Alias: Zwerg, Riese, Zauberer
Art: Fangspiel nach ähnlichem Prinzip wie das Knobelspiel Schnick-Schnack-Schnuck (Stein, Schere, Papier)
Ziel: schnell entscheiden, schnell reagieren – und schnell weglaufen
Dauer: 10–20 Minuten
Wir brauchen dazu: genügend Platz zum Laufen, am besten draußen

So geht es: Die Gruppe teilt sich in zwei ungefähr gleichstarke Fraktionen, die sich im Abstand von gut zwei Metern gegenüber aufstellen. Jeder Gruppe überlegt sich in einer Blitzberatung, welche der drei folgenden Figuren sie einheitlich darstellen möchte:

  • Zwerg: Mit beiden Armen wird eine stilisierte Zwergenmütze dargestellt. Der Zwerg be- siegt den Zauberer, wird aber selbst vom Riesen besiegt.
  • Riese: Beide Arme über dem Kopf hoch strecken, um die enorme Größe des Riesen dar- zustellen. Der Riese besiegt den Zwergen, kann selbst aber vom Zauberer verzaubert werden.
  • Zauberer: Den rechten Arm als Zauberstab nach vorne strecken (”. . . bsssst!“). Der Zauberer verzaubert den Riesen, kann selbst aber vom Zwerg überwältigt werden.

Nach der Beratung zählen alle bis drei. Bei drei stellt jede Gruppe die Figur dar, die sie sich ausgesucht hat, und läuft weg oder versucht entsprechend die anderen zu fangen. Wer gefangen wird, wechselt zu anderen Gruppe über. Wer die ”sichere Zone“ erreicht (3–5 Meter hinter jeder Gruppe), ist in Sicherheit. Wenn beide Gruppen das Gleiche darstellen, beraten sich beide Gruppen neu.

Und weiter geht es mit der nächsten Runde, bis eine Gruppe völlig verschwunden (gefangen) ist oder niemand mehr kann oder will.

Besondere Hinweise: Mit großen Gruppen macht das Spiel besonders viel Spaß (the more, the merrier) – ich selbst habe es einmal mit insgesamt 50 Leuten gespielt.

Warnung: Da auch bei bei diesem Spiel immer Leute dabei sind, die ab und an die Regeln durcheinander bringen, seid bitte vorsichtig. Es hat schon ö ̈se Platzwunden gegeben, weil zwei Spielerinnen frontal mit den Köpfen zusammengestoßen sind.
Wann einsetzen: Bei allgemeiner Lethargie und zum schnellen Wachwerden.

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QUELLEOliver Klee | www.spielereader.org

Oliver Klee lebt und arbeitet in Bonn. Er gibt Workshops zu Methodenthemen wie Train-the-Trainer, Konfliktmanagement oder
Zeitmanagement, zu IT-Themen wie Softwarearchitektur oder Web-Security, und zu Entspannungsmassage und Rangeln. Auf seinen Seminaren wird grundsätzlich sehr viel gespielt, und ein Plüschelch spielt auch oft eine zentrale Rolle.

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