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Gartic Phone: virtuelle stille Post mit lustigen Anregungen und Ideen

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Gartic Phone ist die virtuelle Version von „Stille Post“. Hierbei gibt es verschiedene Spielmodi, die beliebteste ist aber wohl die, bei der sich am Anfang jede*r ein Wort, ein Satz oder auch eine einfache Floskel ausdenkt. Dann ist der/ die nächste*r dran und muss passend dazu ein Bild malen. Dann wird durch die nächste Person wieder geschrieben usw. Das geht dann so lange, bis jede*r etwas dazu gemalt oder geschrieben hat.

Dies lässt sich allerdings auch bei einer großen Teilnehmerzahl variieren. Auch die Zeit zum Malen und schreiben lässt sich individuell einstellen. Welche lustigen Themenbereiche ihr hier mit einbeziehen könnt, könnt ihr im folgenden Beitrag nachlesen und euch inspirieren lassen.

Zunächst ruft erstellt einer von euch aus der Leitung einen Raum auf der folgenden Internetseite.

Kopiert den Link und schickt ihn an eure Gruppe weiter. Ist dann jede*r beigetreten und hat sich einen passenden Avatar erstellt, könnt ihr auch schon loslegen. Übrigens: Das Spiel lässt sich von jedem internetfähigen Endgerät spielen, egal ob Smartphone, Tablet oder PC.

Entweder kann sich jede*r etwas Individuelles einfallen lassen und sich hier entsprechend kreativ austoben, oder ihr legt vorher ein bestimmtes Thema fest, zudem gemalt und geschrieben wird. Hier sind einige Beispiele:

1. Umweltschutz

2. Lustige Geschichten zu Personen in eurer Gruppe

3. Sommer, Sonne, Strand

4. Festlichkeiten

5. Mein Lieblingstier bei meiner Lieblingsbeschäftigung

Denkt daran, dass sich diese Dinge in nur einem einzigen Satz ausdrücken lassen muss. Auch diese haben nur eine begrenzte Anzahl an Zeichen, die ihr nutzen könnt.

Materialien

  • Smartphone, Tablet, Laptop oder PC
  • das von euch verwendete Programm für die virtuelle Gruppenstunde, z.B. Zoom
  • wenn vorhanden gerne auch ein Zeichentablett

Ferienlager-Region: Ostsee

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Die Ostsee hat im Norden Deutschlands viele schöne Badestrände zu bieten, inklusive Sanddünen und sauberem Wasser, was sie zu einem der beliebtesten Urlaubsziele macht. Ein Ferienlager an der Ostsee ist gut zu organisieren, da die Gegend sehr auf Tourismus eingestellt ist und sich viele Gelegenheiten bieten. Mecklenburg-Vorpommern ist ein naturnahes Bundesland, das große Wasserflächen im Inland bietet und entlang der Ostsee kilometerlange Strände aufweist.

Familienferiendorf Rerik

Ideal für ein Ferienlager ist das Familienferiendorf Rerik. Hier bietet die AWO Ferienhäuser und Apartments an in einem abgegrenzten Bereich, wo keine KFZ fahren dürfen. Spielplätze und Kreativangebote können die Gäste mit nutzen, auch ein kleines Hallenbad befindet sich auf dem Gelände. Die Versorgung in einem großen Speisesaal kann man nach Wunsch wahrnehmen. Das Buffett am Abend ist eine Augenweide und die Preise wurden moderat gestaltet. Es gibt auch einen Zeltplatz in Rerik.

Ausflugsziele mit Startpunkt in Rerik

Man kann von hier aus Touren am Steilufer entlang zu Leuchttürmen und in die Nachbardörfer starten. In der Nähe liegt auch der Tierpark Wismar oder der Zoo Rostock. Man kann Ausflüge mit der Schmalspurbahn Molli gestalten, die viele kleine Städte anfährt und verbindet. Für Kreativangebote aller Art ist ein Zentrum auf dem Gelände des Feriendorfes zuständig, das man einfach durch Unterschriften für die Kurse bucht. Die interessanten Angebote wechseln täglich. Wenn eine Schatzsuche veranstaltet wird oder ein Grillnachmittag, dann sind die Kinder durch Erzieherinnen beschäftigt und beaufsichtigt, so dass Eltern oder Begleiter auch einmal entspannen können.

Graal-Müritz Ostseecamp

Im Ostseecamp finden Gruppen Zeltplätze und die organisatorischen Extras wie Duschräume und Versorgungseinrichtungen. Hier kann man sich ein Ferienlager aufbauen und auch mit großen Gruppen einen zünftigen Zelturlaub einrichten.

Ausflugsziele ab Graal-Müritz mit dem Ferienlager

Die Ausflugsziele in der Umgebung bieten viel Abwechslung. Ob man im Darwineum eine Reise durch die Evolution unternimmt oder im besten Zoo Europas in Rostock an der Ostsee die Bären beobachtet, das bleibt dem eigenen Geschmack überlassen. Rostock hat einen modernen Hafen und kann mit Theater und Schauspiel aufwarten. Der Urlaub an der Ostsee bietet den Jugendlichen vom Ferienlager viel Aufenthalt an der frischen Luft, Sportmöglichkeiten, Badeurlaub und Stadtausflüge in die Metropole.

Campingplatz und Ferienlager in Lübeck

Der Campingplatz in Lübeck weist einen schönen Strand auf, der gern genutzt wird. Für Zelte gibt es feste Plätze und die wichtigen Anschlüsse für die Verbräuche an Strom und Wasser. die Versorgung mit Speisen kann man durch Einkäufe am Kiosk tätigen und muss nicht extra in die Stadt.

Ausflugsziele ab Lübeck für Ferienlager

Die Hansestadt Lübeck an der Ostsee hat natürlich einen Hafen, der besichtigt werden kann. Wer Lübeck besucht sollte unbedingt eine Schifffahrt auf der Wakenitz machen. Die Stadtrundfahrt zeigt auch die alten Speicher in denen früher die Waren gelagert wurden. Die Ostsee kann mit einem besonders schönen Strand zum Baden einladen. Ein Ferienlager hier sollte ruhig und trotzdem mit guten Verbindungen zur Bahn festgelegt werden. Lübeck ist bekannt für sein edles Marzipan und für die herrliche Architektur in der Stadt.

Region Ostsee in Workshops im Ferienlager erfahren

Die Region Ostsee mit ihrer Tradition und Geschichte ist der Seefahrt, der Natur und der Landwirtschaft verbunden. Ein Workshop kann als Thema die Hansestädte beinhalten und die Geschichte um Störtebeker. Es wären Märchen und Sagen denkbar, die die Seefahrt umranken als Thema eines Workshops und als Anregung zu künstlerischer Gestaltung. Das Thema Umweltfreundlichkeit kann man in einem Workshop über Windkraft und andere erneuerbare Energien erarbeiten. Ein Workshop über gesunde Ernährung könnte den biologischen Anbau von Produkten umfassen und die praktische Nutzung in Rezepten zeigen. Natürlich wären die Endprodukte dann am Lagerfeuer zu verspeisen.

Impuls/Andacht für Kinder: Pfingsten

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Ein Blick zurück nach Vorn

Die Pfingstgeschichte ist sowohl ein Blick nach Vorn als auch ein Blick zurück. Die neutestamentliche Welt ist eine sehr plurale Welt mit vielen verschiedenen Vorstellungen von Göttern und auch Christentum. Nicht jeder glaubte z.B., dass Jesus Christus wahrhaft Mensch und wahrhaft Gott ist oder war. Das sind dogmatische Streitigkeiten, die sich im Laufe der Jahrhunderte geklärt und sich neue Glaubensrichtungen entwickelt haben. Und dennoch gibt es den einen Anfang, in der Erzählung von Pfingsten, dem Geburtstag der Kirche.

