euch während der warmen Sommermonate nicht nur viele Möglichkeiten für Spiel und Spaß an der frischen Luft. Zugleich beherbergt Thüringen auch mehrere bekannte Freizeitparks, Zoos und viele weitere spannende Orte, an denen ihr einen erlebnisreichen Sommer verbringen könnt. Dort könnt ihr nicht nur Spaß haben, sondern zugleich auch viel lernen. Im Nachfolgenden stelle ich eine kleine Auswahl von interessanten Ausflugszielen vor, die sich für Kinder und Jugendliche besonders gut eignen. Sie liegen alle in gut erreichbarer Lage und sind für einen Tagesausflug perfekt geeignet.

Spiel und Spaß auf der BUGA 2021 in Erfurt

Auf der Bundesgartenschau in Erfurt erwarten euch zahlreiche spannende Orte und Aktivitäten. Ihr findet hier viele Plätze zum Spielen und Erkunden. Um euer Wissen zu erweitern, könnt ihr auch den Erlebniswald erkunden. Dort findet ihr verschiedene Projektstationen, die sich um Naturthemen wie das Leben von Vögeln im Wald drehen. Ihr findet hier nicht nur ein lebensgroßes Vogelhaus, sondern auch eine Station, die Vogelstimmen nachahmt, Infos zum Leben von Pilzen im Wald und vieles mehr. Sehr spannend ist auch das Wüsten- und Regenwaldhaus Danakil. Hier freuen sich die Erdmännchen, Fledermäuse, Frösche und viele weitere Tiere über euren Besuch. An vielen Wissensstationen erfahrt ihr, wie sich Pflanzen und Tiere in der Wüste gegen die Trockenheit wappnen. Natürlich findet ihr auf der BUGA auch viel Platz zum Spielen und Toben. Auf dem Petersberg gibt es beispielsweise eine große Rutsche, auf der ihr 30 Meter nach unten quer an Kräutern und Gemüse vorbei sausen könnt. Und auf dem Gemüsespielplatz könnt ihr euch mit aus dem Garten nachempfundenen Spielgeräten wie einem Kletterrhabarber austoben.

Wandern auf dem Thüringer Rennsteig

Der Rennsteig in Thüringen weckt bei euch garantiert die Wanderlust. Die große Strecke ist nicht nur unter Erwachsenen beliebt, sondern bietet auch Kindern und Jugendlichen spannende Ausblicke. Vom Schullandheim und Freizeitcamp in Heubach aus erreicht ihr spielend leicht den Rennsteig-Planetenweg. Das Schullandheim verfügt über eine eigene Sternwarte, mit deren großen Teleskopen ihr die Sterne und Planeten beobachten könnt Der Erlebnispfad selbst startet an einem orange gefärbten Saturn und führt euch auf 3,8 Kilometern zum Masserberg entlang an Stationen zu allen Planeten unseres Sonnensystems. Ihr erfahrt hier mehr darüber, woher die Sonne eigentlich ihre Energie nimmt und wie groß der Uranus im Vergleich zur Erde ist. Natürlich gibt es auch viele weitere Wanderwege, die ihr in der Gruppe erleben könnt. Für Fitte ist auch der Benediktinerpfad hervorragend geeignet. Auf dem 17 Kilometer langen Weg wandert ihr entlang von grünen Wäldern und erhascht mehrere Möglichkeiten für tolle Ausblicke über die Thüringer Berglandschaft. Immer einen Abstecher wert ist die auf dem Weg gelegene Marienglashöhle Friedrichroda. Dort könnt ihr eine echte Schauhöhle mit zahlreichen Kristallen bestaunen.

Tiere erleben im Zoopark Erfurt

Ein Besuch im Zoo bereitet mir immer besonders viel Spaß. Wenn es euch auch so geht, ist der Zoopark Erfurt genau die richtige Anlaufstelle. In den unterschiedlichen Gehegen erwartet euch vom Geier bis zum Lemuren eine erstaunliche Tiervielfalt. Die Gestaltung der Anlagen ist möglichst genau den natürlichen Lebensräumen von Bison bis Känguru nachempfunden und nimmt euch mit auf die Reise zu anderen Kontinenten. Als Gruppe erlebt ihr hier gemeinsam mit den Zoowärter*innen in der Zooschule anhand von praktischen Beispielen, wie Säugetiere leben, wie eigentlich die Evolution funktioniert und durch welche Merkmale sich Wirbellose auszeichnen. Rund um den Zoopark gibt es darüber hinaus jährlich spannende Veranstaltungen. Hier könnt ihr in ausgetüftelten Kursen lernen, wie ihr mit eurem Smartphone professionelle Fotos schießen könnt. Auch kulturelle Veranstaltungen werden im Zoo regelmäßig angeboten. Ein Highlight sind die Feuer- und Lichtershows, wo ihr Künstler*innen live bei spektakulären Tänzen mit Fackeln und beim Feuerspucken beobachten könnt.

