Ferienzeit, Freizeitzeit. Wie schön, es geht wieder mal mit einem Haufen Kindemr oder Jugendlicher in ein paar Wochen gemeinsame Sommerferien. Doch weil die schönen Ziele ja meist nicht um die Ecke liegen (und man den Kindern der Eltern ja auch nicht ständig über den Weg laufen möchte) hat der Erfinder der Ferienfreizeiten an ihren Anfang jeweils eine kleine Anreise gesetzt. Schön denkt man da. Ein klimatisierter Bus, man muss sich um nichts kümmern, leise Musik im Hintergrund, während man die Teilnehmer/innen kennen lernt.
Aber was ist eigentlich, wenn der Reisebus urplötzlich geschrumpft scheint und gar nicht das ganze gewünschte Gepäck aufnimmt? So stand vor kurzem eine Jugendfreizeit aus Sachsen auf dem Marktplatz und bangte darum, ob alle Koffer und Taschen und vor allem aber die 25 Fahrräder mit in die Niederlande kommen könnten. Der Busfahrer bewies am Anfang noch gute Laune und Fantasie. Aber nach dem ersten Anlauf standen immer noch rund 10 Fahrräder auf dem Platz und der Anhänger des Reisebusses war voll. Was nun? Einfach den Bus wieder wegschicken und nach Holland radeln? Oder die Ferienfreizeit spontan um ein paar Wochen verschieben, bis der Busfahrer sich einen neuen Anhänger gebastelt hat? Nein, natürlich nicht. Gebucht ist gebucht. Und wenn das Gepäck für die Anzahl der Teilnehmer angemeldet ist

