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Bastelbogen für Kinder: Franz von Assisi

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Bastelbogen für Kinder: Franz von Assisi

Entdecke unseren digitalen Bastelbogen, mit dem Kinder ganz einfach den Heiligen Franz von Assisi aus Papier basteln können! Einfach ausdrucken, ausschneiden und zusammenkleben.

Der Bastelbogen ist super für Gruppenstunden, Kindergärten und Familien. Also, ausdrucken, ausschneiden, kleben und loslegen.

Für alle Steady-Mitglieder gibt es den Bastelbogen als Download kostenlos am Ende des Artikels. Wer noch kein Mitglied ist, den möchte ich herzlich einladen, mich auf Steady mit einem kleinem finanziellen Beitrag monatlich zu unterstützen. Nur durch diese Mitgliedschaften ist es mir möglich, so viele kreative Inhalte, Tipps und Ideen für Jugendleiter*innen in der Kinder- und Jugendarbeit anzubieten. Ich hoffe, ich kann dich dafür gewinnen, auch eine Mitgliedschaft abzuschließen, und mich in meinen Vorhaben, wöchentlich neues Material für Jugendleiter*innen anzubieten, zu unterstützen. Wenn du dazu Fragen hast, schau dir meine Steady-Seite an oder schick mir eine E-Mail.

Download des Franz von Assisi-Bastelbogens

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Nutze den Bastelbogen, lade ihn herunter und berichte unbedingt in den Kommentaren zu diesem Artikel, wie das Basteln gelungen ist. Gerne kannst du Bilder von Franz von Assisi auch auf Instagram posten, vergiss dann aber nicht, meinen Account dort zu taggen (@jugendleiter), damit ich das Ergebnis auch sehen kann. Ich bin gespannt auf dein Feedback. Weitere Bastelbögen sind in der Vorbereitung und werden in den kommenden Wochen hier im Blog veröffentlicht oder sind bereits oben verlinkt.

Viel Spaß beim Basteln und Kleben!

Du hast Ideen für weitere Bastelbögen oder DIY-Ideen? Auch dann schick mir eine Nachricht oder kommentiere diesen Artikel. Ich bin auf deine Ideen gespannt. Und auf YouTube findest du in meinem Kanal noch viel mehr Bastelideen für Kinder.

Leitungs-Impuls: Nicht sofort Ja sagen

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Leitungs-Impuls: Nicht sofort Ja sagen

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Mehr Informationen

In der Jugendarbeit gibt es viele gute Ideen. Neue Projekte, spontane Aktionen, zusätzliche Aufgaben. Und oft ist die erste Reaktion: „Ja, machen wir!“ Schließlich wollen wir engagiert sein, Chancen nutzen und niemanden enttäuschen. Doch nicht jedes schnelle Ja ist automatisch ein gutes Ja.

Manchmal entsteht Druck, sofort reagieren zu müssen. Eine Anfrage kommt rein, jemand braucht Unterstützung, eine neue Idee klingt spannend. Und bevor wir wirklich nachgedacht haben, sagen wir zu – obwohl wir innerlich längst merken, dass unsere Zeit, Kraft oder Aufmerksamkeit eigentlich schon erschöpft sind.

Abwarten ist deshalb keine Schwäche. Es ist Verantwortung. Denn nicht jede Entscheidung muss sofort getroffen werden. Manchmal hilft ein Satz wie:
„Ich denke kurz darüber nach.“
„Ich gebe euch morgen Bescheid.“
„Lasst uns erst schauen, ob das gerade wirklich passt.“

Dieser kleine Moment des Innehaltens verändert viel. Er schafft Raum, um ehrlich zu prüfen: Haben wir Kapazitäten? Passt das zu unserer Vision? Tut uns das gut? Oder sagen wir nur Ja, weil wir niemanden enttäuschen wollen?

Gerade in der Jugendarbeit besteht die Gefahr, dass Engagement mit ständiger Verfügbarkeit verwechselt wird. Doch nachhaltige Leitung bedeutet nicht, alles anzunehmen. Sie bedeutet, bewusst zu entscheiden. Ein vorschnelles Ja kann langfristig zu Überforderung führen. Ein bewusstes Abwarten dagegen schafft Klarheit – und oft auch bessere Entscheidungen.

Kinder und Jugendliche brauchen keine Leitungspersonen, die alles machen. Sie brauchen Menschen, die präsent, verlässlich und langfristig tragfähig bleiben. Deshalb dürft ihr euch Zeit nehmen. Nicht jedes Ja muss sofort kommen. Und manche Dinge werden besser, wenn man erst einmal kurz innehält.

❓Reflexionsfragen

  1. In welchen Situationen sagt ihr besonders schnell Ja – und warum?
  2. Was könnte euch helfen, Entscheidungen bewusster und weniger spontan zu treffen?
  3. Wo würde euch ein kurzes Innehalten gerade guttun?

Mit jungen Menschen verantwortungsvoll über Gewicht und Gesundheit sprechen: Was ihr beachten solltet

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Mit jungen Menschen verantwortungsvoll über Gewicht und Gesundheit sprechen: Was ihr beachten solltet

Kaum ein Thema ist in der Jugend so präsent und gleichzeitig so heikel wie Körper und Gewicht. Ob beim Schwimmbadausflug, am Snacktisch im Ferienlager oder zwischen zwei TikTok-Trends – Kommentare über Figuren fallen schnell. Und genauso schnell hinterlassen sie Spuren. Als Jugendleiter:innen seid ihr oft die ersten Erwachsenen außerhalb von Familie und Schule, denen junge Menschen vertrauen. Genau deshalb gehört das Thema in den pädagogischen Blick – nicht als Diät-Ratgeber, sondern als Frage von Selbstwert, Schutz und kritischer Begleitung.

Warum das Thema in die Jugendarbeit gehört – aber anders, als viele denken

Jugendliche stecken mitten in der Pubertät, ihr Körper verändert sich ständig – und ihr Selbstbild gleich mit. Laut dem Robert Koch-Institut schätzen sich 83 Prozent der 11- bis 17-Jährigen mit Übergewicht selbst als „zu dick“ ein – Körperbild und tatsächliches Gewicht klaffen oft weit auseinander. Das zeigt: Die meisten jungen Menschen wissen längst, wie sie aussehen. Was ihnen fehlt, ist kein Appell zum Abnehmen, sondern ein Umfeld, das sie nicht auf ihre Figur reduziert.

Eure Aufgabe ist deshalb nicht Gewichtsreduktion – euer Auftrag ist Stärkung. Jugendarbeit und Jugendhilfe sollen junge Menschen in ihrer Entwicklung fördern und vor Abwertung schützen. Abnehm-Appelle, selbst gut gemeinte, können Scham verstärken, das Essverhalten verschlechtern und Essstörungen begünstigen. Worte wirken hier wie Werkzeuge: Sie können aufbauen oder verletzen.

Über Gesundheit sprechen, nicht über Kilos

Der wichtigste Perspektivwechsel: Redet über Verhalten und Wohlbefinden, nicht über Körper. Statt „Du solltest abnehmen“ funktioniert „Wie wäre es, wenn wir nachher zusammen Fußball spielen?“ um Welten besser. Bewegung, gemeinsames Kochen, ausreichend Schlaf – all das könnt ihr in der Gruppenstunde positiv erlebbar machen, ohne dass sich jemand vorgeführt fühlt.

Vermeidet Kategorien wie „gutes“ und „schlechtes“ Essen oder Sprüche wie „Das muss ich mir erst verdienen“. Junge Menschen übernehmen solche Denkmuster schneller, als ihr glaubt. Und achtet auf euch selbst: Wenn ihr ständig über eure eigene „Bikinifigur“ lästert, hören die Kinder und Jugendlichen genau zu. Ihr seid Vorbilder – auch beim Reden über Körper.

Wenn ihr euch Sorgen macht

Manchmal fällt euch auf, dass jemand kaum noch isst, sich beim Essen zurückzieht oder ständig abfällig über den eigenen Körper spricht. Dann gilt: Ruhe bewahren, nicht diagnostizieren, aber das Gespräch suchen. Eine Ich-Botschaft wie „Mir ist aufgefallen, dass du in letzter Zeit oft nichts isst – wie geht es dir gerade?“ öffnet Türen, ohne Druck aufzubauen. Verlässliche Hintergrundinfos und Beratungsstellen findet ihr beim Portal der BZgA zu Essstörungen, das sich ausdrücklich auch an Fachkräfte und Begleitpersonen richtet. Ihr müsst nicht alles lösen – aber ihr könnt die Brücke zu professioneller Hilfe sein.

Diätkultur kritisch einordnen: eine pädagogische Aufgabe

Auf Social Media begegnen Jugendlichen täglich Diät-Trends, Abnehmspritzen und vermeintliche Wundermittel – oft verpackt als Selbstoptimierung. Hier ist Medienkritik gefragt: Nehmt solche Inhalte in der Gruppenstunde bewusst auseinander, statt sie totzuschweigen. Wenn dabei etwa medizinische Präparate wie Fettblocker zur Sprache kommen, könnt ihr pädagogisch einordnen: Solche Medikamente sind für Erwachsene mit ärztlicher Begleitung gedacht – für Jugendliche sind sie weder geeignet noch ein Lifestyle-Produkt. Genau diese kritische Auseinandersetzung schützt junge Menschen davor, gefährliche Abkürzungen zu suchen, die Werbung und Algorithmen ihnen so verlockend präsentieren. Wer gelernt hat, Abnehm-Versprechen zu hinterfragen, ist klar im Vorteil.

Fazit: Verantwortungsvoll über Gewicht und Gesundheit zu sprechen heißt in der Jugendarbeit vor allem: weniger über Körper reden, mehr über Wohlbefinden – und Diätkultur als das benennen, was sie ist: ein Risikofaktor für junge Menschen. Schafft eine Gruppenkultur, in der niemand wegen seiner Figur kommentiert wird, weder kritisch noch „nett gemeint“. Macht gesunde Routinen gemeinsam erlebbar, hört zu, wenn jemand kämpft, und holt euch Unterstützung, wenn es ernst wird. Denn am Ende geht es nicht um Kilos. Es geht darum, dass junge Menschen sich in eurer Gruppe sicher fühlen – genau so, wie sie sind.

Spielidee: Foto-Challenge

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Spielidee: Foto-Challenge

Die Foto-Challenge begeistert Kinder und Jugendliche und hilft ihnen, ihre Umwelt durch die Linse einer Kamera oder eines Smartphones zu entdecken. In dieser Spielidee wird der Umgang mit Fotografie spielerisch vermittelt, während die Teilnehmer*innen lernen, ihre Umgebung bewusster wahrzunehmen und respektvoll mit ihr umzugehen. Das Spiel eignet sich perfekt für Gruppenstunden, Ferienlager oder Kindergeburtstage. Die Idee ist eingebettet in eine Rahmenhandlung, die den Tag zu einem echten Abenteuer macht. Die Kinder schlüpfen in die Rolle von Foto-Detektiv*innen, die eine geheime Mission erfüllen müssen. Durch eine Reihe abwechslungsreicher Foto-Aufgaben sammeln sie Punkte, die sie dem Ziel – einer gemeinsamen Erinnerung und einem großen Abschlussfoto – näherbringen. 

Vorbereitung

Die Vorbereitung für die Foto-Challenge ist unkompliziert, erfordert aber ein wenig Organisation. Zunächst benötigt ihr für jede Gruppe mindestens ein Smartphone oder eine Kamera. Hier könnt ihr auch ältere Digitalkameras verwenden, falls vorhanden. Jede Gruppe sollte außerdem eine Aufgabenkarte erhalten, auf der die Foto-Missionen aufgeführt sind. Diese Karten können im Voraus ausgedruckt und laminiert werden, sodass ihr sie mehrfach verwenden könnt. Ein Stift und ein Umschlag für jede Gruppe helfen den Teilnehmer*innen, die Aufgaben zu organisieren und die Ergebnisse festzuhalten. Optional stellt ihr zusätzliche Requisiten wie Sonnenbrillen, Hüte oder kleine Spielzeugfiguren bereit, die für die Aufgaben genutzt werden.

Als Leiter*in der Aktivität ist es wichtig, einen zentralen Start- und Endpunkt zu definieren. Dieser kann ein Raum, eine Wiese oder ein Platz im Freien sein. Klärt die Kinder im Vorfeld über Sicherheitsregeln auf: Sie sollen sich nur in abgesprochenen Bereichen bewegen und keine fremden Menschen ungefragt fotografieren. Falls sie Gebäude oder Geschäfte in ihre Fotos einbeziehen möchten, sollten sie immer höflich um Erlaubnis fragen.

Materialliste
– Kameras oder Smartphones
– Aufgabenkarten mit den Foto-Missionen 
– Stifte für jede Gruppe
– Umschläge oder Mappen zur Aufbewahrung der Aufgabenkarten und Notizen
– Requisiten wie Hüte, Sonnenbrillen, Spielzeugfiguren usw.
– Snacks oder kleine Belohnungen 
– Laptop oder Drucker 
– Sitzplätze oder eine Decke für die abschließende Präsentation 

Foto-Detektiv*innen auf geheimer Mission

Alle Teilnehmer*innen schlüpfen in die Rolle von Detektiv*innen auf einer geheimen Mission. Überall in ihrer Umgebung – sei es in ihrer Stadt, auf dem Spielplatz oder in der Natur – sind rätselhafte Hinweise verborgen, die nur durch geschickte Beobachtung und fotografisches Geschick aufgedeckt werden können. Dabei gilt es, mit kreativen Perspektiven und einem scharfen Blick die richtigen Details zu erfassen, denn nicht jeder Hinweis ist sofort offensichtlich.