Baden und klettern im Freizeitpark Stausee Hohenfelden

Spiel und Spaß stehen im Freizeitpark Stausee Hohenfelden ganz oben auf dem Programm. Der Park ist ein optimales Ausflugsziel für euren Aufenthalt im nahe gelegenen Ferienlager und bietet eine große Palette an spaßigen Aktivitäten. Beim Adventure-Golf könnt ihr euer Geschick beweisen, denn der Golfball muss entlang von Wasserhindernissen, Steinen und vielem mehr ins Loch befördert werden. Für Hüpfbegeisterte ist das Bungee-Trampolin sicherlich spannend. Mit bis zu 4 Personen gleichzeitig werdet ihr an Gummiseilen befestigt und könnt so ganz ohne Angst Saltos in bis zu 8 Metern Höhe ausführen. Hoch hinaus geht es aber auch im Kletterwald. Gemeinsam müsst ihr hier insgesamt 7 Parcours bewältigen, die eure Fitness mit vielen Kletterelementen in unterschiedlichen Höhen und Schwierigkeitsgraden herausfordern. Viel Spaß verspricht auch die Seilbahn, auf der ihr in hoher Geschwindigkeit quer durch den Wald rast. Und wenn ihr Abkühlung braucht, ist das Strandbad am Stausee der ideale Ort zum Schwimmen und Tauchen. Ihr findet dort nicht nur eine 30-m-Wasserrutsche, sondern auch ein Beachvolleyball-Feld und einen Abenteuerspielplatz.

Ins kühle Nass im Wassersportzentrum Hohenwarte

Ein Ferienaufenthalt in Thüringen muss nicht nur Berge und Wald bedeuten. Die Stauseen Hohenwarte und Bleiloch werden auch als „Thüringer Meer“ bezeichnet und laden euch zum Eintauchen ins kühle Nass ein. Das große Gewässer bietet ausreichend Platz für ein buntes Potpourri an Wassersportaktivitäten, mit denen ihr viel Spaß erleben werdet. Beim Kajak fahren werdet ihr von einer fachkundigen Person eingewiesen und könnt anschließend gemeinsam im Wasser um die Wette paddeln. Im Wassersportzentrum werden auch regelmäßig Windsurfkurse und Stunden für Wakeboarding angeboten. Sehr beliebt sind die Tauchkurse des Sportzentrums, bei denen ihr durch eine kompetente Lehrkraft mit der Ausrüstung vertraut gemacht werdet und den See von unten erkunden könnt. Nach dem Sport habt ihr zudem die Möglichkeit, den See mit einem Fahrgastschiff zu überqueren und mehr über seine Geschichte zu erfahren. Rund um den See gibt es auch die Möglichkeit, auf ausgedehnten Radwegen den Ausblick zu genießen und sich anschließend bei einem Picknick zu stärken.

Klettern und Tiere beobachten im Freizeit- und Erholungspark Possen

Der Freizeit- und Erholungspark Possen bietet eigene Ferienlager an, während denen ihr ein buntes Programm an Aktivitäten durchlauft. Natürlich ist der Park aber auch ein schönes Ausflugsziel während der Klassenfahrt oder für einen Tagesausflug mit der Gruppe. Besucher*innen erwartet ein buntes Programm, das vom Hochseilgarten und Kletterkinderwald über den Besuch des Tierparks bis hin zum Indoorspielplatz reicht. Im Hochseilgarten können Groß und Klein ihre Fähigkeiten testen und (natürlich in sicherem Abstand) hoch bis zu den Geparden klettern. Im Tierpark gibt es ein großes Sammelsurium von Wildschweinen, Braunbären, Erdmännchen, Kängurus und vielen weiteren Tieren in ihrem Alltag zu bestaunen. Explizit erlaubt ist das Berühren der Tiere im Streichelzoo. Dort könnt ihr Schafe und Ziegen mit ausgewähltem Zoofutter anlocken und streicheln. Und damit es im Laufe des Tages nicht langweilig wird, hat der Freizeitpark Posen einen großen Indoor-Spielplatz auf über 850 m² Fläche eingerichtet. Hier geht es auf einer Kletterwand und mithilfe der Trampolins hoch hinaus. Neben einem Bällebad könnt ihr hier auch gegeneinander Kicker oder Tischtennis spielen oder euch in der SoftShoot Arena messen.

