Im GRIK wurde die Frage gestellt, wie eine Spielumsetzung von „Plants vs. Zombies“ in der Jugendarbeit aussehen könnte. Eine erste Idee von mir als Geländespiel möchte ich euch hier vorstellen. Ich gehe von etwa 20 Mitspielern aus.

Die Grundidee ist, dass Pflanzen verbinden müssen, dass Zombies von einem Startpunkt zu einem Zielpunkt gelangen. Es werden daher zwei Mannschaften gebildet, die gegeneinander spielen. Das Spielfeld ist eine Wiese, auf der ein Feld im Format 3:1 (genaue Länge und Breite nach Gruppengröße) abgesteckt wird. Die Pflanzenmannschaft hat die Aufgabe zu verhindern, dass die Zombies (Mannschaft 2) vom Start des Spielfelds ans Ende gelangen. Dies können die Pflanzen verhindern, in dem sie die Zombies mit kleinen Softbällen abwerfen. Werden die Zombies getroffen, müssen sie zurück an den Spielfeld-Start und dürfen nach 30 Sekunden Pause wieder von vorne beginnen. Nach 5 Treffern scheiden die Zombies aus.

Damit die Zombies auch den Pflanzen schaden können, hat jede Pflanze drei Lebensbändchen am Arm, die leicht abzureißen sind. Pro Lauf darf ein Zombie einer Pflanze nur ein Lebensband abreißen. Hat eine Pflanze kein Lebensband mehr, scheidet sie aus dem Spiel aus.

Zum Start verteilen sich die Pflanzen auf dem Spielfeld und erhalten 5 Softbälle. Die Pflanzen dürfen sich während des Spiels nicht bewegen und verharren auf ihren Plätzen. Sie dürfen sich auch nicht umdrehen. Sie schauen immer in eine Richtung. Es gilt also, sich gut zu Beginn zu überlegen, wo und wie die Pflanzen positioniert werden, damit sie den Zombie-Angriff gut abwehren können. Zwei der Pflanzen werden zu Gärtnern befördert. Sie dürfen verworfene Bälle einsammeln und den Pflanzen zurückbringen, so dass die Munition nicht ausgeht. Auch die Gärtner dürfen aber von den Zombies angegriffen und ihnen eins der drei Lebensbändchen entrissen werden. Hier gilt: Verliert ein Gärtner ein Lebensbändchen, muss er 30 Sekunden das Spielfeld verlassen. Hat er kein Lebensband mehr, scheidet der Gärtner aus.

Das Spielfeld darf von den Angreifern nicht verlassen werden. Sie dürfen auch während eines Angriffs nicht rückwärts laufen.

Können die Pflanzen mit Unterstützung der Gärtner verbinden, dass die Zombies ans Ziel gelangen?

Diese Spielidee ist eine erste grobe Skizze und kann durch weitere besondere Pflanzen oder andere Verteilmechanismen der Bälle verändert werden. Es wurde so noch nicht gespielt. Daher bin ich auf euer Feedback gespannt.

Hallo, schön, dass du hier vorbeischaust. Ich bin der Kopf hinter dem Jugendleiter-Blog und bin seit über 10 Jahren in der Jugendarbeit aktiv, habe viele Jahre einen Verband geleitet und blogge hier über meine Erfahrungen aus mehr als 100 Freizeittagen und 200 Gruppenstunden.

Meine besten Spiele und Ideen sind als Bücher erschienen.

1 KOMMENTAR

  1. Hallo. 🙂
    Ich habe dieses Spiel als Angebot in meinem Praktikum mit Kindern zwischen 11 und 13 Jahren in einer Turnhallegemacht. Einige von ihnen kannten das Spiel bereits vom Handy und haben es daher auch gut verstanden. Bei der Umsetzung habe ich allerdings einige Sachen verändert.
    Zum einen habe ich den „Pflanzen“ einfach längere Bänder aus Kreppband um die Handgelenke, Füße oder Kopf gebunden und sie in einen Hula Hoop Reifen gestellt, damit sie ihre Position nicht verändern können.
    Die „Zombies“ haben es schnell verstanden den richtigen Zeitpunkt abzupassen den Pflanzen ein Band abzureißen.
    Ich habe sie am Ende auch gefragt, was man verändern könnte oder welche Ideen sie noch haben. Es kam zum Beispiel der Vorschlag, Pflanzen und Zombies mit besonderen Fähigkeiten einzuführen, wie schnelle Zombies, welche mit mehr Leben, Pflanzen mit Frostbällen oder welche die auch nach hinten werfen dürfen.
    Es hat den Kids sehr viel Spaß gemacht und nach zwei Durchgängen, haben sie es sehr gut gespielt.

    Ich danke ihnen für die tolle Idee und hoffe mein Feedback ist hilfreich!

    mit lieben Grüßen Lisa

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