Es sollte eine schöne Olympiade im Sommercamp werden. War es auch. Nur nicht ganz so wie geplant. Die Olympiade hatte so ca. 10 Disziplinen, viele hatten mit Sport zu tun, andere einfach nur mit Wasser. Und sobald Wasser ins Spiel kommt, driften Situationen ja auch gerne mal ab (siehe Weblog-Eintrag „Wasserschlacht mit schlechtem Gewissen„). So kam es, dass aus ersten zögerlichen Spritzversuchen Schlammschlachtdie ersten Wasserbomben flogen, die Getroffenen selbst Bomben bauten und zurückschmissen, dabei (noch) Unbeteiligte trafen, die wiederum gleich eine Flasche füllten und auskippten. In der Folge landeten ganze Eimer Wasser auf den Mitspielern, so dass in einem recht schnell schleichenden Prozess die Olympiade zu einer Wasserschlacht auf sandigem Untergrund und später zu einer wahren Schlammschlacht mutierte. Was der Stimmung übrigens keinen Abbruch tat: Eher im Gegenteil. Wir hatten eh schon genügend Gruppenspiele für die Gesamtwertung hinter uns, da kam es auf ein weiteres nicht mehr wirklich an… Nach und nach verschwanden dann alle unter der Dusche – bis auf den harten Kern, der das Ganze gute 3 Stunden durchzog, um später den Praxis-Test zu machen: „Nimmt uns wohl jemand mit, wenn man den Tramper-Daumen hochhält?“

Also wir auf zur nah gelegenen Bundesstraße und den Test gemacht. Tatsächlich wollte niemand anhalten und uns sechs mit einer guten Schlammkruste überzogenen Matsch-Monster mitnehmen. Selbst die Polizei fuhr einfach vorbei. Naja, wir wollten ja eh nicht wegfahren, aber der Spaß war es wert!

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