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Gruppenstunden-Idee: Vertrauen

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Vertrauen spielt für menschliche Beziehungen eine entscheidende Rolle. Gerade während der Zeit im Ferienlager lernen die Kinder und Jugendlichen viele neue Bekanntschaften und Betreuer kennen. Hier ist es in erster Linie wichtig, ein vertrauensvolles Umfeld zu schaffen, damit die Kinder und Jugendlichen sich untereinander schnell kennen lernen, sich wohlfühlen und auch selbst Vertrauen zueinander gewinnen.

Dabei könnt Ihr mit verschiedenen Gruppenstunden den Kindern und Jugendlichen das Thema Vertrauen näherbringen. Hierzu zum Thema Vertrauen einige Vorschläge für Gruppenstunden, die gerade zu Beginn des Ferienlagers eine vertrauensvolle Basis und einen guten Umgang miteinander fördern.

Vorschlag 1: Fallen lassen und auffangen/erste Variante

Jedes Kind in der Gruppe sucht sich einen Mitspieler aus. Haben sich alle Kinder und Jugendlichen einen Mitspieler ausgesucht kann die Übung beginnen. Hierbei stellen sich zwei Kinder hintereinander auf. Das vordere Kind muss sich dann mit dem Rücken zum anderen Kind, fallen lassen. Dies erfordert viel Vertrauen, da das andere Kind, das fallende Kind auffangen muss, damit es nicht zu Boden fällt.

Vorschlag 2: Fallen lassen und auffangen/zweite Variante

Diese Methode kann auch mit der gesamten Gruppe durchgeführt werden. Hierbei stellt sich ein Kind in die Mitte eines durch Kinder gebildeten Kreises. Der Kreis sollte nur so breit sein, dass es den Kindern möglich ist, dass Kind in der Mitte gut aufzufangen. Das Kind in der Mitte lässt sich nun fallen und wird von einem Kind aufgefangen. Dieses drückt das Kinder in eine andere Richtung, sodass ein anderes Kind es noch einmal auffangen muss. Dies wird ein paar Mal durchgeführt. Diese Methode weckt vor allem das Vertrauen der gesamten Gruppe und verbindet.

Vorschlag 3: Im Wald blind führen lassen

Jedes Kind oder jeder Jugendliche sucht sich einen Spielpartner nach Wahl. Haben sich immer zwei Kinder gefunden, wird einem Kind der beiden Kinder die Augen mit einem Tuch verbunden. Nun muss das andere Kind versuchen, das “blinde” Kind an ein bestimmtes Ziel im Wald zu bringen. Das Führen kann durch sprachliche Anweisungen geschehen. Dies ist eher für die älteren Jugendlichen gut geeignet, da diese sich schon präziser ausdrücken können. Für die etwas jüngeren Kinder ist es auch möglich, sich zu halten und so sich blind an den Hindernissen vorbeiführen zu lassen.

Vorschlag 4: Die Natur einmal anders erleben

Ihr bereitet für die Kinder verschiedene Fühlkisten vor. Hier können zum Beispiel Gegenstände aus der Natur, wie Tannenzapfen, Kastanien, verschiedene Pflanzen oder Sand und Steine eingefüllt werden. Der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt. Jedes Kind darf nun in die Fühlkiste greifen. Hier müssen die Kinder vor allem Vertrauen haben, da sie nicht wissen was in der Kiste ist. Wenn Sie sich getraut haben in die Kiste zu greifen und auch noch richtig erraten haben, was sich in der Kiste befindet können Sie dies auf einen Zettel schreiben oder vom Betreuer schreiben lassen. Anschließend wertet Ihr die Zettel aus und verteilt kleine Präsente an die Kinder mit den meisten richtig erratenen Gegenständen.

Vorschlag 5: Die Seite im Kreis wechseln

Alle Kinder stehen in der Gruppenstunde in einem Kreis. Jedes Kind wechselt zur gegenüberliegenden Seite ohne mit einem anderen Kind zusammenzustoßen. Durch diese Methode wird die Rücksichtnahme aufeinander gefördert.

Blinde Sandmaler

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Je Runde wird ein Mitspieler zum Künstler, der einen nur ihm bekannten Begriff in den Sand malen soll. Dabei darf sich der Spieler selbst aussuchen, ob er mit dem Fuß oder mit einer Hand malen möchte. Die Schwierigkeit besteht darin, dass der Spieler durch die Augenbinde blind ist und nicht sieht, was er selbst malt.

Wer das Spiel noch erschweren möchte, lässt den Spieler am Meeresrand malen, wo teilweise die Wellen das Gemalte schnell wieder wegwischen. Können die anderen Mitspieler erraten, was der Künstler in den Sand zeichnet?

10 Icebreaker-Spiele

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Icebreaker-Spiele sind für mich eine Mischung aus Kennenlernspielen und Warmupspielen. Man kennt sich vielleicht schon ein wenig, muss sich aber noch besser kennenlernen – und gleichzeitig bilden die Icebreaker den Einstieg in eine gemeinsame Aktion, einen Tag oder ähnliches.

Daher hier nun zehn Icebreaker-Spiele für euch zum ausprobieren:

Interview-Zeit

In Paaren interviewen sich die Mitspieler gegenseitig. Dafür stehen insgesamt fünf Minuten zur Verfügung. Am Ende der Zeit kommen alle Mitspieler in einem Kreis zusammen und stellen ihren Interviewpartner vor. Dabei sollen insbesondere drei außergewöhnliche Fakten hervorgehoben werden.

Meine Top 5

Jeder Mitspieler muss zu einer bestimmten Aufgabe seine fünf Favoriten benennen, zum Beispiel Bücher, Filme, Essen. Gleichgesinnte können sich im Anschluss zusammenfinden und über ihre gemeinsame Favoriten austauschen.

Speed-Dating

Jeweils zwei Mitspieler finden sich für drei Minuten zusammen und tauschen sich übereinander (und ggf. zu einer vorgebenden Fragestellung) aus. Nach drei Minuten werden die Partner gewechselt.

Blindes Kennenlernen

Ein Mitspieler bekommt die Augen verbunden und muss nun nur mit Hilfe von zwei Kochlöffel herausfinden, welcher Mitspieler gerade vor ihm sitzt. Dabei ist auf Sicherheit und Vorsicht beim Erkunden zu achten. Mitspieler können jederzeit das Spiel abbrechen, wenn sie sich unwohl fühlen.

Entweder… oder…

Zu einem vorgegebenen Thema werden jedem Mitspieler nacheinander Entscheidungsfragen gestellt, die dazu beitragen, die Person und ihre Einstellungen besser kennenzulernen. Die Antworten geben den Gruppenmitgliedern im Anschluss die Möglichkeit, sich noch einmal über die Antworten auszutauschen.

Wahrheit oder Lüge?

Jeder Mitspieler nennt über sich selbst drei Fakten, zwei Wahre, eine Falsche. Können die Mitspieler herausfinden, welcher Fakt gelogen ist?

Die einsame Insel

Die klassische Frage: Was würdest du auf eine einsame Insel mitbringen – die die Gruppe aber gemeinsam beantwortet und sich so aufeinander abstimmen kann. Schafft es die Gruppe, gemeinsam alles Lebensnotwendige einzupacken?

Gruppenbildung

Die Mitspieler bewegen sich frei im Raum, die Spielleitung gibt immer wieder Parameter vor, nach denen sich Kleingruppen bilden sollen. Das kann die gleiche Schuhgröße, das gleiche Geschlecht oder auch das gleiche Lieblingsessen sein.

Der tolle Tom

Jeder Mitspieler nennt der Reihe nach seinen Namen in Verbindung mit einem Adjektiv, das mit dem gleichen Buchstaben wie sein Vorname beginnt. Das Adjektiv soll natürlich zur eigenen Person / Selbstwahrnehmung passen.

Gruppenstunden-Idee: Mut

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In der Gruppenstunde Mut machen und Selbstvertrauen stärken!

Kinder und Jugendliche brauchen Mut und Selbstvertrauen, um Herausforderungen zu bestehen und über sich hinauszuwachsen. Mithilfe spielerischer “Mutproben” können die Kinder lernen, an sich zu glauben. Hier findet ihr ein paar Beispiele, wie ihr eine Gruppenstunde zu diesem Thema gestalten könnt.

Der Vertrauensfall

Diese Aufgabe zählt wohl zu den Klassikern unter den Gruppenübungen. Ein Kind stellt sich mit den Rücken zur Gruppe auf eine Erhöhung und kreuzt die Hände über der Brust. Die restlichen Teilnehmer der Gruppenstunde stellen sich, mit dem Gesicht zueinander, eine Gasse bildend auf und strecken die Arme nach vorne. Das Kind auf der Erhöhung lässt sich nun nach hinten fallen und wird von den anderen Gruppenmitgliedern aufgefangen. Um Verletzungen zu vermeiden, ist es wichtig, auf Körperspannung zu achten. Zur Sicherheit kann auch noch eine Sportmatte untergelegt werden.

