Der Song „Wie a Kind“ von Ina Regen behandelt Fragen zur Selbstfindung, zum Erwachsenwerden und zur Authentizität. Der Text reflektiert darüber, wie es ist, sich nach der Unbeschwertheit der Kindheit zu sehnen und gleichzeitig den Sinn des Lebens und der eigenen Identität zu hinterfragen. In dieser Gruppenstunde werdet ihr euch mit diesen Themen auseinandersetzen, um zu verstehen, wie wichtig es ist, sich selbst treu zu bleiben und die eigene Entwicklung zu akzeptieren.
Aufwärm-Spiel: „Kindheits-Erinnerungen“
Um das Thema aufzulockern, startet ihr mit dem Spiel „Kindheits-Erinnerungen“. Jede*r Teilnehmer*in nennt eine kindliche Erinnerung oder ein Kinderspiel, das ihnen besonders im Gedächtnis geblieben ist. Dazu kann eine kleine, spielerische Vorstellung des Erlebten gemacht werden, ohne dass es zu ernst wird. Nach jeder Vorstellung darf das Publikum Fragen stellen oder kurze Kommentare abgeben. Dies bringt alle in eine entspannte Stimmung und schafft eine Verbindung zur Kindheit, die später im Thema nützlich sein wird.
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Einführung des Themas
Nach dem Aufwärm-Spiel wird der Song „Wie a Kind“ von Ina Regen abgespielt.
Verteilt die Songtexte an alle Teilnehmenden, damit sie den Inhalt besser nachvollziehen können. Diskutiert im Anschluss den Text und die zentralen Fragen des Liedes:
– Was bedeutet es, „wie ein Kind“ zu sein?
– Warum ist es schwierig, sich selbst treu zu bleiben, während man erwachsen wird?
– Welche Aspekte der Kindheit vermissen wir als Erwachsene?
Erstellt auf einem Flipchart eine Liste mit den wichtigsten Punkten, die ihr aus der Diskussion herausarbeitet. Dies bildet die Grundlage für die folgenden Aktivitäten und hilft, die Gedanken zu strukturieren.
Arbeit am Thema
Teilt die Gruppe in kleinere Teams auf und gebt jedem Team ein Arbeitsblatt mit Fragen zur Reflexion:
– Welche Eigenschaften habe ich als Kind gehabt, die ich mir auch heute noch erhalten möchte?
– Was sind die Herausforderungen, die ich als Erwachsener erlebe, um diese Eigenschaften zu bewahren?
– Wie kann ich meine kindliche Unbeschwertheit in meinem aktuellen Leben integrieren?
Lasst die Teams ihre Gedanken sammeln und präsentieren. Nutzt ein großes Poster oder Flipchart und haltet die Antworten visuell fest.
Kreativprojekt: „Kindheits-Traumwelten“
Die Teilnehmenden erstellen eine „Traumwelt“ auf Papier, die darstellt, wie sie sich ihre ideale Kindheit oder ihr Kindheits-Ich vorstellen. Verwendet große Poster und verschiedene Zeichenmaterialien. Die Aufgabe ist es, eine Welt zu gestalten, die die Eigenschaften, Träume und Wünsche der Kindheit widerspiegelt. Die Teilnehmenden können Szenen malen, Collagen erstellen oder einfach ihre Gedanken zeichnen.
Rollenspiel: „Erwachsenwerden“
Erarbeitet gemeinsam einige Rollenspiele, die typische Situationen aus dem Erwachsenwerden darstellen. Beispiele könnten sein:
– Ein Moment, in dem man eine schwere Entscheidung treffen muss.
– Eine Situation, in der man sich zwischen Verantwortung und Kindheitswünschen entscheiden muss.
– Ein Gespräch, in dem man den eigenen Weg und die eigenen Werte verteidigen muss.
Die Rollenspiele sollen die Herausforderungen des Erwachsenwerdens darstellen und wie man seine kindlichen Werte dabei bewahrt. Nach jedem Rollenspiel diskutiert die Gruppe, welche Gefühle und Gedanken in den dargestellten Situationen aufkamen und wie man mit diesen umgehen kann.
Spiel: „Erwachsen- oder Kindheits-Herausforderung“
Für das Spiel „Erwachsen- oder Kindheits-Herausforderung“ benötigt ihr zwei Bereiche im Raum, die ihr jeweils als „Erwachsenen-Herausforderung“ und „Kindheits-Herausforderung“ kennzeichnet. Bereitet verschiedene Aufgaben oder Herausforderungen vor, die entweder erwachsene oder kindliche Aspekte thematisieren (z.B. eine komplexe Problemlösung vs. ein kreatives Spiel). Die Teilnehmenden wählen aus, welcher Herausforderung sie sich stellen möchten und arbeiten in Gruppen an den Aufgaben. Nach der Bearbeitung werden die Ergebnisse vorgestellt und diskutiert, welche Herausforderung einfacher oder schwieriger war und warum. Dieses Spiel verdeutlicht die Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen kindlichen und erwachsenen Problemen.
Abschlussrunde und Verabschiedung
Jede*r Teilnehmende darf einen kurzen Satz oder eine Erkenntnis teilen, die sie*ihn während der Stunde bewegt hat. Dies schafft einen reflektierten und positiven Abschluss der Sitzung. Als Erinnerung erhält jede*r eine kleine Karte mit einem inspirierenden Zitat aus dem Song oder der Sitzung. Diese Karte kann als kleines Mitbringsel mit nach Hause genommen werden, um an die Erkenntnisse zu erinnern und sich immer wieder bewusst mit den kindlichen Werten auseinanderzusetzen.
Weiterführende Links zur Recherche für Jugendleiter*innen
https://www.songtexte.com/songtext/ina-regen/wie-a-kind-g5b9a4744.html
https://www.jugendleiter-blog.de/2014/09/29/planspiel-erwachsen/
Material
Lautsprecher, Textkopien, Papier, Stifte, Flipchart, Klebezettel, Timer, Schere, Kleber, große Poster, Farben

