Art: eine Gruppe mit Gummibärchen, Playmobil oder Lego nachstellen
Ziel: Rollen und Beziehungen in einer Gruppe reflektieren und explizit machen
Dauer: 45–60 Minuten
Wir brauchen dazu: pro Kleingruppe (2–4 Leute) ein leeres Moderationsplakat und einen Satz Moderationsstifte; Platz auf dem Boden oder auf Tischen, so dass jede Kleingruppe ihr Plakat zum Arbeiten ausbreiten kann; einen großen Haufen Playmobil (Figure, Pferde, Waffen, Möbel . . . ) oder Lego oder eine sehr breite Auswahl an verschiedenen Haribo-Figuren; Kleber zum Festkleben der Gummibärchen (nicht bei Lego oder Playmobil!)

So geht es: Die Teilis bilden Kleingruppen á 2–4 Teilnehmerinnen. Auf einem Moderationsplakat baut nun jede Kleingruppe die Gruppe nach, deren Beziehungen und Rollen sie darstellen möchte, zum Beispiel: Der König (Vorsitzende) sitzt auf seinem Thron, hinter seinem Rücken stehen zwei andere Figuren und tuscheln . . .
Mit den Moderationsstiften lassen sich noch Pfeile, Trennlinien, Namen und Ähnliches aufmalen, um die Gruppenstruktur noch deutlicher zu machen.

Wenn alle Kleingruppe fertig sind (hier schadet ein bisschen Zeitdruck von der Moderatorin nicht), stellt jede Kleingruppe ihr Kunstwerk dem Plenum vor. Applaus!

Besondere Hinweise: Wenn sich das Plenum aus verschiedenen Organisationen zusammensetzt (zum Beispiel wenn Leute aus einer Fachschaft und vom NaBu da sind), sollten sich die Kleingruppen möglichst nach den Gruppen sortieren, deren Struktur nachgebaut werden soll.

Wenn viele Leute aus einer Gruppe da sind, können die Kleingruppen auch die gleiche Gruppe darstellen, so dass dabei unterschiedliche Sichtweisen und Darstellungen herauskommen.

Diese Methode funktioniert möglicherweise nicht, wenn der fiese Chef oder ein extrem unbeliebtes Gruppenmitglied anwesend ist und die Teilis dann ihre ehrliche Sicht der Gruppe nicht darstellen möchten.

Wann einsetzen: um eine Gruppe spielerisch über ihre eigenen Strukturen, Rollen und Beziehungen reflektieren zu lassen

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QUELLEOliver Klee | www.spielereader.org
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Oliver Klee lebt und arbeitet in Bonn. Er gibt Workshops zu Methodenthemen wie Train-the-Trainer, Konfliktmanagement oder Zeitmanagement, zu IT-Themen wie Softwarearchitektur oder Web-Security, und zu Entspannungsmassage und Rangeln. Auf seinen Seminaren wird grundsätzlich sehr viel gespielt, und ein Plüschelch spielt auch oft eine zentrale Rolle.

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