Am 28. Oktober feiern Kuscheltier-Fans den Tag der Kuscheltier-Liebhaber. Dieser Tag ist eine perfekte Gelegenheit, sich mit Plüschtieren zu beschäftigen, die für viele Kinder und Jugendliche treue Begleiter und oft mit wertvollen Erinnerungen verbunden sind.
Aufwärmspiel: Kuscheltier-Freunde finden
Jedes Kind bringt ein Kuscheltier von zu Hause mit oder wählt ein Stofftier aus, das bereitgestellt wurde. Die Kinder verteilen sich im Raum und stellen ihr Kuscheltier in einer kurzen Vorstellungsrunde vor. Anschließend geht es los: Die Leitenden nennen bestimmte Eigenschaften, und alle Kinder, deren Kuscheltiere diesen Beschreibungen entsprechen, finden sich in der Mitte des Raumes ein. Beispiele könnten sein: „Alle Kuscheltiere mit Fell“, „Alle, die ein Tier darstellen“, „Alle, die schon älter als fünf Jahre sind“ usw. Das Spiel bringt Bewegung in die Gruppe, weckt Interesse an den Kuscheltieren der anderen und gibt Gelegenheit, Gemeinsamkeiten zu entdecken.
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Einführung in das Thema: Warum sind Kuscheltiere so wichtig?
Beginnt die Runde mit der Frage: „Wer hat ein Lieblingskuscheltier?“ Fragt, was ihnen an Kuscheltieren besonders gefällt und welche Geschichten oder Erinnerungen sie mit ihren Kuscheltieren verbinden. Diskutiert, warum Kuscheltiere oft eine besondere Rolle im Leben spielen und wie sie Trost und Sicherheit spenden. Dies hilft, das Thema mit einer persönlichen Note zu beginnen.
Hauptteil: Kuscheltier-Welten gestalten
In dieser Phase gestalten die Kinder kleine Welten oder Szenen für ihre Kuscheltiere. Dafür bauen sie aus Pappe, Stoffresten und anderen Materialien kreative „Miniwelten“ für ihre Kuscheltiere.
1. Schritt: Kuscheltier-Szene entwerfen
Die Kinder entscheiden, welche Art von Miniwelt sie für ihr Kuscheltier gestalten möchten. Einige Ideen könnten ein „Wohnzimmer“, eine „Höhle“ oder ein „Garten“ sein. Mit den Pappkartons als Grundlage beginnen sie, die Kuscheltierwelt zu bauen. Die Stoffreste dienen als Teppiche oder „Gras“, die Papiere können als Tapeten oder Himmel gestaltet werden. Nach und nach entstehen individuelle Kuscheltier-Welten. Ermuntert die Kinder, kreativ zu sein und auch Naturmaterialien einzubauen. Zum Abschluss stellt jedes Kind seine Miniwelt kurz vor und beschreibt, warum es diese Umgebung für sein Kuscheltier gewählt hat.
2. Schritt: Kuscheltier-Abenteuer in der Miniwelt
Nachdem alle ihre Kuscheltierwelten gestaltet haben, spielt ihr ein kleines Abenteuer. Jedes Kind überlegt sich eine kleine Geschichte, die das Kuscheltier in seiner Miniwelt erlebt. Die Kinder können sich auch zu zweit oder in Gruppen zusammentun und ihre Kuscheltiere auf eine gemeinsame Mission schicken, zum Beispiel eine „Expedition in den Garten“ oder „Kuscheltier-Rettung aus der Höhle“. Jede Geschichte dauert etwa zwei bis drei Minuten, sodass genug Zeit bleibt, auch andere Geschichten zu hören.
Spiel: Kuscheltiere auf Entdeckungsreise
Bei diesem Spiel geht es darum, die Kuscheltiere auf eine gemeinsame Reise zu schicken und dabei Hindernisse zu überwinden. Es ist eine Art Teamwork-Spiel, bei dem die Kuscheltiere einen Weg durch den Raum bewältigen. Die Gruppenleitung gestaltet einen Parcours aus Hindernissen im Raum (z. B. mit Stühlen, Decken, Tischen). Die Kinder müssen ihre Kuscheltiere sicher durch den Parcours begleiten. Dabei können sie sich überlegen, wie sie ihrem Kuscheltier helfen können – z. B. durch Hebeln, „Fallen bauen“ oder Klettern. Am Ende des Parcours wartet eine kleine Belohnung für die Kuscheltiere (z. B. eine kleine „Kuscheltier-Medaille“ aus Papier oder einen Sticker).
Abschlussrunde und Verabschiedung
Zum Abschluss setzt ihr euch mit den Kindern im Kreis zusammen und jedes Kind berichtet von seinem Kuscheltier und seiner Miniwelt. Fragt die Kinder, wie ihnen die Stunde gefallen hat. Die Gruppe kann außerdem über das Thema Freundschaft und Geborgenheit sprechen, das Kuscheltiere oft symbolisieren. Dies stärkt die Gruppenbindung und die Kinder reflektieren das Thema nochmals in Ruhe.
Weiterführende Links zur Recherche für Jugendleiter*innen
Materialien
– Pappkartons oder Schuhkartons
– Stoffreste, Filz, farbiges Papier
– Scheren, Kleber, Knete, Bastelmaterial wie Pompoms
– Wolle und Naturmaterialien (Äste, Steine)
– Stühle, Decken oder andere Hindernisse
– optional kleine Belohnungen wie „Kuscheltier-Medaillen“

