Spielidee: Und täglich grüßt das Murmeltier

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Kinder spielen unglaublich gerne verschiedene und abwechslungsreiche Spiele. Spannender wird es dann, wenn sie die verschiedenen Aufgaben unter bestimmten Voraussetzungen lösen müssen, also der Schwierigkeitsgrad variiert und sie gemeinsam als Gruppe eine Lösung finden müssen. Das stärkt dann zusätzlich den Team- und Kampfgeist.

Daran angelehnt könnt ihr mit eurer Gruppe einen lustigen Stationslauf aufbauen, der einer Spielstraße ähnelt. Es soll dabei darum gehen, dass verschiedene Spiele immer wieder wiederholt werden müssen, also kleine Aufgaben-Spiele, und dass die Gruppe jedes Mal besser werden muss. Denn die Spiele selbst werden durch unterschiedliche und angepasste Bedingungen immer schwieriger zu bewältigen. Ein gleiches oder schlechteres Ergebnis als zuvor ist verboten und führt so zu einer Niederlage. Ist dass der Fall, muss die Gruppe erneut versuchen, besser zu werden.
Pro Spiel soll es dabei drei Durchgänge geben, die zunehmend immer schwieriger werden. Spielt zunächst jedes Spiel mit den leichtesten Bedingungen. Danach werden die Spiele in der mittelschweren Klasse wiederholt, um dann am Ende die schwierigsten Varianten der Spiele zu spielen.

Die Zielgruppe dieses Programms sind Kinder zwischen 8 und 14 Jahren. Die Idee eignet sich sowohl für Gruppenstunden und Ferienlager, als auch für Kindergeburtstage. Für mindestens 45 Minuten sollen die jungen Teilnehmer*innen dabei ein spannendes Programm erfahren.

Hinweise zur Vorbereitung: Sorgt dafür, dass ihr ausreichend Platz für die Spiele habt. Außerdem sollten möglichst alle Materialien griffbereit liegen und die einzelnen Stationen (z.B. mit Stationskarten) aufgebaut sein. Denkt dabei daran: Ihr habt 5 Spiele und pro Spiel gibt es 3 Durchgänge, die zunehmend schwieriger werden. Ihr bräuchtet also 15 Stationskarten.

Materialien
– ggf. Stationskarten
– Papier und Stift (zum Notieren der Ergebnisse)
– Stoppuhr
– leere Konservendosen
– Tennisbälle
– 15 Gegenstände zum Schätzen des Gewichts
– ggf. eine Waage
– Puzzle (zwei verschiedene mit unterschiedlich vielen Teilen)
– Tische
– Stühle
– Plüschtiere
– Tischtennisball
– Fußball
– Kisten

Dosenwerfen

Leicht: Markiert eine Linie, von der aus die Spieler*innen werfen sollen. Auf der gegenüberliegenden Seite stehen nämlich 9 Dosen und diese müssen alle, mit so wenig Versuchen wie möglich, runtergeholt werden. Notiert euch pro Kind die Versuche, damit sie sich so in der nächsten Runde selbst überbieten können.

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Mittel: Nun stehen auf der gegenüberliegenden Seite 12 Dosen und die Kinder müssen einen Schritt weiter nach hinten gehen und nun versuchen, mit weniger Würfen als zuvor die Dosen herunterholen. Gelingt dies nach mehrmaligen Versuchen nicht, dürfen sie sich einen Joker aussuchen, der ihnen beim Herunterwerfen der Dosen hilft.

Schwer: Bevor die Kinder nun die 12 Dosen herunterwerfen dürfen, müssen sie sich vorher dreimal auf der Stelle im Kreis drehen. Hier werden sie vermutlich mehrere Versuche brauchen, bis sie alle Dosen heruntergeworfen haben.

