Der Jugendleiter-Blog wird volljährig, seit 18 Jahre veröffentliche ich Ideen, Spiele und Tipps für die Jugendarbeit – und ohne euch gäbe es ihn nicht. Deshalb möchte ich diesen 18. Geburtstag gemeinsam mit euch feiern. Nicht mit großen Worten, sondern mit kleinen, echten Momenten aus der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen.
Was war ein Augenblick, der euch gezeigt hat: Genau deshalb mache ich das?
Vielleicht ein Satz eines Kindes. Ein Lachen nach einer schwierigen Gruppenstunde. Ein leiser Moment am Lagerfeuer. Oder das Gefühl, gebraucht zu werden.
👉 So könnt ihr teilnehmen: Schreibt mir unter diesen Artikel einen kurzen Text als Kommentar (ein paar Sätze reichen), in dem ihr euren persönlichen Jugendleiter*innen-Moment beschreibt.
Alle eingesendeten Momente zeigen mir und anderen: Jugendarbeit wirkt. Und sie lebt von Menschen wie euch.
🎁 Das könnt ihr gewinnen:
Ich verlose 3 Materialpakete im Wert von jeweils über 100 € – gefüllt mit Spielen, Methoden und Ideen für die Kinder- und Jugendarbeit.
Einsendeschluss ist der 28. April 2026.
Um am Gewinnspiel teilnehmen zu können, ist es unerlässlich, eine gültige E-Mail-Adresse anzugeben. Durch die Teilnahme am Gewinnspiel erklärt sich der Teilnehmer einverstanden, dass die dazu erforderlichen Daten für die Dauer und bis zur Abwicklung des Gewinnspiels speichert. Es steht dem Teilnehmer jederzeit frei, per Widerruf die Einwilligung in die Speicherung aufzuheben und somit von der Teilnahme am Gewinnspiel zurückzutreten, indem er eine E-Mail an daniel@jugendleiter-blog.de schickt. Die Daten des Teilnehmers werden nach Eingang des Widerrufs umgehend gelöscht. Im Hinblick auf die registrierten Daten der Teilnehmer verpflichten wir uns, die datenschutz- und medienrechtlichen Bestimmungen einzuhalten. Insbesondere werden die Daten vertraulich behandelt. Über die Verteilung der zur Verfügung stehenden Gewinne entscheidet das Los. Die Ermittlung der Gewinner am 29. April 2026 durch die Spielleitung ist endgültig. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner werden von uns per E-Mail benachrichtigt. Ein Rechtsanspruch auf Barauszahlung von Sachgewinnen besteht nicht. Ebenso ist ein Tausch oder eine Übertragung des Gewinnes nicht möglich. Der Versand des Gewinnes erfolgt nur innerhalb Deutschlands.
Das Gewinnspiel endet am 28. April 2026 – 12:00 Uhr.


Gespräche am Lagerfeuer waren für mich immer die schönsten Momente, weil alle sich dort öffnen konnten, man abseits von Programm und Großgruppe individuell sprechen und sich kennenlernen konnte. Dort habe ich echte Freundschaften aufbauen können
Ein Moment, der mir besonders in Erinnerung geblieben ist, war ein internationales deutsch-tschechisches Jugendcamp an der Ostsee. Gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen aus dem Erzgebirge sind wir dorthin gereist – für einige von ihnen war es das erste Mal überhaupt am Meer.
Dieses Staunen, die Freude und das Strahlen in ihren Gesichtern zu sehen, war etwas ganz Besonderes. Es hat mich tief berührt, dass wir ihnen diese Erfahrung ermöglichen konnten. Gleichzeitig war es schön zu erleben, wie wir als Gruppe zusammengewachsen sind – über Sprach- und Ländergrenzen hinweg.
Die Kinder hatten eine unvergessliche Zeit – und wir Betreuenden genauso. Genau solche Momente zeigen mir, warum ich mich engagiere.
Ich nutze die Impulse des Jugendleiter-Blogs für mein soziales Kompetenztraining an einer Grundschule. Ich unterrichte auch Werte & Normen. Hier fließen auch Ideen aus diesem Blog ein. Vielen Dank dafür!