Magische Welten in der Feengrotte

Die Saalfelder Feengrotten sind in ganz Deutschland bekannt für ihre ganz besondere Atmosphäre, die ihr in mehreren Erlebnisbereichen erfahrt. Rund um die Grotten gibt es einen Abenteuerspielplatz auf einem weitläufigen Gelände. Im Inneren befindet sich ein Schaubergwerk, wo Führungen für alle Altersklassen angeboten werden. Während der anderthalb bis zweistündigen Exkursion taucht ihr in die Geschichte des Bergwerks ein, die euch an der spannenden Arbeit der ehemaligen Bergarbeiter*innen und der Entstehung von Tropfsteinen und Mineralien teilhaben lässt. Im Erlebnismuseum Grottoneum könnt ihr viele Rätsel an mehreren Stationen zum Thema Minerale lösen und bei einer Rallye gegeneinander antreten. Es gibt auch ein Kino, das die Geschichte des Bergwerks in einem spannenden Film mit anschaulichen Bildern für euch nacherzählt. In der Grotte werdet ihr durch mehrere Höhlen geführt. Einige davon sind auch mit Wasser geflutet, die bekannteste ist sicherlich der Märchendom. Dort sind jahrhundertealte Tropfsteine zusammengewachsen und werden von einem faszinierenden Lichtspiel beleuchtet, welches das Wasser und die Umgebung in ein magisches Flair taucht.

Dies waren nur eine der bekanntesten Orte, die sich für Ausflüge in der Kinder- und Jugendgruppe perfekt eignen. Thüringen bietet noch eine ganze weitere Palette an interessanten Ausflugszielen, wo ihr in der Gruppe viel Spaß haben könnt. Diese alle aufzuzählen, würde aber den Rahmen meines Artikels sprengen. Einige davon könnt ihr auch in dem Buch „Lieblingsplätze Blühendes Erfurt und Thüringen*“ finden, an dem ich mitgeschrieben habe. Der Reiseführer stellt auf über 190 Seiten die schönsten Orte in der grünen Landschaft Thüringens vor. In dem Bundesland gibt es über die Bundesgartenschau, den Erfurter Zoo oder den Freizeitpark Hohenfelden hinaus schließlich noch viele weitere Orte, die sich für einen gemeinsamen Ausflug bestens eignen.

Projekt: Bonbon-Werkstatt

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Es gibt sie in den verschiedensten Formen, Farben und Geschmacksrichtungen: Bonbons. Die einen mögen die Leckerei lieber süß, die anderen sauer oder fruchtig. Eins steht jedoch fest, Bonbons mag jede*r und für jede*n ist immer etwas dabei. Ihr könnt die süße Nascherei auch ganz einfach selber machen. Bereitet dazu eure eigene kleine Bonbon-Werkstatt vor.

Wie vor jeder Aktivität mit Lebensmitteln waschen sich erst mal alle Teilnehmer*innen gründlich die Hände. Dann geht es ans Eingemachte, das Grundrezept für die Bonbons lautet wie folgt:

  • 300 g Zucker
  • 100 ml Wasser

Gebt die Zutaten in einen Topf und lasst die Mischung unter umrühren aufkochen. Die Mischung wird solange gekocht, bis das Wasser verkocht ist, deswegen ist auch das gleichmäßige Umrühren wichtig, damit der karamellisierte Zucker nicht anbrennt.

Verteilt dann mit einem Löffel kleine Kleckse auf das Backblech. Aber Achtung: Die Masse wird sehr schnell hart, wenn sie sich abkühlt. Ihr müsst euch also ein wenig sputen. Lasst die Masse dann ausreichend aushärten.

Tipp: Damit die Bonbons nicht zu klebrig sind, könnt ihr sie nach dem Auskühlen in Mehl oder Puderzucker wälzen.

Wenn ihr Bonbons mit Fruchtgeschmack herstellen wollt, könnt ihr im Kochtopf noch 80 ml Fruchtsaft (z.B. Kirsche oder Apfel) hinzukippen. Das färbt die Bonbons dann auch in schöne bunte Farben.

Für Karamell-Bonbons benötigt ihr

  • 250 ml Schlagsahne
  • 200 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 2 EL Honig
  • 2 EL Butter

Alle Zutaten werden hier ebenfalls unter stetigem Rühren zum Kochen gebracht. Für Schokobonbons könnt ihr noch 2 TL Kakao hinzugeben. Kocht das Ganze so lange, bis ihr eine dickflüssige, goldbraune Masse erhaltet. Achtet hier ganz besonders darauf, dass die Masse nicht anbrennt.

Verteilt nun wieder kleine Kleckse auf einem Backblech mit Backpapier und lasst diese Aushärten.

Zum Schluss könnt ihr die Bonbons dann noch hübsch in bunten Butterbrottüten oder Plätzchentüten verpacken und mit einem bunten Band zuschnüren. Damit erhaltet ihr ein hübsches kleines Geschenk zu jedem Anlass und die Kinder können dies verschenken.

