Vollständig ausgearbeitete Gruppenstunde

Gruppenstunden-Reihe: Kreativ durch die vier Jahreszeiten

Jahreszeiten, Jahresverlauf

8 - 12 Jahre

in- und outdoor

4*60-90min
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Die Jahreszeiten prägen das Klima, beeinflussen die Natur und gestalten den Rhythmus des Lebens. Für Kinder ist das Erleben und Entdecken dieser Veränderungen besonders spannend. Sie lernen, wie Natur und Tiere sich den wechselnden Jahreszeiten anpassen und welche Besonderheiten jede einzelne mit sich bringt. Die Gruppenstunden-Reihe “Die 4 Jahreszeiten” ist genau darauf ausgerichtet: Kinder und Jugendlichen erkunden aktiv und spielerisch Frühling, Sommer, Herbst und Winter, setzen dabei kreative Projekte um und gewinnen gemeinsam neue Erkenntnisse über die Natur. Die Reihe ist so gestaltet, dass sie sowohl drinnen als auch draußen durchgeführt werden kann. In den jeweiligen Gruppenstunden erleben die Teilnehmenden die besonderen Merkmale der einzelnen Jahreszeiten. Dabei werden die typischen Farben, Formen und Stimmungen jeder Saison hervorgehoben. Durch diese Gruppenstunden-Reihe lernen die Kinder die Schönheit und Vielfalt der Natur sowie die Veränderungen im Jahreslauf mit allen Sinnen zu erleben und wertzuschätzen. Gleichzeitig regen die Stunden dazu an, aktiv und neugierig zu sein – und das über das ganze Jahr hinweg.

Gruppenstunde 1: Frühling – das Erwachen der Natur

Im Frühling erwacht die Natur zu neuem Leben: Blumen blühen, Tiere kehren aus dem Winterschlaf zurück und die Tage werden länger und wärmer. Diese Gruppenstunde lädt die Teilnehmer*innen dazu ein, den Frühling mit allen Sinnen zu erleben und sich spielerisch mit den Wundern der Natur auseinanderzusetzen.

Aufwärmspiel: Frühlingsbot*innen

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Lasst die Gruppe in einem Kreis stehen und wählt eine*n Teilnehmer*in als “Frühlingsbot*in”, der oder die sich in die Mitte des Kreises stellt. Alle anderen schließen die Augen. Der*die Frühlingsbot*in tippt leise und vorsichtig ein anderes Kind an, das nun ebenfalls zu einem Frühlingsboten*einer Frühlingsbotin wird. Danach dürfen alle wieder die Augen öffnen und müssen beobachten, wer in der Mitte die Frühlingsbot*innen sind. Dabei können die Kinder raten und einander Hinweise geben, um herauszufinden, wer die Rolle der Frühlingsbot*innen übernommen hat.

Einführung in das Thema Frühling

Startet mit einem kurzen Gespräch über den Frühling. Fragt die Kinder, was ihnen am Frühling gefällt und was ihnen in der Natur in dieser Jahreszeit auffällt. Beispiele für Fragen:

“Welche Farben siehst du im Frühling in der Natur?”
“Welche Blumen beginnen zu blühen?”
“Welche Tiere erwachen im Frühling aus dem Winterschlaf?”

Diskutiert gemeinsam die Bedeutung des Frühlings und warum er für Pflanzen und Tiere ein Neubeginn ist. Sammelt gemeinsam Assoziationen und schreibt sie auf ein Plakat oder Flipchart, damit die Kinder die Vielfalt des Frühlings sehen können. Dies wird die Grundlage für die folgenden Aktivitäten und gibt den Kindern Anregungen.

Hauptaktivität: Bastelaktion zu einer blühenden Frühlingswiese

Verteilt grünes Papier als Basis für eine “Wiese” an jedes Kind. Jedes Kind nimmt sich ein Stück Pappe als Untergrund für die Wiese und gestaltet darauf eine Frühlingslandschaft. Alle Teilnehmenden schneiden aus buntem Papier Blumen, Schmetterlinge und andere Frühlingssymbole aus und kleben diese auf ihre Wiese. Dabei können sie ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Verwendet Pfeifenreiniger als Blumenstiele oder bastelt kleine Insekten, die auf der Wiese sitzen. Die Kinder können ihre “Frühlingswiese” auch mit Naturmaterialien wie Gräsern und Zweigen gestalten. Besprecht mit den Teilnehmer*innen, welche Blumen im Frühling blühen und welche Tiere auf einer Frühlingswiese zu finden sind. Die Kinder präsentieren ihre gestalteten Wiesen am Ende und nehmen sie mit nach Hause. Alternative: Falls ihr draußen seid, könnt ihr mit den Kindern nach Naturmaterialien suchen und direkt eine “lebendige” Wiese gestalten. Verwendet dafür ein großes Plakat, befestigt die Naturfundstücke und erstellt eine große Frühlingscollage.