Die Gruselkiste

Alles was ihr dazu benötigt, ist eine Kiste, ein Tuch zum Abdecken und verschiedene Gegenstände, die sich interessant oder ungewöhnlich anfühlen. Ihr legt einen Gegenstand in die Kiste und deckt diese mit dem Tuch zu. Ein Kind fast nun blind in die Kiste und muss den Gegenstand ertasten. Um diese Gruppenstunde noch gruseliger zu machen, könnt ihr euch zu jedem Gegenstand noch eine unheimliche Geschichte einfallen lassen.

Mutproben

Ihr notiert dazu verschiedene Mutproben auf kleinen Zetteln, zum Beispiel “Nachts auf einen Friedhof gehen” oder “Alleine durch den Wald laufen”. Die Zettel kommen in einen Korb, aus dem die Kinder in der Gruppenstunde reihum eine Aufgabe ziehen. Sie müssen nun sagen, ob sie den Mut hätten, diese Aufgabe zu erfüllen. Die Antwort sollte auch begründet werden. Der Zweck der Übung ist, zu zeigen, dass jeder andere Ängste hat und Mut für jeden etwas anderes bedeuten kann. Auch Wege, um bestimmte Ängste zu bekämpfen, können gemeinsam erarbeitet werden.

Nach dem Weg fragen

Oft ist es für Kinder und Jugendliche schon eine große Überwindung, zu reden. Ganz besonderen Mut benötigt man, um Fremde anzusprechen. In einer Gruppenstunde könntet ihr mit den Kindern nach draußen gehen, um fremde Menschen nach dem Weg oder der Uhrzeit zu fragen. Für besonders Ängstliche unter den Anwesenden kann es schon genug Furchtlosigkeit erfordern, einem Passanten einfach nur zuzulächeln.

Mutige Diskussionsrunde

In einer Gruppendiskussion soll besprochen werden, was Mut bedeutet, wann einem dieser schon einmal gefehlt hat und welche Menschen in der Gesellschaft als mutig gelten. Die Kinder können von Momenten erzählen, in denen sie schon einmal mutig waren. Auch Ängste, die sie noch überwinden möchten und persönliche Helden sind mögliche Themen. Am besten schreiben die Kinder ihre Ängste auf Zettel, die ihr dann anonym vorlesen könnt. Dies ist ein guter Einstieg in die Diskussion, ohne schon zu Beginn zu viel Überwindung von den Diskussionsteilnehmern zu fordern.

In Gruppenstunden, bei denen es um Mut geht, ist es als Gruppenleiter zwar wichtig, die Kinder zu ermutigen und sie zu motivieren, doch darf dabei nie Zwang entstehen. Auch Gruppendruck muss vermieden werden. Damit aus dem Spiel kein Trauma wird, sollte die Teilnahme immer freiwillig sein und die persönlichen Grenzen unbedingt respektiert werden.

Medienkompetenz in der Jugendarbeit

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Medien umgeben uns an jeder Stelle – und auch ganz besonders in der Jugendarbeit. Für viele Kinder ist es selbstverständlich, dass sie das Smartphone mit in die Gruppenstunde bringen und dabei auch nutzen. Klar, die Vorteile liegen auf der Hand: das Erlebte kann in Fotos dokumentiert und mit anderen geteilt werden. Es können Termine abgestimmt und in den Kalender eingetragen werden. Und fehlende Infos können schnell recherchiert werden.

Aber auch Kritik kann dabei angebracht werden: die Aufmerksamkeit schwindet, die Handynutzer sind abgelenkt und sicher nicht immer bei der Sache, wenn es in der Hosentasche vibriert.

Wie bei so vielem gilt daher: Die Mischung macht es. Klare, gemeinsam erstellte Regeln helfen, den Umgang mit Smartphones, sozialen Netzwerken und Co. in der Gruppenstunde und im Ferienlager in den Griff zu bekommen.

Jugendleiter als Vorbild

Dabei sollten Jugendleiter ganz klar Vorbild sein und sich ebenso an die Regeln halten und sich diesen unterwerfen. Und: Jugendleiter sollten sich bewusst sein, dass sie durch ihre Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen maßgeblich dazu beitragen können, dass Kinder und Jugendliche einen selbstbestimmten Umgang mit Medien entwickeln und somit medienkompetent werden.

Das bedeutet, nicht nur Chancen und Gefahren zu kennen, sondern die Möglichkeiten auch aktiv im Alltag zu nutzen. Medienkompetenz ist daher als vielfältiger Begriff zu verstehen:

Medien sollen selbst gestaltet werden können, kritisch hinterfragt werden können, bekannt und auch richtig genutzt werden. Entsprechend ist es ungeschriebener Auftrag von Jugendleitern, sich stets mit der Lebenswelt von Kinder und Jugendlichen auseinander zu setzen, ihre Medien zu kennen und diese mit ihnen zu besprechen und zu bearbeiten.

Dabei sollten die genannten Bereiche Chancen, Gefahren und Nutzungsmöglichkeiten ausgewogen behandelt und offen besprochen werden.

Medien im Einsatz in der Gruppenstunde und im Ferienlager

Nicht zuletzt daher biete ich hier im Blog für Jugendleiter vielfältige Ansätze und Ideen, wie Medien in der Gruppenstunden genutzt werden können, zum Beispiel in diesen Formen:

Oder aber ihr könnt auch ein ganzes Ferienlager unter das Motto “Medien” stellen.

Und wer sich noch weiter mit den Möglichkeiten auseinander setzen möchte, dem lege ich neben dem Medienpädagogik-Praxisblog das folgende Buch zu Herzen:

Spielen und Erleben mit digitalen Medien

Wie vielfältig die Themen und Bezüge im Bereich Medienpädagogik in der Jugendarbeit sein können, kannst du außerdem in dieser Blog-Kategorie erfahren.

Blogparade #medienkompetent

Dieser Artikel ist mein Beitrag zur Blogparade #medienkompetent von denkst.net. Alle Infos dazu findet ihr in diesem Artikel.

Superhelden-Spiele für Kindergeburtstage, Partys und mehr

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Foto von Porapak Apichodilok von Pexels

Kinder schauen zu Superhelden auf, wollen sein wie sie, dasselbe können und die Welt retten. Spätestens seit Iron-Man sind Superhelden nicht mehr aufzuhalten, wobei gerade das kleine Publikum angesprochen wird. Rund um den Globus sind Kindern den Superhelden verfallen und wollen am liebsten den ganzen Tag spielen.

Mit einer Superheldenparty wird sicherlich jedes Kind glücklich. Dabei ist nicht nur die Rede von der Dekoration oder dem Essen, sondern auch verschiedene Spieledürfen nicht fehlen. Wir haben für Euch die zehn besten, lustigsten und einfachsten Spiele zusammengefasst. Ihr könnt alle Spiele ausprobieren oder sucht Euch nur drei bis vier verschiedene Spiele aus. In beiden Fällen werden die Kinder viel Spaß haben und gleichzeitig gut beschäftigt.

Spiel 1: Flieg wie ein Superheld!

Für dieses Spiel braucht Ihr nicht mehr als eine große Decke in einem Blauton, eine Leiter, einen Stuhl oder einen Tritt sowie eine Kamera. Einfach die Decke auf den Boden ausbreiten und die Leiter/den Stuhl/den Tritt davorstellen. Noch lustiger wird es mit einigen kleinen Wolkenkissen oder gebastelten Mini-Gebäuden. Aber auch ohne kann es losgehen. Alleine oder gemeinsam mit anderen legen sich die Kinder auf die Decke und fliegen wie ein Superheld durch die Lüfte. Von der Leiter aus könnt Ihr lustige Bilder schießen. Noch toller wird es mit einem kleinen Cape wie von einem Superheld.

Spiel 2: Vorsicht, Kryptonit!

Jeder kennt die Schwäche von Superman: Kryptonit. Sobald er dem Stein zu nahekommt, gehen alle seine Kräfte verloren. Erzählt Euren Kindern davon und lasst diese nun in einem Kreis aufstellen. Schulter an Schulter. Die Kinder geben nun so schnell wie möglich einen grünen Ball durch die Reihe, während Ihr Musik spielt. Sobald die Musik stoppt, musst das Kind den Kreis verlassen, der gerade den Ball hält. Welcher Superheld hat am Ende noch seine Kräfte?

Spiel 3: Ein Superheld auf Schurkenjagd

Ein Superheld muss jeden Tag böse Buben fangen und einsperren. Genau das ist auch bei diesem Spiel der Fall. Ihr braucht einige Luftballons, kleine Spielfiguren sowie einen Sticker, Marker oder ähnliches. Zunächst wird einer der Spielfiguren deutlich als Bösewicht markiert. Nun steckt Ihr jeweils eine Figur in einen Luftballon und blast diesen auf. Natürlich können auch leere Ballons mitmachen. Alle Ballons werden auf dem Boden verteilt, denn jetzt beginnt die Verbrecherjagd. Die Helden müssen die Ballons zum Platzen bringen und den Schurken finden.