Materialien

  • Zutaten für die Bonbon-Rezepte
  • Backblech
  • Backpapier
  • Schüsseln
  • Topf
  • Löffel
  • Butterbrottüten
  • bunte Bänder

10 Actionspiele für Kinder und Jugendliche

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Actionspiele machen Spaß und sind zudem noch eine tolle Möglichkeit für Kinder und Jugendliche sich so richtig auszupowern. Nachstehend verschiedene Spielideen, die ihr für dieses Vorhaben optimal einsetzen könnt.

Vorschlag 1: Action im Regen

Gerade wenn es regnet sollte dieses Spiel auf jeden Fall gespielt werden. Am Besten empfiehlt es sich, wenn es während eines Sommerregens gespielt wird, da die Kinder durch das Spiel nass werden. Benötigt wird eine große Wiese oder Platz, Pappbecher und eine Küchenwaage. Jedes Kind bekommt einen Pappbecher. Nun kann es auch schon losgehen. Ihr legt die Zeit vorab fest und beendet das Spiel nach der festgelegten Zeit. Die Kinder dürfen sich während des Regens frei auf der Fläche bewegen und müssen das Regenwasser mit dem Pappbecher einfangen. Ist die Zeit abgelaufen, dann dürft ihr die gefüllten Pappbecher wiegen und den Sieger mit dem meisten aufgefangenen Wasser bestimmen.

Vorschlag 2: Ringwerfen im Freien

Für dieses Spiel dürfen die Kinder aus Zweigen einen Ring formen oder flechten. Dieser Ring wird an einem mittelhohen Ast befestigt. Die Kinder sollten außerdem noch verschiedene Gegenstände aus der Natur sammeln, die man gut werfen kann. Zum Beispiel eignen sich Kastanien sehr gut, Nüsse oder auch Tannenzapfen. Nun kann das Spiel beginnen. Jedes Kind darf aus einer bestimmten Entfernung versuchen die Naturgegenstände durch den Ring aus Zweigen zu werfen. Hat er oder sie es geschafft, erhält er oder sie einen Punkt. Gewonnen hat das Kind mit den meisten Punkten.

Vorschlag 3: Wäscheklammer Spiel

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Für dieses Spiel benötigt ihr sehr viele Wäscheklammern. Die Klammern liegen auf einem Haufen im Kreis. Es liegt immer eine Wäscheklammer weniger im Kreis, als Kinder mitspielen. Nun dürfen die Kinder im Kreis laufen. Ihr erzählt eine Geschichte und immer wenn das Wort Wäscheklammer benutzt wird, dann müssen die Kinder so schnell es geht versuchen eine Wäscheklammer zu schnappen. Ein Kind bleibt immer übrig, sodass es somit ausgeschieden ist. Das Kind, das es bis zum Schluss schafft, ist der Sieger und erhält einen Preis.

Vorschlag 4: Ballspiel zu Zweit

Jedes Kind sucht sich einen Partner. Gespielt wird immer zu Zweit. Ihr benötigt einen großen Platz, auf dem die Kinder sich frei bewegen können. Zudem bekommt jedes Team ein Handtuch und einen Ball. Das Handtuch darf nur an den Handtuchecken gehalten werden. Der Ball kommt auf das Handtuch. Nun müssen die Kinder versuchen den Ball von A nach B zu befördern. Dafür müsst ihr Vorgaben machen. Der Ball darf nie herunterfallen. Zum Beispiel könnt ihr sagen, dass die Kinder auf einem Bein hüpfen sollen usw.. Gewonnen hat die Mannschaft, die es schafft den Ball so schnell es geht von A nach B zu tragen, ohne, dass er runterfällt.

Vorschlag 5: Umsetzen

Die Kinder sitzen in einem Stuhlkreis. Nun müsst ihr verschiedene Aussagen in den Raum werfen. Zum Beispiel: Alle Kinder mit einer Schwester dürfen sich umsetzen, dann müssen die Kinder, die eine Schwester haben sich schnell einen neuen Platz suchen. Nebenbei können Kinder so ganz schnell neue Kinder kennenlernen.

Vorschlag 6: Wer ist schneller?

Bei diesem Spiel müssen die Kinder sich in zwei Mannschaften aufteilen. Jede Mannschaft bekommt eine Frisbeescheibe. Ihr benötigt für dieses Vorhaben außerdem eine große Wiese oder einen großen Platz. Nun wirft ein Kind aus jeder Mannschaft die Frisbeescheibe. Ein anderes Kind aus der anderen Mannschaft muss die Frisbeescheibe der gegnerischen Mannschaft so schnell es geht fangen und an einen Zielort befördern. Dazu muss es die Frisbeescheibe an diesen Zielort werfen. Es hat dafür drei Versuche. Das Kind, das als erstes die Frisbeescheibe der gegnerischen Mannschaft an den Zielort geworfen hat, bekommt einen Punkt für seine Mannschaft. Gewonnen hat die Mannschaft, die die meisten Punkte erhalten hat. Sie erhält einen Preis.

