Kurz vor dem Lager sollte die Küchencrew sich darum kümmern, dass alle nicht verderblichen Lebensmittel eingekauft und gut verstaut werden. Verderbliche Lebensmittel sollten von einem Teil der Küchencrew täglich frisch eingekauft und zügig verarbeitet werden.

Zur Lagerung der Lebensmittel bieten sich Kisten aus Holz oder Kunststoff an. Auch in Waschwannen können die Lebensmittel gut gelagert werden. Vor dem Zeltlager sollte ein Besuch der Gegend um den Zeltplatz auf dem Programm stehen, um herauszufinden, wo man zu welchen Öffnungszeiten welche Lebensmittel besorgen kann und ob zu Beispiel ein Bäcker in der Nähe auch seine Produkte an den Platz liefern würde. Nach einem netten Gespräch mit den Besitzern der Geschäfte bekommt ihr vielleicht sogar einen Rabatt auf eure Einkäufe. Wenn ihr die Feizeit über eure Einkäufe beim Bäcker oder Metzger anschreiben lassen könnt, ist am Ende der Woche meist noch ein kleiner Nachlass für euch “Großkunden” drin.

Größere Mengen an Lebensmitteln wie Brot oder Fleisch solltet ihr einige Tage vorher beim jeweiligen Geschäft vorbestellen, damit dann auch wirklich genug da ist und ihr nicht spontan euren Küchenplan umstellen müsst. Großpackungen solltet ihr nur kaufen, wenn ihr diese auch vollständig aufbraucht. Und auch hier gilt: Preise vergleichen! Nicht immer sind Großpackungen wirklich günstiger als “normale” Größen. Achtet beim Einkaufen auch auf die Verpackungen. Achtet im Sinne des Umweltschutzes auf möglichst recycelbare Verpackungen und produziert möglicht wenig Müll.

Eine Möglichkeit Geld zu sparen sind zum Beispiel auch Spenden von Eltern: bittet am Elternabend um Kuchen- oder Marmeladenspenden. Gerade im ländlichen Bereich wird häufig noch Marmelade selbst hergestellt. Da geben bestimmt einige Familien gerne ein oder zwei Gläser für die Freizeit ihrer Kinder ab. Bei den Kuchenspenden solltet ihr euch unbedingt sämtliche Zutaten des Kuchens notieren lassen, um die Zutaten mit den Allergien der Kinder abzugleichen. Nicht Lager-geeignet sind natürlich Sahnetorten und ähnlich, leich verderbliche, Kuchen.
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Daniel Seiler ist der Kopf hinter dem Jugendleiter-Blog. Seit mehr als 10 Jahren ist er in der Jugendarbeit aktiv, hat viele Jahre einen Verband geleitet und bloggt nun aus seinen Erfahrungen aus über 100 Freizeittagen und mehr als 200 Gruppenstunden. Die besten Spiele und Ideen sind als Bücher erschienen.

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