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Spiele-Gruppenstunde: Gemeinsam in die Höhe bauen und wachsen

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Spiele-Gruppenstunde: Gemeinsam in die Höhe bauen und wachsen

Heute steht eine besondere Spiele-Gruppenstunde an: Alles dreht sich darum, in die Höhe zu kommen, zu bauen und gemeinsam die höchsten Ziele zu erreichen. Diese 90-minütige Gruppenstunde stellt die Teilnehmer*innen vor kreative und körperliche Herausforderungen. Sie werden entdecken, wie man durch Zusammenarbeit hoch hinauskommt.

Warm-up: Die fliegende Leiter

Startet die Gruppenstunde mit einem kurzen Aufwärmspiel, das die Teilnehmenden auf das Thema einstimmt. Dafür bildet ihr zwei Teams und verteilt jeweils eine lange Seilleiter auf dem Boden. Die Aufgabe ist simpel, aber erfordert Geschick: Die Gruppen müssen die Leiter an den Griffen festhalten und sie gemeinsam so in die Luft heben, dass sie senkrecht stehen bleibt. Sobald dies geschafft ist, versuchen sie, die Leiter Schritt für Schritt höher zu bewegen, ohne dass sie umkippt. Dieses Spiel bringt die Gruppe zusammen, denn nur durch Koordination und Kommunikation können sie die Leiter stabil halten und in die Höhe befördern.

Spiel 1: Der Turmbau-Wettbewerb

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Nachdem die Gruppe aufgewärmt ist, teilt ihr sie in kleinere Teams von 3 bis 5 Personen auf. Jedes Team erhält die gleiche Anzahl von Bauklötzen, Papier, Klebeband und anderen Materialien, die sich gut stapeln lassen. Die Aufgabe: Baut den höchsten Turm! Die Teams haben 15 Minuten Zeit, um ihren Turm zu planen und zu bauen. Achtet darauf, dass die Kinder sicher arbeiten, besonders wenn die Türme instabil werden. Am Ende der Zeit wird gemessen, welcher Turm der höchste ist. Hierbei ist nicht nur die Höhe entscheidend, sondern auch die Stabilität: Der Turm muss mindestens 10 Sekunden ohne Hilfe stehen bleiben.

Spiel 2: Menschliche Pyramide

Nach dem intensiven Bauwettbewerb ist es Zeit für eine körperliche Herausforderung. Lasst die Teams erneut zusammenkommen und stellt ihnen die Aufgabe, eine menschliche Pyramide zu bauen. Diese Pyramiden können in unterschiedlichen Varianten gebaut werden – abhängig von der Gruppengröße und den körperlichen Fähigkeiten der Kinder. Beginnt mit einer einfachen Dreierpyramide: Zwei Kinder knien sich nebeneinander auf den Boden und stützen sich mit den Händen ab, das dritte Kind klettert vorsichtig auf ihre Rücken und stellt sich darauf. Sobald diese Variante erfolgreich ist, erweitert ihr die Pyramide und fügt weitere Ebenen hinzu. Wichtig ist hierbei die Sicherheit: Stellt sicher, dass alle Kinder sich wohlfühlen und gebt klare Anweisungen, wie sie einander stützen können.

Spiel 3: Der schwebende Ball

Ihr benötigt hierfür einen kleinen, leichten Ball und ein großes, elastisches Tuch oder eine Plane. Die Gruppe bildet einen Kreis und hält das Tuch gespannt, während der Ball in der Mitte liegt. Nun ist das Ziel, den Ball mithilfe des Tuchs in die Luft zu werfen. Das Spiel erfordert ein hohes Maß an Koordination und Kommunikation: Die Kinder müssen lernen, das Tuch gleichzeitig zu spannen und loszulassen, um den Ball in die Luft zu katapultieren. Erhöht den Schwierigkeitsgrad und bringt mehrere Bälle gleichzeitig ins Spiel. Das Spiel endet, wenn die Gruppe es schafft, den Ball über eine festgelegte Höhe zu werfen.

Spiel 4: Das Kisten-Stapeln

Für dieses Spiel benötigt ihr mehrere leere Pappkisten oder stabile Plastikbehälter. Jedes Kind bekommt die Aufgabe, eine Kiste auf den Stapel zu setzen, ohne dass der Stapel umfällt. Die Schwierigkeit: Jedes Kind muss auf die vorher gestapelten Kisten klettern, um die nächste Kiste zu platzieren. Hierbei geht es darum, den höchsten Turm zu bauen, ohne dass er einstürzt. Ihr könnt die Kinder einzeln oder sie in Teams gegeneinander antreten lassen. Das Team oder die Person, die den höchsten Turm bauen kann, ohne dass dieser umfällt, gewinnt das Spiel. Da die Höhe bei diesem Spiel potenziell gefährlich werden kann, ist es wichtig, dass ihr als Gruppenleiter*innen die Kinder gut absichert und darauf achtet, dass niemand fällt.

Auflösung

Zum Abschluss der Gruppenstunde bringt ihr die Kinder noch einmal in einem letzten gemeinsamen Spiel zusammen. Nehmt alle Materialien, die in den vorherigen Spielen verwendet wurden und lasst die Gruppe gemeinsam einen großen Turm bauen. Alle Kinder arbeiten zusammen und bringen ihre Erfahrungen und Erkenntnisse aus den vorherigen Spielen ein. Ziel ist es, den höchsten und stabilsten Turm zu bauen, den die gesamte Gruppe in den 90 Minuten erreichen kann. Am Ende steht der Turm als Symbol für die Zusammenarbeit und das gemeinsame Erreichen von Zielen. Selbst wenn der Turm nicht die erwartete Höhe erreicht, zählt der gemeinsame Prozess und das Erlebnis, etwas Großes zusammen erschaffen zu haben. 

Looksmaxxing: Wenn Selbstoptimierung für Jugendliche zum Schönheitsdruck wird

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Looksmaxxing: Wenn Selbstoptimierung für Jugendliche zum Schönheitsdruck wird

„Looksmaxxing“ ist ein Social-Media-Trend, bei dem Jugendliche – vor allem Jungen und junge Männer – versuchen, ihr Aussehen gezielt zu „optimieren“. Auf TikTok, Reddit und Instagram kursieren dazu tausende Videos über Hautpflege, Fitness, Frisuren oder Ernährung. Dahinter steckt oft zunächst ein (verständlicher?) Wunsch: attraktiver wirken, selbstbewusster werden oder gesellschaftlichen Schönheitsidealen entsprechen. Problematisch wird der Trend dort, wo aus Selbstfürsorge extremer Leistungsdruck entsteht.

Besonders verbreitet sind Begriffe wie „Hunter Eyes“, „Mewing“ oder „Bone Smashing“. Während einige Tipps harmlos wirken, reichen andere Methoden bis zu riskanten Eingriffen, gefährlichen Nahrungsergänzungsmitteln oder sogar Selbstverletzung. Fachleute warnen, dass viele dieser Methoden wissenschaftlich nicht belegt sind und körperliche Schäden verursachen können.

Gleichzeitig zeigt der Trend, wie stark soziale Medien Schönheitsnormen prägen. Jugendliche bewerten sich und andere zunehmend nach „Ratings“, Kieferlinien oder Muskeldefinitionen. In Teilen der Szene vermischen sich diese Inhalte mit toxischen Männlichkeitsbildern und Incel-Ideologien, in denen Frauenfeindlichkeit und die Vorstellung biologischer „Überlegenheit“ verbreitet werden. Algorithmen können Jugendliche schrittweise in diese radikaleren Inhalte hineinziehen.

Ableitungen für die Jugendarbeit

Looksmaxxing zeigt, wie stark Jugendliche heute unter digitalem Vergleichsdruck stehen. Jugendarbeit kann hier wichtige Gegenräume schaffen: Orte, an denen Aussehen nicht über Zugehörigkeit entscheidet. Gleichzeitig sollte der Trend nicht vorschnell verurteilt werden. Viele Jugendliche interessieren sich ehrlich für Styling, Fitness oder Selbstpflege – das ist Teil ihrer Identitätsentwicklung.

Entscheidend ist deshalb die Frage, wann Selbstfürsorge kippt und nur noch Selbstoptimierung zählt. Jugendleiter*innen können Gespräche über Körperbilder, Schönheitsfilter, Algorithmen und Männlichkeitsbilder anstoßen. Wichtig ist auch, Jugendlichen alternative Vorstellungen von Attraktivität, Stärke und Selbstwert zu vermitteln, die nicht allein auf Äußerlichkeiten beruhen.

Diskussionsfragen für deine Gruppe

Der Trend eignet sich gut, um mit Jugendlichen über Schönheitsideale, Social Media und Selbstbild ins Gespräch zu kommen.

  • Warum glauben viele Jugendliche heute, möglichst „perfekt“ aussehen zu müssen?
  • Wo liegt für euch der Unterschied zwischen Selbstpflege und ungesundem Optimierungsdruck?
  • Welche Rolle spielen TikTok, Instagram und KI-Filter dabei, wie wir uns selbst sehen?

10 Ferienlager-Ideen für ältere Jugendliche

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10 Ferienlager-Ideen für ältere Jugendliche

Ferienlager mit Jugendlichen ab 14 Jahren unterscheiden sich deutlich von Angeboten für Kinder. Während jüngere Gruppen oft durch einfache Spiele begeistert werden können, braucht es bei älteren Teilnehmer*innen mehr Tiefe, Mitbestimmung und echte Herausforderungen. Jugendliche in diesem Alter wollen ernst genommen werden und eigene Ideen einbringen. Gute Programme kombinieren hier Aktivität, Kreativität und Reflexion. Diese zehn Ideen sind so aufgebaut, dass sie jeweils mindestens zwei bis drei Stunden Programm füllen und sich flexibel an eure Gruppe anpassen lassen.

1. Komplexes Escape Game im Gelände

Ein Escape Game ist für ältere Jugendliche spannend, wenn es eine durchgehende Story hat. Entwickelt beispielsweise ein Szenario, in dem die Gruppe einen Fall lösen oder eine Mission erfüllen muss. Dabei werden Hinweise gesammelt, Codes geknackt und Entscheidungen getroffen, die den weiteren Verlauf beeinflussen. Solche Spiele funktionieren gut, wenn sie mehrere Ebenen aus Teamaufgaben und kreativen Elementen haben. Inspiration für die Struktur von Spielen und Rätseln findet ihr unter anderem im Beitrag „Gruppenspiele für Jugendliche„. Ein Escape Game kann problemlos mehrere Stunden dauern, vor allem wenn ihr mit Zwischenstationen, Rollen oder zusätzlichen Herausforderungen arbeitet.

2. Outdoor-Challenge mit Wettbewerbscharakter

Eine Outdoor-Challenge verbindet Naturerlebnis mit Wettbewerb. Die Jugendlichen treten in Teams gegeneinander an und lösen verschiedene Aufgaben wie Feuer machen ohne Feuerzeug, Orientierung mit Karte oder das Bauen eines einfachen Unterschlupfs.
Der Reiz liegt darin, dass die Aufgaben realistisch und praxisnah sind. Gerade ältere Jugendliche empfinden solche Challenges sinnvoller als klassische Spiele. Ihr könnt Punkte vergeben, Zeitlimits setzen oder Bonusaufgaben einbauen. Passende Ideen für aktive Gruppenprogramme findet ihr auch im Beitrag „Spiele ohne Material„, der viele flexible Ansätze liefert. Mit ausreichend Stationen und Reflexionsphasen lässt sich dieses Format gut über mehrere Stunden strecken.

3. Workshop-Phase mit Wahloptionen

Bei einem Workshop-Tag oder -Nachmittag entscheiden die Jugendlichen selbst, womit sie sich beschäftigen möchten. Lasst dazu verschiedene Angebote parallel laufen, etwa Fotografie, kreatives Schreiben, Musik, Upcycling oder Social-Media-Projekte. Wichtig ist, dass die Workshops offen gestaltet sind. Die Teilnehmenden sollen ausprobieren, gestalten und eigene Ideen entwickeln können. Konkrete Workshop-Ansätze findet ihr zum Beispiel hier. Auch wenn sich der Beitrag ursprünglich auf jüngere Gruppen bezieht, lassen sich viele Ideen problemlos auf ältere Jugendliche übertragen und anspruchsvoller gestalten.

4. Großes Strategiespiel im Gelände

Ein groß angelegtes Geländespiel mit Strategieelementen eignet sich perfekt für mehrere Stunden. Arbeitet mit Teams, Ressourcen, Missionen und klaren Spielzielen. Spannend wird es, wenn die Gruppen Entscheidungen treffen müssen, die den Spielverlauf beeinflussen. Im Gegensatz zu einfachen Fangspielen geht es hier um Planung, Kommunikation und taktisches Vorgehen. Dadurch fühlen sich auch ältere Jugendliche angesprochen. Eine gute Grundlage für solche Spielideen liefert dieser Beitrag. Mit einer starken Story und klaren Regeln wird ein solches Spiel schnell zum Highlight eures Ferienlagers.

5. Gameshow-Abend im Stil von TV-Formaten

Eine selbst gestaltete Gameshow bringt Energie und Abwechslung ins Programm. Orientiert euch an bekannten Formaten und kombiniert verschiedene Spielrunden: Wissen, Geschicklichkeit, Teamaufgaben oder kreative Challenges. Wichtig ist eine gute Moderation und ein klarer Ablauf, damit die Spannung erhalten bleibt. Gerade ältere Jugendliche haben Spaß daran, sich mit Betreuer*innen zu messen oder in Teams gegeneinander anzutreten. Spielideen und Inspiration findet ihr zum Beispiel hier. Mit mehreren Runden, Pausen und kleinen Showelementen lässt sich problemlos ein mehrstündiges Programm gestalten.

6. Filmprojekt oder Medienproduktion

Ein Filmprojekt eignet sich ideal für Jugendliche, da sie hier kreativ arbeiten und eigene Ideen umsetzen können. Teilt die Gruppe in Teams auf, die jeweils einen Kurzfilm entwickeln von der Idee über das Drehbuch bis hin zum Schnitt. Dieses Format setzt auf Teamarbeit, Kreativität und Medienkompetenz. Gleichzeitig entsteht ein sichtbares Ergebnis, das am Ende präsentiert werden kann. Anregungen dazu findet ihr beispielsweise in diesem Artikel. Ein solches Projekt kann sich über mehrere Stunden oder sogar Tage erstrecken.