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Jede erfolgreich gelöste Foto-Aufgabe ist ein weiterer Schritt, um das große Rätsel zu entschlüsseln. Die Hinweise führen die Gruppe nach und nach zu einer verschlüsselten Botschaft, die nur gemeinsam entschlüsselt werden kann. Die Teilnehmer*innen stellen ihre fotografischen Fähigkeiten unter Beweis und arbeiten als Team zusammen. Auf dem Weg warten knifflige Herausforderungen: Manche Hinweise erfordern künstlerische Aufnahmen, andere wiederum ein wachsames Auge für kleine, versteckte Details. Es könnte darum gehen, ein bestimmtes Muster zu finden, Farben zu kombinieren oder Perspektiven zu ändern, um den Hinweis sichtbar zu machen. Am Ende der Mission versammeln sich alle Detektiv*innen, um die gesammelten Fotos zu analysieren. Gemeinsam kombinieren sie die erarbeiteten Hinweise.

Der Ablauf der Foto-Challenge

Zu Beginn setzt ihr die Teilnehmer*innen zusammen und erklärt die Regeln. Jede Gruppe erhält eine Kamera oder ein Smartphone, eine Aufgabenkarte mit den Foto-Missionen und einen Umschlag, in dem sie die erfüllten Aufgaben notieren. Dabei könnt ihr auf die Bedeutung von Teamarbeit hinweisen: Nur wenn alle zusammenarbeiten, können sie die Mission erfolgreich abschließen. Erklärt den Kindern, dass die Foto-Challenge nicht darum geht, die „perfekten“ Bilder zu machen. Vielmehr steht die Kreativität im Vordergrund. Fordert sie auf, mutig zu experimentieren und neue Perspektiven auszuprobieren. Erwähnt dabei auch die ethischen Richtlinien: Fremde Menschen sollen nicht ohne Zustimmung fotografiert werden und die Teilnehmer*innen dürfen keine Orte betreten, die gefährlich sind.

Die Foto-Aufgaben: Kreativität und Teamarbeit gefragt

Die Teilnehmer*innen ziehen in ihren Gruppen los, ausgestattet mit einer Kamera oder einem Smartphone. Jede Gruppe kann die Aufgaben in beliebiger Reihenfolge bearbeiten, was ihnen die Freiheit gibt, ihren eigenen Rhythmus und ihre eigene Strategie zu wählen. Abwechslungsreiche und spannende Aufgaben regen die Fantasie der Kinder an und machen das Spiel zu einem echten Abenteuer. Einige Beispiele für Foto-Missionen:

1. Perspektivenwechsel
Fotografiert einen Gegenstand aus zwei unterschiedlichen Blickwinkeln – einmal von oben und einmal von unten. Achtet dabei auf ungewöhnliche Details, die aus den verschiedenen Perspektiven sichtbar werden.

2. Schattenbilder
Findet eine witzige oder ungewöhnliche Schattenfigur und macht ein Foto davon. Experimentiert mit eurer Umgebung, um kreative Schatten zu erzeugen, zum Beispiel mit Händen, Blättern oder Alltagsgegenständen.

3. Gruppenfoto mal anders
Stellt euch alle als lebendige Statue dar und lasst ein Gruppenmitglied ein Foto machen. Ihr könnt euch dabei in witzigen oder ungewöhnlichen Posen einfrieren lassen.

4. Die Natur entdecken
Fotografiert etwas in der Umgebung, das wie ein Gesicht aussieht, zum Beispiel ein Baum mit knorrigen Ästen oder ein Stein mit „Augen“. Lasst eurer Fantasie freien Lauf und gebt euren Entdeckungen Namen!

5. Farb-Challenge
Sucht und fotografiert so viele blaue Dinge wie möglich. Ihr könnt dabei kreativ werden und Dinge aus verschiedenen Blickwinkeln einfangen – sei es ein blauer Himmel, Kleidung oder etwas, das nur ansatzweise blau erscheint.

6. Actionfoto
Macht ein Foto von einem Gruppenmitglied, das gerade springt, läuft oder eine sportliche Bewegung ausführt. Fangt den Moment so ein, dass die Dynamik auf dem Foto spürbar wird.

7. Spiegelungen
Findet eine Pfütze, ein Fenster oder eine glänzende Oberfläche und macht ein Foto von der Spiegelung. Achtet darauf, dass das Motiv und die Spiegelung spannend inszeniert sind.

8. Die Buchstabenjagd
Fotografiert Gegenstände, die wie Buchstaben aussehen (z. B. ein „O“ in einem Reifen, ein „H“ in einem Geländer oder ein „T“ in einem Baumstamm). Kombiniert am Ende vielleicht sogar ein ganzes Wort aus euren Fundstücken.

9. Minigeschichte
Macht drei Fotos, die zusammen eine Geschichte erzählen. Überlegt euch eine lustige, spannende oder kreative Handlung und setzt sie in Szene, etwa mit Gegenständen aus der Umgebung oder Gruppenmitgliedern als Charaktere.

10. Tierische Begegnung
Haltet Ausschau nach einem Tier in der Umgebung – sei es ein Vogel, ein Hund oder ein Käfer – und macht ein Foto davon. Achtet darauf, das Tier nicht zu stören oder zu erschrecken.

Die Gruppen haben 45 Minuten Zeit, um möglichst viele Aufgaben zu lösen. Sie können dabei ihrer Kreativität freien Lauf lassen und die Aufgaben auf ihre eigene Weise interpretieren. Es gibt kein „richtig“ oder „falsch“ – jede Gruppe hat die Freiheit, ihre individuellen Ideen einzubringen. Wichtig ist, dass sie die Ergebnisse dokumentieren, indem sie die Fotos sicher speichern oder auf einem Gerät bündeln.

Präsentation der Ergebnisse

Nach Ablauf der Zeit kehren alle Gruppen zum Treffpunkt zurück. Jede Gruppe wählt zwei bis drei Lieblingsfotos aus, die sie der gesamten Gruppe präsentiert. Dabei erklären die Teilnehmer*innen, warum sie diese Fotos ausgewählt haben und welche Ideen dahinterstecken. Ihr könnt die Fotos nach verschiedenen Kategorien bewerten, etwa „kreativstes Foto“, „lustigste Idee“ oder „beste Teamarbeit“. Alternativ könnt ihr auch darauf verzichten, eine Wertung vorzunehmen und stattdessen einfach den Spaß an der Fotografie in den Vordergrund stellen.

Abschluss und Belohnung

Zum Abschluss der Mission macht ihr mit der gesamten Gruppe ein großes Abschlussfoto. Dieses Gruppenfoto symbolisiert den Erfolg der gemeinsamen Foto-Challenge und dient als Erinnerung an den Tag. Anschließend verteilt ihr kleine Belohnungen, etwa Sticker, Süßigkeiten oder kleine Fotoalben.

Zusätzliche Tipps für die Durchführung

Wenn ihr die Foto-Challenge noch spannender gestalten möchtet, könnt ihr Requisiten wie Hüte, Sonnenbrillen oder Spielzeug in die Aufgaben einbauen. Diese Accessoires regen die Fantasie an und sorgen für lustige Bilder. Falls ihr einen Drucker zur Verfügung habt, könnt ihr die Fotos der Gruppen ausdrucken und eine kleine Ausstellung machen.

Zwischen WhatsApp-Gruppen und Cloud-Ordnern: Warum Jugendarbeit heute auch digitale Verantwortung bedeutet

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Zwischen WhatsApp-Gruppen und Cloud-Ordnern: Warum Jugendarbeit heute auch digitale Verantwortung bedeutet

Wenn Engagement auf digitale Organisation trifft

Jugendgruppen, Vereine und ehrenamtliche Projekte werden längst nicht mehr nur auf dem Sportplatz oder im Gemeindehaus organisiert. Anmeldungen erfolgen online, Protokolle landen in der Cloud und die Kommunikation läuft über Messenger, E-Mail oder gemeinsame Plattformen. Was die Zusammenarbeit erleichtert, bringt gleichzeitig neue Herausforderungen mit sich.

Denn überall dort, wo Daten gespeichert und Zugänge geteilt werden, stellt sich die Frage, wie Informationen geschützt und Verantwortlichkeiten klar geregelt werden können.

Immer mehr Konten, immer mehr Verantwortung

Wer eine Jugendgruppe leitet, kennt die Situation: Für die Vereinswebsite gibt es einen Zugang, dazu kommen E-Mail-Konten, Cloudspeicher, Anmeldetools, Videokonferenz-Plattformen und Social-Media-Kanäle. Oft wurden diese Accounts über Jahre hinweg von unterschiedlichen Personen verwaltet.

Nicht selten liegen Passwörter in privaten Notizbüchern, alten Chatverläufen oder werden einfach an die nächste Generation von Gruppenleitenden weitergegeben. Das funktioniert, solange nichts passiert. Kommt es jedoch zu Problemen, wird schnell deutlich, wie unübersichtlich solche Strukturen geworden sind.

Besonders beim Wechsel von Verantwortlichen entsteht ein Risiko. Verlassen langjährige Ehrenamtliche den Verein, bleiben Zugänge manchmal bestehen oder wichtige Informationen gehen verloren.

Ehrenamtliche Strukturen brauchen klare Prozesse

In Unternehmen gehören geregelte Zuständigkeiten längst zum Alltag. Vereine und Jugendorganisationen arbeiten dagegen häufig flexibler und persönlicher. Gerade diese Stärke kann jedoch bei digitalen Themen zum Nachteil werden.

Wenn mehrere Personen gemeinsam auf dieselben Dienste zugreifen, sollte nachvollziehbar sein, wer welche Berechtigungen besitzt. Gleichzeitig darf die Verwaltung nicht so kompliziert werden, dass Ehrenamtliche zusätzliche Hürden erleben.

Klare Abläufe helfen dabei, Verantwortlichkeiten transparent zu machen. Dazu gehört auch die Dokumentation wichtiger Zugänge und die regelmäßige Überprüfung, welche Personen noch Zugriff auf bestimmte Konten benötigen.

Datenschutz betrifft nicht nur große Organisationen

Jugendarbeit bedeutet Verantwortung. Namen, Telefonnummern, E-Mail-Adressen oder Anmeldedaten von Minderjährigen gehören zu den sensiblen Informationen, die sorgfältig behandelt werden müssen.

Viele Jugendleiterinnen und Jugendleiter beschäftigen sich deshalb zunehmend mit Datenschutz und Datensicherheit. Dabei geht es nicht nur um gesetzliche Vorgaben, sondern auch um Vertrauen. Eltern erwarten, dass persönliche Informationen ihrer Kinder verantwortungsvoll behandelt werden.

Schon einfache Maßnahmen können einen großen Unterschied machen. Starke Passwörter, Zwei-Faktor-Authentifizierung und ein bewusster Umgang mit gemeinsam genutzten Konten gehören mittlerweile zu den Grundlagen einer sicheren digitalen Organisation.

Struktur statt Passwort-Chaos

Je mehr digitale Werkzeuge genutzt werden, desto wichtiger wird eine übersichtliche Verwaltung der Zugänge. Statt Passwörter über Messenger zu verschicken oder in Tabellen zu sammeln, setzen viele Organisationen auf zentrale Lösungen.

Auch Werkzeuge wie NordPass werden genutzt, um gemeinsame Zugänge übersichtlich zu organisieren und Verantwortlichkeiten klarer zu gestalten. Dadurch lassen sich Passwörter strukturiert verwalten und Wechsel innerhalb von Teams einfacher gestalten, ohne dass wichtige Informationen verloren gehen.

Vor allem bei Jugendverbänden und Vereinen, die stark auf ehrenamtliches Engagement angewiesen sind, kann eine solche Struktur den organisatorischen Aufwand deutlich reduzieren.

Wenn Generationen wechseln

Jugendarbeit lebt vom Wandel. Gruppenleitungen verändern sich, Vorstände werden neu gewählt und Projekte erhalten neue Verantwortliche. Während dieser Wechsel für frische Ideen sorgt, stellt er die Organisation oft vor praktische Herausforderungen.

Digitale Zugänge gehören zu den Dingen, die im Übergang leicht vergessen werden. Fehlen Passwörter oder sind Konten an private E-Mail-Adressen gebunden, kann dies zu erheblichen Problemen führen.

Deshalb lohnt es sich, digitale Prozesse genauso sorgfältig zu planen wie Veranstaltungen oder Freizeiten. Was bei der Übergabe eines Materiallagers selbstverständlich erscheint, sollte auch für digitale Ressourcen gelten.

Medienkompetenz beginnt bei den Erwachsenen

Jugendleiter*innen vermitteln nicht nur Werte und Gemeinschaft, sondern auch einen verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Medien. Kinder und Jugendliche beobachten genau, wie Erwachsene mit Datenschutz, sozialen Netzwerken und digitalen Werkzeugen umgehen.

Wer selbst bewusst mit Passwörtern, Daten und Online-Kommunikation umgeht, setzt ein wichtiges Zeichen. Medienkompetenz entsteht nicht allein durch Workshops oder Unterricht, sondern auch durch Vorbilder im Alltag.

Digitale Verantwortung ist deshalb längst ein Bestandteil moderner Jugendarbeit geworden. Sie ergänzt pädagogische Konzepte und sorgt dafür, dass Engagement auch im digitalen Raum nachhaltig und sicher organisiert werden kann.

Kleine Maßnahmen mit großer Wirkung

Niemand erwartet von ehrenamtlichen Gruppenleitungen IT-Expertise. Oft reichen bereits einfache Gewohnheiten aus, um Risiken deutlich zu reduzieren:

  • unterschiedliche Passwörter für verschiedene Dienste verwenden
  • Zwei-Faktor-Authentifizierung aktivieren
  • Zugänge regelmäßig überprüfen
  • Verantwortlichkeiten dokumentieren
  • sensible Daten nicht über unsichere Kanäle teilen

Je früher solche Routinen etabliert werden, desto einfacher lassen sie sich in den Alltag integrieren. Moderne Jugendarbeit findet längst nicht mehr nur analog statt. Deshalb gehört ein bewusster Umgang mit digitalen Werkzeugen inzwischen genauso selbstverständlich dazu wie die Planung von Veranstaltungen oder die Betreuung von Gruppenstunden.