Erzählen von Erinnerungen

Im Sitzkreis kann über die Erfahrungen vom eigenen Geburtstag gesprochen werden. In die gestaltete Mitte kann eine Torte, ein Kuchen gemalt, oder auch real aufgestellt werden. Jeder schreibt seine Erinnerungen an Feste, eigene Geburtstage oder Geburtstage von Anderen auf und legt sie in die Mitte zum Kuchen. Vielleicht ist der Kuchen auch eine Anregung dafür, sich mit dieser Aufgabe auseinander zu setzen. Pfingsten bedeutet die Ausschüttung des Heiligen Geistes und die Vorbereitung der Mission, mit der dann die Missionare durch die Welt ziehen, bis nach Rom und Spanien zu dieser Zeit. Für die damalige Welt war das die gesamte Welt. Die Jugendlichen können sich fragen, wie weit sich das Christentum heute entwickelt hat. Wo gibt es Unterschiede und Gemeinsamkeiten zu heute? Kann man die Bibel vielleicht weiter schreiben? Die Apostelgeschichte hat nämlich ein mehr oder weniger offenes Ende, sodass alle Gläubigen das Wort Gottes predigen können.

„Apg 2, 4 – Und sie wurden alle erfüllt von heiligem Geist und begannen, in fremden Sprachen zu reden, wie der Geist es ihnen eingab.“ – Das bietet gerade die Voraussetzungen dazu, in vielen Sprachen heute und damals darüber zu sprechen. Die Metapher des Kuchens ist eine Form davon.

Die Erinnerung auf Papier

Die Erinnerung auf dem Papier ist sowohl ein Blick zurück als auch ein Blick nach Vorn. Wo stehen wir? Was haben wir gemacht? Womit mussten wir uns auseinandersetzen? Pfingsten ist immer auch im Kontext zu betrachten. Auch jeder Neuanfang hat eine Vergangenheit und eine Zukunft, ist aber dennoch Teil der Gegenwart. Die Bibel kann durch die Erinnerungen auf Papier und durch die „Kuchenmetapher“ sowohl vergegenwärtigt als auch neu und modern interpretiert werden, mit Bildern, die die Jugendlichen wahrscheinlich besser verstehen als einen abstrakten „Heiligen Geist“. Klar ist auch, dass ein gemeinsames Essen eine Gemeinschaft und Vertrauen untereinander stiftet, durch Wohlgeschmack und Glücksgefühle durch Zucker z.B. Dieser ist also per se nicht schlecht, sollte aber maßvoll eingesetzt werden, z.B. dass nur jeder Teilnehmer ein Stück Kuchen bekommt oder der Kuchen mit den Erinnerungen einfach aufgemalt wird. An Pfingsten werden auch viele neue Institutionen im kirchlichen Bereich gegründet, z.B. die Nordkirche im Jahr 2012, als Verbindung von Schleswig-Holstein, Mecklenburg und Pommern, sodass Pfingsten auch im übertragenen Sinn eine Wiedervergegenwärtigung der Bibel und ihrer Erzählungen ist.

Gruppenstunden-Idee: Rückwärts

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Witzige und lehrreiche Gruppenstunde zum Thema Rückwärts gestalten

Rückwärts als Herausforderung, denn: Vorwärts kann doch fast jede*r. Könnte das Motto eurer nächsten Gruppenstunde sein. Denn viele alltägliche Tätigkeiten sind eine wahre Herausforderung, wenn man sie von Hinten beginnt! Von der anderen Seite betrachtet, ergibt sich manchmal eine andere Sicht auf die Dinge. Mal abgesehen davon, wird ein Angebot zu dem Thema sicher nicht langweilig und für gute Stimmung unter den Kindern und Jugendlichen sorgen.

Idee 1: Rückwärtslesen

Wusstet ihr, dass das Wort „Optimismus“ von Hinten nach Vorn gelesen, „Sumsi mit Po“ ergibt? In der Gruppenstunde könnten die Teilnehmer*innen ihre Namen oder oft gebrauchte Wörter rückwärtslesen. Viele ergeben lustige neue Wörter, aus denen eine Geheimsprache gebildet werden kann. Lacher sind hier garantiert.

Idee 2: Rückwärtsschreiben

Dies ist eine Erweiterung der ersten Idee. Die Teilnehmer*innen schreiben rückwärts Wörter auf. Diese Wörter können untereinander getauscht werden und untereinander vorgelesen werden. Ihr könnt die Teilnehmer*innen kleine Briefchen schreiben lassen. Mal sehen, wer seinen Brief zuerst fertiggeschrieben und wer den Inhalt des erhaltenen Briefes zuerst verstanden hat.

Idee 3: Eine Geschichte vom Ende her erzählen

Die Gruppenleiter*innen geben das Ende einer Geschichte vor und die Teilnehmer*innen müssen die Geschichte „nach vorne“ spinnen. Dabei kann entweder jede*r Teilnehmer*in die Geschichte allein bis zum Anfang erzählen, oder jede*r darf reihum nur einen Satz in der Geschichte weitergehen, bis der Anfang der Geschichte erreicht wurde.

Idee 4: Rükwärtsparcours

Wie wäre es, im Gruppenraum oder auch draußen im Freien Gelände einen Parcours zu errichten, der rückwärts absolviert werden muss? Im Rückwärtsschritt balancieren oder Hindernisse überwinden ist eine echte Herausforderung. Dabei kann immer eine Teilnehmerin den Rückwärtsgehenden führen, oder jede*r absolviert den Parcours für sich allein. Beim Rückwärtsgehen werden andere Muskeln als beim Vorwärtsgehen beansprucht. Außerdem werden die Sinne geschult, der Blick in Laufrichtung schwieriger ist. Dabei ist das Verletzungsrisiko unbedingt zu beachten.

Idee 5: Vom Produkt zum Rohstoff

In dieser Gruppenstunde schaut ihr euch die Produktionskette rückwärts an. Wie Ermittler*innen begebt ihr euch auf die Spur. Ihr sucht euch ein Produkt, z.B. einen Apfel und fragt euch: Was musste geschehen, damit der Apfel hier auf dem Tisch liegen kann? Er muss aus der Küche geholt werden. Wie kam er in die Küche? Er musste gekauft werden. Wie wurde er wo gekauft und wie kam er dorthin? Dieses Angebot kann zu einem Projekt ausgebaut werden.

Idee 6: Rückwärtsspielen

Wie wäre es in der Gruppenstunde mal zu versuchen, ob ein Spiel vom Ende her gespielt werden kann? So kann man zum Beispiel das Leiter-Spiel oder Mensch-ärgere-dich-nicht von hinten beginnen. Funktioniert das auch mit UNO oder einem anderen Spiel? Hier sind Knobeleien und vielleicht auch neue Regeln gefragt.

Projekt: Social Media analysieren

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Zu den modernen Medien gehören vor allem Smartphones, Computer und Tablets, die einen Zugriff und Zugang zum Internet ermöglichen. Dadurch ist einer Interaktivität möglich und die Welt mit all den verschiedenen Informationen, die es gibt, liegt euch, aber auch den Kindern offen. Die verschiedenen Vor- und Nachteile dieser Medien lassen sich gut zusammenfassen und sorgen im Idealfall dafür, dass die junge Generation vorbildlich und vorsichtig mit diesen Medien umgeht.

Das Thema soll heute durch eine Diskussionsrunde näher beleuchtet werden. Versammelt euch dazu in einen Stuhl- bzw. Sitzkreis und erklärt den Teilnehmer*innen kurz, worum es heute gehen soll. Bereitet außerdem in der Mitte zwei große Plakate vor, ein Grünes und ein Rotes. Auf das Rote schreibt ihr als Überschrift „Nachteile“ und auf das Grüne „Vorteile“.

Besprecht dann erst mal, was mit „modernen Medien“ überhaupt gemeint ist. Dazu zählen nämlich Computer, Smartphones und Tablets. Die Vor- und Nachteile können sich hierbei auf verschiedene Lebensbereiche beziehen und sollten ausgiebig besprochen und auch diskutiert werden, damit ihr den Teilnehmer*innen auch den richtigen Input mit auf den Weg gebt.