7. Themenabend mit Diskussion und Austausch

Ein Themenabend eröffnet Raum für Gespräche über Themen, die Jugendliche wirklich beschäftigen. Ihr könnt Impulse geben und anschließend in Kleingruppen oder im Kreis diskutieren. Geeignete Methoden für solche Einheiten findet ihr im Beitrag:

https://www.jugendleiter-blog.de/2017/03/27/methoden-gruppenarbeit/

Wichtig ist, dass ihr eine offene Atmosphäre schafft und die Jugendlichen ernst nehmt. Solche Abende verbessern zudem auch Vertrauen innerhalb der Gruppe.

8. Nachtspiel mit Story und Missionen

Ein Nachtspiel gehört für viele Jugendliche zu den Highlights eines Ferienlagers. Für ältere Gruppen darf es dabei komplex und spannend sein. Arbeitet mit Missionen, Rollen oder geheimen Aufgaben. Die besondere Atmosphäre im Dunkeln sorgt automatisch für Spannung. Gleichzeitig stärkt das gemeinsame Erlebnis den Zusammenhalt in der Gruppe. Ideen für spannende Gruppenspiele findet ihr hier im Blog. Mit guter Vorbereitung kann ein Nachtspiel mehrere Stunden füllen und bleibt nachhaltig in Erinnerung.

9. Kreative Team-Challenge mit Präsentation

Bei dieser Idee bekommen die Teams eine offene Aufgabe, die sie innerhalb von zwei bis drei Stunden lösen müssen. Das kann ein kreatives Projekt, eine Präsentation oder eine praktische Herausforderung sein. Der Fokus liegt auf Zusammenarbeit und Eigenverantwortung. Am Ende präsentieren die Teams ihre Ergebnisse, was zusätzlich Motivation schafft. Solche offenen Formate sind wertvoll, weil sie unterschiedliche Stärken sichtbar machen und Raum für Kreativität lassen.

10. Lagerfeuerabend mit Impulsen

Ein Lagerfeuerabend ist weit mehr als gemeinsames Sitzen und Singen. Für ältere Jugendliche eignet sich ein Format mit Impulsen, Gesprächen und Reflexionsphasen. Ihr könnt Fragen stellen, Geschichten erzählen oder kleine Aktionen einbauen, die zum Nachdenken anregen. So entsteht eine tiefere Ebene, die oft als wertvoll erlebt wird. Impulse für solche Einheiten findet ihr in diesem Beitrag. Ein solcher Abend kann sich über mehrere Stunden entwickeln und verspricht einen ruhigen, intensiven Abschluss eines Tages.

Gruppenstunden-Modul: Im siebten (?) Himmel

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Gruppenstunden-Modul: Im siebten (?) Himmel

Verliebt zu sein ist eine der stärksten und intensivsten Erfahrungen. Doch nicht jede*r ist in der Lage, sich sofort zu verlieben und nicht jede*r hat die gleichen Erfahrungen mit der ersten Liebe und den ersten Trennungen. In dieser Gruppenstunde geht es darum, eine Atmosphäre des Vertrauens zu schaffen, in der jeder Jugendliche* über seine eigenen Gefühle sprechen kann, ohne sich unter Druck gesetzt zu fühlen.

Aufwärmspiel: Gefühlsexpress

Die Jugendlichen sitzen im Kreis. Jede*r Teilnehmer*in bekommt einen Zettel mit einer Gefühlsbeschreibung (verliebt, traurig, unsicher, eifersüchtig, glücklich, verletzt, nervös, enttäuscht). Die*der Gruppenleiter*in nennt eine Situation, in der die Jugendlichen ein Gefühl erleben könnten, etwa „Du bekommst ein Kompliment von der Person, die du toll findest“, „Du hast eine Nachricht von deinem Crush bekommen“ oder „Dein*e Freund*in hat mit dir Schluss gemacht“. Alle Jugendlichen sollen dann die Gefühlskarte auswählen, die am besten zu ihrer momentanen Stimmung passt und sich dann für 30 Sekunden dazu äußern, warum sie dieses Gefühl gewählt haben. Die anderen können nachfragen, wenn sie möchten, aber es gibt keine Verpflichtung zur Antwort. 

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Einführung des Themas: Was bedeutet es, verliebt zu sein?

Zu Beginn der Gruppenstunde geht der*die Gruppenleiter*in darauf ein, was es bedeutet, sich zu verlieben und welche verschiedenen Gefühle und Gedanken damit verbunden sein können. Dies sollte sehr offen und wertneutral erfolgen. Wichtige Fragen, die in der Einführung thematisiert werden können, sind:

– Was ist für dich der Unterschied zwischen Verliebtsein und Freundschaft?
– Was bedeutet „Liebe“ für dich?
– Wie fühlt es sich an, wenn man verliebt ist? (Körperlich und emotional)
– Was passiert, wenn es nicht erwidert wird?

Es ist wichtig, eine Atmosphäre zu schaffen, in der sich die Jugendlichen sicher fühlen, ihre eigenen Gedanken zu äußern. Wichtig dabei ist, dass es keine „richtige“ oder „falsche“ Antwort gibt, sondern dass jeder seine*ihre eigene Sichtweise einbringen darf.

Arbeit am Thema: Erste Liebe, erste Trennung und was ist, wenn ich noch nicht verliebt bin?

Die Gruppe wird in kleinere Gruppen aufgeteilt (3 bis 4 Personen). Jede Gruppe bekommt eine der folgenden Aufgabenstellungen:

1. Erste Liebe

Die Gruppe überlegt, wie sich die erste Verliebtheit anfühlt und was für Gedanken und Erwartungen damit verbunden sein können. Dabei können die Jugendlichen auch auf die Frage eingehen, was die „erste Liebe“ für sie bedeutet. Sie sollen einen kurzen Dialog oder eine Geschichte entwickeln, die beschreibt, wie ein erstes Verliebtsein aussieht und was dabei passiert.

2. Erste Trennung

In dieser Gruppe sollen die Jugendlichen darüber nachdenken, wie es sich anfühlen könnte, wenn eine Beziehung endet. Welche Emotionen könnten dabei aufkommen? Wie geht man mit einem ersten Schmerz oder der Enttäuschung nach einer Trennung um? Was hilft, um mit diesen Gefühlen besser umzugehen?

3. Was ist, wenn ich noch nicht verliebt bin? 

In dieser Gruppe geht es um die Frage: Was, wenn ich noch nicht verliebt bin, obwohl alle anderen es sind? Die Jugendlichen sollen darüber nachdenken, warum es vielleicht noch nicht passiert ist und ob das normal ist. Was gibt es für Gründe, warum jemand noch nicht verliebt ist oder keine Beziehung haben möchte? Sie können ihre Gedanken in einer kleinen Präsentation oder einem „offenen Brief“ an sich selbst festhalten.

Jede Gruppe soll ihre Ergebnisse mit der gesamten Gruppe teilen. Dabei geht es nicht darum, die „richtige“ Lösung zu finden, sondern einen Raum zu eröffnen, in dem unterschiedliche Erfahrungen und Perspektiven geteilt werden können. Jede*r Jugendliche sollte sich gehört fühlen.

Spiel: Herzklopfen – ein Spiel um Gefühle

Der*die Gruppenleiter*in gibt verschiedene Situationen vor, die die Jugendlichen nachspielen sollen. Beispiele für Szenarien könnten sein:

– Du schreibst deiner*m Schwarm eine Nachricht und wartest nervös auf eine Antwort.
– Du triffst deine*n Crush in der Schule und versuchst, ein Gespräch zu beginnen.
– Du erfährst, dass dein*e beste*r Freundin* dein Geheimnis weiter erzählt hat.

Die Jugendlichen sollen diese Szenarien mit ein paar Sätzen und Bewegungen nachstellen und dabei die jeweilige Emotion, die mit dieser Situation verbunden ist, ausdrücken.

Abschlussrunde und Verabschiedung

In der Abschlussrunde bekommt jede*r Teilnehmer*in die Chance, mit einem Satz zu sagen, was sie*ihn am meisten bewegt hat oder was sie*ihn überrascht hat. Der*die Gruppenleiter*in sollte hier besonders darauf achten, dass alle Teilnehmer*innen sich wohlfühlen und niemand unter Druck gesetzt wird, mehr zu sagen als er*sie möchte. Zum Schluss wird nochmals betont, dass es keinen „richtigen“ Weg gibt, verliebt zu sein oder zu lieben. Es gibt viele unterschiedliche Formen und Erfahrungen und alle sind gleich wichtig und wertvoll. 

Material:
– Stifte
– Papier
– eventuell Ausdrucke zum Thema Beziehungen
– Stühle für Diskussionen
– ggf. Musikquelle für Entspannungsübungen

Herausforderung: Ein Kind stört immer wieder

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Mehr Informationen

Kennt ihr das? Die Gruppenstunde läuft eigentlich gut – aber ein Kind ruft ständig dazwischen, läuft herum, macht Quatsch, provoziert andere oder bringt immer wieder Unruhe in die Gruppe. Ihr erklärt etwas, und genau dann kommt ein Kommentar. Ihr startet ein Spiel, und plötzlich werden Regeln absichtlich verdreht. Ihr wollt weitermachen, aber ein großer Teil eurer Aufmerksamkeit landet immer wieder bei diesem einen Kind.

Das kann anstrengend sein. Für euch als Leitung, aber auch für die Gruppe. Schnell entsteht das Gefühl: „Schon wieder!“ Und manchmal rutscht man dann in eine Dauerschleife aus Ermahnen, Unterbrechen und Genervtsein. Das ist verständlich – hilft aber oft nur kurzfristig.

Denn störendes Verhalten hat fast immer einen Grund. Das bedeutet nicht, dass alles okay ist oder ihr jedes Verhalten hinnehmen müsst. Aber es lohnt sich, nicht nur auf das Verhalten zu schauen, sondern auch auf das Bedürfnis dahinter. Vielleicht sucht das Kind Aufmerksamkeit. Vielleicht ist es überfordert. Vielleicht versteht es die Aufgabe nicht. Vielleicht braucht es Bewegung, Sicherheit, eine klare Rolle oder eine Pause. Manchmal ist Stören auch ein Versuch, Unsicherheit zu überspielen oder Kontrolle zu bekommen.

Hilfreich ist deshalb ein doppelter Blick: klar bleiben – und gleichzeitig zugewandt. Ihr dürft Grenzen setzen. Kinder und Jugendliche brauchen Orientierung. Gleichzeitig hilft es, das Kind nicht vor der ganzen Gruppe bloßzustellen. Statt immer wieder laut zu ermahnen, kann ein kurzer Kontakt oft mehr bewirken: neben das Kind stellen, Blickkontakt aufnehmen, leise ansprechen, eine kleine Aufgabe geben oder es bewusst positiv einbinden.

Wichtig ist auch, nicht erst dann Kontakt aufzunehmen, wenn etwas schiefläuft. Sucht bewusst gute Momente: Begrüßt das Kind persönlich, gebt ihm eine kleine Verantwortung, lobt konkrete Beiträge und zeigt: Du bist nicht nur „das Kind, das stört“. Gerade Kinder, die häufig anecken, erleben oft viele negative Rückmeldungen. Eine verlässliche, wertschätzende Beziehung kann viel verändern.

Natürlich braucht es trotzdem klare Absprachen. Wenn ein Verhalten andere stört, verletzt oder gefährdet, muss es benannt werden. Möglichst ruhig, konkret und ohne lange Diskussion: „Ich möchte, dass du beim Erklären sitzen bleibst, damit alle zuhören können.“ Oder: „Wenn du gerade Bewegung brauchst, geh bitte einmal mit Lisa vor die Tür und komm dann wieder dazu.“ So bleibt die Grenze klar, ohne das Kind als Person abzuwerten.

Direkt ausprobieren:
Wählt in der nächsten Gruppenstunde bewusst eine positive Kontaktaufnahme, bevor es schwierig wird. Sprecht das Kind beim Ankommen freundlich an, gebt ihm eine kleine Aufgabe oder fragt: „Was brauchst du heute, damit du gut mitmachen kannst?“ Achtet darauf, mindestens einmal konkret positives Verhalten zurückzumelden.

Fürs Leitungsteam:
Vereinbart vorher, wer das Kind besonders im Blick hat und wer die Gruppe weiterleitet, falls eine kurze Einzelansprache nötig wird. Sprecht außerdem nach der Gruppenstunde kurz darüber: Wann trat das störende Verhalten auf? Was könnte der Auslöser gewesen sein? Was hat geholfen? So entsteht nach und nach ein gemeinsamer, ruhiger Umgang statt spontaner Einzelreaktionen.

Andacht zu Pfingsten: „Neuer Mut – Der Geist, der bewegt“

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Andacht zu Pfingsten: „Neuer Mut – Der Geist, der bewegt“

Pfingsten ist ein Fest, das viele Jugendliche kaum mehr mit seiner ursprünglichen Bedeutung verbinden. Umso wichtiger ist es, in der Jugendarbeit Anknüpfungspunkte zu schaffen, die die Erfahrungen und Gefühle der Jugendlichen ernst nehmen und mit der biblischen Pfingstgeschichte in Verbindung bringen.

Die folgende Andacht setzt genau hier an: Sie greift ein Thema auf, das Jugendliche aus ihrem Alltag nur zu gut kennen – Mut oder eben auch die Angst, den Mund aufzumachen, etwas zu sagen oder für jemanden einzustehen.

Die Andacht ist bewusst alltagsnah und in einfacher Sprache gehalten. Sie verzichtet auf lange theologische Erklärungen und setzt stattdessen auf emotionale Nähe, lebensnahe Beispiele und bildhafte Vergleiche (Wind, Feuer, Gemeinschaft).

Ziel der Andacht:
Jugendliche sollen erleben: Die Pfingstgeschichte ist nicht nur ein Ereignis von damals, sondern sie hat bis heute etwas mit ihnen zu tun. Mut, Gemeinschaft und innere Stärke sind Themen, die sie selbst kennen – und die Gott ihnen auch heute schenken will.

Für die Umsetzung:
Die Andacht kann ohne großen Aufwand durchgeführt werden – ob als Teil einer Gruppenstunde, eines Zeltlagers oder bei einem Jugendgottesdienst. Eine kurze Austauschmöglichkeit sowie eine optionale symbolische Aktion am Ende helfen, die Inhalte in der Gruppe zu vertiefen.

Wer mag, kann einzelne Teile kürzen, anpassen oder mit eigenen Erlebnissen ergänzen.


Begrüßung:
Schön, dass ihr da seid. Heute will ich mit euch über etwas sprechen, das uns alle betrifft – Momente, in denen uns der Mut fehlt. Wo wir nicht wissen, was wir sagen sollen. Oder wo wir lieber leise bleiben, obwohl wir eigentlich etwas zu sagen hätten.