Kreativspiel: Tierspuren-Rallye

Bereitet im Raum oder draußen einen kleinen Parcours mit Tierspuren vor. Zeichnet die Tierspuren mit Kreide auf den Boden oder legt vorbereitete Karten aus. Die Kinder sollen sich als Frühlingsdetektiv*innen vorstellen, die Tierspuren entdecken und diese zuordnen müssen. Neben jeder Spur liegt ein Bild des Tieres, das diese Spur hinterlassen hat. Ziel des Spiels ist es, die Tiere anhand der Spuren zu erkennen und zu lernen, welche Tiere im Frühling aktiv sind. Die Kinder sollen die Spuren entlanggehen und jedes Tier den richtigen Spuren zuordnen. Besprecht nach der Rallye gemeinsam, welche sie anhand der Spuren erkannt haben und ob sie diese schon einmal draußen gesehen haben. Die Teilnehmenden können auch eigene Geschichten zu den Tieren und Spuren erfinden. Hinweis: Falls ihr keine eigenen Tierspuren vorbereiten könnt, findet ihr online viele Druckvorlagen für Spurenkarten.

Abschlussrunde

Setzt euch am Ende der Stunde in einem Kreis zusammen und besprecht, was die Kinder über den Frühling gelernt haben. Fragt, welche Blumen oder Tiere sie am spannendsten fanden und ob sie bestimmte Veränderungen im Frühling selbst schon einmal beobachtet haben. Die Kinder können auch über ihre gebastelten Frühlingswiesen berichten und überlegen, was sie in der Natur im Frühling weiter beobachten möchten. Verabschiedet euch mit einem gemeinsamen Frühlingslied oder einem kurzen Gruß und gebt allen Kindern einen Applaus für ihre Teilnahme.

Material:
– buntes Papier, grüne Pappe
– Kleber, Scheren
– Wachsmalstifte
– Pfeifenreiniger
– kleine Aufkleber (Blumen, Tiere)
– Tierspurenkarten oder Tierspurenbilder

Gruppenstunde 2: Sommer – Sommer, Sonne, Abenteuer

Der Sommer ist die Zeit der Abenteuer: Die Tage sind lang, die Sonne scheint und es gibt jede Menge zu entdecken und zu erleben. In dieser Gruppenstunde erleben die Teilnehmenden spielerisch und kreativ die Sommerstimmung und genießen ihre Vorfreude auf die warmen Tage und besonderen Sommererlebnisse.

Aufwärmspiel: Sommerschatzsuche

Bereitet eine kleine Schatzsuche mit typischen Sommersymbolen (Muscheln, Sandförmchen, kleine Sonnen aus Papier) vor. Versteckt diese Gegenstände im Raum oder im Garten. Die Kinder werden in Teams eingeteilt und müssen nun den “Sommerschatz” finden. Das Team, das am meisten Sommersymbole findet, gewinnt das Spiel. Diese Schatzsuche bringt die Kinder in Sommerstimmung und bereitet sie auf die folgende Stunde vor.

Einführung in das Thema Sommer

Eröffnet die Einheit mit einem kurzen Gespräch über den Sommer und die besonderen Erlebnisse, die diese Jahreszeit mit sich bringt. Fragt die Kinder, worauf sie sich im Sommer besonders freuen, welche Ausflüge sie vielleicht geplant haben und was sie am Sommer am meisten mögen. Diskutiert typische Sommeraktivitäten wie Schwimmen, Picknicken und Urlaub am Meer. Betont die besondere Rolle der Sonne, die in dieser Zeit länger scheint und die Natur mit viel Energie versorgt. Auch Tiere und Pflanzen sind in der heißen Jahreszeit besonders aktiv.