Ferienlager-Tages-Programm: Ein letzter Tag

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Ferienlager-Tages-Programm: Ein letzter Tag

Der letzte volle Tag im Ferienlager ist etwas Besonderes. Die Kinder und Jugendlichen haben in den vergangenen Tagen und Wochen Freundschaften geschlossen, Abenteuer erlebt und neue Erfahrungen gesammelt. Nun gilt es, diesen letzten Tag zu einem unvergesslichen Erlebnis zu machen, der die Gemeinschaft stärkt und das Ferienlager mit einem festlichen Höhepunkt abschließt. Das Motto „Ein letzter Tag“ symbolisiert das Ende eines großartigen Erlebnisses und lässt die besten Momente Revue passieren. Zusammen feiern alle einen gebührenden Abschied.

Gestaltung des Morgens

Wecken

Der letzte Tag beginnt entspannt. Das Wecken kann etwas festlicher gestaltet werden. Statt des üblichen Weckens setzt ihr Musik ein, die an die schönsten Momente des Ferienlagers erinnert. Ein besonderes Ritual könnte sein, dass das Team den Teilnehmer*innen mit einem kleinen Andenken oder einem ermutigenden Wort begrüßt. Ein persönlicher Weckdienst sorgt für ein emotionales und herzliches Erwachen.

Frühstück

Das Frühstück sollte gemütlich und in ruhiger Atmosphäre stattfinden. Um den Tag positiv einzuleiten, gibt es ein gemeinsames „Best-of-Frühstück“: Die Teilnehmenden wählen die besten Frühstückszutaten der Woche aus und wiederholen ihre liebsten Frühstückserlebnisse. Es ist der perfekte Zeitpunkt für die Teilnehmenden, schon am Morgen mit ihren Freund*innen ins Gespräch zu kommen und erste Pläne für den Tag zu schmieden.

Start in den Tag: Morgenrunde und Planung

Nach dem Frühstück treffen sich alle Teilnehmenden zu einer Morgenrunde. Hier wird der Tagesablauf noch einmal besprochen. Die Gruppenleiter*innen präsentieren den Ablauf und beantworten Fragen. Um den Teamgeist zu stärken, finden die Teilnehmenden gemeinsam in kleinen Gruppen ein Motto oder einen Gruppenspruch für den Tag. Ein kurzer, spielerischer Einstieg wie ein Kreisspiel oder eine Aufwärmrunde hilft, die Stimmung locker und fröhlich zu halten.

Vormittagsprogramm

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Der Vormittag steht ganz im Zeichen des Rückblicks und der Teamerlebnisse. Die Kinder und Jugendlichen haben im Laufe des Ferienlagers viele gemeinsame Erinnerungen gesammelt. Nun ist es Zeit, diese gemeinsam zu reflektieren.

Rückblick – das Lager im Fokus

Eine schöne Idee für den Vormittag ist eine Foto- oder Video-Reflexion. Hierfür sollten im Vorfeld während des Ferienlagers viele Fotos und Videos gemacht worden sein, die nun zu einer kleinen Präsentation zusammengeführt werden. Das Team kann einen „Medienraum“ vorbereiten, in dem eine Diashow mit den schönsten Momenten läuft. Jeder kann so noch einmal in Erinnerungen schwelgen und sich mit Freund*innen darüber austauschen, was ihm oder ihr am besten gefallen hat.

Parallel dazu bereitet ihr ein großes „Memory-Board“ vor. Auf einer Pinnwand oder einer großen Fläche hängen die Teilnehmenden Fotos, Zitate, kleine Zeichnungen oder persönliche Erinnerungen an das Ferienlager auf. Diese Collage bleibt bis zum Ende des Tages bestehen und hilft, die Erlebnisse Revue passieren zu lassen.

Teamspiele und Outdoor-Aktivitäten

Nach dem Rückblick ist es Zeit für aktive Teambuilding-Spiele, die das Gemeinschaftsgefühl weiter stärken. Diese Spiele können draußen auf einer Wiese oder in einem nahegelegenen Waldstück durchgeführt werden. Beim Vertrauensspiel teilen die Teilnehmenden sich in Paare auf, wobei eine*r die Augen verbunden hat und die andere Person das „blinde“ Teammitglied sicher durch einen kleinen Parcours führt. Bei der Gemeinschaftsbrücke müssen alle Kinder und Jugendlichen gemeinsam eine „Brücke“ aus Brettern und Seilen bauen, um symbolisch von einer Seite zur anderen zu gelangen. 

Mittagessen

Das Mittagessen ist bewusst als entspannte Pause gestaltet. Hier geht es darum, den Kindern und Jugendlichen Zeit zur Erholung zu geben. Das Essen sollte lecker und unkompliziert sein – vielleicht ein Buffet mit verschiedenen Gerichten, sodass jede*r etwas findet, das ihm oder ihr schmeckt. Nach dem Mittagessen legen die Teilnehmenden eine Pause ein, um sich zu entspannen oder sich in Kleingruppen zurückzuziehen. 

Gestaltung des Nachmittags

Der Nachmittag steht ganz im Zeichen der Kreativität und der Vorbereitung auf den großen Abschlussabend.

Bastelaktionen und Vorbereitungen für den Abschied

Ein schöner Programmpunkt am Nachmittag ist das Basteln von Abschiedsgeschenken oder Erinnerungsstücken. Jede*r Teilnehmende knüpft beispielsweise ein Freundschaftsarmband für einen Freund oder eine Freundin im Lager. Alternativ werden Stoffbeutel, T-Shirts oder Kissenbezüge bemalt, die jede*r am Ende des Tages als Andenken mit nach Hause nimmt. Auch das Vorbereiten von kleinen Auftritten für den Abend bietet sich an. Hier bereiten Gruppen Sketche, Lieder oder kleine Theaterstücke vor, die sie am Abend am Lagerfeuer vorführen möchten. 

Abschlussrituale: Die Zeitkapsel

Ein Highlight am Nachmittag ist das Ritual der „Zeitkapsel“. Jede*r Teilnehmende schreibt einen Brief an sich selbst, in dem er oder sie die schönsten Erlebnisse des Ferienlagers festhält und Wünsche für die Zukunft notiert. Diese Briefe werden in einer „Zeitkapsel“ (z. B. einer Kiste oder Dose) gesammelt, die symbolisch vergraben oder versiegelt wird. Die Idee ist, dass die Briefe zu einem späteren Zeitpunkt (z. B. bei einem Wiedersehen im nächsten Ferienlager) wieder geöffnet werden.

Abendgestaltung

Abendessen

Das Abendessen ist der Auftakt für den festlichen Abschluss des Tages. Es kann entweder in Form eines Grillabends oder als gemeinsames Buffet stattfinden, bei dem alle noch einmal zusammenkommen. Diese Mahlzeit markiert den Übergang zum abendlichen Festprogramm.

Das große Abschlussfest

Der Abend steht ganz im Zeichen des Abschiedsfestes. Dieses kann je nach Größe der Gruppe unterschiedlich gestaltet werden:

Open-Air-Disco

Eine kleine Tanzfläche im Freien sorgt für ausgelassene Stimmung. Hier tanzen alle zu ihren Lieblingssongs und genießen den Abend.

Talentshow

Die zuvor vorbereiteten Sketche, Lieder und Theaterstücke werden auf einer kleinen „Bühne“ vorgeführt. Dies kann locker und humorvoll gehalten werden, sodass alle Spaß haben und sich amüsiert fühlen.

Tagesabschluss

Der krönende Abschluss des letzten Tages ist ein gemeinsames Lagerfeuer. Hier versammeln sich alle Teilnehmenden und reflektieren den Tag und das gesamte Ferienlager. Es können Geschichten erzählt, Anekdoten geteilt oder einfach gemeinsam der Moment genossen werden. In einer kleinen Runde kann jede*r sagen, wofür er oder sie dankbar ist und welche Erlebnisse besonders in Erinnerung bleiben werden.

Hinweise für die Durchführung

Auch am letzten Tag sollte genügend Zeit für Erholung eingeplant werden. Nach dem Vormittagsprogramm und dem Mittagessen sollten die Kinder Zeit haben, sich zurückzuziehen und auszuruhen. Der Tag wird flexibel gestaltet, sodass spontane Änderungen möglich sind, wenn z. B. das Wetter nicht mitspielt. Für die Bastelaktionen werden Bastelmaterialien wie Stofffarben, Pinsel, T-Shirts, Freundschaftsbänder und andere kreative Utensilien benötigt.

Material:

– Musik-Player (für das Wecken mit Musik und die Open-Air-Disco)
– Lautsprecher (für Musik und die Talentshow)
– Fotoprojektor oder Fernseher
– Pinnwand oder große Fläche 
– Pinnnadeln oder Klebeband 
– Notizblöcke und Stifte 
– Seile und Bretter
– Bänder oder Augenbinden 
– Grill und Grillzubehör (falls ein Grillabend geplant ist)
– Freundschaftsarmbänder-Kits (Garn in verschiedenen Farben, Perlen, Verschlüsse)
– Stoffbeutel, T-Shirts oder Kissenbezüge
– Stofffarben, Pinsel, Schablonen 
– Permanentmarker
– kleine Kiste, Dose oder Box (für die Zeitkapsel)
– Papier und Umschläge 
– Lichter oder Fackeln 
– Feuerholz und Anzündmaterial (für das Lagerfeuer)
– Kerzen 
– Lichterketten oder Lampions

10 abenteuerliche Spiele im Dunkeln für Kinder- und Jugendgruppen

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10 abenteuerliche Spiele im Dunkeln für Kinder- und Jugendgruppen

Wenn das Licht ausgeht, beginnt das Abenteuer! Spiele im Dunkeln kitzeln den Mut, die Sinne und das Vertrauen der Gruppe. Diese Spielideen sorgen für Gänsehaut, Lachen und echte Gemeinschaftsmomente – ideal für Abendrunden oder Lageraktionen mit Nervenkitzel.

Raubtierfütterung

Bei diesem Spiel kommt es auf eine gute Geschichte an. Am besten spielt ihr es mit zwei Freiwilligen, die sich gemeldet haben. Die beiden Mitspieler sitzen sich mit verbundenen Augen gegenüber. Der eine wird der Zoowärter; der andere das Raubtier. Die restliche Gruppe sitzt um die beiden herum. Aufgabe des Zoowärters ist es nun, das hungrige Raubtier zu füttern – und das mit einem Löffel und einem Joghurt. Mehr muss an dieser Stelle nicht verraten werden. Viel Spaß!

Material: zwei Augenbinden, Löffel, Joghurt

Schatten-Theater

Für dieses Spiel braucht man zwei aneinandergrenzende Räume mit einer Tür dazwischen. In die Tür wird ein Bettlaken gespannt. Auf der einen Seite befindet sich ein einzelner Teilnehmer, auf der anderen Seite sitzen die Zuschauer. Auf ihrer Seite ist das Licht aus, nur der einzelne Teilnehmer wird von hinten mit einer Lampe angestrahlt, so dass die Zuschauer seinen Schatten auf dem Bettlaken erkennen.

Nun ist es die Aufgabe des einzelnen Spielers einen Kriminalfall pantomimisch darzustellen. Die Spieler auf der anderen Seite sollen die genaue Story erraten.

Beispiel: Der Darsteller kann mit gezogener Waffe in eine Bank stürmen und sich dort die Taschen vollstopfen oder mit einem Brecheisen eine Tür aufstemmen und in ein Haus einbrechen. Für die jeweiligen Geschichten sollten unbedingt entsprechende Requisiten wie ein Stemmeisen oder ein Geldsack parat liegen.

Material: Lampe, weißes Bettlaken, Requisiten

Spurensuche am Tatort

Dieses Spiel wird in einem Raum mit nur schwacher Beleuchtung gespielt. Um dies zu erreichen, kann zum Beispiel eine Taschenlampe von der Decke hängen, um die ein dunkler Stoff gewickelt ist. Die Ermittler (alle Mitspieler) betrachten den Raum aufmerksam einige Minuten lang. Dabei darf aber nichts angefasst oder verändert werden.

Danach verlassen sie den Raum verlassen. Die Spielleitung verändert einige Details im Raum. Ist dies geschehen, dürfen die Ermittler wieder hereinkommen. Nun ist es ihre Aufgabe, die Veränderungen zu protokollieren. Nach drei Minuten muss jeder Ermittler seine Liste der geänderten Gegenstände abgeben. Wer hat die meisten Veränderungen bemerkt?

Material: Taschenlampe, dunkler Stoff, Zettel, Stifte

Hindernislauf im Dunkeln

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Für dieses Spiel braucht es einen großen, komplett verdunkelbaren Raum. Als Vorbereitung baut die Spielleitung einen Hindernisparcours auf. Dieser kann aus Bänken, Stühlen, Kartons, Styroporplatten und vielem mehr bestehen. Der Parcours muss von allen Mitspielern überwindbar sein. Nun wird ein Seil durch den Parcours gelegt, an dem sich die Mitspieler festhalten können. Ziel ist es, dass alle Mitspieler im Dunkeln selbstständig den Weg finden und am Ziel ankommen.

Hinweis: Das Spiel ist etwas ruhiger, kann aber dennoch ein wahres Abenteuer sein. Von der Spielleitung fordert das Spiel hohe Aufmerksamkeit, um im Ernstfall eingreifen zu können.

Material: langes Seil, Material für Hindernisse

Nächtlicher Turmbau

Dieses Spiel wird in zwei Teams gespielt; am besten in zwei Räumen. Jede Mannschaft bezieht einen Raum, in dem viele Kisten und andere Gegenstände parat stehen. Jede Gruppe hat die gleichen Gegenstände. Aufgabe ist es, sobald das Licht erloschen ist, in fünf Minuten aus den Gegenständen im Raum einen möglichst hohen, freistehenden Turm zu bauen.

Nach Ablauf der fünf Minuten wird jeder Turm gemessen und die Gruppen können gegenseitig die Türme bewundern. Das Spiel macht auch im Hellen Spaß, aber die Dunkelheit stellt eine besondere Herausforderung dar.