Kennt ihr solche Situationen? Vielleicht in der Schule, wenn ihr gefragt werdet und ihr denkt: „Bloß nichts Falsches sagen.“ Oder wenn ihr jemandem helfen wollt, aber euch fragt: „Was, wenn ich mich blamiere?“

Heute geht’s genau darum. Und um die Frage: Woher kommt eigentlich Mut?

Bibeltext (Apostelgeschichte 2,1-4 – frei erzählt):
Die Jüngerinnen und Jünger von Jesus sitzen zusammen. Sie sind traurig, unsicher, ratlos. Jesus ist nicht mehr da, und sie wissen nicht, wie es weitergehen soll.
Und dann passiert etwas völlig Unerwartetes:

Plötzlich ist da ein Geräusch wie ein heftiger Sturm. Etwas wie Feuerzungen kommt vom Himmel und setzt sich auf jeden von ihnen. Und auf einmal spüren sie: Da ist Kraft. Da ist Mut. Da ist Energie.
Sie gehen raus auf die Straßen und erzählen den Menschen von Jesus – in verschiedenen Sprachen! Und die Leute verstehen sie.

Gedanke:
Was damals passiert ist, war für die Jünger der Wendepunkt. Aus Angst wurde Mut. Aus Schweigen wurde Reden. Aus einer kleinen Gruppe wurde eine Bewegung.

Und heute?
Natürlich kommt bei uns selten ein Feuer vom Himmel. Und trotzdem glaube ich: Es gibt so etwas wie diesen „Geist“, der uns Mut macht.

Manchmal zeigt er sich so:

  • In dem Moment, wo du dich traust, jemandem beizustehen.
  • Wenn du den Mund aufmachst gegen Ungerechtigkeit.
  • Wenn du dich auf Neues einlässt, obwohl du Angst hast.
  • Oder wenn du spürst: „Ich schaffe das – auch wenn ich es mir selbst kaum zutraue.“

Symbolischer Vergleich:
Der Heilige Geist ist wie Wind. Man sieht ihn nicht, aber man merkt, wenn er da ist:

  • Wenn er in den Haaren weht.
  • Wenn er Drachen steigen lässt.
  • Wenn er Türen aufstößt.

Oder wie Feuer:

  • Wärmend.
  • Leuchtend.
  • Und manchmal auch ansteckend – im positiven Sinn.

Frage in die Runde:
Wo habt ihr schon mal erlebt, dass euch plötzlich Mut geschenkt wurde?
(Ggf. kurze Austauschrunde oder nur als Denkanstoß offenlassen)

Gebet:
Guter Gott,
manchmal fehlt uns der Mut, das Richtige zu tun oder überhaupt etwas zu sagen.
Schenk uns Kraft, wenn wir uns schwach fühlen.
Schenk uns Mut, wenn wir Angst haben.
Schenk uns Worte, wenn uns die Sprache fehlt.
So wie damals bei den Jüngern.
Danke, dass du uns deinen Geist schenkst – auch heute.
Amen.

Optionale Abschluss-Aktion:
→ Eine kleine symbolische Aktion kann die Andacht abrunden:
Z.B. alle pusten gemeinsam in die Luft („den Wind spüren“), eine Kerze anzünden („Licht des Mutes“) oder auf vorbereitete Zettel schreiben: „Wofür wünsche ich mir Mut?

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Gruppenstunden-Modul zum Internationalen Sei-Du-selbst-Tag (22. Juni)

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Gruppenstunden-Modul zum Internationalen Sei-Du-selbst-Tag (22. Juni)

Der internationale Sei-Du-selbst-Tag am 22. Juni erinnert uns daran, dass es wichtig ist, sich selbst treu zu bleiben und stolz darauf zu sein, wer wir sind. In dieser Gruppenstunde geht es darum, genau das zu erkunden: Wer bin ich? Was macht mich aus? Und wie kann ich mich selbst akzeptieren und anderen helfen, das Gleiche zu tun?

Aufwärmspiel: Menschen-Bingo

Bereitet Bingokarten vor, auf denen statt Zahlen verschiedene Aussagen stehen, wie z. B. „Hat ein Haustier“, „Kann ein Instrument spielen“ oder „Mag Schokolade“. Jede*r Teilnehmer*in erhält eine solche Karte und muss versuchen, für jede Aussage einen anderen Teilnehmer*in zu finden, auf den die Aussage zutrifft. Wenn sie eine Person gefunden haben, wird der Name in das entsprechende Feld geschrieben. Das Ziel ist es, eine Reihe auf der Karte vollständig zu füllen. Das Spiel dient als Eisbrecher und fördert den Austausch unter den Teilnehmer*innen. Es zeigt, dass trotz unterschiedlicher Identitäten und Interessen oft Gemeinsamkeiten bestehen.

Einführung des Themas für die Kinder/Jugendlichen

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Nach dem Aufwärmspiel könnt ihr euch im Kreis zusammensetzen und die Teilnehmer*innen fragen, was sie unter dem Motto „Sei du selbst“ verstehen. Erklärt, dass dieser Tag dazu da ist, uns daran zu erinnern, wie wichtig es ist, uns so anzunehmen, wie wir sind und dass jeder einzigartig ist. Es gibt keinen „richtigen“ oder „falschen“ Weg, man selbst zu sein. Ermutigt die Kinder und Jugendlichen dazu, darüber nachzudenken, was sie besonders macht und warum es wichtig ist, diese Einzigartigkeit zu schätzen.

Arbeit am Thema

„Ich bin Ich“-Collage

Gebt jedem Kind und Jugendlichen ein großes Blatt Papier oder Karton und erklärt, dass sie eine Collage erstellen, die ihre Persönlichkeit und ihre Interessen widerspiegelt. Sie können Bilder aus Zeitschriften ausschneiden, selbst Zeichnungen hinzufügen oder Sticker verwenden. Es geht darum, visuell darzustellen, was sie ausmacht – sei es ihre Hobbys, ihre Lieblingsfarben, Tiere, die sie mögen, oder Wörter, die sie beschreiben. Ermutigt die Teilnehmer*innen, ihre Collagen nach der Fertigstellung der Gruppe zu präsentieren und zu erklären, warum sie bestimmte Elemente ausgewählt haben.

Rollenspiel „Wer bin ich?“

Teilt die Gruppe in kleinere Teams auf und lasst sie kurze Rollenspiele vorbereiten, in denen sie typische Alltagssituationen nachstellen, in denen man „man selbst“ bleiben sollte, obwohl andere Menschen vielleicht versuchen, einen zu beeinflussen. Das können Situationen in der Schule sein, beim Sport oder auch zu Hause. Jedes Team führt seine Szene vor und im Anschluss wird gemeinsam besprochen, wie die gezeigten Situationen bewältigt wurden und wie wichtig es ist, sich selbst treu zu bleiben. Das Rollenspiel hilft den Teilnehmer*innen, sich in alltäglichen Situationen bewusst für ihre eigene Identität zu entscheiden und nicht nur den Erwartungen anderer zu entsprechen.

Spiel: „Identitäten-Karussell“

Stellt Stühle im Kreis auf und gebt den Teilnehmer*innen Stifte und einen kleinen Notizblock. Jede*r schreibt eine Frage auf, die sich auf die eigene Persönlichkeit bezieht, z. B. „Was magst du an dir am meisten?“ oder „Was machst du, wenn du traurig bist?“. Die Fragen werden in der Mitte des Kreises gesammelt und dann per Zufallsprinzip gezogen. Jede*r Teilnehmer*in beantwortet eine Frage und schreibt die Antwort auf den Zettel. Dann wird der Zettel an die nächste Person weitergegeben, die eine eigene Antwort hinzufügt. Am Ende können die Antworten gemeinsam besprochen werden.

Abschlussrunde und Verabschiedung

Sprecht darüber, was sie heute über sich selbst und die anderen gelernt haben und warum es so wichtig ist, sich selbst zu akzeptieren. Betont noch einmal, dass der „Sei-Du-selbst-Tag“ zwar ein besonderer Anlass ist, aber dass es jeden Tag wichtig ist, authentisch zu sein. Abschließend könnt ihr ein kleines Ritual durchführen, bei dem jede*r Teilnehmer*in sagt: „Ich bin stolz, ich zu sein, weil …“ und einen persönlichen Grund nennt.

Material

– Bingokarten für das Aufwärmspiel
– große Papierbögen oder Kartons
– Zeitschriften, Bilder, Sticker
– Scheren, Kleber
– Stifte und Farben
– Notizblöcke und Stifte für das Identitäten-Karussell

Gruppenstunden-Modul zum Welttag der Krokodile (17. Juni)

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Gruppenstunden-Modul zum Welttag der Krokodile (17. Juni)

Der Welttag der Krokodile am 17. Juni vermittelt den Kindern und Jugendlichen mehr über diese faszinierenden Tiere. Krokodile sind beeindruckende, aber oft missverstandene Lebewesen. Ziel der Gruppenstunde ist es, Wissen über Krokodile zu vermitteln und gleichzeitig Respekt und Verständnis für die Natur zu fördern.

Aufwärmspiel: Krokodil und Zebras

Dieses Spiel ist eine abgewandelte Form von „Fischer, Fischer, wie tief ist das Wasser?“ und bringt die Gruppe in Bewegung. Teilt die Gruppe in zwei Hälften. Eine Hälfte stellt die „Krokodile“ dar, die andere die „Zebras“. Die Zebras stellen sich auf einer Seite des Spielfelds auf, die Krokodile auf der anderen Seite. Wenn ihr ruft „Krokodil, Krokodil, wie tief ist das Wasser?“, antworten die Krokodile mit einer beliebigen Tiefe (z. B. „zwei Meter tief“). Danach müssen die Zebras versuchen, auf die andere Seite des Spielfelds zu gelangen, ohne von den Krokodilen gefangen zu werden. Wird ein Zebra gefangen, wird es zum Krokodil. Das Spiel endet, wenn alle Zebras gefangen sind oder die Zeit abgelaufen ist.

Einführung des Themas für die Kinder/Jugendlichen

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Nach dem Aufwärmspiel könnt ihr euch im Kreis zusammensetzen und die Kinder und Jugendlichen fragen, was sie über Krokodile wissen. Einige Stichpunkte könnten sein: Krokodile leben in Sümpfen, Flüssen und Seen und sind sowohl in Afrika, Asien, Australien als auch Amerika beheimatet. Ihr könnt auch darüber sprechen, dass Krokodile seit Millionen von Jahren nahezu unverändert auf der Erde leben und zu den ältesten noch lebenden Reptilien gehören. Erklärt, dass es verschiedene Arten von Krokodilen gibt, darunter das Nilkrokodil, das Salzwasserkrokodil und das Spitzkrokodil. Ein wichtiger Punkt könnte auch der Schutz und die Erhaltung dieser Tiere sein, da einige Arten vom Aussterben bedroht sind.

Arbeit am Thema

Projekt 1: Krokodil-Masken basteln

Gebt den Kindern und Jugendlichen Pappteller, die als Basis für die Masken dienen. Schneidet gemeinsam Augenlöcher in die Teller. Dann können die Teilnehmer*innen sie mit grünem und braunem Tonpapier Krokodilschuppen und Zähne gestalten und auf den Pappteller kleben. Zum Schluss werden Gummibänder an den Seiten der Teller befestigt. Während des Bastelns könnt ihr immer wieder kleine Informationen über Krokodile einstreuen, um die Kinder bei Laune zu halten. Sie lernen zudem, wie Krokodile aussehen und welche Merkmale sie besonders machen.

Projekt 2: Krokodil-Quiz

Nach dem Basteln könnt ihr die Gruppe in Teams aufteilen und ein Krokodil-Quiz veranstalten. Stellt Fragen, die das neu erworbene Wissen über Krokodile testen, zum Beispiel: „Wie lange können Krokodile unter Wasser bleiben?“, „Welche Krokodilart ist die größte?“, oder „Wie alt können Krokodile werden?“. Die Teams sammeln Punkte für jede richtige Antwort, und am Ende gibt es eine kleine Belohnung für das Team mit den meisten Punkten.

Spiel: Krokodilfluss überqueren

Markiert auf dem Boden einen „Fluss“, der etwa drei Meter breit ist. Die Gruppe bekommt „Inseln“ (Papierstücke oder Teppichfliesen), auf denen sie stehen können, um den Fluss zu überqueren. Die Herausforderung besteht darin, dass die Anzahl der Inseln begrenzt ist und die Gruppe zusammenarbeiten muss, um alle Mitglieder sicher auf die andere Seite zu bringen, ohne ins „Wasser“ zu fallen. Krokodile (das sind einige Betreuende oder Kinder) lauern am Rand und können versuchen, die Überquerenden durch Fragen oder kleine Aufgaben abzulenken. Fällt jemand ins Wasser oder berührt den Boden, muss die Gruppe von vorne beginnen.

Abschlussrunde und Verabschiedung

Abschließend könnt ihr ein kleines Ritual durchführen, bei dem jede*r seine Krokodil-Maske aufsetzt und gemeinsam ein „Krokodil-Brüllen“ veranstaltet, um die Stunde mit einem Lächeln zu beenden. Lasst die Gruppe sich im Kreis aufstellen, jede*r mit der selbst gebastelten Maske auf dem Kopf. Zählt gemeinsam von drei rückwärts, und dann machen alle zusammen ein lautes Krokodil-Brüllen. Danach könnt ihr noch einmal auf den Schutz und die Bedeutung von Krokodilen hinweisen, bevor ihr euch verabschiedet.

Material

– Pappteller
– grünes und braunes Tonpapier
– Scheren, Kleber
– Buntstifte oder Farben
– Gummibänder
– Kärtchen mit Quizfragen
– kleine Preise für das Quiz
– Papierstücke oder Teppichfliesen für das Spiel „Krokodilfluss überqueren“
– Kreide oder Klebeband zum Markieren des Flusses

Gruppenstunden-Modul zum Eistee-Tag (10. Juni)

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Gruppenstunden-Modul zum Eistee-Tag (10. Juni)

Der 10. Juni wird als Eistee-Tag gefeiert – ein schöner Anlass für eine erfrischende und abwechslungsreiche Gruppenstunde. Eistee ist ein Getränk, das viele gerne im Sommer genießen. Doch der Tag des Eistees ist mehr als nur Erfrischung: Er eröffnet den Teilnehmer*innen die Chance, sich mit der Herkunft der Zutaten auseinanderzusetzen, eigene Eistee-Kreationen zu entwickeln und dabei nachhaltig und kreativ zu handeln. 

