Vollständig ausgearbeitete Gruppenstunde

Zeitreise ins 21. Jahrhundert

21. Jahrhundert

8-12 Jahre

indoor

90min
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Die Zeitreisen-Gruppenstunde-Reihe endet im Hier und Jetzt. Schaut euch um, was in den ersten Jahren des 21. Jahrhunderts passiert ist. Viel Freude!

Begrüßung

Die Gruppenstunde kann mit einer herzlichen Begrüßung und einer Vorstellungsrunde beginnen. Dieser Auftakt schafft die ideale Atmosphäre, um ein Gefühl des Vertrauens und der Gemeinschaft in der Gruppe zu etablieren.

Aufwärmspiel: Emoji-Rätsel

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Ziel: Die Teilnehmer*innen sollen Emojis interpretieren und die dazugehörigen Wörter erraten.

Spielablauf:

1. Vorbereitung: Bereitet eine Liste von Emoji-Kombinationen vor. Ihr könnt Emojis aus gängigen Messaging-Apps oder Emojiseiten im Internet verwenden. Stellt sicher, dass die Emojis altersgerecht sind und keine missverständlichen oder unangemessenen Symbole enthalten. Beispiele für Emojis:

Lächelndes Gesicht mit lächelnden Augen
Gesicht mit Tränen lachend
Weinendes Gesicht
Herz-Augen-Gesicht
Verärgertes Gesicht
Hundegesicht
Katzengesicht
Blume
Erde
Sonne mit Gesicht

2. Erklärt den Teilnehmern, dass sie Emojis verwenden werden, um Wörter oder Phrasen darzustellen. Ihr könnt ihnen ein Beispiel geben, wie ein Lächeln-Emoji für „glücklich“ oder ein Sonnenbrillen-Emoji für „cool“ stehen könnte.

3. Teilt die Teilnehmer*innen in Teams auf, wenn die Gruppe groß genug ist. Jedes Team sollte einen Namen haben.

4. Nacheinander zeigt ein*e Teilnehmer*in aus einem Team eine Emoji-Kombination auf einer Leinwand oder an der Tafel (oder zeichnet sie, wenn es lieber zeichnet als Emojis verwendet). Die anderen Teams haben eine begrenzte Zeit (z. B. 30 Sekunden) Zeit, um zu erraten, was die Emojis repräsentieren. Wenn sie es richtig erraten, bekommt das vorstellende Team einen Punkt.

5. Die Teams wechseln sich ab, bis alle Emoji-Kombinationen verwendet wurden oder eine vorher festgelegte Anzahl von Runden erreicht ist.

6. Das Team mit den meisten Punkten gewinnt das Spiel und kann eine kleine Belohnung erhalten.

Wissenswertes zur Epoche

1. Das Zeitalter der Smartphones: Im 21. Jahrhundert haben wir kleine Alleskönner in unseren Taschen – Smartphones! Sie sind so schlau, dass sie fast schon sprechen könnten. Manchmal fragen wir uns, ob sie nicht auch unsere Wäsche waschen könnten.

2. Soziale Medien: In diesem Jahrhundert sind soziale Medien überall. Wenn ihr nicht auf Facebook, Twitter, Instagram und TikTok seid, seid ihr vielleicht nicht wirklich existent. Es ist, als ob die Welt zu einer riesigen, niemals endenden Geburtstagsparty geworden ist.

3. Selbstfahrende Autos: Autos, die ohne Fahrer fahren? Ja, das ist eine Sache im 21. Jahrhundert. Bald könnten wir uns im Auto hinsetzen und einfach sagen: „Fahr mich zur besten Pizzeria in der Stadt!“ Und das Auto tut es!

4. Raumtourismus: Denkt ihr daran, wie ihr als Kind immer davon geträumt habt, ins Weltall zu fliegen? Im 21. Jahrhundert könnte das wirklich passieren! Ihr könntet in den Weltraum fliegen und deinen Kaffee schwebend genießen.

5. Klimawandel und Umweltschutz: Ok, das ist vielleicht nicht so lustig, aber es ist wichtig. Im 21. Jahrhundert sind die Menschen viel bewusster geworden, wie wichtig es ist, unsere Umwelt zu schützen. Denkt an all die Bäume, die wir retten und die Schildkröten, die wir vor Plastikstrohhalmen bewahren!

Größere Aktion zur Epoche: Digitale Collage

Die Teilnehmer*innen können sich in Gruppen aufteilen oder individuell arbeiten, je nach Gruppengröße und Vorlieben. Die Aufgabe besteht darin, eine digitale Collage zu erstellen, die verschiedene Elemente aus dem 21. Jahrhundert miteinander kombiniert. Hier ist eine Schritt-für-Schritt-Anleitung:

1. Themenwahl: Jede Gruppe oder Teilnehmer*in wählt ein bestimmtes Thema aus dem 21. Jahrhundert, das sie in ihrer Collage repräsentieren möchten. Dies könnte Technologie, Umwelt, Popkultur, soziale Medien, Raumfahrt, oder ein anderes relevantes Thema sein.

