Wenn die Temperaturen steigen, die Sonne brennt und die Konzentration sinkt, braucht es in eurer Gruppenstunde oder im Ferienlager Abkühlung und jede Menge Spaß. Gerade bei heißen Tagen ist es wichtig, dass Spiele unterhalten und aktiv für Erfrischung sorgen. Wasserspiele oder bewegungsreiche Aktionen mit Abkühlungseffekt sind deshalb ideal, um die Gruppe bei Laune zu halten und gleichzeitig für neue Energie zu sorgen.
Spiel 1: Wasser-Staffel mit Bechern
Dieses Spiel eignet sich perfekt für größere Gruppen und sorgt sofort für Abkühlung und gute Stimmung. Teilt die Gruppe in mehrere Teams mit jeweils gleich vielen Teilnehmer*innen ein. Jedes Team stellt sich in einer Reihe auf, am besten mit etwas Abstand zwischen den Personen. Die erste Person bekommt einen Becher mit Wasser. Ziel ist es, das Wasser möglichst schnell nach hinten weiterzugeben, ohne sich umzudrehen. Das Wasser wird dabei über den Kopf nach hinten gereicht. Die letzte Person in der Reihe fängt das Wasser in einem leeren Becher auf und läuft anschließend nach vorne, um den nächsten Durchgang zu starten. So entsteht ein fließender Ablauf, bei dem alle ständig in Bewegung bleiben. Nach einer festgelegten Zeit oder einer bestimmten Anzahl an Runden wird gemessen, welches Team am meisten Wasser „gerettet“ hat. Ihr könnt das Spiel zusätzlich variieren, indem ihr unterschiedliche Übergabetechniken ausprobiert, zum Beispiel durch die Beine oder seitlich. Auch ein Hindernisparcours zwischen Start und Ziel erhöht den Schwierigkeitsgrad. Das Spiel sorgt automatisch für Abkühlung, da viel Wasser daneben geht.
Spiel 2: Schwamm-Weitwurf
Alles, was ihr für dieses Spiel braucht, ist ein nasser Schwamm und etwas Platz. Es eignet sich besonders gut als lockerer Einstieg oder als kurze, aktivierende Einheit zwischendurch. Die Teilnehmer*innen stellen sich in einer Reihe auf. Eine Person beginnt und wirft einen nassen Schwamm so weit wie möglich nach vorne. Die nächste Person startet von der Stelle, an der der Schwamm gelandet ist und wirft weiter. So arbeitet sich die Gruppe Stück für Stück nach vorne. Ziel ist es, als Gruppe eine möglichst große Strecke zurückzulegen. Alternativ könnt ihr auch mehrere Teams bilden, die gegeneinander antreten und schauen, wer nach einer bestimmten Anzahl an Würfen weiter gekommen ist. Ihr könnt zusätzlich Variationen einbauen, zum Beispiel Würfe mit der schwachen Hand oder bestimmte Wurftechniken.
3. Wasser-Fangen
Eine erfrischende Variante des klassischen Fangspiels. Hier kommt zusätzlich Wasser ins Spiel, was das Ganze spannender und dynamischer macht. Eine Person ist „Fänger*in“ und bekommt einen kleinen Becher oder eine Wasserflasche. Wenn sie eine andere Person fängt, darf sie dieser etwas Wasser auf die Arme oder Hände spritzen. Danach wird die gefangene Person zur neuen Fängerin oder zum neuen Fänger. So bleibt das Spiel ständig in Bewegung und die Rollen wechseln schnell. Ihr könnt das Spiel erweitern, indem ihr mehrere Fänger*innen gleichzeitig einsetzt oder bestimmte Bereiche als sichere Zonen definiert, in denen die Teilnehmer*innen kurz verschnaufen können. Auch Zeitrunden oder Zusatzaufgaben für Gefangene sorgen für mehr Abwechslung. Achtet darauf, dass ausreichend Platz vorhanden ist und der Untergrund nicht zu rutschig wird.
