Ein Ferienlager ist für Kinder eine aufregende Zeit, die sie nicht so schnell vergessen werden. Noch länger in Erinnerung bleiben die großen und kleinen Abenteuer, wenn man diese in spannenden Videos festhält, die die Kinder mit ein wenig Unterstützung fast allein drehen können. In diesem Artikel erklären wir euch, wie sich kleine Filmprojekte mit Kindern realisieren lassen und was ihr dafür alles benötigt.

Mit der richtigen Motivation gelingt der Film fast von allein

Dank YouTube und Co. werden die Kinder von der Aussicht auf ihren eigenen Filmdreh wahrscheinlich sehr begeistert sein und sich mit viel Spaß Set und Handlung überlegen. In einem großen Ferienlager ist es für das Filmprojekt am sinnvollsten, die Gruppe in mehrere kleine Teams zu unterteilen, die alle ihren eigenen Film drehen – in einer kleineren Gruppen arbeitet es sich nämlich wesentlich leichter. Das funktioniert natürlich nur, wenn ausreichend Betreuer vorhanden sind, die den Kindern bei Fragen zur Seite stehen.

Mit einer guten Idee zu einem einzigartigen Video

Sehr einfach und günstig wird der Filmdreh, wenn man dafür das Smartphone benutzt. Die meisten Kinder haben ab einem bestimmten Alter ein eigenes Smartphone, in das selbstverständlich eine Kamera integriert ist. Jugendleiter könnten die Gruppen also einfach mit Smartphones losschicken – sofern sie bei der Gruppeneinteilung darauf achten, dass mindestens ein Gerät pro Gruppe vorhanden ist. Bevor die Kinder mit dem Filmen beginnen, sammeln sie einige lustige Ideen dafür.

Mit sogenannten Stop-Motion-Apps lässt sich den kurzen Filmen das gewisse Etwas verleihen, sie sind einfach und selbsterklärend zu bedienen. Das Smartphone sollte für Stop-Motion-Filme auf einem Stativ oder zumindest einem festen, unbeweglichen Untergrund fixiert sein. Ein kreatives Stop-Motion-Video kann beispielsweise so aussehen:

Der Stop-Motion-Effekt gibt den Filmen etwas Besonderes: In Abhängigkeit davon, wie viele Bilder pro Sekunde eingestellt werden, lässt sich wie im obigen Video dargestellt ein aufregender und sinnvoller Slow-Motion-Effekt erzielen.

Die Ausrüstung für einen Film

Natürlich müssen die Filme nicht unbedingt mit dem Smartphone gedreht werden. Hochwertiger werden die kleinen Videos mit einer Videokamera, deren Anschaffung allerdings recht teuer ist, sofern sie nicht zum Equipment des Ferienlagers gehört oder von jemandem gestellt wird. Sehr hilfreich beim Videodreh ist ein Stativ, da sich mit ihm viele Ruckler vermeiden lassen.

Sind alle Filmsequenzen im Kasten, müssen die einzelnen Szenen schließlich zu einem zusammenhängenden Film geschnitten werden. Hierfür ist ein leistungsstarker Laptop empfehlenswert, um flüssig arbeiten zu können. Gaming-Notebooks wie diese beispielsweise eignen sich dafür hervorragend, denn sie verfügen über einen ultra-hochauflösenden Bildschirm, eine hochwertige Grafikkarte sowie leistungsstarke Prozessoren. Basis-Videoschnittprogramme sind als Freeware im Internet verfügbar. Werden die Kinder allein an den Computern gelassen, sollten die Jugendleiter über entsprechende Schutzmaßnahmen nachdenken.

Habt ihr die Rechte an allen Bildern – und der Musik?

Häufig werden in Amateur-Videos bekannte Lieder eingebaut. Doch Achtung: Sollen die Videos im Internet hochgeladen werden, ist ausschließlich lizenzfreie Musik erlaubt. Lieder ohne Lizenz gibt es zum Beispiel auf terrasound.de. Ebenfalls sollten vorher alle Kinder sowie ihre Eltern gefragt werden, ob sie mit einer Veröffentlichung im Internet einverstanden sind.

Hallo, schön, dass du hier vorbeischaust. Ich bin der Kopf hinter dem Jugendleiter-Blog und bin seit über 10 Jahren in der Jugendarbeit aktiv, habe viele Jahre einen Verband geleitet und blogge hier über meine Erfahrungen aus mehr als 100 Freizeittagen und 200 Gruppenstunden.

Meine besten Spiele und Ideen sind als Bücher erschienen.

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