Material: div. Kisten und Materialien (jeweils doppelt)

Mord im Dunkeln

Die Mitspieler bekommen Zettel ausgeteilt. Die meisten sind nicht beschriftet, aber auf einem steht ein „M“ für Mörder und auf einem anderen ein „D“ für Detektiv. Nun wird der Raum abgedunkelt und der Detektiv verlässt den Raum. Die Musik startet und alle Mitspieler beginnen zu tanzen. Disco-Zeit!

Heimlich soll der Mörder sich nun ein Opfer suchen und dieses auf eine vorher festgelegte Art und Weise umbringen. Das kann zum Beispiel ein dreimaliges Tippen auf die Schulter sein. Das Opfer muss dann theatralisch und mit einem lauten Schrei sterben. Sofort darf der Detektiv den Raum betreten. Er darf nun jeden Anwesenden drei Mal befragen. Alle Tänzer müssen nun drei Mal das gleiche erzählen, z.B. was sie gesehen oder gehört haben oder wie ihr Alibi aussieht. Nur der Mörder darf in der Geschichte variieren. Der Detektiv muss also genau hinhören und den Mörder durch seine unterschiedlichen Aussagen identifizieren.

Material: Musik und Abspielgerät, Stift und Zettel

Fußball bei Kerzenschein

Auf einem kleinen Fußball-Feld spielen zwei Mannschaften à maximal 5 Personen im Dunkeln gegeneinander Fußball. Dabei werden nur die Tore mit einer Taschenlampe leicht beleuchtet. Alle Mitspieler tragen in einem Einmachglas jeweils ein Teelicht bei sich. Nur solange ihre Kerze brennt, dürfen sich die Spieler mit dem Ball bewegen und diesen spielen. Erlischt eine Kerze, wird der betreffende Spieler ausgewechselt und ein neuer Spieler kommt aufs Feld. Die Spieler müssen also gut aufpassen, dass niemand ihre Kerze auspustet oder dass durch eine zu schnelle Bewegung die Kerze erlischt. Die Spielleitung muss alle Kerzen im Auge behalten und gegebenenfalls den Wechsel anordnen.

Wer gewinnt die Partie Fußball im Kerzenschein?

Material: pro Person ein Einmachglas und ein Teelicht, zwei Taschenlampen, Fußball

Taschenlampen-Diebstahl

Dieses Spiel kann entweder in einem großen Raum mit einigen Hindernissen gespielt werden oder auf einer freien Fläche, wie einer Wiese mit Bäumen und Sträuchern. In der Mitte wird eine Zone von ca. drei Metern Durchmesser markiert, in der eine eingeschaltete Taschenlampe steht. Eine Person wird als Wächter der Taschenlampe bestimmt. Dieser darf den Kreis nicht betreten, muss aber verhindern, dass andere Mitspieler die Taschenlampe klauen.

Nach und nach werden mehr Spieler von der Spielleitung auf das Spielfeld gelassen. Der Wächter muss diese versuchen abzuschlagen. Wer abgeschlagen ist, scheidet aus. Mit Taktik und viel Geschick haben beide Seiten eine gute Chance, das Spiel zu gewinnen.

Material: Taschenlampe

Wer wird Survivor?

Gespielt wird in einem abgedunkelten Raum oder in der Nacht im Freien. Alle Mitspieler bis auf einen bekommen ein Knicklicht-Armband. Der einzelne Mitspieler ist bei diesem Spiel der Täter und bekommt einen Softball. Der Täter soll versuchen, mit dem Ball die anderen Mitspieler abzuwerfen. Ist ein Mitspieler getroffen, muss dieser das Knicklicht abgeben und wird damit zum Mit-Täter. Wer „überlebt“ am längsten und trägt am Schluss das letzte Knicklicht?

Material: pro Mitspieler ein Knicklicht-Armband, Softball

Hochspannung

Bei diesem Spiel werden verschiedenste Gegenstände auf einem Tisch ausgebreitet. Gut ist, wenn der Raum etwas abgedunkelt ist und Schauermusik im Hintergrund läuft. Nun muss ein Spieler den Raum verlassen. Die anderen Mitspieler einigen sich auf den „elektrisierten“ Gegenstand. Der außenstehende Mitspieler betritt nun wieder den Raum und bekommt die Aufgabe, sich alle Gegenstände ganz genau anzusehen. Sobald der Spieler den elektrisierten Gegenstand in die Hand nimmt, schreien alle anderen Mitspieler laut auf und erschrecken ihn.

Material: verschiedene Gegenstände

„Mehrzweckeier“ zeigt, wie politisch Jugendmemes werden können

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„Mehrzweckeier“ zeigt, wie politisch Jugendmemes werden können

Der Begriff „Mehrzweckeier“ wird aktuell als möglicher Kandidat für das Jugendwort 2026 diskutiert. Dahinter steckt offenbar eine lautliche Verfremdung eines politischen Protestspruchs gegen Friedrich Merz, der bei Demonstrationen junger Menschen gegen Wehrpflicht-Pläne auftauchte. In sozialen Netzwerken und auf Reddit wird der Begriff nun teilweise gezielt gepusht. Genau darin liegt die Spannung: Ist das ein echtes Jugendwort aus dem Alltag junger Menschen – oder eher eine koordinierte Meme-Kampagne? Langenscheidt betont, dass Jugendwörter Begriffe sein sollen, die selbstverständlich im Alltag junger Menschen genutzt werden; beleidigende, diskriminierende oder kampagnenartig gepushte Begriffe können ausgeschlossen werden. Die Top 10 sollen am 28. Juli 2026 veröffentlicht werden, das Gewinnerwort am 10. Oktober 2026 auf der Frankfurter Buchmesse.

Ableitungen für die Jugendarbeit

Für die Jugendarbeit ist der Trend spannend, weil er zeigt, wie Jugendliche politische Themen, Protest und Humor über Memes verarbeiten. Jugendleiter*innen müssen solche Begriffe nicht sofort übernehmen oder verbieten, sondern können nachfragen: Was steckt dahinter? Wer wird kritisiert? Wo kippt Satire in Beleidigung?

Gerade in Gruppenstunden kann daraus ein guter Anlass entstehen, über politische Meinungsäußerung, digitale Kampagnen und respektvolle Sprache zu sprechen. Wichtig ist, die Lebenswelt Jugendlicher ernst zu nehmen: Memes sind nicht nur Quatsch, sondern oft ein niedrigschwelliger Zugang zu gesellschaftlichen Debatten.

Diskussionsfragen für deine Gruppe

Diese Fragen helfen, das Thema mit Kindern und Jugendlichen einzuordnen:

  1. Wann ist ein Meme lustige Kritik – und wann wird es unfair oder verletzend?
  2. Sollte ein Jugendwort wirklich aus dem Alltag Jugendlicher kommen oder darf es auch durch Online-Kampagnen groß werden?
  3. Wie würdet ihr politische Themen ausdrücken, ohne andere persönlich abzuwerten?

15-Minuten-Methode: „Meme oder Meinung?“

Sammelt drei bekannte Jugendwörter oder Memes. Die Gruppe ordnet sie auf einer Linie ein: „nur Spaß“, „hat eine Botschaft“, „geht zu weit“. Danach diskutiert ihr kurz, warum die Begriffe dort gelandet sind.

Beispiele für Begriffe oder Memes:

  • „Mehrzweckeier“ – politisch aufgeladenes Meme: lustige Verfremdung oder persönliche Abwertung?
  • „NPC“ – bedeutet, jemand wirke wie eine Nebenfigur ohne eigene Meinung: harmloser Spaß oder abwertend?
  • „Side Eye“ – skeptischer Blick als Reaktion auf fragwürdiges Verhalten: humorvolle Kritik oder Ausgrenzung?
  • „Delulu“ – ironisch für unrealistische Vorstellungen: Selbstironie oder Abwertung anderer?
  • „Cringe“ – etwas ist peinlich oder unangenehm: ehrliche Reaktion oder Beschämung?
  • „Sigma“ – Selbstbild als unabhängig und stark: Empowerment oder problematisches Männlichkeitsbild?

Die Gruppe kann auch eigene Beispiele aus TikTok, Instagram, Schulhof oder Gaming-Chats ergänzen.

Wichtig: Es geht nicht darum, sofort zu bewerten, was „richtig“ oder „falsch“ ist, sondern darum, die Wirkung auf andere mitzudenken.

Sommer, Sonne, Gruppenzeit: Der ultimative Sommer-Guide für Jugendleiter*innen

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Sommer, Sonne, Gruppenzeit: Der ultimative Sommer-Guide für Jugendleiter*innen

Der Sommer ist da – und mit ihm eine der aufregendsten Jahreszeiten für alle, die mit Kinder- und Jugendgruppen arbeiten. Längere Tage, Wärme, Natur pur und eine Energie unter den Kindern und Jugendlichen, die ansteckend ist. Gleichzeitig stehen viele von euch als Ehrenamtliche vor der Frage: Was machen wir eigentlich?

Dieser Artikel ist euer Sommer-Werkzeugkasten. Hier findet ihr nicht nur Ideen, sondern konkrete Spiele, DIY-Projekte, Ausflugstipps und ganze Aktionsprogramme – für Gruppen jeder Größe, für unterschiedliche Altersgruppen und mit einem Blick auf das, was uns wichtig ist: Mitbestimmung, Nachhaltigkeit, Vielfalt und echter Zusammenhalt.

Lasst uns loslegen. 🌞


Warum der Sommer so besonders ist – und wie ihr das Potenzial nutzt

Bevor wir in die konkreten Ideen einsteigen, kurz ein paar grundsätzliche Gedanken, die vielleicht helfen, den Sommer bewusster zu gestalten.

Kinder und Jugendliche erleben den Sommer heute oft sehr unterschiedlich. Während manche Familien Reisen, Freizeitparks und vollgepackte Ferien erleben, verbringen andere den Sommer zuhause – manchmal alleine, manchmal mit wenig Abwechslung. Eure Gruppenangebote können genau dieser Ausgleich sein. Sie bieten Gemeinschaft, Erlebnisse und Erinnerungen, die nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen.

Nutzt den Sommer also bewusst für:

  • Erlebnisse in der Natur, die Kinder und Jugendliche heute seltener selbstständig machen
  • Partizipation – lasst die Gruppe mitentscheiden, was gemacht wird
  • Nachhaltigkeit als Thema und Praxis, weil Natur erleben und Natur schützen zusammengehören
  • Begegnungen und neue Perspektiven – Ausflüge, Gäste, interkulturelle Momente

Und noch etwas: Ihr müsst nicht das perfekte Programm liefern. Manchmal ist der beste Sommer-Nachmittag der, bei dem die Kinder einfach im Gras liegen, Wolken angucken und reden. Gebt Raum dafür.

Spielpädagogik in der Jugendarbeit

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Spielpädagogik in der Jugendarbeit

Spielen ist weit mehr als Zeitvertreib. Es ist ein elementares Ausdrucks- und Lernfeld, ein menschliches Grundbedürfnis – besonders in der Kindheit und Jugend. Kinder entdecken durch Spiel die Welt, verarbeiten Erlebnisse, gestalten Beziehungen und erleben Selbstwirksamkeit. Doch auch Jugendliche profitieren vom spielerischen Zugang: Er erlaubt ihnen, Rollen zu erproben, Spannung abzubauen, Gemeinschaft zu erleben und kreative Lösungen zu finden.

In der Jugendarbeit ist Spielpädagogik deshalb kein nettes Beiwerk, sondern ein zentrales Werkzeug. Richtig eingesetzt schafft Spiel Räume, in denen Kinder und Jugendliche ohne Leistungsdruck lernen, sich ausdrücken und entfalten können. Es bietet Chancen für Inklusion, Beziehungsarbeit und persönliche Entwicklung – und unterstützt gruppenpädagogische Prozesse wie Vertrauen, Kommunikation und Konfliktlösung.

Gleichzeitig verlangt Spielpädagogik mehr als das bloße „Durchführen von Spielen“. Es geht um Haltung, um Zielorientierung, um eine bewusste Auswahl und Reflexion. Gute Spielpädagogik schafft nicht nur Spaß, sondern auch Sinn.

Wer Spiel gezielt und verantwortungsvoll einsetzt, hat ein starkes Werkzeug in der Hand – für gelingende Gruppenstunden, starke Gemeinschaften und wachsende Persönlichkeiten. Diese Artikelreihe zeigt, wie das gelingen kann.

Eine große Sammlung mit mehreren Tausend Spiel- und Aktionsideen für die Jugendarbeit gibt es hier im Jugendleiter-Blog.

Herausforderung: Die Gruppe hört bei Erklärungen nicht zu

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Mehr Informationen

Kennt ihr das? Ihr wollt ein Spiel erklären, eine Aufgabe starten oder den nächsten Programmpunkt ankündigen – aber ein Teil der Gruppe redet weiter, schaut woanders hin oder fragt kurz danach genau das, was ihr gerade erklärt habt. Das kann frustrierend sein, vor allem wenn ihr eigentlich gut vorbereitet seid.

Oft steckt dahinter aber nicht böser Wille. Kinder und Jugendliche kommen mit viel Energie, Müdigkeit, eigenen Gesprächen oder Vorfreude in die Situation. Manchmal sind Erklärungen auch einfach zu lang, zu abstrakt oder kommen in einem Moment, in dem die Gruppe noch gar nicht aufnahmebereit ist.

Hilfreich ist deshalb: Erst Aufmerksamkeit herstellen, dann erklären. Wartet kurz, bis wirklich Ruhe da ist. Nutzt ein klares Signal, das die Gruppe kennt – zum Beispiel Handzeichen, Gong, Klatschrhythmus oder einen festen Satz. Achtet darauf, dass alle euch sehen können und keine Materialien in den Händen haben, die ablenken.

Dann gilt: so kurz wie möglich, so anschaulich wie nötig. Erklärt nicht alle Sonderfälle auf einmal. Startet mit dem Ziel des Spiels oder der Aufgabe, zeigt die wichtigsten Schritte und macht lieber eine kurze Proberunde. Kinder und Jugendliche verstehen oft schneller, wenn sie etwas sehen oder direkt ausprobieren können.