Hallo ich bin Teamleiterin bei den Royal Rangers. Christliche Pfadfinder der freien Pfingstgemeinde. Als Jugendleiterin bei den Forschern (6-8jährige Mädchen u. Jungen) diene ich jeden Freitag 2 Stunden für Gott. Unser Ziel ist es Mensche zu Gott zu führen, Zu halten und Dienstbereit zu machen. Mein schönster Moment war als ich Kinder über „Gott ist das Licht“ berichten konnte. Gemeinsam sind wir mit Taschenlampen an den Jönde haltent in unseren Wald…angst und unwohlsein war spürbar. Als wir pber Gott sprachen und alle Verstanden es gibt nichts wovor du dich fürchten musst, denn Gott ist das Licht und führt uns. Konnten am ende alle Kinder warm, glücklich und mutig OHNE Taschenlampe ihren Weg finden.
Toll wenn dann Kinder kommen und berichten wie Gott Ihnen jeden Abend im dunkeln hilft. Amen
Für mich ist es immer der Moment, wenn ein Jugendlicher in unseren Erwachsenenverband übergeht. Wenn man junge Menschen noch weiter unterstützt, indem man da ist wenn das Erwachsensein mal ein bisschen zu viel ist. Es ist vielleicht kein Klassischer Jugendleiter*innen-Moment, aber für mich gehört es dazu. Weil wir auch als Erwachsene noch Kind sein können
Mein besonderer Jugendleiterinnen-Moment war der Besuch des Kirchentages in Nürnberg mit unseren Konfirmandinnen und Konfirmanden. Der erste Kirchentag für uns alle. Gemeinsam das Lichtermeer zu erleben, die Musik, die Stimmung und die Gemeinschaft zu spüren – das war unglaublich bewegend. Inmitten von tausenden Menschen den Glauben zu feiern, hat mir gezeigt, wie stark und lebendig Kirche sein kann.
Als Jugendleiter in einem gemeinnützigen Musikverein gibt es immer wieder schöne Momente mit den Kindern, die einen für die Zeit mehr als entschädigen. Vor allem strahlende Kinderaugen beim Musizieren und Ausprobieren, Spielen, Basteln, Ausflügen oder im Zeltlager, bei denen die Kids sich miteinander beschäftigen. Oft sind es tatsächlich die kleinen Dinge, die allen viel Freude bereiten.
Mein Jugendleiter-Moment ist wenn am Lagerfeuer bei Sonnenuntergang die Großen neben den kleinen sitzen und sich zusammen das Liederbuch teilen. Es ist egal wo her man kommt, wie man aussieht oder wie alt dein neuer Freund neben dir ist. Im Zeltlager sind alle gleich, jeder spielt mit jedem und zusammen sind wir ein großes Team.
Mein schönster Moment war es als ich bei einem Zeltlager dabei war. Ich hatte die Rolle des „Springers“, war also keiner Gruppe fest zugeteilt sondern sprang da ein wo ich gerade gebraucht wurde. In der Küche, beim Aufräumen, beim Technik-Team aber auch wenn ein Gruppenleiter ausgefallen ist, also sehr viel im Hintergrund. Dadurch hatten die Kinder keinen wahnsinnig großen Bezug zu mir und kannten mich nur vom sehen. So in der mitte der Woch haben die Kinder, ganz von selbst, ohne das es eine Aufgabe war, sich gegenseitig und den Leitern „Schmunzelsteine“ als Anerkennung geschenkt. Das ist ein kleiner, großer Stein wo ganz simpel mit Edding ein zwinkender Smiley draufgemalt wurde. Der Stein war nichts besonderes aber es ging um die Geste. Und so kam an dem Tag auf einmal ein kleiner Junge zu mir und hat gesagt, „Schau mal Martin, ich hab einen Schmunzelstein für dich!“ Ich war so berührt, weil ich ja im Grunde eine Aufgabe hatte die nicht so viel mit den Kindern zu tun hatte, und trotzem jemand mir einen Stein geschenkt hat und nicht nur den Gruppenleitern so wie es die meisten gemacht haben.
