Heute geht es um das Thema Legasthenie und wie man damit in der Kinder- und Jugendarbeit umgehen kann. Dazu habe ich ein Interview mit Michael geführt, der die Seite LegaKids ins Leben gerufen hat. Was es auf der Seite gibt und wie ihr euch die Seite in der Jugendarbeit zu nutze machen könnt, erfahrt ihr in diesem Interview.

Am Ende wartet auch ein kleines Gewinnspiel auf euch.

Hallo Michael,

stellst du uns bitte einmal dein Projekt legakids.net vor?

LegaKids unterstützt Kinder, die Schwierigkeiten mit dem Lesen, Schreiben und Rechnen haben. Viele Kinder verlieren frühzeitig den Spaß an Buchstaben und Zahlen. Durch unsere vielfältigen Spiele gewinnen Kinder Lernfreude und Selbstvertrauen.

Wie bist du auf die Idee für die Seite gekommen?

Meine Frau ist seit vielen Jahren Lerntherapeutin. Vor knapp 10 Jahren haben wir geschaut: Was gibt es im Internet für Kinder mit LRS (Leseschwäche). Es gab nichts. Also erfanden wir Lurs, das Lese- und Rechtschreibmonster, und begannen LegaKids Schritt für Schritt aufzubauen.

Wer ist die Zielgruppe?

Die Zielgruppe sind Kinder zwischen 7 und 13 Jahren sowie deren Eltern, Lehr- und Förderkräfte.

Welche Bereiche können auch für Jugendleiter aus der Jugendarbeit interessant sein?

Unser Motto ist „Lernen durch Spaß“. Da gibt es keinen erhobenen pädagogische Zeigefinger. So können (vor allem, wenn es regnet) die Online-Spiele genützt werden, um Kinder zu motivieren, die sich mit dem Lernen schwer tun. Der Bereich „bewusste und verantwortungsvolle Mediennutzung“ ist auch im außerschulischen Bereich ein wichtiger Faktor, da die Schriftsprach- und Medienkompetenz eng miteinander verflochten sind.

Was ist dein persönlicher Tipp für den Umgang mit Kindern mit Legasthenie?

LRS oder Legasthenie dürfen nicht als Krankheitsbild gesehen werden. Da würden allein die Kinder stigmatisiert. Jedes Kind kann lesen lernen. Eine Legasthenie, wie wir sie heute kennen, hat viele Ursachen: U.a. überfrachtete Lehrpläne, mangelnde didaktische oder oft fehlende Ausbildung der Lehrer im schriftsprachlichen Bereich, unterschiedliche Begabungsprofile, aber auch zu wenig Unterstützung durch die Familie sind  hier zu nennen.

Zum Abschluss hast du uns auch etwas zum Verlosen mitgebracht. Stellst du uns den Gewinn kurz vor?

Das ist Lurs, das Lese-Rechtschreibmonster. Lurs verkörpert alle Probleme, die im Umgang mit dem Lesen und Schreiben entstehen können. Lurs ist sehr klug und voller Wissen. Aber er möchte nicht, dass die Menschen auch so klug werden wie er. Daher sieht er seine Lebensaufgabe darin, den Menschen mit allen Tricks und Kniffen den Spaß an den Buchstaben zu verderben.

Vielen Dank für das Interview.

Gewinne eine Lurs-Handpuppe

Gewinne eine von fünf Lurs-Handpuppen. Schreibe dazu einfach einen Kommentar unter diesen Artikel und erzähle uns, mit welchem „Problem“ du dich im Umgang mit Kindern und Jugendlichen regelmäßig auseinandersetzen musst. Vielleicht hast du auch direkt einen Tipp für andere Jugendleiter, wie du den Kindern helfen konntest.

[toggle title=“Teilnahmebedingungen“]

Um am Gewinnspiel teilnehmen zu können, ist es unerlässlich, eine gültige E-Mail-Adresse anzugeben. Durch die Teilnahme am Gewinnspiel erklärt sich der Teilnehmer einverstanden, dass die dazu erforderlichen Daten für die Dauer und bis zur Abwicklung des Gewinnspiels speichert. Es steht dem Teilnehmer jederzeit frei, per Widerruf die Einwilligung in die Speicherung aufzuheben und somit von der Teilnahme am Gewinnspiel zurückzutreten, indem er eine E-Mail an gewinnen@jugendleiter-blog.de schickt. Die Daten des Teilnehmers werden nach Eingang des Widerrufs umgehend gelöscht. Im Hinblick auf die registrierten Daten der Teilnehmer verpflichten wir uns, die datenschutz- und medienrechtlichen Bestimmungen einzuhalten. Insbesondere werden die Daten vertraulich behandelt. Über die Verteilung der zur Verfügung stehenden Gewinne entscheidet das Los. Die Ermittlung der Gewinner durch die Spielleitung ist endgültig. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner werden von uns per E-Mail benachrichtigt. Ein Rechtsanspruch auf Barauszahlung von Sachgewinnen besteht nicht.

Einsendeschluss ist der 31.07.2013

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Daniel Seiler ist der Kopf hinter dem Jugendleiter-Blog. Seit mehr als 10 Jahren ist er in der Jugendarbeit aktiv, hat viele Jahre einen Verband geleitet und bloggt nun aus seinen Erfahrungen aus über 100 Freizeittagen und mehr als 200 Gruppenstunden. Die besten Spiele und Ideen sind als Bücher erschienen.

7 KOMMENTARE

  1. Ich finde es immer schwieirg mit Kindern mit AD(H)S umzugehen. Tipps: Zeit nehmen und auch mal Auszeiten geben.

  2. Hallo,
    ich sehe immer wieder, wie viel Druck Kindern beim Lernen der Sprache gemacht wird. Es geht in der Schule fast nur mehr darum, so schnell wie möglich Lesen und Schreiben zu können, sodass viele die Freude verlieren.
    Ich versuche, spannend zu fördern, indem ich Leseaufgaben spannend und spielerisch verpacke und Lust aufs Weitermachen verbreite. Das ist natürlich nicht immer sehr einfach und auch sehr arbeitsintensiv, aber wenn man sich nur genug Zeit nimmt und viel Material (lustige Leseketten, spannende Geschichten, …) vorbereitet, kein Problem mehr.
    Lurs wäre eine absolute Bereicherung für meine Förderarbeit imBereich Sprache und Lesen.
    Vielen Dank!

  3. Ich finde streitende Kinder immer ganz schlimm. Oft kommt der Zoff ja nicht erst in der Gruppenstunde zustande sondern wird schon aus der Schule oder so mitebracht.

    Da hilft nur Kinder zur Seite nehmen und schlichten. Auch wenn dass schwieirig ist, wenn man erst die Hintergründe herausarbeiten muss

  4. Heii, aalso ich finde Kinder die so sehr aktiv sind auch anstrengend und eine echte herausforderung. On das immer ADHS ist, weiß ich nicht.

  5. Oft kommt es vor, dass Kinder sich nur schlecht in eine Gruppe integrieren können, bzw. im Umgang mit dem Betreuer gern einen Sonderstatus einnehmen wollen – ihnen fällt es oft schwer zu begreifen, dass Sie ein Teil der Gruppe sind und genauso behandelt werden wie andere Kinder auch. Im schlimmsten Fall versuchen sie dann, durch ihr Verhalten auf sich aufmerksam zu machen, z.B. in dem sie den Kasper spielen. Hier bedarf es viel Fingerspitzengefühl und Geduld.

  6. Manchmal ist es sehr schwierig mit mejn Kind umzugehen sie ist etwas eifersüchtig und man muss sie aus ein streit rausreissen

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