Spiel 4: Spiele für Batman-Fans

Es gibt viele Spiele, die alleine Abwandlungen sind. Wie dieses, dass von “Eselschwanz” inspiriert wurde. Anstatt einem Esel den Schwanz anzukleben, schneidet Ihr die Umrisse von Batman aus. Natürlich geht auch jeder andere Superheld. Außerdem schneidet Ihr das Logo des jeweiligen Superhelden aus. Mit verdeckten Augen müssen die Kinder jetzt versuchen, das Logo direkt auf die Brust des Helden zu kleben.

Spiel 5: Entschärfe den Sprengstoff!

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Ein Bösewicht hat Sprengstoff gelegt und die Kinder müssen ihn entschärfen. Ihr braucht einfach nur einige Mini-Wasserpistolen, kleine Styroporkugeln und passende Halter. Legt die Styroporkugeln in die Halterung und platziert sie an einem sicheren Ort. Die Kinder müssen nun hinter einer Linie stehen und versuchen, den Sprengstoff mit den Wasserpistolen von der Halterung zu schießen. Solche Spiele können natürlich noch erweitert werden. Zum Beispiel bindet Ihr die Styroporkugeln an kleine Fäden und lasst diese von einer Wand oder einem Baum hängen. Viele Kinder freuen sich über etwas mehr Herausforderung, solange es fair bleibt.

Spiel 6: Der Kampf gegen den Superschurken

Dieses Spiel gibt es in zwei Varianten. Entweder könnt Ihr einen Erwachsenen zum Superschurken machen oder Ihr druckt einen Schurken aus und klebt ihn auf eine Plane. In beiden Fällen benötigt Ihr das Luftschlangenspray, dass es in jedem Spielzeuggeschäft gibt. Nun jagen die Kinder dem Superschurken hinterher und müssen ihn mit Luftschlagen einsprühen, bis er aufgibt. Hygienetechnisch ist aber der Ausdruck zu empfehlen, denn die Luftschlangen lassen sich nur schwer entfernen. Im Sommer könnt Ihr den Superbösewicht aber auch mit Wasserpistolen jagen und in die Flucht schlagen.

Spiel 7: Jetzt gib’s Haue!

Die Schurken sind noch immer nicht besiegt? Zeit für die klassische Piñata. Kinder lieben es einfach draufzuhauen und später mit leckeren Süßigkeiten belohnt zu werden. Entweder bastelt Ihr Euch Eure eigene Piñata im Superschurken-Stil oder kauft diese im Internet. Anschließend die Piñata befüllen, sie aufhängen und schon können die Kinder den fiesen Schurken mit Schlägern und Stöcken hauen, bis er die Beute ausspuckt.

Spiel 8: Durch das Netz der Spinne

Spider-Man ist für seine Spinnenfäden bekannt, die Ihr Euch für die Spiele zunutze machen könnt. Ihr benötigt nur einige Wollfäden. Hängt diese kreuz und quer im Garten oder Haus auf. Es muss eine Art Netz entstehen. Die Superhelden müssen nun durch das Labyrinth kommen, ohne die Fäden zu berühren. Um es noch etwas schwerer zu machen, könnt Ihr kleine Glöckchen an die Fäden binden. So bemerken die Kinder sofort, wenn ein Faden berührt wird.

Spiel 9: Höher, schneller und besser

Nicht nur eingefleischte Comic-Fans beratschlagen seit Jahren darüber, wer der stärkste Superheld ist, sondern auch Kinder. Also höchste Zeit herauszufinden, wer gewinnt. Ihr könnt lauter kleine Hindernisse aufbauen. Zum Beispiel einen Wettlauf, einen Sprung über eine Hürde oder eine kleine Krafteinlage. Die Superhelden sollen dabei Spaß haben, aber auch gefordert werden. Damit niemand am Ende traurig ist, gibt es natürlich für jeden Helden ein Abzeichen.

Spiel 10: Posen wie ein Superheld

Was wäre ein Superheld ohne seine coole Pose? Auch Kinder kennen bereits die unterschiedlichsten Posen, sodass die Kamera nicht weit sein darf. Als schöne Erinnerung sowie kleines Spiel zwischendurch ist die Superheldenpose genau das Richtige. Am besten fotografiert Ihr die Kinder vor einem relativ neutralen Hintergrund. Ihr könnt Ihnen aber auch zahlreiche Requisiten, wie Capes, Waffen, Kostüme und ähnliches, zur Verfügung stellen. Lustig ist es auch, wenn die Kinder sich auf den Boden legen und Ihr mit Kreide die Umrisse nachmalt. Am Ende noch ein Foto machen und schon habt Ihr eine tolle Erinnerung.

Das Fazit

Es gibt viele Spiele für Superhelden, sodass Ihr einfach etwas kreativ sein müsst. Dabei ist es immer möglich, dass Ihr klassische Spiele einfach in ein “Superheldengewand” steckt und somit das richtige Thema trefft. Im Mittelpunkt sollte immer der Spaß beim Spielen stehen, sodass Euer Superheld glücklich wird. Diese Spiele sind dabei nur ein kleiner Anreiz.

Warum Prävention sexualisierter Gewalt wichtig ist für die Jugendarbeit

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Ein Gastbeitrag von Vera Sadowski von Sicher(l)Ich

Erstes Ziel für die Kinder und Jugendlichen, die zu euch in die Gruppenstunden kommen oder mit ins Lager fahren ist: Spaß haben. Und gleiches sollte auch für euch als Jugendleiter*innen gelten. 

Über Prävention und Gewalt gegen Kinder und Jugendlichen zu reden, macht allerdings überhaupt keinen Spaß. Und doch ist das Thema in den letzten Jahren immer präsenter geworden. Durch das Inkrafttreten des Bundeskinderschutzgesetzes, die Rahmenordnung zur Prävention der Deutschen Bischofskonferenz oder die Einrichtung des runden Tisches Sexueller Kindesmissbrauch der Bundesregierung – als Leiter*innen, die sich in der Kinder- und Jugendarbeit engagieren, müsst ihr euch mit dem Thema auseinandersetzen. 

Doch nicht nur, weil es vielleicht von euch erwartet wird oder die Teilnahme an Präventionsschulungen eventuell sogar verpflichtend für euch sind – es gibt viel mehr Gründe, warum es so wichtig ist, an Präventionsschulungen teilzunehmen und das Thema ernst zu nehmen. 

Zunächst möchtet ihr, dass die Kinder und Jugendlichen, für die ihr die Gruppenstunden oder das Sommerlagerprogramm plant, sich bei euch wohl fühlen. Und auch wenn ihr mit Sicherheit schon ganz viel richtig macht, weil es euch euer Bauchgefühl sagt, helfen euch Präventionsschulungen, ein Bewusstsein für die verschiedenen Bedürfnisse und Grenzen der Kinder, Jugendlichen und auch euch selbst zu bekommen. 

Traditionen sind in der Kinder- und Jugendarbeit wichtig. Präventionsarbeit bedeutet nicht, alles, was ihr in den letzten Jahren und mitunter Jahrzehnten gemacht habt, über den Haufen zu werfen. Sie bedeutet auch nicht, dass ihr immer einen Sicherheitsabstand von mindestens 50 cm einhalten müsst. Kinder- und Jugendarbeit bedeutet Beziehungsarbeit. Und das soll auch so bleiben. Dennoch ist es wichtig, dass ihr euch und eure Arbeit reflektiert und überlegt, was ihr beibehalten möchtet und und welche Traditionen oder Spiele überdacht werden sollten. Die Methoden in den Schulungen helfen euch dabei.  

Darüber hinaus werdet ihr als Leiterinnen und Leiter häufig zu Vertrauenspersonen für die Kinder und Jugendlichen. Wenn ein Kind oder ein*e Jugendliche*r Opfer sexualisierter Gewalt wird – auch und insbesondere außerhalb eurer Gruppe – kann es sein, dass sie sich euch anvertrauen. In den Schulungen bekommt ihr für solche Situationen konkrete Hilfestellungen. 

Wenn ihr auf der Suche nach einer Schulung seid, gibt es bestimmte Stellen, an die ihr euch wenden könnt: zum einen sind die Kreis- und Stadtjugendringe in der Regel gut informiert, wo Präventionsschulungen angeboten werden – eventuell bietet euer Stadt- oder Kreisjugendring sogar selbst entsprechende Schulungen an. Die Teilnahme an einer Präventionsschulung ist beispielsweise auch verpflichtend für die Juleica. Wenn ihr einen Dachverband habt (beispielsweise der BDKJ oder der Landesverband eures Verbands), könnt ihr auch dort nachfragen. 

Im Internet findet ihr zahlreiche Methoden und Materialien zum Thema Prävention sexualisierter Gewalt. Für einen ersten Überblick sind sie sicher nicht schlecht. Doch bevor ihr diese Methoden in der Gruppenstunde anwendet, ist es auf jeden Fall sinnvoll, zunächst an einer Präventionsschulung teilgenommen zu haben. 