Bastelaktion: Windspiele aus Naturmaterialien

Die Kinder sammeln draußen kleine Stöcke und andere Naturmaterialien, die sie in ihr Windspiel integrieren möchten. Die Stöcke werden als Rahmen verwendet und daran befestigen alle Teilnehmenden mit Schnüren Muscheln, Federn, Perlen und bunte Bänder. So entsteht ein sommerliches Windspiel, das im Wind schwingt und glitzert. Die Kinder können die Windspiele individuell gestalten und so sommerliche Erinnerungen festhalten. Falls ihr draußen seid, hängen alle Teilnehmenden die fertigen Windspiele an Bäumen auf und betrachten gemeinsam, wie der Sommerwind sie bewegt. Besprecht dabei, dass Sommerwind und Sonne das Windspiel bewegen und die Kinder mit ihrer Kreativität den Sommer eingefangen haben. Variation: Falls keine Naturmaterialien zur Verfügung stehen, werden die Windspiele auch nur aus Papier und Pappe gestaltet und anschließend bunt bemalt.

Sommer-Spiel: Sommer-Olympiade mit Wasser

Bereitet eine Sommer-Olympiade vor, bei der verschiedene Stationen mit Wasser genutzt werden. Beispiel für Stationen:

1. Schwammwerfen
Die Kinder müssen mit nassen Schwämmen Zielscheiben oder Ringe treffen.

2. Wasserlauf
Alle laufen mit einem vollen Becher Wasser durch einen kleinen Hindernisparcours, ohne den Becher zu verschütten.

3. Wasserballon-Staffel
Die Teams transportieren Wasserballons von einem Punkt zum anderen, ohne dass diese platzen.

Jede Gruppe wird in Teams eingeteilt, und an jeder Station gibt es Punkte für das jeweilige Team. Am Ende der Olympiade gibt es eine Siegerehrung, bei der die Teams für ihre Teilnahme Applaus und einen kleinen Preis erhalten. Das Spiel bringt Abwechslung und Sommerlaune und lässt die Kinder aktiv den Sommer erleben. Hinweis: Diese Aktivität ist wetterabhängig und sollte an heißen Tagen draußen durchgeführt werden.

Abschlussrunde

Setzt euch am Ende der Stunde im Kreis zusammen und besprecht mit den Kindern, welche Sommeraktivität ihnen am meisten Spaß gemacht hat. Fragt, ob sie Pläne für den Sommer haben und was sie am Sommer am liebsten mögen. Die Kinder können auch von ihren Lieblings-Sommererlebnissen erzählen, wie Ausflüge, Familienpicknicks oder Schwimmbadbesuche. Verabschiedet euch mit einem kurzen Sommerlied oder einem gemeinsamen Sommerspruch und bedankt euch bei den Kindern für ihre Begeisterung und Teilnahme.

Material:
– kleine Äste, Muscheln, Federn, bunte Perlen, Schnüre
– bunte Bänder
– Wassereimer, Schwämme, Wasserballons, Plastikbecher

Gruppenstunde 3: Herbst – Farben, Blätter, Erntezeit

Der Herbst bringt bunte Blätter, frische Ernten und Veränderungen in der Natur mit sich. In dieser Gruppenstunde können die Kinder die besonderen Farben, Früchte und die Vorbereitung der Tiere auf den Winter spielerisch und kreativ entdecken.

Aufwärmspiel: Blätter-Sammelspiel

Sammelt im Vorfeld unterschiedliche Blätter (wie Ahorn, Eiche, Kastanie) oder nutzt Bastelblätter mit Blatt-Formen. Legt die Blätter verstreut auf dem Boden aus. Die Kinder werden in Gruppen eingeteilt und erhalten die Aufgabe, eine bestimmte Blattform oder Farbe zu sammeln. Ziel ist es, so viele Blätter wie möglich in der gewünschten Form oder Farbe zu finden. Variation: Wenn ihr drinnen seid, könnt ihr die Blätter auch als Papier-Versionen vorbereiten. Erschwert das Spiel, indem ihr die Teilnehmenden in Teams verschiedene Blattformen finden lasst, ohne sie jedoch mitzunehmen – sie müssen sich die Fundstellen merken und im Team sammeln.

