Der Klassiker der Geländespiele: Strategie, Bewegung, Gruppenkampf in einem Spiel zusammen.

Benötigt werden ein großes Gelände (Laub-/Mischwald + Wiese) sowie Strategokarten (im Download am Ende dieser Erklärung). Die Gruppe wird aufgeteilt in 2 Mannschaften. Jede Gruppe sucht sich innerhalb von 15 Minuten einen Lagerplatz im Wald und grenzt diesen (etwa 4 mal 4 Meter groß) mit Ästen und Ähnlichem ab. Die Spieler des einen Teams erhalten gelbe, die des anderen Teams blaue Karten (Vorlage auf buntes Papier drucken).

Nach Spielbeginn (zuvor festgelegte Uhrzeit) schwärmen die Gruppen aus. Trifft ein Spieler auf einen Feind und berührt diesen, zeigen sich beide Spieler die Karten. Der im Rang höhere Spieler (z.B. „Bombe“) führt den Feind (z.B. „Unteroffizier“) ab und bringt ihn persönlich zum Lagerplatz. Während einer Gefangenenabführung kann keiner der beiden gefangen oder befreit werden! Bei gleichem Rang trennen sich die Gegner. Ein Festhalten, bis der nächsthöhere Mitspieler kommt, ist verboten. Der Rang des Feindes sollte in diesem Fall lautstark den eigenen Mitspielern verkündet werden („Christian ist Generaaaaal!“), denn das Tauschen der Karten nach Spielbeginn ist verboten und führt sofort zur Niederlage der gesamten Mannschaft! Jedes Team hat genau eine „Fahne“ und mindestens 2 „Spione“. Gefangene können nur durch Abschlagen des „Spions“ im Lager befreit werden. Dabei reicht es aus, wenn die Gefangenen eine Kette innerhalb des Lagers bilden und das Ende der Kette berührt wird. Das Spiel ist gewonnen, wenn entweder die gegnerische „Fahne“ geschlagen wurde, alle Spione gefangen wurden oder zu einer vorher bestimmten Uhrzeit die meisten Gefangenen gesammelt wurden.

Hier noch wichtige Punkte, die beachtet werden müssen:

– Mindestteilnehmerzahl: 2 x 8
– Der Lagerplatz muss von mindestens 3 Seiten angreifbar sein, nicht mehr als 3 Totenwachen mit einem Mindestabstand von 10 Metern haben, und die Abgrenzungen müssen überwindbar sein!
– Pro Team sollte 1 Leiter mitspielen, um den Kindern verschiedene Strategien vorzuschlagen (z.B. Massenangriff; niedrige Ränge suchen die Fahne im Gelände; niedriger Rang geht mit höherem Rang, um schwieriger angreifbar zu sein (z.B. Minör & Bombe / Feldmarschall & Unteroffizier), Ablenkungsmanöver etc.). Der Leiter sollte auch dafür zu sorgen, dass nicht die größten „Luschen“ als Spion eingeteilt werden.
– Das 1. Spiel ist meist noch etwas unkoordiniert, da die Regeln zunächst verinnerlicht werden, beim 2. Mal ist es interessanter!
– Achtung: die Strategokarten sind jeweils aufeinander abgestimmt. Kaum eine sieht in der Rangfolge aus wie die andere. Die Ränge, die unterhalb des eigenen Rangs stehen, können geschlagen werden, die darüber stehen, sind die stärkeren Gegner.

 

Zum Download der Strategokarten

Hallo, schön, dass du hier vorbeischaust. Ich bin der Kopf hinter dem Jugendleiter-Blog und bin seit über 10 Jahren in der Jugendarbeit aktiv, habe viele Jahre einen Verband geleitet und blogge hier über meine Erfahrungen aus mehr als 100 Freizeittagen und 200 Gruppenstunden.

Meine besten Spiele und Ideen sind als Bücher erschienen.

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