Yoga mit Kindern als Workshop im Ferienlager

Yoga mit Kindern unterstützt Konzentration und Beweglichkeit

Yogaübungen sind nicht nur etwas für Erwachsene, sie eignen sich für bessere Konzentration und Entspannung bei allen Altersklassen. Gerade Schulkinder und Kleinkinder profitieren von Yogaübungen und der besonderen Wirkung auf das Wohlbefinden. Für euch als Jugendleiter und Betreuer kann Kinderyoga der Einstieg für die Förderung von Konzentration und Entspannung bei Jugendlichen sein, mit denen ihr arbeitet. Einfache Übungen und ein einfacher Übungsaufbau bilden die Basis, um mit dem Entspannen zu beginnen.

Der Einstieg für Kinderyoga und die Übungsarten

Kinderyoga weist Ähnlichkeiten mit Erwachsenenyoga auf, und das merkt ihr sehr schnell. Das ist auch so gewollt, die Übungen sollten jedoch einfacher und nicht zu anstrengend sein. Die einfache Struktur bildet einen guten Ansatz für eure Arbeit. Das ist gerade dann so, wenn ihr selbst erst einmal einige Übungen kennenlernt und anschließend damit beginnt, Kinderyoga zum Beispiel als Workshop im Ferienlager zu geben.

Es gibt drei grundsätzliche Arten von Kinderyogaübungen. Zunächst solltet ihr diese drei Arten kennenlernen. Hier seht ihr die Liste für diese wichtigen drei Arten:

  • Kinderyogaübungen als ganze Übungsstunden
  • bedarfsgerecht abgestimmte Kinderyogaübungen als einzelne klassische Yogaübungen
  • spielerisch gestaltete Übungen der Wahrnehmung, die mit wenig Aufwand angewendet werden

Außerdem könnt ihr als Übungsleiter und Betreuer noch Kinderyogaübungen nach der Wirkung unterscheiden:

  • beruhigende Kinderyogaübungen
  • motivierende und aktivierende Kinderyogaübungen
  • harmonisierende Kinderyogaübungen

Klassisches Hatha-Yoga kann auch als Kinderyoga mit klassischen Übungen von euch genutzt werden. Ein möglicher Ablauf einer Workshop-Stunde:

  • Entspannungsübungen zu Beginn der Stunde
  • Atemübungen als leichte Übungen
  • Sonnengruß als einfacher Einstieg
  • Erlernen von Asanas (Yogastellungen)
  • Meditation und Tiefenentspannung

Wie können klassische Hatha-Yoga-Übungen zu Kinderyogaübungen werden?

Alle Hatha-Yoga-Übungen, die im klassischen Ewachsenenyoga genutzt werden, müssen von euch als Betreuern und Jugendleitern nur auf die Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen angepasst werden. Für die eigentliche Anpassung braucht ihr nur einige Grundsätze zu berücksichtigen, etwa eine verkürzte Anfangsentspannung und kürzere Phasen der Atemanhaltung.

Dabei sollen die bekannten Atemübungen aus dem Erwachsenenyoga weniger Beachtung finden und in kürzeren Phasen erfolgen. Als bekanntes Ritual kann der Sonnengruß aus dem Erwachsenenyoga genutzt werden. Im Umgang mit Kindern und deren Yogaübungen sollte auch genau darauf geachtet werden, dass lange Phasen der Entspannung stattfinden, damit keine Überanstrengung folgt.

Leichtes Erlernen mit Hilfe einfacher Übungsmethoden

Yogaübungen für Kinder sind leicht erlernbar und es ist an sich die gleiche Thematik wie beim Erwachsenenyoga. Als Jugendleiter seid ihr in der Lage, die positiven Wirkungen von Kinderyoga weiterzugeben. Ihr könnt euch diese Übungen selbst beibringen, nehmt euch dafür allerdings Zeit und setzt euch intensiv mit der Thematik auseinander. Yoga für Kinder hilft, das Leben intensiver zu erleben und gleichzeitig entspannter zu sein. Beim heutigen Stress in der Schule profitieren gerade Schulkinder von Kinderyoga. Ihr als Betreuer könnt den Kindern etwas ganz Neues bieten. Zudem sorgt Kinderyoga für eine bessere Konzantrationsleistung und ist der entspannende Gegenpol zum üblichen Leben. Kinderyoga richtet sich an Schulkinder, und die Übungen mit Kindern zu absolvieren, ist mit diesen Anleitungen leicht zu erlernen und auch gut durchzuführen.

Zum Erlernen der wichtigsten Schritte können euch die folgenden Bücher sehr hilfreich sein:






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