Einführung in das Thema Herbst

Beginnt die Stunde mit einem kurzen Austausch darüber, was den Herbst besonders macht. Lasst die Kinder ihre Beobachtungen über die Veränderungen in der Natur im Herbst teilen. Sie können beschreiben, welche Farben sie besonders häufig in der Natur wahrnehmen und welche Pflanzen jetzt zu ernten sind. Es ist auch eine gute Gelegenheit, über die Tiere zu sprechen, die sich im Herbst auf den Winter vorbereiten. Sammelt die Antworten auf einem großen Plakat oder Flipchart und schafft gemeinsam ein Bild der herbstlichen Natur. Geht dabei auf die verschiedenen Aspekte des Herbstes ein, wie die Färbung der Blätter, die Fruchternte und das Verhalten der Tiere, die Vorräte für den Winter sammeln oder sich für die kältere Zeit rüsten. Dieser Austausch gibt den Kindern einen klaren Überblick über die Themen der Stunde und regt zu weiterführenden Aktivitäten und Diskussionen an.

Hauptaktivität: Herbstcollage mit Naturmaterialien

Die Kinder sammeln draußen verschiedene Herbstmaterialien wie Blätter, Eicheln, Kastanien oder Tannenzapfen. Zurück im Bastelraum gestalten sie mit den gesammelten Materialien eine Herbstcollage. Jedes Kind erhält einen Bastelkarton als Hintergrund und kann darauf verschiedene Naturmaterialien anordnen und festkleben. Nutzt Blätter, um Formen wie Tiere oder Bäume zu gestalten und ergänzt diese nach Wunsch mit Wasserfarben oder Bastelpapier. Die Collage soll die herbstliche Stimmung widerspiegeln und die Kinder ermuntern, kreativ mit Naturmaterialien umzugehen. Alternative: Falls ihr draußen bleibt, fertigt ihr eine große Gemeinschaftscollage an, bei der jedes Kind einen Bereich gestaltet. Diese hängt ihr anschließend als Herbstdekoration auf.

Bewegungsspiel: Tierischer Herbstspaziergang

Erklärt den Kindern, dass Tiere sich im Herbst auf den Winter vorbereiten. Einige Tiere sammeln Vorräte, andere halten Winterschlaf oder ziehen in wärmere Regionen. Jedes Kind wählt ein Tier, das im Herbst besonders aktiv ist, wie Eichhörnchen, Igel, Fuchs oder Bär. Startet eine “Tierische Herbstwanderung”, bei der die Kinder ihr Tier pantomimisch darstellen. Ihr könnt den Teilnehmenden nach und nach Anweisungen geben, wie: “Ihr seid ein Igel auf der Suche nach einem Platz für den Winterschlaf” oder “Ihr sammelt Eicheln wie ein Eichhörnchen und versteckt sie als Vorrat.” Macht Pausen, in denen die Kinder darüber nachdenken, was das Tier braucht, um den Winter zu überstehen und was es im Herbst alles zu tun hat. Nach dem Spiel besprecht gemeinsam, wie die Tiere sich auf den Winter vorbereiten und welche Herausforderungen dabei auftreten.

Hinweis: Um den Tieren realistischer nachzuspüren, stellt ihr Fotos oder kleine Tierfiguren bereit, die die Kinder als Inspirationsquelle nutzen.

Abschlussrunde

Setzt euch am Ende der Stunde in einem Kreis zusammen und reflektiert, was die Kinder über den Herbst gelernt haben. Fragt, welche Aktivitäten ihnen am besten gefallen und ob sie selbst schon einmal Tiere im Herbst beobachtet haben. Die Kinder können sich vorstellen, welches Tier sie im Herbst sein möchten und warum. Verabschiedet euch mit einem Herbstlied oder einem herbstlichen Gruß.

Material:
– Naturmaterialien (Blätter, Kastanien, Eicheln)
– Bastelkarton
– Wasserfarben
– Tierspurenbilder

Gruppenstunde 4: Winter – Winterzauber und Ruhezeit

Der Winter bringt eine besondere Stille und Verzauberung mit sich: Die Natur ruht und alles wird langsamer und sanfter. In dieser Gruppenstunde erleben die Kinder den winterlichen Zauber durch kreative Basteleien und spielerische Aktivitäten, die die Magie und Ruhe der kalten Jahreszeit einfangen.

Aufwärmspiel: Schneeflocken-Fangen

Schneidet aus Papier Schneeflocken aus oder verwendet kleine Wattebällchen als “Schnee”. Verteilt die Schneeflocken auf dem Boden. Die Kinder müssen die Schneeflocken so schnell wie möglich aufsammeln und in einen “Schneehaufen” legen. Erschwert das Spiel, indem ihr den Teilnehmenden Aufgaben gebt, wie “Sammle nur die blauen Schneeflocken” oder “Sammle eine Schneeflocke und balanciere sie auf deiner Hand zum Haufen”. Das bringt die Kinder in winterliche Stimmung und regt die Fantasie an.

