Der rasende Reporter

„Der rasende Reporter“ ist eine Spieleklassiker! Geeignet ist er als Spiel zum ersten Kennenlernen, aber auch für Gruppen, die sich untereinander kennen! Wer war noch mal die Person, die jonglieren konnte? Wer das Spiel nicht kennt, hier eine kurze Erklärung:

Jeder Teilnehmer erhält ein Blatt und einen Stift. Auf dem Blatt sind bestimmte Eigenschaften angegeben. Ziel ist es, möglichst schnell zu jeder Eigenschaft eine Person zu finden. Wer jemanden gefunden hat, lässt diese Person auf der Vorlage im passenden Feld unterschreiben oder schreibt selbst dessen Namen in das Feld. Wer zuerst alle Felder ausgefüllt hat, ruft laut STOPP! In der Zeit, in der der Fragebogen kontrolliert wird, dürfen natürlich andere Spieler nichts mehr auf ihrem Fragebogen ergänzen. Gewonnen hat die Person, die zuerst alle Felder mit einer entsprechenden Person ausgefüllt hat.

Das Spiel ist ein echter Klassiker – nur oft fehlt es an der entsprechenden Vorlage, um spontan „den rasenden Reporter“ spiele zu können. Nun heißt es Schluss damit. Hier sind zwei Vorlagen – einmal für jüngere und einmal für ältere Gruppen.

Wie immer stehen die Dokumente jedem frei zum Download und zur Weiterverbreitung zur Verfügung, solange die Lizenzbestimmungen der creative-commons-Lizenz eingehalten werden.

Viel Spaß damit!

Der rasende Reporter (Version für Kinder)

Der rasende Reporter (Version für Jugendliche & Erwachsene)


Spieglein, Spieglein an der Wand

In der Vorbereitung muss ein großes Rechteck aus Pappe mit Alufolie beklebt werden und in halb so viele ineinander verschachtelte Ringe geschnitten werden, wie die Gruppe, die sich kennenlernen soll, Mitglieder hat. Diese Ringe werden dann in der Hälfte auseinander geschnitten, so dass jedes Gruppenmitglied einen Halbkreis ziehen kann. So bilden sich nun Pärchen, die insgesamt eine halbe Stunde Zeit haben, um sich gegenseitig vorzustellen.

Nach Ablauf der halben Stunde kommt die Gruppe wieder zusammen. Nun stellt jeder seinen Partner vor. In der Mitte des Stuhlkreises wird dann nach und nach der Spiegel wieder zusammengesetzt und kann so die Gruppe als Ganzes symbolisieren.


Zeig mir deine Taschen

Auf den Boden vor sich leert jeder Spieler de Inhalt seiner Hosentaschen aus. Alternativ, wer keine Hosentaschen hat, legt den Inhalt seiner Handtasche etc. vor sich auf den Boden.

Nun erzählt jeder reihum, was er so mit sich trägt und was das für Bedeutungen für ihn hat. Besonders interessant sind dabei natürlich Anhänger, Bilder in Geldbeuteln, … Da hier manche Sachen schon in die Privatsphäre des Einzelnen gehen, sollte sich die Gruppe gut kennen und ein „Nein“ zu einem Gegenstand bei der Frage nach dessen Bedeutung sollte natürlich akzeptiert werden.


Bettlaken-Vorhang

Die Gruppe wird in zwei Hälften geteilt und zwischen den beiden Teilen wird ein Bettlaken gespannt. Alle Spieler setzen sich auf den Boden. Nun rutscht aus jeder Gruppe ein Mitspieler direkt vor das Laken. Auf Kommando wird das Laken fallengelassen und wer es zuerst schafft, den Namen seines Gegenübers zu nennen, gewinnt. Der Verlierer wechselt in die andere Gruppe.

Alle anderen Mitspieler müssen während der Runde still sein und dürfen dem eigenen Vertreter keine Tipps geben.


Speednaming

Die Teilnehmer stehen im Kreis. Nun sollen alle Mitspieler möglichst schnell hintereinander den Namen ihres linken (oder wahlweise rechten) Nebenmanns nennen. Der Spielleiter stoppt dabei die Zeit, wie lange es dauert, bis der Kreis einmal komplett rundherum die Namen richtig aufgesagt hat. Die Gruppe kann so super angeheizt werden, schneller zu werden und den eigenen Rekord zu unterbieten.


