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Räuber und Polizei

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Material: kleine Päckchen/Streichholzschachteln ca. 40 Stück

Spielverlauf: Für das Spiel muss das Spielfeld in drei Abschnitte unterteilt werden. Im mittleren Bereich befinden sich die Polizisten. Im linken Bereich befinden sich die Räuber. Diese müssen versuchen ihr Diebesgut an den Polizisten in den rechten Bereich des Spielfeldes zu schmuggeln.

Die Gruppe wird hierzu in zwei Teile aufgeteilt. Eine Gruppe stellt die Räuber dar, die andere Gruppe spielt die Polizei. Nun beginnt das Spiel. Die Räuber müssen versuchen, immer nur ein Päckchen Diebesgut in das sichere Gebiet, vorbei an den Polizisten, zu bringen. Doch die Polizei ist schnell und genau. Sobald ein Polizist einen Dieb abgeschlagen hat, muss dieser sein Diebesgut herausrücken. Es können auch Versuche vorgetäuscht werden, indem Diebe kein Diebesgut bei sich tragen und die Polizei ablenken.
Dennoch müssen alle Diebe ehrlich sein, wenn sie erwischt werden. Sie müssen dann wirklich ihr Päckchen abgeben. Nach ca. einer halben Stunde können die Päckchen gezählt werden. Hier werden die Päckchen im sicheren Bereich gezählt und die Päckchen, die die Polizei abnehmen konnte. Die Gruppe, die die meisten Päckchen hat, hat gewonnen und erhält einen Preis.

Guter Geist – böser Geist

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Nathan war ein sehr freundlicher und guter Geist, der dazu verbannt war, für alle Zeit auf Burg Rabenhorst zu spuken und die Menschen hin und wieder zu erschrecken.
Es war an einem Freitag im Sommer 1899 als sich mal wieder Gäste auf der Burg einquartiert hatten, um hier die Nacht zu verbringen. Also würde Nathan in dieser Nacht wieder jede Menge Spaß haben.

Als er bei Einbruch der Dunkelheit durch die Burg schwebte, entdeckte Nathan im großen Speisesaal einen mysteriösen Krug… den hatte er noch nie gesehen. Er sah wertvoll aus und stand auf einem blank geputzten Silbertablett. Nathan war neugierig und wollte natürlich wissen, was drin war. Es war eine glibberige, tiefblaue Flüssigkeit. Sie sah ekelhaft aus, roch aber nach einem sehr wohlschmeckenden Getränk. Das musste er natürlich probieren. Also nahm er einen großen Schluck und es war so köstlich, dass er den ganzen Krug leer trank. Ihm war auf einmal ganz komisch zumute, er schüttelte sich ein paar Mal kräftig und ehe er sich versah, färbte sich seine ganze Gestalt blau. Merkwürdigerweise hegte Nathan jetzt aber auch böse Gedanken und zog los, um die schlafenden Gäste aufzusuchen.

Er öffnete die erste Tür und schlich an das Bett der Frau mit den feuerroten Haaren. Nathan schwebte über ihrem Bett, fuhr seine Krallen aus, um die Frau zu packen. Sie wurde wach, ließ einen schrillen Schrei fahren und rannte, so schnell sie konnte, aus dem Zimmer. Nathan folgte ihr, er wollte sie auf keinen Fall entkommen lassen. Durch den Schrei waren auch einige andere Gäste erwacht und rannten auf den Gang, wo sie natürlich gleich bemerkten, was hier gerade passierte. Sie hatten alle höllisch Angst und wollten diesem monsterhaften sehr bösen Geist entkommen. Alle rannten, wie vom Blitz getroffen, hinter der Frau her. Schneller, immer schneller und tatsächlich schafften sie es, noch rechtzeitig durch das große Burgtor, zu entkommen.

Nur die kleine Marie lag noch in ihrem Bett und das wusste auch Nathan. Sogleich machte er sich auf den Weg, um wenigsten sie noch zu erwischen. Marie sah, wie Nathan auf sie zukam. Aber sie schien gar keine Angst vor ihm zu haben. Sie nahm ihren goldenen Becher mit der leckeren Limonade und reichte sie ihm. “Komm blauer Geist”, sagte Marie, “ich teile mit Dir”. Ganz verwirrt nahm Nathan den Becher und ohne darüber nachzudenken, was er hier eigentlich wollte, trank er einen Schluck von dem roten Getränk. Ihm wurde plötzlich ganz warm und wohlig. “Siehst Du, jetzt ist alles wieder gut”, sagte Marie und schlief einfach weiter.

Die Liebe des kleinen Mädchens hatte ihn wieder zu dem gemacht, was er war, ein guter Geist.

Das Sandkastenmonster

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Felix lag noch tief schlafend in seinem Bett, als seine Mutter plötzlich laut schreiend in sein Zimmer kam. “Felix, wir haben verschlafen, steh schnell auf, die Schule fängt gleich an”, rief Mutter. Der Junge fiel vor Schreck fast aus dem Bett, rannte ins Bad und zog sich blitzschnell an, nahm seinen Ranzen und machte sich auf den Weg. Heute musste er ganz allein zur Schule gehen, weil alle anderen Kinder schon längst weg waren und jetzt im Winter ist es morgens noch gar nicht richtig hell. Irgendwie kam ihm der Schulweg heute unheimlich vor. “So ganz allein zur Schule zu gehen, ist gruselig”, dachte Felix.
Als er am Spielplatz vorbeiging, hörte er plötzlich seltsame Geräusche. Er blieb wie angewurzelt stehen. Was war das nur? Dann erklang eine leise, durchdringende Stimme: “Komm Felix, komm her!”

Was sollte er jetzt machen? Die Schule würde gleich beginnen und er müsste eigentlich ganz schnell weitergehen. Aber er konnte nicht. Er musste doch der Sache auf den Grund gehen. Ach wenn doch nur seine Freunde hier wären.

Langsam und sehr ängstlich ging Felix auf den Spielplatz, genau in die Richtung, aus der die Stimme kam. Er blieb vor dem Sandkasten stehen. Der Sand bewegte sich, als würde darunter irgendetwas sehr gefährliches seine Bahnen ziehen. Felix zitterte und sah mit starrem Blick in den Sandkasten.

Plötzlich fing es darin an zu brodeln Es schien, als würde der Sand jeden Moment explodieren und alles unter sich begraben. Und tatsächlich, mit einem lauten Knall schoss eine riesige Sandfontäne vor Felix in die Luft. Felix zuckte vor Schreck zusammen, machte einen Schritt zurück und fiel auf den Hosenboden. Der Sand wirbelte umher wie ein Orkan, in ihm lauter Spielsachen, die die Kinder schon lange vermissten und mittendrin wurde ein grauenerregendes Monster sichtbar. Es trug total zerfetzte Klamotten und hatte Zähne wie Schwerter. Statt Händen hatte es scharfe Krallen. Das Maul weit aufgerissen beugte das Ungetüm sich über Felix und ihm war klar, dass es ihn jetzt gleich mit Haut und Haaren verschlingen würde. Er wollte schreien, brachte aber keinen Ton raus.

In dem Moment, als Felix schon den übel riechenden Atem des Monsters spüren konnte, hörte er eine zweite Stimme sagen: “Hey Kumpel, tut mir leid, dass ich zu spät komme, wir haben verschlafen.” Doch Felix war regungslos. “Wo bist Du nur mit deinen Gedanken?”, fragte sein Freund Ben. Felix drehte sich schweißgebadet um…

Heute war schulfrei und während Felix auf Ben gewartet hat, muss er wohl geträumt haben. Im Sandkasten war nichts zu sehen, außer Sand und Backförmchen.