Auch Rückfragen können helfen – aber nicht nur als „Habt ihr alles verstanden?“. Besser ist: „Wer kann die erste Aufgabe nochmal wiederholen?“ oder „Was passiert, wenn das Signal kommt?“ So merkt ihr schnell, ob die Erklärung angekommen ist.

Direkt ausprobieren:
Nehmt euch für die nächste Erklärung maximal drei Punkte vor: Ziel, Ablauf, Startsignal. Alles Weitere erklärt ihr erst, wenn es wirklich gebraucht wird.

Fürs Leitungsteam:
Vereinbart vorher, wer erklärt und wer währenddessen die Gruppe im Blick behält. So muss eine Person nicht gleichzeitig reden, Unruhe stoppen und Material verteilen.

Gelassenheit als Haltung: ein Grundsatz-Impuls

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Gelassenheit als Haltung: ein Grundsatz-Impuls

Es gibt diese Abende, an denen alles vorbereitet ist. Das Programm steht, das Material liegt bereit, ihr habt euch etwas Besonderes überlegt. Und dann kommt das erste Kind zur Tür herein, völlig aufgedreht oder völlig erschöpft, und ihr merkt: Heute trägt der Plan nicht. Solche Momente sind keine Ausnahme. Sie sind der Alltag in der Kinder- und Jugendarbeit. Und genau hier entscheidet sich, aus welcher Haltung heraus ihr arbeitet.

Mit dem Schwerpunkt „Gelassenheit & Zuversicht“ möchte ich euch zu einer Haltung einladen, die in vielen Gruppenräumen verloren zu gehen droht – weil der Druck wächst, weil die Erwartungen steigen, weil gefühlt jede Stunde ein Highlight sein soll. Dieser Impuls ist der Einstieg in die Themenwelt. Er beschreibt kein Spiel und keine Methode, sondern das Fundament, auf dem all die Ideen stehen, die ihr hier findet.

Gelassenheit ist nicht Gleichgültigkeit

Fangen wir mit einem Missverständnis an. Gelassenheit wird oft mit Lockerlassen verwechselt, mit „Augen zu und durch“, mit einem Schulterzucken. Doch wer gelassen ist, ist nicht gleichgültig. Im Gegenteil: Gelassenheit setzt voraus, dass euch etwas wichtig ist – nur eben nicht alles gleich wichtig.

Gelassenheit heißt, unterscheiden zu können zwischen dem, was ihr beeinflussen könnt, und dem, was ihr aushalten müsst. Sie heißt, nicht jede Unruhe sofort zu bekämpfen, nicht jeden Konflikt sofort zu lösen, nicht jeden Durchhänger als Scheitern zu werten. Wer gelassen leitet, reagiert nicht auf jeden Reiz, sondern wählt, worauf es ankommt. Das ist keine Passivität. Das ist innere Klarheit.

Und genauso wenig ist Gelassenheit dasselbe wie Perfektionismus mit ruhiger Stimme. Eine perfekt durchgetaktete Stunde, bei der ihr innerlich angespannt jeden Programmpunkt abhakt, hat mit Gelassenheit nichts zu tun. Kinder und Jugendliche spüren diesen Unterschied sofort. Sie merken, ob ihr wirklich präsent seid – oder ob ihr nur funktioniert.

Eine Haltung, keine Technik

Es gibt unzählige Methoden, um Ruhe in eine Gruppe zu bringen: Achtsamkeitsübungen, Entspannungsspiele, Rituale zum Beginn einer Gruppenstunde. All das ist wertvoll, und ihr findet in dieser Themenwelt viel davon. Aber keine Methode wirkt, wenn die Haltung dahinter fehlt.

Eine Atemübung, die ihr gehetzt anleitet, weil sie „jetzt im Plan steht“, beruhigt niemanden. Ein Stuhlkreis zur Reflexion, in dem ihr insgeheim auf die Uhr schaut, lädt niemanden zum Reden ein. Die Methode ist das Werkzeug – die Haltung ist die Hand, die es führt. Deshalb beginnt Gelassenheit nicht im Materialschrank, sondern in euch.

Das ist eine entlastende Nachricht. Denn es bedeutet: Ihr müsst nicht erst die perfekte Methode finden. Ihr dürft mit der Haltung anfangen – und die Methoden folgen lassen.

Gelassenheit beginnt bei euch

Ihr könnt Kindern und Jugendlichen nur die Ruhe weitergeben, die ihr selbst in euch tragt. Das klingt nach einer Binsenweisheit, hat aber handfeste Folgen für eure Praxis. Wer dauerhaft am Limit arbeitet, wer keine ehrlichen Pausen macht, wer sich für jede missglückte Stunde verantwortlich fühlt, der hat irgendwann keine Gelassenheit mehr zu verschenken.

Selbstfürsorge ist deshalb kein Luxus und kein Egoismus, sondern Teil eurer Verantwortung. Ein guter Anfang ist, ehrlich auf die eigene Belastung zu schauen – etwa mit der Checkliste für die mentale Gesundheit von Jugendleiter*innen. Genauso wichtig ist es, sich von einem Anspruch zu verabschieden, der euch klein macht: dem Anspruch, perfekt sein zu müssen.

Präsent statt perfekt – das ist vielleicht der wichtigste Satz dieser ganzen Themenwelt. Kinder und Jugendliche brauchen keine fehlerfreien Leitungspersonen. Sie brauchen Menschen, die da sind. Die zuhören. Die auch mal sagen dürfen: „Ich weiß es gerade auch nicht.“ Eine Leitung, die ihre eigenen Grenzen kennt und benennt, vermittelt mehr Sicherheit als eine, die alles im Griff zu haben vorgibt.

Wie sich Gelassenheit überträgt

Sicherheit entsteht nicht durch Spektakel, sondern durch Verlässlichkeit. Wenn Kinder und Jugendliche wissen, wie ein Abend beginnt und wie er endet, wenn sie sich auf wiederkehrende Rituale am Ende einer Gruppenstunde verlassen können, dann entsteht ein Rahmen, in dem sie sich fallen lassen dürfen. Gerade in einer Welt, die viele als laut und unberechenbar erleben, ist dieser verlässliche Rahmen ein Geschenk.

Gelassenheit überträgt sich vor allem über Beziehung. Ein Kind, das spürt, dass es nicht perfekt sein muss, um dazuzugehören, wird ruhiger. Eine Jugendlicher, der oder die erlebt, dass eigene Meinungen zählen und mitgestaltet werden darf, fühlt sich sicherer. Echte Mitbestimmung ist deshalb kein Gegensatz zu Ruhe, sondern eine ihrer Quellen: Wer beteiligt ist, muss sich nicht durch Widerstand bemerkbar machen.

Und schließlich überträgt sich Gelassenheit über das Tempo, das ihr vorgebt. Ihr dürft langsamer machen. Ihr dürft eine Stunde auch mal nur sich entwickeln lassen, statt sie durchzuziehen. Viele Kinder und Jugendliche sehnen sich nach genau solchen Räumen – auch wenn sie es selten so sagen würden. Die 33 Fragen für Jugendliche, die Ruhe im Alltag finden wollen zeigen, wie groß dieses Bedürfnis ist.

Zuversicht: der Zwilling der Gelassenheit

Gelassenheit allein wäre nur die halbe Haltung. Sie braucht einen Zwilling, und der heißt Zuversicht. Zuversicht ist nicht das Schönreden schwieriger Lagen und keine aufgesetzte Durchhalteparole. Sie ist das schlichte, tragfähige Vertrauen darauf, dass Entwicklung Zeit braucht – und dass diese Zeit sich lohnt.

In der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen heißt das: Nicht jeder Fortschritt ist sofort sichtbar. Ein Kind, das heute noch stört, kann in einem Jahr die Gruppe zusammenhalten. Eine Jugendlicher, der oder die sich verschließt, öffnet sich vielleicht erst beim zehnten Versuch. Zuversicht bedeutet, an dieser langen Linie dranzubleiben, auch wenn ein einzelner Abend nichts davon erahnen lässt.

Diese Haltung schützt euch zugleich vor Überforderung. Wer glaubt, jedes Problem sofort lösen zu müssen, brennt aus. Wer darauf vertraut, dass Wachstum Zeit braucht, kann gelassen bleiben – und genau das wiederum gibt Kindern und Jugendlichen Hoffnung. Hoffnung entsteht nämlich selten durch große Reden. Sie wächst im Kleinen: in einem verlässlichen Gegenüber, in einer Gruppe, die trägt, in der Erfahrung, dass es gut werden darf.

Mut zur Reduktion

Was heißt das nun konkret für euren nächsten Gruppenabend? Vor allem eines: Ihr dürft weglassen. Mut zur Reduktion ist die praktische Seite der Gelassenheit. Schaut dazu auch mal in den Artikel zu Exnovation.

Plant weniger, als ihr könntet, und lasst Raum für das, was sich entwickelt. Baut bewusst Pausen ein, in denen nichts passieren muss. Verzichtet auf den Anspruch, jeden Abend zu überbieten. Gebt Verantwortung ab und ladet Kinder und Jugendliche ein, mitzugestalten – das entlastet euch und stärkt sie. Und nehmt euch nach der Stunde einen kurzen Moment, um zurückzuschauen, ehrlich und ohne Selbstverurteilung. Schon ein paar einfache Reflexionsmethoden helfen, aus Erlebnissen Erfahrungen zu machen.

Reduktion ist auch eine nachhaltige Art zu arbeiten. Sie schont eure Kräfte, sie schont die Gruppe, und sie macht ehrenamtliches Engagement auf lange Sicht überhaupt erst durchhaltbar. Weniger, aber verlässlich – das trägt weiter als viel und atemlos.

Eine Einladung

Gelassenheit ist keine Eigenschaft, die manche haben und andere nicht. Sie ist eine Haltung, die ihr üben könnt, Abend für Abend, in kleinen Schritten. Mal gelingt sie, mal nicht – und auch das anzunehmen, gehört dazu.

Die Beiträge in dieser Themenwelt sind als Begleiter auf diesem Weg gedacht: ruhige Gruppenstunden, kleine Rituale, Methoden zur Reflexion und Impulse zur Selbstfürsorge. Sie alle ruhen auf dem Fundament, das dieser Impuls beschreibt. Stöbert durch, nehmt mit, was euch stärkt, und findet euren eigenen Weg zwischen Engagement und Achtsamkeit – für die Kinder und Jugendlichen, die ihr begleitet, und für euch selbst.

Sommerduell – Ein bewegtes Gruppenspiel für warme Tage

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Sommerduell – Ein bewegtes Gruppenspiel für warme Tage

Wenn der Alltag nach draußen ruft und Gruppenstunden sich plötzlich auf Wiesen, Höfe oder Zeltplätze verlagern, braucht es Spiele, die genau dort funktionieren. Das Sommerduell ist eine spielerische Idee für genau diese Zeit: Zwei Teams treten in lockerer Atmosphäre gegeneinander an und lösen nacheinander kurze Aufgaben, die Bewegung, Kreativität und Teamgefühl verbinden. Der Fokus liegt nicht auf Leistung, sondern auf gemeinsamem Erleben, Ausprobieren und Spaß an der Sache.

Zu Beginn werden zwei Teams gebildet, möglichst ausgeglichen in Alter und Anzahl. Die Gruppennamen können sommerlich, witzig oder völlig frei gewählt werden – Hauptsache, die Gruppe identifiziert sich damit. Danach erklärt die Spielleitung den groben Ablauf: mehrere kleine Spielrunden, klare Start- und Endpunkte und eine einfache Punktevergabe. Diese Struktur gibt Orientierung, ohne das Spiel unnötig streng zu machen.

Die Aufgaben im Sommerduell sind stark von der Jahreszeit geprägt. Vieles darf in Bewegung stattfinden: kurze Staffeln, Zielwürfe oder Geschicklichkeitsaufgaben, bei denen Laufen, Balancieren oder Koordination gefragt sind. Besonders an heißen Tagen sorgen Wasserelemente für Begeisterung und Abkühlung – etwa beim Transportieren von Wasser, beim Zielen mit nassen Schwämmen oder bei kleinen Team-Challenges mit Bechern. Wichtig ist dabei immer ein sicherer Rahmen, klare Absprachen und ein respektvoller Umgang, damit sich alle wohlfühlen.

Damit die Energie nicht kippt, wechseln sich aktive und ruhigere Aufgaben ab. Kreative Runden, bei denen gebaut, gemalt oder mit Naturmaterialien gearbeitet wird, geben Raum zum Durchatmen. Auch Denk- oder Schätzaufgaben passen gut ins Sommerduell und zeigen: Nicht nur Schnelligkeit zählt, sondern auch Aufmerksamkeit und Ideenreichtum.

Zum Abschluss kommen alle noch einmal zusammen. Die Punkte werden gezählt, das Siegerteam wird gewürdigt – gern mit einer kleinen sommerlichen Aufmerksamkeit wie Wassereis oder frischem Obst. Gleichzeitig bleibt klar: Das eigentliche Ziel war nicht der Sieg, sondern die gemeinsame Zeit. Das Sommerduell eignet sich besonders für Ferienangebote, Sommerfeste oder offene Aktionen und zeigt, wie leicht gute Gruppenmomente entstehen können, wenn Spiel, Bewegung und Gemeinschaft zusammenkommen.

Beispiel-Aufgaben fürs Sommerduell

🌊 1. Becher-Turm bauen
Jedes Team bekommt 10 Plastik- oder Pappbecher.
Innerhalb von 1 Minute müssen sie daraus einen möglichst hohen Turm bauen.
Das Team mit dem höchsten, frei stehenden Turm gewinnt.

💦 2. Wassertransport-Challenge
Jedes Team bekommt einen Becher und einen Eimer.
Ziel ist es, innerhalb von 2 Minuten möglichst viel Wasser vom Start- in den Ziel-Eimer zu transportieren – ohne den Becher zu verschließen.
Das Team mit dem meisten Wasser im Ziel-Eimer gewinnt.

