1-Minuten Impuls “Der Star” zum Thema “Vorbild sein”

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“Wer ist euer Vorbild?” fragte der Lehrer eines Morgens die Schüler in seiner Klasse. “Mutter Theresa”, rief Sarah. “Sie hat armen und kranken Menschen geholfen!” “Mein Vorbild ist Nelson Mandela, weil er sich mit so viel Hingabe und Leidenschaft für sein Land eingesetzt hat,” rief Jakob in den Raum. “Und mein Idol ist Elvis Presley, weil er mich mit seiner Musik in der Seele berührt,” sagt Sven mit leuchtenden Augen. “Wer ist denn dein Idol, Martha?” fragte der Studienrat. “Ich habe kein Vorbild”, antwortete das Mädchen. “Aber für jeden Menschen gibt es doch eine Person im Leben, die er beeindruckend oder faszinierend findet. Also, Martha – welche Person imponiert dir?” Sie denkt eine Weile nach und sagt dann: “Ich bin mir nicht sicher, ob ich das sagen darf. Denn mein Vorbild ist nicht überall bekannt oder gar eine berühmte Persönlichkeit. Meine große Schwester ist mein Vorbild. Ich liebe sie, ich bewundere sie und ich bin so froh, dass es sie gibt.”

Der Lehrer und auch die Mitschüler blicken Martha erstaunt an. “Was ist so besonders an deiner Schwester?” “Sie hat ein riesengroßes Herz. Sie tut alles für mich und hat selbst so wenig Zeit für sich. Unser Vater ist vor einiger Zeit gestorben und Mutter ist aufgrund ihrer schweren psychischen Erkrankung seit etlichen Monaten in einer speziellen Einrichtung. Meine Schwester sorgt für mich, macht den Haushalt und achtet immer darauf, dass es mir gut geht. Außerdem fährt sie regelmäßig mit mir zu unserer Mutter in die Einrichtung.”

Im Klassenraum herrscht Stille. Niemandem war bewusst, in welcher Situation Martha steckte. Alle waren betroffen von dem Schicksal, das ihre Familie ereilt hatte. Schnell hatte die Gemeinschaft beschlossen, sich für Martha und ihre Schwester zu engagieren. Allen war klar, dass es dringend an der Zeit war, zu helfen und ihnen das Leben zu erleichtern. 

Fazit:
Es sind nicht immer berühmte Persönlichkeiten, die als Vorbild dienen. Was ein wahrer Held ist, zeigt sich vielmehr oft im Kleinen. Und wenn über diese “kleinen” Idole gesprochen wird, kann Wunderbares geschehen: So ist es durchaus möglich, dass “Bewegungen” entstehen, die ebenfalls “vorbildlich” sind. 

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Daniel
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Hallo, schön, dass du hier vorbeischaust. Ich bin der Kopf hinter dem Jugendleiter-Blog und bin seit über 10 Jahren in der Jugendarbeit aktiv, habe viele Jahre einen Verband geleitet und blogge hier über meine Erfahrungen aus mehr als 100 Freizeittagen und 200 Gruppenstunden. Meine besten Spiele und Ideen sind als Bücher erschienen.

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