Der Geist vom Schlosshotel

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Wie jedes Jahr treffen wir uns in den Sommerferien mit befreundeten Familien im Schlosshotel in den Bergen, doch dieses Jahr passierte etwas ganz Seltsames.
Bereits am ersten Nachmittag trafen wir Kinder uns im Schlosshof zum Spielen und Boris erzählte uns, dass er bei seiner Tour durch das Hotel eine geheimnisvolle Tür gesehen hätte, die in den Jahren zuvor nie jemand bemerkt hatte. Wir beschlossen, herauszufinden, was sich dahinter verbirgt. Also zogen wir los, um dem Geheimnis auf die Spur zu kommen.
Emma, die schon immer sehr mutig war, drückte den Türgriff herunter…es war nicht abgeschlossen.

Die Tür öffnete sich mit einem lauten Knirschen, es war stockfinster dahinter, irgendwie gruselig. Aber wir waren neugierig, was uns dort erwartet. Also rannten Johann und Carla los, um Taschenlampen zu besorgen. Als die zwei wieder zurück waren, gingen wir ganz langsam in den finsteren Raum und leuchteten mit unseren kleinen Lampen, doch wirklich hell wurde es dadurch nicht.

Plötzlich entdeckten wir ganz hinten in der Ecke eine Gestalt. Es sah aus, wie ein kleines Mädchen mit einem weißen Kleid und langen schwarzen Haaren. Sie war ganz blass und kam schwebend auf uns zu. Nun erkannten wir, dass es kein normales Kind war wie wir, sondern der Geist eines Mädchens, der scheinbar hier wohnte.

Ein schauriges Gefühl durchfuhr uns und wir hatten große Angst, denn wir kannten ja ihr Schicksal nicht. Würde sie uns hier gefangen nehmen oder uns etwas antun? Aber dann sprach sie uns mit leiser Stimme an und erzählte uns, dass sie vor vielen Jahren auch hier im Schlosshotel mit ihren Eltern die Ferien verbracht hat. Doch als der Urlaub zu Ende war, haben ihre Eltern sie einfach zurückgelassen und so blieb sie für immer hier im Schloss gefangen. Niemand wollte ihr helfen und keiner war da, der ihr Essen und Trinken gab, deshalb wäre sie in diesem Raum verhungert und ihr Geist blieb für alle Ewigkeit hier gefangen. “Ich bin es leid, Jahr für Jahr allein zu sein, deshalb werdet ihr für immer bei mir bleiben und auch Geister werden”, sagte das Mädchen.

Die Tür fiel mit einem lauten Knall ins Schloss, wir waren gefangen. Was sollten wir jetzt tun? Plötzlich hörte ich eine Stimme rufen: “Joooooonas, was bist Du nur für eine Schlafmütze? Steh endlich auf, es sind Ferien und wir wollen bald losfahren. Im Schlosshotel warten sicher schon deine ganzen Freunde auf dich”. Meine Mutter stand neben meinem Bett und ich stellte erleichtert fest, dass ich das alles zum Glück nur geträumt hatte.

Spieletest: Das Nilpferd in der Achterbahn

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Heute stelle ich euch ein Gesellschaftsspiel vor, das ich noch aus meiner Kindheit kenne. Und heute immer noch zu Kaufen ist und sich weiter großer Beliebtheit erfreut: „Das Nilpferd in der Achterbahn“ von Ravensburger.

Das Schöne ist: Das Spiel kann sowohl gegeneinander (in zwei Teams), aber auch kooperativ gespielt werden. In der zweiten Variante muss „die fiese Dreckssau“ geschlagen werden. Es gewinnen dann also alle oder keiner. Mitspielen dürfen in beiden Varianten bis zu zwölf Mitspieler – wir haben das Spiel aber auch schon mit mehr Teilnehmern gespielt, was auch kein Problem war.

Es gilt, geschickt in jeder Runde Begriffe zu umschreiben, zu kneten oder zu zeichnen. Die Mitspieler werden aber auch gefordert, Begriffe pantomimisch dazustellen oder zu gurgeln. Auf Zeit gilt es so, möglichst viele Begriffe zu erraten. Je erratenem Begriff darf ein Feld auf der Achterbahn weitergezogen werden. Wer falsch rät, katapultiert den Gegner weiter nach vorne. 

Das Spiel lebt von der Komik, die unter Zeitdruck entsteht, wenn die Begriffe präsentiert werden. Spielspaß ist in beiden Varianten garantiert. Die 900 Begriffe im Karton ermöglichen viele Runden Spielspaß. Und, für uns in der Jugendarbeit besonders lustig, bietet sich das Spiel auch an, eigene Begriffe einzubringen. 

Mein Fazit: Weiterhin ist „Das Nilpferd in der Achterbahn“ (Partnerlink) ein lustiges Spiel für Kinder ab 10 Jahren, aber auch für Leiterrunden super geeignet.

Gruselgeschichte: Wachsende Schatten

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An einem herrlichen Wintertag waren die Schwestern, Paula und Romy, mal wieder viel zu lange Schlittenfahren. Als sie endlich nach Hause aufbrachen, merkten sie, dass es schon dunkel wurde. “Oje Mama ist bestimmt sauer, weil wir viel zu spät kommen”, sagte Romy. Aber daran ließ sich nun nichts mehr ändern.

Sie zogen ihre Schlitten hinter sich her durch den Park und sangen ein Lied. Sie schlenderten durch die Straßen in Richtung ihres Hauses. Doch plötzlich blieben beide mit einem Ruck stehen. “W w w was ist das da vorne”, stammelt Paula, “sch sch schau dir das mal an”. Vor ihnen an der Hauswand erschien ein Schatten, der hatte die Form eines Wolfes und bewegte sich ganz ganz langsam. “Paula ist das ein Wolf, ein hungriger Wolf?” fragte Romy. “Ob der uns fressen will, so wie der Wolf in Rotkäppchen?” Die Mädchen hatten spürbar Angst. Aber wo sollten sie hin? Genau dort mussten sie doch lang, um nach Hause zu kommen.

Der Schatten wurde immer größer und sah jetzt schon wirklich gefährlich und furchterregend aus. Die Mädchen drückten sich dicht an die Hauswand neben ihnen und der Schatten wuchs und wuchs. Er sah sehr hungrig aus. “Romy, das muss ein riesiger, gefräßiger Wolf sein”, sagte Paula, “aber wo sollen wir uns verstecken?” Die zwei schauten sich zitternd um, doch es gab kein Versteck, in das sie sich hätten verkriechen können, während der Schatten inzwischen gigantisch groß war. Man konnte schon die triefende Zunge erkennen, die aus seinem Maul hing. Er schien sehr großen Hunger zu haben und würde die Mädchen sicher zum Abendessen verspeisen.