🎯 3. Schwamm-Zielwurf
Jedes Team bekommt drei nasse Schwämme.
Aus einer festgelegten Entfernung wird auf einen Eimer oder Reifen gezielt.
Das Team mit den meisten Treffern erhält den Punkt.

🏃 4. Sommer-Staffel
Jedes Team stellt sich in einer Reihe auf.
Nacheinander laufen alle Teammitglieder eine kurze Strecke und klatschen die nächste Person ab.
Das Team, das zuerst vollständig durch ist, gewinnt.

Mehr sommerliche Spiel-und Aktionsideen gibt es hier im Blog.

🌞 5. Schatten-Suche
Jedes Team bekommt eine Liste mit fünf Dingen, die im Schatten gefunden werden sollen (z. B. Blatt, Stein, Zapfen).
Innerhalb von 3 Minuten müssen möglichst viele passende Gegenstände gesammelt werden.
Das Team mit den meisten richtigen Fundstücken gewinnt.

🪣 6. Eimer-Balancieren
Jedes Team bekommt einen leeren Eimer.
Eine Person balanciert den Eimer auf dem Kopf über eine markierte Strecke.
Das Team, das die Strecke zuerst fehlerfrei zurücklegt, bekommt den Punkt.

🎨 7. Sommerbild legen
Jedes Team sammelt Naturmaterialien wie Blätter, Steine oder Gräser.
Daraus legen sie innerhalb von 5 Minuten ein sommerliches Bild auf dem Boden.
Das kreativere Bild gewinnt.

🌬️ 8. Ballon-Pusten
Jedes Team bekommt einen aufgeblasenen Luftballon.
Der Ballon darf nur durch Pusten über eine Ziellinie bewegt werden.
Das Team, das zuerst ankommt, gewinnt.

🥤 9. Becher-Parcours
Jedes Team bekommt einen mit Wasser gefüllten Becher.
Der Becher muss durch einen kleinen Parcours transportiert werden, ohne zu verschütten.
Das Team mit dem meisten Wasser im Ziel gewinnt.

🌴 10. Sommer-Begriffe erklären
Eine Person pro Team erklärt sommerliche Begriffe, ohne sie zu nennen.
Das Team hat 60 Sekunden Zeit, möglichst viele Begriffe zu erraten.
Das Team mit den meisten richtigen Antworten erhält den Punkt.

Mehr Tipps für deine sommerliche Gruppen-Aktivität:
😎 Sandburgen-Bauwettbewerb
😎 Spielidee: Geklaute Sommerparty
😎 Projekt: Floß bauen
😎 Fantasiereise für Kinder: Sommer
😎 Wasserbomben-Spielekette

Strand- und Seealternative

Eine besonders passende Variante des Sommerduells lässt sich am Strand oder an einem See umsetzen. Hier können viele Aufgaben ganz selbstverständlich an Wasser, Sand und Weite angepasst werden: Statt Becher-Türmen werden Sandskulpturen gebaut, Zielwürfe finden mit Muscheln oder kleinen Steinen statt und Staffeln führen barfuß über den Sand. Auch Wasserelemente lassen sich niedrigschwellig einbauen, etwa beim Transportieren von Wasser mit Schwämmen oder beim gemeinsamen Füllen eines Eimers. Wichtig ist dabei immer ein klarer Sicherheitsrahmen: keine Spiele im tiefen Wasser, feste Sammelpunkte am Ufer und klare Absprachen zur Aufsicht. So wird das Sommerduell am Strand oder See zu einer entspannten, naturnahen Alternative, die Urlaubsgefühl, Bewegung und Gemeinschaft miteinander verbindet.

10 abenteuerliche Warmup-Spiele für Kinderfreizeiten

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10 abenteuerliche Warmup-Spiele für Kinderfreizeiten

Der perfekte Start in den Tag oder ins Programm! Diese abenteuerlichen Warmup-Spiele bringen Bewegung, Energie und gute Laune in jede Kinder- oder Jugendfreizeit. Schnell erklärt, einfach umzusetzen und mit garantiertem Spaßfaktor – so kommt euer Team in Schwung!

Bombendrohung

Für dieses Spiel braucht man ein großes Gelände, das etwas unübersichtlich ist. Am besten eignet sich ein bewachsenes Waldstück. In diesem versteckt die Spielleitung einen tickenden Wecker, der eine halbe Stunde nach Spielstart (bei kleinerem Gelände früher) klingelt. Die Gruppe hat die Aufgabe, den tickenden Wecker zu finden und zur Spielleitung zu bringen. Klingelt der Wecker, bevor er bei der Spielleitung abgegeben wurde, verliert die Gruppe das Spiel, da die Bombe explodiert ist.

Material: Wecker

Hinweise: Die Spielleitung muss darauf achten, dass Natur und Tiere geschont werden und dass sich kein Kind im unübersichtlichen Wald verletzt. Diese sollten daher immer mindestens zu zweit unterwegs sein.

Bierdeckel-Wettkampf

Ein Raum wird in zwei gleiche große Gebiete geteilt. Die Gruppe verteilt sich ebenfalls gleichmäßig auf die beiden Hälften. Jede Seite erhält nun 50 Bierdeckel. Auf ein Kommando haben die Spieler eine nicht bekanntgegebene Dauer lang Zeit, die eigenen Bierfilze auf die andere Spielseite zu werfen. Das eigene Feld darf dabei nicht verlassen werden. Wer am Ende der Zeit die wenigsten Bierdeckel in seinem Feld hat, gewinnt das Spiel.

Am besten stellt ihr einen Wecker, der am Ende der Zeit klingelt. In diesem Moment darf kein Bierfilz mehr geworfen werden.

Material: 100 Bierdeckel

Schrubber-Hockey

Die Gruppe wird in zwei gleich große Mannschaften aufgeteilt. Jeder Spieler einer Mannschaft bekommt eine Nummer, so dass es in jeder Gruppe die gleichen Nummern gibt. Die Mannschaften stehen sich an den beiden langen Seiten eines Spielfelds von ca. 5 mal 10 Metern gegenüber. Zwischen den Spielern ist also eine Bahn von etwa 10 Metern Länge, in deren Mitte ein Bodenwischtuch liegt. An beiden Enden der 10m-Bahn steht jeweils ein Stuhl, auf dem jeweils einer der beiden Schiedsrichter sitzt und einen Schrubber bereit hält. Jeder Schrubber gehört zu einer Gruppe. Der gegenüber stehende Stuhl ist das zu erreichende Tor.

Auf ein Kommando läuft aus jeder Gruppe der aufgerufene Spieler zu seinem Schrubber, schnappt sich diesen und versucht dann, das Bodenwischtuch in das gegenüberliegende Tor zu schieben. Dabei darf nur der Schrubber verwendet werden.

Ähnlich wie beim Hockey wird hier an Stelle des Pucks das Bodenwischtuch möglichst zielgerichtet über den Boden gefegt. Da der Gegner aber in die entgegengesetzte Richtung mit dem Tuch will, ist Spannung vorprogrammiert. Mit Geschick und unter einem riesigen Lärm durch das Anfeuern der eigenen Mannschaft entsteht so ein spannendes Wettbewerbsspiel.

Material: 2 Stühle, 2 Schrubber und ein Bodenwischtuch.

Münze weitergeben

Eine Münze wird beim ersten Mitspieler auf die Kuppe des Zeigefingers gelegt. Nun muss diese Münze von Spieler zu Spieler weitergegeben werden – aber immer nur mit Hilfe des Zeigefingers. Andere Körperteile oder Hilfsmittel dürfen nicht benutzt werden.

Dieses Wettkampfspiel können entweder zwei Gruppen gegeneinander spielen oder eine Gruppe versucht sich immer weiter zu steigern.

Material: Münze

Jägerball

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Alle Mitspieler befinden sich auf einem abgesteckten Spielfeld, einer ist der Jäger. Der Jäger muss mit einem Softball versuchen, die anderen Mitspieler abzuwerfen. Die Mitspieler dürfen vor dem Jäger ausreißen, aber die Spielzone nicht verlassen. Trifft der Jäger einen Gejagten mit dem Ball, so scheidet der Abgeworfene aus. Fängt der Gejagte den Ball, bleibt er im Spiel. Er darf den Ball dann so weit es geht wegwerfen und sich so in Sicherheit bringen.

Material: Softball

Seitenwechsel

Dieses Spiel wird auf einem Spielfeld etwa in der Größe eines Volleyball-Feldes gespielt. Die Gruppe wird in zwei Mannschaften aufgeteilt. Jede Mannschaft steht auf einer Spielfeldhälfte. Von jeder Mannschaft geht ein Spieler auf die Spielfeldhälfte der anderen Mannschaft. Jede Mannschaft muss nun versuchen, ihrem Boten auf der anderen Seite den Ball zuzuwerfen. Gelingt dieses direkte Zuspiel, darf der Werfer die Seite wechseln.

Ziel ist es, als Mannschaft auf die andere Seite zu gelangen. Welchem Team gelingt dies zuerst?

Material

Ball

7 Wäscheklammer-Frisur

Aus jedem Mitspieler-Team wird ein Freiwilliger benötigt, der Lust auf eine neue Frisur hat. In die Mitte zwischen den Teams wird ein Korb mit Wäscheklammern aufgestellt. Die Spieler jedes Teams dürfen nun jeweils eine Wäscheklammer nehmen, zu ihrem Freiwilligen rennen und ihm diese Wäscheklammer in die Haare klemmen. Nach Ablauf von fünf Minuten wird gezählt, bei wem mehr Wäscheklammern in den Haaren klemmen. Diese Mannschaft gewinnt das Spiel.

Material: sehr viele Wäscheklammern

Stuhl-Hopping

Dieses Spiel solltet ihr nur spielen, wenn ihr euch sicher seid, dass ihr richtig stabile Stühle habt. Jeder Mitspieler sitzt auf einem Stuhl. Die Aufgabe ist es, eine markierte, nicht allzu lange Strecke nur durch Hoppen mit dem Stuhl zu absolvieren. Dafür darf das Gesäß nie die Stuhlfläche verlassen und die Füße dürfen nicht den Boden berühren.

Hinweis: Die Spielleitung muss aufpassen, dass sich jeder Mitspieler an die Regeln hält und dass niemand in Gefahr gerät, mit seinem Stuhl umzukippen. Die Aufgabe klingt einfach, geht aber ordentlich an die Kondition.

Material: pro Spieler ein stabiler Stuhl

Aufpassen, Wachmann!

Dieses Spiel wird im Kreis gespielt. Dabei ist es egal, ob die Mitspieler stehen oder sitzen. Einem Mitspieler werden die Augen verbunden und dieser wird mit einer Zeitungsrolle in die Mitte des Kreises gestellt. Zu seinen Füßen wird ein Schlüsselbund gelegt. Diesen müssen nun die Spieler, die im Kreis um den Mittelpunkt herum stehen, versuchen zu stehlen. Dabei müssen sie möglichst leise vorgehen. Hat der Spieler in der Mitte den Verdacht, etwas zu hören, darf er mit der Zeitungsrolle um sich schlagen. Wer abgeschlagen wurde, muss zurück in den Kreis und darf nicht mehr mitspielen. Wem gelingt es, den Schlüsselbund zu klauen?

Variation: Jeder Mitspieler hat eine Wäscheklammer, die er versuchen muss, an die Kleidung des Spielers in der Mitte zu klemmen. Wie vielen gelingt dies?

Material: Zeitungsrolle, Augenbinde, Schlüsselbund

Zeitungs-Fangen

Jeder Mitspieler bekommt bei diesem Spiel eine zusammengefaltete Zeitungsseite in den Hosenbund geklemmt. Nur der Fänger kommt ohne aus. Der Fänger muss nun versuchen, einem Mitspieler die Zeitung aus dem Hosenbund zu ziehen. Dieser Spieler scheidet aus. Der Spieler, der am Schluss noch seine Zeitungsseite besitzt, gewinnt das Spiel.

Variation: Wer länger und ohne klaren Sieger spielen möchte, der spielt das Spiel so, dass der Fänger, sobald er eine Zeitung geklaut hat, diese sich selbst in den Hosenbund steckt und so Teil der Gejagten wird. Der Spieler, dem die Zeitung geklaut wurde, wird zum neuen Fänger.

Material: Zeitung

Wenn Vapes nach Kaugummi schmecken: Nikotin ist zurück im Jugendalltag

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Wenn Vapes nach Kaugummi schmecken: Nikotin ist zurück im Jugendalltag

Wenn Vapes nach Kaugummi schmecken: Nikotin ist zurück im Jugendalltag

Jugendliche greifen wieder häufiger zu Nikotinprodukten. Laut ZDFheute geben 9,6 Prozent der 12- bis 17-Jährigen an, regelmäßig oder gelegentlich zu rauchen; 2021 waren es noch 6,1 Prozent. Besonders auffällig ist der Trend bei E-Zigaretten: Mehrweg-Vapes werden beliebter, vor allem bei Mädchen. Gleichzeitig nehmen Shishas und Einweg-E-Zigaretten zwar ab, doch neue Produkte wie Mehrweg-Vapes und Nikotinbeutel gewinnen an Bedeutung.

Problematisch ist dabei nicht nur der Konsum selbst, sondern auch die jugendnahe Vermarktung: bunte Verpackungen, süße Aromen wie Cola, Kiwi oder Kaugummi und ein Lifestyle-Image senken die Hemmschwelle. Für Jugendliche wirken Vapes oft weniger riskant als klassische Zigaretten, obwohl Nikotin abhängig machen kann. Politisch werden deshalb strengere Regeln für Werbung, Aromen, Verpackung und Verfügbarkeit diskutiert. (ZDFheute)

Ableitungen für die Jugendarbeit

Für Jugendleiter*innen heißt das: Vapen sollte nicht erst Thema werden, wenn auf dem Zeltplatz oder vor dem Jugendtreff konsumiert wird. Wichtig ist eine Haltung, die nicht moralisiert, aber klare Grenzen setzt. Viele Jugendliche erleben Nikotinprodukte als Teil von Social Media, Style und Gruppenzugehörigkeit.