Die Kinder dürfen dann der Reihe nach verschiedene Vor- und Nachteile benennen und entsprechend auf die Plakate schreiben. Hier sind einige Beispiele:

Vorteile:

1. Statt schwere Bücher hat man für alles ein Gerät.

2. Es gibt viele verschiedene Informationsquellen, die überall genutzt werden können.

3. Man bleibt mit Freunden und Familie auf der ganzen Welt, egal über welche Entfernung, vernetzt und in Kontakt.

4. Das Wissen wird stetig aktualisiert und ist schnell im Netz.

Nachteile:

1. Internet ist immer notwendig, um neue Inhalte zu laden.

2. Es gibt sehr viel Werbung, versteckte Kosten und Viren.

3. Nicht jede Information ist richtig, einige sind auch falsch.

4. Jegliche Informationen können gespeichert werden, auch welche, die unangenehm sein könnten.

Materialien

  • ein grünes und ein rotes Plakat
  • dicker, schwarzer Stift

Video: Blumen mit Kindern basteln

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Wie du einen schönen bunten Strauß Blumen mit Kindern basteln kannst, zeige ich dir in diesem Video. Super einfach kannst du diese schönen Blumen in nur wenigen Minuten basteln und damit nicht nur zum Muttertag vielen Menschen eine Freude machen.

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Foto-Challenge zum Thema „Frühling“

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Der triste Winter ist vorbei und aktuell verbringt man vermutlich auch deutlich mehr Stunden in den eigenen vier Wänden als draußen an der frischen Luft. Nehmt euch die Eindrücke des Frühlings mit in euer Eigenheim und veranstaltet innerhalb einer Gruppenstunde eine Foto-Challenge zum Thema Frühling.

Aktuell wird unser Leben noch durch Corona beeinflusst. Sorgt also dafür, dass die entsprechenden Regeln eingehalten werden: Mindestens 1,5 Meter Abstand zwischen allen Teilnehmer*innen und auch zu euch, Hände waschen und diese anschließend desinfizieren und das Tragen einer Mundschutzmaske ist ein Muss. Macht eure Meute auf diese Regeln aufmerksam und dann kann es auch schon mit der eigentlichen Gruppenstunde losgehen.

Jede*r hält sein/ ihr Smartphone bereit. Ihr geht gemeinsam in die Natur und sammelt erste Eindrücke. Was macht den Frühling aus? Welche Besonderheiten bringt die Jahreszeit mit sich? Gibt es etwas, was euch besonders gefällt?

Zu der letzten Frage dürfen die Kinder dann ihre Antwort als Fotos ablichten. Das können Blumen sein, aber auch Insekten, die aus der Winterstarre erwacht sind und sich auf den warmen Sommer vorbereiten. Zudem gibt es viele Jungtiere, die sich schon aus der Ferne beobachten lassen. Achtet darauf, dass die Natur nicht geschädigt wird und auch die Tiere nicht gestört werden.

Sobald jede*r ein bis maximal vier Fotos geschossen hat, druckt ihr diese aus. Entweder tut ihr dies mit einem von euch zur Verfügung gestellten Fotodrucker oder aber ihr geht mit der Gruppe zu einem Geschäft, beispielsweise DM oder Rossmann, wo ihr diese dann ausdruckt. Hier reicht es, wenn 1-2 Leiter*innen von euch reingehen und die Bilder ausdrucken, die ihr vorher z.B. über Whats App erhalten habt.

Geht in euren Gruppenraum, denn nun dürfen die Kinder die Fotos auf Papier bringen und entsprechend gestalten. Entweder sie schreiben etwas zu dem Bild, schneiden einen Teil raus und ergänzen ihn durch eine Zeichnung oder machen eine kleine Collage daraus.

Am Ende werden die Ergebnisse präsentiert und die Challenge endet damit, dass jede*r sagen darf, welche Collage ihm/ ihr am besten gefallen hat und warum. Die Collagen darf jede*r natürlich mit nach Hause nehmen, um sich ein bisschen Frühling ins Haus zu holen.

Schnitzeljagd-Ideen: Superhelden

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Hier bekommt ihr Vorschläge, wie ihr eine spannungsgeladene Schnitzeljagd zum Thema Superhelden gestalten könnt. Viel Spaß bei eurem heldenhaften Abenteuer!

Vorschlag 1: Ein kurzer Filmausschnitt mit anschließendem Rätsel

Ihr könnt den Kindern und Jugendlichen zum Start eurer Schnitzeljagd eine kurze Sequenz eines Superhelden-Films zeigen und ihnen anschließend ein selbst erstelltes Kreuzworträtsel aushändigen, bei dem die Kinder und Jugendliche Fragen zu dem Filmausschnitt beantworten müssen. Das Lösungswort des Rätsels gibt den Ort preis, an dem der nächste Hinweis für die kleinen und großen Superhelden versteckt ist.

Vorschlag 2: Steine als Hinweise

Um den Kindern und Jugendlichen den nächsten Tipp für die Schnitzeljagd zu geben, könnt ihr jeweils einen Buchstaben auf einen weißen Stein schreiben und diese verstecken. Die Gruppe muss alle Steine finden und in die richtige Reihenfolge bringen, um den nächsten Ort, an dem der nächste Tipp auf sie wartet, zu erfahren.

Vorschlag 3: Geschwind wie Superman!

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Als sportliche Herausforderung können die Kinder und Jugendliche ein rotes Cape anziehen und eine kurze Strecke rennen. Hierbei kann ein Zeitlimit gesetzt werden, beispielsweise muss die Gruppe eine Strecke von 20 Metern in 30 Sekunden (Zeit und Länge der Strecke sind auf die Kinder und Jugendlichen anzupassen) zurücklegen, um den nächsten Tipp zu erhalten.

Vorschlag 4: Hoch hinaus

Der nächste Hinweis kann mit einer längeren Schnur oder einem Wollfaden an einem Heliumballon befestigt werden, der unter der Zimmerdecke schwebt. Die Gruppe muss an den Hinweis gelangen. Hierbei steht ihnen offen, ob sie auf einen Stuhl klettern oder ob ein älteres Kind ein kleineres Kind hochhebt, welches dann nach dem Hinweis greift.

Vorschlag 5: Fotohinweis

Um zum Ziel zu gelangen, könnt ihr ein Bild des Ortes ausdrucken, an dem der Schatz versteckt ist. Dieses Foto zerschneidet ihr in mehrere Teile, die von den Kindern und Jugendlichen gesucht werden müssen. Anschließend setzt die Gruppe die einzelnen Teile zusammen und sieht auf dem Bild, wo sich der Schatz befindet.

Vorschlag 6: Der große Schatz für wahre Helden

Als Belohnung könnt ihr eine Schatztruhe befüllen, die mit einem Zahlenschloss verschlossen ist. Um die Truhe zu öffnen, müssen die Kinder und Jugendliche am Ende der Schnitzeljagd ein mathematisches Rätsel lösen, um die Zahlenkombination herauszufinden, mit der sich das Schloss öffnen lässt. Als Belohnung können beispielsweise Kinogutscheine für den nächsten Superhelden-Film und Süßigkeiten dienen.

Mit diesen Vorschlägen gelingt es euch, Kindern und Jugendlichen eine unterhaltsame Schnitzeljagd zu bieten, bei der sie sich wie ihr liebster Superheld fühlen können. Die Gruppe wird viel Spaß bei der actionreichen Suche haben und sich wie echte Superhelden fühlen, wenn sie den großartigen Schatz am Ende ihres Abenteuers erhalten.

Gruppenstunden-Idee: Eichhörnchen

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Das heimische Eichhörnchen ist nicht nur niedlich. Es gibt viel über die kleinen Nagetiere zu lernen und einige Spiele, die man zu diesem Thema vorbereiten kann. In diesem Artikel haben wir fünf Ideen, wie ihr das Thema auf verschiedene Art und Weise in eure Gruppenstunden einbinden könnt.

Hörnchen-Jagd

Gespielt wird hier mit drei Bällen. 2 größere Bälle, die Füchse, versuchen den kleineren Ball, das Eichhörnchen, einzufangen. Hierbei werden die Füchse im Kreis immer weitergereicht. Der kleine Ball darf auch innerhalb des Kreises geworfen werden – um den Schwierigkeitsgrad zu erhöhen muss immer der Name des Balls, also „Fuchs“ oder „Eichhörnchen“ von den Empfänger*innen laut ausgerufen werden, bevor er oder sie weitergeben darf. Ein rasantes Spiel ideal zum Aufwärmen in der Gruppenstunde.