Plötzlich sah es aus, als würde der Wolf gleich um die Ecke kommen, direkt auf Romy und Paula zu. Sie nahmen jetzt ihre Schlitten, um sich zitternd dahinter zu verstecken und machten vor Angst ihre Augen zu. Sie wollten das Ungetüm auf keinen Fall sehen. Jetzt kam er direkt auf sie zu und…

dann schleckte er den Mädchen mit seiner feuchten Zunge durchs Gesicht, über die Ohren und quietschte und sprang umher. Romy und Paula öffneten die Augen und fingen an zu lachen. Es war kein Wolf sondern nur ein kleiner Hundewelpe mit ganz weichem kuscheligem Fell, sicher auf der Suche nach einem neuen zu Hause. Nur durch das Licht der Straßenlaterne sah sein Schatten so riesig und irgendwie auch unheimlich aus.
Die Mädchen nahmen ihn mit nach Hause und ihre Eltern erlaubten, dass er bei ihnen bleiben durfte. Von nun an gingen sie immer zu dritt Schlitten fahren.

Gruselgeschichte: Der unheimliche Baum

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Max, Dennis und Tim sind sieben Jahre alt und schon lange beste Freunde. Schon im Kindergarten waren sie unzertrennlich. Heute sind sie wieder einmal verabredet. Sie treffen sich an der großen Eiche, direkt am Eingang zum Spielplatz. Max und Dennis sind schon da. Doch wo bleibt Tim? “Komisch”, sagt Max, “Tim ist doch sonst immer der Erste, wo bleibt er denn nur?” Die zwei setzten sich auf die alte, schiefe Bank, direkt unter der Eiche und warten.

Plötzlich zucken sie ganz erschreckt zusammen. “Huch, was war das?” Max und Dennis schauen sich fragend an. Hinter Ihnen kam ein sehr unheimliches Geräusch aus dem Baum. Ein Kratzen oder Knirschen war zu hören. Oder war es eher ein Quietschen? Sie drehen sich ängstlich um, doch es ist nichts zu sehen.

Dann schon wieder dieses gruselige Geräusch. Beiden läuft eine Gänsehaut über den Körper, sie nehmen sich an die Hand und halten sich ganz fest. “Wo bleibt denn nur Tim?”, fragt Dennis. “Er ist doch viel mutiger als wir und könnte dem Geräusch auf den Grund gehen”. Aber von Tim ist weit und breit nichts zu sehen.

Das Knirschen und Kratzen wird immer lauter. Es scheint direkt aus dem Baumstamm zu kommen. Hat sich da ein Geist eingenistet, der jetzt versucht herauszukommen? “Was will der nur von uns?”, fragt Max. Die zwei stehen wie angewurzelt vor dem Baum und können sich vor Angst gar nicht mehr bewegen.

Plötzlich sehen sie, wie eine große, weiße Hand von hinten um den Baum greift. Sie kommt Stück für Stück weiter nach vorn, direkt in ihre Richtung. Sie zittern und haben wirklich große Angst. Aber sie schaffen es nicht, wegzulaufen. Irgendwie hat diese unheimliche Hand sie so in ihren Bann gezogen, dass sie sich einfach nicht bewegen können.
Die Hand kommt immer weiter auf sie zu. Jetzt ist sie schon fast ganz vorne am Baum. Plötzlich ein lauter furchterregender Schrei, die Hand schießt nach vorne, direkt auf Dennis und Max zu. Die zwei schließen vor Angst ganz fest die Augen… und schon packt die Hand zu. Die zwei Jungen zucken zusammen und schreien so laut sie können, so sehr haben sie sich erschreckt.

Doch dann hören sie ein schäbiges Gelächter. “Hahaha, ich hab euch erwischt”, war das nicht Tim, der das sagte? Max und Dennis öffnen die Augen und tatsächlich, Tim steht vor ihnen und hält sich den Bauch vor Lachen. An einer Hand trägt er einen weißen, großen und ekeligen Handschuh. “War das ein Spaß”, sagte Tim. “Ihr hättet mal eure Gesichter sehen müssen. Hattet ihr Angst?”

Max und Dennis schauen Tim sauer an. “Du Idiot”, sagen beide gleichzeitig.
Doch nun müssen alle drei herzlich lachen und sind sich einig, dass sie trotzdem für immer beste Freunde bleiben.

Fotos im Ferienlager und in der Gruppenstunde aufnehmen: Was gibt es zu beachten?

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Im Ferienlager und auch in den Gruppenstunden entstehen reihenweise Fotos. Sie portraitieren eure Arbeit als Jugendleiter und die gemeinsamen Erlebnisse eurer Gruppe. Dank Smartphone und Kameras entstehen in einer Woche Ferienlager schon mal schnell mehrere tausend Fotos. Doch was dürft ihr eigentlich mit den Fotos machen?

Was ist erlaubt? Und welches Einverständnis müssen Teilnehmer und Eltern geben, dass die Bilder veröffentlicht werden können? Ich versuche mich in diesem Artikel diesen Fragen zu nähern. Alle Angaben dabei ohne Gewähr. Am Ende des Artikels findet ihr auch hilfreiche Linktipps für weitere Informationen.

Recht am eigenen Bild

Wollt ihr die aufgenommen Freizeit auf eurer Webseite, auf Instagram, im Schaukasten oder im Pfarrbrief zur Dokumentation veröffentlichen, müssen alle Personen, die abgebildet wurden, dem zustimmen. Denn: die Ablichtung einer Person greift in deren Persönlichkeitsrechte ein. Am besten dokumentiert ihr die Zustimmung im Rahmen eines Ferienlagers oder einer Gruppenstunden-Reihe schriftlich. Bei Kindern und Jugendlichen müssen die Eltern bzw. die Erziehungsberechtigten zustimmen. Bei Jugendlichen ab 14 Jahren können dies die Jugendlichen auch selbst tun. Hier bietet es sich also an, dass sie zusätzlich zu den Eltern/Erziehungsberechtigten eine schriftliche Einverständniserklärung abgeben.

Ausnahmen gibt es laut §23 Kunsturheberrechtsgesetz bei Stars, Promis und Personen des Zeitgeschehens, wenn die Personen nicht im Mittelpunkt des Bildes stehen (sie also Beiwerk sind), oder wenn es sich um öffentliche Versammlungen handelt, bei denen ebenfalls wieder einzelne Personen wieder nicht besonders hervorgehoben werden. Regelungen, bei denen ab einer bestimmten Personenzahl die Abbildung erlaubt ist (oft geistert “ab 7 Personen” herum) gibt es nicht! Soweit eine Zusammenfassung, die die rechtliche Regelungen nur grob zusammenfasst.

Eine Ausnahme kann der Austausch der Bilder unter den Teilnehmern sein, da dies nicht öffentlich ist. Ausnahme von der Ausnahme: Auf Facebook werden Bilder generell öffentliche gemacht, da Facebook das Recht am Bild erhält. Gleiches gilt auch bei den meisten anderen sozialen Medien.

Lösungsansatz

Wenn ihr euch bei der Nutzung und Veröffentlichung absichern wollt, solltet wie erwähnt ihr eine schriftliche Einverständniserklärung einholen. Diese Erklärung sollte deutlich machen, wofür die Bilder genutzt werden. Macht euch also vorab Gedanken, an welcher Stelle die Bilder genutzt werden sollen – und ganz bewusst auch an welcher nicht. Insbesondere soziale Medien sollten hier klar kommuniziert werden, damit sich Eltern und Teilnehmer ein Bild davon machen können, wo die Bilder landen und verbreitet werden. Räumt den Eltern und Teilnehmern auch ein Widerrufsrecht ein – und entfern die Bilder dann auf Widerruf.

