Ferienlager-Motto: Franz von Assisi

Franz von Assisi ist der Schutzpatron der Natur, der Tiere und der Umwelt. Gerade in der heutigen Zeit nimmt die Umwelt, die Natur und auch die Tierwelt einen immer höheren Stellenwert ein. Ihre Bedeutung wird zunehmend wichtiger beziehungsweise dem Menschen bewusster. Deshalb ist gerade die Jugend auch darauf bedacht die Umwelt zu schützen. Auch Franz von Assisi hat sich dieser Thematik angenommen und hier einen Sinn gesehen. Deshalb wäre es sehr schön zu diesem Thema einmal eine Jugendfreizeit zu gestalten. In dieser Freizeit kann auf viele verschiedene Aspekte eingegangen werden, die nicht nur für die Umwelt und die Natur, sondern gleichermaßen für uns als Menschen wichtig sind. Hier ein paar tolle Ideen, die ihr in der Jugendfreizeit umsetzen könnt.

Vorschlag 1: Diskussion zum Thema Umwelt und Tiere

Gerade in der heutigen Zeit nimmt diese Thematik einen immer höheren Stellenwert ein. Die Jugend will einfach nicht mehr bei der Ausbeutung des eigenen Planeten mitmachen oder auch zusehen. Es soll gehandelt werden! Es soll gehandelt werden für die Umwelt, die Tiere und demnach auch für unser Leben miteinander. Zu dieser Thematik könnt ihr in der Ferienfreizeit mit den Jugendlichen eine Diskussionsrunde führen. Ihre Sichtweisen zu hören und zu verstehen ist eine wichtige Bereicherung für uns alle.  Eventuell finden sich Lösungsansätze oder auch Vorschläge, wie der Zustand der Umwelt, der Tiere und auch der Natur verbessert werden kann. Schließlich kommt dies allen zugute.

Vorschlag 2: die Geschichte von Franz von Assisi

Gemeinsam mit den Kindern und Jugendlichen könnt ihr die Geschichte von Franz von Assisi entdecken. Hierzu könnt ihr zum Beispiel den Kindern und Jugendlichen Bildmaterial geben, dass sie ordnen sollen. Der Lebensweg von Franz von Assisi kann so besser dargestellt werden, die Hürden die er im Leben meistern musste und auch die Wohltaten, die er geleistet hat können genau erfasst werden. So erfahren die Kinder mehr über diese außerordentliche Persönlichkeit.

Vorschlag 3: im Tierheim helfen

Die Tiere lagen Franz von Assisi am Herzen. Er wollte das es den Tieren gut geht, dass sie genug zu essen haben. Deshalb gibt es den Welttierschutztag, der am Todestag von Franz von Assisi am 4. Oktober gefeiert wird. Doch auch ihr könnt den Tieren einmal etwas Gutes tun und sie in einem Tierheim besuchen. Hier kann sicherlich abwechselnd geholfen werden. Mittlerweile brauchen die Mitarbeiter zunehmend Hilfe. Das könnt ihr nutzen. Fragt einfach mal bei eurem Tierheim in der Nähe nach, ob diese noch Hilfe brauchen.

Vorschlag 4: ein Vogelhäuschen bauen

Franz von Assisi hatte auch eine sehr gute Beziehung zu der Vogelwelt. Gemeinsam mit den Kindern und Jugendlichen könnt ihr ein kleines Vogelhäuschen bauen, das im Winter verwendet werden kann. Es schützt die Tiere vor Kälte und gibt ihnen einen Unterschlupf. Mit Brettern und Nägeln ausgestattet kann diese Aktion nach einem bestimmten Bauplan leicht durchgeführt werden. Ihr als Jugendleiter könnt den Kindern hier eine Hilfestellung leisten.

Vorschlag 5: ein Tag ohne Geld

Franz von Assisi lebte in armen Verhältnissen. Er hatte kaum Geld und trug auch nur einfachste Kleidung. Ihr könnt eine Aktion starten und gemeinsam einmal einen Tag ohne Geld auskommen.