4. Eiswürfel-Transport
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Dieses Spiel bringt eine zusätzliche Herausforderung und sorgt gleichzeitig für Abkühlung. Teilt die Gruppe in kleine Teams auf. Jedes Team bekommt einen Eiswürfel. Ziel ist es, den Eiswürfel von einem Startpunkt zu einem Ziel zu transportieren, ohne ihn direkt mit den Händen festzuhalten. Die Teilnehmer*innen können zum Beispiel ihre Unterarme, Ellenbogen oder den Rücken benutzen und so den Eiswürfel weitergeben. Fällt der Eiswürfel herunter, muss das Team von vorne beginnen. Das Spiel dauert so lange, bis ein Team den Eiswürfel erfolgreich ins Ziel gebracht hat oder bis der Eiswürfel geschmolzen ist.
5. Wasser-Zielwurf
Ein ruhiges, aber dennoch unterhaltsames Spiel, das sich gut für zwischendurch oder als kleine Pause zwischen actionreichen Programmpunkten eignet. Gleichzeitig bleibt die Gruppe aktiv eingebunden und hat durch das Wasser einen angenehmen Abkühlungseffekt. Stellt mehrere Eimer, Becher oder andere Behälter in unterschiedlichen Entfernungen auf. Die Teilnehmer*innen bekommen jeweils einen kleinen Becher mit Wasser und versuchen, diesen aus einer festgelegten Entfernung in die Behälter zu werfen oder gezielt hineinzuschütten. Dabei könnt ihr entweder nacheinander werfen lassen oder mehrere Personen gleichzeitig antreten lassen und das Spiel dynamischer gestalten. Je nach Schwierigkeit könnt ihr unterschiedliche Punktzahlen vergeben, zum Beispiel mehr Punkte für weiter entfernte Ziele oder kleinere Behälter. Alternativ treten Teams gegeneinander an und rechnen ihre Punkte zusammen. Spannend wird es, wenn ihr mehrere Runden mit steigender Distanz spielt oder Bonusziele einbaut, die schwerer zu treffen sind. Das Spiel lässt sich sehr gut variieren, indem ihr die Wurfarten verändert oder kleine Zusatzregeln einführt.
6. Rasensprenger-Spiel
Wenn ihr Zugang zu einem Rasensprenger oder einem Wasserschlauch habt, könnt ihr daraus mit wenig Aufwand ein sehr effektives und beliebtes Spiel gestalten. Es eignet sich ideal für größere Gruppen und bringt viel Bewegung in die Einheit. Eine Person übernimmt die Rolle an der Wasserquelle und bewegt den Wasserstrahl langsam hin und her oder gezielt über das Spielfeld. Die anderen Teilnehmer*innen haben die Aufgabe, von einer Seite des Spielfelds zur anderen zu gelangen, ohne dabei komplett vom Wasserstrahl erwischt zu werden. Markiert Start- und Zielzonen, um das Spiel klar zu strukturieren. Wer vom Wasser getroffen wird, muss entweder zurück an den Start oder übernimmt selbst die Rolle der „Wasserperson“. Alternativ könnt ihr auch mehrere „Wasserpersonen“ einsetzen und so den Schwierigkeitsgrad erhöhen. Spannend wird es, wenn ihr kleine Zusatzaufgaben einbaut, wie zum Beispiel das Transportieren eines Gegenstands während des Laufens.
7. Wasser-Ball-Transport
Dieses Spiel eignet sich gut für kleinere Gruppen oder als Teil eines Wettbewerbs. Die Teilnehmer*innen bilden Zweierteams. Jedes Team bekommt einen Wasserball oder einen mit Wasser gefüllten Ballon. Ziel ist es, den Ball gemeinsam von einem Startpunkt zu einem Zielpunkt zu transportieren, allerdings ohne die Hände zu benutzen. Der Ball kann zum Beispiel zwischen den Köpfen, Rücken oder Hüften eingeklemmt werden. Ihr könnt vorgeben, welche Körperteile erlaubt sind oder den Teams selbst überlassen, wie sie die Aufgabe lösen. Fällt der Ball herunter oder platzt, muss das Team wieder von vorne beginnen oder erhält eine kleine Zusatzaufgabe. Ihr könnt das Spiel als Wettbewerb gestalten, bei dem mehrere Teams gegeneinander antreten oder als gemeinsame Herausforderung, bei der alle Teams nacheinander versuchen, die Strecke zu schaffen. Auch ein Parcours mit Hindernissen lässt sich problemlos integrieren und erhöht den Schwierigkeitsgrad deutlich.