Aufwärmspiel: Teebeutel-Zielwurf

Teilt die Gruppe in zwei oder drei Teams auf. Jedes Team bekommt eine Schachtel oder einen Korb, den sie in einer bestimmten Entfernung aufstellen. Die Aufgabe besteht darin, aus einer festgelegten Distanz Teebeutel in die Schachtel zu werfen. Jede*r Spieler*in hat mehrere Versuche. Das Team, das die meisten Teebeutel in die Schachtel wirft, gewinnt. Wenn gewünscht, könnt ihr die Entfernung nach jeder Runde vergrößern und so die Schwierigkeit steigern. Das Spiel sorgt für gute Laune und bereitet die Gruppe auf das Thema Eistee und Teesorten vor.

Einführung des Themas für die Kinder/Jugendlichen

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Fragt die Kinder und Jugendlichen, was sie über Eistee wissen und ob sie schon einmal selbst welchen gemacht haben. Erklärt kurz die Geschichte des Eistees: Wie er um 1904 auf der Weltausstellung in St. Louis (USA) populär wurde, als ein Händler seinen heißen Tee aufgrund der Hitze mit Eiswürfeln servierte. Sprecht auch über die verschiedenen Teesorten und die Bedeutung von Zutaten wie Zucker, Zitrone und Minze. Ein weiterer Punkt, den ihr ansprechen könnt, ist die Herkunft der Teeblätter und die Bedeutung des fairen Handels.

Arbeit am Thema

1. Eistee-Kreationen

Teilt die Gruppe in kleinere Teams auf. Jedes Team bekommt die Aufgabe, eine eigene Eistee-Kreation zu entwickeln. Stellt verschiedene Teesorten und Zutaten zur Verfügung, aus denen die Teams wählen können. Sie sollten zuerst den Tee aufbrühen und ihn abkühlen lassen und dann die restlichen Zutaten hinzufügen. Jedes Team kann den Eistee nach eigenem Geschmack gestalten. Am Ende werden die Eistees in der Gruppe verkostet und jeder kann seine*ihre Kreation präsentieren. Es zeigt den Kindern und Jugendlichen, wie einfach es ist, ein beliebtes Getränk selbst herzustellen.

2. Eistee-Etiketten gestalten

Nachdem die Teams ihre Eistee-Kreationen hergestellt haben, bekommen sie die Aufgabe, eigene Etiketten für ihre Eistee-Flaschen zu gestalten. Auf diesen Etiketten sollten der Name der Kreation, die Zutaten und ein kleiner Spruch oder ein Logo stehen. Die Etiketten werden dann auf die Gläser oder Flaschen geklebt, in denen der Eistee serviert wird.

Spiel: Tee-Rätsel-Stationen

Bereitet vor der Stunde mehrere Stationen vor, an denen die Kinder und Jugendlichen in Kleingruppen verschiedene Rätsel lösen müssen. Beispiele für Rätsel könnten sein:

Station 1: Erkenne die Teesorte – die Gruppe muss anhand von Duftproben verschiedene Teesorten identifizieren.
Station 2: Eistee-Quiz – stellt Fragen zur Geschichte des Eistees und den unterschiedlichen Zubereitungsarten.
Station 3: Tee-Zutaten-Puzzle – ein Puzzle, das aus Bildern von Teepflanzen und Zutaten besteht, muss zusammengesetzt werden.

Die Gruppen durchlaufen nacheinander alle Stationen. Am Ende gibt es eine kleine Belohnung für jede Gruppe.

Abschlussrunde und Verabschiedung

Zum Abschluss der Gruppenstunde sprecht ihr über die Erlebnisse des Tages. Fragt die Kinder und Jugendlichen, was ihnen am besten gefallen hat und ob sie etwas Neues gelernt haben. Vielleicht gibt es auch Wünsche oder Anregungen für zukünftige Gruppenstunden. Beendet die Stunde damit, dass jede*r einen Schluck von den Eistee-Kreationen der anderen probieren darf. 

Material

– verschiedene Teesorten (Schwarztee, Grüner Tee, Früchtetee)
– frische Früchte (Zitrone, Orange, Beeren)
– Minze, Basilikum, Ingwer
– Honig, Zucker, Agavendicksaft
– Eiswürfel, Krüge, Gläser
– Schneidebretter, Messer
– Blanko-Etiketten oder Papierstreifen
– Buntstifte, Marker, Kleber
– Scheren, Dekorationsmaterialien (z. B. Aufkleber, Glitzer)
– Duftproben verschiedener Teesorten für die Rätselstation
– kleine Preise für die Gewinnenden des Tee-Rätsel-Spiels

Gruppenstunden-Modul zum Tag des Neubeginns (5. Juni)

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Gruppenstunden-Modul zum Tag des Neubeginns (5. Juni)

Der Tag des Neubeginns am 5. Juni ist ein symbolischer Tag, der sich perfekt für eine Gruppenstunde eignet. Ein Neubeginn kann viele Formen annehmen – sei es ein neues Schuljahr, ein Umzug, ein neuer Freundeskreis oder das Erlernen einer Fähigkeit. Diese Gruppenstunde soll Kindern und Jugendlichen helfen, über das Thema Neubeginn nachzudenken, ihre eigenen Erfahrungen auszutauschen und den Mut zu fassen, neue Wege zu gehen.

Aufwärmspiel: Alles auf Anfang

Dieses Spiel lockert die Stimmung auf und bringt die Gruppe in Bewegung. Die Gruppe stellt sich in einem Kreis auf. Eine Person in der Mitte beginnt mit einer einfachen Bewegung, zum Beispiel einem Armkreisen. Alle anderen machen die Bewegung nach. Die Person in der Mitte kann jederzeit „Stopp!“ rufen und eine neue Bewegung beginnen. Jetzt müssen alle schnell reagieren und die neue Bewegung nachahmen. Das Spiel wird interessanter, wenn die Bewegungen schneller wechseln. Jede*r kann die Anführer*innen-Rolle übernehmen.

Einführung des Themas für die Kinder/Jugendlichen

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Setzt euch nach dem Aufwärmspiel in einem Stuhlkreis zusammen. Fragt die Kinder und Jugendlichen, ob sie schon einmal einen Neubeginn erlebt haben. Das könnte der Start an einer neuen Schule sein, der Beginn eines Hobbys oder ein Umzug. Diskutiert gemeinsam, was es bedeutet, etwas Altes hinter sich zu lassen und etwas Neues zu beginnen. Welche Gefühle und Gedanken kommen dabei auf? Vielleicht sind es Freude und Neugier, aber auch Unsicherheit und Angst. Wichtig ist, dass die Gruppe versteht, dass diese Gefühle normal und ein Teil des Wachstumsprozesses sind.

Arbeit am Thema

Projekt 1: Vision-Boards erstellen

Jede*r in der Gruppe bekommt ein Stück Pappe oder Papier, das als Grundlage für ein Vision-Board dient. Die Aufgabe besteht darin, Bilder, Worte und Symbole aus Zeitschriften auszuschneiden, die für einen persönlichen Neubeginn stehen. Das könnte der Wunsch sein, ein neues Hobby zu beginnen, sich in der Schule zu verbessern, neue Freund*innen zu finden oder mutiger zu werden. Die ausgeschnittenen Elemente werden auf die Pappe geklebt und nach Belieben verziert. Zum Abschluss präsentiert jede*r sein*ihr Vision-Board und erklärt kurz, was die einzelnen Elemente bedeuten und welche Ziele damit verbunden sind.

Projekt 2: Rollenspiel „Neuanfang in einer fremden Welt“

Teilt die Gruppe in kleinere Teams auf und gebt jeder Gruppe eine Rollenspielkarte. Jedes Team soll eine kurze Szene entwickeln, in der ein*e Protagonist*in einen Neubeginn in einer unbekannten Umgebung wagt. Die anderen Teammitglieder übernehmen die Rollen von Einheimischen oder Herausforderungen, die dem*der Protagonist*in auf dem Weg begegnen. Nach einer kurzen Vorbereitungszeit stellt jedes Team seine Szene den anderen vor.

Spiel: Neubeginn-Rätsel

Bereitet vor der Stunde verschiedene Rätselstationen vor, an denen die Kinder und Jugendlichen Aufgaben lösen. Die Rätsel könnten Fragen zu berühmten Neubeginnen in der Geschichte beinhalten (z. B. „Wer entdeckte Amerika?“), aber auch kreative Aufgaben wie das Lösen eines Labyrinths oder das Kombinieren von Puzzleteilen. Jede gelöste Aufgabe führt zu einem weiteren Hinweis, der schließlich zum „Schatz des Neubeginns“ führt – einer kleinen Überraschung für die Gruppe. Das Spiel vermittelt, dass der Weg zu einem Neubeginn Hindernisse und Herausforderungen bereithält, die mit Teamarbeit und Kreativität überwunden werden können. 

Abschlussrunde und Verabschiedung

Am Ende der Gruppenstunde setzt ihr euch erneut in den Stuhlkreis und reflektiert gemeinsam über die Stunde. Fragt die Kinder und Jugendlichen, was ihnen am meisten Spaß gemacht hat und was sie über das Thema Neubeginn gelernt haben. Vielleicht gibt es auch jemanden, der*die eine Geschichte über einen persönlichen Neubeginn erzählen möchte. Es ist wichtig, dass jeder die Gelegenheit hat, seine*ihre Gedanken zu teilen. Schließt die Stunde mit einem positiven Ritual ab, zum Beispiel, indem jede*r ein kleines Andenken mitnimmt, das an den Tag des Neubeginns erinnert – vielleicht einen selbst gestalteten Stein mit einem Motiv oder einem Wort, das sie motiviert. Dieses Andenken erinnert sie daran, dass jeder Tag die Chance auf einen Neubeginn ist.

Material

– große Pappen oder Papierbögen für Vision-Boards
– alte Zeitschriften, Magazine, Kataloge
– Scheren, Kleber, Buntstifte, Marker
– Glitzer, Aufkleber, Bastelmaterialien
– Requisiten für Rollenspiele (Tücher, Kartons, Papier, Stühle)
– Rätselkarten und Materialien für das Neubeginn-Rätsel
– kleine Andenken als Abschlussgeschenke (z. B. bemalte Steine)

Quizfragen für Kinder: Frankfurt am Main

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Quizfragen für Kinder: Frankfurt am Main

Erkunden wir gemeinsam Frankfurt am Main als eine der größten und bekanntesten Städte Deutschlands – 25 Quizfragen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene sind hier gesammelt. Die richtigen Antworten sind jeweils mit (*) markiert.

1. In welchem Bundesland liegt Frankfurt am Main?

Hessen (*)
Bayern
Nordrhein-Westfalen
Rheinland-Pfalz

2. Welcher Fluss fließt durch Frankfurt?

Elbe
Main (*)
Rhein
Donau

3. Warum nennt man Frankfurt manchmal „Mainhattan“?

Wegen seiner vielen Hochhäuser (*)
Weil dort viele Schiffe fahren
Weil es eine Inselstadt ist
Weil es an der Nordsee liegt

4. Wie heißt das berühmte Rathaus in Frankfurt?

Kölner Dom
Schloss Neuschwanstein
Brandenburger Tor
Römer (*)

5. Welche berühmte Persönlichkeit wurde in Frankfurt geboren?

Albert Einstein
Johann Wolfgang von Goethe (*)
Ludwig van Beethoven
Konrad Adenauer

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6. Was ist der größte Flughafen Deutschlands?

Flughafen München
Flughafen Hamburg
Flughafen Frankfurt (*)
Flughafen Berlin

7. Welche Währung wird in Frankfurt von der Europäischen Zentralbank verwaltet?

US-Dollar
Schweizer Franken
Britisches Pfund
Euro (*)

8. Welches berühmte Gebäude war früher ein Krönungsort für Kaiser?

Der Kölner Dom
Die Frankfurter Paulskirche
Der Kaiserdom St. Bartholomäus (*)
Die Dresdner Frauenkirche

9. Welche Farbe hat das Stadtwappen von Frankfurt?

Blau und Gelb
Rot und Weiß (*)
Grün und Schwarz
Gold und Silber

10. Wie heißt die bekannte Einkaufsstraße in Frankfurt?


Zeil (*)
Reeperbahn
Kurfürstendamm

11. Welcher Stadtteil ist für seine vielen Fachwerkhäuser bekannt?

Sachsenhausen
Gallus
Westend
Höchst (*)

12. Was wurde 1848 in der Frankfurter Paulskirche beschlossen?

Die deutsche Nationalhymne
Die erste demokratische Verfassung für Deutschland (*)
Die Gründung der Bundesrepublik
Das Ende des Zweiten Weltkriegs

13. Wie hoch ist der Main Tower ungefähr (ohne Antenne)?

100 Meter
150 Meter
200 Meter (*)
500 Meter

14. Was ist der Frankfurter Grüngürtel?

Ein Natur- und Erholungsgebiet (*)
Ein großes Einkaufszentrum
Eine U-Bahn-Linie
Ein Stadtteil

15. Welche Tiere stehen als Symbol für die Frankfurter Börse?

Hund und Katze
Bär und Bulle (*)
Adler und Schlange
Fisch und Hase

16. In welcher geografischen Region liegt Frankfurt am Main?

Im Schwarzwald
In der Lüneburger Heide
Im Rhein-Main-Gebiet (*)
In der Sächsischen Schweiz

17. Was ist das Besondere an der Frankfurter Altstadt?

Sie besteht aus vielen Hochhäusern
Sie wurde nach dem Zweiten Weltkrieg teilweise neu aufgebaut (*)
Sie liegt auf einer Insel
Sie hat eine große Ritterburg

18. Wie viele Menschen leben ungefähr in Frankfurt?

300.000
500.000
790.000 (*)
1 Million

19. Was ist das Frankfurter Museumsufer?

Eine Sammlung von Museen am Mainufer (*)
Eine alte Burg
Eine bekannte Einkaufsstraße
Eine Halbinsel in der Stadt

20. Welches Getränk ist eine Frankfurter Spezialität?

Weißbier
Apfelwein (*)
Cola
Holundersaft

21. Wie nennt man die berühmten Würstchen in Frankfurt?

Rindswurst
Frankfurter (*)
Bratwurst
Bockwurst

22. Wie heißt die Universität von Frankfurt?

Humboldt-Universität
Ludwig-Maximilians-Universität
Goethe-Universität (*)
Universität Heidelberg

23. Welcher Stadtteil ist für seine Banken bekannt?

Bornheim
Sachsenhausen
Bankenviertel (*)
Ostend

24. Was ist ein bekanntes Frankfurter Wahrzeichen?

Die Berliner Mauer
Der Römerberg (*)
Das Holstentor
Die Elbphilharmonie

25. Warum ist Frankfurt besonders wichtig für Deutschland?

Wegen seiner Fußballmannschaft
Wegen seiner Banken, dem Flughafen und der Börse (*)
Weil es die Hauptstadt ist
Weil dort der Bundestag sitzt

Mit Jugendlichen über Pfingsten ins Gespräch kommen: Fragen, Themen und Diskussionsideen

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Mit Jugendlichen über Pfingsten ins Gespräch kommen: Fragen, Themen und Diskussionsideen

Viele Kinder und Jugendliche kennen Pfingsten nur als „frei von der Schule“ oder als „Ferienanfang“. Die biblische Geschichte vom Heiligen Geist, Feuerzungen und plötzlichem Sprachverstehen klingt für viele eher abstrakt oder fremd. Gerade deshalb lohnt es sich, in der Jugendarbeit bewusst darüber ins Gespräch zu kommen.