Einführung in das Thema Winter

Erklärt allen Teilnehmer*innen, dass die Natur im Winter eine besondere Ruhephase durchläuft. In dieser Zeit ziehen sich viele Tiere in den Winterschlaf zurück oder bewegen sich deutlich weniger. Auch die Pflanzen “pausieren” und bereiten sich auf die kälteren Monate vor, bis es wieder wärmer wird und neues Leben erwacht. Die Natur scheint in dieser Zeit stiller und langsamer zu werden, was dem Winter seinen eigenen Zauber verleiht. Lasst die Kinder erzählen, was sie tun, wenn es draußen kalt ist und welche Aktivitäten sie in der kalten Jahreszeit besonders gern unternehmen. Sprecht auch über Tiere, die im Winter eine Ruhephase einlegen oder in den Winterschlaf gehen, wie zum Beispiel Bären oder Igel und über die besonderen Phänomene der kalten Jahreszeit, wie Schnee, Eis und die festliche Zeit rund um Weihnachten. Sammelt die Antworten der Kinder und besprecht gemeinsam, was die winterliche Stille und die Kälte für die Natur und die Tiere bedeuten. Diese Diskussion hilft den Kindern, das Konzept der winterlichen Ruhe zu verstehen und sich auf die kommenden Aktivitäten einzustimmen.

Hauptaktivität: Schneekugeln selbst gestalten

Alle Teilnehmenden wählen eine kleine Figur aus, die sie in ihrer Schneekugel haben möchten, und befestigen sie mit wasserdichtem Kleber im Deckel des Glases. Anschließend füllen sie das Glas mit destilliertem Wasser und einem Tropfen Glycerin. Das Glycerin sorgt dafür, dass die Glitzerpartikel im Wasser langsamer sinken. Die Kinder geben Glitzer ins Wasser, schrauben das Glas fest zu und drehen es um, sodass die Figur “im Schnee” steht. Besprecht mit den Kindern, was ihre Schneekugel darstellt und wie sie den Winter widerspiegelt. Die Schneekugel kann als Andenken mit nach Hause genommen werden und bringt ein Stück Winterzauber mit. Hinweis: Achtet darauf, dass der Kleber vor dem Befüllen gut trocknet, damit die Figuren sicher befestigt sind.

Spiel: Winter-Olympiade drinnen

Organisiert eine “Winter-Olympiade” mit verschiedenen Stationen, die winterliche Aktivitäten nachahmen, ohne dass Schnee nötig ist. Beispielsweise:

1. Schneeballzielwurf
Die Kinder werfen Wattebälle (als Schneebälle) in einen Korb oder Becher.

2. Schneelauf
Alle balancieren Wattebälle auf einem Löffel und versuchen, diese zu einem Zielpunkt zu bringen, ohne dass die Bälle herunterfallen.

3. Schlittenfahrt
Ein Kind sitzt auf einem großen Kissen und wird von einem anderen Kind vorsichtig durch den Raum gezogen.

Nach jeder Runde vergebt ihr Punkte und ehrt am Ende die “Winter-Olympioniken”. Besprecht dabei, dass auch drinnen Spaß und Bewegung möglich sind und welche Winteraktivitäten ihnen draußen am meisten Freude machen.

Abschlussrunde

Setzt euch am Ende der Stunde gemütlich zusammen und reflektiert, was die Kinder über den Winter und die Ruhe in der Natur gelernt haben. Fragt, wie sie die Winteraktivitäten und die Schneekugel-Bastelaktion fanden. Ihr könnt gemeinsam ein kleines Wintergedicht aufsagen oder ein Schneeflockenlied singen.

Material:
– Marmeladengläser
– Glycerin
– Glitzer
– kleine Figuren für Schneekugeln
– Watte und Materialien für die Winter-Olympiade

Daniel
Daniel
Hey, ich bin der Kopf hinter dem Jugendleiter-Blog und war über zehn Jahren in der Jugendarbeit aktiv, habe viele Jahre einen Verband geleitet und blogge hier seit mehr als 15 Jahren über meine Erfahrungen aus mehr als 100 Freizeittagen und 200 Gruppenstunden. Du findest hier fertige Gruppenstunden, Spiele, Freizeit-Ideen und mehr von mir. Die besten Spiele und Ideen sind als Bücher erschienen.

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