Advent in der Jugendarbeit

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Gruselgeschichte: Die dunkle Wolke

“Beeil dich doch mal, Katharina”, sagte Tom in einem ungeduldigen Ton. “Ich komme sonst noch zu spät, zur Schule.” “Du sagst, Schule ist doof. Warum soll ich mich dann beeilen?” , antwortete Katharina. Tom`s Schwester ging in die 1. Klasse und Tom war schon in Klasse 4. 
Beide mussten sich beeilen, um pünktlich zur Schule zu kommen. 
Sie packten schnell ihre Brotdosen ein und verließen das Haus. Am Morgen schien noch die Sonne. Doch auf einmal verdunkelte sich der Himmel. “Ich habe ein ganz komisches Gefühl im Bauch.”, erwiderte Katharina. Und tatsächlich wurde es immer dunkler, in der Stadt Brummelsburg. Die Wolken zogen sich plötzlich zu einem riesigen schwarzen Meer zusammen. Es sah aus, als ob der Himmel schwarz angemalt war. Es donnerte und blitzte und wurde immer lauter. “Hilfe!”, schrie Katharina. “Die schwarze, dunkle Wolke kommt immer näher, sie verfolgt uns!” Tom versuchte seine Schwester zu trösten. Er wollte sich nicht anmerken lassen, dass er genauso viel Angst hatte. “Wir müssen ganz schnell zur Schule laufen. Dann sind wir in Sicherheit.”, antwortete Tom.
Doch die Wolke war schneller, als die beiden. Sie kam immer näher. Katharina und Tom rannten in der Dunkelheit umher. Sie sahen kaum noch etwas. Plötzlich, begann die Wolke, sich zu verwandeln. Sie sah aus, wie eine Gestalt mit Händen. Auf einmal, griff sie nach Tom und Katharina und packte beide mit den dunklen Wolkenhänden, an ihren Schulmappen. “Hilfe! Hilfe! Lass uns los !” schrien Tom und Katharina. “Nimm meine Hand und halt dich an mir fest!” erwiderte Tom. Katharina und Tom nahmen all ihren Mut zusammen und rannten, so schnell sie nur konnten, die Straße entlang. 
Plötzlich blieb Katharina stehen und drehte sich zur dunklen Wolke. “Du hast nicht das Recht, uns festzuhalten. Wir gehören dir nicht. Verschwinde und lass dich hier nie wieder blicken!” Als Katharina diesen Satz gesagt und ihren Mut und ihre Stärke gezeigt hatte, verzog sich die riesige, dunkle Wolke. Es gab einen lauten, dröhnenden Knall und im Nu erhellte sich der Himmel wieder. Die Sonne schien wie zuvor. 
Beide hielten sich fest in den Armen und Tom sagte: “Katharina, ich bin so froh. Nie wieder werde ich dich am Morgen drängen, dich zu beeilen. Du bist eine tolle Schwester.” Katharina umarmte ihren Bruder und beide erreichten sicher die Schule. “Ich habe dich auch lieb Tom.”, antwortete Katharina.

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Daniel
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Hallo, schön, dass du hier vorbeischaust. Ich bin der Kopf hinter dem Jugendleiter-Blog und bin seit über 10 Jahren in der Jugendarbeit aktiv, habe viele Jahre einen Verband geleitet und blogge hier über meine Erfahrungen aus mehr als 100 Freizeittagen und 200 Gruppenstunden. Meine besten Spiele und Ideen sind als Bücher erschienen.

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