Hier ein paar konkrete Ansätze, wie man mit Kindern und Jugendlichen über Pfingsten diskutieren kann – lebensnah, offen und ohne zu „verkirchlicht“ zu klingen.

Einstieg: Was wissen wir überhaupt über Pfingsten?

Bevor ihr in die Tiefe geht: Fragt erstmal in die Runde.

Mögliche Fragen für den Einstieg:

  • „Wer weiß, warum wir an Pfingsten frei haben?“
  • „Was hast du mit Pfingsten bisher verbunden?“
  • „Habt ihr schon mal von der Geschichte mit dem Wind, Feuer und Sprachen gehört?“

Oft ist hier schon Raum für erste Aha-Momente – und für Erklärungen, die an die Lebenswelt der Jugendlichen anknüpfen.

Gesprächsanstoß: „Was würde passieren, wenn plötzlich alle alles verstehen?

Die Geschichte von Pfingsten dreht sich stark um Verständigung trotz Sprachunterschiede.

Diskussionsfragen dazu:

  • „Wie fühlt es sich an, wenn dich keiner versteht?“
  • „Hattet ihr schon mal eine Situation, wo ihr jemanden nicht verstanden habt – sprachlich oder auch emotional?“
  • „Wie wäre es, wenn plötzlich jeder alle Sprachen verstehen könnte? Wäre das eher gut oder auch anstrengend?“
  • „Wo in unserer Gesellschaft gibt es heute noch Sprach- oder Verständnisbarrieren?“

Hier lassen sich leicht Brücken zu aktuellen Themen schlagen: Migration, Inklusion, Social Media-Kommunikation, Missverständnisse im Alltag.

Thema: „Mut, den Mund aufzumachen“

Die Jünger:innen wurden durch den Heiligen Geist mutig. Sie gingen raus und erzählten.

Diskussionsfragen dazu:

  • „Gab es in eurem Leben schon Momente, in denen ihr euch mehr Mut gewünscht hättet?“
  • „Wann fällt es euch leicht, eure Meinung zu sagen – und wann schwer?“
  • „Warum ist es manchmal so schwer, für etwas einzustehen?“
  • „Wo wäre es heute wichtig, dass Menschen mehr den Mund aufmachen – für Gerechtigkeit, für Frieden oder für andere Menschen?“

Diese Gespräche können auch gut in eine Werte-Diskussion über Zivilcourage oder Mobbing-Prävention überleiten.

Thema: „Woher kommt eigentlich Kraft in schwierigen Momenten?“

Der Heilige Geist als „unsichtbare Kraftquelle“ ist schwer greifbar. Aber das Gefühl, in einer schwierigen Situation plötzlich Kraft zu bekommen, kennen viele.

Diskussionsfragen dazu:

  • „Wann hast du zuletzt etwas geschafft, von dem du vorher dachtest: ‚Das schaffe ich nie‘?“
  • „Was gibt dir normalerweise Kraft? Familie, Freunde, Musik, Sport?“
  • „Glaubst du, es gibt so etwas wie eine ‚unsichtbare Hilfe‘ in bestimmten Momenten?“
  • „Kann Glaube eine Kraftquelle sein – auch für Menschen, die nicht jeden Sonntag in die Kirche gehen?“

Thema: „Was bedeutet Gemeinschaft für uns?“

Pfingsten ist auch die Geburtsstunde der Kirche – weil Menschen zusammenkamen und sich verbunden fühlten.

Diskussionsfragen dazu:

  • „Was bedeutet für euch Gemeinschaft?“
  • „Wo erlebt ihr echte Gemeinschaft – in der Schule, im Verein, in der Familie, in der Jugendarbeit?“
  • „Was macht eine gute Gemeinschaft aus?“
  • „Wie könnten wir als Gruppe mehr Gemeinschaft leben – auch über heute hinaus?“

Hier kann man praktisch anschließen: Vielleicht gemeinsam ein Projekt starten, einen Gruppenvertrag gestalten oder einen Aktionstag planen.

Praxistipp: Diskussionsformate abwechslungsreich gestalten

Je nach Alter und Gruppengröße eignen sich unterschiedliche Methoden:

MethodeEignung
Offene GesprächsrundeKleinere Gruppen ab ca. 10 Jahren
Vier-Ecken-DiskussionFür Fragen mit „Ja/Nein/Weiß nicht/Kommt drauf an“-Antworten
Kartenabfrage („Was denke ich?“)Für schüchterne Jugendliche
„Meinungsbarometer“ (Positionieren im Raum)Für größere Gruppen
KleingruppenarbeitUm intensiver über einzelne Fragen zu reden

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Daumen oder Vape?

Wenn Zahnstocher zum TikTok-Risiko werden

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Wenn Zahnstocher zum TikTok-Risiko werden

Wenn Zahnstocher zum TikTok-Risiko werden

Zahnstocher werden auf TikTok gerade nicht als Hygieneprodukt, sondern als Lifestyle-Accessoire inszeniert: lässig im Mundwinkel, mit Geschmack, als Kaugummi- oder Zigarettenersatz. Problematisch wird der Trend, weil aromatisierte Zahnstocher optisch kaum von nikotinhaltigen Varianten zu unterscheiden sind. Expert*innen warnen, dass Kinder und Jugendliche dadurch niedrigschwellig an Nikotin herangeführt werden können. Laut Berichten können einzelne Nikotinzahnstocher sogar mehrere Milligramm Nikotin enthalten; Bestellungen aus dem Ausland seien teils ohne wirksame Alterskontrolle möglich. An Schulen ist der Trend bereits sichtbar, eine Münchner Realschule verbot Zahnstocher deshalb ganz. Für Jugendliche ist daran nicht nur der Stoff reizvoll, sondern auch die Pose: erwachsen wirken, auffallen, dazugehören. Genau deshalb sollte der Trend nicht nur als „Quatsch aus TikTok“ abgetan werden, sondern als Mischung aus Statussymbol, Gruppendruck und möglichem Suchtrisiko verstanden werden.

Ableitungen für die Jugendarbeit

Jugendleiter*innen sollten das Thema ruhig und ohne Panik aufgreifen: Nicht jeder Zahnstocher ist ein Suchtmittel, aber die Unklarheit ist das Problem. In Gruppenstunden oder Ferienlagern kann vereinbart werden, dass Zahnstocher im Mund wegen Verletzungs- und Nachahmungsrisiken nicht dazugehören. Wichtiger als Verbote allein ist Medien- und Konsumkompetenz: Warum wirkt etwas „cool“? Wer verdient daran? Und warum sind Geschmack, Verpackung und TikTok-Ästhetik oft gezielt jugendnah gestaltet?

Diskussionsfragen für deine Gruppe

  1. Warum können so einfache Dinge wie Zahnstocher plötzlich cool wirken, wenn sie auf TikTok auftauchen?
  2. Woran erkennt man, ob ein Trend harmlos, riskant oder gezielt vermarktet ist?
  3. Wie kann man in einer Gruppe reagieren, wenn jemand etwas ausprobiert, nur um dazuzugehören?

Pfingsten in der Jugendarbeit: Warum es mehr als nur ein kirchlicher Feiertag ist

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Pfingsten in der Jugendarbeit: Warum es mehr als nur ein kirchlicher Feiertag ist

Wenn man Jugendliche fragt, was sie mit Pfingsten verbinden, kommen oft Antworten wie: „Ein langes Wochenende“, „Camp“, „Freizeit“, oder schlicht: „Keine Schule.“ Der religiöse Hintergrund bleibt vielen eher fremd. Dabei hat Pfingsten als Fest in der Jugendarbeit viel mehr Potenzial als viele denken. Es geht um Gemeinschaft, Mut, Aufbruch und neue Perspektiven – Themen, die in der heutigen Jugendkultur hochaktuell sind.

Pfingsten ist viel mehr als nur ein weiterer Feiertag. Es ist ein Impulsgeber für alles, was Jugendarbeit stark macht: Gemeinschaft, Kommunikation, Mut und Aufbruch. Wenn wir es schaffen, die Inhalte von Pfingsten in die Lebenswelt der Jugendlichen zu übertragen, kann daraus echte Inspiration entstehen – für den Glauben, für das Miteinander und für die eigene Lebensgestaltung.

Was feiern wir an Pfingsten eigentlich?

Pfingsten – fünfzig Tage nach Ostern – erinnert an ein Ereignis, das in der Apostelgeschichte 2 beschrieben wird: Die Jüngerinnen und Jünger Jesu haben sich versammelt, als plötzlich „ein Brausen vom Himmel“ ertönt. Etwas wie „Feuerzungen“ lässt sich auf ihnen nieder, und sie beginnen, in verschiedenen Sprachen zu sprechen. Menschen aus unterschiedlichen Ländern verstehen sie – trotz der Sprachvielfalt.

Dieses Ereignis gilt als die Geburtsstunde der Kirche. Es ist der Moment, in dem aus einer verunsicherten Gruppe von Jesus-Nachfolger:innen eine mutige Bewegung wird, die hinausgeht in die Welt.

Pfingsten: Themen, die Jugendliche heute bewegen

Auch wenn der biblische Bericht weit entfernt erscheint: Die Themen von Pfingsten berühren viele Fragen, die Jugendliche heute beschäftigen:

1. Gemeinschaft in Vielfalt

Pfingsten erzählt von Verständigung trotz Unterschiedlichkeit. Jugendliche erleben heute oft genau das Gegenteil: Missverständnisse, Ausgrenzung oder das Gefühl, „nicht dazuzugehören“.
Pfingsten ermutigt: Unterschiedlichkeit ist kein Hindernis, sondern eine Stärke. Vielfalt kann verbinden.

2. Mut zum Reden

Die Jünger:innen trauten sich plötzlich, öffentlich von ihrem Glauben zu erzählen. Auch viele Jugendliche kennen die Angst, „nicht die richtigen Worte zu finden“, wenn es um ihre Meinung, ihre Werte oder ihren Glauben geht.
Pfingsten macht Mut, die eigene Stimme zu finden.

3. Neuer Aufbruch

Pfingsten markiert einen Wendepunkt: Aus Stillstand wird Bewegung.
Für Jugendliche kann das eine Einladung sein, eigene „Aufbrüche“ zu wagen – im Glauben, in Freundschaften, in der Gesellschaft.

4. Unsichtbare Kraftquellen

Der Heilige Geist ist nicht sichtbar – aber spürbar.
Gerade in der Jugendarbeit geht es oft um die Frage: Woher nehme ich Kraft? Woher kommen Motivation, Hoffnung und Veränderung? Pfingsten bietet dazu spirituelle Denkanstöße.

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Warum Pfingsten in der Jugendarbeit thematisieren?

Pfingsten bietet eine gute Chance, zentrale Werte der Jugendarbeit aufzugreifen:

Pfingst-ThemaBezug zur Jugendarbeit
Mut, neue Wege zu gehenJugendliche in ihrer Persönlichkeitsentwicklung stärken
Gemeinschaft trotz VerschiedenheitGruppenprozesse fördern, Vielfalt feiern
Spirituelle ImpulseGlauben erlebbar machen, ohne Dogmatismus
Kommunikation und SpracheJugendliche ermutigen, sich mitzuteilen

Praktische Ideen für die Umsetzung

Pfingsten bietet eine hervorragende Gelegenheit, in der Jugendarbeit verschiedene methodische Zugänge miteinander zu verbinden und so die biblische Geschichte mit der Lebenswelt der Jugendlichen in Beziehung zu setzen. Thematische Gruppenstunden können genutzt werden, um zentrale Aspekte von Pfingsten wie Mut, Vielfalt, Gemeinschaft oder Kommunikation aufzugreifen. In Gesprächsrunden oder Diskussionsphasen können Jugendliche ihre eigenen Erfahrungen mit diesen Themen reflektieren und Parallelen zur Pfingstgeschichte entdecken.

Auch kreative Workshops bieten eine gute Möglichkeit, die Symbole von Pfingsten – etwa Feuer, Wind oder die Vielfalt der Sprachen – erlebbar zu machen. Ob in Kunstprojekten, Theaterimprovisationen oder musikalischen Ausdrucksformen: Die Jugendlichen können sich mit den Inhalten auf eine ganz persönliche und kreative Weise auseinandersetzen.

Ergänzend dazu lassen sich kurze, lebensnahe Andachten oder Impulse einbauen, die eine Brücke zwischen dem biblischen Geschehen und dem Alltag der Jugendlichen schlagen. Hier geht es nicht um lange Predigten, sondern um kurze Gedankenanstöße, die zum Nachdenken einladen und zum Austausch anregen.

Darüber hinaus bietet sich der Einsatz erlebnispädagogischer Methoden an: Spiele oder Challenges, die Teamwork, Kommunikation und Zusammenhalt fördern, spiegeln die Pfingstbotschaft von Gemeinschaft und Aufbruch auf spielerische Weise wider. So wird Pfingsten nicht nur erzählt, sondern erlebt – mit allen Sinnen und im direkten Miteinander.

33 super-schnelle Aktionen für Kinder- und Jugendgruppen

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33 super-schnelle Aktionen für Kinder- und Jugendgruppen

Im Alltag von Kinder- und Jugendgruppen entstehen immer wieder kleine Zeitfenster, die spontan gefüllt werden müssen: Wartezeiten, Übergänge, Motivationslöcher oder die berühmten letzten zehn Minuten. Gerade hier sind kurze, spannende Aktionen Gold wert, weil sie ohne große Vorbereitung funktionieren und darüber entscheiden, ob Stimmung entsteht oder diese kippt. Diese 33 super-schnellen Aktionen sind genau dafür gemacht: sofort einsetzbar und flexibel für unterschiedliche Altersgruppen, Gruppengrößen und Situationen.

1. Das 60-Sekunden-Lachen

Ihr gebt der Gruppe genau eine Minute Zeit, in der alle versuchen, andere ausschließlich mit Grimassen, schrägen Körperhaltungen oder übertriebener Ernsthaftigkeit zum Lachen zu bringen, was Hemmungen abbaut, Nähe schafft und besonders nach Konflikten die Stimmung schnell wieder positiv drehen kann.