2. Bildersuche: Die Teilnehmer*innen suchen im Internet nach Bildern, Fotos und Grafiken, die ihr gewähltes Thema repräsentieren. Sie können lizenzfreie Bilder verwenden oder eigene Fotos machen, wenn möglich.

3. Digitale Werkzeuge: Die Teilnehmer*innen benötigen Zugriff auf Computer oder Tablets, um die Collage zu erstellen. Hierfür können sie Software wie Adobe Photoshop, GIMP (eine kostenlose Alternative), oder Online-Tools wie Canva verwenden.

4. Collage erstellen: Die Teilnehmer*innen importieren die ausgewählten Bilder in die Software und arrangieren sie zu einer ansprechenden Collage. Sie können Text, Filter und Effekte hinzufügen, um ihre Botschaft zu verstärken.

5. Präsentation: Jede Gruppe oder Teilnehmer*in präsentiert ihre digitale Collage vor der Gruppe und erklärt, warum sie bestimmte Elemente ausgewählt haben und wie sie ihr gewähltes Thema repräsentieren.

Abschlussspiel: „Wer bin ich?“

Ein beliebtes Abschlussspiel, das im 21. Jahrhundert oft bei Abschlussfeiern und Veranstaltungen gespielt wird, ist „Wer bin ich?“ (auch bekannt als „Hedbanz“ oder „Ratespiel“).

Spielablauf:

1. Jede Person erhält einen Klebezettel oder ein Stück Klebeband, das auf seine Stirn geklebt wird. Die Person darf seinen eigenen Zettel nicht sehen.

2. Jeder schreibt den Namen einer berühmten Persönlichkeit, einer fiktiven Figur, eines Prominenten oder eines bekannten Charakters auf den Zettel. Dies kann ein Filmstar, ein historisches Genie, ein Buchcharakter oder sogar ein berühmtes Tier sein.

Beispiel: Eine berühmte Persönlichkeit aus dem 21. Jahrhundert ist Elon Musk. Er ist ein bekannter Unternehmer und CEO von Unternehmen wie Tesla und SpaceX.

3. Die Teilnehmer*innen setzen sich im Kreis oder in einer Gruppe zusammen, und das Spiel beginnt. Jede*r Spieler*in hat die Aufgabe, Ja- oder Nein-Fragen zu stellen, um herauszufinden, wer oder was auf seinem Zettel steht. Zum Beispiel könnten Fragen gestellt werden wie: „Bin ich eine reale Person?“ oder „Bin ich im Unterhaltungsbereich tätig?“

4. Die anderen Teilnehmer*innen antworten mit „Ja“ oder „Nein“ und helfen so dabei, die Identität des Charakters oder der Person zu erraten. Es gibt normalerweise eine Zeitbegrenzung, in der jede*r Spieler*in so viele Fragen wie möglich stellen kann, bevor er raten muss.

5. Ein*e Spieler*in kann einen Tipp abgeben, wenn er glaubt, die Identität auf seinem Zettel erraten zu haben. Wenn er richtig liegt, gewinnt er das Spiel. Wenn nicht, kann er weiterhin Fragen stellen, bis die Zeit abgelaufen ist oder er die richtige Antwort erhält.

Verabschiedung

Am Schluss der Gruppensitzung bietet sich eine wunderbare Möglichkeit, den Teilnehmer*innen herzlich zu danken und sich angemessen zu verabschieden. Ihr könnt beispielsweise betonen, wie wertvoll ihre Beiträge und Ideen für die Gruppenarbeit waren, und wie sehr ihr ihre Anwesenheit geschätzt habt. Dies kann durch Worte des Dankes und Ermutigung erfolgen, die die Teilnehmer motivieren, auch in Zukunft aktiv an den Gruppensitzungen teilzunehmen.

Material-Liste

Für das Aufwärmspiel

– Liste von Emoji-Kombinationen

Für die größere Aktion zur Epoche

– Computer oder Tablets

Für das Abschlussspiel

– Klebezettel oder Klebeband
– Stifte
– Timer oder Uhr

Daniel
Daniel
Hey, ich bin der Kopf hinter dem Jugendleiter-Blog und war über zehn Jahren in der Jugendarbeit aktiv, habe viele Jahre einen Verband geleitet und blogge hier seit mehr als 15 Jahren über meine Erfahrungen aus mehr als 100 Freizeittagen und 200 Gruppenstunden. Du findest hier fertige Gruppenstunden, Spiele, Freizeit-Ideen und mehr von mir. Die besten Spiele und Ideen sind als Bücher erschienen.

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