Blumenwiese

Alle Spieler stehen im Kreis. Einer macht eine lustige oder ungewöhnliche Bewegung und ein dazu passendes Geräusch. Diese werden nun reihum von jedem Mitspieler nachgemacht, so dass eine sich öffnende und sich schließende Blume entsteht. Nach einer abgeschlossenen Runde beginnt der nächste mit seiner „Blume“.

Anblinzeln

Die Hälfte der Kinder sitzt im Stuhlkreis auf einem Stuhl; die andere Hälfte verteilt sich hinter die Stühle, so dass auf jedem Stuhl ein Kind sitzt und hinter jedem Stuhl ein Kind steht. Ein zusätzlicher Stuhl wird nun in den Stuhlkreis gestellt, hinter den sich ein weiterer Mitspieler stellt. Dieser muss nun versuchen ein Kind mit den Augen anzublinzeln. Fällt dies dem Kind auf dem Stuhl auf, läuft es los und setzt sich auf den freien Stuhl vor den Blinzelnden.

Das muss das Kind, dass hinter dem Angeblinzelten steht, allerdings verhindern. Dazu muss es das Kind, das auf dem Stuhl sitzt, festhalten, sobald es angeblinzelt wird. Es geht also um die Schnelligkeit beider Spieler. Schafft es ein Kind zu entfliehen, ist der Mitspieler, der hinter dem nun freiem Stuhl steht, der neue Blinzler.

Kissenjagd

Eines meiner Lieblingsspiele! Die Gruppe sitzt im Kreis – ideal sind mindestens 10 Personen. Es sollte eine gerade Anzahl an Mitspielern sein. Die Gruppe wird in zwei Mannschaften eingeteilt,die jeweils abwechselnd im Kreis sitzen (A-B-A-B-…). Von jeder Mannschaft bekommt nun ein Spieler ein Kopfkissen in die Hand. Die Kopfkissen sollten gegenüber im Kreis verteilt sein. Auf ein Zeichen müssen nun die Mannschaften versuchen, das Kissen der anderen Mannschaft mit dem eigenen Kissen zu fangen. Dabei darf das andere Kissen nicht blockiert werden. Gejagt wird nur durch die Weitergabe des Kissens an den nächsten Mitspieler der eigenen Mannschaft. Das Kissen darf dabei nicht geworfen werden.

Schnapp die Nuss

Die Mitspieler sitzen im Kreis auf dem Boden oder um einen Tisch. Der Spielleiter sitzt mit im Kreis und erzählt eine Geschichte. In dieser Geschichte kommt immer mal wieder das Wort „Nuss“ vor. Das sollte mal überraschend sein und mal vorhersehbar. Immer, wenn das Wort genannt wird, müssen die Mitspieler versuchen, die Nuss, die in der Mitte der Gruppe auf dem Boden oder auf dem Tisch liegt, zu schnappen. Da immer nur eine Nuss in der Mitte liegt, wird es pro Runde auch nur einen Gewinner geben.

Bewegt sich ein Mitspieler zu früh, so bekommt er eine Auszeit verpasst und darf bei der nächsten Runde nicht zugreifen. Nach jeder Runde wird eine neue Nuss in die Mitte gelegt.

Der Mitspieler, der am Ende der Geschichte die meisten Nüsse geschnappt hat, gewinnt das Spiel. Natürlich kann das Spiel auch mit anderen Gegenständen gespielt werden.

Bombe

In eine Box wird eine aufgezogene Eieruhr gelegt, die in 30-90 Sekunden losgeht. Nun muss das Paket im Kreis umhergegeben werden. Bei wem die  Eieruhr losgeht (heißt, die Bombe hochgeht), der scheidet aus oder muss eine spezielle Aufgabe erledigen.

Verbotene Wörter

Die Mitspieler sitzen im Kreis zusammen und bekommen von der Spielleitung ein Thema für eine Geschichte gestellt. Nacheinander erzählt nun jeder Mitspieler die Geschichte weiter, indem er einen Satz beisteuert. Dabei dürfen zu Beginn des Spiels nicht die Wörter „und“ und „oder“ genutzt werden.

Hat jeder Mitspieler einen Satz hinzugefügt, wird durch die Spielleitung ein weiteres Wort verboten. Bei jeder Umrundung wird es so komplexer, welche Wörter nicht genutzt werden.

Die Gruppe kontrolliert sich selbst, ob die verbotenen Wörter genutzt werden und ob die Geschichte widerspruchsfrei erzählt wird. Bei einem Fehler erhält der Mitspieler einen Minuspunkt. Wer hat am Ende die wenigsten Minuspunkte und gewinnt damit das Spiel „Verbotene Wörter“?

