das campWir haben euch hier das Brettspiel „das camp“ vom Hessischen Jugendring vorgestellt, mit dem Jugendleiter spielerisch ihr Wissen testen und erweitern können. Eine Ausgabe des Brettspiels haben wir bestellt und vor einigen Tagen bei einer Grillfeier getestet. Gespielt haben wir in zwei Gruppen mit einmal 3 und einmal 4 erfahrenen Gruppenleitern und Lagerorganisatoren.

Hier nun unser Erfahrungsbericht:

Von der Aufmachung und vom Material her kann das Brettspiel mit jedem kommerziellen Brettspiel mithalten. Es ist schön gestaltet, lässt sich leicht aufbauen und auch die Spielerklärung ist einfach und verständlich geschrieben. Nun geht das Spiel also los: Der Spielplan gliedert sich in 3 Teile: die Vorbereitung des Lagers, die Durchführung und die Nachbereitung. Man muss in jedem Spielzug eine Karte ziehen, die Frage beantworten bzw. die Aktion durchführen und kann dann, wenn man bestanden hat, eine dem Schwierigkeitsgrad der Aufgabe entsprechende Felderanzahl weiterziehen.

Die Aufgaben sind ganz witzig: malen, beschreiben oder Pantomime erinnern ein wenig an Extreme Acitiviy oder auch Tabu. Über viele Quizfragen lässt sich allerdings streiten: entweder sind sie so einfach, dass sie für erfahrene Gruppenleiter überhaupt kein Problem darstellen oder die Antworten sind strittig. Zum Beispiel gibt es, laut Antwortkarte, 4 Phasen im Gruppenprozess. In der Literatur lassen sich meist 5, wenn nicht noch mehr Phasen finden. Als sehr sinnvoll empfanden wir die Fragen zur Erste Hilfe, die nahe an Lagersituationen anzufinden waren.

Auf Grund des geringen Schwierigkeitsgrades der Fragen haben wir das Spiel in etwa einer halben Stunde einmal durchgespielt gehabt, was etwas schade war. Das lag aber größtenteils am geringen Schwierigkeitsgrad. Für ein erneutes Spiel mit erfahrenen Gruppenleitern müssen wohl zuerst alle Karten gesichtet werden und die leichten aussortiert werden (mal sehen, was dann überbleibt) und evtl. neue Karten verfasst werden.

Zusamenfassend würden wir sagen, dass das Spiel für Anfänger gut geeignet ist – mit etwas Erfahrung lässt die Spannung des Spieles allerdings recht schnell nach. Als Schulnote würden wir es wohl als 2- audrücken.

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Daniel Seiler ist der Kopf hinter dem Jugendleiter-Blog. Seit mehr als 10 Jahren ist er in der Jugendarbeit aktiv, hat viele Jahre einen Verband geleitet und bloggt nun aus seinen Erfahrungen aus über 100 Freizeittagen und mehr als 200 Gruppenstunden. Die besten Spiele und Ideen sind als Bücher erschienen.

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