Vorschlag 7: Kleiderkette

Für dieses Spiel benötigt ihr eine große Anzahl an unterschiedlichen Kleidungsstücken, die die Kinder vor dem Spiel anziehen sollen. Dies können zum Beispiel Hemden sein, Krawatten, Hüte oder auch Hosen. Die Kinder werden in zwei Mannschaften aufgeteilt. Nun darf jedes Kind etwas von den Kleidungsstücken anziehen. Ihr gebt das Startsignal. Jede Mannschaft muss versuchen mit den Kleidungsstücken, die innerhalb des Spiels ausgezogen werden eine Kette zu bilden, die länger ist, als die der gegnerischen Mannschaft. Nach einer gewissen Zeit, die ihr selbst festlegt, wird das Spiel gestoppt und geschaut welche Mannschaft die längere Kleiderkette hat. Diese hat gewonnen und erhält einen Preis.

Vorschlag 8: Apfel fischen

Für dieses Spiel benötigt ihr eine Schüssel mit Wasser und Äpfel für jedes Kind. Jedes Kind kommt einmal dran und darf versuchen ohne Hilfe nur allein mit dem Mund einen Apfel aus dem Becken mit Wasser zu fischen. Dies ist nicht sehr einfach, da die Äpfel immer wieder wegrutschen. Hat es einen Apfel geschnappt, dann darf es diesen Apfel essen.

Vorschlag 9: Luftballontanz

Die Kinder stehen als Gruppe zusammen. Ihr benötigt für dieses Spiel einige Luftballons, die ihr vorab mit Luft befüllen müsst. Nun kann es auch schon losgehen. Ihr werft den ersten Luftballon aufs Spielfeld. Die Gruppe muss immer versuchen den Luftballon in der Luft zu halten. Nun werft ihr den zweiten Luftballon und immer so weiter. Die Kinder müssen das ganze Spiel über versuchen die Luftballons in der Luft zu halten. Haben sie es nach einer bestimmten Zeit geschafft, eine vorgegebene Anzahl an Ballons in der Luft zu halten, hat die Gruppe gewonnen.

Vorschlag 10: Baumkegeln

Für dieses Vorhaben benötigt ihr einen Baum, eine gefüllte Flasche aus Plastik und mehrere Kegel oder Gegenstände. Die Flasche wird an einem Seil aufgehängt und an einen freien Ast gebunden. Auf dem Boden werden verschiedene Gegenstände platziert. Nun darf jedes Kind die Flasche einmal schwingen. Je nachdem, welche Gegenstände von der Flasche getroffen werden, erhält das Kind unterschiedliche Punkte. Das Kind mit den meisten Punkten hat gewonnen und erhält einen Preis.

Video: ein Pferd basteln

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Hüüüüü… Ab auf die Koppel mit diesem selbstgebastelten Pferd, das ideal für Kinder nachzubasteln ist. Viel Freude und Spaß!

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Sandburgen-Bauwettbewerb

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Vermutlich jede*r hat in der Kindheit Sandburgen gebaut, ob im Familienurlaub am Strand oder an einem sommerlichen Nachmittag auf dem Spielplatz mit den Freunden. Warum daraus nicht einen lustigen Wettbewerb veranstalten, frei nach dem Motto: Wer baut die größte, schönste und ausgefallenste Sandburg?

Versammelt euch direkt zu Beginn an dem Ort, an dem ihr den Sandburgen-Wettbewerb veranstalten wollt. Das kann entweder an einem Strand, einem Baggerloch, einem Ufer mit sandigem Untergrund oder ein Spielplatz mit großem Sandkasten sein. Wichtig dabei ist, dass der Sand ein wenig feucht und nicht zu feinkörnig ist, damit dieser zum Bauen verwendet werden kann.

Legt vorab schon mal das Sandkastenspielzeug bereit, mit welchem die Kinder ihre Sandburgen bauen werden und startet die Gruppenstunde mit der Frage, ob sie sich vorstellen können, was heute auf dem Programm steht.

Wurde das Thema dann erraten, fangt ihr mit dem Erklären der Regeln und des Ablaufs an.

Die Kinder bauen in gleichgroßen Teams (nach Möglichkeit 2-3 Kinder pro Team) innerhalb von 30 Minuten eine Sandburg. Jedes Team baut für sich und andere Burgen dürfen nicht manipuliert werden, lediglich Hilfe ist bei Bedarf erlaubt. Wer sich nicht an die Regeln hält, wird disqualifiziert. Alles darf verwendet werden. Dazu zählen Stöcker, Eicheln, Blätter, Gras und das bereitgelegte Sandkastenspielzeug.

