Die Jahrmarkt-Gruppenstunde dreht sich um das bunte Treiben und die aufregenden Spiele eines Rummels. Die Teilnehmenden planen und gestalten ihre eigenen Stände und Attraktionen. So lernen sie Teamarbeit, Kreativität und bekommen die Herausforderung, ihre Ideen eigenständig umzusetzen.
Aufwärmspiel: Rummel-Bühne
Zur Einstimmung starten alle Teilnehmenden in einer improvisierten “Bühnen”-Situation. Ihr stellt euch vor, ihr seid eine Schausteller*innen-Truppe auf dem Jahrmarkt und führt nacheinander eine typische Rummel- oder Jahrmarkt-Pose aus (z. B. ein*e Zirkusartist*in, ein*e Dompteur*in, ein*e Jongleur*in). Die Jugendlichen stellen sich im Kreis auf. Jede*r darf abwechselnd eine Rummelrolle spielen und ruft “Rummel-Bühne!”. Dabei machen sie eine Bewegung, die zu ihrer Rolle passt. Die anderen dürfen mitraten, was für eine Rummelrolle sie gerade darstellen. Diese Aktivität bringt die Jugendlichen in Stimmung und hilft, erste Ideen für Jahrmarkt-Attraktionen zu entwickeln.
Einführung des Themas
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Setzt euch in einer lockeren Gesprächsrunde zusammen und besprecht, was die Jugendlichen an einem Jahrmarkt besonders mögen. Fragt sie, welche Stände, Spiele oder Attraktionen ihnen sofort einfallen und ermuntert sie, auch ungewöhnliche oder besonders witzige Ideen zu nennen. Die Jugendlichen können ihre Lieblings-Attraktionen beschreiben und erzählen, welche Stände für sie das Highlight eines jeden Jahrmarkts sind – von Karussells und Riesenrädern über Schießbuden und Wurfspiele bis hin zu Essensständen mit Zuckerwatte und gebrannten Mandeln. Vielleicht haben einige von ihnen auch besondere Erinnerungen an Jahrmarktbesuche, die sie gerne teilen. Dieses Gespräch regt die Kreativität an und hilft dabei, Ideen zu sammeln, um später eigene Stände zu planen und aufzubauen. Dabei könnten sie überlegen, welche Attraktionen sie selbst leiten oder für die anderen gestalten könnten, zum Beispiel ein einfaches Dosenwerfen, eine kleine Losbude oder einen eigenen Snackstand.
Arbeit am Thema: Bau eines Mini-Jahrmarkts
1. Stand-Design und Aufbau
Nun werden die Jugendlichen in Teams eingeteilt. Jede Gruppe überlegt sich ein eigenes Konzept für ihren Stand. Beispiele sind Dosenwerfen, Wurfspiele oder ein Schätzspiel. Jede Gruppe plant ihr Spiel und setzt es mit einfachen Materialien um. Für das Schätzspiel könnten sie ein Glas mit Süßigkeiten füllen und die Anzahl der Süßigkeiten schätzen lassen. Für das Wurfspiel können sie Dosen aufstellen und nach Belieben mit Bällen werfen lassen. Der Fokus liegt darauf, eigene Ideen einzubringen und den Stand ansprechend zu gestalten.
2. Jahrmarkt-Eröffnung und Attraktionen
Nach dem Aufbau startet der Mini-Jahrmarkt. Die Gruppen besuchen die Stände der anderen und sammeln “Punkte” oder kleine Preise für das erfolgreiche Absolvieren der verschiedenen Spiele. Einzige Regel: Jedes Team spielt fair und motiviert andere Teams. Die Spiele laufen in verschiedenen Durchläufen und sorgen für spannende Interaktionen und kleine Wettkämpfe.
Spiel: Ballon-Wettrennen
Zum Abschluss gibt es ein Ballon-Wettrennen als Jahrmarkt-Höhepunkt. Die Jugendlichen müssen die Luftballons durch einen Parcours aus Hindernissen transportieren, ohne dass der Ballon herunterfällt. Wer den Parcours erfolgreich und schnell absolviert, gewinnt eine Kleinigkeit, eine Überraschung oder einen kleinen Preis.
Abschlussrunde und Verabschiedung
Die Jugendlichen setzen sich noch einmal in einem Kreis zusammen und sprechen über die Erlebnisse der Stunde. Fragt sie, was ihnen am meisten Spaß gemacht hat und welche Attraktionen auf “ihrem” Jahrmarkt nicht fehlen dürften. Zum Abschluss bekommt jede*r ein kleines Andenken, wie eine Süßigkeit oder einen Jahrmarkt-Gutschein für die nächste Gruppenstunde.
Weiterführende Links zur Recherche für Jugendleiter*innen
Material:
– diverse Spielmaterialien (Bälle, Seile, Dosen, Wurfmaterialien)
– Materialien für Stände (Tische, Marker, Plakate)
– kleine Preise (Süßigkeiten, kleine Gutscheine oder Überraschungen)
– Sound-Anlage und Hintergrundmusik für Jahrmarkt-Stimmung

