Die Ausbildung als Jugendleiter*in
Damit die Arbeit innerhalb der neuen Kinder- und Jugendgruppe altersgerecht vorbereitet wird und ihr für die unterschiedlichsten Situationen richtig geschult seid, bietet sich eine Ausbildung zum*zur Jugendleiter*in an. Dabei lernt ihr innerhalb einer bestimmten Zeit, worauf es als Jugendleiter*in ankommt und wie ihr auch schwierige Situationen meistern könnt.
Tatsächlich gibt es viele verschiedene Institutionen, Vereine und auch Träger, welche die Ausbildung zum*zur Jugendleiter*in anbieten. Welches Angebot dabei für euch das Richtige ist, müsst ihr individuell entscheiden und da kommt es auch drauf an, wo ihr wohnt. Es gibt auch Träger, welche intern selbst ausbilden bzw. euch eine Anlaufstelle, Adresse oder Telefonnummer zukommen lassen und empfehlen können. Besprecht mit dem Träger ggf. auch die Übernahme der Kosten der Ausbildung.
Über mehrere Zeitstunden lernt ihr dann zu verschiedenen Bereichen die für euch wichtigsten Dinge, die es in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen zu beachten gilt. Hier sind einige Dinge aufgeführt, welche ihr in den meisten Ausbildungsdurchläufen lernen werdet:
- die Funktionen und Aufgaben, welche ein*e Jugendleiter*in in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen bewältigen muss
- Methoden und Ziele, welche zu der Jugendarbeit gehören
- die Befähigung, eine Gruppe von Kindern und Jugendlichen zu leiten
- Organisationsfähigkeit und Rechtsfragen werden geschult
- die Grundlagen der pädagogischen und psychologischen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen wird vermittelt
- der Kinder- und Jugendschutz wird thematisiert, also wann man hier von einer Gefahr für das Kindeswohl spricht
- passende Aktionsfelder für die Kinder- und Jugendarbeit werden besprochen, beispielsweise aktuelle Themen und Aktionsbereiche
Das Ziel bei der Ausbildung zum*zur Jugendleiter*in ist es, kompetentes Personal zu schulen, welches mit den Kindern und Jugendlichen altersgerecht umgehen kann. Neben den pädagogischen Werten werden so auch Interessenskonflikte thematisiert und wie ihr auch in Krisensituationen mit den Teilnehmer*innen umgehen könnt.
Eine solche Ausbildung macht in jedem Fall Sinn, denn ihr werdet viel Zeit mit eurer Gruppe verbringen und wollt dieser natürlich nur das Beste bieten. Zudem können euch neben der Ausbildung auch Zusatzschulungen und Fortbildungen helfen, besser mit bestimmten Situationen umzugehen. Habt ihr beispielsweise auch gehandicapte Teilnehmer*innen, kann auf Dauer eine entsprechende Fortbildung sehr hilfreich sein, um auf die Bedürfnisse dieser Kinder und Jugendlichen besser eingehen zu können und sie besser zu verstehen.
Das muss natürlich nicht alles auf einmal sein, aber für die Zukunft kann sich eine solche Weiterbildung als durchaus hilfreich bewähren.
JuLeiCa gehört zu den Favoriten, wenn es darum geht, qualifizierte Jugendleiter*innen auszubilden und anschließend mit einem Zertifikat auszuweisen. Wer schon einmal in der Kinder- und Jugendarbeit tätig war, hat sicher schon davon gehört und das macht einen sicheren und guten Eindruck, sowohl bei neuen Mitstreiter*innen, als auch bei den Eltern.
Neben den vielen Ausbildungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten ist übrigens ein Erster-Hilfe-Kurs erforderlich. Für Gruppenleiter*innen gibt es dafür teilweise auch eigene Kurse, in denen mögliche medizinische Notfälle besprochen und deren Versorgungsmöglichkeiten geübt werden.
Checkliste:
– Informiert euch über die Möglichkeiten, die für euch bestehen, um eine Ausbildung zum*zur Jugendleiter*in zu machen.
– Klärt wer von euch Interesse hat eine solche Ausbildung zu absolvieren und bedenkt dabei, dass diese Ausbildung Zeit kosten wird.
– Besprecht euch außerdem mit eurem Träger, er bietet ggf. solche Kurse intern an oder kann euch weitervermitteln. Mit diesem sollte auch der finanzielle Aspekt vorab besprochen werden.