Eine solche Einverständniserklärung sollte nicht zu allgemein gefasst sein. Es ist ratsam, für jedes Ferienlager beispielsweise eine einzelne Einverständniserklärung auszufertigen und das Einverständnis einzuholen, da Eltern nur so erfassen können, was mit den Bildern geschieht. Und ihr habt die Chance, neue Medien konkret auch in die Erklärung aufzunehmen. Dies kann euch hinterher Diskussionen mit verärgerten Eltern ersparen.

Eine Vorlage für eine solche Erklärung stellt beispielsweise die DPSG auf ihrer Webseite zur Verfügung.

Stimmen Erziehungsberechtigte nicht zu, solltet ihr auf jeden Fall eure Fotografen im Ferienlager darüber aufklären und sie bitten, das Kind nicht abzulichten. Zusätzlich solltet ihr am Ende des Lagers die Bilder vor der Veröffentlichung oder Verbreitung kontrollieren und Bilder, auf denen eine Person ohne Zustimmung abgelichtet ist, löschen.

An dieser Stelle gehe ich nicht aus das Thema Urheberrecht ein. Auch dieses solltet ihr jedoch beachten und findet dazu im folgenden Abschnitt mehr Informationen.

Weiterführende Links

Dieser Artikel ist im Rahmen der Blogparade “Kinderfotos im Netz” von ‘SCHAU HIN!’ entstanden. Mehr Beiträge dazu findet ihr auf der verlinkten Seite sowie in sozialen Medien über den Hashtag #medienmomente.

Ruhe bei Kerzenschein

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Dieses Spiel ist gedacht, um zur Ruhe zu kommen. Die Mitspieler sitzen im Kreis und der Spielleiter stellt eine Kerze in die Mitte. Nun sollen sich alle Spieler auf die Kerze konzentrieren und deren Licht verfolgen. Daher ist es am besten, wenn der Raum abgedunkelt ist. Langsam dürfen die Mitspieler auch versuchen, die Flamme durch leichtes pusten auch in Bewegung zu versetzen. Erlöschen soll die Flamme dabei aber nicht.

10 Jahre Jugendleiter-Blog!

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Wahnsinn, heute vor 10 Jahren habe ich den Jugendleiter-Blog gestartet. In dieser Zeit gab es vier grundlegende Überarbeitungen, ich habe die besten Ideen aus dem Blog in mittlerweile 5 Büchern veröffentlicht und weit über 8 Millionen Seitenaufrufe konnte ich bisher auf dem Blog verzeichnen.

Da das Bloggen mir immer noch viel Spaß macht und es schön ist, jeden Tag neue Zugriffe auf die Seite, E-Mails mit Fragen und Lob und Reaktionen in den sozialen Medien zu sehen, mache ich auch im Jahr elf weiter: Für die nächste Ferienlager-Saison warten viele neue Spiele, Bastelideen und Tipps für eure Jugendarbeit bereits auf ihre Veröffentlichung.

Also dann: Auf die Zukunft!

>> Mach mit beim Geburtstags-Gewinnspiel <<

Geburtstags-Gewinnspiel

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Seit zehn Jahren schon liefere ich euch hier im Blog schon Spiele, Ideen und Tipps für eure Jugendarbeit. Viele Tausend Besucher im Monat scheinen hier das zu finden, was sie für ihre Gruppenstunde und ihr Ferienlager brauchen.

Heute sage ich DANKE für eure Treue! Macht mit beim Geburtstags-Gewinnspiel und gewinnt unter anderem eines meiner Spielebücher!

Gesucht: Eure Ideen für das Abschlussfest im Ferienlager

Mit dem Gewinnspiel möchte ich euch an einem kommenden Artikel für den Blog mitarbeiten lassen. Schreibt einfach in das Formular unten eine Idee, was ihr mit Kindern im Ferienlager am Abschlussfest veranstalten könnt. Ob Spielshow, Theater oder Quiz: Sagt es mir und ich schreibe daraus einen neuen Artikel.

Folgendes wird unter allen Teilnehmern verlost:

  • 10 Mal eines meiner Spielebücher.
  • 1 Mal drei “CATAN – Event Kit – Big Games”

catan_big_game_kit_boxSeid auch ihr große Fans von “Die Siedler von Catan”? Mit dem Catan – Big Game Event Kit könnt ihr CATAN in großen Gruppen nun auch zu Hause oder zum Beispiel in der Gruppenstunde, im Ferienlager oder bei eurer Kinderfreizeit spielen.

Das reichhaltig ausgestattete Event Kit beinhaltet das Material für bis zu 6 Spieler inklusive der Schiffe aus der Seefahrer Erweiterung in 6 neuen Farben. Mit mehreren Kits lässt sich die Spieleranzahl beliebig erweitern – der Gewinner kann also CATAN mit 18 Spielern spielen!

Füllt das Formular aus und macht mit!

Das Geburtstags-Gewinnspiel endet am 30. April 2018 / 12:00 Uhr.

Teilnahmebedinungen

Um am Gewinnspiel teilnehmen zu können, ist es unerlässlich, eine gültige E-Mail-Adresse anzugeben. Durch die Teilnahme am Gewinnspiel erklärt sich der Teilnehmer einverstanden, dass die dazu erforderlichen Daten für die Dauer und bis zur Abwicklung des Gewinnspiels speichert. Es steht dem Teilnehmer jederzeit frei, per Widerruf die Einwilligung in die Speicherung aufzuheben und somit von der Teilnahme am Gewinnspiel zurückzutreten, indem er eine E-Mail an daniel@jugendleiter-blog.de schickt. Die Daten des Teilnehmers werden nach Eingang des Widerrufs umgehend gelöscht. Im Hinblick auf die registrierten Daten der Teilnehmer verpflichten wir uns, die datenschutz- und medienrechtlichen Bestimmungen einzuhalten. Insbesondere werden die Daten vertraulich behandelt. Über die Verteilung der zur Verfügung stehenden Gewinne entscheidet das Los. Die Ermittlung der Gewinner am 1. Mai 2018 durch die Spielleitung ist endgültig. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner werden von uns per E-Mail benachrichtigt. Ein Rechtsanspruch auf Barauszahlung von Sachgewinnen besteht nicht. Ebenso ist ein Tausch oder eine Übertragung des Gewinnes nicht möglich. Der Versand des Gewinnes erfolgt nur innerhalb Deutschlands.

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Ferienlager-Motto: Asterix und Obelix

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Jedes Kind kennt Sie wohl aus den Comics und viele haben Sie bereits im Kino oder Fernsehen gesehen. Asterix & Obelix. Sie sind stark, schlau und mit Ihnen wird es einem nie langweilig. Wer wäre da nicht gerne einmal Teil eines kleinen gallischen Dorfes und hautnah mit dabei im Geschehen. Ihr, als Betreuer und Erzieher könnt dies für die Kinder und Jugendlichen möglich machen. Hier ein paar Tipps, die Freizeit gut zu gestalten.

