Art: Actionspiel mit Fantasy-Hintergrund
Ziel:

”Meine Rüstung ist ein zehnfacher Schild, meine Zähne sind Schwerter, mei- ne Klauen Speere, das Aufschlagen meines Schwanzes ist ein Donnerkeil, meine Schwingen sind Wirbelstürme und mein Atem bringt den Tod!“, prahlt der Drache Smaug vor Bilbo Beutlin.

In J. R. R. Tolkiens Fantasy-Erzählung Der kleine Hobbit zieht Bilbo aus, um Smaugs unermesslichen Gold- und Juwelenschatz zu rauben. In unserer Version der Geschichte ist zwar weder der Einsatz so hoch noch der Drache so schrecklich, aber auch hier geht es darum, den Kontakt mit dem tödlichen Drachen zu meiden und den Schatz zu rauben.

Dauer: 5–15 Minuten
Wir brauchen dazu: Taschentuch, Geschirrtuch, zusammengeknoteten Schal o.Ä.

So geht es: Eine Spielerin verwandelt sich in Smaug, der über seine Juwelen wacht. Ein am Boden ausgebreitetes Taschentuch ist zwar kein so kostbarer Schatz, aber doch sehr viel praktischer. Die anderen Spieler bilden um Smaug einen Kreis und versuchen, den Schatz zu stehlen ohne erwischt zu werden.
Smaug der Mächtige kann sich von seinem Schatz so weit entfernen, wie er es wagt. Wenn er eine Spielerin berührt, erstarrt diese auf der Stelle und bleibt so bis zum Ende des Spieles. Aber keine Sorge: Drachen, die länger als dreißig Sekunden regieren, sind äußerst selten.
Ein beliebter Trick der SchatzräuberInnen ist es, sich von hinten anzuschleichen und die Juwelen zwischen Smaugs Beinen hindurch an sich zu reißen. Auch wenn man nur so tut, als ob man schon erstarrt wäre, kann man manchmal den Drachen überlisten. Und schließlich bleibt euch noch die Möglichkeit eines Massenangriffs, bei dem es zwar die meisten erwischt, aber doch jemand den Schatz zu fassen kriegt. Die erfolgreiche Schatzräuberin ist der nächste Drache. Sollte es Smaug gelingen, alle zu versteinern, bevor es jemand schafft, den Schatz zu ergattern, dann darf er alle für die nächsten fünfhundert Jahre als Salzsäulen stehen lassen.

Wann einsetzen: Zur Auflockerung

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QUELLEOliver Klee | www.spielereader.org

Oliver Klee lebt und arbeitet in Bonn. Er gibt Workshops zu Methodenthemen wie Train-the-Trainer, Konfliktmanagement oder
Zeitmanagement, zu IT-Themen wie Softwarearchitektur oder Web-Security, und zu Entspannungsmassage und Rangeln. Auf seinen Seminaren wird grundsätzlich sehr viel gespielt, und ein Plüschelch spielt auch oft eine zentrale Rolle.

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