2. Gedankenblitz

Jede*r darf reihum ein einziges Wort oder einen kurzen Satz zu einem einfachen Thema wie Freundschaft, Mut, Wochenende oder Zusammenhalt sagen, ohne Erklärung und ohne Diskussion, sodass wirklich alle kurz zu Wort kommen und sich gesehen fühlen.

3. Unsichtbarer Gegenstand

Eine Person stellt pantomimisch einen Gegenstand dar, den es nicht wirklich gibt, während die anderen raten, was gemeint ist, was Fantasie, Beobachtung und gemeinsames Lachen anregt, ohne dass irgendetwas vorbereitet werden muss.

4. Die spontane Abstimmung

Ihr stellt eine klare Entweder-oder-Frage wie „drinnen oder draußen“, „früh aufstehen oder lange wach bleiben“ oder „Pizza oder Nudeln“ und die Teilnehmenden entscheiden sich sofort durch ihre Position im Raum, was Bewegung bringt und Meinungen sichtbar macht.

5. Ein-Wort-Geschichte

Die Gruppe erfindet gemeinsam eine Geschichte, bei der jede Person der Reihe nach genau ein einziges Wort beiträgt, wodurch hohe Aufmerksamkeit und Konzentration nötig sind, da der Sinn der Geschichte immer wieder neu aufgegriffen werden muss und gleichzeitig spürbar wird, dass jede einzelne Person mit ihrem Wort Einfluss auf Verlauf und Stimmung der Geschichte hat.

6. Gefühlsstatue

Ihr nennt ein Gefühl wie Freude, Wut, Angst oder Stolz, woraufhin alle sofort in einer passenden Körperhaltung erstarren und das Gefühl ausschließlich durch Mimik, Haltung und Körperspannung ausdrücken, sodass Emotionen spielerisch sichtbar werden, ohne dass gesprochen werden muss. Kinder oder Jugendliche, die sich verbal schwer ausdrücken, bekommen so eine einfache und wertschätzende Chance, ihre innere Stimmung zu zeigen.

7. Das Ja-Spiel

Für eine kurze Zeit dürfen alle Fragen ausschließlich mit „Ja“ beantworten, egal wie unsinnig oder überraschend sie sind, was für viel Gelächter sorgt, Gespräche auflockert und die Gruppe aus eingefahrenen Mustern herausholt.

8. Mini-Meinungsbarometer

Ihr lest einfache Aussagen vor wie „Regeln sind wichtig“ oder „Man sollte immer ehrlich sein“ und die Teilnehmenden zeigen mit Daumen hoch, runter oder zur Seite ihre spontane Meinung, sodass unterschiedliche Sichtweisen sichtbar werden, ohne dass jemand sich erklären oder verteidigen muss.

9. Sound-Kette

Eine Person beginnt mit einem einfachen Geräusch, etwa einem Klatschen, Summen oder Schnipsen, das reihum weitergegeben und dabei jeweils minimal verändert wird, sodass die Gruppe aufmerksam zuhören, sich aufeinander konzentrieren und den Klang bewusst aufnehmen muss, bis am Ende eine zusammenhängende Klangfolge entsteht.

10. Körperalphabet

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Die Gruppe stellt gemeinsam einzelne Buchstaben oder kurze Wörter nur mit ihren Körpern dar, indem sie Positionen ausprobieren, sich absprechen und aufeinander reagieren, was Bewegung in die Gruppe bringt und ganz nebenbei das Teamgefühl stärkt.

11. Blitz-Komplimente

Jede Person darf kurz jemand anderem ein ehrliches, positives Kompliment machen, zum Beispiel zu Verhalten, Einsatz oder Charakter, was das Selbstwertgefühl stärkt und das Gruppenklima oft schon nach wenigen Momenten spürbar verbessert.

12. Der*die stille Dirigent*in

Eine Person verlässt kurz den Raum, während heimlich jemand bestimmt wird, der*die Bewegungen vorgibt, die alle unauffällig nachmachen, sodass die zurückkommende Person genau beobachten muss, wer die Gruppe leitet.

13. Was passt nicht?

Ihr nennt drei Begriffe, von denen einer nicht wirklich dazu passt und die Gruppe entscheidet gemeinsam, welcher es ist und warum, was das Denken anregt, Gespräche in Gang bringt und sich leicht an Alter und Thema der Gruppe anpassen lässt.

14. Mini-Debatte ohne Worte

Zwei Gruppen stellen gegensätzliche Meinungen oder Haltungen ausschließlich mit Mimik, Gestik und Körperhaltung dar, ohne zu sprechen, was gerade für Jugendliche ungewohnt, aber spannend ist und zeigt, wie viel Kommunikation auch ohne Worte möglich ist.

15. Freeze und Bewegung

Alle bewegen sich frei im Raum, laufen, tanzen oder hüpfen und frieren bei einem klaren Signal sofort ein, was überschüssige Energie abbaut, für kurze Bewegungspausen sorgt und gleichzeitig die Reaktionsfähigkeit trainiert.

16. Der unsichtbare Ball

Ein imaginärer Ball wird durch die Gruppe geworfen und verändert dabei Größe, Gewicht oder Tempo, sodass sich die Spielweise anpassen muss und Fantasie, Aufmerksamkeit sowie gemeinsames Mitdenken trainiert werden.

17. Gedankenreise im Stehen

Ihr beschreibt in wenigen ruhigen, einfachen Sätzen einen angenehmen Ort, eine schöne Erinnerung oder einen entspannten Moment, während alle still stehen, zuhören und sich innerlich darauf einlassen, was die Gruppe spürbar zur Ruhe bringt und nach aufregenden Phasen hilft, wieder anzukommen.

18. Emoji-Check

Jede Person zeigt mit Gesichtsausdruck, Körperhaltung oder einer kurzen Geste ein Emoji, das zur aktuellen Stimmung passt, ohne etwas erklären oder begründen zu müssen, wodurch Gefühle sichtbar werden, ihr als Leitung schnell ein Stimmungsbild bekommt und gleichzeitig kein Druck entsteht, sich verbal öffnen zu müssen.

19. Die Drei-Dinge-Challenge

Innerhalb kurzer Zeit sollen drei unterschiedliche Dinge genannt werden, die man mit einem einfachen Gegenstand wie einem Stuhl, einem Stift oder einer Trinkflasche machen könnte, was schnelles Denken anregt und meist ganz nebenbei für Lachen und lockere Stimmung sorgt.

20. Spontane Rangliste

Die Gruppe ordnet sich ohne zu sprechen nach Kriterien wie Alter, Größe, Aufstehzeit oder Länge des Schulwegs, indem sie Gesten, Blicke und kurze Absprachen nutzt, was Aufmerksamkeit, Zusammenarbeit und nonverbale Kommunikation erfordert und oft überraschend schnell zu einer gemeinsamen Lösung führt.

21. Mini-Rollentausch

Für etwa eine Minute übernehmen alle eine neue Rolle wie ein Tier, ein*e Superheld*in, ein*e Reporter*in oder eine bekannte Figur, bewegen sich entsprechend im Raum, verändern Haltung, Mimik oder Gangart und dürfen dabei bewusst übertreiben, was Hemmungen abbaut, Fantasie freisetzt und die Gruppe sichtbar in Bewegung bringt.

22. Das Echo

Eine Person macht eine einfache Bewegung oder ein kurzes Geräusch vor, das von der gesamten Gruppe möglichst gleichzeitig und genau nachgemacht wird, sodass ein gemeinsamer Moment entsteht.

23. Wahr oder Wunsch?

Jede*r Teilnehmer*in nennt entweder etwas, das gerade gut oder wahr ist oder etwas, das sie sich wünscht, ohne dass die Gruppe darauf reagiert oder nachfragt, sodass Raum für persönliche Gedanken ohne Druck entsteht.

24. Blitz-Applaus

Die Gruppe erfindet gemeinsam verschiedene Arten von Applaus, zum Beispiel leise, rhythmisch, übertrieben langsam, besonders schnell oder nur mit Fingern, um für unterschiedliche Situationen Anerkennung zu zeigen und positive Momente bewusst hervorzuheben.

25. Gefühlsampel

Alle zeigen mit der Farbe Rot, Gelb oder Grün, wie sie sich gerade fühlen oder wie viel Energie sie noch haben, sodass ihr als Leitung schnell einschätzen könnt, ob die Gruppe eher eine ruhige Aktion oder noch einmal Bewegung und Aktivität braucht.

26. Unsichtbare Linie

Die Teilnehmenden stellen sich auf einer gedachten Linie im Raum auf, etwa von „sehr müde“ bis „sehr wach“ oder von „gar keine Lust“ bis „voll motiviert“, wodurch Stimmungen sichtbar werden, ohne dass jemand etwas erklären muss.

27. Der spontane Chor

Ein einfaches Wort, Geräusch oder ein kurzer Satz wird von der gesamten Gruppe gemeinsam wiederholt, mal laut, mal leise, schnell oder langsam, sodass ein gemeinsamer Rhythmus entsteht und sich alle für einen Moment aufeinander einstimmen und als Einheit wahrnehmen.

28. Zwei Wahrheiten, ein Traum

Jede*r Teilnehmer*in nennt zwei Dinge, die gerade in ihrem*seinem Leben stimmen und einen Wunsch für die Zukunft, ohne dass geraten, kommentiert oder bewertet wird, wodurch Offenheit möglich wird und gleichzeitig die persönlichen Grenzen aller respektiert bleiben.

29. Mini-Mutprobe

Wer möchte, stellt sich freiwillig einer kleinen, überschaubaren Herausforderung wie laut Zählen, Vormachen einer Bewegung oder kurzem Vorsprechen, während alle anderen respektvoll zuschauen, ermutigen und deutlich machen, dass Mut hier wichtiger ist als Perfektion.

30. Der Gedankenanker

Alle nehmen sich einen kurzen Moment Zeit, um bewusst an etwas Positives zu denken, zum Beispiel an einen Menschen, ein schönes Erlebnis oder einen stärkenden Gedanken, der ihnen Sicherheit gibt und sie innerlich durch den restlichen Tag begleiten darf.

31. Blitz-Impro-Szene

Zwei Freiwillige spielen für wenige Sekunden eine spontane Szene zu einem genannten Ort, Gefühl oder Thema, ganz ohne Vorbereitung und ohne Anspruch auf Perfektion, wodurch Leichtigkeit entsteht, Kreativität angeregt wird und die Gruppe gemeinsam lachen kann.

32. Stille Minute mit Frage

Ihr stellt eine einfache, gut verständliche Frage wie „Was war heute gut?“ oder „Was brauche ich gerade?“ und gebt der Gruppe bewusst eine Minute Zeit, um darüber still nachzudenken, ohne Austausch, ohne Kommentare und ohne Bewertung, sodass jede Person diesen Moment ganz für sich nutzen kann.

33. Der gemeinsame Abschlussblick

Für einen Abschluss schaut sich die Gruppe für einen kurzen Moment bewusst im Kreis an, nimmt wahr, wer alles dazugehört und wer heute gemeinsam Zeit verbracht hat, bevor das Programm endet oder ruhig in den nächsten Teil übergeht.

Leitungs-Impuls: Haltung zeigen, wenn’s unbequem wird

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Leitungs-Impuls: Haltung zeigen, wenn’s unbequem wird

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Mehr Informationen

Es gibt diese Momente in der Jugendarbeit, die sich unangenehm anfühlen. Ein abwertender Spruch in der Gruppe. Ein verletzender Witz. Eine Situation, in der ihr merkt: Eigentlich müsste ich jetzt etwas sagen.

Genau hier beginnt Zivilcourage. Nicht auf der großen Bühne, sondern im Alltag. In kleinen Entscheidungen. In dem Mut, nicht wegzuschauen.

Haltung zeigen ist oft unbequem. Es kostet Überwindung, einen Kommentar anzusprechen oder eine Grenze zu ziehen. Vielleicht habt ihr Angst, die Stimmung zu kippen. Vielleicht wollt ihr niemanden bloßstellen. Vielleicht seid ihr selbst unsicher, wie ihr reagieren sollt.

Doch Kinder und Jugendliche beobachten genau, was passiert – und was nicht. Wenn diskriminierende oder verletzende Aussagen unkommentiert bleiben, entsteht schnell der Eindruck: Das ist hier okay. Wenn ihr dagegen Haltung zeigt, entsteht etwas anderes: Klarheit. Sicherheit. Orientierung.

Zivilcourage bedeutet nicht, perfekt zu reagieren. Es geht nicht um die „richtigen Worte“. Es geht darum, sichtbar zu machen: Hier gilt Respekt. Hier achten wir aufeinander.

Manchmal reicht ein einfacher Satz:
„So reden wir hier nicht.“
„Das finde ich gerade nicht okay.“
„Lass uns darüber sprechen.“

Diese kleinen Interventionen haben große Wirkung. Sie zeigen, dass Werte nicht nur im Konzept stehen, sondern gelebt werden.

Haltung zu zeigen heißt nicht, Konflikte zu vermeiden – sondern sie bewusst einzugehen. Für ein Miteinander, in dem sich alle sicher fühlen können.

Zivilcourage beginnt im Kleinen.
Und genau dort macht sie den Unterschied.

Reflexionsfragen

  1. In welchen Situationen fällt es euch schwer, Haltung zu zeigen – und warum?
  2. Welche Sätze oder Reaktionen könnten euch helfen, im Alltag klar zu bleiben?
  3. Wie könnt ihr in eurem Team eine gemeinsame Haltung entwickeln und stärken?

Gruppenstunden-Modul: Notruf

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Gruppenstunden-Modul: Notruf

In dieser Gruppenstunde lernen die Kinder den Ablauf eines Notrufs und wichtige Grundlagen der Ersten Hilfe. Ziel ist es, das richtige Verhalten in Notfällen einzuüben und die 5 W-Fragen des Notrufs kennenzulernen.

Aufwärmspiel: Rettungskette

Die Kinder stellen sich in einer Reihe auf. Ihr erklärt, dass sie eine „Rettungskette“ bilden, die einander im Notfall helfen soll. Jede*r muss der oder dem Hinteren die Hand reichen und sie festhalten. Das Ziel ist, dass die Kette in Teamarbeit von einem Punkt zum anderen kommt, ohne dass die Hände losgelassen werden. Falls eine*r aus der Kette herausfällt, muss die Gruppe neu anfangen. Das Spiel endet, wenn die Kette das Ziel erreicht hat. Danach besprecht ihr kurz, wie wichtig es ist, in Notfällen zusammenzuhalten und einander zu unterstützen.

Themeneinführung: Wofür ist ein Notruf da?