Geländespiel Möglichkeit 1: Der Löffel, der am längsten hält

Bei diesem Spiel sitzen alle Kinder und Jugendliche in einem Kreis. Jeder der Kinder bekommt einen kleinen Löffel in die Hand. Der Jugendleiter betreut das Spiel. Er gibt das Startzeichen. Nun nimmt jedes Kind den Löffel und versucht ihn mit der runden Seite auf seiner Nase zu platzieren. Nun beginnt der Betreuer eine lustige Geschichte von Asterix & Obelix zu erzählen. Während dem Erzählen der Geschichte werden je nach Gruppengröße ein oder zwei Aufpasser benötigt. Diese müssen genau schauen, dass der Löffel nicht von der Nase der Kinder runterrutscht, denn dann ist das Spiel für das jeweilige Kind vorbei und es ist ausgeschieden. Durch die lustigen Textpassagen in der Geschichte müssen viele Kinder lachen und der Löffel fällt dann nach unten. Gewonnen hat der Jugendliche, der am es am längsten aushält, den Löffel auf der Nase zu halten. Er oder Sie bekommt dann einen Preis.

Geländespiel Möglichkeit 2: Seilziehen und Kräfte messen

Es werden zwei Mannschaften gebildet. Für das Geländespiel wird ein kräftiges Seil benötigt. Auf der Wiese wird eine 1,5 m große Länge markiert. Das Seil ist in der Mitte ebenfalls markiert und wird mit der Markierung in der Mitte der markierten Fläche platziert. Nun stellt sich jede Gruppe an ein Seilende und zieht so fest sie kann. Wenn die markierte Stelle des Seils über die Markierung auf der Wiese hinauskommt, hat die gegnerische Mannschaft gewonnen.

Möglichkeit 3: Erzählgeschichte – Irgendwas ist schief gelaufen

Hier könnt Ihr den Kindern, die ja Experten im Ferienlager-Motto sind, eine Geschichte erzählen, in der nicht alles stimmt.
Beispielsweise lassen sich hier die witzigsten Dinge erfinden. Immer, wenn ihr etwas erzählt, was nicht sein kann, müssen die Kinder rein rufen, dass das nicht stimmt. Das Kind, das am schnellsten rein ruft, bekommt einen Punkt. Zum Schluss hat das Kind gewonnen, das die meisten Punkte hat und bekommt eine Belohnung.

Möglichkeit 4: Der Zaubertrank

Ihr könnt mit den Kindern einen eigenen Zaubertrank herstellen, in Form einer Bowle. Hierzu nehmt Ihr einfach 1 Liter Orangensaft, 1 Liter Apfelsaft, 1 Liter Wasser und schneidet noch kleine Stücke Melone und Erdbeeren hinein.

Möglichkeit 5: Jagd auf Wildschweine

Es gibt bei diesem Spiel 2 Kinder, die Asterix und Obelix sein dürfen. Die anderen sind Wildscheine. Die zwei Wildschweinjäger stellen sich in die Mitte des Spielfelds. Die Wildschweine platzieren sich im Raum und markieren ihren Standpunkt mit einem Kreis. Daraufhin bekommen die beiden Jäger die Augen verbunden und müssen sich vorher den Standpunkt der Wildschweine merken. Anschließend müssen sie die Wildschweine abschlagen.

Mit der Jugendgruppe in die USA

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Wenn aus Kindern Jugendliche werden, werden auch die Reiseziele für das Ferienlager größer. Gerade am Ende der gemeinsamen Zeit in der Jugendgruppe, wenn die Teilnehmer vielleicht auch schon 16 oder älter sind, reizen sie oft weitere Ziele.

In manchen Verbänden ist es daher nicht unüblich, ein fernes Ziel gemeinsam festzulegen und zu bereisen. Oft wird dieses (auf Grund der finanziellen Belastung) schon ein oder zwei Jahre vor der Reise gemeinsam festgelegt und alles organisiert und geplant. So entsteht nicht nur finanzielle Planungssicherheit, sondern auch eine thematische Bindung. Nicht zuletzt hat die Gruppe so ein gemeinsames Ziel, auf das gemeinsam hingearbeitet wird.

Ferienlager-Ziel: USA

Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten ist eines der Ziele, das auf Grund der Darstellung in vielen Filmen und Serien bei Jugendlichen einen besonderen Reiz hat. Das klassische Ziel ist dann natürlich New York. Eine Stadt mit tausend abenteuerlichen Orten und Plätzen, die sich stetig wandelt und durch ihre Lage nahe der Küste auch vielfältige Ausflugsmöglichkeiten, zum Beispiel am Meer bietet.

Da die USA besondere Einreisebestimmungen haben, solltet ihr auf keinen Fall bei der Planung vergessen, den Online-Antrag für das US-Visum ( genannt ESTA) zu holen. Die Beantragung ist schnell erledigt (ich habe das auch gerade erst durch) und die Bearbeitung erfolgt in wenigen Stunden oder Tagen. Beim verlinkten Anbieter hierfür erhaltet ihr auch Rat an der kostenlosen Hotline.

Abenteuer New York

In New York findet ihr genug Orte, die ihr in einer Jugendreise von beispielsweise sieben Tagen erleben könnt. Einige Beispiele möchte ich euch an dieser Stelle aufführen:

  • Picknicken und das schöne Wetter im Central Park genießen
  • eine Radtour durch Brooklyn oder Harlem
  • die Aussicht von Top of the Rocks aus oder vom Nachfolger des World Trade Centers genießen
  • mit der U-Bahn ans Meer bei Coney Island fahren und den historischen Freizeitpark dort besuchen
  • am Abend am Time Square das Lichtermeer beobachten und vielleicht auch ein “play” oder Musical am Broadway anschauen

Diese fünf Ideen sind sicher nur eine klitzekleine Auswahl, um New York zu erleben. Wenn ihr mehr Ideen für New York braucht, findet ihr hier im Netz noch so einige weitere Tipps.

Mehr als NYC

Natürlich bieten die USA noch weit mehr als New York. Politischer wird es in Washington, sommerlicher in Kalifornien und die Weiten der Natur könnt ihr in den viele Nationalparks der USA spüren.

Sprecht mit euren Jugendlichen, was sie reizt und interessiert. Und gleicht eure Ziele mit den Werten und Idealen eures Verbandes ab. Wo gibt es Anknüpfungspunkte und thematische Bezüge?

Und denkt auch darüber nach, ob ihr euren ökologischen Flugabdruck für den Flug nicht beispielsweise über eine CO2-Kompensation ausgleichen wollt. Immerhin ist ein Flug eine große Belastung für die Klimabilanz.

Ward ihr schon in den USA mit einer Jugendgruppe? Erzählt mal davon in den Kommentaren!

Theater

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Alias: Raumschiff Enterprise, Piratenschiff
Art: alle positionieren sich in einem gemalten Theatergrundriss
Ziel: Tages- oder Seminar-Feedback
Dauer: 15–20 Minuten
Wir brauchen dazu: vorbereitetes Plakat, Eddings oder Klebepunkte (evtl. in mehreren Farben)

So geht es: Auf das Plakat hat die Tutorin den Grundriss eines Theaters gemalt: Bühne, Garderobe für Gäste, Foyer, Sitzplätze, Stehplätze, Loge, Regie, Maske, Künstlerinnengarderobe, Telefonzellen, Klos, Park, Technik, Bar . . .

Alle Teilnehmerinnen tragen sich nun ein an der Stelle, an der sie sich (im übertragenen Sinne) heute (oder wa ̈hrend des Seminars) gesehen haben. Wer sich gar nicht entscheiden kann, darf sich auch doppelt eintragen.