Nüsse für den Winter

Bei diesem Spiel geht es darum, so viele Nüsse für den Winter zu sammeln, wie möglich. Die Mitspieler*innen nehmen hier die Rolle der geschäftigen Nagetiere ein. Übrigens: ein Eichhörnchen braucht bis zu 3.000 Nüsse, um durch den Winter zu kommen. So viele Nüsse brauchen wir für dieses Spiel natürlich nicht. Bastelt euch Nüsse aus Papier oder Pappe oder nehmt, z. B. Tischtennisbälle. Die Teilnehmer*innen stellen sich in einer Reihe auf. Jetzt werden die Nüsse von Hand zu Hand durch die Reihe gereicht und in dem „Kobel“ (einem Korb oder einer Decke) gesammelt. Der Spieler am Kobel muss anschließend an das Ende der Reihe und die nächste Nuss weiterreichen.

Puzzle
Schneidet das Bild eines Eichhörnchens (oder von einem roten und einem braunen, um den Schwierigkeitsgrad zu erhöhen) aus und lasst die Teile von den Mitspieler*innen in der Gruppenstunde zusammenlegen. Als besondere Herausforderung können die Teile auch, wie Nüsse, in der Umgebung versteckt werden.

Weitsprung

Ein Eichhörnchen kann aus einer Höhe von bis zu 30 Metern springen, ohne sich dabei zu verletzen. Hierbei hilft der buschige Schwanz der Tiere, den sie wie einen Fallschirm zum Verlangsamen des Fluges einsetzen. Natürlich müsst ihr nicht aus 30 Metern Höhe springen. Aber legt euch ein paar lose Äste auf den Boden und versucht so von „Baum zu Baum“ zu springen, ohne „herunterzufallen“. Ihr könnt auch einen ganzen Parkour errichten mit verschiedenen Hindernissen, die erklettert und ersprungen werden müssen.

Flug in die Tiefe

Bei diesem Spiel malt ihr ein kleines Eichhörnchen auf ein rohes Ei als Vorbereitung auf die Gruppenstunde. Schafft Ihr es mit den folgenden Materialien das Ei so zu schützen, dass es den Sprung aus mehreren Metern Höhe schafft?

  • Plastikbeutel
  • Kleine Schachtel
  • Tacker
  • Pappbecher
  • Klebeband
  • Stein
  • Zeitungspapier
  • Garn
  • Papier

Eurer Kreativität sind beim sichern der kleinen Nagetiere keine Grenzen gesetzt.

Mit diesen kleinen Spielen vergeht die Gruppenstunde wie im Flug. Ich hoffe ihr habt genug Nüsse gesammelt, die euch durch den Winter bringen.
Wir wünschen eine eichhörntastische Gruppenstunde

Projekt: Werbung erkennen und deuten

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Ihr liegt gemütlich in eurem Bett oder auf dem Sofa und durchforstet das Sozial Media wie Tiktok, Instagram, Facebook und Co. Immer wieder stoßt ihr auf Werbung, die sich auf euch anpasst. Auch in der Stadt, beispielsweise an Litfaßsäulen, im Fernsehen oder in Zeitschriften, wird euch immer wieder ein Produkt, ein neuer Trend oder auch eine politische Partei schmackhaft gemacht. Es ist wichtig, Kinder bereits in jungen Jahren für dieses Thema zu sensibilisieren und entsprechend aufzuklären.

Versammelt euch wie gewohnt in eurem Gruppenraum und setzt euch in einem Stuhl- bzw. Sitzkreis zusammen. Schneidet das heutige Thema kurz an und fragt die Teilnehmer*innen, welche Erfahrung sie schon mit Werbung gemacht haben. Passende Leitfragen hierzu wären beispielsweise:

Hast du schon mal schlechte Erfahrung mit Werbung gemacht und wenn ja, welche?

Wie muss eine Werbung für dich aussehen, damit du sie dir länger anschaust bzw. damit dich diese dazu animiert, ein Produkt zu kaufen?

Für welche Sache würdest du Werbung machen und wie würde diese aussehen?

Macht euch jetzt auf den Weg durch euer Dorf bzw. eure Stadt. Welche Werbung könnt ihr entdecken? Wie sieht diese aus und was möchte sie wohl bezwecken? Welche Wirkung hat sie auf die Menschen und wie wirkt sie überhaupt?

Wichtig dabei ist, dass ihr den Kindern deutlich macht, dass Unternehmen immer versuchen, Profit zu erzielen. Das bedeutet also, dass die Firmen immer versuchen, die Aufmerksamkeit der Menschen auf sich zu ziehen und dazu gerne auch mal übertreiben.

Bei schönem Wetter könnt ihr euch nun in einem Park oder auf einer Grünfläche niedersetzen und kurz reflektieren, was ihr gesehen habt.

Nun darf noch an den Smartphones im Sozial Media und in Zeitschriften nach weiterer Werbung gesucht werden.

Wie sieht diese aus und was unterscheidet sie zu den anderen Werbungen, die ihr in eurer Gemeinde gesehen habt?

Ziel dieser Gruppenstunde ist es, dass ihr den Kindern die Botschaft mit auf den Weg gebt, dass Werbung nicht immer der Wahrheit entspricht muss und gerne übertrieben dargestellt wird, um möglichst viele Interessenten für sich zu gewinnen.

Materialien

  • Smartphones
  • Zeitschriften

Video: Fische basteln

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Blubb Blubb Blubb macht es, wenn diese süßen Fische an dir vorbeiziehen. Dabei kannst du sie aus Papier ganz einfach selber basteln. Schau dir das Video an, um zu erfahren, wie das geht. Viel Spaß beim nachbasteln!

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Nur durch die Unterstützung vieler Freundinnen und Freunde des Jugendleiter-Blogs ist es mir möglich, Inhalte wie dieses Video zu erstellen. Wenn dir das Video also gefällt, dann unterstütze mich gerne auch auf Steady durch eine Mitgliedschaft: https://steadyhq.com/de/jugendleiter

Projekt: Amerika

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Die Kulturen der Welt sind so unterschiedlich, wie die Menschen die auf ihr leben. Und genau so sind sie auch interessant und spannend. Amerika ist da ganz vorne mit dabei. Hier könnt ihr nachlesen, wie ihr den Kindern innerhalb von 60 Minuten das Land der unbegrenzten Möglichkeiten präsentieren könnt.

Kinder teilen sich gerne mit. Startet die Gruppenstunde in einem Sitzkreis und beginnt mit einer kurzen Runde zum austauschen. Interessant sind hierbei besonders folgende Fragen und entsprechende Antworten:

  • War schon mal jemand in Amerika?
  • Wo liegt Amerika?
  • Wer weiß etwas über Amerika (z.B. zum Thema Präsident)?

Um zu veranschaulichen, wo der Kontinent überhaupt liegt, solltet ihr auf einem Tisch Atlasse und auch einen Globus zur Verfügung stellen. Schaut euch die Unterteilung in die verschiedenen Bundesstaaten an und besprecht, was euch auffällt.

Sobald der geographische Teil geklärt ist, könnt ihr euch zusammen mit den Kindern auf die Thematik einlassen, wie es sich als Kind wohl in Amerika leben lässt. Besonders die Frage, wie wohl der Alltag aussieht, ist interessant. Die Kinder dort beginnen ihren Tag wie in fast jedem anderen Land in der Schule. Allerdings fahren dort die meisten Kinder mit den Bussen zur Schule, sie tragen Uniformen und können auch von Zuhause unterrichtet werden. Es gibt gemeinsame Kurse die frei gewählt werden können aber auch Pflichtfächer. Geht hier auf die Lieblingsfächer der Kinder ein.

Die Schule geht meistens bis in den Nachmittag hinein und auch dann gibt es noch Programm: Gemeinsame Sport-, Tanz- und Musikaktivitäten stehen auf dem Plan. Welche Hobby haben die Teilnehmer*innen nach der Schule?