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Fragt die Kinder, ob sie wissen, was ein Notruf ist und in welchen Situationen er gebraucht wird. Klärt, dass ein Notruf nur in echten Notfällen abgesetzt wird und dass die Polizei, Feuerwehr oder der Rettungsdienst helfen. Notiert die Antworten der Kinder auf ein Plakat oder eine Tafel und ergänzt gegebenenfalls Situationen, bei denen ein Notruf wichtig sein könnte (Verkehrsunfall, Brand, schwerer Sturz).

Arbeit am Thema: Die 5 W-Fragen

Im Hauptteil geht es darum, die Kinder mit den fünf W-Fragen vertraut zu machen und Notfallsituationen einzuüben.

Teil 1: Die 5 Ws des Notrufs

Die 5 W-Fragen sind das Herzstück eines Notrufs. Die Kinder lernen sie kennen und einzuüben.

Die 5 W-Fragen:

– Wo ist der Unfall?
– Was ist passiert?
– Wie viele Personen sind betroffen?
– Welche Art von Verletzungen gibt es?
– Warten auf Rückfragen.

Schreibt jede Frage groß auf ein Plakat und erklärt ihre Bedeutung. Veranschaulicht mit Beispielen, warum jede Frage wichtig ist: Wenn zum Beispiel das „Wo“ fehlt, können Helfer*innen den Ort nicht finden. Fordert die Kinder auf, die Fragen nachzusprechen, um sich diese gut einzuprägen.

Teil 2: Rollenspiel „Notruf absetzen“

Nun geht es darum, das Notrufgespräch praktisch zu üben. Die Kinder lernen, wie sie die W-Fragen anwenden. Teilt die Kinder in Paare auf. Eine*r ist die oder der „Anrufende“ und die andere Person übernimmt die Rolle der Notrufzentrale. Gebt ihnen eine kurze Notfallsituation vor (ein Fahrradunfall mit einer Verletzung). Die Kinder üben, anhand der W-Fragen den Notruf zu formulieren.
Nach ein paar Minuten wechseln die Rollen, sodass jede*r als Anrufende*r und als Notrufzentrale agiert. Geht die Ergebnisse gemeinsam durch und besprecht, was schon gut geklappt hat und wo es vielleicht noch Unsicherheiten gab.

Spiel: Erste-Hilfe-Notfallkette

Die Kinder stellen sich in einer Reihe auf und ihr ruft eine*n von ihnen als „Notrufzentrale“ aus. Jede*r in der Reihe erhält eine Notfallsituation, eine kleine „Schnittverletzung am Finger“ oder „Person hat Bauchschmerzen“. Die „Notrufzentrale“ muss zu jedem Kind gehen, das W-Fragen stellen und herausfinden, um welche Art von „Notfall“ es sich handelt. Sobald die Notrufzentrale alle W-Fragen geklärt hat, erhält das nächste Kind eine andere Notfallsituation und die Notrufzentrale geht wieder los. Ziel des Spiels ist es, in kurzer Zeit mehrere Notfälle zu „bearbeiten“. Dadurch üben die Kinder die W-Fragen und wie sie Informationen schnell und klar weitergeben.

Abschlussrunde und Verabschiedung

Setzt euch im Kreis zusammen und fragt die Kinder, was sie während der Stunde über das Thema Notruf und Erste Hilfe gelernt haben. Geht durch die 5 W-Fragen und fragt, ob sie sich noch an alle erinnern können. Fragt, welche Notfallsituationen die Kinder für sich am wichtigsten fanden oder bei welchen sie sich jetzt sicher fühlen, den Notruf zu wählen. Verabschiedet euch mit einem kurzen Spruch oder Handzeichen, das zur Stunde passt.

Material:
– Telefon-Attrappen (optional)
– Plakatpapier
– Stifte
– Erste-Hilfe-Set
– Karten mit Notfallsituationen

Bastel-Puzzle für Kinder: Regenbogen

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Bastel-Puzzle für Kinder: Regenbogen

Seid ihr bereit für ein farbenfrohes und kreatives Bastelprojekt in euren Kindergruppenstunden? Mein Bastel-Puzzle „Regenbogen“ ist perfekt für Kinder und bringt Freude und Kreativität in eure Treffen!

Was enthält die Datei?

  1. Farbige Version: Diese strahlenden Regenbogen-Motive sind bereits bunt gestaltet. Einfach ausdrucken, ausschneiden und zusammenkleben – schon haben die Kinder eine wunderschöne Dekoration für ihre Zimmer oder den Gruppenraum.
  2. Outline-Version: Für kleine Künstler*innen, die gerne malen, sind die Outline-Versionen ideal. Die Kinder können die Regenbögen nach ihren Vorstellungen ausmalen, bevor sie sie ausschneiden und zusammenkleben.

Warum basteln?

Basteln fördert die Kreativität, schult die Feinmotorik und stärkt den Zusammenhalt in der Gruppe. Es macht Spaß, gemeinsam zu arbeiten und die Farben des Lebens zu feiern.

Ladet euch jetzt mein Bastel-Puzzle herunter und bringt ein Stück Freude und Farbe in eure Kindergruppenstunden. Viel Spaß beim Basteln! 🌈✨

eitrag monatlich zu unterstützen. Nur durch diese Mitgliedschaften ist es mir möglich, so viele kreative Inhalte, Tipps und Ideen für Jugendleiter*innen in der Kinder- und Jugendarbeit anzubieten. Ich hoffe, ich kann dich dafür gewinnen, auch eine Mitgliedschaft abzuschließen, und mich in meinen Vorhaben, wöchentlich neues Material für Jugendleiter*innen anzubieten, zu unterstützen. Wenn du dazu Fragen hast, schau dir meine Steady-Seite an oder schick mir eine E-Mail.

Download des Bastel-Puzzles

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Nutze das Bastel-Puzzle, lade ihn herunter und berichte unbedingt in den Kommentaren zu diesem Artikel, wie das Basteln gelungen ist. Gerne kannst du Bilder des Puzzles auch auf Instagram posten, vergiss dann aber nicht, meinen Account dort zu taggen (@jugendleiter), damit ich das Ergebnis auch sehen kann. Ich bin gespannt auf dein Feedback. Viel Spaß beim Basteln und Kleben!

Du hast Ideen für weitere Bastelbögen oder DIY-Ideen? Auch dann schick mir eine Nachricht oder kommentiere diesen Artikel. Ich bin auf deine Ideen gespannt.

Mehr als Spiele und Lagerfeuer: Warum Jugendarbeit Demokratie-Förderung ist

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Mehr als Spiele und Lagerfeuer: Warum Jugendarbeit Demokratie-Förderung ist

Stell dir vor: Es ist Freitagnachmittag, eure Gruppe trifft sich wie jede Woche. Zwei Kinder streiten darüber, welches Spiel gespielt werden soll. Du schlägst vor, dass die Gruppe abstimmt. Eine knappe Mehrheit entscheidet sich für Variante A – und das Kind, das für Variante B gestimmt hat, mault kurz, akzeptiert das Ergebnis dann aber und spielt mit. Klingt unspektakulär? Ist es nicht. Was du gerade begleitet hast, ist nichts weniger als eine Übungsstunde in gelebter Demokratie.

Jugendarbeit wird von außen oft als nette Freizeitbeschäftigung wahrgenommen: Ausflüge, Lagerfeuer, Bastelnachmittage. Wer selbst dabei ist – als Jugendleiter*in, als Gruppenleitung, als Ehrenamtliche*r – weiß, dass da viel mehr passiert. Aber haben wir selbst eigentlich immer auf dem Schirm, was genau da passiert? Dieser Beitrag ist ein Impuls, die eigene Arbeit mit neuen Augen zu sehen – und zu erkennen: Ihr macht jeden Tag Demokratiearbeit.


Demokratie – das ist doch Wahlen und Bundestag, oder?

Bevor wir weitermachen, lohnt sich ein kurzer Blick auf das, was wir eigentlich meinen, wenn wir von Demokratie sprechen. In der Schule lernen Kinder und Jugendliche oft die formale Seite: Wahlen, Parteien, Gewaltenteilung. Das ist wichtig – aber Demokratie ist viel mehr als ein politisches System. Sie ist vor allem eine Haltung. Eine Art, miteinander umzugehen.

Demokratie bedeutet, dass Menschen gehört werden. Dass Entscheidungen transparent getroffen werden. Dass Minderheitenmeinungen Raum bekommen, auch wenn die Mehrheit anders entscheidet. Dass Konflikte nicht durch Machtmissbrauch, sondern durch Aushandeln gelöst werden. Dass alle – unabhängig von Herkunft, Geschlecht, Religion oder anderen Merkmalen – gleichwertig sind.

Das klingt abstrakt? Genau das ist der Punkt. Und genau deshalb ist Jugendarbeit so wertvoll: Sie macht das alles erfahrbar. Nicht als Theorie im Klassenzimmer, sondern als echtes Erleben im Gruppenalltag.


Der Gruppenalltag als demokratischer Trainingsplatz

Kinder und Jugendliche lernen Demokratie nicht, indem sie darüber lesen. Sie lernen sie, indem sie sie leben. Und dafür brauchen sie Räume, in denen das möglich ist – mit echter Beteiligung, echten Konsequenzen und echten Beziehungen. Genau das bietet Jugendarbeit.

Eine kurze Anekdote aus der Praxis: Eine Leiterin einer Pfadfindergruppe erzählte mir einmal, wie ihre Gruppe über die Gestaltung eines Sommerlagers abstimmen sollte. Die Kinder waren zwischen acht und vierzehn Jahren alt, und das jüngste Mädchen hatte eine Idee, die zunächst niemanden begeisterte. Die Leiterin ließ das Kind seine Idee trotzdem ausführlich vorstellen. Am Ende der Diskussion hatte sich die Stimmung gedreht – und die Gruppe entschied sich für eine abgewandelte Version des ursprünglichen Vorschlags. Das Mädchen strahlte. Und die anderen hatten gelernt: Zuhören lohnt sich.

Solche Momente passieren in eurer Arbeit ständig. Meist gehen sie unter, weil wir mit dem nächsten Programmpunkt beschäftigt sind. Aber sie prägen. Kinder und Jugendliche, die regelmäßig erleben, dass ihre Stimme zählt, entwickeln ein anderes Selbstbild – und ein anderes Bild von Gemeinschaft.


Fünf demokratische Werte, die ihr täglich vermittelt

Es sind keine großen Gesten, die demokratische Haltungen formen. Es sind die kleinen, alltäglichen Situationen. Hier sind fünf Werte, die in eurer Gruppenarbeit permanent eine Rolle spielen – oft ohne dass ihr es benennt.

1. Mitbestimmung und Partizipation

Partizipation ist eines der zentralen Prinzipien der Jugendarbeit – und gleichzeitig einer der direktesten Demokratie-Lernorte. Wenn Kinder und Jugendliche mitentscheiden dürfen, was die Gruppe unternimmt, wie Gruppenregeln aussehen oder wie ein Projekt gestaltet wird, dann erleben sie: Meine Meinung hat Gewicht. Das ist kein Selbstverständnis – es muss eingeübt werden.

Echte Partizipation bedeutet übrigens mehr als Scheingespräche. Wenn Kinder und Jugendliche das Gefühl haben, dass ihre Vorschläge zwar gehört, aber am Ende doch nicht umgesetzt werden, verlieren sie das Vertrauen in Beteiligungsprozesse. Das wirkt sich langfristig auch aufs politische Engagement aus.

📋 Was echte Partizipation ausmacht
Roger Harts berühmte „Partizipationsleiter“ unterscheidet acht Stufen – von der Dekoration (Kinder werden instrumentalisiert, ohne es zu wissen) bis zur echten Selbstorganisation. Echte Partizipation beginnt dort, wo Kinder und Jugendliche informiert werden, eigene Positionen entwickeln dürfen und ihre Entscheidungen tatsächlich etwas verändern. Fragt euch: Auf welcher Stufe bewegt sich eure Gruppe meistens?

➡️ Entdecke hier mehr Ideen und Materialien zu Teilhabe in der Jugendarbeit

2. Vielfalt und Respekt

In einer guten Kindergruppe sitzen Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen, Stärken, Schwächen und Sichtweisen zusammen. Das ist kein Problem – das ist der Kern von Demokratie. Eine Gesellschaft, die nur funktioniert, wenn alle gleich sind, ist keine Demokratie.

Wer in einer diversen Gruppe aufwächst und lernt, Unterschiede nicht als Bedrohung, sondern als Bereicherung zu sehen, ist besser gewappnet für eine pluralistische Gesellschaft. Das heißt nicht, dass alles immer harmonisch ist. Manchmal gibt es Reibung, Missverständnisse, blinde Flecken. Aber genau das ist die Übungsfläche.

Als Jugendleiter*in setzt ihr dabei den Ton. Wie ihr mit Unterschieden umgeht – ob ihr sie benennt, feiert, übergeht oder kleingeredet – das nimmt die Gruppe wahr. Mehr dazu gibt’s hier im Blog in Diversitäts-Themenwelt.

3. Verantwortung übernehmen

Demokratie funktioniert nur, wenn Menschen bereit sind, Verantwortung zu tragen – nicht nur Rechte einzufordern, sondern auch Pflichten zu übernehmen. In eurer Gruppenarbeit habt ihr viele Möglichkeiten, das einzuüben: Ämter, die Kinder und Jugendliche wirklich ausfüllen. Aufgaben, bei denen wirklich etwas von ihnen abhängt. Projekte, bei denen sie Verantwortung für andere tragen.

Aus der Praxis: In einer Jugendgruppe, die ich kenne, gibt es ein rotierendes „Gruppenbüro“: Zwei Kinder sind abwechselnd für die Protokollführung bei Gruppenratssitzungen zuständig, ein anderes Kind verwaltet das Gruppenkasse-Budget für kleine Extras. Diese Aufgaben klingen klein – aber sie geben echte Verantwortung. Und die Kinder nehmen sie ernst.

4. Streiten lernen – demokratisch

Das ist vielleicht der unterschätzteste Punkt: Demokratie braucht Menschen, die streiten können. Nicht giftig, nicht destruktiv – aber klar, ehrlich und mit dem Willen zur Einigung. Wer nie gelernt hat, eine Meinung zu vertreten, anderen zuzuhören und Kompromisse zu akzeptieren, wird das als Erwachsene*r auch nicht können.

Konflikte in der Gruppe sind also keine Störung des Gruppenlebens. Sie sind Lernmaterial. Wie ihr diese Konflikte begleitet – ob ihr sie schnell wegmoderiert oder als Gelegenheit nutzt – macht einen großen Unterschied.

