Würfel suchen

Im Raum, in dem das Spiel stattfinden soll, versteckt die Spielleitung einen Würfel. Dieser muss so versteckt werden, dass alle Mitspieler ihn sehen können. Erreichen müssen sie ihn nicht unbedingt. Ist der Würfel gut positioniert, dürfen die Mitspieler in den Raum eintreten.Die Aufgabe ist es nun, den Raum nur mit Blicken abzusuchen und den Würfel zu entdecken. Wer den Würfel entdeckt hat, darf nicht aufrufen oder den Würfel wegnehmen. Er geht dann zur Tür, an der die Spielleitung wartet und flüstert ihr das Versteck ins Ort.

Ist der Ort korrekt, darf der Spieler den Raum verlassen und zählt zu den Gewinnern. Ist der Ort falsch, darf er weitersuchen. Gespielt wird so lange, bis nur noch ein Mitspieler übrig ist. Dieser darf bekommt nun gezeigt, wo sich der Würfel befindet. Der Spieler darf für die nächste Runde entscheiden, ob der Würfel versteckt werden soll.

Blinden-Puzzle

In einem Raum oder auf einem Spielfeld mit einigen Hindernissen wird von der Spielleitung die Teile eines Kinder-Puzzles mit großen Teilen versteckt. Die Gruppe hat die Aufgabe, in kürzester Zeit die Teile zu finden und diese zu einem Bild wieder zusammenzufügen. Dabei dürfen sich de Mitspieler im Raum oder im Spielfeld nur mit Augenbinden aufhalten. Sie sind daher blind bei der Suche und beim Zusammensetzen des Puzzles. Erschwert werden kann das Spiel durch einen Räuber, der ebenfalls blind im Raum unterwegs und auf der Suche nach Puzzle-Teilen ist. Teile, die er findet, muss er in eine spezielle Box bei der Spielleitung werfen. Die Teile, die der Räuber findet, werden mit Strafsekunden bei der Zeitauswertung berücksichtigt.

Du bist hier falsch

Entlang eines Waldweges von rund 25 Metern werden von der Spielleitung zehn Gegenstände versteckt, die im Wald nichts zu suchen haben, zum Beispiel eine Zeitung, eine Ananas oder eine Rolle Klopapier. Die Gegenstände werden mal leicht, mal schwer versteckt; müssen aber alle vom Weg aus zu entdecken sein.

Die Mitspieler haben nun 5 Minuten Zeit, um den Weg so sorgsam wie möglich abzuschreiten und alle Gegenstände zu entdecken. Diese müssen sie sich merken. Beim Ablaufen des Weges ist nur vorwärtsgehen erlaubt. Schritte zurück sind verboten. Wer am Ende des Weges angekommen ist, darf die Gegenstände aufzählen. Wer die meisten falschen Gegenstände nennen kann, gewinnt dieses Spiel.

Dieses Spiel ist im Herbst besonders geeignet, da durch die bunten Blätter sich Gegenstände besser tarnen lassen.

Änderungen im Raum

Vor einem bestimmten Objekt, zum Beispiel einem Bücherregal, sitzen alle Mitspielern. Sie haben einige Minuten lang Zeit, um sich möglichst viele Details einzuprägen. Anschließend drehen sich die Spieler um und die Spielleitung verändert kleinere Details. Die Aufgabe der Spieler ist es nun, die Veränderungen herauszufinden. Nach mehreren Runden kann dann auch auf eine Änderung verzichtet werden – entdecken die Mitspieler dennoch neue Sachen?

Blinde Zahlenreihe

Die Spielleitung sammelt alle Mitspieler um sich und verbindet ihnen die Augen. Dann verteilt er die Mitspieler auf dem Gelände und flüstert ihnen jeweils eine Zahl ins Ohr. Jede Zahl ist nur einmal vorhanden. Bei der Auswahl des Geländes muss auf Stolperfallen und Gefahrenstellen geachtet werden.

