Ich denke, dass jeder die folgende Situation kennt: der Schreibtisch quillt über, Unterlagen verschwinden spurlos wie Schiffe im Bermuda-Dreieck. Büro und Ordnung sind scheinbar zwei Begriffe, die sich bei vielen Menschen gegenseitig ausschließen. Gerade im ehrenamtlich geführten Verein oder Verband ist es manchmal schwierig, die anfallenden Büroarbeiten mit dem Beruf und dem Privatleben zu vereinbaren. Dann läuft schnell mal einige Post auf und auf dem Schreibtisch herrscht Chaos.

Das Buch „Alles im Griff“ von Werra Nägler soll helfen, dieses Chaos abzuarbeiten und durch einige Kniffe es soweit zu bringen, dass das Chaos nicht wieder auftaucht. Dazu stehen am Anfang einige Tests auf dem Programm, durch die die eigene Arbeitsweise und das eigene Wesen soweit festgestellt werden, dass dann aus der Fülle an Tipps aus dem Buch die richtigen ausgewählt werden können. So bin ich z.B. der linkshirndominante Sprinter. Auf Basis dieser Ergebnisse wird nun erklärt, wie man am geschicktesten arbeitet. Diese Beschreibungen haben erschreckend genau mit meinem Wesen übereingestimmt, so dass ich schnell ein volles Vertrauen in die Angaben aus diesem Buch entwickelte.

Die nachfolgenden Kapitel sollen dabei helfen, den Schreibtisch so zu organisieren, dass man optimal an diesem arbeiten kann. Bei mir ist so der Drucker an eine andere Stelle im Raum gewandelt und zwei Schubladen wurden komplett umgewurschtelt, dass nun viel mehr Platz auf dem Tisch herrscht. Stapel, die meine Aufgaben entsprechen, sollen nun bei der Aufgabenorganisation helfen. Da das Testergebnis mir außerdem sagt, dass ich mit to-do-Listen sehr gut arbeiten kann, habe ich auch diese nun täglich auf dem Tisch liegen und eine entsprechende App auf dem Handy habe. Jetzt muus jetzt nur noch dafür sorgen, dass meine Prepaid Sim immer aufgeladen ist, falls ich mal eine zusätzliche App downloaden muss.

Die Tipps zur Aufgabenorganisation sind aus meiner Sicht vor allem für größere Büros geeignet und damit weniger für Studenten und Selbstständige. Dennoch habe ich einige Tipps im Buch markiert und ich werde versuchen, diese auch für meine Arbeit umzusetzen.

Eigentlich wollte ich versuchen mit diesem Buch zu erarbeiten, in wie weit die Arbeit im Verein/Verband der Jugendarbeit mit diesem Buch entsprechend organisiert werden kann. Für diesen Bereich lassen sich die Tipps aus dem Buch aber nicht anwenden, da es weniger um die Team-Arbeit geht bzw. wenn, dann eher um die Arbeit in einem Büro/einer Firma. Dezentral arbeitende Ehrenamtliche können dennoch wertvolle Tipps finden, wie man individuell Ordnung auf dem Schreibtisch und im Kopf schafft.

Mein Fazit: spannende Erkenntnisse, die mir auf jeden Fall geholfen haben, meine Arbeitsweise besser zu durchschauen.

Hier der Link zu amazon, wenn dir das Buch zusagt…

Hallo, schön, dass du hier vorbeischaust. Ich bin der Kopf hinter dem Jugendleiter-Blog und bin seit über 10 Jahren in der Jugendarbeit aktiv, habe viele Jahre einen Verband geleitet und blogge hier über meine Erfahrungen aus mehr als 100 Freizeittagen und 200 Gruppenstunden.

Meine besten Spiele und Ideen sind als Bücher erschienen.

1 KOMMENTAR

  1. Eine gute Büroorganisation ist für jeden wichtig erst recht für Unternehmer. Seit dem wir das CRM-System „infra-struktur“ nutzen, läuft bei uns alles viel strukturierter ab. Anrufe, Termine oder Aufgaben verknüpfen sich wie von selbst mit den Stammdaten unserer Kunden und wir können jetzt viel schneller reagieren. Ich hätte vorher nicht gedacht wie wichtig die richtige Software ist.

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