Gewicht schätzen

Leicht: Sucht euch 5 verschiedene Gegenstände, von denen ihr bereits das Gewicht wisst. Lasst die Teilnehmer*innen diese Dinge anheben und gemeinsam als Gruppe schätzen, wie schwer die Gegenstände sind. Wie weit weichen die Schätzergebnisse von dem richtigen Gewicht ab? Notiert euch die Ergebnisse wieder.

Mittel: Sucht euch wieder 5 verschiedene Gegenstände, von denen ihr bereits das Gewicht wisst. Diesmal sollen die Gegenstände von 4 Kindern gleichzeitig angehoben werden, um so herauszufinden, wie schwer diese sind. Das macht die Sache um einiges schwerer. Auch hier werden wieder die Ergebnisse unter der bereits bekannten Regel notiert.

Schwer: Sucht euch wieder 5 verschiedene Gegenstände, von denen ihr bereits das Gewicht wisst. Diesmal dürfen diese jedoch nicht angehoben werden. Die Kinder müssen mit den bloßen Augen einschätzen, wie schwer der Gegenstand ist.

Puzzle zusammensetzen

Leicht: Innerhalb einer Minute müssen die Kinder gemeinsam ein kleines Puzzle zusammensetzen, ohne die Minute zu überschreiten.

Mittel: In diesem Durchgang bekommen die Kinder ein Puzzle mit mehr Teilen, welches sie unter eine Minute zusammensetzen müssen.

Schwer: Bei diesem Schwierigkeitsgrad bekommen die Kinder beide Puzzle vorgesetzt, die sie innerhalb einer Minute zusammensetzen müssen. Dabei sind die Puzzleteile vermischt, sie müssen sich die Arbeit also gut einteilen, damit sie die Zeit von einer Minute nicht überschreiten.

Robbenrennen

Leicht: Bei diesem Spiel liegen alle Spieler*innen auf den Boden, Hände und Beine sind dabei dicht am Körper und sie müssen nun auf einer Gerade versuchen, so schnell wie möglich durchs Ziel zu kommen. Dabei wird wieder die Zeit gestoppt.

Mittel: Bei diesem Durchgang müssen die Kinder zusätzlich unter Tischen hindurch und über Stühle robben, um so am schnellsten ins Ziel zu gelangen. Dabei muss ein Kind die Bestzeit der ersten Runde toppen.

Schwer: Es gelten die gleichen Bedingungen wie in der vorherigen Runde, allerdings werden sie nun noch mit Plüschtieren beworfen und dürfen sich davon eben nicht ablenken lassen.

“Fußball”

Leicht: Alle Kinder sitzen im Kreis und müssen nun so schnell wie möglich mit den Füßen einen Fußball umhergeben, ohne diesen fallen zu lassen. Fällt er herunter, beginnt die Runde von vorne.

Mittel: Auch hier sitzen die Kinder wieder im Kreis und müssen einen Ball umherreichen, ohne dass dieser jedoch herunterfällt. Allerdings wird in dieser Runde ein Tennisball herumgereicht.

Schwer: Hier gelten wieder dieselben Bedingungen wie zuvor, diesmal wird jedoch ein Tischtennisball herumgereicht. Schaffen die Spielenden einen Durchgang, ohne dass dieser herunterfällt?

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Daniel
Daniel
Hallo, schön, dass du hier vorbeischaust. Ich bin der Kopf hinter dem Jugendleiter-Blog und bin seit über 10 Jahren in der Jugendarbeit aktiv, habe viele Jahre einen Verband geleitet und blogge hier über meine Erfahrungen aus mehr als 100 Freizeittagen und 200 Gruppenstunden. Meine besten Spiele und Ideen sind als Bücher erschienen.

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Daniel
Hallo, schön, dass du hier vorbeischaust. Ich bin der Kopf hinter dem Jugendleiter-Blog und bin seit über 10 Jahren in der Jugendarbeit aktiv, habe viele Jahre einen Verband geleitet und blogge hier über meine Erfahrungen aus mehr als 100 Freizeittagen und 200 Gruppenstunden. Meine besten Spiele und Ideen sind als Bücher erschienen.

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