Ziel: erkennen, das es nicht auf das Vordergründige ankommt
Dauer: 10–30 Minuten
Wir brauchen dazu: Sitzkreis, 1 Schere (für das Schere-Spiel) bzw. 1 Flasche mit Deckel, ein paar Teilis, die das Spiel noch nicht kennen

So geht es: Beim Schere-Spiel wird eine Schere im Kreis herumgegeben. Dabei ist es egal, wie die Schere weitergegeben wird (also offen, geschlossen, mit dem Griff nach vorne oder nach hinten), aber die Spielerin sagt beim Weitergeben ”offen“ oder ”geschlossen“.
Wenn eine Spielerin das Muster erkannt hat, sollte sie es nicht laut sagen, sondern zuerst durch weitere Versuche zu besta ̈tigen versuchen. Danach sollte sie den Mund halten, damit sie den anderen den Spaß nicht verdirbt. Das Spiel geht so lange, bis alle das Schema heraus- bekommen haben.

Achtung Lösung: Offen“ sagt die Tutorin, wenn die entgegennehmende Spielerin die Beine offen (also nicht gekreuzt) hält, und ”geschlossen“ entsprechend umgekehrt.

Wann einsetzen: Einfach so zum Spaß in geselliger Runde. Oder um zum Thema Kommu- nikation deutlich zu machen, dass es bei einer Mitteilung nicht nur auf das vordergründig Offensichtliche ankommt.

Varianten:
• Beim Flaschenspiel wird eine Flasche mit Schraubverschluss im Kreis herumgegeben.
• Offen/geschlossen kann sich auch auf den Mund der weitergebenden Spielerin beziehen.

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QUELLEOliver Klee | www.spielereader.org
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Oliver Klee lebt und arbeitet in Bonn. Er gibt Workshops zu Methodenthemen wie Train-the-Trainer, Konfliktmanagement oder Zeitmanagement, zu IT-Themen wie Softwarearchitektur oder Web-Security, und zu Entspannungsmassage und Rangeln. Auf seinen Seminaren wird grundsätzlich sehr viel gespielt, und ein Plüschelch spielt auch oft eine zentrale Rolle.

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