Varianten: Wenn das Feedback anonym sein soll, können die Teilis auch Klebepunkte kleben, anstatt ihre Namen einzutragen.
Für ein zeitlich genaueres Feedback kann die Tutorin auch mehrere Farben benutzen (für Vormittag, Nachmittag, Abend . . . ). Dann sollte sie aber eine Legende in das Plakat integrieren. Eine Alternative zum Theater kann auch ein anderes Gebäude, die Enterprise oder ein Piratenschiff sein.
Wann einsetzen: Am Ende eines Tages oder einer Veranstaltung

Creative Commons Lizenzvertrag
Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz.

Hamburg mit Kindern und Jugendlichen entdecken

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Wollt ihr mit eurer Kinder- oder Jugendgruppe einen Ausflug nach Hamburg machen und die Hansestadt erkunden? Dann kommen hier Tipps und Idee, wir ihr euren Schützlingen eine tolle Zeit in der Stadt der Musicals, Speicher und des Hafens verbringen könnt.

Speicherstadt erkunden mit Gewürzmuseum

Die Speicherstadt ist in Hamburg eines der Wahrzeichen, an deren Spitze nun auch die Elbphilharmonie thront. Ein Spaziergang durch dir Straßen und Gässchen über viele Brücken lohnt sich auch für Kinder. Es gibt viel zu entdecken, zum Beispiel im Gewürzmuseum, in der die Hände nicht nur in riesige Säcke voller Gewürze gesteckt werden können, sondern auch viel kindgerecht über den Handel mit Kräutern und co gelernt werden kann.

Miniaturwunderland

In der Speicherstadt wartet auch eines DER Highlights für Kinder in Hamburg auf junge und alte Besucher: eine riesige Modelleisenbahn, die mit viel Detailverliebheit auf Entdecker wartet. Jede der Bahnen und Ausstellungsflächen ist bis ins kleinste Detail gespickt mit immer neuen Besonderheiten. Ein Nachmittag vergeht dort wie im Flug.

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Musical besuchen

Hamburg ist die Musical-Stadt Deutschlands. Der Klassiker ist wohl mittlerweile das im Hafen gelegene Theater mit dem Stück “Der König der Löwen”, das Besuchern regelmäßig Tränen entlockt – so schön ist es. Aber auch in vielen anderen Theatern der Stadt warten immer neue Musicals auf kleine und große Besucher.

Tierpark Hagenbeck

Kinder lieben es, Tiere zu beobachten und mit dem Tierpark Hagenbeck warten schön gestaltete Gehege und jede Menge Tiere aus der ganzen Welt drauf, von Kindern und Jugendlichen beobachtet zu werden. Nehmt euch ausreichend Zeit (und festes Schuhwerk mit), um wirklich alles ablaufen und entdecken zu können.

Planten un Blomen

Der Park “Planten un Blomen” und lädt nicht nur mit großen Flächen zum Picknicken ein, sondern bietet auch viel Raum zum Spielen und Entspannen. Auch am Abend lohnt sich ein Besuch, denn dann lädt die grüne Oasemit seinen beleuchteten Wasserfontänen zum Staunen (und Fotografieren) ein.

Schokoladenmuseum

Auch Hamburg hat ein Schokoladenmuseum, in dem Kinder den Weg der Kakaobohne bis zur fertigen Schokolade mitverfolgen können. Nicht nur bei schlechtem Wetter sehenswert.

Michel besuchen

Der Hamburger Michel ist aus der Innenstadt und vom Hafen aus fast immer zu sehen. Der markante Kirchturm überragt fast alles – und bietet gerade deshalb einen fantastischen Blick ins Hafenbecken, aber auch auf weite Teile der Stadt. Ein Aufstieg lohnt sich bei Wind und “schiet Wetter”.

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Radtour um die Alster

Fahrräder könnt ihr in Hamburg an vielen Ecken leihen. Und dann ist es wunderbar, sich die Zeit zu nehmen, um eine Runde um die Alster zu drehen. Unterwegs entdeckt ihr tolle Villen, Parkbänke zum Ausruhen und Hamburg so einmal von einer ganz anderen Seite.

Eure Tipps!?!

Was könnt ihr in Hamburg für eine Tour mit Kindern und Jugendlichen empfehlen?

Verratet es in den Kommentaren!

Mühle XXL spielen

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9 Stühle werden in drei Reihen à drei Stühlen zu einem Quardat aufgestellt. Zwei Gruppen mit jeweils auch drei Spielern bilden die Mannschaften. Durch abwechselndes Setzen und Umsetzen eines Spielers versucht jede Mannschaft auf den Stühlen eine Mühle (drei Spieler in einer Reihe waagrecht, senkrecht oder diagonal) zu setzen. Wem gelingt dies als erstes?

Spieletest: Sau Mau Mau

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Mau Mau spielen, dabei Schweine über eine Koppel laufen lassen und dabei noch darauf wetten, welches Schwein wohl am schnellsten ist – das ist in wenigen Worten die Spielidee hinter dem neuen Gesellschaftsspiel “Sau Mau Mau” von Ravensburger. Mein Test folgt hier:

Die Spielidee

Bis zu fünf Spieler spielen eine abgespeckt Variante von “Mau Mau”. Abgespeckt, weil es nur die Zahlen bis 6 gibt – dafür aber Sonderkarten, die ein wenig an den Klassiker UNO erinnern: 2 ziehen, aussetzen, …

Für jede abgelegte Zahlenkarte rennt ein Schwein auf dem Spielfeld die abgedruckte Anzahl an Feldern nach vorne. Und die Spieler wetten darauf, welches Schwein es zuerst ins Ziel schafft bzw. welches Schwein in Führung liegt, sobald ein Spieler alle Karten abgelegt hat.

Klingt einfach: Ist es auch. Wir konnten direkt nach der Lektüre der kleinen Anleitung loslegen und hatten die Regeln direkt verstanden.

Gespielt werden vier Runden; dafür haben wir gut 25 Minuten gebraucht.

Schön für kleine Kindergruppen

Preis: EUR 18,48
statt: EUR 22,99
Das Spiel ist eine launige, kurz-weilige und kreative Umsetzung von Mau Mau als Brettspiel, das Kindern viel Spaß bereitet. Die Gestaltung ist liebevoll. Auch Kinder, die jünger als die empfohlenen 8 Jahre alt sind, können schon Spaß damit haben.

Für die Gruppenstunde ist es dann geeignet, wenn nicht alle Kinder gleichzeitig spielen sollen. Mehr als fünf Spieler sind nämlich nicht möglich. Da die Runden aber sehr kurz sind, sollte dies für eure Jugendarbeit kein Problem darstellen.

Daher mein Fazit: ein schönes Spiel, das ich gerne weiterempfehle!

Ferienlager-Motto: Rom

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Das Ferienlager-Motto Rom ist eine Freizeit für alle, die gerne Entdecker und Eroberer sein möchten. Ihr könnt bei diesem Thema wirklich tolle Aktivitäten mit den Kindern und Jugendlichen erleben. Neugierig? Dann solltet Ihr auf jeden Fall dabei sein – Rom – es ist wirklich super.

Vorschlag 1: Begrüßung

Wenn die Lagergäste ankommen, werdet Ihr sie in einem römischen Kostüm, beispielsweise einer Toga empfangen. Eine Toga ist ein weißer Wollstoff, der anmutig, aber locker um den Körper gewickelt wird. Außerdem könnt ihr einfache Sandalen dazu anziehen. Dies war die übliche Kleidung.

