Jesus erzählt die Geschichte von einem Weinbergbesitzer, der am Morgen Arbeiter für seine Weinberge einstellte und mit ihnen einen vereinbarten Lohn für den Tag vereinbarte. Dann stellte er später am Tag noch mehr Arbeiter ein und versprach ihnen ebenfalls einen angemessenen Lohn.
Als der Arbeitstag vorbei war, gab der Weinbergbesitzer jedem Arbeiter denselben Lohn, unabhängig davon, ob sie den ganzen Tag oder nur ein paar Stunden gearbeitet hatten. Die Arbeiter, die den ganzen Tag gearbeitet hatten, waren empört und beschwerten sich beim Weinbergbesitzer, aber er antwortete: “Freund, ich tue dir nicht Unrecht; haben wir nicht den gezahlten Lohn miteinander vereinbart? Nimm dein Geld und geh! Ich will diesem letzten Arbeiter genauso viel geben wie dir. Darf ich mit dem, was mir gehört, nicht tun, was ich will? Oder bist du neidisch, weil ich gütig bin?”
Jesus verwendete diese Geschichte, um zu zeigen, dass Gottes Liebe und Gnade für alle Menschen gleich ist, unabhängig von ihrer Herkunft oder ihrem Verdienst. Es ist eine Erinnerung daran, dass es nicht auf unsere Werke ankommt, sondern auf die unverdiente Gnade Gottes, die uns allen durch den Glauben an Jesus Christus angeboten wird.
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In diesem Gleichnis stellt Jesus unsere Vorstellungen von Fairness auf den Kopf. Er macht deutlich, dass Gottes Liebe nicht verdient werden muss.
Was passiert im Weinberg?
- Wann beginnen die Arbeiter zu arbeiten?
- Was bekommen alle am Ende?
Was irritiert an der Geschichte?
- Warum fühlen sich manche Arbeiter ungerecht behandelt?
- Was sagt der Weinbergbesitzer über seinen Lohn?
Was bedeutet das für uns?
- Was ist für dich gerecht – gleich oder gleichwertig?
- Wie gehst du damit um, wenn andere etwas bekommen, was du dir selbst erarbeitet hast?
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Perfekt als Rätsel für Kinder: 👨🌾⏰💰❤️✨