Bewertet werden die Sandburgen von euch, den Gruppenleitern, nach folgenden Kriterien:

  • Wie aufwendig wurde die Sandburg gebaut?
  • Welches Thema lässt sich erkennen? (z.B. Ritterburg, Märchenschloss, Drachenschloss…)
  • Wie hübsch ist die Sandburg?
  • Gibt es eine Geschichte zu der Sandburg?
  • Wie laut war das Klatschen der anderen Kinder nach dem Präsentieren der Sandburg?

Sind dann alle Regeln und weiteren Fragen geklärt, kann das muntere Bauen losgehen. Nach 30 Minuten stoppt ihr den Bau und jedes Team darf nun seine Burg vorstellen.

Mithilfe eines Bewertungsbogens, welchen ihr vorab gestaltet habt, bewertet ihr die Burgen. Nach jeder präsentierten Burg wird von den Teilnehmer*innen geklatscht und ihr notiert die Lautstärke (z.B. auf einer Skala von 1-10), wie intensiv dieses Klatschen war.

Welches Team dann die meisten Punkte hat, gewinnt den Wettbewerb. Verteilt dazu am Ende Urkunden mit der jeweiligen Platzierung des Teams. 

Materialien

  • Sandkasten mit Sand, der sich zum Bauen eignet
  • Sandkasten-Spielzeug
  • pro Sandburg einen Wettbewerb- Wertungsbogen
  • Urkunden

Schnitzeljagd-Ideen: Detektiv

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Eine Schnitzeljagd zum Thema Detektiv ist für Kinder ein echtes Abenteuer. Kinder erleben und lernen viel. Die Schnitzeljagd kann je nach Idee und Interessen selbst gestaltet werden. Für dieses Erlebnis braucht ihr Ideen, um die Kinder zu unterhalten und die Schnitzeljagd über das Thema Detektiv so spannend wie möglich zu gestalten. Ihr könnt die folgenden Ideen gerne umsetzen. Viel Erfolg bei der Suche, kleiner Detektiv!

VORSCHLAG 1: HINWEISE GEWINNEN

Die Kinder müssen einen Parcours durchlaufen, um den nächsten Hinweis zu erhalten. Damit ihr diesen Vorschlag umsetzen könnt, müsst ihr den Parcours vor der Aktivität vorbereiten. So haben die Kinder die Möglichkeit, den Parcours schnell und rasch zu bewältigen. Ihr könnt die Länge und Dauer individuell bestimmen und euch überlegen, wie viele Kinder den Parcours durchlaufen müssen, damit sie einen Hinweis bekommen. Wenn die Kinder es geschafft haben, bekommen sie den Hinweis zum nächsten Standort.

VORSCHLAG 2: HINWEISE ENTSCHLÜSSELN

Um die nächsten Hinweise zu erhalten, müssen die Kinder ihre Detektivtalente zeigen. Ihr bereitet Zettel vor mit verschiedenen Wörter und haltet diese in der Hand, ohne dass die Kinder das Wort sehen. Die Kinder müssen dann verschiedene Buchstaben sagen. Einen nach dem Anderen. Wenn der gesagte Buchstabe im Wort vorhanden ist, geschieht nichts. Wenn der Buchstabe nicht im Wort zu finden ist, wird ein Strich gezeichnet. Wenn das Wort erraten ist und weniger als 7 Striche zu sehen sind, haben die Kinder gewonnen und bekommen den nächsten Hinweis. Wenn nicht, müssen sie noch ein Wort erraten.

VORSCHLAG 3: AUF DIE PLÄTZE! FERTIG! SUCHEN!

Dieses Spiel müsst ihr vorbereiten. Sucht euch ein geeignetes Grundstück für die Schnitzeljagd aus, das genügend Platz und Versteckmöglichkeiten besitzt. Versteckt 3-5 Rätsel die zusammen den nächsten Hinweis bilden. Dies kann zum Beispiel ein in 5 Stücke zerteiltes Foto vom nächsten Ort sein. Die Kinder müssen auf Zeitdruck, zum Beispiel 10 Minuten, alle Rätsel finden und den Hinweis erforschen.

VORSCHLAG 4: FÜR KURZE ZEIT IN DIE WELT VOM DETEKTIV KRIECHEN!

Diese Idee kann während der ganzen Schnitzeljagd angewendet werden. Bevor die Schnitzeljagd startet, dürfen sich die Kinder verkleiden und schminken lassen von euch. Natürlich als Detektiv. Wenn alle geschminkt und angezogen sind, sind sie bereit für die große Schnitzeljagd.

VORSCHLAG 5: GEMEINSAM SCHAFFT MAN ALLES!

