Körpersprache verstehen

Als Jugendleiter*in ist es wichtig die Körpersprache der Kinder zu deuten. Gerade in heiklen Situation kann dies sehr hilfreich sein. Vor allem Kinder können ihre Gefühle oftmals nicht kontrollieren. Sie zeigen zum Beispiel Angst, Trauer, Wut oder auch Glück sehr deutlich über die Körpersprache. Oftmals können sie diese Gefühle nicht mit Worten beschreiben. Das führt dazu, dass sie sich manchmal aggressiv verhalten, sich verstecken oder einfach albern sind. Gestik und Mimik sind unverfälscht und daher gut zu lesen. Kinder sind natürlich und ihre Körpersprache ist deutlich zu erkennen. Die Kontrolle über die Körpersprache ist erst im Alter von 13 Jahren für Kinder möglich. Bis zu einem Alter von zwölf Jahren kann die Körpersprache sehr gut gedeutet werden. Nachstehend wertvolle Tipps, wie ihr als Jugendleiter*in die Körpersprache der Kinder genau analysieren und dadurch den Kindern eine Unterstützung sein könnt.

Tipp 1: Die Haltung

Die Haltung eines Kindes kann sehr viel über den aktuellen Zustand des Kindes zeigen. Dabei kann zum Beispiel erkannt werden, ob das Kind momentan fit genug ist die Aufgaben zu bewältigen und genug Energie hat. Steht das Kind aufrecht und locker da, kann davon ausgegangen werden, dass das Kind momentan fit genug ist. Es ist mit der Situation nicht überfordert und besitzt Selbstvertrauen. Hat das Kind aber zum Beispiel eine Haltung, bei der es die Schultern hängen lässt, einen gebeugten Rücken hat, die Arme herunterhängen lässt und nach unten schaut, ist davon auszugehen, dass das Kind momentan nicht in der Lage ist mit der Situation richtig umgehen zu können. Es ist nicht fit genug. Wahrscheinlich ist es momentan sehr müde und energielos. Dann sollte auf jeden Fall eine Ruhepause eingelegt werden.

Tipp 2: Die Stimme

Es ist wichtig genau darauf zu achten, wie die Stimme des Kindes klingt. Hieraus lässt sich sehr viel ablesen und erkennen. Eine schwache Stimme zeigt zum Beispiel, dass das Kind momentan vielleicht nicht in der Lage ist die Aufgabe zu bewältigen, obwohl es dies gerne machen würde. Eine kräftige Stimme und ein lauter Ton können zeigen, dass das Kind fit genug ist den Herausforderungen entgegenzutreten. Falls das Kind eventuell gerade krank war und sich noch nicht fit genug fühlt, hört man dies auf jeden Fall am Ton. Es sollte daher eine Ruhepause einlegen.

Tipp 3: Die Mimik

Am Gesichtsausdruck lässt sich ebenfalls viel erkennen. Ist das Kind gut gelaunt, dann lacht es und hat strahlende Augen. Ist es schlecht gelaunt oder zornig, dann verzieht es das Gesicht.

Tipp 4: Die Gestik

Die Gestik ist ebenfalls ein gutes Mittel, um herauszufinden wie es dem Kind geht. Verschränkt das Kind zum Beispiel die Arme, dann sollte es eventuell in Ruhe gelassen werden. Stampft es mit den Füßen, dann ist es zornig.

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Hallo, schön, dass du hier vorbeischaust. Ich bin der Kopf hinter dem Jugendleiter-Blog und bin seit über 10 Jahren in der Jugendarbeit aktiv, habe viele Jahre einen Verband geleitet und blogge hier über meine Erfahrungen aus mehr als 100 Freizeittagen und 200 Gruppenstunden. Meine besten Spiele und Ideen sind als Bücher erschienen.

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