Nach einer chaotischen Gruppenstunde kam ein Kind zu mir und meinte einfach nur: „Heute war richtig schön.“ Das war so überraschned
Am Anfang vom Wanderlager haben viele gestöhnt und genölt, als ihnen bewusst wurde, wie hoch der Berg ist bzw. auch im Verlauf des Aufstiegs. Besonders in Erinnerung ist mir geblieben, als sich Gruppenkinder bedankt haben, nachdem wir mit mehreren Pausen und gutem Zureden, gemeinsamen Lachen und Singen oben angekommen sind. Das Vesper mit anschließender Gummibärchen-Überraschung, die wir Leiter*innen nach oben getragen haben, war ein extra Highlight.
An einem Waldtag, wo wir gemeinsam in einer Riesengruppe mit ca 60 Personen in einer Hütte im Wald Spiele (Vormittags ein Robin-Hood-Teamspiel ) und Nachmittags Stationen im Wald, dabei hatten wir ein Lagerfeuer und ein Spanferkel am Grill geplant. An der Hütte angekommen, begann direkt nachdem das Feuer und der Grill eröffnet waren ein totaler Starkregen.
Als ich versuchte nocheinmal zur Herberge zu gelangen stand ich bis zur Hüfte im Wasser was den Weg vom Berg herunterlief, also war der Rückweg abgeschnitten.
Ich bot allen die heimwollten an hochzuschwimmen ;-) und dann hatten wir den lustigsten Vormittag unter dem Dach der Hütte, in der Hütte machten wir Spiele und ein Feuerwächter grillte das Ferkel während andere an einem Schutz bauten um das Feuer am laufen zu halten. Immer wieder wechselten sich die Kids im Regen ab und dieser Waldtag wurde zur Legende.
Als am Nachmittag der Regen völlig aufhörte war ein wenig Enttäuschung zu spüren, denn gerade die Improvisation in der Katastrophensituation von Kids und Teamern hatte diesen Tag verzaubert…
Wir waren auf Hüttenlager und ein Mädchen, das beim Sommerlager wegen Heimweh nach 2 Tagen nach Hause gefahren ist, war mit dabei. Ich habe mit ihren Eltern lange gesprochen, dass sie sie nochmal mitfahren lassen. Alles hat gut geklappt. Am Ende des Hüttenlager hat mit das Mädchen angeschaut und gesagt: „Jeder kann mal eine zweite Chance gebrauchen um das Heimweh zu besiegen.“
Pausengespräch bei einem Kennenlerntag einer DAZ-Klasse mit gemeinsamer Bauaktion und Kochen im Garten. Ein 14-jähriger Junge sitzt unterm Pfirsischbaum und strahlend blauem Himmel und meint auf einmal: „Mensch, ich habe garnicht gemerkt, wie ich das hier alles vermisst habe. draußen und aktiv sein, das hab ich früher viel mehr gemacht.“
Manchmal sind es die kleinen Momente, die am meisten bleiben: Abends am Lagerfeuer sitzen, Geschichten hören, lachen – und plötzlich sagt ein Kind ganz leise: „Ich fühl mich hier richtig wohl.“ Genau solche Augenblicke machen die Jugendarbeit für mich so besonders. Wenn Vertrauen entsteht und man merkt, dass man wirklich etwas bewirken kann, dann ist das unbezahlbar.
Ich finde die Impulse im Jugendleiter-Blog super und nehme die grad passenden in die Teamsitzungen mit rein. Ein toller Blog, Ideenreichtum und Inspiration. Danke!
Wir haben in einer Gruppernstunde mal Karten für Senioren im Altenheim geschrieben. Um den Kindern zu verdeutlichen, wie wertvoll es ist, wenn jemand an einen denkt, habe ich jedem Kind selbst eine persönliche wertschätzende Karte geschrieben. Als sie ihre Karten gelesen gaben ist es still geworden und bei manchen konnte man am Gesicht ganz deutlich sehen, dass sie sich sehr berührt und persönlich gestärkt gefühlt haben!
Mein Gedanke in der Vorbereitung war, wahrscheinlich wird die Karte gelesen, und liegt am Ende irgendwo im Gruppenraum.
Am Ende hat jedes Kind seine Karte mitgenommen, ein Mädchen ist sogar nochmal zurückgekommen um die Karte zu holen.
Mir hat die Aktion gezeigt, dass wir Kindern viel häufiger unsere Wertschätzung ausdrücken müssen, auch wenn es im Alltag vielleicht schwierig ist.