Sucht euch einen geeigneten Platz mit vielen Bäumen, der auf dem Weg zum Schatz liegt aus. Befestigt an Bäumen Rätsel wie ein in 5-7 Stück zerteiltes Foto vom nächsten Ort und hängt, verbuddelt oder versteckt die Hinweise im Umkreis von 20 Meter. Je älter die Kinder sind, desto schwieriger könnt ihr diesen Auftrag gestalten. Wenn die Kinder innerhalb der abgemachten Zeit den Hinweis herausfinden konnten, haben sie die Aufgabe bestanden. Wenn sie ihn nicht finden, könnt ihr den Kindern helfen, in den ihr „heiß & kalt“ sagt.

Video: einen Zauberstab basteln

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Es ist Zeit für Zauberei. Ob Hexe oder Magier – für Zauberkunststücke darf ein selbstgebastelter Zauberstab nicht fehlen. Wie das gelingt, verrate ich hier im Video.

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[Werbung] Malen nach Zahlen – Kreativität und Entwicklung fördern

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Malen nach Zahlen gibt Groß und Klein die künstlerische Freiheit, das Wunschmotiv auszusuchen und selbständig nachzuzeichnen. Zur Wahl stehen Familien- und Naturbilder sowie Haustiere und weitere Motive. Gerade Kinder scheinen von dieser besonderen Art der Malerei zu profitieren. Das Malen kann zu einer höheren Aufmerksamkeit beitragen und die Kreativität sowie die motorischen Fähigkeiten fördern. 

Verbesserung der Hand-Auge-Koordination

Für Malen nach Zahlen sind keine Grundkenntnisse erforderlich. Einen Pinsel richtig zu halten bedeutet, dass das obere Drittel der Pinselborsten stets frei von Farbe bleiben sollte. So lässt sich der Pinsel beim Malen leicht führen und es erfolgt ein gleichmäßiger Farbauftrag. Zudem nimmt der Pinsel dann die optimale Farbmenge auf und kann einen kräftigen Strich malen, ohne dabei zu tropfen. Diese Maltechnik eignet sich wunderbar für die Kinder, die sich bislang mit dem Malen noch nicht recht anfreunden konnten. 

Da Farben und Felder vorgegeben sind, können sich die Kinder in aller Ruhe mit der Farbzuordnung und das Ausmalen beschäftigen. Zudem fördert das Verrühren des kleinen Farbtopfes und das Halten des Pinsels sowie das Ausmalen der vorgegebenen Felder die Feinmotorik und die Hand-Auge-Koordination. Auf Basis der Hand-Auge-Koordination können sich die Reaktionsgeschwindigkeit und die Beweglichkeit verbessern. Eine Schulung der Feinmotorik kann sich optimal auf das Schreiben und den Umgang mit Instrumenten sowie verschiedenen Werkzeugen auswirken.

Das Wunschmotiv lädt zu einer kreativen Entdeckungsreise ein

Malen nach Zahlen bietet unendlich viele Gestaltungsmöglichkeiten. Persönliche Wunschmotive werden zum Leben erweckt und bald ist das Lieblingsgemälde entstanden. Wer möchte, lädt einfach sein ganz persönliches Motiv hoch. Anschließend erfolgt die Verwandlung in ein Malen nach Zahlen Gemälde. Es ist immer wieder erstaunlich, welche Wirkung diese Art Malen körperlich und geistig haben kann. Der gesundheitsfördernde Aspekt kann enorm sein.

Jedes Kind kann Spaß an der Kunst haben

Wenn sich auch nicht jedes Kind für Kunst begeistern kann oder eine ausgeprägte Ader für Kreativität hat, kann es seine Freude hierzu versuchsweise ausleben. Erfahrungsgemäß profitieren auch die vielleicht nicht so kreativen Kinder von den Zahlenfeldern. Sie bekommen die Möglichkeit in einem sicheren Rahmen konstruktiv zu werden. Meist ergeben sich aus dem gemalenen Bild später tolle eigene Ideen, die sich künstlerisch umsetzen lassen.

Darüber hinaus eignet sich Malen nach Zahlen auch bestens, um Zahlen und Farben zu lernen und sich diese zu merken. Die Kinder gleichen die Zahlen mit dem Farbschlüssel und dem Bild ab und ordnen es dem Feld auf der Leinwand zu. So üben sie unbewusst zu erkennen und zu verinnerlichen. Außerdem lernen sie auf eine spannende und anschauliche Weise, dass Zahlen neben dem Zählen auch als Symbole Verwendung finden. 

Vermittlung von Regeln und Anwendung von Strategien

Oft fällt es den Kindern nicht leicht, Regeln zu lernen und diese dann auch zu befolgen. Malen nach Zahlen kann dabei helfen, zu erkennen, dass Anweisungen und Regeln sinnvoll sind, damit bestimmte Aufgabe bewältigt werden können. Denn nur dann, wenn die vorbestimmte Zuordnung der Zahlen und Farben ausgeführt werden, entsteht ein sinnvolles Bild. Auch wichtig: Beim Nicht-Einhalten von Regeln werden Fehler folgen. Eine wichtige Lektion, da wir aus Fehlern lernen. Das Kind lernt, dass dies eine wichtige Rolle spielt und auch viele andere Lebensbereiche betrifft.