Gerne könnt ihr beim Erzählen Papier und Stifte austeilen und als kleine „Nebenaufgabe“ den Kindern die Möglichkeit geben, sich selbst in einer Schuluniform zu malen. Das lockert den ganzen Informationsaustausch noch mal etwas auf.

Auch das Thema „Essen“ ist sehr interessant. Denn in Amerika wird deutlich kalorienreicher gespeist, als in Deutschland. Bereits morgens gibt es Speck, Pfannkuchen und Würstchen, mittags dann oft ein Sandwich oder etwas aus der Schulkantine und etwas Süßes. Am Nachmittag dann noch Donuts oder Kuchen und am Abend gibt es überwiegend Fleisch, Chickenwings und co. und dazu Pommes oder gebackene Kartoffeln mit Mais oder Brokkoli.

Zu dem wird gerne gegrillt und auch Fastfood darf nicht fehlen. Vielleicht könnt ihr die Runde auch mit einem gemeinsamen Barbecue oder dem Verzieren von Donuts beenden.

Material-Liste:

  • Stühle oder Sitzkissen
  • einen Tisch
  • Atlasse und ein Globus
  • ggf. Papier und Stifte

Ferienlager-Region: Nordsee

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Eine ruhige und entspannte Zeit verbringen? Damit verbindet man im Allgemeinen gerne den hohen Norden. Gerade deshalb lohnt es sich das Ferienlager hier zu verbringen! Barfuß durch das Watt oder auch entspannt am Strand liegen und zum Beispiel den neuen Abenteuerroman lesen. Die Region um die Nordsee bietet dafür eine schöne Abwechslung.

Wo am besten das Zelt aufschlagen?

Naturfeeling mit allem was dazu gehört!

Ideal für ein Ferienlager ist beispielsweise das Zeltlager Langeoog, für 20 Euro pro Nacht. Auf der Insel in der Nordsee kommen bis zu 200 Personen in bequemen Doppeldachzelten unter, somit ist viel Platz für Familien- und Freizeitgruppen. Für Freizeitaktivitäten stehen genug Möglichkeiten zur Verfügung. Eine Leinwand ermöglicht beispielsweise einen Disco-Abend für die ganze Gruppe oder alternativ ein Sportabend zum Auspowern.

Relaxtes Ferienlager am Strand bei Hörnum

Auch der Jugendzeltplatz Möskendeel, der außerhalb des Ortes Hörnum liegt, bietet als Ferienlager eine Menge Platz für bis zu 250 Personen. Mit einem Beach-Volleyballfeld und einem Tischtennisplatz ist auch hier für genug sportliches Programm gesorgt. Zudem ist das kühlende Meer nur 0,1 km entfernt.

Ein einmaliges Ferienerlebnis auf Norderney!

Einen weiteren empfehlenswerten, potenziellen Ferienlagerort gibt es mit der ostfriesischen Insel Norderney. Hier wird den abenteuerlustigen Besucher*innen im größten Ferienlager des Nordens ein Zelt zwischen den Dünen geboten. Dies bietet besonders für die kleineren ein atemberaubendes Feeling.

Und wenn es beschaulicher gewünscht ist?

Zu guter Letzt bietet sich auch das kleine aber feine Seminarhaus Nordloh an. Um dieses Haus herum gibt es Aktivitäten über einem Bolzplatz bis hin zu Gruppenräumen und sogar einen Wintergarten für regnerische Tage. Groß und klein kann auch hier eine Menge Spaß haben und die Kreativität gemeinsam fördern.

Welche möglichen Ausflugsziele lohnen sich?

Das Museum Kunst der Westküste eignet sich als auf alle Fälle für einen Besuch. Hier sind viele tolle Gemälde ausgestellt und für kleines Geld können sich auch Kinder hier mit Projekten ausleben und der Fantasie freien Lauf lassen. Hier ist für alle etwas dabei und man muss keine Kunstliebhaber*innen sein, um hier auf seine Kosten zu kommen und Inspiration zu finden.

Zum Schluss ist auch das Nationalpark-Haus Husum empfehlenswert, welches direkt am Hafen liegt und keinen Eintritt kostet. Viele spannende Themen wie das Wattenmeer oder der regionale Vogelzug sind hier Thema und werden für die Besucher*innen anschaulich und spannend präsentiert.

Lieber mehr Tierbezug? Kein Problem!

Für Tierliebhaber*innen gibt es außerdem noch die Seehundstation Friedrichskoog. Hier lassen sich Kegelrobben und Seehunde hautnah und in aller Pracht bestaunen. Durch das Unterwasserfenster, oder beim Zuschauen der Fütterung sind außerdem tolle Filmaufnahmen möglich.

Die Faszination der Region Nordsee

Die Region Nordsee mit ihrem 12-Stunden-Wechsel zwischen Ebbe und Flut, sowie der hohen Luftreinheit und geringen Temperaturschwankungen ist außerordentlich gesundheitsfördernd. Als Ausflugsziel für das nächste Ferienlager, bietet sich der Norden, der mit seiner Ausstrahlung immens gegen Stress hilft an. Er bietet des Weiteren jede Menge Möglichkeiten für sportliche, entspannte oder gesellige Aktivitäten.
Ein Inselquiz oder lustige Motto-Spiele zu den vielen tierischen Bewohnern der Nordsee bieten die Chance die Nordsee den Besucher*innen näherzubringen. Dazu bietet der faszinierende Lebensraum Watt Potenzial für einen Workshop, um eben jenen Lebensraum genauer kennenzulernen.

Impuls/Andacht für Kinder: Aufbruch

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Aufbruch oder sich aufmachen ist eine entschlossene Form des Startens. Vielleicht hilft dieser Gedanke bei der Gestaltung des Impulses. Wohin machen wir uns auf? Was starten wir gerade? Wohin brechen wir auf?

Es kann wichtig sein auch darüber nachzudenken, von wo die einzelnen Teilnehmer*innen aufbrechen. Hier kommt es auf die Situation an. Startet mit dem Impuls ein Ferienlager sind wahrscheinlich alle gemeinsam dorthin gereist. Ist ein Wochenende oder eine Gruppenstunde, können die Ausgangsbedingungen schon anders sein.

Im Folgenden gibt es ein kreatives Element, ein Gebet, Liedempfehlungen, eine Bibelstelle und eine Aktionsidee, die ihr gerne für euren nächsten Aufbruchimpuls nutzen dürft.

Kreatives zum Thema Aufbruch

Druckt für jeden ein Ortsausgangsschild aus. Allerdings ohne die Ortsnamen und ohne Kilometerangaben. So können alle Teilnehmer*innen ihr eigenes Schild gestalten. Leitfragen können sein: „Wo starte ich?“, „(Von) Wo breche ich auf?“ und „Wohin möchte ich?“.

Gebet zum Thema Aufbruch

Guter Gott,
hilf mir meine Trägheit zu überwinden und meine Komfortzone zu verlassen.
Lass mich aufbrechen. Aufbrechen zu etwas Neuem.
Lass mich aktiv werden. Aufbrechen aus dem Alten.
Lass mich bedenken, dass jeder Aufbruch an einem Punkt startet und dass ich vielleicht Sachen zurücklassen muss.
Und gib mir Proviant und die Kraft nach dem Aufbruch durchzuhalten – im Schönen und im Schwierigen.
Amen.

Lieder

Ein gutes Lied mit speziellem (Piraten) Hintergrund ist Mr Hurley und die Pulveraffen „Leinen los“ (https://www.youtube.com/watch?v=k25ZjmLrrPs)
Wenn ihr vorher klären wollt, was am Aufbruch hindern könnte bzw. welche Steine dem Starten im Weg sind, dann nutzt von Marcel Brell „Steine“. (https://www.youtube.com/watch?v=TYEofd5q_I0) Hier könnt ihr auch bewusst die „Steine“ also die Hindernisse zeigen oder benennen lassen.

