Heute dreht sich im Ferienlager alles um das Handwerken und Kreativsein: Der “Werkstatt-Tag” steht an! An diesem Tag entdecken die Teilnehmer*innen ihre handwerklichen Fähigkeiten. Unter Anleitung setzen sie eigene Projekte um, sei es das Bauen von kleinen Holzwerken, das Basteln mit Naturmaterialien oder das kreative Gestalten mit Farbe.
Gestaltung des Morgens
Der Tag beginnt mit einem motivierenden Wecken, das die Kinder und Jugendlichen auf den bevorstehenden Werkstatt-Tag einstimmt. Spielt hierfür beispielsweise Geräusche aus einer Werkstatt wie das Klopfen eines Hammers oder das Sägen eines Holzstückes ab. Begrüßt die Teilnehmer*innen mit einem freundlichen “Guten Morgen, Handwerker*innen!”.
Zum Frühstück gibt es ein nahrhaftes Buffet, das Energie für den kreativen und handwerklichen Tag liefert. Sprecht dabei über die verschiedenen handwerklichen Aktivitäten, die im Laufe des Tages angeboten werden und weckt die Vorfreude auf die anstehenden Projekte.
Nach dem Frühstück gebt ihr eine kurze Einführung in den Werkstatt-Tag. Stellt die verschiedenen Projekte vor, an denen die Teilnehmer*innen arbeiten können und gebt einen Überblick über den Tagesablauf.
Vormittags-Programm
1. Einführung in die Werkstatt und Sicherheitsunterweisung
Bevor die eigentlichen handwerklichen Arbeiten beginnen, ist es wichtig, eine Einführung in die Werkstatt und eine Sicherheitsunterweisung durchzuführen. Hierbei werden alle Teilnehmer*innen über den richtigen Umgang mit Werkzeugen informiert. Ihr könnt diese Einheit interaktiv gestalten, indem ihr die wichtigsten Sicherheitsregeln gemeinsam erarbeitet und demonstriert.
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Themen für die Sicherheitsunterweisung:
Umgang mit Werkzeugen
Zeigt den Teilnehmer*innen, wie man Werkzeuge wie Sägen, Hämmer und Schraubenzieher sicher benutzt. Erklärt, welche Schutzmaßnahmen (z. B. Schutzbrillen) getroffen werden müssen.
Verhalten in der Werkstatt
Klärt die Regeln für die Werkstatt, wie z. B. das Tragen von festem Schuhwerk, das Einhalten von Ordnung am Arbeitsplatz und das Verhalten im Notfall.
Erste-Hilfe-Maßnahmen
Besprecht, was zu tun ist, wenn es doch einmal zu kleinen Verletzungen kommt und zeigt, wo das Erste-Hilfe-Material zu finden ist.
Diese Sicherheitsunterweisung sollte ernst genommen werden, damit der Tag für alle Teilnehmer*innen sicher und erfolgreich verläuft.
2. Werkstatt-Projekte starten
Nach der Sicherheitsunterweisung beginnen die Teilnehmer*innen mit ihren Werkstatt-Projekten. Bietet verschiedene Projekte an, die sich in Schwierigkeitsgrad und Materialien unterscheiden, sodass für jeden etwas dabei ist. Beispiele für Werkstatt-Projekte:
Vogelhäuschen bauen
Ein Klassiker im handwerklichen Bereich, bei dem die Teilnehmer*innen lernen, wie man aus Holzplatten ein Vogelhäuschen zusammensetzt. Hier können sie sägen, hämmern und schrauben. Am Ende können die Häuschen individuell bemalt werden.
Insektenhotel herstellen
Eine etwas anspruchsvollere Aufgabe, bei der die Teilnehmer*innen lernen, wie man ein Insektenhotel baut. Dabei wird neben Holz auch Naturmaterial wie Bambusrohre und Zapfen verwendet.
Kreatives Gestalten mit Holzresten
Hier gestalten die Teilnehmer*innen aus Holzresten und Naturmaterialien kleine Kunstwerke oder nützliche Gegenstände wie Schlüsselanhänger oder Stifthalter.
Während der Arbeit an den Projekten steht ihr als Gruppenleiter*innen bereit, um bei Bedarf Hilfestellung zu leisten und Tipps zu geben. Achtet darauf, dass alle Teilnehmer*innen die Werkzeuge sicher und korrekt benutzen und die Arbeiten in ihrem eigenen Tempo durchführen können.
Pause
Nach einer intensiven Arbeitsphase ist eine Pause wichtig. Die Teilnehmer*innen können sich erholen, etwas trinken und die ersten Ergebnisse ihrer Arbeit bewundern. Diese Zeit kann auch genutzt werden, um sich untereinander auszutauschen und neue Ideen für die Projekte zu sammeln.