Informationen zum Thema findet ihr hier: 

https://beauftragter-missbrauch.de
Die Website des Unabhängig Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs gibt einen umfassenden und allgemeinen Überblick über das Thema – ist aber nicht spezifisch auf die Bedürfnisse der Kinder- und Jugendarbeit ausgerichtet. 

http://www.praevention-kirche.de
Die Website der Deutschen Bischofskonferenz stellt alle Materialien der Bistümer und katholischen (Jugend)verbände gebündelt zur Verfügung. 

https://www.bdkj.org/fileadmin/bdkj/05_Themen/Sexualpaedagogik/BJR-SexuelleGewalt_BS3.pdf
Die Arbeitshilfe „Prävention vor sexueller Gewalt in der Kinder- und Jugendarbeit“ des BJR ist zwar schon aus dem Jahr 2004. Nichts desto trotz gibt diese Arbeitshilfe einen umfassenden Überblick über das Thema. Auch Methoden werden gut verständlich vorgestellt. 

Wasser-Bowling

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In Kleingruppen versuchen die Mitspieler, eine Wasserflasche des gegnerischen Teams, die etwa drei bis vier Meter entfernt steht, mit einem Ball umzuwerfen. Da die Flasche nicht verschlossen ist, beginnt bei einem Treffer, das Wasser aus der Flasche zu laufen.

Wenn die Flasche des eigenen Teams von der gegnerischen Mannschaft getroffen wurde, dürfen die Spieler zu ihrer eigenen Flasche rennen und diese möglichst schnell wieder aufstellen.

Geworfen wird immer abwechselnd. Die Mannschaft, die es schafft, die Flasche der gegnerischen Mannschaft komplett zu leeren, gewinnt.

Schöne Gruppenstunden für Ministranten gestalten

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Ein Ministrant zu sein, bedeutet eine sehr tolle und verantwortungsvolle Aufgabe für Jugendliche in der Kirche. Sie dürfen dem Diakon, den Pfarrern und Priestern assistieren und nehmen eine wichtige Rolle bei den Gottesdiensten ein. Das hat gerade für die jungen Menschen, die Kinder und Jugendlichen eine herausragende Bedeutung und sie lernen mit Verantwortung und mit dem Glauben sorgsam umzugehen. Sie tragen zudem ein liturgisches Gewand, was ebenfalls eine besondere Bedeutung hat und dürfen zudem bei Messen und öffentlichen Auftritten verschiedene Symbole des Glaubens mit sich tragen.

Für solch eine besondere Aufgabe benötigen die Kinder und Jugendlichen viel, oftmals neues Wissen über die Symbole, das Gewand und auch die Aufgaben der Kirche und den Sinn des Glaubens. Nur so lässt sich die Rolle des Ministranten gut ausführen. Hierzu könnt Ihr als Jugendleiter, Betreuer oder Kirchenangestellte eine gute Unterstützung sein. Bei den einzelnen Gruppenstunden können die wichtigen Aufgaben und auch der Hintergrund des Christentum genau mit den Ministranten besprochen und gelehrt werden.

Gruppenstunde 1: Den Glauben in der Natur entdecken

Hier könnt Ihr mit den Kindern und Jugendlichen in die Natur gehen und den Glauben in der Natur erkunden. Dazu könnt Ihr den Kindern und Jugendlichen die Schöpfungsgeschichte näher bringen. Hier kann auch wunderbar bei einer kleinen Wanderung über den Glauben mit den Kindern und Jugendlichen philosophiert werden. Anschließend kann die Gruppenstunde bei einem Beisammensein am Lagerfeuer und bei Grillwürsten ausgeklungen werden.

Gruppenstunde 2: Den Glauben in sich selbst entdecken

Diese Frage ist selbst für die Erwachsenen nicht immer einfach, aber dennoch ein tolles Thema für eine Gruppenstunde. Was bedeutet der Glaube für mich? Hier können die Kinder und Jugendlichen zu dieser Frage befragt werden. Es kann erst eine Diskussion zu dieser Frage stattfinden. Die Kinder haben meist eine sehr genaue Vorstellung davon und geben zudem auch oft sehr interessante Antworten zu dieser Frage. Im Anschluss kann noch der eigene Glaube malerisch auf einem Blatt Papier festgehalten werden. Dies können sich die Kinder und Jugendlichen dann Zuhause aufhängen.

Gruppenstunde 3: Was ist das Christentum – die Geschichte

Hier kann den Kindern und Jugendlichen die Geschichte des Christentums näher gebracht werden. Dazu können verschiedene Geschichten aus Bibel vorgelesen werden. Eventuell kann hier auch je nach christlichem Fest, Ostern, Weihnachten etc. eine passende Geschichte ausgesucht werden und den Kindern und Jugendlichen näher gebracht werden. Hierzu können tolle Dinge gebastelt werden, wie ein Krippe an Weihnachten usw.

Gruppenstunde 4: Wir erkunden unser Pfarramt

Zu dieser Gruppenstunde können gerade die neuen Ministranten eingeladen werden. Zusammen mit dem Pfarrer kann ein Treffen organisiert werden. Beim gemütlichen Beisammensein können verschiedene Fragen an den Pfarrer und die Arbeit des Pfarrers, sowie die Arbeit der Ministranten mit dem Pfarrer und der Kirche gestellt werden. Dies ist gerade für Kinder und Jugendliche sehr interessant und spannend. Zudem können viele offene Fragen zur Kirche und den Aufgaben des Pfarrers und der Ministranten geklärt und beantwortet werden. Denn oft haben Kinder offene Fragen, die nicht immer gestellt werden können.

Gruppenstunde 5: Besuch eines Klosters – Klosterleben selbst erleben

Ein Besuch in einem richtigen Kloster ist eine ganz besondere Gruppenstunde, die Ihr als Jugendleiter und Betreuer mit den Kindern und Jugendlichen unternehmen könnt. Es gibt einige Klöster, die gerade für Kinder und Jugendliche ein spezielles Programm anbieten können. Der Besuch bei Nonnen oder auch bei Mönche ist für die Jugendlichen und für die Kinder sehr faszinierend. Denn ein Kloster ist oft ein eigenständiger wirtschaftlicher Betrieb, der sich größtenteils selbst versorgt und geheimnisvoll ist. Hier gibt es für jeden, egal ob Nonne oder Mönch eine bestimmte tägliche Arbeit, die verrichtet werden muss. Auch der Tagesablauf ist genau geregelt und die Zeiten von Ruhe und Gebet sind jeden Tag genau festgelegt. Einmal als Kind oder Jugendlicher einen solchen Tag mitzuerleben ist sehr spannend und ganz anders, wie das eigene normale Leben. Hier können die Kinder hinter die Kulissen der Religion blicken und den Glauben mit all seinen Herausforderungen besser wahrnehmen und verstehen. Eine tolle Möglichkeit für euch den Kindern und Jugendlichen einen ganz besonderen Tag zu bescheren.

Gruppenstunde 6: Was hat unsere Kirche für Schätze zu bieten

Jede Gemeinde besitzt mindestens eine Kirche oder sogar mehrere Kirchen. Hier gibt es immer sehr viel zu entdecken. Die verschiedenen Altare, Gemälde, Skulpturen und Reliefs erinnern an eine andere Zeit und können viele Geschichten erzählen. Mit einem fachkundigen Kirchenangestellten oder auch dem Pfarrer könnt Ihr euch mit den Kindern auf die Reise in eine andere Welt begeben und euch genau erklären lassen, was diese Gemälde, Skulpturen usw. für eine bestimmte Bedeutung haben und für was sie stehen. Das ist gerade für die Kinder und Jugendlichen sehr interessant und selbst die Erwachsenen können hier noch einiges Neues lernen. Denn diese Informationen zu den Schätzen kennen oft die Wenigsten, obwohl sie die Gegenstände immer sehen und bei den Gottesdiensten daran vorbei gehen.

Gruppenstunde 7: Wein und Brot – was hat es damit auf sich

Gerade bei den Gottesdiensten müssen die Ministranten beim Vorbereiten zum Teilen des Brotes und des Weins mitwirken. Sie dürfen im Regelfall dem Pfarrer bei den Vorbereitungen assistieren. Aber was genau bedeutet es, wenn das Brot und der Wein geteilt werden. Hier könnt Ihr eine Gruppenstunde zu diesem Thema ausgestalten. Ihr könnt die Kinder und Jugendlichen von der Geschichte des Weins und des Brotes im Christentum erzählen und wie es dazu kommt, dass dieses Ritual heute immer noch in den Gottesdiensten besteht. Das ist sehr wichtig für die Kinder und Jugendlichen, damit sie auch selbst verstehen, welche Aufgaben sie als Ministranten haben.

