Projekt: Nächstenliebe

Die Welt und die Gesellschaft sind aktuell etwas durcheinander und das kann bei jedem zu Unsicherheiten führen, noch mal mehr aber bei Jugendlichen, die sich aktuell sowieso in einer „schwierigen Phase“ befinden. Ihr könnt dem aber entgegen wirken, indem ihr den Teilnehmer*innen die Nächstenliebe innerhalb von 60 Minuten nahe bringt.

In dem Begriff „Nächstenliebe“ steht vor allem das Wort „Liebe“ im Fokus. Das ist für die Teilnehmer*innen, besonders in diesem Alter, ein sehr sensibles Thema. Deswegen solltet ihr in jedem Fall locker in die Gruppenstunde einsteigen.

Stellt das heutige Thema kurz selber vor. Danach eignet sich eine Diskussionsrunde sehr gut.

Ihr könntet folgende Fragen stellen:

  • Was bedeutet Nächstenliebe ganz allgemein?
    Beispiel-Antwort: Nächstenliebe ist die Bereitschaft, anderen Menschen zu helfen und auch mal Opfer für diese zu bringen.
  • Was bedeutet Nächstenliebe für mich?
  • Wo kann ich Nächstenliebe finden?
  • Habe ich schon mal Nächstenliebe beobachtet oder sogar selber schon im Alltag bewusst angewandt?

Das Thema kann innerhalb der Diskussionsrunde sehr weit ausgeführt werden. Achtet darauf, dass ihr nicht vom Thema abkommt und sorgt auch dafür, dass sich jede*r Teilnehmer*in aussprechen darf. Denn ein Austausch mit Gleichaltrigen hat besonders in der Pubertät einen hohen Stellenwert, da sich besonders Jugendliche von der eigenen Familie oft missverstanden und ggf. sogar alleine fühlen.

Ihr könnt den Beteiligten auch gerne die Möglichkeit geben, sich selber gegenseitig Fragen zu dem Thema zu stellen. So kann beispielsweise nach einer Lösung für ein Problem zu dem Thema gesucht werden. Ein Ball oder ein Kirschkernkissen eignet sich dafür ideal: jede*r, der mit reden dran ist, hält besagten Gegenstand in den Händen und kann die Nervosität durch das Sprechen auf den Gegenstand übertragen. Ist er fertig, schmeißt er den Gegenstand an den nächsten weiter.

Rundet das ganze dann noch mit einer Musik- und Gesangs-Runde ab. Idealer Weise mit Musikinstrumenten oder zur Not einer Playback-CD. Denn durch Musik verarbeiten die jungen Erwachsenen sehr viel und können sich in so manchen Liedern auch selber wieder finden. Passende Lieder sind folgende:

  • „Wenn das Brot, das wir teilen“
  • „Wo Menschen sich vergessen, da berühren sich Himmel und Erde“
  • „Adel Tawil – Zuhause“

Material-Liste:

  • Stühle oder Sitzkissen
  • Ball, Kirschkernkissen oder Ähnliches
  • Musikinstrumente oder alternativ einen CD-Player mit passenden Playback-Liedern

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Hallo, schön, dass du hier vorbeischaust. Ich bin der Kopf hinter dem Jugendleiter-Blog und bin seit über 10 Jahren in der Jugendarbeit aktiv, habe viele Jahre einen Verband geleitet und blogge hier über meine Erfahrungen aus mehr als 100 Freizeittagen und 200 Gruppenstunden. Meine besten Spiele und Ideen sind als Bücher erschienen.

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