Sketch: Eine Fahrradtour mit Umwegen

Sketch für mehrere Kinder in unterschiedlichen Altersgruppen, eine*n Sportlehrer*in und Aufsichtspersonal

Der ungewollte Umweg eines Fahrers durch Abwesenheit des Aufsichtspersonals und damit Platz 1 aufgrund der Zeitnahme einer ungeplanten Langstrecke (in der Gruppe der Pechvögel) sorgt für den Witz während eines Fahrradrennens.

Die Fahrrad AG einer Schule fährt einmal wöchentlich auf gesponserten Rennrädern 45 Minuten kurze Strecken durch Stadt und Land. Zum Abschluss der AG ist eine Ausfahrt mit einem kleinen Rennen geplant. Die Rennstrecke haben die Schüler und Lehrer vorher abgesteckt. An den Abzweigungen steht jeweils ein Erwachsener als Aufsichtsperson. Am Treffpunkt der Schule verteilt der Sportlehrer Startnummern. Er ruft die Jugendlichen namentlich auf (Namen und Anzahl Startnummern richten sich nach der Gruppengröße).
Sportlehrer: Haben alle ihre Startnummern? Macht euch die Nummern bitte gegenseitig an Pulli, T-Shirt oder Sportjacke fest, so dass sie später beim Rennen gut zu sehen ist. Es wird einzeln eine Strecke gefahren und die Zeit gestoppt. Wir fahren uns jetzt bis zur Rennstrecke warm. 
Schüler 1: Moment, meine Startnummer ist noch nicht fest.
Schüler 2: Ich mache das, komm her.
Sportlehrer: Wir fahren wie immer in Zweierreihe, die jüngeren Schüler innen, die Älteren bitte außen. Ich fahre vorne, keiner überholt. ….. und …… bilden das Schlusslicht.
Schüler 3: Ich habe doch gar keine Chance gegen ……. (älteres Kind) bei einem Rennen.
Sportlehrer: Wir teilen das Rennen in drei Alters-und Leistungsklassen ein, keine Angst. Außerdem steht der Spaß im Vordergrund.
Die Kinder stellen sich auf, der Lehrer gibt Handzeichen zur Abfahrt. Die Gruppe erreicht die vorgesehene Rennstrecke ohne Zwischenfälle. Der Lehrer übernimmt den Posten am Start. Ein Kind nach dem anderen fährt die Rennstrecke ab. Die Posten winken die Radler in die richtige Richtung. Nach der Hälfte der Starter verschwindet der Posten an einer Kreuzung kurz im Gebüsch.
Lehrer: Startnummer 12 bitte. Und los.
Der Fahrer saust los und fährt an der nächsten Kreuzung geradeaus statt rechts. Es ist kein Posten in Sicht. Nach dem Rennen wertet der Lehrer aus.
Lehrer: Nummer 13, hast du die Startnummer 12 überholt?
Jugendlicher 4: Nein, es war niemand vor mir.
Lehrer: Hat ein anderer von euch die Startnummer 12 gesehen?
Die Kinder schütteln den Kopf. Nummer 12 bleibt verschwunden. Nach einiger Zeit machen sich die Kinder auf die Suche.
Jugendlicher 5: Wir fahren zu viert die Strecke geradeaus.
Jugendlicher 2: Wir fahren rechts herum.
Lehrer: Ich fahre mit den Kleineren die Strecke Richtung Schule.
Jugendlicher: Hoffentlich ist nichts passiert.
Von hinten kommt der Fahrer mit der Nummer 12 gelaufen, da Fahrrad schiebend.
Jugendlicher 6: Da hinten ist er!
Fahrer mit der Nr. 12: Haaallooo. Hier bin ich. Ich habe einen Platten.
Jugendlicher 6: Ich habe Flickzeug.
Lehrer: Beeil dich! Ich habe die Stoppuhr hier. Die Ziellinie hast du gleich erreicht.
Mehrere Jugendliche: Hopp, hopp, Hopp. Du hast es gleich geschafft.
Fahrer 12: Ich war schon im nächsten Ort. An der Kreuzung stand kein Posten. 
Jugendliche: Hopp, hopp, hopp. Schneller.
Fahrer fängt lachend an zu rennen und schnauft durchs Ziel.
Lehrer: 38 Minuten. Das ist der Rekord. Pokalverdächtig!
Fahrer 12: Mit Umweg und einem Platten gar nicht so schlecht. Erster in der Leistungsklasse Pechvögel.
Jugendlicher 7: Lass uns den Schlauch flicken, dann fahren wir zurück.
Fahrer 12: Der ist nicht mehr zu flicken. Die Glasscherben haben den zerschnitten. Ich brauche einen neuen Schlauch.
Jugendlicher 7: Ich habe einen im Rucksack.
Nach der Pannenhilfe fahren die Schüler zur Schule zurück. 

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