Deshalb helfen Gespräche mehr als reine Verbote: Was macht diese Produkte attraktiv? Wer verdient daran? Und warum wirken bunte Aromen harmloser, als sie sind? In Gruppenstunden und Ferienlagern sollten Regeln zu Rauchen, Vapes und Nikotinbeuteln transparent und für alle gleich gelten. Gleichzeitig braucht es Räume, in denen Jugendliche über Druck, Neugier, Körperbilder, Stress und Zugehörigkeit sprechen können.

Diskussionsfragen für deine Gruppe

Diese Fragen können helfen, ohne Vorwurf ins Gespräch zu kommen:

  1. Warum wirken Vapes auf viele Jugendliche weniger gefährlich als Zigaretten?
  2. Welche Rolle spielen Geschmack, Verpackung, TikTok oder Gruppendruck beim Ausprobieren?
  3. Wo sollte eine Jugendgruppe klare Grenzen setzen – und wo braucht es eher Aufklärung und Gespräch?

Gruppenstunden-Baustein: „Harmlos oder Marketing?“

Lege verschiedene fiktive Produktkarten aus: „Kaugummi-Vape“, „Nikotinbeutel Minze“, „Energy-Drink“, „klassische Zigarette“, „bunte Süßigkeit“. Die Gruppe sortiert sie auf einer Linie von „wirkt harmlos“ bis „wirkt riskant“. Danach wird diskutiert: Was beeinflusst unsere Einschätzung – Farbe, Geschmack, Werbung, Erfahrung, Wissen oder Gruppendruck? Abschlussfrage: Welche Regeln wären für unsere Gruppe fair und nachvollziehbar?

Projekt: ein Reisetagebuch gestalten

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Projekt: ein Reisetagebuch gestalten

Ein Reisetagebuch ist mehr als ein Ort für Erinnerungen – es ist ein persönlicher Begleiter, ein Ausdruck von Selbstwahrnehmung und Kreativität. Gerade in der Jugendarbeit kann das gemeinsame Gestalten eines Reisetagebuchs ein starkes Projekt sein, das jungen Menschen hilft, ihre Erfahrungen unterwegs zu verarbeiten und sich selbst besser kennenzulernen. Ob auf Freizeit, Pilgerweg oder Bildungsreise: Das eigene Tagebuch bietet Raum für Gedanken, Emotionen und kreative Ideen – und bleibt als greifbare Erinnerung an eine besondere Zeit erhalten.

Der Einstieg ins Projekt beginnt mit einer einfachen, aber wirkungsvollen Frage: „Warum lohnt es sich, ein Reisetagebuch zu führen?“ Gemeinsam mit den Jugendlichen wird überlegt, was man unterwegs alles festhalten kann – nicht nur Fakten wie Ort und Uhrzeit, sondern auch persönliche Eindrücke, besondere Momente, witzige Begegnungen oder Gedanken, die sonst im Alltag untergehen. So wird schnell klar: Dieses Tagebuch ist kein Pflichtprogramm, sondern etwas sehr Individuelles. Ein Heft nur für mich, ohne Bewertung, ohne Zensur – dafür mit viel Raum für Kreativität.

Die Gestaltung beginnt mit dem Äußeren. Ein schlichtes DIN-A5-Heft oder ein Notizbuch reicht aus – wichtig ist, dass es stabil ist und genug Seiten für den Reisezeitraum bietet. Das Cover wird zum kreativen Einstieg: Jugendliche gestalten es mit Farben, Collagen, Aufklebern oder eigenen Symbolen. Ein Titel darf natürlich nicht fehlen: Ob „Meine Reise“, „Unterwegs mit mir“, „Fernweh & Freiheit“ oder etwas ganz Eigenes – es geht darum, einen persönlichen Rahmen zu schaffen.

Innen wird das Tagebuch nach eigenen Vorlieben strukturiert. Manche gestalten sich Tagesseiten, auf denen sie Datum, Ort, Stimmung und Erlebnisse eintragen. Andere nutzen freie Seiten zum Zeichnen, Einkleben von Tickets oder kleinen Fundstücken. Kreative Methoden helfen, den Einstieg zu erleichtern: Mini-Listen („Drei Dinge, die ich heute gelernt habe“), Stimmungsfelder („So ging es mir heute“), kleine Zeichnungen („Mein Tag als Comic“) oder Impulsfragen wie „Was hat mich heute überrascht?“ oder „Was war mein persönlicher Mut-Moment?“

Sehr beliebt ist auch das Arbeiten mit Materialien wie Washi-Tape, Bastelpapier, Landkarten, Zeitungsausschnitten oder Stoffresten. Dadurch entsteht nicht nur ein visuell ansprechendes Tagebuch, sondern auch ein kreativer Zugang zur eigenen Reiseerfahrung. Kleine Umschläge, die eingeklebt werden, bieten Platz für Erinnerungsstücke wie Eintrittskarten, Zettelchen oder Fundstücke aus der Natur.

Wichtig ist: Es gibt kein Richtig oder Falsch. Manche Jugendlichen schreiben gerne lange Texte, andere drücken sich lieber visuell aus. Die Rolle der Leitung besteht darin, Impulse zu geben – aber nicht zu kontrollieren. Reflexionsfragen, kleine kreative Aufgaben oder freie Zeiten zum Gestalten können helfen, das Tagebuch regelmäßig zu nutzen – ohne dass es zur Pflicht wird.

Das Gestalten eines Reisetagebuchs eignet sich besonders für ruhigere Phasen auf Reisen: am Abend, bei Regenwetter, in einem stillen Moment am See oder unter dem Sternenhimmel. Es schafft eine Pause vom Gruppentrubel und lädt zur persönlichen Auseinandersetzung ein. Gleichzeitig entsteht etwas Bleibendes: Ein Buch, das man Jahre später noch aufschlagen und in die Reisegefühle zurückkehren kann.

Zum Abschluss des Projekts kann – auf freiwilliger Basis – ein Austausch stattfinden: Wer möchte, zeigt eine Lieblingsseite oder erzählt, was ihm oder ihr das Tagebuch bedeutet hat. So wird sichtbar: Es geht nicht nur um Deko oder schöne Seiten, sondern um echte Erfahrungen, um Reflexion, um Ausdruck. Um ein kleines Stück gelebte Jugendarbeit in Papierform.

Leitungs-Impuls: Visionen teilen

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Leitungs-Impuls: Visionen teilen

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Jedes Leitungsteam hat Ziele: Termine, Projekte, Programme. Doch hinter all dem steht oft etwas Tieferes – eine Vorstellung davon, wie Jugendarbeit aussehen soll. Eine Vision.

Diese Vision ist nicht immer ausgesprochen. Sie lebt in einzelnen Köpfen, in Erfahrungen, in persönlichen Überzeugungen. Und genau darin liegt eine Chance – aber auch ein Risiko. Denn wenn Visionen nicht geteilt werden, bleibt Zusammenarbeit oft auf der Oberfläche.

Visionen zu teilen bedeutet, sich als Team zu fragen: Wofür sind wir eigentlich gemeinsam unterwegs?
Nicht nur: Was machen wir?
Sondern: Warum machen wir es?
Und: Wie soll sich das anfühlen – für uns und für die Kinder und Jugendlichen?

Wenn ihr eure Zukunftsbilder miteinander teilt, passiert etwas Entscheidendes: Aus Einzelperspektiven wird ein gemeinsamer Horizont. Ihr versteht einander besser. Entscheidungen werden klarer. Und eure Arbeit bekommt Richtung – auch in unsicheren Zeiten.

Dabei geht es nicht um perfekte Formulierungen oder große Strategiepapiere. Es geht um ehrliche Gespräche. Um das Zuhören: Was ist dir wichtig? Was treibt dich an? Welche Jugendarbeit wünschen wir uns gemeinsam?

Visionen verbinden – wenn sie geteilt werden. Sie schaffen Orientierung, ohne starr zu sein. Sie geben Halt, ohne einzuengen. Und sie stärken eure Teamkultur, weil sie sichtbar machen: Wir ziehen am selben Strang.

Ein Team, das seine Vision kennt und lebt, wirkt anders. Klarer. Stimmiger. Und nachhaltiger.

Reflexionsfragen

  1. Welche Vision tragt ihr persönlich für eure Jugendarbeit in euch?
  2. Wo habt ihr im Team bereits ein gemeinsames Zukunftsbild – und wo eher unterschiedliche Vorstellungen?
  3. Wie könnt ihr bewusst Räume schaffen, um Visionen miteinander zu teilen und weiterzuentwickeln?

Escape Room für Kinder: Unschuldig verurteilt? Ein Mafia-Fall

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Escape Room für Kinder: Unschuldig verurteilt? Ein Mafia-Fall

Ein unschuldiger Mann, Daniel Carter, sitzt im Gefängnis, weil er beschuldigt wird, für das berüchtigte Rosetti-Syndikat, eine mächtige Mafiafamilie, zu arbeiten. Die Beweise gegen ihn scheinen stichhaltig: ein nicht bestandener Drogentest, Fingerabdrücke auf einer Kiste mit illegalen Substanzen und ein Zeuge, der ihn am Tatort gesehen hat.

Aber irgendetwas passt nicht zusammen. Daniel beharrt auf seiner Unschuld, und es liegt an euch – seinem Verteidigungsteam – die Wahrheit herauszufinden. Ihr müsst Berichte, Zeitabläufe und Zeugenaussagen analysieren, um Widersprüche aufzudecken und zu beweisen, dass die Beweise gefälscht wurden.

Die Uhr tickt, und die Verhandlung rückt immer näher. Wenn ihr versagt, muss Daniel für Verbrechen, die er nicht begangen hat, lebenslang ins Gefängnis. Wenn ihr erfolgreich seid, werdet ihr seinen Namen reinwaschen und die wahren Verbrecher enttarnen, die im Verborgenen die Fäden ziehen.

Könnt ihr den Fall lösen und Daniel entlasten?

Download des Escape Rooms

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Hier kannst du den Escape Room herunterladen:

Zwischen KI, TikTok und Fake News: Was Medienpädagogik heute in der Jugendarbeit bedeutet

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Zwischen KI, TikTok und Fake News: Was Medienpädagogik heute in der Jugendarbeit bedeutet

Stellt euch folgende Szene vor: Ihr sitzt mit eurer Gruppe zusammen, und plötzlich hält ein Kind ein Handy hoch und fragt: „Ist das Video echt?“ Zu sehen ist ein angeblich virales Clip, in dem eine bekannte Person etwas Schockierendes sagt. Alle schauen sich an. Niemand weiß es wirklich sicher.

Solche Momente passieren immer häufiger in Kinder- und Jugendgruppen – ob beim Pfadfinden, im Sportverein, in der Kirchengemeinde oder im offenen Jugendtreff. Und sie zeigen: Medienpädagogik ist längst keine Aufgabe mehr, die nur Schulen oder Fachkräfte mit Spezialausbildung betrifft. Sie gehört zum Alltag der Jugendarbeit.

Das bedeutet nicht, dass ihr zu Medien-Expert*innen werden müsst. Aber es lohnt sich, die wichtigsten Herausforderungen zu kennen – und zu wissen, wie ihr als Gruppenleitung damit umgehen könnt. Dieser Artikel gibt euch einen Überblick über vier große Themenfelder: Künstliche Intelligenz, Social Media und digitale Selbstbestimmung, Desinformation sowie Medienzeit und Wohlbefinden.

1. Künstliche Intelligenz – die neue Unbekannte in der Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen

Künstliche Intelligenz ist kein Zukunftsthema mehr. Kinder und Jugendliche begegnen ihr täglich – oft ohne es zu wissen. Wenn TikTok entscheidet, welches Video als nächstes erscheint, wenn Spotify einen Vorschlag macht oder wenn eine Suchmaschine Antworten direkt generiert: Hinter all dem steckt KI. Und immer mehr Kinder und Jugendliche nutzen KI-Tools auch aktiv: zum Schreiben von Texten, Erstellen von Bildern, Lösen von Aufgaben – oder einfach, weil es spannend ist.

Das bietet echte Chancen für die Gruppenarbeit. KI-Tools können kreative Projekte beflügeln: Eine Gruppe könnte gemeinsam eine Geschichte schreiben, bei der ein KI-Werkzeug Ideen liefert – und dann diskutieren, was die KI gut gemacht hat und was nicht. Oder Kinder und Jugendliche können selbst KI-generierte Bilder erstellen und darüber sprechen, was dabei entsteht und was fehlt.

Gleichzeitig bringen KI-Technologien neue Herausforderungen mit sich. Deepfakes – also täuschend echt wirkende manipulierte Videos oder Bilder – werden immer überzeugender. KI-generierte Texte klingen glaubwürdig, sind aber nicht immer korrekt. Und viele Kinder und Jugendliche haben noch kaum Werkzeuge, um das zu durchschauen.

💡 Praxisimpuls: Der KI-Detektiv-Test
Zeigt eurer Gruppe drei bis vier kurze Texte oder Bilder – darunter einige, die von einer KI erstellt wurden, und andere von Menschen. Lasst die Gruppe raten, was KI-generiert ist – und besprecht danach gemeinsam: Woran habt ihr euch orientiert? Was hat euch überrascht? Diese Übung schärft den kritischen Blick, ohne zu erschrecken, und zeigt: Es ist keine Schwäche, wenn man sich unsicher ist. Genau das ist der Sinn.

2. Social Media & digitale Selbstbestimmung – mehr als Likes und Follower

Für viele Erwachsene in der Jugendarbeit fühlen sich Plattformen wie TikTok, Instagram oder BeReal fremd an. Das ist verständlich – aber kein Grund, sie zu verteufeln. Diese Plattformen sind für viele Kinder und Jugendliche echte Lebensräume: Orte, an denen Freundschaften gepflegt werden, Identitäten ausprobiert werden und gesellschaftliche Diskussionen stattfinden.