Hey Babe

Alle Mitspieler sollten sich bei diesem Spiel gut kennen und sich auch für eine kleine Peinlichkeit in der Gruppe nicht zu schade sein. Die Gruppe setzt sich im Kreis zusammen und ein Freiwilliger nimmt in der Mitte Platz. Dieser hat die Aufgabe, sich nun eine Person auszusuchen. Er muss versuchen, diese Person zum Lachen zu bringen.

Dafür muss die Person der oder dem Auserwählten mit dem Satz „Hey Baby, ich liebe dich über alles, mein Babe. Wenn du mich auch liebst, mein(e) Süße(r), dann schenk mir ein großes lächeln.“. Dabei darf er auch jede Menge Faxen machen – die Person nur nicht berühren.

Der herausgeforderte Mitspieler muss nun, ohne zu lachen, antworten: „Ja, mein Baby, ich liebe dich auch, aber mein schönstes Lächeln schenke ich dir heute nicht.“ Gelingt dies dem Mitspieler, muss sich die Person in der Kreismitte einen neuen Spieler aus dem Kreis aussuchen und das Spiel beginnt von vorne. Muss der Herausgeforderte lachen, kommt er in die Mitte und das Spiel beginnt von vorne.

Wer kann am besten, dem süßen Liebesbeweisen widerstehen?

Ich <3 dich

Alle Kinder sitzen im Stuhlkreis bis auf eine Person. Diese steht in der Mitte. Die Person setzt sich nun auf den Schoss einer anderen Person im Kreis und sagt zu ihm oder ihr:“ Liebling, ich liebe dich. Bitte lache für mich“. Die ausgewählte Person darf nun nicht lachen, sondern muss antworten. „Ich liebe dich auch, aber ich kann heute nicht lachen“. Gelingt ihr dies, muss sich die erste Person ein neues Opfer im Kreis suchen. Lacht die aufgeforderte Person, muss diese in die Mitte. Zu was die Person aufgefordert wird, kann ständig geändert werden.

Luftballon-Rennen

Die Mitspieler sitzen im Stuhlkreis zusammen. Zwei Spieler, die sich gegenüber sitzen, erhalten jeweils einen Luftballon. Diesen müssen sie sich zwischen die Füße klemmen. Nun ist es die Aufgabe, den Ballons möglichst schnell im Uhrzeigersinn nur mit den Füßen weiterzugeben. Welcher Ballon kann zuerst den anderen Ballon einholen?

Hinweise: Jeder Spieler muss den Ballon beim Weitergeben berühren. Es darf niemand übersprungen werden.

Aufschrei

Alle Mitspieler stehen im Kreis eng beieinander und schauen nur auf den Boden. Jeder muss sich nun überlegen, wen er gleich auf ein Kommando anschauen möchte. Wenn sich alle sicher sind, wem sie in die Augen schauen wollen, gibt die Spielleitung ein Kommando. Auf dieses Kommando müssen alle sofort aufschauen.

Im Idealfall schaut jeder nun jemanden an, der ihm selbst nicht in die Augen schaut. Dann dürfen alle Mitspieler weiter dabei sein und mitspielen. Schauen sich zwei Personen aber direkt in die Augen, so sind beide tot und scheiden auf dem Spiel aus.

Dies passiert aber nicht irgendwie, sondern unter einem theatralischem Aufschrei, zu dem sich beide nach hinten fallen lassen uns so aus dem Kreis ausscheiden. Sobald nur noch maximal zwei Mitspieler übrig sind, ist das Spiel vorbei.

Kreisende Murmel

Die Mitspieler stellen sich im Kreis auf. Der erste Spieler muss einen Teller in beide Hände nehmen. Auf den Teller wird eine Murmel gelegt, die der Spieler dann auf dem Teller kreisen lassen muss. Die Murmel soll dabei immer am Rand der flachen Innenseite entlangrollen.

Nun muss der Teller im Kreis herumgegeben werden, ohne dass die Murmel aufhört zu kreisen, herunterfällt oder Kreuz und Quer über den Teller rollt. Immer, wenn das passiert, muss der Teller mit der Murmel wieder zum ersten Spieler gegeben werden und die Gruppe muss von vorne beginnen. Wie weit kommt die Gruppe und wie lange braucht sie, um den Teller mit der kreisenden Murmel einmal im Kreis herumzugeben?

Das Spiel kann auch in mehrere Gruppen gespielt werden. Dann gewinnt die Gruppe, bei der der Teller mit der kreisenden Murmel als erstes fehlerfrei einmal im Kreis herumgegeben wurde.

Daniel Seiler ist der Kopf hinter dem Jugendleiter-Blog. Seit mehr als 10 Jahren ist er in der Jugendarbeit aktiv, hat viele Jahre einen Verband geleitet und bloggt nun aus seinen Erfahrungen aus über 100 Freizeittagen und mehr als 200 Gruppenstunden. Die besten Spiele und Ideen sind als Bücher erschienen.

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