Gruppenstunde 8: Das Verhalten und die Aufgaben eines Ministranten

Die Ministranten, die noch neu sind, sollten genau über deren Aufgaben informiert werden. Hierzu ist es wichtig, dass die genauen Aufgaben erklärt werden und auch geklärt wird, wie sie sich bei Gottesdiensten etc. zu verhalten haben. Dazu kann eine Gruppenstunde zu diesem Thema sehr hilfreich sein. Hier kann alles genau besprochen und notiert werden. Auch die alten Ministranten können den neu dazu gekommenen Ministranten Hilfestellung leisten und gute Tipps geben. Ebenfalls ist es wichtig, dass Ihr als Jugendleiter den Kindern und Jugendlichen immer als Ansprechpartner zur Seite steht und ihnen bei offenen Fragen gut weiter helfen könnt. Dann klappt es auch mit einem reibungslosen Gottesdienst.

Zehn Reflexions-Methoden für Kinder und Jugendliche

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Mit diesen Reflexions-Methoden könnt Ihr die Gruppenstunde sinnvoll abschließen

Die Reflexion stellt auch in den Gruppenstunden eine wichtige Methode dar um zu erkennen, welche Dinge positiv angenommen wurden oder wie Verbesserungen angegangen werden können. Bewertungen sind für euch wichtig, denn nur so könnt ihr erkennen, ob ihr die richtigen Maßnahmen erfolgreich umgesetzt habt. Daher solltet Ihr die Stunde noch einmal Revue passieren lassen. Sowohl die eigene Handlungsweise im pädagogischen Sinne, lässt sich dabei aufarbeiten und analysieren, als auch der Gemütszustand der Teilnehmer verstehen. Ihr könnt verschiedene Methoden anwenden, um das Ziel zu erreichen. Wir stellen euch an diesem Punkt einige Reflexions-Methoden vor, die euch als Inspiration für mögliche Aufarbeitungen dienen können.

1. Analyse des Energiepegels am Ende der Gruppenstunde

Wenn Ihr eine einfache Methode zur Reflexion verwenden möchtet, die sowohl Kinder, als auch Jugendliche gleichermaßen verstehen, könnt ihr das Messen des Energiepegels einführen. Ein unsichtbarer Energiepegel soll dabei anzeigen, wie viel Kraft die einzelnen Teilnehmer am Ende der Stunde noch besitzen oder wie fordernd die Gruppenstunde für die einzelnen Personen war. Dabei kann das Messen des Energiepegels grafisch dargestellt werden. An einer Tafel oder Flipchart zeichnen die Kinder oder Jugendlichen ihr persönliches Empfinden ein. Dies kann eine Skala von 1 bis 10 darstellen oder lediglich eine bestimmte Farbe. Eine andere Möglichkeit ist es, die Hand ausgestreckt in die Luft zu halten und den Abstand von Hand zu Boden zu nutzen, um den Energiepegel zu bestimmen. Der Gruppenleiter sollte dabei selbst die erste Person sein, die den Energiepegel darstellt.

2. Bewegungsanalyse in der Gruppe

Die Reflexion kann auch mit der Ausführung von Bewegungsabläufen für alle eine gute Möglichkeit sein, die Gruppenstunde ausklingen und Revue passieren zu lassen. Dabei wird der Reihe nach eine Person ausgewählt, die mit Ihrer Körperstellung aussagen soll, wie sie die Stunde empfunden hat. Die anderen Teilnehmer müssen die Körperfigur nachmachen und versetzen sich auf diese Weise in das Empfinden des Teilnehmers oder der Teilnehmerin. Anschließend wird die Figur erklärt und darüber gesprochen, ob und inwieweit die Teilnehmer das Körpergefühl nachempfinden können.

3. Mit Stift und Blatt die Gedanken notieren

Vor allem schüchterne Kinder und Jugendliche profitieren von dieser Methodik der Reflexion. Jeder Teilnehmer erhält einen Stift und ein Blatt. Jetzt sollen Wünsche, Gedanken, Anregungen oder Ängste notiert werden, die in Zusammenhang mit der Gruppenstunde stehen. Dabei bietet es sich auch an, spezielle Fragen zu stellen, die von den Kindern und Jugendlichen kurz und schriftlich festgehalten werden. Solch eine Frage könnte sich beispielsweise darum drehen, welche Fähigkeiten die Kinder in der Stunde erlernt haben, was sie besonders ansprechend fanden oder was weniger positiv aufgenommen wurde. Zum Schluss der Stunde können die Antworten auf die Fragen der Reihe nach vorgelesen werden. Wenn Ihr möchtet, könnt ihr die Gedanken auf den Blättern auch im Gruppenraum aufhängen.

4. Reflektiertes Malen und Basteln

Gebt hierfür den Kindern etwa 30 bis 45 Minuten Zeit und stellt Blätter, Stifte, Pappe, Schere und Kleber zur Verfügung. Jeder Teilnehmer der Stunde sollte nun seine Gedanken in Form eines Bildes oder eines gebastelten Objektes umsetzen. Dabei spielt nicht die Schönheit des Ergebnisses eine Rolle. Viel mehr sollten die Gefühle an die Stunde in Form von kreativen Erzeugnissen zum Ausdruck gebracht werden. Nach der Fertigstellung werden alle Exemplare im Gruppenkreis analysiert. Es empfiehlt sich dabei mit der ganzen Gruppe über die einzelnen Objekte oder Bilder zu diskutieren und zum Schluss jeweils den Teilnehmer, der das Objekt gebastelt oder gemalt hat, nach seiner Aussage zu befragen.

5. Reflexion durch Ja/Nein-Karten

Mit einfachen Ja- und Nein-Karten lassen sich ebenfalls aufschlussreiche Ergebnisse erzielen. Die Methode geht nicht zu sehr ins Detail, benötigt aber weniger Vorbereitung und kann auch bei wenig Zeit umgesetzt werden. Hierfür nutzt Ihr selbstgebastelte Karten mit den Wörtern “Ja” und “Nein”, die auf den Boden gelegt werden. Jetzt lassen sich unterschiedliche Abläufe umsetzen. So können die Kinder und Jugendliche in der Gruppe gemeinsam ihre Reflexion analysieren. Wenn Ihr entsprechende Fragen stellt, stellen sich die Teilnehmer einfach zu den jeweiligen “Ja” oder “Nein” Karten. Die Reflexions-Methode mit den Karten kann dabei auch individuell angewendet werden. Dabei bekommt jeder Teilnehmer je eine Ja- und eine Nein-Karte und kann damit auf eure entsprechenden Fragen reagieren. Hierbei wird zunächst nicht tiefer auf die Aussagen eingegangen, es lässt sich jedoch zum Abschluss der Gruppenstunde gezielt auf die jeweiligen Antworten eingehen. Ihr könnt gemeinsam, bei mehrheitlichen Ja oder Nein-Antworten darüber sprechen, weshalb das Ergebnis so ausgefallen ist.

6. Die Koffer-Reflexion

Jedes Kind kennt das Kofferpacken-Spiel. Mit dieser Möglichkeit werden die wesentlichen Inhalte des Kurses aufgenommen und in einen unsichtbaren Koffer gelegt. Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer soll dabei sagen, welche positiven Aspekte er in seinen unsichtbaren Koffer verstaut. Ihr könnt euch auch darauf festlegen, dass beispielsweise nur die negativen Aspekte der Gruppenstunde in den Koffer verstaut werden. Eine Abwandlung ist es, den Inhalt des Koffers aufzumalen. Insbesondere für Kinder bietet sich diese Reflexion an. Ihr könnt auch bereits vorgefertigte Vorlagen nutzen, so dass die Kinder einfach nur noch den Inhalt des Koffers aufzeichnen müssen. Dies erspart euch viel Zeit und fokussiert den Blick für das wesentliche, denn viele Kinder werden andernfalls Zeit damit verbringen, einen möglichst schönen Koffer zu malen. In der Regel solltet Ihr für diese Methode nicht mehr als einer Viertelstunde anvisieren, im Bedarfsfall, mit anschließendem Gespräch, kann dieser Vorgang aber auch bis zu 45 Minuten ablaufen.

7. Das “Eine-Minute-Papier”

Wenn es einmal schnell gehen muss, bietet sich diese Lösung für die Reflexion eurer Gruppenstunde an. Dabei kann vor allem in der Schnelligkeit die größtmögliche Essenz liegen. Empfehlenswert ist dieser Vorgang eher für Jugendliche, da hier schnelle Antworten auf ein Stück Papier geschrieben werden sollen. Jeder Teilnehmer erhält Papier und Stift. Wenn ihr noch mehr Zeit sparen möchtet, fertigt ihr die Zettel bereits im Vorfeld an und lässt die Jugendlichen nur noch die Antworten zu den Fragen eintragen. Dies können Fragen sein wie, “Was hast du aus dieser Gruppenstunde für dich persönlich mitgenommen?”, “Wie fühlst du dich?” oder “Welches Thema ist für dich zu kurz gekommen?”. Die Jugendlichen bekommen nun exakt eine Minute Zeit, die jeweiligen Fragen auf das Blatt zu schreiben. In der Kürze liegt die Würze und so werdet ihr schnell erkennen, dass die knappen Antworten meist sogar aufschlussreicher sind, als vertiefte Analysen die sich von dem eigentlichen Grundgedanken der Reflexion immer weiter weg bewegen.