Wer diese Lebenswelt versteht, kann besser mit Kindern und Jugendlichen ins Gespräch kommen. Und wer versteht, wie Algorithmen funktionieren – dass sie nicht neutral sind, sondern gezielt bestimmte Inhalte bevorzugen, die Aufmerksamkeit und Reaktion erzeugen –, der kann Kinder und Jugendliche dabei unterstützen, sich im Netz selbstbestimmt zu bewegen.

Digitale Selbstbestimmung ist dabei mehr als Datenschutz, auch wenn der eine wichtige Rolle spielt. Es geht darum, dass Kinder und Jugendliche wissen: Ich entscheide, was ich teile. Ich entscheide, wen ich folge. Ich entscheide, wie ich mich online zeige. Das gilt übrigens auch für eure Gruppenarbeit: Wenn ihr Fotos oder Videos aus Gruppenaktionen teilt, braucht ihr die Einwilligung aller Abgebildeten – und bei Minderjährigen die der Eltern. Das ist nicht nur rechtliche Pflicht, sondern auch eine Frage des Respekts.

💡 Praxisimpuls: „Mein Feed, dein Feed“
Lasst Kinder und Jugendliche (freiwillig!) zwei bis drei Inhalte zeigen, die ihnen ihr Feed zuletzt empfohlen hat. Besprecht gemeinsam: Warum könnte der Algorithmus gerade das empfohlen haben? Hätte ich das selbst gesucht? Mag ich es, dass mir das gezeigt wird – oder nervt es mich? Diese Reflexion passiert spielerisch und ohne Vorwurf. Sie zeigt, dass der eigene Feed keine neutrale Auswahl ist – sondern ein Spiegel aus Klicks, Reaktionen und Verweildauer.

3. Desinformation – wenn Wahrheit zur Frage wird

Fake News, Falschbehauptungen, Verschwörungserzählungen – diese Begriffe klingen nach großer Politik. Aber Desinformation findet längst im Kleinen statt: in Familien-WhatsApp-Gruppen, in Kommentarspalten, zwischen Freundesgruppen. Kinder und Jugendliche begegnen ihr täglich, oft ohne es zu wissen.

Besonders herausfordernd ist dabei: Einfaches Aufklären funktioniert oft nicht. Wenn jemand eine Falschinformation bereits glaubt und sich damit identifiziert, verstärkt eine direkte Korrektur manchmal sogar das Festhalten daran – ein Phänomen, das in der Psychologie als „Backfire-Effekt“ beschrieben wird. Als Gruppenleitung seid ihr also gut beraten, nicht mit dem Zeigefinger zu kommen.

Was stattdessen hilft: Neugier wecken, Fragen stellen, gemeinsam nachforschen. Nicht „Das stimmt nicht!“, sondern „Interessant – woher kommt das eigentlich?“ Dabei ist es wichtig, Kinder und Jugendliche als handlungsfähige Menschen zu betrachten, die lernen können, Quellen zu prüfen – und nicht als passive Opfer von Manipulation.

💡 Praxisimpuls: Der Drei-Quellen-Check
Wann immer eine überraschende oder empörende Information auftaucht, fragt gemeinsam: Wer hat das zuerst veröffentlicht? Berichten auch andere seriöse Quellen darüber? Welche Absicht könnte hinter dem Beitrag stehen? Diesen Dreischritt könnt ihr mit eurer Gruppe üben – zunächst an harmlosen Beispielen, etwa ob eine kuriose Tier-Geschichte stimmt. Das schafft ein Werkzeug, das Kinder und Jugendliche dann auch alleine anwenden können.

4. Medienzeit, Sucht & Wohlbefinden – ein Thema, das alle betrifft

„Leg das Handy weg!“ – dieser Satz ist in vielen Familien und Gruppen ein Dauerbrenner. Und er greift zu kurz. Denn die Frage ist nicht nur, wie viel Zeit Kinder und Jugendliche mit Medien verbringen, sondern wie sie diese Zeit verbringen – und warum.

Wer stundenlang mit Freunden online zockt, pflegt dabei soziale Beziehungen. Wer Videos schaut, um sich nach einem stressigen Schultag zu entspannen, tut etwas für sein Wohlbefinden. Wer dagegen zwanghaft scrollt und sich danach schlechter fühlt als vorher, hat ein anderes Muster. Der Unterschied liegt nicht primär in der Uhrzeit oder Dauer – sondern darin, ob die Mediennutzung selbstbestimmt und befriedigend ist oder ob sie als Kontrollverlust erlebt wird.

Als Gruppenleitung könnt ihr keinen Einfluss auf die Mediennutzung zu Hause nehmen – aber ihr könnt bewusste Offline-Räume anbieten. Nicht als Strafe oder Entzug, sondern als echte Alternative: Erlebnisse, die so gut sind, dass Kinder und Jugendliche das Handy freiwillig in der Tasche lassen. Das ist gute Jugendarbeit – und gleichzeitig gelebte Medienpädagogik.

💡 Praxisimpuls: Die Offline-Stunde gemeinsam gestalten
Plant eine Einheit, in der ihr gemeinsam mit der Gruppe entscheidet: Was machen wir in der nächsten Stunde ganz ohne Bildschirm – und warum? Lasst Kinder und Jugendliche eigene Vorschläge einbringen (Partizipation!), stimmt gemeinsam ab und wertet danach aus: Wie hat es sich angefühlt? Was war anders? Das schafft ein Bewusstsein für den Wert von Offline-Erfahrungen – ohne Verbote und Vorwürfe.

Fazit: Ihr müsst keine Expert*innen sein – aber neugierig bleiben

Medienpädagogik kann sich überwältigend anfühlen. Die Technologien entwickeln sich schnell, die Plattformen wechseln, und oft haben Kinder und Jugendliche einen Wissensvorsprung, der beeindruckt und einschüchtert.

Aber das Entscheidende ist nicht technisches Detailwissen. Es ist die Haltung: offen sein, nachfragen, gemeinsam entdecken statt belehren. Kinder und Jugendliche als kompetente Akteur*innen ernst nehmen, die lernen können, sich in einer medialen Welt selbstbestimmt zu bewegen. Und dabei selbst Vorbild sein – in kritischem Denken, im respektvollen Umgang mit Daten anderer, im bewussten Offline-Sein.

Medienpädagogik ist keine Zusatzaufgabe. Sie ist heute ein Teil dessen, was gute Jugendarbeit ausmacht.

Welche Medienpädagogik-Themen beschäftigen euch in eurer Arbeit mit Kindern und Jugendlichen? Habt ihr Erfahrungen gemacht, die andere interessieren könnten? Schreibt es in die Kommentare.

Die besten Foto-Editoren für das Smartphone 2026

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Die besten Foto-Editoren für das Smartphone 2026

Das Smartphone ist für viele die erste Kamera – und oft auch der erste Ort, an dem Fotos ausgewählt, bearbeitet und geteilt werden. Wenn du deine beste Fotobearbeitungs-App auswählst, ist es wichtig zu verstehen, dass verschiedene Tools unterschiedliche Zwecke erfüllen. Manche setzen auf Geschwindigkeit und einfache One-Tap-Optimierungen, andere bieten mehr Kontrolle über Farben, Details, Retusche und kreative Anpassungen.

In diesem Artikel vergleichen wir mehrere Smartphone-Editoren aus einer praktischen Perspektive, damit du eine Bildbearbeitungs-App findest, die zu deinem Workflow passt und mobiles Bearbeiten wirklich sinnvoll macht.

1. Luminar Mobile

Wenn du Fotos am Handy bearbeiten möchtest, ohne bei der Qualität Kompromisse einzugehen, könnte Luminar Mobile eine gute Wahl sein. Es ist ein KI-gestützter Editor für Reisefotos, Porträts, Himmel und Alltagsaufnahmen auf iPhone, iPad, Apple Vision, Android und ChromeOS.

Beachte, dass die mobile Version nur im größeren Luminar-Ökosystem verfügbar ist – in den Cross-device (~$163) und Max (~$176) Plänen. Wenn du nur einen mobilen Editor suchst, ist diese Option möglicherweise nicht ideal.

VorteileNachteile
Plattformübergreifende Unterstützung – ideal, wenn du nicht nur an iPhone oder Android gebunden sein möchtestBeste Performance gibt es eher auf neueren Geräten als auf älteren Einsteigermodellen
Intuitive Touch-Bedienung und KI-Tools ermöglichen schnelle, hochwertige ErgebnisseWenn du nicht das gesamte Ökosystem nutzt, ist der Preis schwer zu rechtfertigen
Gute Farboptimierung, Porträt-Retusche und Himmelanpassungen über einfache Filter hinausDer Funktionsumfang der mobilen Version ist im Vergleich zu Luminar Neo (Desktop) eingeschränkt

2. Google Photos

Die Bildbearbeitung auf dem Smartphone beginnt oft mit Komfort. Google Fotos ist eine All-in-One-Lösung, mit der du deine Bilder bearbeiten, organisieren, durchsuchen und sichern kannst – alles an einem Ort, egal ob auf iPhone oder Android.

Die App selbst ist kostenlos, aber für zusätzlichen Speicherplatz zahlst du etwa 1,99 $ pro Monat für 100 GB. Die Preise können je nach Region leicht variieren.

VorteileNachteile
Grundlegende Bearbeitungsfunktionen direkt in der App integriert, die viele Nutzer ohnehin für Speicherung und Suche verwendenWenn du mehr Kontrolle oder einen kreativeren Look möchtest, sind die Funktionen zu begrenzt
Sehr einsteigerfreundlich, keine LernkurveMit wachsender Mediathek fallen zusätzliche Kosten für Speicher an
Schnell, einfach zugänglich und mit starken OrganisationsfunktionenFür Fotografen, die eine klar getrennte Bearbeitungsumgebung wollen, ist die App zu eng an das Google-Ökosystem gebunden

3. Adobe Photoshop Express

Das Adobe-Ökosystem gilt seit Jahren als Standard in der Bildbearbeitung, doch für viele Einsteiger ist das klassische Photoshop zu komplex. Photoshop Express bietet eine schnelle und einfache Möglichkeit, Fotos auf dem Handy zu bearbeiten, ohne auf gute Ergebnisse zu verzichten. Die App eignet sich für schnelle Korrekturen, Collagen, einfache Retusche und Inhalte für soziale Medien – sowohl auf iPhone als auch auf Android.

Laut offizieller Adobe-Seite kostet Adobe Express Premium derzeit etwa 9,99 $ pro Monat. Gleichzeitig zeigen die App-Stores, dass Photoshop Express selbst kostenlos heruntergeladen werden kann, mit optionalen Premium-Upgrades. Es lohnt sich, die aktuellen Preise vor dem Kauf noch einmal zu überprüfen.

VorteileNachteile
Die starke Adobe-Marke und das vertraute Ökosystem erleichtern vielen Nutzern den EinstiegDie Preisstruktur ist weniger transparent, da Premium-Funktionen zwischen Adobe Express und In-App-Käufen verteilt sind
Schnelle mobile Bearbeitung ohne komplexen Desktop-WorkflowWeniger tiefgehende Funktionen für Fotografie, insbesondere bei RAW-Workflows
Bearbeitung, Collagen und einfache Design-Tools an einem Ort – ideal für Social-Media-InhalteBei großen oder hochauflösenden Dateien kann die Performance langsamer sein

4. Bazaart

Bazaart ist ein benutzerfreundlicher KI-gestützter Foto- und Videoeditor sowie eine Design-App mit Tools zur Hintergrundentfernung, Objektentfernung, KI-generierten Szenen, Bilderweiterung, Schärfe- und Unschärfeanpassungen, Stapelbearbeitung und ebenenbasierter Komposition.

Die Basisversion der App ist kostenlos für iPhone, iPad und Android verfügbar. Es gibt auch eine Webversion. Der Premium-Zugang, der zusätzliche KI-Tools freischaltet und Wasserzeichen entfernt, kostet in der Regel etwa 12,99 $ pro Monat oder 99,99 $ pro Jahr (die Preise können je nach Region und Plattform variieren).

VorteileNachteile
Ideal für Nutzer, die über einfache Korrekturen hinausgehen und Social-Media-, Produkt- oder Werbevisuals erstellen möchtenStärker auf Design ausgerichtet als auf klassische Fotobearbeitung
Leistungsstarke Tools zur Hintergrund- und ObjektentfernungPremium-Zugang nur im Abo verfügbar, was für manche Nutzer unpraktisch sein kann
Ebenenbasierter Workflow für mehr kreative FlexibilitätDie Benutzeroberfläche kann im Vergleich zu einfacheren Apps etwas überladen wirken

Fazit

Die Wahl der richtigen Foto-App für Smartphones im Jahr 2026 hängt davon ab, was du wirklich brauchst – schnelle Korrekturen, mehr Kontrolle oder kreative Möglichkeiten. Wenn du Tools wie Luminar Mobile, Google Fotos, Adobe Photoshop Express und Bazaart vergleichst, findest du leichter eine Lösung, die zu deinem Workflow passt und dir hilft, mehr aus deinen Fotos herauszuholen.

Über mich

Daniel
Hey, ich bin der Kopf hinter dem Jugendleiter-Blog und war über zehn Jahren in der Jugendarbeit aktiv, habe viele Jahre einen Verband geleitet und blogge hier seit mehr als 15 Jahren über meine Erfahrungen aus mehr als 100 Freizeittagen und 200 Gruppenstunden. Du findest hier fertige Gruppenstunden, Spiele, Freizeit-Ideen und mehr von mir. Die besten Spiele und Ideen sind als Bücher erschienen.

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Highlights

Alle Kinder haben Rechte! Eine Gruppenstunde zum Thema Kinderrechte

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Ein Gastbeitrag von Vera Sadowski von Sicher(l)Ich Alle Kinder haben Rechte. Diese sind verbindlich in der UN-Kinderrechtskonvention festgehalten. Die insgesamt 54 Artikel der Kinderrechtskonvention beschreiben zum einen...

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