15 Spiele ohne Gewinner*innen oder Verlierer*innen

Der Spaß steht in Gruppenstunden doch klar im Vordergrund. Und wie hat man am meisten Spaß? Klar! Mit Spielen. Doch sicherlich kennt ihr es auch, dass manche Kinder nicht so gute Verlierer*innen sind. Und genau das Problem wird hier gelöst. Hier findet ihr 15 Spiele, ohne dass man dabei verlieren oder gewinnen kann.

1. Seilspringen

Hierbei wird ein Seil im Kreis geschwungen. Der Rest springt über das Seil. Dann zählt man, wie viele Sprünge die Gruppe schafft. Wichtig hierbei ist, wie in dem letzten Satz angedeutet, dass natürlich nicht von jeder Person einzeln die Sprünge gezählt werden, sondern von allen zusammen.

2. König*in

Dieses Spiel ist besonders dann geeignet, wenn ein Kind aus der Gruppe Geburtstag hat. Dieses darf sich dann auf eine hohe Stelle setzten, wie zum Beispiel auf einen Kissenberg, und sich eine Krone aufsetzten. Wenn das erledigt worden ist, kann das Kind Befehle geben, wie zum Beispiel „Gib mir eine Massage“ oder „Bring mir etwas zu essen“. Um den Spaßfaktor dann noch zu erhöhen, kann der/die König*in Sagen, dass das Kind keinen Befehl doppelt benutzen darf, so muss man immer kreativer werden.

3. Stille Post Extrem

Stille Post wird wohl jeder kennen. Allerdings ist das hier eine noch witzigere Variante. Zunächst fängt es wie gewöhnlich an, das eine Kind flüstert dem anderen einen Satz ins Ohr. Dann aber nimmt das nächste Gruppenmitglied Stift und Papier, und zeichnet das, was das Kind zuvor erzählt hat. Das Mitglied, das den Zettel wiederum bekommt, muss erraten, was es sein könnte und flüstert dies dem nächsten Kind ins Ohr. So geht es immer weiter, bis die Runde vorbei ist.

4. Chaos im Raum

Bei diesem Spiel wird man ein bisschen verrückt. Jedes Kind bekommt einen kleinen Zettel, wo eine Aufgabe draufsteht. Das Ziel ist es, dass jeder seine Aufgabe löst. Das klingt erstmal ziemlich einfach, doch stehen auf den Zetteln zum Beispiel auch gegensätzliche Sachen drauf, wie „Schreibe 20 Wörter auf die Tafel“, aber ein anderes Kind hat „Halte die Tafel sauber“. So wird das ganze ein Wirres aber lustiges Durcheinander.

5. Menschen-Gewusel

Wie der Name es schon sagt, geht es bei dem Menschen Gewusel darum, ein Gewusel mit Menschen zu veranstalten. Zwei Leute gehen aus dem Raum, und in dem Raum tun sich immer zwei Personen zusammen. Diese überlegen sich am besten ein Tier, und setzten sich zurück an ihren Platz. Wenn jedes Paar das gemacht hat, können die beiden Sucher*innen wieder in den Raum kommen, und dürfen sich untereinander absprechen, wen sie wählen wollen. Die Person, die aufgerufen wurde, macht das Geräusch des Tieres, und die Sucher*innen dürfen eine andere Person aufrufen.

6. Ich packe meinen Koffer und nehme mit…

Dieses Spiel werden einige sicherlich bereits kennen. Es geht hierbei darum, dass eine erste Person anfängt mit „Ich packe meinen Koffer und nehme (Seife) mit“. Das nächste Kind macht dann weiter mit „Ich packe meinen Koffer und nehme Seife und Handtücher mit“. So geht es dann immer weiter, und am Ende braucht man ein gutes Gedächtnis, um sich alles zu merken.

7. Ballon weitergeben

Die Spieler*innen tun sich immer zu zweit zusammen und klemmen sich den Ballon zwischen den Bauch. Das Ziel ist, den Ballon, ohne das er herunterfällt zu dem nächsten Zweierteam zu transportieren. Sollte er doch herunterfallen, wird er einfach wieder aufgehoben und es geht weiter. Dieses Spiel kann man auch leicht abwandeln, zum Beispiel kann man es nur im Sitzen spielen oder ähnliches.

