Bibel-Gruppenstunde: Die zehn Gebote

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Jede*r hat schon mal etwas von den 10 Geboten gehört und diese gehören einfach zum Allgemeinwissen eines jeden Menschen. Daher werdet ihr heute für Kinder zwischen 8 und 13 Jahren ein Programm von 60 bis 90 Minuten anbieten, bei dem sie eben alles notwendige über diese 10 Gebote lernen werden.

Begrüßung und Warmup

Setzt euch zusammen in einem Stuhl- oder Sitzkreis hin und begrüßt die Kinder herzlich. Fragt die Kinder nun, ob sie schon mal etwas von den 10 Geboten gehört haben und auch, ob sie davon welche aufzählen können, bevor ihr die 10 Gebote sowie die Bibelstelle, in der sie auftauchen, vorstellt.

Vorstellung des Moduls

Mose befindet sich mit seinem Volk auf dem Auszug aus Ägypten und steigt alleine auf den Berg Sinai (dem Gottesberg) auf. Hier erhält er von Gott 10 Gebote auf zwei Steintafeln, nach welchen sein Volk leben soll. Im Gegenzug wird Gott immer für das Volk da sein. Hier sind die 10 Gebote des Alten Testaments, welche ihr übrigens im Buch Exodus und dem Buch Deuteronomium findet, auf einen Blick zusammengefasst:
1. Du sollst keine anderen Götter neben mir haben.
2. Du sollst den Namen deines Gottes nicht missbrauchen.
3. Du sollst an sechs Tagen in der Woche arbeiten, aber den siebten Tag, den Sabbattag, heilighalten.
4. Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren.
5. Du sollst nicht töten.
6. Du sollst nicht die Ehe brechen.
7. Du sollst nicht stehlen.
8. Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten.
9. Du sollst nicht begehren deines Nächsten Haus.
10. Du sollst nicht begehren deines Nächsten Weib, Knecht, Magd, Rind, Esel und noch alles, was dein Nächster hat.

Extra für Gruppenstunde und Ferienlager findest du hier im Blog die Kinder-Bibel für die Jugendarbeit mit dieser Bibelstelle zum Vorlesen.

Wir diskutieren über die Bibelstelle

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Diskutiert dann über diese 10 Gebote und auch darüber, warum Gott Mose wohl diese Gebote gegeben hat, im Gegenzug dessen, dass Gott nun immer für das Volk da sein will. Welcher Zweck wird damit erfüllt?

Ein Spiel zur Geschichte

Bereitet für dieses Spiel einige Zettel mit den 10 Geboten vor, gerne auch mehrfach mit anderen Worten. Nun darf ein*e Spieler*in einen der Zettel ziehen und muss der Gruppe nun versuchen zu erklären, welches Gebot er*sie gezogen hat. Jedoch darf der*die Spieler*in dabei nicht die Worte nutzen, die auf dem Zettel stehen.
Die Person, welche zuerst das Gebot richtig errät, darf als Nächstes einen Zettel ziehen und das nächste Gebot erklären.

Alternative: Die Gebote müssen (gerne auch mit mehreren Spieler*innen) vorgemacht werden.

Hauptaktion: Eine Plakataktion zu den 10 Geboten

Die Kinder teilen sich für diese Aktion nun in 10 Gruppen auf und jede dieser Gruppen bekommt ein Gebot zugeteilt. Dieses wird groß in die Mitte des Plakats geschrieben und drum herum dürfen die Kinder nun aufschreiben, wo ihnen dieses Gebot im Alltag begegnet, wie es eingehalten und auch dagegen verstoßen werden kann.
Das Ganze soll dann als eine Art Mindmap aufgebaut und strukturiert werden. Dazu dürfen auch gerne Symbole, selbst gemalte Bilder oder ausgedruckte Fotos genutzt werden. Der Kreativität sollten dabei keine Grenzen gesetzt sein.
Schaut euch am Ende die Ergebnisse an und jede Gruppe darf an der Stelle das eigene Plakat vorstellen. Gibt es Überschneidungen und können die Gebote im Alltag wiedergefunden werden?

Die Abschlussrunde

Zum Ende versammelt ihr euch in einem Stuhl- oder Sitzkreis. Ihr wollt nun noch einmal über die 10 Gebote und darüber besprechen, was ihr heute über diese neu dazugelernt habt. Auch im Hinblick darauf, wo euch diese im Alltag überall begegnen.

Gemeinsam verabschieden

Verabschiedet euch bei den heutigen Teilnehmer*innen und bedankt euch für die interessanten Informationen und Eindrücke, die ihr erlangen konntet. Entlasst sie aus der Gruppenstunde, bis ihr euch beim nächsten Mal hoffentlich wiedersehen werdet.

Materialien:
– Zettel mit den 10 Geboten
– Plakate
– Stifte
– Körnerkissen oder Ball

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Daniel
Daniel
Hallo, schön, dass du hier vorbeischaust. Ich bin der Kopf hinter dem Jugendleiter-Blog und bin seit über 10 Jahren in der Jugendarbeit aktiv, habe viele Jahre einen Verband geleitet und blogge hier über meine Erfahrungen aus mehr als 100 Freizeittagen und 200 Gruppenstunden. Meine besten Spiele und Ideen sind als Bücher erschienen.

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Daniel
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