Bibelstelle

Lukas 9,1-3. Die Aussendung der Jünger
In dieser Stelle schickt Jesus seine Jünger los. Er stattet sie mit dem wichtigsten aus und betont auch, dass sie für ihren Weg so gut wie nichts (zum Beispiel kein zweites Hemd) mitnehmen müssen.
Darauf aufbauend kann es darum gehen, was die Teilnehmer*innen des Impulses mitnehmen würden und welche „Kräfte“ sie für den Start bräuchten. Wahrscheinlich müssen sie keine Dämonen austreiben, aber vielleicht den inneren Schweinehund überwinden. Fragt doch mal im Impuls nach.

Aktion

Eine Aktion kann sich direkt an den Impuls anschließen. Die Teilnehmer*innen sollen sich gut überlegen, wohin sie sich nach dem Impuls aufmachen. Wenn es ein Abendimpuls ist, kann die Frage auch danach gestellt werden wohin sie sich am nächsten Tag aufmachen machen. Dieses Ziel sollen sie sich auf einen kleinen Zettel schreiben und als Aufbruchsziel mitnehmen dürfen. Am besten passt dieser Zettel in einen Geldbeutel und wird so zur Begleitung vom Aufbruch bis zum Ziel. Diese Aktion geht auch ganz groß am Ende eines Gemeindegottesdienstes zum Beispiel. Probiert es.

Gruppenstunden-Idee: China

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Das Reich der Mitte in einer Gruppenstunde zu behandeln bietet vielseitige Möglichkeiten. Ideen für die Gestaltung einer solchen zum Thema „China“ findet ihr hier.

Bekannte Bauwerke

Die Behandlung bekannter Bauwerke wie der chinesischen Mauer oder der verbotenen Stadt in der Gruppenstunde bietet mehrere Vorteile. Die ersten Eindrücke der Kinder wecken Bilder dieser. Sie können so das Thema der Gruppenstunde benennen. Es lohnt sich, typische Merkmale wie die goldene Farbe der Palastdächer zu analysieren. Gold und Gelb waren die Farben der Kaiser. Es lässt sich ein Bogen zur Geschichte Chinas schlagen. Dabei können die Kinder beispielsweise entdecken, wie Dynastien über Jahrhunderte an der Mauer gebaut haben.

Chinesische Schriftzeichen

In China werden andere Schriftzeichen benutzt als in Europa. Die Kinder können in der Gruppenstunde entdecken, warum die Zeichen so aussehen und wie man sie schreibt. Dabei gibt es zwar zu viele Schriftzeichen, um sie auf die Schnelle zu lernen. Allerdings gibt es die Möglichkeit, sich im Internet Namen in chinesischer Schreibweise anzeigen zu lassen. Mit einem Tablet können die Kinder und Jugendlichen so ihren Namen nachschlagen und lernen, diesen mit Tinte zu schreiben.

Sagengestalten malen

Eine interessante Kreativübung bietet die Beschäftigung mit Sagengestallten. In China gibt es den Lóng, Drachen, die ganz anders als die europäischen Drachen sind. Ihr Körper ähnelt dem einer Schlange, sie fliegen ohne Flügel, spucken Wasser und sind Symbol des Kaisers. Der Fènghuáng ist die chinesische Variante des Phönix, der diesem ähnlichsieht, allerdings nicht in der Asche wieder aufersteht, sondern sich als Glückssymbol am Himmel zeigt. Das Einhorn heißt in China Qilin und ist ein Mischwesen mit Drachenkopf, Ochsenbeinen, einem Löwenschweif, Karpfenbart und Hirschgeweih. Die Übung besteht darin, dass sich die Kinder gegenseitig die Beschreibungen vorlesen und versuchen, diese zu zeichnen. In einem Gallery Walk kann anschließend erraten werden, welche Sagengestalten in den Bildern zu sehen sind.

Konfuzius

Der Philosoph aus dem 5. Jahrundert v. Chr. hat zum Teil chinesische Werte geprägt. In Geschichten oder durch Beispiele lassen sich einige seiner Lehren wie die Tugenden „Mitmenschlichkeit“, „Gerechtigkeit“, „Gehorsam gegenüber den Eltern“ und „Höflichkeit“ entdecken. Im Anschluss kann man diskutieren, ob man die Tugenden auch auf unser Handeln übertragen sollte. Mit älteren Jugendlichen könnte man dabei auch auf die aktuelle Problematik des Staatsgehorsams in China eingehen.

Chinesische Musik

In China sind traditionell andere Harmoniemuster als in Europa typisch. Auch die Instrumente unterscheiden sich. Man kann sie einteilen in Seiden-, Bambus-, Holz-, Stein-, Metall-, Ton-, Kürbis- und Tierhautinstrumente. In der Gruppenstunde kann sowohl traditionelle als auch moderne chinesische Musik gehört werden. Man kann versuchen, die Klänge den verschiedenen Instrumenten zuzuordnen und Bilder von diesen einsetzen. Darüber hinaus kann man über Aspekte sprechen wie die Gefühle, die die Musik weckt oder was die Kinder und Jugendlichen daran schön oder ungewohnt finden.

Projekt: das Leben Jesu‘

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Von der Geburt, über die Kindheit in Nazareth, zur Taufe und bis hin zur Kreuzigung gibt es viele verschiedene Stationen in dem Leben von Jesus Christus. Es ist egal, ob man nun an das Christentum glaubt oder die Allgemeinbildung der Kinder fördern möchte: Jesus begleitet jede*n ein kleines Stückchen durch den Alltag. Doch was diesen Menschen überhaupt zu dem gemacht hat, der er war, ist eine lange Geschichte.

Versammelt euch in einem Kreis und sprecht das Thema „Die wichtigsten Stationen im Leben Jesu“ an. Dazu wollt ihr einen kleinen informativen Kurzfilm drehen.

Besprecht zunächst, welche Stationen es gibt (Infos dazu findet ihr weiter unten). Wie könnten diese jeweils innerhalb von ca. einer Minute nachgestellt werden? Überlegt euch ein passendes Skript und legt die Schauspieler fest. Wenn ihr mögt, könnt ihr auch einen Erzähler festlegen, der dabei (oder hinterher mit besserer Soundqualität) einige Zeilen zu der dargestellten Szene erzählt. Verkleidet euch nun und stellt die Szenen der Reihe nach in kurzen Videos nach. Schneidet sie am Ende mit einem Video-Bearbeitungsprogramm zusammen.

Gerne könnt ihr diesen Kurzfilm auf eine CD übertragen und in umliegenden Kitas, Grundschulen oder anderen Einrichtungen zeigen und vorführen, um anderen Kindern und Jugendlichen die Geschichte Jesu näher zu bringen.

Im Leben Jesu gab es folgende für euch wichtige Stationen:

1. Die Geburt in Bethlehem.

2. Die Kindheit wächst Jesus in Nazareth auf.

3. Im Jordan wird er von Johannes dem Täufer getauft.

4. An dem See Genezareth beruft er seine ersten Jünger.

5. Durch Worte und Taten erzählt er den Leuten bei Wanderpredigten von Gott.

6. Das erste Mal tritt Jesus in Kana bei einer Hochzeit in die Öffentlichkeit.

7. Er feiert in Jerusalem mit seinen Jüngern das Passahfest und wird wie ein König begrüßt.

8. Wegen Gotteslästerung und politischer Aufruhe wird Jesus zum Tode verurteilt und gefangen genommen.

9. Er wird vor den Toren Jerusalems gekreuzigt und stirbt.

10. Drei Tage nach seinem Tod erscheint Jesus mehreren Menschen und die Leute erkennen: Jesus lebt!

11. Jesus ist nun bei Gott.

Tipp: Lasst euch vorab von den Erziehungsberechtigten der Kinder eine Unterschrift geben, dass sie bei dem Video mitwirken dürfen und dieses ggf. von Dritten gesehen wird. Dazu teilt ihr vorab einfach einen Infozettel aus, welchen die Teilnehmer*innen dann unterschrieben wieder mitbringen müssen.