5. Solidarität

Der Zusammenhalt einer Gruppe, das Eintreten füreinander, das Mitdenken für diejenigen, die gerade schwächer sind – das ist Solidarität. Und Solidarität ist eine der tragenden Säulen jeder Demokratie. Kinder und Jugendliche, die in einer Gruppe erlebt haben, dass niemand zurückgelassen wird, tragen diese Erfahrung weiter.

Das zeigt sich in kleinen Momenten: Wenn jemand bei einem Spiel untergeht und die anderen warten. Wenn ein Kind ausgelacht wird und ein anderes eingreift. Wenn ein Jugendlicher seine Stärke einsetzt, um jemand anderem zu helfen – ohne etwas dafür zu erwarten.


Ihr seid demokratische Vorbilder – ob ihr wollt oder nicht

Hier ist die unbequeme Wahrheit: Als Jugendleiter*in seid ihr keine neutralen Begleiter*innen. Ihr habt Einfluss. Wie ihr mit Kindern und Jugendlichen sprecht, wie ihr Entscheidungen trefft, wie ihr mit Fehlern umgeht – das alles sendet Signale darüber, wie Gemeinschaft funktioniert.

Das bedeutet nicht, dass ihr perfekt sein müsst. Im Gegenteil: Wer Fehler offen zugibt, zeigt, dass auch Autoritätspersonen nicht unfehlbar sind – und dass das okay ist. Wer eigene Entscheidungen erklärt, anstatt sie einfach durchzusetzen, zeigt, dass Transparenz zum guten Miteinander gehört. Wer Kinder und Jugendliche als vollwertige Gesprächspartner*innen ernst nimmt, zeigt, dass Würde nicht vom Alter abhängt.

Das Spannungsfeld zwischen Führung und Beteiligung kennt ihr alle: Manchmal müsst ihr Entscheidungen treffen, die die Gruppe nicht mitentschieden hat – aus Zeitgründen, aus Sicherheitsgründen, aus praktischen Überlegungen. Das ist legitim. Aber erklärt es. „Ich habe das jetzt so entschieden, weil…“ ist ein demokratischer Satz. „Weil ich das sage“ ist es nicht.

📋 Der Unterschied zwischen Führung und Kontrolle
Führung bedeutet, Orientierung zu geben, Räume zu gestalten und Verantwortung zu tragen – mit der Gruppe. Kontrolle bedeutet, Macht zu zentralisieren und Beteiligung zu minimieren. Gute Jugendleiter*innen führen. Sie schaffen Strukturen, in denen Kinder und Jugendliche wachsen können – nicht Strukturen, die sie klein halten.


Konkrete Methoden: Demokratie im Gruppenalltag verankern

Wissen allein verändert nichts. Deshalb hier ein paar konkrete Ideen, wie ihr demokratische Strukturen in euren Gruppenalltag einbauen könnt – ohne großen Aufwand, aber mit echtem Effekt.

Der Gruppenrat

Einer der wirkungsvollsten Ansätze: Richtet einen regelmäßigen Gruppenrat ein. Das ist eine feste Sitzung – monatlich oder alle zwei Wochen – bei der alle Mitglieder der Gruppe zusammenkommen und aktuelle Themen besprechen. Was hat gut funktioniert? Was hat nicht geklappt? Was soll als nächstes geplant werden?

Der Gruppenrat sollte von den Kindern und Jugendlichen selbst moderiert werden – zumindest teilweise. Ihr als Leitung seid dabei, aber nicht immer vorne. Das verändert die Dynamik.

Abstimmungsrituale einführen

Abstimmungen müssen kein großes Ding sein. Schon einfache Rituale helfen: Daumen hoch/runter/zur Seite für schnelle Stimmungsbilder. Farbkarten für anonyme Abstimmungen bei sensiblen Themen. Ein Stimmungsbarometer an der Wand, das jede*r vor der Gruppenrunde aktualisiert. Diese kleinen Gewohnheiten signalisieren: Hier zählt jede Stimme.

Feedback-Runden als feste Struktur

Baut Feedback konsequent in eure Aktionen und Ausflüge ein. Eine einfache Methode: Nach jedem größeren Programm stellt ihr drei Fragen. Was war gut? Was war weniger gut? Was würden wir beim nächsten Mal anders machen? Lasst die Antworten dokumentieren und zeigt, dass ihr sie ernst nehmt – indem ihr beim nächsten Mal tatsächlich etwas verändert.

Projekte von Kindern und Jugendlichen gestalten lassen

Die wirkungsvollste Übung ist die, bei der Kinder und Jugendliche ein Projekt von A bis Z selbst in die Hand nehmen. Das muss nicht riesig sein: eine selbst organisierte Spielenacht, ein selbst geplantes Bastelprojekt, ein Ausflug, den sie von der Idee bis zur Umsetzung begleiten. Ihr seid als Unterstützung da – nicht als Planungskomitee.

📋 Demokratische Methoden auf einen Blick
📌 Gruppenrat – regelmäßige Sitzung mit echten Entscheidungsbefugnissen
📌 Dot-Voting – jede*r bekommt Klebepunkte und verteilt sie auf Vorschläge
📌 Fishbowl-Diskussion – kleine Gruppe diskutiert, andere beobachten und können einsteigen
📌 World Café – Themen werden in Kleingruppen an verschiedenen Tischen besprochen, dann zusammengeführt
📌 Stille Abstimmung – jede*r schreibt anonym eine Meinung auf, die dann verglichen wird

Demokratie braucht Übung – und sichere Räume

Niemand kommt als fertige*r Demokrat*in zur Welt. Demokratische Haltungen werden eingeübt – durch Erfahrungen, durch Scheitern, durch Ausprobieren. Das bedeutet: Fehler müssen erlaubt sein.

Wenn eine Gruppenentscheidung nach hinten losgeht – der selbst geplante Ausflug ist ein Chaos, das Fest findet kaum Resonanz, das Experiment scheitert – ist das kein Versagen. Es ist Lernerfahrung. Wie ihr damit umgeht, ob ihr die Niederlage als Niederlage stehen lasst oder gemeinsam analysiert, was schiefgelaufen ist, ist entscheidend.

Euer Angebot ist für viele Kinder und Jugendliche einer der wenigen Räume, in dem sie das ausprobieren können. Nicht alle Familien bieten demokratische Strukturen. Nicht alle Schulen beteiligen Schüler*innen wirklich. In vielen Lebensbereichen werden Kinder und Jugendliche überwacht, benotet, bewertet – aber selten wirklich gehört. Eure Gruppe kann ein anderer Ort sein.

Und das ist keine Kleinigkeit. Studien zeigen immer wieder: Kinder und Jugendliche, die früh echte Beteiligungserfahrungen machen, engagieren sich später häufiger zivilgesellschaftlich. Die Verbindung zwischen Jugendarbeit und demokratischer Resilienz ist gut belegt – auch wenn sie selten so genannt wird.


Fazit: Ihr macht Demokratiearbeit – jeden Tag

Wenn ihr das nächste Mal eine Abstimmung in eurer Gruppe durchführt, wenn ihr einen Konflikt gemeinsam löst, wenn ihr einem Kind zuhört, das sonst nie gehört wird – dann erinnert euch: Das ist nicht nur nette Gruppenarbeit. Das ist Demokratieförderung.

Ihr müsst das nicht groß aufbauschen. Ihr müsst keine Politikunterrichtsstunde daraus machen. Aber es hilft, selbst zu wissen, was ihr tut – damit ihr es bewusster tut. Damit ihr Situationen erkennt, die Lernmomente sein könnten. Damit ihr euch als das versteht, was ihr seid: als Menschen, die dazu beitragen, dass Demokratie in dieser Gesellschaft nicht nur auf dem Papier steht.

Das ist viel. Und es ist wunderschön.

Wie sieht das bei euch aus? Habt ihr schon Strukturen in eurer Gruppe, die Beteiligung und Mitbestimmung fördern? Oder überlegt ihr, wo ihr anfangen könntet? Schreibt es in die Kommentare – ich freue mich auf den Austausch.


Dieser Beitrag ist Teil des Schwerpunkts Jugendarbeit & Demokratie im Jugendleiter-Blog. Weitere Ideen zu Partizipation und Mitbestimmung in der Gruppenarbeit findet ihr in der Demokratie-Themenwelt.

Gruppenstunden-Modul: Pfingsten (für Jugendliche)

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Gruppenstunden-Modul: Pfingsten (für Jugendliche)

Pfingsten gilt als das Fest des Heiligen Geistes und wird 50 Tage nach Ostern gefeiert. Diese Gruppenstunde liefert Jugendlichen einen Zugang zu den Inhalten des Pfingstfests wie Gemeinschaft, Mut, Sprache und Begeisterung.

Aufwärm-Methode: Flammenkreis

Zum Einstieg stellt ihr euch mit der Gruppe in einen Kreis. In der Mitte brennt eine (elektrische oder echte) Kerze als Symbol für die Pfingstflamme. Jede*r nennt reihum ein Wort, das mit „Feuer“ oder „Begeisterung“ verbunden ist. Danach werft ihr euch einen kleinen roten oder orangefarbenen Ball zu. Wer ihn fängt, muss spontan ein Gefühl oder eine Stimmung nennen, die mit „Energie“ oder „Bewegung“ zu tun hat. 

Einführung ins Thema

Nach dem Aufwärmen setzt ihr euch in einen Halbkreis um die Kerze. Lest die Pfingstgeschichte aus der Bibel vor (Apostelgeschichte 2). Alternativ nutzt ihr ein kurzes, stimmungsvolles Video oder Hörspiel. Danach diskutiert ihr gemeinsam in der Gruppe: Was passiert da? Warum sind alle plötzlich begeistert und mutig? Und warum verstehen plötzlich alle einander, obwohl sie andere Sprachen sprechen? Teilt an dieser Stelle „Papierflammen“ aus. Jede*r Teilnehmende schreibt darauf ein Gefühl oder eine Stärke, die er oder sie mit „Geist“ oder „Feuer“ verbindet wie Mut, Hoffnung, Freundschaft oder Offenheit. Die Flammen werden in der Mitte zu einer großen gemeinsamen Flamme zusammengelegt.

Arbeit am Thema: Stationenrundlauf

Teilt die Jugendlichen in Kleingruppen auf und rotiert in festgelegten Zeitabständen – etwa alle 20 Minuten – durch drei vorbereitete Stationen. Jede Station widmet sich einem zentralen Aspekt von Pfingsten wie Sprache, Gemeinschaft und Mut.

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Station 1: Sprachkraft

Die erste Station thematisiert das Phänomen der Sprache, das zu Pfingsten durch das „Verstehen in allen Sprachen“ symbolisiert wird. Die Jugendlichen bekommen ein Kartenset mit Begriffen, die mit der Idee von Verständigung, Emotion oder Neuanfang verbunden sind, darunter Worte wie Vertrauen, Mut, Miteinander, Angst oder Neubeginn. Die Aufgabe lautet: Diese Begriffe dürfen nicht ausgesprochen werden. Stattdessen wird versucht, sie pantomimisch darzustellen oder zu zeichnen. Nach jeder Runde wird gemeinsam reflektiert: Wie leicht oder schwer war es, sich ohne Sprache auszudrücken? Und was kann Verständigung bedeuten, wenn Worte fehlen?

Station 2: Gemeinschaft sichtbar machen

An dieser Station soll die Gruppe ein Symbol für „Gemeinschaft“ erschaffen. Dafür steht eine Sammlung bunter Materialien bereit: Tücher, Zweige, Papier, Seile, Stoffreste oder Glitzersteine. Die Jugendlichen erhalten eine Aufgabe: Baut gemeinsam ein sichtbares Zeichen für Zusammenhalt, sei es ein großes Bodenbild, ein Kreisobjekt, ein Mobile oder etwas ganz Eigenes. Entscheidend ist, dass alle mitgestalten und sichtbar wird: Ohne das Zutun jedes Einzelnen bleibt das Bild unvollständig. 

Station 3: Mut-Impulse und Reflexion

Pfingsten wird in vielen Interpretationen auch mit Aufbruch, Mut und Inspiration verbunden. Diese letzte Station gibt Raum für persönliche Gedanken. In einem ruhigen, geschützten Bereich liegen Kärtchen aus, auf denen Fragen stehen wie: Wann hast du zuletzt etwas Neues gewagt? Wovor hast du Respekt? Welche Entscheidung hat Mut erfordert? Jede*r darf sich eine oder zwei Fragen ziehen und, wenn gewünscht, der Kleingruppe davon erzählen. 

Spiel: Begeisterungsstafette

Nach den Stationen bringt ein Spiel wieder Bewegung in die Gruppe. Die „Begeisterungsstafette“ funktioniert so: Die Gruppe teilt sich in Teams auf. Jedes Team bekommt einen Staffelstab, etwa ein buntes Tuch oder eine Kerze aus Pappe. Ziel ist es, in verschiedenen Bewegungsformen, also hüpfend, rückwärts, tanzend, mit verbundenen Augen geführt, eine kurze Strecke zurückzulegen und dabei immer einen „Funken“ (z. B. ein gelbes Band) weiterzugeben. Wer den „Funken“ hat, ruft ein begeisterndes Wort in die Runde. Das Spiel endet, wenn alle einmal dran waren und die Funken zusammen einen Kreis bilden.

Abschlussrunde und Verabschiedung

Zum Schluss setzt ihr euch wieder im Kreis zusammen. Die gemeinsame Flamme aus der Einführung wird noch einmal in die Mitte gelegt. Jede*r darf (wer mag) ein Wort sagen: „Was nehme ich mit?“ Alternativ kann auch jede*r ein Flämmchen mit nach Hause nehmen oder an einen vorbereiteten Baum oder ein Netz hängen.

Material: Kerzen, Papierflammen, Stifte, große Papierbögen, Bibel oder Pfingstgeschichte, Lautsprecher, Windrad, bunte Tücher, Karten mit Begriffen

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Über mich

Daniel
Hey, ich bin der Kopf hinter dem Jugendleiter-Blog und war über zehn Jahren in der Jugendarbeit aktiv, habe viele Jahre einen Verband geleitet und blogge hier seit mehr als 15 Jahren über meine Erfahrungen aus mehr als 100 Freizeittagen und 200 Gruppenstunden. Du findest hier fertige Gruppenstunden, Spiele, Freizeit-Ideen und mehr von mir. Die besten Spiele und Ideen sind als Bücher erschienen.

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Highlights

Alle Kinder haben Rechte! Eine Gruppenstunde zum Thema Kinderrechte

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Ein Gastbeitrag von Vera Sadowski von Sicher(l)Ich Alle Kinder haben Rechte. Diese sind verbindlich in der UN-Kinderrechtskonvention festgehalten. Die insgesamt 54 Artikel der Kinderrechtskonvention beschreiben zum einen...

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