Kinder entwickeln beim Malen nach Zahlen schnell Strategien, wie sie das Malen effektiver und einfacher machen können. Sie merken beispielsweise schnell, dass sie den Pinsel nicht ständig auswaschen müssen, wenn sie erstmal alle Felder der gleichen Farbe ausmalen. Oder sie benutzen mehrere Pinsel für unterschiedliche Farben. Auch die richtige Maltechnik, von oben angefangen nach unten oder von der linken Seite zur Rechten für Rechtshänder und von der rechten zur linken Seite für Linkshänder, lernen sie bald.

Selbstbewusstsein, Konzentrationsfähigkeit und Geduld können sich einstellen

Da Malen nach Zahlen Konzentration sowie Geduld erfordert, lernen Kinder während des Malvorganges, wie wichtig diese Eigenschaften sind. Das erfüllt sie mit stolz und auch ihr Umfeld profitiert davon. Der Nachwuchs lernt auf spielerische Weise eine Sache zu verfolgen, auch über eine Dauer von mehreren Tagen, bis sie fertig ist. Und wenn das Kunstwerk dann vollendet ist, haben sie allen Grund darauf stolz zu sein. Übrigens zählt auch die Förderung der Sprachentwicklung zu den positiven Eigenschaften durch Malen nach Zahlen. 

Wasserrutsche selbst bauen

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Besonders im Sommer beliebt: eine nass kühle Wasserrutsche. Nicht jede*r hat die Möglichkeit, so etwas bei sich im Garten zu bauen. Deswegen eignet sich diese Aktivität besonders gut als Gruppenstunde mit den Kindern und Jugendlichen.

Sucht euch zunächst einen Hügel oder einen kleinen Abhang, auf dem ihr dieses Projekt umsetzen könnt und dürft. Dann geht es mit allen Teilnehmer*innen ans Eingemachte! Zunächst schafft ihr alle benötigten Materialien an den besagten Ort. Denkt dran, dass ihr auch Wasser benötigt, damit ihr mit Vollgas die Rutsche herunterrutschen könnt.

Zunächst werden die Begrenzungen vorbereitet, also ggf. aufgepustet. Dann wird der Dämmschutz auf den Hang verteilt bzw. einmal an der Stelle abgerollt, an der auch die Rutsche später verlaufen soll. Dadurch tut das Rutschen später nicht weh. Legt dann die feste Plastikfolie aus und legt die einzelnen Stücke, die zur Begrenzung dienen sollen, auf die Folie. Das sollte möglichst am Rand passieren, sodass ihr aber die Folie noch einmal über diese Teile legen könnt. Nun wird das ganze mit Klebeband fixiert. Jetzt habt ihr den wichtigsten Teil der Rutsche auch schon fertig. Legt diese Folie mit der Abgrenzung nun auf den bereits platzierten Dämmschutz. Im Idealfall gelangt man über diese Rutsche direkt in einen See oder einen großen Teich.

Befeuchtet nun die Folie mit Wasser. Und schon kann der Spaß so richtig losgehen! Rutscht auf dem Po oder dem Bauch den Abhang runter, verwendet Gummireifen und Gummitiere, um dem Ganzen noch mal etwas mehr Pep zu verpassen.

Für die perfekte Stimmung sorgt ihr am besten noch für sommerliche Gute-Laune-Musik und kühle Getränke.

Auch ein Wettbewerb, mit den lustigsten Rutschfiguren und Rutschpositionen könnt ihr mit so einer Rutsche veranstalten. Dazu darf alles genutzt werden, was ihr da habt und jede*r bekommt mindestens einmal die Möglichkeit, seine/ ihre coolen Moves zu zeigen. Das Publikum, also ihr, stimmt dann ab, wer am lustigsten die Rutsche runtergebrettert ist.

Material-Liste

  • eine Wasserquelle
  • Badesachen und Handtücher
  • Begrenzung (z.B. Schwimmwürmer oder Schwimmnudeln)
  • feste Plastikfolie, 10 Meter lang (ca. 1,5 cm dick)
  • Klebeband
  • bei Bedarf noch Dämmschutz zur Federung, aus wasserfestem Material
  • Reifen und Wassertiere

Über mich

Hallo, schön, dass du hier vorbeischaust. Ich bin der Kopf hinter dem Jugendleiter-Blog und bin seit über 10 Jahren in der Jugendarbeit aktiv, habe viele Jahre einen Verband geleitet und blogge hier über meine Erfahrungen aus mehr als 100 Freizeittagen und 200 Gruppenstunden. Meine besten Spiele und Ideen sind als Bücher erschienen.

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