Vorschlag 2: Willkommensmahlzeit

Nach jeder Reise ist man hungrig und durstig. Dies wird auch bei den Ankömmlingen der Ferienfreizeit so sein. Damit man gleich zu Beginn in die Zeit des antiken Roms abtauchen kann, wird den Teilnehmern und Teilnehmerinnen einfaches Fladenbrot mit Honig oder Käse gereicht. Dazu trinkt man Milch. Dies waren in der Zeit der Antike einfache Speisen und Getränke.
Alternativ zur Milch kann auch ein roter Saft, beispielsweise Johannisbeersaft oder roter Traubensaft, gereicht werden. In jener Zeit wurde bekanntlicherweise das Blut von Gladiatoren gesammelt und sehr teuer verkauft. Man trank dieses Blut sozusagen als Heilmittel.

Vorschlag 3: Wissenswertes aus der damaligen Zeit

Es werden Bilder passend zum Ferienlager-Motto gezeigt, aber auch Interessantes aus Büchern vorgelesen oder erzählt. Aus der damaligen Zeit sind auch Fabeln bekannt. Zur Auflockerung wird ein Quiz über das Wissen veranstaltet. Hier werden alle erfahren, welche berühmten Römer es gegeben hat, zum Beispiel Cicero oder Cäsar, aber auch Informationen über Münzen und den Handel.

Vorschlag 4: Abendgestaltung

Am Abend sitzt Ihr gemeinsam in minimal beleuchteten Räumen oder im Freien und macht gemeinsam Glücksspiele. Man kann hier Würfelspiele oder Brettspiele wählen. Aus der römischen Zeit ist über Abende und Nächte nicht viel nachzulesen, nur so viel, daß Glücksspiele verboten waren und die Städte abends gar nicht beleuchtet wurden, bzw. nur recht spärlich. Um diese Atmosphäre herbeizuführen, wäre also am besten Kerzenlicht geeignet, bzw. im Freien einige Fackeln anzünden.

Vorschlag 5: Kursangebote ohne Anmeldung

  • diverse Ballspiele
  • Würfelspiele
  • Wettstreit beim Mühle spielen

Vorschlag 6: Kursangebote mit Anmeldung

Für diese Angebote sollte man sich rechtzeitig anmelden, da einige Vorbereitungen zu treffen sind.

  • Bau eines Miniatur-Kolosseums oder Triumphbogens aus lufthärtendem Ton
  • Gladiatorenkämpfe mit stumpfen Waffen
  • Anfertigung von Bällen aus Leder
  • Wagenrennen

Vorschlag 7: Kinofilm

Ein besonderer Film des antiken Roms ist “Ben Hur”. Damit alle etwas mehr über die damalige Zeit erfahren werdet Ihr diesen Film gemeinsam anschauen.

Vorschlag 8: Abschlußabend

Am letzten Abend der Freizeit wird passend zum Ferienlager-Motto ein Wettstreit mit 10 Quizfragen zu jener Zeit veranstaltet. Ihr bildet mehrere Mannschaften. Die Mannschaft mit den meisten richtigen Antworten zum Thema Rom erhält ein Erinnerungsstück, zum Beispiel ein Bildband über die damalige Zeit. Die anderen Mannschaften erhalten einen Trostpreis, beispielsweise ein Puzzle mit dem Kolosseum. Es wird auf jeden Fall eine vielversprechende Zeit.

Gruppenstunden-Idee: Freundschaft

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Das Thema Freundschaft spielt vor allem bei Jugendlichen und Kindern eine zentrale Rolle. Was unternimmt man mit seinen Freunden? Wie geht man mit ihnen um? Was ist wichtig bei einer guten Freundschaft? Eine Freundschaft muss in erster Linie gepflegt werden. Deshalb bietet sich eine Gruppenstunde zum Thema Freundschaft sehr gut an.

Hier können die Kinder und Jugendliche mit Ihren Freunden hingehen und Dinge veranstalten, die gute Freunde eben so machen. Welche das sein können, erfahrt ihr unter folgenden Punkten. Denn mit neuen und auch alten Freunden kann man sehr viel Tolles in einer Gruppenstunde erleben und jede Menge Spaß haben.

Vorschlag 1: Freundschaftsbänder knüpfen

Gerade für Mädchen bietet sich diese Freizeitbeschäftigung sehr gut an. Ein Freundschaftsband zu knüpfen macht sehr viel Freude und verbindet. Vor allem in der Gruppe ist es schön, wenn Ihr mit den Kindern und Jugendlichen ein Gruppenarmband knüpft oder herstellt. Das stärkt das Gruppenzugehörigkeitsgefühl. Es ist sinnvoll, wenn Ihr das Herstellen der Armbänder direkt am Anfang des Ferienlagers macht. So können sich die Kinder und Jugendlichen gleich zu Beginn näher kennen lernen und auch neue Bekanntschaften machen. Hierzu könnt Ihr verschiedene bunte Bänder nehmen und nach Vorlage mit den Kindern und Jugendlichen verknüpfen. Das dauert zwar eine Weile, ist aber sehr entspannend und kreativ. Wichtig ist nur, dass die Muster gleich sind, so dass auch andere erkennen, diese Freunde gehören zusammen.

Vorschlag 2: Vertrauen üben

Einem guten Freund vertraut man bekanntlich. Hierzu kann ein Vertrauensspiel durchgeführt werden. Dazu wird einem Kind oder Jugendlichen die Augen verbunden und das andere Kinder oder der Jugendliche muss seinen Freund nur mit der Stimme durch einen bestimmten Parkcour führen. Hierzu werden verschiedene Hindernisse platziert. Dies kann auf einer Wiese oder in einem Waldstück gespielt werden, eignet sich aber auch in einem großen Gebäude. Das Kind mit den verbundenen Augen muss dem anderen Kind natürlich stark vertrauen und die Anweisungen ernst nehmen. Dieses Spiel gibt Vertrauen und schafft eine bessere Bindung zu anderen Menschen.

Vorschlag 3: Gemeinsam singen und musizieren

Gemeinsam zu singen und zu musizieren stärkt das Gemeinschatsgefühl. Hier können Lieder über Freundschaft einstudiert werden und mit Instrumenten begleitet werden. Anschließend können die Lieder vor einer Gruppe vorgeführt werden.

Vorschlag 4: Ein Theaterstück einstudieren

Ein Theaterstück zum Thema einstudieren macht sehr viel Freude und gibt noch einmal ein ganz anderen Blick auf das Thema Freundschaft. Was ist wichtig an einer Freundschaft? Was für Probleme und Hürden können entstehen. Durch das Schauspielern bekommen die Kinder und Jugendlichen eine ganz andere Sichtweise vermittelt und können sich zum Thema auch einmal anders ausdrücken.

Vorschlag 5: Eine Freundschaftsparty veranstalten

Eine guter Freund ist ein Grund zum Feiern. Hier können die alten Freundschaften und die neuen Freundschaften ausgiebig gefeiert werden. Die Kinder und Jugendlichen können selber überlegen, wie sie die Feier gestalten wollen. Ihr könnt hier ja Vorschläge und Tipps geben und das Material, wie Luftballons, alkoholfreie Getränke, Musik usw. liefern. Anschließend wird eine große Party organisiert. Es können Fotos zum Thema gemacht werden und diese können dann anschließend als Erinnerung an Jeden verteilt werden.

Ferienlager-Motto: Deutschland-Reise

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Das Ferienlager-Thema Deutschland bietet viele Möglichkeiten für Spiele und spielerisches Lernen. Da es ein Ferienlager ist, steht dabei natürlich der Spaß der Kinder und Jugendlichen um Vordergrund.

