„Die JULEICA dient der Legitimation und ist ein Qualitäts- und Qualifizierungsnachweis für ehrenamtlich Tätige in der Jugendarbeit. Um die Qualität dieses bundeseinheitlichen Nachweises zu erhalten und zu steigern sowie um eine bundesweite Vergleichbarkeit/Gleichwertigkeit zu erreichen, sind bundeseinheitlich gültige inhaltliche Qualitätsstandards erforderlich.“ (Quelle: http://www.juleica.de/)
Die Juleica soll also sicherstellen, dass in der Jugendarbeit aktive Jugendleiter qualifiziert sind und im Not- und Ernstfall sicher reagieren können. Gesellschaftlich relevante Themen sollen ebenfalls in der Juleica-Schulung vermittelt werden wie gesetzliche Vorschriften und pädagogische Grundkenntnisse. Das ist zu begrüßen.
Was es aber aus meiner Sicht noch braucht, ist Erfahrung. Was nützt das beste Wissen über Gruppenprozesse und Führungsstile, wenn ich mich als Jugendleiter nicht vor einer Gruppe behaupten kann oder unsicher wirke. Daher halten wir es im Verband so, dass Jugendleiter, bevor sie an einer Juleica-Schulung teilnehmen sollen, erst einmal eine gewissen Zeit bei einigen Veranstaltungen helfen sollen und dabei größer werdende Aufgaben übernehmen sollen. Dadurch lernen sie das Team, aber auch die Arbeit als Jugendleiter kennen.
Gute Jugendarbeit braucht eine gute Ausbildung – diese muss aber neben der Theorie auch aus der Praxis bestehen.
🏖️
jetzt aktuell
ab 1. September
Saisonaler Tipp
Gruppenstart / Start nach den Ferien
Der Start nach den Ferien ist die perfekte Gelegenheit, frischen Wind in deine Gruppe zu bringen. Plane eine erste Gruppenstunde, die alle motiviert und verbindet – lass deiner Kreativität freien Lauf und schaffe einen Neuanfang, der in Erinnerung bleibt.
Nutze den Tag der Demokratie, um mit deiner Gruppe aktiv über Mitbestimmung und Teilhabe zu sprechen. Plane eine Gruppenstunde, die Demokratie erlebbar macht und zeige, wie wichtig jeder Einzelne für eine lebendige Gemeinschaft ist.
Nutze den Weltkindertag, um das Bewusstsein für Kinderrechte in deiner Gruppe zu stärken. Plane eine Gruppenstunde mit einem Kinderrechte-Parcours oder spannenden Spielen und ermögliche den Kindern, sich aktiv mit ihren Rechten auseinanderzusetzen.
Der Herbst bietet eine Fülle an Möglichkeiten, um kreative Stunden mit deiner Gruppe zu gestalten. Lass dich inspirieren und entdecke zahlreiche Aktivitäten, die den Saisonwechsel lebendig werden lassen und für unvergessliche Gemeinschaftserlebnisse sorgen.
Nutze den Tag der Deutschen Einheit, um deine Gruppenstunde lehrreich zu gestalten. Bereite Spiele, Diskussionsrunden oder ein kreatives Projekt vor und erlebe, wie das Bewusstsein für Heimat und Gemeinschaft bei den Jugendlichen wächst.
Nutze die Erntedankzeit, um mit deiner Gruppe kreativ zu werden und dankbare Akzente zu setzen. Plane eine besondere Aktion oder eine Gruppenstunde, die den Wert von Gemeinschaft und Dankbarkeit in den Fokus rückt.
Hey, ich bin der Kopf hinter dem Jugendleiter-Blog und war über zehn Jahren in der Jugendarbeit aktiv, habe viele Jahre einen Verband geleitet und blogge hier seit mehr als 15 Jahren über meine Erfahrungen aus mehr als 100 Freizeittagen und 200 Gruppenstunden. Du findest hier fertige Gruppenstunden, Spiele, Freizeit-Ideen und mehr von mir.
Die besten Spiele und Ideen sind als Bücher erschienen.
Ich werde meine Juleica in den nächsten Tagen erhalten, nachdem ich mich zusammen mit vielen anderen Jugendleitern aus meinem Dekanat insgesamt zwei mal eine Woche auf dem Gruppenleitergrundkurs ausgiebig mit dem Thema beschäftigt habe.
Ich denke, dass man das Wissen, was uns auf dem Kurs vermittelt wurde, auch anders bekommen kann – allerdings fand ich es auch sehr angenehm, mich so intensiv mit dem Thema Jugendarbeit beschäftigen zu können und mich einerseits mit Gleichaltrigen, andererseits aber auch mit erfahrenen Teamern austauschen zu können. Selbst die engagiertesten Leiter – meist ja Jugendliche – haben ein Privatleben, sind ausserdem Schüler oder haben eine Arbeit, der sie nachgehen müssen.
Der Kurs ist nicht so theoretisch, wie er zuerst scheinen mag – wir haben zwar auch theoretische Themen wie Recht, Aufsichtspflicht etc. behandelt, diese aber auch in der Praxis durchgespielt und auch sehr viele Sachen konkret für unsere Gruppen zu Hause (Spielesammlungen, Freizeiten/Hütten geplant, Anmeldungen verfasst etc.) gemacht.
Natürlich ist Erfahrung das Wichtigste – auf meinem Juleica-Kurs hatten eigentlich alle Teilnehmer davor schon Erfahrungen in diesem Gebiet gesammelt, was ja auch sehr sinnvoll ist. Ich finde es etwas schade, dass die Juleica erst ab 16 ist – ich denke, es würde durchaus Sinn machen, früher mit der „Ausbildung“ anzufangen.
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Hallo :)
Ich werde meine Juleica in den nächsten Tagen erhalten, nachdem ich mich zusammen mit vielen anderen Jugendleitern aus meinem Dekanat insgesamt zwei mal eine Woche auf dem Gruppenleitergrundkurs ausgiebig mit dem Thema beschäftigt habe.
Ich denke, dass man das Wissen, was uns auf dem Kurs vermittelt wurde, auch anders bekommen kann – allerdings fand ich es auch sehr angenehm, mich so intensiv mit dem Thema Jugendarbeit beschäftigen zu können und mich einerseits mit Gleichaltrigen, andererseits aber auch mit erfahrenen Teamern austauschen zu können. Selbst die engagiertesten Leiter – meist ja Jugendliche – haben ein Privatleben, sind ausserdem Schüler oder haben eine Arbeit, der sie nachgehen müssen.
Der Kurs ist nicht so theoretisch, wie er zuerst scheinen mag – wir haben zwar auch theoretische Themen wie Recht, Aufsichtspflicht etc. behandelt, diese aber auch in der Praxis durchgespielt und auch sehr viele Sachen konkret für unsere Gruppen zu Hause (Spielesammlungen, Freizeiten/Hütten geplant, Anmeldungen verfasst etc.) gemacht.
Natürlich ist Erfahrung das Wichtigste – auf meinem Juleica-Kurs hatten eigentlich alle Teilnehmer davor schon Erfahrungen in diesem Gebiet gesammelt, was ja auch sehr sinnvoll ist. Ich finde es etwas schade, dass die Juleica erst ab 16 ist – ich denke, es würde durchaus Sinn machen, früher mit der „Ausbildung“ anzufangen.
Seline