8. Der klassische Fragebogen

Auch der klassische Fragebogen empfiehlt sich eher für Jugendlich, als für Kinder. Ihr solltet die Fragebögen daher bereits vorgefertigt mitbringen und gebt den Jugendlichen anschließend knapp 20 Minuten Zeit, um über die Fragen nachzudenken und den Fragebogen auszufüllen. Ihr könnt jetzt selbst entscheiden, ob ihr die Fragebögen innerhalb der Gruppe auswerten möchtet oder ob die Bögen lediglich für euch selbst eine Bewertung abgeben sollen. Auf diese Weise könnt ihr auch jugendliche besser verstehen lernen, die bislang eher ruhig waren und ihre Gedanken kaum nach außen getragen haben.

9. Klebespiel mit Vorlage

Ihr entwerft ein Plakat-Motiv. Dies kann ein leeres Theater mit Bühne sein, ein Restaurant mit leeren Plätzen oder eine Rennstrecke ohne Publikum und Teilnehmer. Die Jugendlichen oder Kinder erhalten von euch nun eine Auswahl verschiedener Figuren. Dies können, im Fall der Rennstrecke, schnelle und langsame Fahrer sein, das gähnende Publikum oder applaudierende Zuschauer oder gar Gewinner und Verlierer. Das Ziel dieser Methode ist es herauszufinden, wo sich die Kinder und Jugendlichen nach dem Ende der Gruppenstunde stehen sehen. Ihr solltet den Kindern daher genau erklären, dass jede Figur eine gewisse Bedeutung hat. Fragt zum Schluss nach, warum die jeweilige Person sich für die entsprechende Figur entschieden hat. Wenn Ihr diese Methodik oft einsetzen wollt, solltet ihr die Figuren und Plätze mit Klett markieren. Dadurch können die Figuren schnell und sicher wieder vom Plakat gelöst werden und das Plakat kann für die Reflexion einer weiteren Stunde noch einmal eingesetzt werden.

10. Positiver Zettel auf dem Rücken für den Nachhauseweg

Hierbei dreht sich alles um die positive Rückmeldung der Gruppenstunde. Wer möchte, darf jeder einzelnen Person in der Gruppenstunde, auch der Gruppenleitung, einen Zettel mit einer positiven Botschaft auf den Rücken kleben. Dies können erfreuliche Sprüche sein wie “Gut gemacht!”, “Weiter so.” oder “Heute warst du aber besonders nett.”. Die positiven Botschaften geben den Kindern und Jugendlichen Motivation mit auf den Weg nach Hause. Negative Botschaften sollten hierbei ausgeschlossen werden. Die Methode eignet sich optimal, um auch positives Feedback aus der Gruppenstunde zu sammeln.

Namens-Ballons

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Um die Namen von allen Mitspielern sich noch einmal ins Gedächtnis zu rufen, eignet sich dieses Kennenlernspiel ganz besonders. Jeder Mitspieler bekommt einen Luftballon, auf den er, sobald der Ballon aufgeblasen ist, mit einem Stift seinen Namen schreibt. Auf ein Zeichen werden alle Ballons in die Luft geworfen und die Gruppe muss gemeinsam, solange Musik läuft, versuchen die Ballons in der Luft zu halten. Endet die Musik, schnappt sich jeder Mitspieler schnellstmöglich einen Ballon, liest den Namen und versucht den Ballon seinem Besitzer zurück zu geben,

Gewinnspiel: Ideen für die erste Gruppenstunde nach den Ferien gesucht!

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Einmal mehr seid ihr und eure Ideen gefragt. Für einen neuen, großen Artikel, den ich plane, möchte ich euren Input nutzen.

Gesucht werden Ideen für die erste Gruppenstunde nach den Sommerferien. Was macht ihr da besonderes? Wie läuft eine solche Gruppenstunde bei euch ab? Welche Spiele und Methoden kommen zum Einsatz? Gibt es besondere Programmpunkte, die nicht fehlen dürfen?

Macht mit uns helft mir dabei, einen weiteren Artikel für meine Gruppenstunden-Ideen-Sammlung zu verfassen.

buecher_anzeigeSchreibt eure Ideen und Vorschläge in das Formular in diesem Artikel. Unter allen Teilnehmern verlose ich 5 Mal eines meiner Spielebücher. Wer gewinnt und welches Buch ihr anschließend zugeschickt bekommt, entscheidet das Los.

Also: Macht mit und schickt mir eure Idee!

Jetzt teilnehmen

Mit der Nutzung dieses Formulars erklärst du dich mit der Speicherung und Verarbeitung deiner Daten durch diese Website einverstanden.

Das Gewinnspiel endet am 15. August 2018 / 12:00 Uhr.

Teilnahmebedinungen

Um am Gewinnspiel teilnehmen zu können, ist es unerlässlich, eine gültige E-Mail-Adresse anzugeben. Durch die Teilnahme am Gewinnspiel erklärt sich der Teilnehmer einverstanden, dass die dazu erforderlichen Daten für die Dauer und bis zur Abwicklung des Gewinnspiels speichert. Es steht dem Teilnehmer jederzeit frei, per Widerruf die Einwilligung in die Speicherung aufzuheben und somit von der Teilnahme am Gewinnspiel zurückzutreten, indem er eine E-Mail an daniel@jugendleiter-blog.de schickt. Die Daten des Teilnehmers werden nach Eingang des Widerrufs umgehend gelöscht. Im Hinblick auf die registrierten Daten der Teilnehmer verpflichten wir uns, die datenschutz- und medienrechtlichen Bestimmungen einzuhalten. Insbesondere werden die Daten vertraulich behandelt. Über die Verteilung der zur Verfügung stehenden Gewinne entscheidet das Los. Die Ermittlung der Gewinner am 15. August 2018 durch die Spielleitung ist endgültig. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner werden von uns per E-Mail benachrichtigt. Ein Rechtsanspruch auf Barauszahlung von Sachgewinnen besteht nicht. Ebenso ist ein Tausch oder eine Übertragung des Gewinnes nicht möglich. Der Versand des Gewinnes erfolgt nur innerhalb Deutschlands.

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Zehn Tipps, damit eine Gruppenstunde gelingt

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Das Gelingen einer Gruppenstunde ist von vielen Dingen abhängig. Wichtig ist, dass ihr das Interesse der Kinder und Jugendlichen wecken könnt und es über den gesamten Verlauf der Stunde aufrecht erhalten könnt. Hier sind ein paar Tipps, wie ihr eine erfolgreiche Gruppenstunde machen könnt.

1) Ein durchdachtes Konzept

Die Planung der Stunde hilft euch am Anfang ganz besonders, damit sie erfolgreich verläuft. Sowohl ihr, als auch die Kinder sollten vorbereitet sein. Wichtig ist, dass ihr schon frühzeitig wisst, was gemacht werden soll und welche Materialien benötigt werden. Plant immer eine Reserve ein, falls eines der Kinder Materialien nicht mitbringt.

2) Die Zeit großzügig einplanen

Je aufwändiger eure Idee für die Stunde ist, desto mehr Zeit müsst ihr für die Vorbereitungen einplanen. Auch solltet ihr immer bedenken, dass Eltern, die ihre Kinder bringen, im Vorfeld Fragen haben können. Ihr solltet deshalb selber immer frühzeitig erscheinen und auch den Kindern genug Zeit für die Vorbereitungen lassen.

3) Ein geregelter Anfang

Auch wenn eure Gruppe sehr motiviert ist und sich auf eine Gruppenstunde besonders freut, so solltet ihr vermeiden, dass der Enthusiasmus in heillosem Chaos ausartet. Führt am besten von Anfang an ein Begrüßungsritual ein, bei dem ihr die Kinder in Ruhe begrüßt, erklärt was gemacht wird und Fragen im Voraus klärt.

4) Seid motiviert

Freude an der Gruppenstunde und Motivation färben auf die Kinder ab. Wenn ihr selbst nicht von eurer Idee überzeugt seid, werdet ihr sie auch nur halbherzig umsetzen. Dies wirkt sich negativ auf die gesamte Atmosphäre aus und die Kinder werden ähnlich unmotiviert sein wie ihr. Mit Motivation gelingt jede Stunde viel besser.

5) Flexibilität

Auch wenn zu Beginn ein durchdachtes Konzept ausgearbeitet sein sollte, ist dies keine Garantie für Erfolg. Manche Ideen gefallen den Kindern einfach nicht. Wenn ihr euch an diese festklammert, wird die Gruppenstunde ganz sicher zum Misserfolg werden. Plant deshalb in euer Konzept immer eine Idee ein, die ihr als Plan B nutzen könnt.

6) Geordnete Neuplanung

Dies ist einen gesonderten Punkt wert, für den Fall, dass eine Idee nicht gut angenommen wird. Auch wenn eine Idee misslingt, so solltet ihr ruhig bleiben und sie in einem geregelten Rahmen beenden. Ihr könnt durchaus kurz diskutieren, woran das Scheitern lag. So kommen alle für die neue Idee kurz zur Ruhe.