Materialien

  • Infozettel
  • Kamera
  • PC/ Laptop mit Bearbeitungsprogramm
  • ggf. eine CD
  • Utensilien wie Kostüme und Requisiten

Kreative Methoden in der Gruppenarbeit

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Kreative Methoden in der Gruppenarbeit können eine echte Bereicherung sein. Mittlerweile gibt es sehr viele verschiedene Methoden, die optimal eingesetzt werden können. Die Kreativität spielt hier natürlich die entscheidende Rolle. Durch die kreativen Einfälle werden die Kinder angeregt mit zu machen und es entsteht eine interessante Kommunikation und Auseinandersetzung mit den Themen. Zudem kann die Kreativität dafür sorgen, dass den Kindern nicht langweilig wird und sie interessiert mitarbeiten. Ihr könnt euch hier einiges ausdenken und tolle Ideen umsetzen. Seid einfach ein bisschen kreativ. Hier ein paar Tipps, die ihr eventuell verwenden könnt.

Anwesenheit prüfen

Zu Beginn einer Jugendfreizeit ist es natürlich immer wichtig die Anwesenheit der Kinder zu prüfen. Es muss genau festgestellt werden, welche Kinder da sind und welche fehlen. Um dies nicht ganz so langweilig zu gestalten könnt ihr zum Beispiel ein Rätsel machen. Ihr könnt das Kind beschreiben, dass ihr auf der Liste findet und die anderen Kinder müssen erraten, um welches Kind es sich handelt. Damit ist die Prüfung der Anwesenheit auch für die anderen Kinder sehr interessant und kann so zu einem Spiel gestaltet werden.

Kinder selber denken lassen

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Kinder sind selbst sehr kreativ und können auch selbst verschiedene Idee in die Gruppe einbringen. Das stärkt nicht nur das Selbstvertrauen der Kinder, sondern sorgt auch dafür, dass die Kinder selbstbestimmt entscheiden und so ein höheres Interesse an den Umsetzungen der Ideen haben. Lasst doch einfach mal die Kinder selbst überlegen, was sie gerne machen möchten und versucht bei der Umsetzung dann nur Hilfestellung zu leisten. Sucht hierbei sehr kreative Aktionen raus. Diese werden auch euch Erstaunen.

Halbe Sätze

Ihr könnt bei verschiedenen Aktionen oder auch als Rätsel den Kindern einen Halbsatz anbieten. Zum Beispiel kann dieser lauten „ich würde gern…“ oder „ich wünsche mir von dir…“ und so weiter. Die Kinder können dann Ihrer Kreativität freien Lauf lassen und die Sätze beenden. Gerade durch diese Aktion, in der die Kinder sehr kreativ sein können wird ihr Selbstwertgefühl gestärkt und sie entscheiden selber über die Situation.

Jemand anderes sein

Die Kinder können zum Beispiel einmal in die Haut eines anderes Kindes schlüpfen. Dazu müssen sie sich Merkmale aufschreiben, die dieses Kind hat. Im Anschluss werden diese Merkmale vorgetragen und die Kinder müssen erraten, um welches Kind es sich dabei handelt. Dieses Spiel ist optimal, wenn die Kinder sich bereits besser kennen. Es kann sehr gut am Ende einer Jugendfreizeit gespielt werden und ist zudem auch sehr kreativ.

„Trau dich“ Gameshow für Ferienlager & Gruppenstunde

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Vielen Kindern und Jugendlichen ist die Gameshow „Trau Dich“ als aufregender Gladiator*innen-Wettkampf bekannt, bei verschiedene Teams von Mädchen und Jungen gegeneinander antreten und sich in Kraft, Beweglichkeit und Mut messen. Leiter*innen von Jugendgruppen kennen diese Spiele in ähnlicher – wenn auch weniger sportlicher Form – als Geländespiele bei denen an verschiedenen Stationen Aufgaben von Gruppen gelöst werden müssen. Die sehr sportliche Variante lässt sich dabei in Freizeitgruppen möglicherweise nur sehr schwierig durchsetzen, da die Verletzungsgefahr bei einer geringen Zahl an Begleitpersonen, die möglicherweise nicht über eine Sportlehrer*Innen-Ausbildung verfügen, relativ groß sein kann. Darüber hinaus ist auch fraglich, ob man sich in Jugendgruppen wirklich eine Trennung in Mädchen – und Jungengruppen wünscht, dies hängt aber auch immer sehr stark mit dem Alter der Kinder zusammen.

Kooperation in der Gruppe fördern

Eine Konstellation, die das Miteinander in einer Wettbewerbssituation fördert, ist ein idealer Übungsraum für eine Kooperation, die die Stärken jedes/r* Einzelnen hervorhebt. Wenn man die entsprechenden Spiele an die Gameshow „Trau Dich“ anpassen möchte, dürfte es sich weniger um ein Geländespiel der klassischen Art handeln und eher um eine Wettbewerbssituation bei der die Konkurrenzgruppen direkt beobachtet werden können, was die Spannung deutlich steigert. Es sollten darüber hinaus entweder Jugendleiter*innen oder eine Gruppe der Jugendlichen, die sich berufen fühlt die Moderation übernehmen, da so der Gameshow-Charakter eher zum Tragen Da ein solcher Wettbewerb auf kleinem Raum eher nicht in „nur“ sportlicher Form durchgeführt werden kann, sollten die Jugendleiter*innen sich im Idealfall Spiele überlegen, die aus den Bereichen „Sportlichkeit“, „Geschicklichkeit“, „Logischem Denken“ und „Kreativität“ stammen.

Mögliche Spielstationen

Bereich „Geschicklichkeit“

Dabei existieren natürlich eine Reihe von Spielen, die seit Jahr und Tag in Jugendgruppen beliebt sind. Im Bereich der Geschicklichkeit, der Koordination oder des Gleichgewichts ist dabei zum Beispiel an ein Spiel zu denken, bei dem die Jugendlichen es schaffen müssen, auf einer immer kleiner gefalteten Zeitung zu Balancieren. Mut und Geschicklichkeit erfordert das möglichst schnelle Verzehren eines Apfels, der in einer Schüssel mit Wasser platziert ist. Eine öffentliche Runde Mikado wäre auch eine Option für eine Spielstation. Hier könnte jede Gruppe eine Person mit besonders ruhigen Händen und guten Nerven nach vorne schicken. In Sachen Impulskontrolle ist an eine Art öffentliches „Kommando Bimberle“ zu denken, bei der die teilnehmende Gruppe gewinnt, die möglichst viele fehlerfreie Runden besteht.

Bereich: „Intelligenz/Vorstellungsvermögen“

Es können darüber hinaus Stationen kreiert werden, bei denen es eher um Intelligenz oder räumliche Fähigkeiten geht. Beispielsweise können die Spieler*Innen aufgefordert werden, die leeren Flaschen in einer Kiste so anzuordnen, dass noch eine weitere Flasche hineinpasst, oder Wasser aus einem Gefäß in andere umzufüllen ohne dass Waser verloren geht. Denkbar sind auch Auszüge aus typischen Intelligenztests, wobei dieses Spiel dann eher schwieriger mit Gameshowcharakter durchgeführt werden kann. Als Quizelement könnten die Gruppen aufgefordert werden, jeweils spontan Quizfragen zu stellen, die eine Person aus der gegnerischen Gruppe beantworten muss.

Bereich: „Gladitor*innen-Kampf“

Insbesondere wenn ein Freigelände oder gar ein Sportplatz zur Verfügung steht, ist natürlich eine etwas sportlichere Form des Wettkampfes denkbar. Hierbei ist zum Beispiel Elfmeterschießen eine gute Option, bei der die Verletzungsgefahr nicht so groß ist und bei der die jeweiligen Torwärter*innen Mut und Einsatz zeigen kann Alternativ kann die Anforderung sein, mit dem nicht dominanten Fuß zu schießen, oder mit einem Fallrückzieher ins Tor zu treffen. Auch das Balancieren auf einer umgedrehten Bank oder das gute alte Tauziehen sind in diesem Zusammenhang sehr gut einzusetzen. Allerdings sind Sackhüpfen oder Eierlauf manchen Jugendlichen wahrscheinlich bereits zu peinlich. Eine einfache Form des Wettbewerbes ist auch der Versuch, jemanden wegzuschieben, der dabei versuchen muss, das Gleichgewicht zu halten.