Sind alle Spieler verteilt und hat jeder Mitspieler eine Zahl, beginnt das Spiel. Die Mitspieler müssen sich nun finden und in einer Reihe aufstellen. Dabei geben die angegebenen Zahlen de Reihenfolge vor.

Wenn das Spiel gut gelingt, kann die Gruppe das Spiel erneut spielen. Diesmal darf aber nicht geredet werden, so dass sich die Teilnehmer nonverbal finden und aufstellen müssen.

Dieses Spiel stellt besondere Herausforderungen an die Spielleitung, da sie die Mitspieler im Blick behalten muss und vor Gefahren durch das Blind bewegen auf dem Gelände warnen muss.

Ausschnitte raten

Große Bilder werden mit kleinen Post-it-Zetteln angeklebt. Nach und nach wird ein Post-it entfernt, so dass immer mehr Details des großen Bildes zu erkennen sind. Wer erkennt zuerst, um was für ein Objekt oder Bild es sich bei dem großen Bild handelt?

Seilschrift

Ziel des Spiels ist es, dass die Mitspieler aus den zur Verfügung stehenden Seilen ein Wort, das ihnen vorgegeben wird, zu legen. Ob die Mitspieler dabei Schreib- oder Druckschrift verwenden, ist ihnen überlassen. Einziges Manko dabei ist, dass die Mitspieler in der Phase, in der sie das Wort legen sollen, blind sind.

Um die Aufgabe zu erleichtern, haben die Mitspieler bevor es los geht, zehn Minuten Zeit, um ihr Vorgehen zu planen. Dabei dürfen sie aber die Seile noch nicht anfassen, sondern dürfen nur ihr Vorgehen besprechen.

Nach Ablauf der zehn Minuten müssen alle Mitspieler die Augenbinden aufsetzen und können sich dann ans Werk machen. Eine Zeitbeschränkung für das Legen des Wortes gibt es nicht; sobald die Gruppe beschließt, dass sie alles korrekt gelegt hat, dürfen sie die Augenbinden abnehmen und ihr Werk kontrollieren. Hat alles geklappt und kann man das Wort lesen?

Ich sehe was…

Der Spiele-Klassiker: „Ich sehe was, was du nicht siehst, und das ist…“ Ein Spieler sucht sich heimlich einen Gegenstand im Raum aus, der eine spezielle Farbe hat und nennt den oben genannten Satz zusammen mit der Farbe. Alle anderen Mitspieler müssen nun den Gegenstand entdecken und ihn benennen. Es wird so lange gerätselt, bis der richtige Gegenstand genannt wurde.

Gleichseitiges Dreieck

Jeder aus der Gruppe sucht sich im Geheimen zwei Partner aus. Die Aufgabe ist es sich so im Raum zu bewegen, dass man selbst zusammen mit den beiden anderen Mitspielern ein gleichseitiges Dreieck bildet. Da sich natürlich jeder andere Partner sucht, führt jede Bewegung dazu, dass sich auch andere Personen neu ausrichten müssen.

Die Überraschung:  Dennoch kommen irgendwann alle zum stehen! Probiert es aus!

Blinden-Parcours

Aus Kisten, Kissen, Röhren, Stühlen, … wird ein Parcours aufgebaut, der überwunden werden muss. Die Mitspieler gehen jeweils paarweise zusammen. Einer wird zum Parcoursläufer; der andere wird zum Lotsen. Der Mitspieler, der den Parcours durchläuft, muss dies blind tun und muss gut auf die Anweisung des Lotsen hören.

Der Parcours wird auf Zeit gespielt. Welche Gruppe ist am schnellsten?

Daniel Seiler ist der Kopf hinter dem Jugendleiter-Blog. Seit mehr als 10 Jahren ist er in der Jugendarbeit aktiv, hat viele Jahre einen Verband geleitet und bloggt nun aus seinen Erfahrungen aus über 100 Freizeittagen und mehr als 200 Gruppenstunden. Die besten Spiele und Ideen sind als Bücher erschienen.

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