Vorschlag 1: Kleidung

Wenn ihr verschiedene Gruppen und Gruppenleiter habt, kann jede Gruppe ein Bundesland oder Region darstellen. Diese kann anhand von Kleidung noch mehr thematisiert werden, zum Beispiel Navy-Style für die Küste oder Grün für den Harz. Bei der Gruppenbildung solltet ihr aber darauf achten, dass keiner aus der Region kommt in dessen Gruppe er ist. Dieses erfordert wenig Aufwand von Seiten der Teilnehmer, nur eine Beschreibung der Kleidung die sie mitbringen sollten.

Vorschlag 2: Essen

Bei dem Essen ist es relativ einfach, eine Deutschlandreise zu gestalten. Jeden Tag könnt ihr etwas typisch aus einem Bundesland oder einer Region kochen. Das kann auch in ein einfaches Spiel verwandelt werden. Gebt am Anfang eine Karte aus mit den Tagen und Mahlzeiten, die ihr nach dem Thema kocht und lasst die Kinder und Jugendlichen raten, was gegessen wurde und aus welcher Region das kommen könnte. Auf diese Art und Weise lernen die Teilnehmer die regionalen Spezialitäten kennen und können sie später zuordnen. Deutsches Essen bietet eine Vielfalt, die ihr euren Teilnehmern somit näher bringen könnt.

Vorschlag 3: Spiele

Da bei einem Ferienlager die Teilnehmer manchmal auch aus verschiedenen Regionen kommen, könnt ihr das zu einem Ice-Breaker Spiel nutzen. Jeder soll sich und seine Region, aus der er kommt, vorstellen – das Ganze auf dem Prinzip des Spieles ‘Ich packe meinen Koffer’. Es gibt auch viele verschiedene Brettspiele, die sich mit dem Thema Deutschland beschäftigen. Spiele wie Deutschlandreise*, Finden Sie Minden* oder durch Lego* verschiedene Merkmale wie Wahrzeichen bauen, können leicht im Regen drinnen gespielt werden. Somit könnt ihr eurem Ferienlager-Motto bei jedem Wetter treu bleiben.

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Vorschlag 4: Workshops

Kurse können ganz einfach zu den verschiedenen Regionen gegeben werden. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Angelkurs für den Norden, Holzhacken für den Schwarzwald, Navigation für die Heide oder Kanu fahren für den Rhein? Durch die verschiedenen Regionen und deren Besonderheiten könnt ihr so ein abwechslungsreiches Programm gestalten. Als übergeordnetes Ziel könnt ihr jedem Teilnehmer eine Karte zum Stempeln am Anfang geben. Darauf sind die verschiedenen Regionen angegeben, die ihr anbietet, und die Teilnehmer können Stempel sammeln für Preise am Ende des Ferienlagers.

Vorschlag 5: Willkommen

Heißt eure Teilnehmer willkommen, indem ihr sie raten lasst, wo sie ungefähr sind in Deutschland, und wo sie herkommen. Nutzt dazu ein großen freies Gelände und steckt Deutschlands Grenze und ein paar wichtige Punkte ab. Jeder bekommt ein Fähnchen mit seinem Namen und dem Namen der Ortes, in dem sich das Lager befindet. Somit wird schon einmal herzlich gelacht und sich näher kennen gelernt, wenn man herausfindet, wer eigentlich um die Ecke wohnt. Dabei könnt ihr nicht-alkoholische regionale Getränke anbieten oder euch auf ein Getränk konzentrieren, welches für den Ort des Ferienlagers typisch ist. Ein guter Einstieg in das Ferienlager-Motto und eine gute Einstimmung in die bevorstehende Zeit zusammen.

Spiele- oder Methodenkoffer für die Jugendarbeit

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Es gibt Bücher über ihn und auch manch ein Jugendleiter hat einen: einen Spielekoffer. Ein kleines Köfferchen, in  dem sich einiges Material befindet, um spontan einige Spiele aus dem Ärmel schütteln zu können. Zusammen mit dem  passenden Spielebuch entsteht so ein schnell einsetzbares Spiele-Allerlei für jede Gelegenheit. Klingt toll, aber jetzt kommt das aber:

Braucht man einen Spielekoffer überhaupt?

Man muss ihn natürlich immer dabei haben, er muss gut ausgestattet sein und man muss Spiele und Methoden mit den Materialien immer parat haben, um alles zu nutzen. Der beste Koffer nutzt nichts, wenn er daheim in der Ecke steht oder sonst wo vergessen wird. Das Material muss für die Zielgruppe ausreichend in dem Koffer vorhanden sein und man muss auch alle Spiele soweit kennen, dass sie zumindest in einer Grundversion sofort gespielt werden können.

Wichtig ist aus meiner Sicht, dass das Spielematerial oft und vielseitig zu verwenden ist. Ansonsten schafft man viel Material an und nutzt es kaum. Außerdem frisst es Platz in einem Spielekoffer. Je mehr Spaß das Material weckt, umso besser. Daher bunte und ungewöhnliche Dinge sammeln, wie zum Beispiel ein Gummihuhn. Außerdem solltet ihr darauf achten, dass die Materialien sicher sind und sich damit niemand verletzen kann. Daher eher Softbälle oder Tücher nutzen. Nicht zuletzt ist das Gewicht zu beachten. Ihr wollt euch ja nicht totschleppen.

Einen echten Spielekoffer habe ich nicht. Zu umständlich, diesen immer gefüllt dabei haben zu müssen. Was ich habe, ist eine Kiste mit ungewöhnliche, Spielmaterial wie dem bereits erwähnten Gummihuhn, einem 1-Minuten-Countdown-Buzzer aus einer längst vergangenen Fast-Food-Aktion, schräge Feedback-Karten und noch einiges mehr an Klimmbimm. Wenn ich weiß, dass  ich auf eine Freizet fahre, wo ich dieses Material bestimmt nicht vorfinde, packe ich die Kiste ein. Ansonsten reicht mir mein Repertoire an Spielen, die man entweder ohne Material spielen kann oder nur mit solchem, dass ich überall vorfinde: Papier, Stifte und Co.

Wenn euch ein Methodenkoffer sinnvoll erscheint, würde ich die folgende Basis-Ausstattung empfehlen:

  • Karteikarten und Stifte in verschiedenen Farben
  • Wollknäuel
  • Kleine Bälle
  • Würfel
  • Kreppklebeband

Und? Denkst du, dass man einen Spielekoffer braucht?  Hast du einen solchen Koffer? Dann erzähl einmal, welches Material sich darin befindet.

Über mich

Daniel
Hallo, schön, dass du hier vorbeischaust. Ich bin der Kopf hinter dem Jugendleiter-Blog und bin seit über 10 Jahren in der Jugendarbeit aktiv, habe viele Jahre einen Verband geleitet und blogge hier über meine Erfahrungen aus mehr als 100 Freizeittagen und 200 Gruppenstunden. Meine besten Spiele und Ideen sind als Bücher erschienen.

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Gruppenstunden-Idee zum Thema “Zukunft”

Fliegende Autos, gigantisch hohe Häuser, Hologramme an jeder Ecke und natürlich Reisen ins Weltall. Die Zukunft verspricht aufregend und abwechslungsreich zu werden. Gerade Kinder...
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Gruppenstunden-Idee: Frieden