Alias: Anarchofangen, Ransetzen
Art: sehr schnelles Fangspiel mit Gehirneinsatz
Ziel: Gejagte und Jäger, die schnell zu Gejagten werden
Dauer: 10–15 Minuten
Wir brauchen dazu: genügend Platz zum Laufen, am besten draußen

So geht es: Alle teilen sich in Zweiergruppen auf, die sich einhaken (nur zu zweit jeweils, nicht alle Pärchen zusammen) und auf der Spielfläche verteilen. Ein Pärchen teilt sich in Jägerin und Gejagte. Wenn die Jägerin die Gejagte erwischt, vertauschen sich die Rollen (Gejagte zu Jägerin und umgekehrt).
Die Gejagte kann sich retten, indem sie sich bei einem Pärchen einhakt. Dabei muss sie sich mit gleicher Blickrichtung wie das Pärchen einhaken (also nicht von vorne einhaken). Sobald die Spielerin, die jetzt in der Mitte ist, merkt, dass die Gejagte fest angedockt hat, kann sie die Spielerin am anderen Ende des Pärchens loslassen. Diese wird dann zur neuen Jägerin, und die alte Jägerin wird zur neuen Gejagten. So schnell kann’s kommen!

Besondere Hinweise: Es ist lustig: Immer gibt es ein, zwei Nasen, die die Regeln partout nicht raffen und als Gejagte auf die Jägerin zulaufen anstatt wegzulaufen.
Varianten: Die Pärchen stehen nicht, sondern sitzen. Anstatt sich bei einem Pärchen einzuhaken setzt sich die Teilnehmerin auf der Flucht dort heran (”Ransetzen“).
Wann einsetzen: Wenn das Hirn qualmt oder auf Stand-by steht und Bewegung an frischer Luft angebracht ist.

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QUELLEOliver Klee | www.spielereader.org

Oliver Klee lebt und arbeitet in Bonn. Er gibt Workshops zu Methodenthemen wie Train-the-Trainer, Konfliktmanagement oder
Zeitmanagement, zu IT-Themen wie Softwarearchitektur oder Web-Security, und zu Entspannungsmassage und Rangeln. Auf seinen Seminaren wird grundsätzlich sehr viel gespielt, und ein Plüschelch spielt auch oft eine zentrale Rolle.

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