7) Sammelt gemeinsam Ideen

Um Fehlschläge zu vermeiden solltet Ihr Ideen für Gruppenstunden zusammen mit den Kindern sammeln. Sicherlich werden auch Ideen genannt werden, die für eine Gruppenstunde nicht geeignet sind, jedoch werden euch die Kinder so manche Anregung geben, welche ihr für spätere Gruppenstunden nutzen könnt. So haltet ihr das Interesse lange Zeit aufrecht.

8) Spontanität

Plant spontane Ideen für Gruppenstunden ein um etwas neues mit den Kindern auszuprobieren. Das heißt, dass ihr immer mal eine Gruppenstunde nicht nach einem festen Schema ablaufen lassen solltet, etwas vollkommen unbekanntes macht oder die Kinder mit der einen oder anderen Kleinigkeit überrascht.

9) Beziehung zu den Kindern

Wichtig ist, dass ihr ein gutes Verhältnis zu den Kindern aufbaut. Wenn es mal einem Kind nicht so gut geht oder es mehrmals bei der Gruppenstunde nicht da gewesen ist, dann sucht den Kontakt und findet gemeinsam Lösungen für mögliche Probleme. Auch kleine Aufmerksamkeiten, beispielseweise an Geburtstagen, stärken das Verhältnis.

10) Immer Spaß haben

Die Gruppenstunde ist ein Teil der Freizeit der Kinder. In dieser wollen sie Spaß haben oder zumindest unterhalten werden. Das bedeutet, dass ihr die Gruppenstunden so gestalten müsst, dass ihr die Aufmerksamkeit der Kinder habt. Dies ist vor allem vom Alter abhängig. Während jüngere Kinder mehr bespaßt werden wollen, sind Jugendliche eigenständiger und auch ernsthafte Themen werden wesentlich besser angenommen werden.

Gruppenstunden-Idee: New York

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New York. Big Apple. Traumreiseziel. Eine Stadt, die unglaublich viele Kulturen und Menschen vereinet. Dieser Artikel basiert auf meinen Eindrücken von Ort – und ist im Notizbuch direkt im Central Park entstanden.

Hier kommen also direkt aus New York Ideen für eine Gruppenstunde rund um die faszinierende Stadt in den USA.

Kochen, backen, essen

Streift man durch die Straßen New Yorks, kommt man nicht an einer großen Vielfalt an Köstlichkeiten vorbei. Viele davon könnt ihr in der Gruppenstunde gemeinsam zubereiten / oder auch nur verzehren. Wie wäre es zum Beispiel, wenn ihr gemeinsam Hot Dogs zubereitet oder Popcorn herstellt und dieses unterschiedlich würzt? Gerade Popcorn kann so vielfältig produziert werden, dass es für jeden Geschmack geeignet ist (süß, salzig, mit Karamell, …). Oder aber, ihr backt vorab einen New York Cheesecake und genießt ihn dann gemeinsam.

Ganz wie im Central Park solltet ihr eure Speisen anschließend bei einem Picknick im Freien genießen.

Eichhörnchen

Eigentlich gibt es in New York keinen Park, in dem keine Eichhörnchen leben. Das bekannte Eichhörnchen-Spiel kann daher ein schönes Bewegungsspiel sein, um New York einmal von eine anderen Seite zu präsentieren.

Subway-Jagd

Was wäre New York ohne die Subway? Der Verkehr würde wohl zusammenbrechen. Daher sollte auch die U-Bahn nicht in der Gruppenstunde fehlen. Wie wäre es, daran angelehnt eine Jagd nach Mister X zu spielen?

Auf den Jahrmarkt

Mit der U-Bahn ist es von Manhattan aus nicht einmal eine halbe Stunde bis Coney Island. Dort wartet nicht nur das Meer auf die New Yorker, sondern auch ein alter wunderschöner Freizeit- und Vergnügungspark. Da kann ein Stationenlauf eine schöne Idee sein, um diesen Park auch in die Gruppenstunde zu bringen. Spielideen dafür gibt es hier im Blog.

Sport!

Base- und Basketball dürfen ebenfalls nicht fehlen, wenn es um die USA und New York geht. Daher macht doch ein kleines Turnier und probiert so gemeinsam diese typischen Sportarten aus.

Wandzeitung

Bei schlechten Wetter kann es auch interessant sein, die Vorstellungen von New York der Gruppenstunden-Kinder durch Wandzeitungen abzubilden und so Ideen und Wissen aufzusammeln. Bildmaterial hierzu kann in vielen Illustrierten und Zeitschriften gesammelt werden.

Mehr Idee für eine New York-Gruppenstunde?

Hast du noch weitere Ideen, was in einer Gruppenstunde rund um New York nicht fehlen darf? Dann schreibe sie unten in die Kommentare.

Ausflug in den Park: Ideen für Kinder

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Wollt ihr mit euren Kindern einen Ausflug in Park machen, wisst aber nicht so genau, was ich dort mit ihm unternehmen wollen? Dann findet in diesem Artikel erste Ideen, wie ein schöner Nachmittag mit Kindern im Park aussehen kann. Wenn ihr weitere Ideen habt, dann schreibt doch bitte die Kommentare. So profitieren alle anderen Leserinnen und Leser auch von euren Überlegungen.

Capture the flag

Ein Klassiker der Geländespiele, die auch im Park sehr gut funktioniert. Viel Action dun Spaß ist vorprogrammiert. Wie das Spiel abläuft, könnt ihr im folgenden verlinkten Artikel nachlesen:

Capture the Flag

Ruhe bitte: Meditation und Fantasiereisen

Wenn es lieber etwas ruhiger zugehen soll, dann könnt ihr mit euren Kindern auch eine Fantasiereise im Park machen. Liegt euch dazu Etwas verteilt auf Decken oder direkt auf die Wiese, schließt die Augen und lauscht der vorgelesenen Geschichte. Hört dabei den Geräuschen zu, die um euch herum zu hören sind. Nehmt ihr Wind, Blätterrauschen öde entfernte Autogeräusche wahr?

Auch könnt ihr eine Meditation mit euren Kindern ausprobieren. Kommt gemeinsam zur Ruhe und konzentriert euch einfach mal nur auf euch selbst und eure Sinneseindrücke.

Hinterher bieten sich Spiele rund um eure Sinne gut an.

Spielen im Park

Apropos Spielen: Spiele-Klassiker sind im Park immer gut aufgehoben. Wie wäre e zum Beispiel mal wieder mit einer Runde “Verstecken” oder “Ich sehe was, was du nicht siehst”. Beide Spiele können im Park besonders viel Spaß machen, gibt es doch viel zu entdecken und durch Bäume, Büsche und andere Gegenstände auch tolle Versteck-Möglichkeiten.

Andere schöne Spielideen für den Park sind unter anderem Boccia und Leitergolf.

Fotografie-Workshop

Ob Blumen, Bäume oder Denkmäler: Fast alles im Park kann auf Bildern festgehalten werden. Mit Smartphone oder Spiegelreflex – egal. Wenn ihr einen Experten für Fotografie in eurer Leiterrunde habt, kann dieser mit euren Kindern einen Workshop machen, wie Fotografie funktioniert und wie tolle Aufnahmen gemacht werden können. Lehrreich und macht Spaß!

Grillen.

Und zum Abschluss noch ein Klassiker. Bei einem Picknick im Park könnt ihr super auch den Grill rausholen und gemeinsam Fleisch, Gemüse, Bratwürste oder auch Süßes auf dem offenen Feuer zubereiten. Achtet dabei aber auch die Nachhaltigkeit, hinterlasst keinen Müll im Park und schaut, dass für jeden Geschmack auch etwas auf den Grill kommt.

Viel Spaß bei eurem Park-Ausflug.

Was halten Sie von…?

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Ein Freiwilliger verlässt den Raum und die Gruppe überlegt sich ein Thema. Das kann zum Beispiel „Die Jugend von heute“, „Rente mit 67“ oder „Wir brauchen günstigeren Strom“ sein. Der Freiwillige betritt hinterher den Raum und erhält die Aufgabe, jedem Mitspieler als Radioreporter die Frage „Was halten Sie von…?“ zu stellen. Er weiß dabei nicht, welches Thema die Gruppe vereinbart hat. Durch die Antworten der Mitspieler muss er erraten, um welches Thema es sich handelt.

Gruppenstunden-Ideen rund um die Currywurst

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Es mag vielleicht im ersten Moment absurd klingen, aber eine Gruppenstunde rund um die Currywurst (immerhin eines der beliebtesten Essen der Deutschen) bietet viele Möglichkeiten, um mit Kindern lustige und unterhaltsame 60 bis 90 Minuten zu verbringen. Und ganz nebenbei kann diese Gruppenstunden-Idee auch noch satt machen – toll, oder?

Wo kommt die Currywurst her? – das große Quiz

Zum Einstieg in die Gruppenstunde könnt ihr mit einem Quiz gemeinsam mit euren Kindern herausfinden, wo die Currywurst her kommt, welche Zutaten in der passenden Soße nicht fehlen dürfen und welche Wurst ideal zur scharfen Soße passt. Antworten könnt ihr vorab im Netz recherchieren und dann gemeinsam mit euren Kindern quizzen.