Autogrammjagd

Nacheinander liest der Spielleiter alle Vor- und Zunamen der Mitspieler vor. Jeder Spieler notiert sich auf einem Blatt eine gewisse Anzahl (je nach Gruppengröße 6, 8 oder 10) an Namen. Nachdem alle Namen vorgelesen wurden, beginnt das Spiel: alle müssen versuchen, möglichst schnell von allen aufgeschriebenen Namen ein Autogramm zu erhalten. Wer zuerst alle Unterschriften gesammelt hat, gewinnt!


Talkshow

Immer in Vierergruppen werden die Mitspieler auf eine Art Bühne gebracht, wo sie sich in kurzer Zeit dafür entscheiden müssen, welche Rolle sie in einer imaginären Familie einnehmen wollen. Anschließend beginnt der Spielleiter die Familie innerhalb von 2-3 Minuten so gut wie möglich auszufragen. Neben Namen, Beruf, Hobbys sollten auch die Familienverhältnisse, Probleme in der Familie und so weiter befragt werden.

Gefragt wird also Improvisation und Kreativität. Nach den 2-3 Minuten übernimmt ein Familienmitglied die Moderation und bittet die nächsten vier Kandidaten (neue Familie) auf die Bühne.


Ich hasse, ich liebe, ich würde gerne

Als Vorbereitung auf dieses Spiel wird ein Blitz (für „ich hasse“), ein Herz („ich liebe“) und eine Glühbirne („ich würde gerne“) ausgeschnitten. Der Reihe nach wird erst das Herz, dann der Blitz und dann die Glühbirne im Kreis herumgereicht. Jeder nennt jeweils eine Eigenschaft. So lernt man viel über die Person kennen.

Nachdem jeder jeweils eine Eigenschaft genannt hat, beginnt der zweite Durchlauf. Diesmal muss man die Person recht (oder wahlweise links von sich) kurz vorstellen.

Wer hat sich was gemerkt?


Kettenreaktion

Seinen eigenen Namen sagen und die Namen, die vor einem genannt wurden, kennt ja jeder. Dieses Spiel geht ein bisschen anders. Jeder nennt seinen Namen und macht eine Bewegung, die zum eigenen Namen passt. Spieler Nummer 2 macht nun erst die Bewegung von Spieler 1 und nennt dann seinen Namen und macht eine passende Bewegung. Spieler 3 muss nun die Bewegungen von 1 und 2 machen und nennt dann seinen Namen und macht eine passende Bewegung. Sie werden die Bewegungen immer komplexer.

Wie weit schafft ihr das?


Woher kommst du?

Das Spiel eignet sich für Gruppen, die sich noch gar nicht kennen und aus verschiedenen Ecken Deutschlands oder des Bundeslandes kommen. Gespielt wird dieses Kennenlernspiel in einem Raum. An die vier Wände wird jeweils in richtiger Reihenfolge geklebt. Nun kann sich jeder Mitspieler entsprechend seiner Herkunft im Raum aufstellen. Steht jeder an seiner Stelle, kann jeder kurz noch einmal erwähnen, woher er kommt und was er dort macht.

Je nach Thema des Seminars sind weitere Fragen denkbar.

Daniel Seiler ist der Kopf hinter dem Jugendleiter-Blog. Seit mehr als 10 Jahren ist er in der Jugendarbeit aktiv, hat viele Jahre einen Verband geleitet und bloggt nun aus seinen Erfahrungen aus über 100 Freizeittagen und mehr als 200 Gruppenstunden. Die besten Spiele und Ideen sind als Bücher erschienen.

2 KOMMENTARE

  1. Ein cooles Kennenlernspiel, ist Speed Dating.
    Die Teilnehmer werden in Zwei gleich starke Gruppen aufgeteilt. Die Erste Gruppe bildet einen Kreis und die Zweite Gruppe bildet einen Kreis um die Erste Gruppe, dabei stehen sich immer zwei Personen Gegenüber. Diese beiden sollten sich gegenseitig dann die Fragen stellen, die der Spielleiter jede Runde vorgibt. Das können Fragen sein wie zum Beispiel in welche Länder würdest du mal gerne reisen, oder wie alt bist du? Nach Zwei Minuten ist die Runde vorbei und es wird durchgewechselt, in dem entweder der Eine Kreis routiert, oder der andere. Wie Routiert wird schreibt der Spielleiter vor. Das Spiel dauert solange an, bis jeder Teilnehmer bei jedem war und mit ihm gesprochen hat.

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