Der 2. Februar ist der “Tag des arbeitslosen Duftbaums” – ein kurioser Feiertag, der sich auf den ikonischen Begleiter bezieht, den wir aus Autos kennen: den Duftbaum. An diesem Tag geht es darum, sich mit dem Thema Duft und Wahrnehmung auseinanderzusetzen und gleichzeitig einen humorvollen Blick auf die kleinen Dinge des Alltags zu werfen.
Aufwärmspiel: “Geruchs-Memo”
Das Aufwärmspiel “Geruchs-Memo” ist ideal, um die Kinder und Jugendlichen spielerisch an das Thema heranzuführen. Füllt verschiedene Dosen oder Gläser mit duftenden Materialien und stellt sicher, dass jedes Duftpaar zweimal vorhanden ist. Die Kinder und Jugendlichen werden in zwei Gruppen aufgeteilt. Jede Gruppe bekommt abwechselnd die Augen verbunden und darf an den Dosen schnuppern, um die Paare zu finden. Dabei wird der Geruchssinn geschärft und gleichzeitig das Gedächtnis trainiert.
Einführung des Themas für die Kinder/Jugendlichen
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Nach dem Aufwärmspiel erläutert ihr das Thema “Tag des arbeitslosen Duftbaums” näher. Diskutiert mit den Kindern und Jugendlichen, was ein Duftbaum ist und warum man ihn in Autos benutzt. Fragt, wer von ihnen schon einmal einen Duftbaum gesehen oder selbst einen ausgesucht hat. Dann geht ihr auf die Bedeutung von Gerüchen im Alltag ein: Wie beeinflussen uns Düfte? Welche Erinnerungen oder Gefühle werden durch bestimmte Gerüche hervorgerufen? Dieser Teil der Gruppenstunde verspricht auch die Gelegenheit, über den Einsatz von künstlichen Düften und deren Auswirkungen auf die Umwelt zu sprechen.
Arbeit am Thema: Kreativ-Workshop und Duft-Experimente
Im Kreativ-Workshop basteln die Kinder und Jugendlichen ihre eigenen “Duftbäume”. Anstelle der klassischen Baumform könnt ihr sie ermutigen, ihrer Fantasie freien Lauf zu lassen und unterschiedliche Formen und Figuren aus Filz zu schneiden. Nachdem die Formen ausgeschnitten sind, werden sie mit Duftölen versehen und duftenden Materialien gefüllt und verschlossen. Diese selbstgemachten Duftanhänger werden später als Raumduft verwendet oder verschenkt.
Zusätzlich könnt ihr Duft-Experimente durchführen. Bereitet verschiedene Gerüche vor, die die Kinder mit unterschiedlichen Materialien mischen und eigene Duftmischungen kreieren. Diese Mischungen werden in kleinen Papiertüten oder Beuteln gesammelt. Dabei könnt ihr auch die Frage aufwerfen, wie natürliche und künstliche Düfte unterschiedlich wahrgenommen werden.
Spiel: “Geruchs-Olympiade”
Nach dem kreativen Teil lockert ihr die Stunde mit einer “Geruchs-Olympiade” auf. Stellt verschiedene Duftquellen an unterschiedlichen Stationen im Raum auf. Die Kinder und Jugendlichen gehen nun in kleinen Teams durch den Raum und identifizieren die Gerüche. Auf Notizzetteln schreiben sie die vermuteten Gerüche auf. Für jede richtig erkannte Duftquelle gibt es Punkte. Am Ende werden die Teams für ihre Geruchs-Expertise ausgezeichnet.
Abschlussrunde: Reflexion und Ideen für den Alltag
Zum Abschluss der Gruppenstunde setzt ihr euch im Kreis zusammen und sprecht darüber, was die Kinder und Jugendlichen über das Thema Düfte und Wahrnehmung gelernt haben. Fragt sie, welche Düfte sie besonders mochten und warum. Sprecht darüber, wie Gerüche den Alltag beeinflussen und welche positiven oder negativen Erfahrungen sie mit bestimmten Gerüchen gemacht haben. Regt die Kinder dazu an, darüber nachzudenken, wie sie in ihrem Alltag bewusster mit Düften umgehen können. Vielleicht möchten sie in der nächsten Woche versuchen, auf künstliche Düfte zu verzichten oder bewusst natürliche Duftquellen auszuprobieren. Diese Reflexion rundet die Gruppenstunde ab und gibt den Kindern und Jugendlichen etwas zum Nachdenken mit auf den Weg.
Weiterführende Links zur Recherche für Jugendleiter*innen
Material
– Dosen oder Gläser für das Geruchs-Memory
– Tücher zum Abdecken der Augen
– Filz, Scheren, Kleber, Duftöle
– Watte, Stoffreste, verschiedene duftende Materialien (z.B. Lavendel, getrocknete Kräuter)
– Papiertüten oder Beutel
– Notizzettel und Stifte