Vorschlag 6: Bilder gestalten

Verschiedene Stationen des Lebens von Assisi kann mittels Bildern dargestellt werden. Die Kinder könnten mit verschiedenen Materialen gemeinsam oder alleine ein Bild einer Station aus dem Leben von Assisi darstellen und formen. Kollagen mit Papierschnipseln, mit Farbe oder mit Nudeln legen? Alles ist möglich und der Kreativität sollte keine Grenze gesetzt werden.

Vorschlag 7: Was ist Reichtum und was ist Armut?

Um den Kindern eine neue Sichtweise zu geben, können die Kinder und die Gruppenleiter zusammensitzen – am Lagerfeuer zum Beispiel – und darüber berichten, was sie als Armut und was als Reichtum empfinden und warum. Ganz nach dem Ferienlager-Motto Assisi. Es sollen den Kindern neue Sichtweisen entgegen derer, die von der Gesellschaft vermittelt werden, eröffnet werden, damit sie sich im Erwachsenenalter nicht in einem Hamsterrad des Verdienens und Ausgebens wiederfinden.

Vorschlag 8: Teamarbeit

Auch der Umgang miteinander ist wichtig. Die Gruppenleiter können mit den Kindern auch verschiedene Alltagssituationen durchspielen und in kleinen Teams nachspielen, wie Assisi in modernen Zeiten wohl gehandelt hätte? Situationen im Internet oder in der Schule können erörtert und besprochen werden, während man sie durchspielt und dann kann man sich wieder in die Person von Assisi und seinem Werk hineinversetzen und damit etwas im Umgang im Alltag mitnehmen.

Vorschlag 9: Ein Gang in die Natur

Assisi liebte die Schöpfung und erkannte als einer der ersten Menschen, wie sehr sie mit den Menschen verbunden ist, und dass wir ein Teil von ihr sind. Es ist daher eine gute Idee, mit den Kindern diese Schöpfung, die Natur, zu beobachten und wahrzunehmen. Man muss es spüren, um nachvollziehen zu können, was Assisis mit seinen Worten und Taten gemeint haben könnte, wenn er von Schöpfung sprach. Die Kinder sollten in einem Wald ihre Aufmerksamkeit schulen und man sollte als Gruppenleiter erklären, was es mit diesen oder jenen Dingen in der Natur auf sich hat. Wie alles miteinander zusammenhängt. Wie der Regen die Pflanzen nährt und wie sie die Tiere nähren und wie das Sonnenlicht dafür sorgt, dass die Blätter eines Baumes Sauerstoff herstellen.

Vorschlag 10: Quiz

Ein Quiz macht Kindern Spaß. Sie können ihr Wissen testen und in gesunden Wettbewerb treten. Obendrein können sie etwas lernen, wenn sie die Antwort nicht sofort selbst wissen. Man sollte also als Gruppenleiter ein Quiz über das Leben und das Wirken von Assisi vorbereiten und dann Fragen stellen, die mit Antwortmöglichkeiten ausgestattet sind. In kleinen Teams können die Kinder dann gegeneinander antreten und letztlich einen Preis gewinnen, der aber bescheiden sein sollte, um allen klar zu machen, dass es darum nicht geht, sondern um Dankbarkeit und Respekt, auch den Verlierern des Quiz gegenüber, wie Franz von Assisi und das Ferienlager-Motto es vermitteln sollten. Damit hat man gleich zwei Lektionen in einem.

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Daniel
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Hallo, schön, dass du hier vorbeischaust. Ich bin der Kopf hinter dem Jugendleiter-Blog und bin seit über 10 Jahren in der Jugendarbeit aktiv, habe viele Jahre einen Verband geleitet und blogge hier über meine Erfahrungen aus mehr als 100 Freizeittagen und 200 Gruppenstunden. Meine besten Spiele und Ideen sind als Bücher erschienen.

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