Formen der Jugendarbeit gibt es viele – einige wollen wir heute einmal genauer vorstellen.

Was ist eine Gruppenstunde?

Gruppenstunden sind regelmäßige Termine, zu denen eine meist unveränderte Gruppe von Kindern/Jugendlichen sich mit ihren Jugendleitern treffen und gemeinsam etwas unternehmen. Gruppenstunden finden meist wöchentlich oder alle 14 Tage statt. Gruppenstunden haben oft einen festen Gruppenraum, an dem sie sich treffen, und sie geben sich erstellen gemeinsam einen Gruppenplan, der für einen längeren Zeitraum die gemeinsamen Aktivitäten festlegt.

Was ist ein Ferienlager?

Ein Ferienlager, auch Zelt- oder Sommerlager, ist eine mehrtägige Veranstaltung, zu der die teilnehmenden Kinder und Jugendlichen zusammen mit dem Leitungsteam wegfahren und gemeinsam auf einem Zeltplatz oder in einer Jugendherberge übernachten. Ein Ferienlager dauert oft eine Woche; kann aber auch nur ein Wochenende oder auch zwei Wochen andauern. Das Ferienlager steht oft unter einem Motto, dem sich das Programm unterordnet. Alle Teilnehmer tragen zum Gelingen des Ferienlagers bei, in dem sie gemeinsam Dienste und Aufgaben übernehmen. Dies können zum Beispiel Küchen- oder Spüldienste als auch Aufräum- und Putzdienste sein. Auf dem Programm stehen in einem Ferienlager oft Wandertage, Ausflüge und Geländespiele.

Was ist ein Hike?

Eine Gruppe Jugendlicher, einige Leiter und alles, was man für eine mehrtägige Wanderung inkl. Übernachten braucht auf dem Rücken – das ist ein Hike. Die Gruppe wandert also mehrere Tage und übernachtet dabei jeweils an einem anderen Tag. Dabei können die Zwischenstopps entweder vorgeplant werden oder es wird versucht, spontan eine Übernachtungsmöglichkeit zu finden.

Was sind Aktionstage?

Im Gegensatz zu einem Ferienlager wird bei Aktionstagen nicht gemeinsam übernachtet. Oft werden die Teilnehmer am Morgen von den Eltern gebracht und abends Wiede abgeholt. Daher sind Aktionstage meist räumlich in Jugendzentren oder Gemeindehäusern untergebracht. Ansonsten unterscheiden sich Aktionstage nicht stark von Ferienlagern.

Was ist ein offener Jugendtreff?

Ein offener Jugendtreff basiert nicht auf einem festen Anmeldeverhalten, sondern stellt meist ein betreutes Angebot dar, zu dem Kinder und Jugendliche ohne Anmeldung kommen können. Der Ort bietet entweder Ansicht genug Aktionsmöglichkeiten, so dass ohne konkrete Anleitung durch einen Leiter etwas unternommen werden kann, oder vor Ort werden einzelne Workshops und Programme angeboten.

Was ist ein Jugendgottesdienst?

Ein Jugendgottesdienst ist ein Gottesdienst, der von und für Kinder und Jugendliche gestaltet wurde. Er unterscheidet sich von einem „normalen“ Gottesdienst durch eine moderne Lied- und Textauswahl und durch eine oft modern inszenierte Umsetzung. Dies kann zum Beispiel durch kurze Theaterstücke und eine Band erfolgen.

Fehlt etwas?

Welche Aktionsformen nutzt ihr noch? Schreibt uns in die Kommentare!

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Daniel Seiler ist der Kopf hinter dem Jugendleiter-Blog. Seit mehr als 10 Jahren ist er in der Jugendarbeit aktiv, hat viele Jahre einen Verband geleitet und bloggt nun aus seinen Erfahrungen aus über 100 Freizeittagen und mehr als 200 Gruppenstunden. Die besten Spiele und Ideen sind als Bücher erschienen.

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