Fazit

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass sich für eine Trau-Dich-Variante in Freizeitgruppen am ehesten eine Form des Wettbewerbes eignet, der verschiedene Fähigkeiten abruft, da nicht damit zu rechnen ist, dass alle Jugendlichen alleine durch Sportlichkeit überzeugen können. Ein Fokus auf Diversität scheint hier angebracht.

Video: ein Einhorn basteln

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Einhörner gibt es nicht? So ein Quatsch! Wenn du dir dieses Video angeschaut hast, dann weißt du, wie du dir selbst eines oder mehrere Einhörner basteln kannst. Viel Spaß damit!

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Projekt: Nächstenliebe

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Die Welt und die Gesellschaft sind aktuell etwas durcheinander und das kann bei jedem zu Unsicherheiten führen, noch mal mehr aber bei Jugendlichen, die sich aktuell sowieso in einer „schwierigen Phase“ befinden. Ihr könnt dem aber entgegen wirken, indem ihr den Teilnehmer*innen die Nächstenliebe innerhalb von 60 Minuten nahe bringt.

In dem Begriff „Nächstenliebe“ steht vor allem das Wort „Liebe“ im Fokus. Das ist für die Teilnehmer*innen, besonders in diesem Alter, ein sehr sensibles Thema. Deswegen solltet ihr in jedem Fall locker in die Gruppenstunde einsteigen.

Stellt das heutige Thema kurz selber vor. Danach eignet sich eine Diskussionsrunde sehr gut.

Ihr könntet folgende Fragen stellen:

  • Was bedeutet Nächstenliebe ganz allgemein?
    Beispiel-Antwort: Nächstenliebe ist die Bereitschaft, anderen Menschen zu helfen und auch mal Opfer für diese zu bringen.
  • Was bedeutet Nächstenliebe für mich?
  • Wo kann ich Nächstenliebe finden?
  • Habe ich schon mal Nächstenliebe beobachtet oder sogar selber schon im Alltag bewusst angewandt?

Das Thema kann innerhalb der Diskussionsrunde sehr weit ausgeführt werden. Achtet darauf, dass ihr nicht vom Thema abkommt und sorgt auch dafür, dass sich jede*r Teilnehmer*in aussprechen darf. Denn ein Austausch mit Gleichaltrigen hat besonders in der Pubertät einen hohen Stellenwert, da sich besonders Jugendliche von der eigenen Familie oft missverstanden und ggf. sogar alleine fühlen.

Ihr könnt den Beteiligten auch gerne die Möglichkeit geben, sich selber gegenseitig Fragen zu dem Thema zu stellen. So kann beispielsweise nach einer Lösung für ein Problem zu dem Thema gesucht werden. Ein Ball oder ein Kirschkernkissen eignet sich dafür ideal: jede*r, der mit reden dran ist, hält besagten Gegenstand in den Händen und kann die Nervosität durch das Sprechen auf den Gegenstand übertragen. Ist er fertig, schmeißt er den Gegenstand an den nächsten weiter.

Rundet das ganze dann noch mit einer Musik- und Gesangs-Runde ab. Idealer Weise mit Musikinstrumenten oder zur Not einer Playback-CD. Denn durch Musik verarbeiten die jungen Erwachsenen sehr viel und können sich in so manchen Liedern auch selber wieder finden. Passende Lieder sind folgende:

  • „Wenn das Brot, das wir teilen“
  • „Wo Menschen sich vergessen, da berühren sich Himmel und Erde“
  • „Adel Tawil – Zuhause“

Material-Liste:

  • Stühle oder Sitzkissen
  • Ball, Kirschkernkissen oder Ähnliches
  • Musikinstrumente oder alternativ einen CD-Player mit passenden Playback-Liedern

Gruppenstunden-Idee: Hunde

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Hunde begegnen uns auch als Nicht-Halter im Alltag. Sei es beim Spaziergang im Park, bei dem uns Hunde entgegenkommen oder auf dem Weg zum Einkaufen. Um Kindern und Jugendlichen Angst vor den Hunden zu nehmen oder Angst vorzubeugen, bietet sich eine Gruppenstunde zum Thema Hund an.

Vorschlag 1: Diskussion über Hunde führen

Zu Beginn könnt ihr ein Gespräch über Hunde mit den Kindern und Jugendlichen anregen. Wer hat einen Hund als Haustier? Wem machen Hunde Angst? Wie sind die allgemeinen Erfahrungen mit fremden Vierbeinern? Wichtig hierbei ist, dass sich jedes Kind und jede*r Jugendliche*r traut, ehrlich von ihren oder seinen Gefühlen und Gedanken zu erzählen. Bei dem Gespräch stellt ihr zudem schnell fest, wie die Kinder und Jugendliche zu Hunden stehen und könnt individuell darauf eingehen.

Vorschlag 2: Hund ist nicht gleich Hund

Mit Hilfe eines Memorys, bei dem verschiedene Hunderassen auf den Kärtchen dargestellt sind, lässt sich eine kleine Spieleinheit problemlos in die Gruppenstunde integrieren. Hierbei können Fragen gestellt werden: Vielleicht weiß ein Kind oder eine Jugendlicher, um welche Hunderasse es sich handelt.

Vorschlag 3: Besuch von einem Hund

Auch wäre es möglich, dass ein Vierbeiner an der Gruppenstunde teilnimmt. Hierbei ist unbedingt zu beachten, dass der Hund mit Kindern und Jugendlichen in der Gruppe zurecht kommt und nicht angsteinflößend wirken kann. Wenn ein Kind oder ein*e Jugendliche*r Angst hat und Abstand nimmt, sollte dies akzeptiert werden. Eventuell wird die Angst abgebaut, wenn beobachtet wird, dass die anderen Gruppenteilnehmer den Hund streicheln.

Vorschlag 4: An die Stifte, fertig, los …

Eine Bastelmöglichkeit ist, dass die Kinder etwas zum Thema Hund basteln. Ihr könnt Ausmalbilder rund um das Thema zur Verfügung stellen oder den Kindern und Jugendlichen Ideen vorschlagen, was sie basteln könnten. Wie wäre es mit einem Haarreifen mit gebastelten Hundeohren?

Vorschlag 5: Assoziationskette

Für eine Assoziationskette legt ihr ein großes Plakat in die Mitte. Aufgabe der Gruppe ist es nun, reihum etwas zu malen, was ihnen zum Thema Hund einfällt. Einer beginnt und reicht den Stift weiter. Ob Hundehütte, Knochen, Leine oder Leckerchen…
Den Kindern und Jugendlichen fällt sicher eine Menge ein!

Vorschlag 6: Ich packe meinen Koffer… Und nehme meinen Hund mit!

Eine weitere Spielidee ist, das Spiel „Ich packe meinen Koffer“ in Bezug auf Hundezubehör in der Gruppenstunde mit den Kindern und Jugendlichen zu spielen. Hierbei wird ein Begriff genannt, der im Zusammenhang mit den Vierbeinern steht. Das nächste Kind wiederholt die zuvor genannten Begriffe und fügt einen weiteren Begriff zu. Wie viele Begriffe die KInder und Jugendliche sich wohl merken können? Falls jemand mal auf dem Schlauch steht, dürfen die anderen Gruppenmitglieder selbstverständlich helfen.

Bei diesen Vorschlägen ist sicher die ein oder andere Idee dabei, mit der ihr eure Gruppenstunde rund um das Thema Hunde gestalten könnt. Viel Spaß dabei!

Über mich

Daniel
Hallo, schön, dass du hier vorbeischaust. Ich bin der Kopf hinter dem Jugendleiter-Blog und bin seit über 10 Jahren in der Jugendarbeit aktiv, habe viele Jahre einen Verband geleitet und blogge hier über meine Erfahrungen aus mehr als 100 Freizeittagen und 200 Gruppenstunden. Meine besten Spiele und Ideen sind als Bücher erschienen.

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Alle Kinder haben Rechte! Eine Gruppenstunde zum Thema Kinderrechte

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