Manche mögen’s scharf

Bei euren Quiz kommt ihr sicher auch auf das Thema “Schärfe” zu sprechen. Bereitet schon vor der Gruppenstunde (oder kauft) verschieden scharfe Soßen. Denkt aber bei der maximalen Schärfe daran, dass ihr es mit Kindern oder Jugendlichen zu tun habt und übertreibt es daher nicht. Die Soßen serviert ihr eurer Gruppe in kleinen Schüsseln. Die Gruppe hat die Aufgabe, nun die Soßen der Schärfe nach zu sortieren. Fällt das der Gruppe leicht?

Gemeinsam kochen & mampfen

Natürlich soll in der Currywurst-Gruppenstunde nicht nur probiert, sondern auch ordentlich gemampft werden. Gemeinsam könnt ihr euch also in der Küche an der Zubereitung verschiedener Soßen probieren: mal süßer, mal scharf, mal außergewöhnlich. Währenddessen können einige eurer Kids schon mal den Tisch decken oder beim Grillen der passenden Würste helfen.

Ihr könnt euch dann entweder gemütlich zusammensetzen oder aber ein Wettessen mit den Currywürsten veranstalten. Achtet dabei aber immer darauf, Kindern und Jugendlichen den Wert der Lebensmittel zu verdeutlichen. Es soll kein reines Spiel werden!

Gewürze erraten

Auch sehr gut passen kann ein Ratespiel zu den typischen Gewürzen, die in eine Currywurst-Soße gehören. Können eure Kids diese erschmecken und erraten? Aber Vorsicht: nicht zu viel davon probieren, sonst kann es bei dem ein oder andere Gewürz vielleicht doch auf der Zunge auch brennen!

Weitere Ideen?

Habt ihr noch mehr Ideen, was Jugendleiter in einer Gruppenstunde rund um die Currywurst spielen und anbieten könnten? Dann ab damit in die Kommentare!

Schneebälle wegpusten

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Die Mitspieler spielen entweder einzeln oder in Kleingruppen gegeneinander. Für jedes Team wird eine Spielfläche mit Kreppklebeband markiert, in der Wattebäusche als Schnee verteilt werden. Auf das Startsignal hin müssen alle Mitspieler versuchen, nur mit einem Strohhalm möglichst schnell alle Wattebäusche aus der Spielfläche zu pusten und so das eigene Land vom Schnee und damit auch vom Winter zu befreien.

Wer ist am schnellsten und lässt den Frühling in sein Gebiet einziehen?

Schnitzeljagd für Kinder und Jugendliche

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Was ist überhaupt eine Schnitzeljagd?

Bei einer Schnitzeljagd handelt sich um eine Gruppenaktivität, welche in der Regel im Freien stattfindet. Eines der aufgestellten Teams legt für die anderen Teams Hinweise und Spuren im festgelegten Areal. In der Gruppenstunde eignet sich eine Schnitzeljagd besonders für neugierige Detektive, welche am Ende im besten Fall eine Belohnung finden.

Gruppenstunde, Ceviprogramm oder Pfadübung

Eine Schnitzeljagd ist besonders beliebt in der Gruppenstunde, im Ceviprogramm oder bei der Pfadübung. Der Ablauf ist sichtlich einfach und sorgt bei den Teilnehmern für großen Spaß und das Gefühl von Abenteuer. Das “Spuren legende” Team macht sich mit einem zeitlichen Vorsprung innerhalb des Geländes auf den Weg und hinterlässt in bestimmten Abständen immer wieder einen Hinweis oder eine Spur für die suchenden Detektive. Gerne werden auch die Spuren mit Aufgaben verbunden, welche erst noch gelöst werden müssen.

So werden Fährten und Spuren gelegt

Wird die klassische Schnitzeljagd veranstaltet, dann dient Sägemehl zum Legen von Spuren. Sägemehl hat nicht nur die Eigenschaft sich aufgrund seiner hellen Farbe gut vom dunklen Boden abzusetzen, sondern ist zudem noch umweltverträglich. Damit ihr eine Spur legen könnt, holt ihr euch einfach eine Handvoll vom Sägemehl aus dem Sack und bringt diese entweder an einem Busch, Baumstrunk oder einem Pfad an. Mit Sägemehl lässt sich auf dem Boden auch wunderbar ein Pfeil formen. Gerade bei jungen Teilnehmern eignet sich die Verwendung von Sägemehl, denn die Spuren können sehr schnell gefunden werden.

Selbstverständlich könnt ihr aber auch auf sämtliche andere Materialien fürs Spuren legen zurückgreifen. Gerne genommen sind z.B. auch Kreide, Reiskörner oder Federn. In der Gruppenstunde könnt ihr eurer Kreativität freien Lauf lassen, denn hier gibt es so gut wie keine Grenzen. Es ist nur wichtig, dass Wetter und Wind das verwendete Material nicht vernichtet und auch das die Spuren wieder komplett von euch eingesammelt werden können, für den Fall, dass sie nicht umweltverträglich sind.

Aufgaben für die Schnitzeljagd

Bei der Schnitzeljagd können die Aufgaben je nach Wunsch an speziellen Eckpunkten des Spiels gestellt werden. Beispielsweise müssen die Detektive ein kniffliges Quiz enträtseln. Die Quizfragen können ganz nach Belieben zusammengestellt werden. So kann es um das Allgemeinwissen gehen oder die Fragen spielen sich in einem thematischen Rahmen ab. Weitere Aufgaben können auf Aspekten wie Schnelligkeit oder Geschick beruhen, auch die Bewältigung von einem Hindernis-Parcours kann in der Gruppenstunde ausgearbeitet werden.

Ihr solltet aber vor allem darauf achten, dass es bei den Aufgaben eine tolle Mischung gibt, sodass die unterschiedlichsten Dinge bewältigt werden müssen. Die Detektive sollten die Möglichkeit bekommen, ihre individuellen Talente unter Beweis stellen zu können. So werden alle Detektive gefordert und jeder hat die Chance selber mal eine Aufgabe zu lösen, um einen Schritt weiter zu der Belohnung zu gelangen. Das Lösen dieser Aufgaben verbindet die einzelnen Detektive miteinander und macht die Aktivität der Gruppenstunde zu einem wahren Erlebnis.

Verschiedene Ideen für die außergewöhnliche Schnitzeljagd

Um die klassische Schnitzeljagd etwas aufzupeppen und spannender zu gestalten, können unterschiedliche Variablen eingebaut werden. Spuren können z.B. nur unklar oder auch mehrdeutig gelegt werden. Gerade bei älteren Teilnehmern sorgt diese Art für Verwirrung für eine besondere Herausforderung. Aber auch eine Schnitzeljagd mit einer zeitlichen Begrenzung garantiert Hochspannung. Wie wäre es denn, wenn ihr eure Schnitzeljagd auf die Abendstunden legt, dann wird das Lesen der Spuren zu einer ganz besonders schwierigen Angelegenheit.

Tierpaare finden

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Die Spielleitung bereitet im Vorfeld Loszettel für alle Mitspieler vor. Auf jeweils zwei Zetteln steht das gleiche Tier. Ein Los wird mit einem X gekennzeichnet. Alle Mitspieler, die einen Tiernamen ziehen, müssen auf das Startsignal hin das Tier imitieren.

Der Spieler, der das X zieht, muss nun die Mitspieler finden, die das gleiche Tier darstellen und die Paare zueinander führen. Passen die Tiere zusammen, verlassen die Mitspieler das Spielfeld. Kann der Spieler X möglichst fehlerfrei alle Tierpaare zueinander bringen?

2€ zum Glück

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Jedes Gruppenmitglied erhält 2 Euro und soll damit eine kleine Aktion planen, mit der er ein Mitglied der Gruppe oder alle glücklich macht. Das kann vielleicht eine Einladung zum Eis sein, Wasserbomben für eine gemeinsame Wasserschlacht oder das Drucken eines schönen Gruppenbildes, das im Gruppenraum aufgehängt wird. Bei einer regelmäßigen Gruppenstunde bietet es sich an, dass jeder Teilnehmer sein Projekt in einer eigenen Gruppenstunde startet. So kann die Gruppe über einen längeren Zeitraum Glück erfahren.

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Über mich

Daniel
Hallo, schön, dass du hier vorbeischaust. Ich bin der Kopf hinter dem Jugendleiter-Blog und bin seit über 10 Jahren in der Jugendarbeit aktiv, habe viele Jahre einen Verband geleitet und blogge hier über meine Erfahrungen aus mehr als 100 Freizeittagen und 200 Gruppenstunden. Meine besten Spiele und Ideen sind als Bücher erschienen.

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Highlights

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Warum Prävention sexualisierter Gewalt wichtig ist für die Jugendarbeit

Ein Gastbeitrag von Vera Sadowski von Sicher(l)Ich Erstes Ziel für die Kinder und Jugendlichen, die zu euch in die Gruppenstunden kommen oder mit ins Lager fahren ist:...

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