8. Topf schlagen

Dieses Spiel ist wohl der Klassiker schlechthin, doch er hat trotzdem etwas in dieser Liste hier zu suchen. Man braucht hierfür einfach nur einen Stock oder ähnliches und einen Topf. Einem Kind werden die Augen verbunden und dann geht es auch schon los. Es muss nun den Topf finden, worunter eine Sache liegt, wie zum Beispiel eine kleine Süßigkeit. Da alle Kinder nacheinander herankommen, gibt es auch hier keine Verlierer*innen oder Gewinner*innen.

9. Mein rechter rechter Platz ist frei

In diesem Spiel sitzen alle zusammen in einem Kreis, zwischen zwei Personen wird eine Lücke gelassen. Das Kind, das die Lücke rechts von sich hat, sagt nun: „Mein rechter rechter Platz ist frei, und ich wünsche mir (die Sabine) als Elefant herbei“. Dann muss die Person dessen Name gefallen ist, in die Lücke gehen, und sich dabei wie ein Elefant verhalten. Nun ist eine neue Lücke entstanden, und ein anderes Kind kann weitermachen.

10. Fang den Fuchs

Bei diesem Spiel sitzen alle Kinder im Kreis, und einer kriegt einen Gegenstand in die Hand wie zum Beispiel eine leere Klorolle. Nun schließen alle Kinder außer der Fuchs ihre Augen, und singen „Schau dich um der Fuchs geht um, trägt sein Säcklein mit sich, dreh dich um!“ In der Zeit geht der Fuchs herum und legt den Gegenstand hinter den Rücken eines Kindes. Wenn das Lied vorbei ist, drehen sich alle Spieler*innen um. Das Kind, das dort den Gegenstand liegen hat, muss nun schnell aufstehen und probieren den Fuchs zu fangen.

11. Orientierungslos

Alle Spieler schließen die Augen und bewegen sich genau nach den Anweisungen des Leiters. Zum Beispiel 1 Schritte nach vorne, 2 Schritte nach links, eine halbe Drehung nach rechts und 6 Schritte rückwärts …. Zum Schluss öffnen alle wieder ihre Augen und sehen, ob sie genau an der Stelle stehen, an der sie dachten.

12. Risiko

Alle Mitspieler*innen sitzen im Kreis. Es wird ein aufgeblasener Luftballon mit einem darin liegenden Aufgabenzettel jeder Person gegeben. Jede Person muss sich 3-4 Sekunden auf den Ballon setzen. Platzt der Ballon, dann ist die Aufgabe in dem geplatzten Ballon zu lösen, platzt der Ballon nicht, dann wird der Ballon an den Nachbarn weitergegeben. Aufgaben können sein: Witz erzählen, Sport machen wie Handstand, Zitrone probieren.

13. Willy ist krank

Das Spiel ähnelt „Ich packe meinen Koffer“. Hierbei nimmt man allerdings noch einen Korken in den Mund, wodurch es schwieriger ist, alles zu verstehen. Die erste Person sagt also „Willy ist krank“. Die nächste fragt „Was hat er denn?“ Dann darf sich die erste Person eine Krankheit aussuchen. Die zweite Person muss dann eine andere Krankheit hinzufügen, und so muss man sich immer mehr merken und immer besser zuhören.

14. Sackhüpfen

Das normale Sackhüpfen kennt vermutlich jeder. Doch hierbei handelt es sich um Gemeinschaftshüpfen. Alle Kinder hüpfen zusammen in einem Riesensack, bzw. in einem Bettlaken oder ähnlichem. Das Ziel dabei ist es, an einem bestimmten Ort anzukommen.

15. Wer bin ich?

Eine*r denkt sich eine Person aus und die anderen in der Runde müssen erraten, um welche Person es sich handelt. Dabei dürfen nur geschlossene Fragen gestellt werden, also Fragen, auf die man nur mit „Ja“ oder „Nein“ antworten kann.

Diese Spiele ohne Verlierer*innen oder Gewinner*innen kann man also immer kurzfristig vorbereiten, und schon ist man fertig und hat eine tolle Gruppenstunde!

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Hallo, schön, dass du hier vorbeischaust. Ich bin der Kopf hinter dem Jugendleiter-Blog und bin seit über 10 Jahren in der Jugendarbeit aktiv, habe viele Jahre einen Verband geleitet und blogge hier über meine Erfahrungen aus mehr als 100 Freizeittagen und 200 Gruppenstunden. Meine besten Spiele und Ideen sind als Bücher erschienen.

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