Mittagessen
Das Mittagessen wird in entspannter Atmosphäre serviert und garantiert den Teilnehmer*innen eine Pause vom handwerklichen Arbeiten. Es muss nicht unbedingt thematisch zum Werkstatt-Tag passen, sollte aber nahrhaft und sättigend sein.
Gestaltung des Nachmittags
Weiterarbeit an den Werkstatt-Projekten
Der Nachmittag beginnt mit der Weiterarbeit an den begonnenen Projekten. Dies gibt den Teilnehmer*innen die Chance, ihre Werke fertigzustellen und letzte Details auszuarbeiten. Auch hier könnt ihr wieder verschiedene Materialien und Werkzeuge bereitstellen, damit die Kinder und Jugendlichen ihrer Kreativität freien Lauf lassen können.
Gemeinschaftsprojekt “Lager-Bank”
Nach der individuellen Arbeit an den Werkstatt-Projekten schließt ihr den Nachmittag mit einem großen Gemeinschaftsprojekt ab. Hierbei arbeitet die gesamte Gruppe zusammen, um etwas Großes und Bleibendes zu schaffen, wie z. B. eine Lager-Bank, die im Camp verbleibt. Ihr benötigt dafür stabile Holzbalken, Bretter, Schrauben, Nägel und wetterfeste Farbe. Stellt sicher, dass alle Materialien im Voraus vorbereitet sind. Teilt die Gruppe in kleinere Teams auf, die jeweils eine bestimmte Aufgabe übernehmen, z. B. das Zuschneiden der Balken, das Zusammenbauen der Sitzfläche oder das Bemalen der fertigen Bank. Erklärt den Teilnehmer*innen, wie wichtig es ist, dass alle Teams gut zusammenarbeiten und einander unterstützen.
Freie Zeit
Nach dem Gemeinschaftsprojekt gebt ihr den Teilnehmer*innen freie Zeit zur Erholung. Diese Zeit können sie nutzen, um sich zu entspannen, sich mit ihren Freund*innen zu unterhalten oder einfach die Umgebung zu genießen.
Abend-Gestaltung
Kreative Präsentation und Ausstellung der Werke
Am Abend organisiert ihr eine kleine Ausstellung der geschaffenen Werke, bei der die Teilnehmer*innen ihre Projekte präsentieren. Diese Ausstellung kann im Freien oder in einem Gemeinschaftsraum stattfinden, wo alle ihre Arbeiten zur Schau stellen und erklären, was sie geschaffen haben. Stellt dafür Tische, Bänke oder andere Flächen bereit, auf denen die Werke präsentiert werden. Verleiht dem Raum oder dem Außenbereich eine festliche Atmosphäre, z. B. mit Lichterketten im Hintergrund. Jede*r Teilnehmer*in stellt ihr*sein Werk vor und erklärt, wie es entstanden ist und welche Herausforderungen gemeistert wurden. Lasst alle Teilnehmer*innen positives Feedback zu den Arbeiten ihrer Freund*innen geben. Dies stärkt den Gemeinschaftssinn und die Anerkennung für die Arbeit anderer.
Abendessen
Das Abendessen wird nach dem Programm der kreativen Präsentation serviert. Es kann ohne direkten Bezug zum Motto stattfinden, sollte aber in einer gemütlichen und entspannten Atmosphäre genossen werden.
Tagesabschluss
Der Tagesabschluss kann am Lagerfeuer stattfinden, wo alle Teilnehmer*innen ihre Erlebnisse des Tages teilen. Ihr könnt den Tag auch alternativ mit einer kleinen Zeremonie abschließen, bei der ihr die Werke segnet oder sie in die Gemeinschaft des Lagers aufnehmt.
Hinweise
Achtet den ganzen Tag über darauf, dass die Sicherheitsregeln eingehalten werden, besonders beim Umgang mit Werkzeugen und beim Bauen. Plant genügend Pausen ein, damit die Teilnehmer*innen sich zwischendurch erholen können und die Konzentration hoch bleibt. Stellt außerdem sicher, dass genügend Materialien vorhanden sind und dass alle Werkzeuge in einem guten Zustand sind. Seid flexibel in der Durchführung und passt das Programm an die Bedürfnisse der Teilnehmer*innen an.
Material:
– Werkzeuge wie Sägen, Hämmer, Schraubenzieher, Nägel, Schrauben
– Holzmaterialien wie Bretter, Balken, Holzreste
– Naturmaterialien wie Bambus, Zapfen, Stöcke
– Farben und Pinsel
– Schutzbrillen, Handschuhe, festes Schuhwerk
– Erste-Hilfe-Material
– Materialien für das Gemeinschaftsprojekt
– Dekoration für die Präsentation (Lichterketten, Decken)
– Lautsprecher für Musik

